IN die Welt setzt, ist gewiß eine Angelegenheit, die die russische Regierung in erster Line angcht und für deren Folgen sie verantwortlich ift. Scheitern daran die Friedensverhand- ^ langen, so ist das eine Sache, die die Bolschewisten mit der Telegraphen-Agentur auszumachen haben. Da aber das Oberhaupt der Bolschewisten, Herr Bornstein, gen. Trotzki, allen Anzeichen nach gar keinen großen Wert aus den sachlichen, ungestörten Verlauf der Verhandlungen legt, ist es wohl nur eine Gradsrage, in welchem Maße das Verhalten der Telegraphen-Agentur im Gegensatz zu der offiziellen russischen Regierung steht. Im Lager der Unabhängigen Sozialdemokraten ist man aber offenbar anderer Meinung. Die „Leipziger Volkszeitung" ist sehr besorgt, daß das Ver- halten der russischen Telegraphen-Agentur die russische Revolution, wie sich der „Vorwärts" in brüderlicher Liebe ausdrückt, kompromittiere. Man erfährt bei dieser deutsch- russischen Auseinandersetzung, daß der Leiter der Tele- graphen-Agentnr ein gewisser Karl Radek ist, der in der deutschen sozialdemokratischen Presse und Partei bereits vordem Kriege eine Rolle gespielt hat. Die „Leipziger Volkszeitung" schreibt u. a.:
„Es läßt sich doch bis auf weiteres unmöglich an- nehmen, daß dort jeder Beliebige telegraphieren kann, was er will, oder baß Radek, der zum Leiter der Agentur bestellt ist. internationale Politik auf eigene Faust, losgelöst von Lenin und Trotzki, treibt. Das würde das vollendetste Tohuwabohu sein, und niemand — weder im Lager der Mittelmächte noch in dem der Alliierten — könnte in Zukunft Politik treiben, bei der in irgend einer Form das wirkliche oder mutmaßliche Verhalten der Bol- schewiki sn Rechnung gestellt würde."
Das sind also die Sorgen der Unabhängigen Sozialdemokraten. Db ihnen das Ansehen der Bolschewisten so am Herzen liegt, oder ob sie meinten, daß Herr Radek sich aus Furcht vor der Ungnade der Ledebour und Haase eines Verhaltens befleißigen konnte, das'den Unabhängigen aus lerckt begreiflichen Gründen genehmer ist, soll hier nicht untersucht werden. Es sei aber aus die feinen Fäden hin- gewiesen, die die Revolutionäre in den beiden Lagern verbinden. Die Unabhängigen erwarten von Herrn Radek eine Politik der Internationale. Wie aber, wenn Herr Karl Radek, der eigentlich auf den Namen Sobelsohn hört, nicht die der roten, sondern der goldenen Internationale verträte? Das wäre so unmöglich nicht, denn die eigentlichen Kriegstreiber sind in der internatioiralen Plutokratie zu suchen, und daß diese alles tut, um einen deutsch-russischen Frieden zu hintertreiben, hat bereits in Stockholm der „Amerikaner" osteuropäischer Herkunft, Herr Reinstein, bewiesen, der Herrn Sobelsohn-Radek ebenso nahesteht wie Herrn Trotzki- Bornftein. Reinstem verfocht in Stockholm bekanntlich die Interessen der amerikanischen Börsenleute, die durch die russische Friedensneigung gefährdet erschienen. Das hat das neutrale Blatt „Nya Dagligt Allehanda" klar e'5 Es schrieb Ende Juli 1917:
„Die Vereinigten Staaten strecken ihre Hand a russischen Gruben. Petcoleumquellen und den Schätzen des Urals. Das ist keine völkische Politik idealer Strebungen, sondern selbstsüchtige Kapitalistenpolitik in Reinzucht, die Europa materiell aufs möglichste auszunutzen sucht. Wenn England dem scheinbar ruhig zusieht, so geschieht das, weil ihm einmal für den Sieg jeder Preis recht ist und zum anderen, weil die englische und amerikanische Hochfinanz im wesentlichen Zusammenarbeiten: der Gewinn landet im gemeinsamen Beutel."
Ter durchaus im Dienste der internationalen Plnto- kratie stehenden Börsenpreise ist es vorzüglich gelungen, durch einen demokratischen Phrasenhebel den Völkern das Erkennen der Wahrheit zu erschweren. Sie nährt geflissentlich den Machtkitzel der Massen, so daß diese im blinden Draufgängertum nicht merken, baß alle gewaltsamen Umwälzungen, seien es Kriege oder Revolutionen, nur den Zwecken einiger weniger Reichtümer anhäufendcn Gruppen bient. An der Entwicklung der Dinge in Rußland wie an der. Kapitalanhäufung der englisch-amerikanischen Pluto- kratie ist ja zu ergehen, welche Leute durch Revolutionen und Krieg Weizen in ihre Scheunen sammeln. Das Zentralorgan der deutschen Sozialdemokratie begrüßte aber am 17. Juli 1917 die russische Revolution als ein „geschichtlick>eZ Ereignis von ungeheurem Wert" und entnahm ihr den Au- sporn, mit vermehrter Willensstärke auch für die deutsche De- mokratte einzutreten, mit besonderer Betonung des B«vußt- seins, daß jedes Land eine „besonders Taktik" erfordere. Unverhüllt bekannte sich am 14. Oktober 1917 der „Vorwärts" zur Unveränderlichkert der sozialdemokratischen Ziele, wie sie sich aus dem Kurs 1913 ergäben. Das Blatt lobte die Beweglichkeit der sozialdemokratischen Taktik gegenüber der unbeweglichen der U.-Sozialisten. Beide sind also letzten Endes in bezug aus das revolutionäre Ziel einig, und wenn die eine Gruppe den russischen Revolutionären rät, sich nicht zu kompromittieren, die andere aber zu belehren sucht, so geschiel t das nur aus Sorge um die Gefährdung der Antriebe. die sie aus der revolutionären Gestaltung Rußlands für Deutschland erhoffen. — Sie glauben zu Weben und sind die Geschobenen.
Einc MchlvoNe SimdgkhWg in- Ansdal.
Dresden, 20. Jan. Eitlen großartigen Verlauf nahm eine Versammlung der Deutschen Vaterlandspartei, Ortsgruppe Dresden, im Zirkus Sarasani. der über 1000 Zuhörer aus allen Ständen der Bevölkerung beiwohnten. Reichstagsabgeordnetec Majer^ll- r ä f e sprach, oft von stürmischem Verfall unterbrochen, .i ber ,/r.tsche Pflichten und Sorgen in Deutschlands Schich'als- !stunde". Zum Schluffe wurde einstimmig eine Entschließung 1«rgenc»ittinen, die in Form von Drahtungen an den Kaiser, den lKövtgvon Sachsen, den Reichskanzler und an Hindenburg das > begründete Vertrauen des gesMrten deutschen Volkes zu seinen
herrlichen Heerführern Hindenburg und Ladendorff zum Ausdruck bringt und es als eine Versündigung an der Zukunft Deutschlands bezeichnet, wenn ein Frieden geschloffen wird, der nicht auf die bewährte Einsicht und den Rat dieser beiden Volksbelden gegründet wäre.
Mit einem dreifachen Hoch auf Hindenburg und Ludendorff und dein begeisterten Gesang „Deutschland, Deutschland über alles" schloß die mächtige Versammlung, der sozialdemokratische Störenfrieds nicht nahe zu kommen gewagt hatten.
-i' 1847-1917'.
..Ich geriet mit der Opposition in Konflikt, als ich das erste Mal zu längerer Ausführung das Wort' nahm, am 11. Mai 1847, indem ich die Legende bekämpfte, daß die Preußen 1813 in den Krieg gegangen mären, um eine Verfassung zu erlangen, und meiner naturwüchsigen Entrüstuug darüber Ausdruck gab, daß die Fremdherrschaft an sich kein genügender Grund zum Kampfe gewesen sein solle. Mir schien es unwürdig, daß die Ration dafür, daß sie sich selbst befreit habe, dem König eine in Brrfaffungspsragraphen zahlbare Rechnung überreichen wolle."
So wurde gesprochen nicht im Jahre 1917. sondern 1847 von Bismarck. (Gedanken und Erinnerungen^ Vand I, Seite 17.)
äihlltz für die Rckc- M Der?aMlsNsfrkihkit.
Die Preffe und die Abgeordneten der radikalen Parteien haben sich gerade in letzter Zeit wieder lebhaft über die durch den Kriegszustand herbeigeführten Einschränkungen der Rede und Versammlungsfreiheit beklagt. .Nun wird an. diesen Einschränkungen wohl niemand in Deutschland Freude haben, und auch wir sind der Ansicht, daß auch jetzt noch in dieser V.zie- hung des Unerwünschten zuviel getan wird: insbesondere ist es schlechthin unverständlich, daß man vielfach den Versammlungen von Vereinigungen Schwierigkeiten in den Weg legt, an deren vaterländischem und ordnungsliebendem Sinne nicht der geringste Zweifel bestehen kann. Mit aller Deutlichkeit aber muß dazu betont werden, daß die Sozialdemokratie die Schuld daran trifft, wenn die Rede, und Versammlungsfreiheit noch nicht in dem Maße wieder.hergestellt worden ist, wie es im all- ! gemeinen erwünscht wäre. Mir haben ja kürzlich an dem allgemeinen Verbot politischer Versammlungen in Schlesien gesehen. daß die bedauerlichen Ausschreitungen, die mit sozialdemokratischen Versammlungen verbunden waren, zu einem allgemeinen Verbot führten: weil man die Verantwortung für die weitere Genehmigung sozialdemokratischer Versammlungen tatsächlich nicht tragen konnte und ans falsch verstandenem Ge. rechtigkeitsgefühl heraus deshalb auch den anderen politischen Parteien die Genehmigung zu Versammlungen versagen zu sollen glaubte? Die ordnungsliebenden Parteien büßen also mit für die sozialdemokratischen Sünden
Inzwischen haben wir jedoch noch mehr erleben müssen. Unter anderem haben die Sozialdemokraten in Jena, in Mannheim, in Frankfurt am Main und auch in Berlin Versammlungen der Vaterlandspartei oder^doch ihre ordnungsmäßige Durchführung durch Veranstaltung wüster Radauszenen verhindert und mit Mitteln skandalösester Art die Rede- und Versammlungsfreiheit vergewaltigt. Die Redner wurden niedergeschrien. die Versammlungen am ordentlichen Verhandeln gehindert. Nicht die Behörden also, sondern dieselben Sozialdemokraten, deren Vertreter in Preffe und Parlament die erwähnten Be. schwerden führen, unterdrücken hier die w 'e- "nd Versammlungsfreiheit. Je hoher auch in Deutschland die radikalen Bäume wachsen, um so deutlicher wird, wie unsere Sozialdemokraten die Freiheit, die sie verlangen, verstehen: nämlich als Freiheit, alle Andersdenkenden zu vergewaltigen, alle a^wei- - derben Meinungen niederzuschreien und niederzuknutteln ^as ; ist ein Strahl von der Morgenröte der neuen Zeit, die die c- zialdemokratie über Deutschland heraufführen will. ,
Gegen dieses unwürdige Gebühren sollten sich alle anständigen Elemente im deutschen Volk zusammenschließen und mit aller Energie zur Wehr setzen. In erster Linie ift es natürlich Pflicht der Behörden, die Rede- und Versammlungsfreiheit nachdrücklich zu schützen: aber auch die bürgerlichen Parteien, chne jeden Unterschied, sollten ein dringendes Interesse daran erkennen und betätigen, daß derartige Avsschrettungen empörendster Unduldsamkeit künftig verhindert werdem Die Rede- und Versammlungsfreiheit muß geschützt worden, soweit die Verhältnisse der Kriegszeit es irgend gestatten: in erster Linie erscheint zurzeit aber ihr Schutz nötig gegen die Elenrente, die die Freiheit zu standalösester Unterdrückung abweichender Meinungen und Meinungsäußerltirgen mißbrankhon und so selber die Rede- und Versammlungsfreiheit mtt Füßen treten-
Das zebraartigo Eesprenkel wollen wir vermeiden.
Sie beginnen schon rorrder.
Der Staatssekretär a. D. Dr. Dernburg hat sich am Sonntag. den 12. Januar, bemüßigt gesehen, ln öffentlicher Versammlung gegen die „verhetzende Agitation der Vaterlands- Partei" zu sprechen. Da er das ausgerechnet in Frankfurt am Main unter dom Titel „Unser Frieden" tat. ist es selbstverständlich... daß der Vortrag dem Prrblikum von Frankfurt am Main auf den Leib zugeschnitten war. Mit Behagen weiß das „Berliner Tageblatt" ar« Dernburgs Vortrag zu berichten. „Abgernstct müsse unter allen Umständen werden, wenn man bedächte, daß jetzt allein die Fliegerwaffe so viel Geld verschlinge. als früher der ganze Heeresetat betragen hätte." Mit denselben geldlichen Gründen hat das „Berliner Tageblatt", das la dieser Beziehung ja eng mit dem Namen' Dernburg verknüpft ist, seit 20 Jahren gegen jede Heeres- und Flottenvorlage gekämpft, und am 26. Jamrar 1900, also vor fast genau 18 Jahren, aus seiner prinzipiellen Gegnerschaft jeder Flotten-Er- weiterung kein Hehl gemacht. Diese Gegnerschaft übertragen jetzt „unsere" Friedensmacher auf dio Luftflotte. Und doch sollte sie dieser Krieg, der kurz nach ihrer erklärten Absage zur Mehrvorlage van 1913 ausbrach^ einer besseren belehrt haben. Trotz des offeickuirdigen Nachteiles, in den Deutschland durch die Beschnetdung seiner Militäroorlagen geraten roar, scheut man sich^ mchst m>ch imnitten des^ Kampfes dev Abriistung^^—
ru «de» mit einem SEis auf die Waffe/au^Sif großmogllch^r Ausgestaltung gerade auch Frcmkfurt am Main' cm starkes Interesse haben müßte. Belgien, nach dem Wunsch«^ unserer Berzichtpulitiler wieder auf sich gestellt, b. h. englisch be- hütet, würde eine vorzügliche Basis für Luktklotten bieten die den Frankfurter Hörern des Herrn Dernburg giündlich in eine* 1 STCaölt lehren konnten, welche Folgen „unser Frieden" nach sich zog«. — Die Aeußerung des Herrn Dernburg beweist nur wie wenig gewisse Kreise aus dem Kriege gelernt haben, und da» es schon allein, um einer Luftflottengefahr vorzubeugen, nichts nur notig rst. die Fliegerwasfe auszubauen, sondern Belgien auch als Basis für englische Luftgeschwader unmöglich zu macheist-
Aber Herr Crcherger! >
3: einem deutschen Blatte finoe.r wir recht beherzigend werte Worte gegen deutsche Sentimentalität und Dummheit bs^ der Kriegführung wie leim Friedensschluß: allerdings sind btJ Worte teilweise reichlich kräftig:'
„Wenn man in der Lage ist, durch ein Mittel ganz London zu vernichten, st. ist das humaner, als wenn man noch einen einzigen deutschen Volksgenossen auf dem Kampffelde bluten läßt . . . Zögern und Zaudern, Weichlichkeit und Rücksicht ist Unvcrzeihllchkeit, Schwache . . . Ueber 400 Handels- schiffe hat England uns weggeftohlen. Die Antwort sollte da. hin gehen, daß für jedes deutsche Handelsschiff mindestens ein« englische Stadt oder ein englisches Dorf durch unsere Flu^ zeuge vernichtet werde. ... Es iit für unser Volk besser. Eng. land, Frankreich und Rußland mit allen ihren Hrlfstruppen bezeichnen uns als Barbaren, als daß sie uns als Unterlegene bemitleiden würden . . .
Weichlichkeit und Sentimentalität im Kriege wäre unverzeihlich? und polizeiwidrige Dummheit. Mag der F.inb alles non uns sagen, so soll er beim Friedensschluß nur nicht das eine konstatieren können, daß die Deutschen die Dummen gewesen seien."
Der diese kräftigen, aber treffenden Worte geschrieben hat, ist niemand anders als der Reichstagsabgeordnete Matthias Erzberger.' sie finden sich im roten „Tag" vom 5. 2. 1915. Seither hat allerdings Herr Erzberger sich einem Treiben, das er 1915 als „polizeiwidrige Dummheit" bezeich- nete, mit immer größerer Begeisterung hingegeben: er scheint wenigstens seit dem Juli 1917 kein höheres Ziel mehr zu kennen. als daß beim Friedensschlnß konstatiert werde, daß „die Deutschen die Dummen gewesen" sind. Die geistige Elastizität, die ihm einen solchen Wechsel der Anschauungen ermöglicht hast ist natürlich durchaus seine eigene Sache: nur kann er von anderen nicht gut verlangen, daß sie ihm auf Pfaden folgen sollen, die er selbst so schön und treffend als ..polizeiwidrige Dummheit" gekennzeichnet hast
Usm Felde
der Ehre.
Kaichen. Dem Gefreiten Friedricb Will). Senzek Inhaber des Eisernen Kreuzes, wurde die Hessische Tapfer- keitsmedaille verliehen. Herzlichen Glückwunsch!
Ans der fseimuf.
FC. Büdingen, 20. Jan. Die Großh Kreisschi,lkommissio«, gibt solgendes^bekannt: Nach Vereinbarung mit Großh. Kreis, gesundheitsamt crdnen wir hiermit an. daß in allen Schub klaffen durch die Klassenlehrer zahlenmäßige Feststellungen über des Körpergewicht der Schulkinder gemacht werden.
Ans Hrsscn.Ranau.
FC. Wiesbaden, 20. Jan. In verschiedenen hiesigen Schuhgeschäften wurden bei einer Haussuchung hunderte von Schubivaren anfgkfundcn. die zurückgehalten und in besonderen Räumen versteckt waren. Es handelte sich meist um Friedeus- ware. Die Schuhwaren mußten sofort znm Verkauf gestellt werdeir. Die Folge war, daß sich bald große Mengen von Käufern <mgefunden hatten, die schließlich unter polizeilicher Aust sicht Polonaise standen, ehe sie an die Reihe kamen.
FC. Aüdesheim, 20. Jan. Schifsührer Ludwig Dann. Kapitän des Schleppdampfers „Badenia Nr. 9" wurde von dem Sturmwind in den Rhein geweht. Der 46 Jahre alte Manu ist in den Wellen erttunken. — Auch der Trajektverkehr wurde durch den schweren Sturm empfindlich gestörst Das Boot vermochte nicht gegen den Sturm anzukampfen und drehte sich verschiedeickttch rund herum.
FC. Aus dem Hinterland, 80. Jan. 11 Wassermühlen des Kreises Biedenkopf haben jetzt die Genehmigung zur Verar- beittmg von Oelfrüchten erhalten.
Kirchliche Anzeigen.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, ^23. Januar, abends 8J4 Uhr: Kriegssndachtz
Herr Pfarrer Kleberger.
ArdÄWmtluttiin -
m- Offene Stel len 2
1 Bäcker, 1 Unierbeamter, 6 Schreiner, 1 Dienstmägde. 5 Hausmädchen.
Für Etappe: Mehrere Stenographinnen, und schreiberinnen, 100 Pserdepsleger.
a Stellensuchen de 7
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker,
Stenographie und Maschinenschreiben.
Verantwortlich für den polifischen und lokalen H i r s ch e l t Friedberg; für den Anzeigenteil: F^^berK-s, Druck und Verlag der „NeueA
$


