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«met Parteien mvb Jene Wahl dann dls Möglichkeit einer Wertretunc» schafft». ^ rZwischen aber erfordert es das ge- | We BoÜs'interesse, --ch jeder auf seinem Po,ren, wo er steht, uvd wo er tts: ; u dem Vaterlande gedient hat, bunot. Das Schlimmste, was uns passieren könnte, wäre iefct pte tzSeger.revolution. Sie würde einen blutigen Bürgerkrieg sinit ungewissem Almgonge ormgen. Die obersten mllitall- scken Stellen, Oberste Heereslc :ung, der Kriegsminister, der «efeMsfiaber Ober-Ost und die Festungskamwand-mten ha- «den sich den Arbeiter- und Soldatenräten zur Verfügung ge­stellt. Damit ist ein Beispiel gegeben. Die Beamten nn .Lande, gleichviel in welcher Stelle sie wirken, müssen und »erden das Funkt: irren der großen Stoatsma g.nerie auf­

recht erhalten. Eie vergeben ihrer politischen r-rcr-^gung damit nichts; denn dienen nicht der h^rsche'chen Partei, sondern der Dolksge,». beit, die sa durch eine Hungersnot, eine Derlehrslrise oder ne sonst-ge Stockung ohne Unter- tschied der Partei leiden wsiÄe. Vor allem gilt es \a omh. lim Aufkommen eines Bolschewismus zu mrhuten. Mt- Bietung hat aber auf der anderen Seite die Pflicht, dafür zu sorgen daß dieser Dienst aller b: hörigen Organe uckt Freu- , nicht mit Seufzen geschb i. Die beSen ^rr,chen- den Parteien haben sich, mie gesagr. znr Bemifung der Kon- Mtuante oervsllchtet. Sie werden chre Position um so mehr «chern und olle gegenrrvolutionaren Strömungen verhm- <Hern, se klarer und unmißverständlicher fle den Dillen für di« «Berufung der Konstituante manifestieren.

Der Reichstag vlcht «ehr rvftSaAg.

Der frühere Hauptmann von BeerfÄDe hat

?Ä--wßÄSSÄ

Unterstoat^SreM «e. der polnischen Aktion gegen unsere M-lärt. Wir sind bekanntlich durch die WaffeaMstanSsve

)QlSaO v&tfmerrvrCUSxJ'

Der Rat der BoLLsbeaufttagten

der Herausgeber einer Zeitschrift fiU: ble s°Smldemo!rat!sche i , gj^ sM» Waffen erholten und ständig dem

Promnzprefle, ist zim, Chef der Re, chskmrzlei ernannt w > D^zugsnli des A.- u. E.^iate. zur Verfügung Neben. Sü­

den. Mr frühere Reichstagspräsident Grenbach ist am Bvnntoq abgereist, wohin ist unl-ekonnt. Der Reichstag seli^t wird, wie bereits gemeldet, nicht rufammentreteru Sie der frühere Retchstogsabgeordncte und Unterstaatssekretar Dr. David in der heutigen Pressekonferenz mitteilts st' «Reichstag nicht mchr kompetent, da der Kaper und die Du .besfürften verschwunden sind; er sei durch die Tohachen cnißerAktion gesetzt. Die »on zu stand «er Seit« mibg-Et wird, bleiben die bisherigen gesetzmäßigen Dejuge sür Off ,iere und Reserveoffiziere bi» auf weiteres bestehen.

Das Regienmgsvrogramm.

«TD. Der .Vorwärts» schreibt: Das PwgrE» Reichsleitung ist. kurz gesiigt, gut s°z,aIdemokratis^ Es stellt die konstituierende Versammlung in sichere Ausstty Die Wadi erfolqt auf Grund des allgemeinen Wahlrecht. Jeder Volksgenosse nimmt an ihr mit dem gleichen Recht teil' dasselbe ailt für alle Wahlen zu öffentlichen Körper­schaften. Die persönliche Freiheit wird nach allen Serien geschützt: soziale Reformen, darunter der Achtstundentag, wer­ken gekündigt. Über die großdeutsche Repubitk m». reich schreibt der Vorwärts"': Nach Mlderung der Waffen- slillsto^sbedingungeu und Berbefferung der Aussigen ftl einen gerechten Völkerfrieden ist dies der zweite große fola den die deutsche Republik nach außen hin errunaen hat. Dir grüßen die neue Bundesrepublik in Heller Dellelstenrng. Die Demokratie fetzte Großdeutschland in den Sattel. Rei­ten wird es schon Annen. M

üos Programm vesAals gelkiger Elrbüter.

DTD. Der Rat geistiger Arbeiter in Berlin verSfftnt- licht sein Programm, dem folgendes zu entnehmen yl- u. kämpft gegen die Unterdrückung der Arbeiter durch das kapi­talistische System. Er will persönliche Freiheit und soziale Gerechttakelü Er begrüßt alle Methoden der Umwälzung, zur Anarchie, das heißt zur Vernichtungi von Kul« turaütern und zur Blutherrfchast der Minderheit süyren. Er 0 fordert u. a. Völkerbund, Völkerparlament. Zwangs- fchledsaericht, gerechte Verteilung der äußeren Lebensguter, Vergesellschaftung von Grund und Boden, Konfiskation der Der?nögen von einer bestimmten Höhe an,Deichcankung des Strortrechts, Vermenschlichung des Stwsvollzugs, radikale Reformen der öffentlichen Erziehung, Einheitsschule, freie Dozentur, Wahl der Profesioren durch die Studentenj, 6mj* beruna der Presie oon nationalistrzcher und kapitalistischer Korruption, Trennung von Kirche und Staat, ständiger Rat aeiMaer Arbeiter. Vorbedingung zur Durchführung die- ?es Programms ist nach Herstellung der Ordnung die Embe- rufungeiner konstituierenden Nationalversammlung. Prale- karier und Intellektuelle vereinigt Euch! Der Rat geistiger Arbeiter, Reichstag, Zimmer 15 B.

Vollzugs rat des A.» u. S.-Rate. zur Verfügun g stehe n«

Eure Löhnung und Verpflegung soll gesorgt werde«.

WTB. Paderborn, 14. Rav. Der ASR. meldet: Die Besatzung der gestern nachmittag 1,3v Uhr von der Front nach hier zurückgekehrteu Flugzenae «Udet, daß in de» fran- röfischen Schützengräben, von der deutschen Grenze bis Mons die Rote^ne gehißt ist. und daß die dentschen Truppen sich mit den französische» verbrüdert haben-

Leipzig, 14. Rov. Oberst Pinkau und Oderstleutnarn Freise. Stabschef des 19. Armeekorps, sowie 10 andere höhere Offiziere wurden angesichts des widersetzlichen Geists des Offi^ierkorps auf Defch! des A.« und S.-Ratrs vechaftet.

Tbronverzicht Ludwig HI. von Dauern.

WTB. Arünche«, 14. Rov. (Telegr,) Die Korrespon­denz Hosfmann meldet den Thronverzicht Ludwigs Prinz Helurrch.

TU. Nach einer Meldung aus Hamburg befinden sich

in Grünholz bei Schwanken. Der Prinzessin wurde duvch einen Schuß aus der Flucht ein Arm verwundet.

Die Revoluilon in Drüffel. ^ .

TU. Nach einer Lietduna aus dem Haag herrscht m ganz Belgien Revolution. In Brüssel beherrscht ein deutscher Soldatenrat allerschärfster Richtung die Loge. In den Stra­ßen wird dauernd gekämpft. Es gab viele Tote »^Ver­wundete. Eine grcße Gefahr biwen die deutschen Waffen­bestände. '

Zkundgebuugen k« Holland. _

WTB.Bmsterdam, 14. Rov. In den >vtraßen Amfler- dcuns herrschte gestern ziemlich aufgeregtes Leben. Vor dem königlichen Palast und dem Damm vor der Dorfe haben sicy im Laufe des Nachmittags große Menschenmengen angesam- melt. Vor dem Palast hielt ein revolutionärer Redner eine Ansprocl-e an das Volk, in der er die Menge anfsorderte, die Republik aufricbten zu helfen. Die militärische Wacl)e vor dem Palast drrrch Polizei verstärkt, on Amsterdam, m Rc-tterdam und im Haag waren weitgehende müitirische ^or-

geklart. Wir nnv oerarur^u^ vuiu? m.

dingungen dazu gezwungen unsere Die

Grenze von 1914 zuriickzunehmen, werter cbajWL »<* augeÄlickllch« deutsche Regierung hat men bn Vorgehen bet den Ententemächten Einspruch -ch°b«n und a^

polnische Vorgehen tn krassem Gegenlog

proklamierten Rechtobegrisien und «i den DaftenMsta^?

bedinqunqen der Entente. Die Frage der künftigen Ost- grenze Deutschlmrds wird auf der Friedens^nferenz en^ schieden werden. Vorläufig wird jedem Pjlntfdjen Swmarsch übet die Grenze von 1914 hinaus mrt Waffengewalt entgc^

^MB^Poseu. 14. Rov. Der A.- u. E Hck der Stadt Posen erklärt, daß alle Gerüchte über Ei:.,alle polnischer Legionäre tn die Provinz Posen, sowie über Plünderungen^ irgend welcher Art unbegründet sind._

WrstdE!<«H

ftiltt, 14. Rov. Dom Lande wird geschrieben: Diele der in Köln von der Volksmenge wider deni Wllen der Sol- baten freigelassenen Insassen der Gefängnisse und Zuchthäu­ser mcuben sich unllÄam auf dem Lande beurerkbar. Viel­fach stellen sich die Leute, die völlig brot- und arbeitlos sind, dm leidlichen Behörden. Zum Teil sprechen die Leute birett den Wunsch aus wieder nach Köln zuruckgebracht werden^ damit sie Unterkunst und regelmäßiges Essen bekamen.

Rheydt, 14. Nov. Infolge der eingetretenen politischen, Ereignisse wurden die für heute anaesetzten Etadtverord^. netenwahlen aufgehoben und beschloß dos Staotverordneteu- kollec^um die Verlängerung der ablaufenden Mandate UM ein Jahr. ^

Süchteln, 14. Rov. Die bei der Einstellung der Nustungs- ««weiten und der eventuell bald folgenden ^mobilisalE eintretenden Schwierigkeiten dürften dadurch behoben Nin,. daß sämtliche Fa. kanten sich bereit erklärt haben, dieien.gen . Süchrelner Soldaten, die bei der Mobilmachung bei ihven ! gearbeitet haben, sofort wieder einzustellen. ohne die letziger^ l Arbeiter zu entlassen.

' Süchteln. 14. Nov. In das Haus des KvErz-ienra^ Holh hierselbft kamen mehrere Personen in Soldat^rmiforw und verlangten die Dr^lieftrung von Geld und Wertsachen, Da H schwer krank darniederliegt, war es den Einbrechern; leichter, ihren Zweck zu erreichen. Mi ^nerDeutemiWertei von 8000 JC gingen sie ab. Dw Polizei hat die Derftlgmrg in die Hand genommen.

M.-Gladbach, 14. Rov. Unsere Stadt ist in den letzft«) Tagen zur großen Garnison geworden; z. Zt. halten sich hley über 9000 Soldaten auf.

Kempen. 1«. Rov. In nicht geringe Angst waren Sonni tag viele Bauern des hiesigen Bezirks versetzt worden das Gerückt, es treffe eine Strafexpedition von ..900 ManUj au, Esten ein. um die Dauern, die den Essener H-msiern ge- aenvber Wuchsrpreife gefordert, zu entgelten. Selbsiver« ständlich gab es eine solche Expedition nicht. Ein Spakv^el! hatte sich wohl den Scherz, erlaubt, das Gerücht auszuftrm^

MSIhelm-Ruhr, 13. Rov. Unter Hinzuziebung der Direk, Kren der Firma Thysien u. Eo. Aktien.Gesellfchaft und deL Friedrich.Wilhelms.Hütte fond gestern morgen eine gemein.' same Sitzung des Arbeiter- und Soldatenrates und des Er, nährungsauskchuffes der Stadt Mülheim-Ruhr statt zwecks endgültiger Einführung des Achtstundentages.

^ Essen. 14. Rov. Bei Krupp würben bisher etwa 10 09» auswärtige Arbeiter entlassen. Die Firma ist weiter bemüht,' die ^isländischen und auswärtigen Arbeiter abzuttansvor- tteren, um Platz zu gewinnen für die zurückkehrenden Soll daten.

Don der neuen Regierung.

TU. Staatssekretär des Reichsschatzamtes wird der bis­herige Unterstnatsfeiretär Schiffer. Der unabhängige Sozi- alift Eduard Bernstein tritt in das Reichsschatzawt ein. ^-as Reichsjustizamt wird Herr von Krause weiter dirigieren.

Das Unterrichtsministerium.

WTB. Folgende Herren sind zu pädagogischen Fachbei- räten für ^ Ilnterrichtsmimsierium ernannt: Dr. ^r.Y.

Baeae, Dozent Dr. Blankenburg, Oberlehrer, Fritz Kunert, BoUsschullchrer, Dr. Gustav Mynyeken, Schuldrrekbor.

Amnestie.

TU. Wie der Berliner Lokalanzeiger hört, schweben zur- »eit Erwägungen, die bereits erlassene Amnestie auch a»i ändere P^e.h?n. also nicht nur aus politische Vergehen, aus. m,dehnen, wenn in dem Urteil ausdrücklich aner^nnt nnrd, Lag i;:; Täter als Milderungsgrund eine durch dm Knegs- vttHLlLnisse verursachte Notlage zur Secte steht.

Ausruf an die Zeutrumspartei.

bb Die Zentrumsfraktionen des Reichstages und des preußischen Abgeordnetenhauses erlassen einen Aufruf die Zentrumswähler, worin es heißt: Jetzt gil es, si Ruhe. Sicherheit und Ordnung Im Lande zu arbetten. um die geregelte Führung der Staatsgefchaste zu ermöglichen. Da £c< ÄU16 jedem die Wahrung seiner politischen und religiösen Ueberreucmna gewährleistet sein. Wir bitten unsere P^tet freunde ganzen Lande: Beratet die Lage, bereite^ die Wahlen vor, klärt auf und belchrt die Frauen schließt euch von der Arbeit für öffentliche Einrichtungen nicht aus, helft Ordnung bewahren und öffentliche Suherhett, damit w»r alle Brot und Leben haben.

Vne rote Garde in Berlin.

WTB. Gestern morgen erließ der Vollzugsrat des A.- > und S.-Ratesw Berlin, gezeichnet Richard MuIieruudMol. kenbuhr, folgenden Aufruf: Arbeiter uiü> V°rteiMloffen

tn Große-Berlinl Me Revolution bedarf der Sicherung. Euer Mut Hot dte alte Zwingburg zerstört. Helft letzt die Errungenschaften der Revolution zu befestigen. Wir bwu- chen Eure Hilfe. LMO geschuite und politisch organisierte Genossen und Arbeiter mit militärischer Ru^bidungl^beu

im fi jf-t i ba S*w>iutten p» übernchmea. eitUl Euch jae

beteihingen getroffen. "In Amsterdam sprach in der ange- kündigten Volksversammlung Troesitra.

WTB. Amsterdam, 14. Rov. Der Riederlanolrchen Tele- aravhenagentur zufolge teilte das Ministerium des Äußern mit, daß das Schloß Amerongen der Utrecht von der hon. Regierung als zeitweiliger Aufenthaltsort dem früheren deut- schen Kaiser zrir Verfügung gestellt wurde.

Das Schicksal der Armee Mackensen.

TU. Rach einer Meldung aus Budapest erklärte Graf Karolni, daß Rumänien an Deutschland di; Kriegserklärung richtete, um die Armee Mackensen zur Entwaffnung zu de- wegen. Mackensen habe die Waffenstreckung mit der angeb- »chen Begründung verweigert, die Republik Deuhchland sei keine legitime Gestaltung. Die ungarische Regierung bo- stätiate der deutschen Regierung telegraphisch, daß sse infolge ihrer pazifistischen Grundsätze nicht nur ^sien da-tschech.iche Vorgehen protestiere, sondern auch ihrerseits u\c Entwafs- nung Mackensens fordere, weil sie die derzeitige deutsche Re­gierung als gesetzlich anerkenne.

Forderung auf Umgestaltung der französischen Derfsssnng.

TU. Der Lyoner Prares meldet ans Varls: T^r Synoi- kalistische Verband Seine-Deporiew^ts hat beschb^n, einen Antrag auf Umgestaltung der Verfassung in eine demo- kratisch-proletarisK; zn stellen.

Defetznng Wiens durch Entente-Trnppen? bb. Aus Ofenpest kommt die Meldung, daß ine Besetzung Wiens durch die Ententetruppepn beoorfteht. Ein aus dem Hauptquartier der Orientarmee In Ofenpest eingetrorkner I Verbündetenoffizier erklärte, General Franchet bealsichtige ! auch die Besetzung Preßburgs sowie Mens durch di« En.

» tentetruppen. Der ungarische Kriegsmmlster verstaiü»igte u Maglfttatsrat In Offenpest, daß in ^"nächsten Tagen französische Offiziere und 1090 Mann dort «intreffen ma

Der Lhronverzfche rn Ungarn.

TU. Wie «ms Budapest berichtet wird, haben zur Erlöst, qung der ungarischen Thronfrage gestern die tetnta^ teien, nachdem festgestellt wurde, daß der u°-rmegende Teil Ungarns für die republikanische Staa.sform ist, deschltMen. eine Abordnung an König Karl zu «uffenden, die ihn tcher diesen Wunsch Ungarns unterttchten und zum Tbronverziasi bewegen sollen. Man hält es fiir sicher, daß die Mrfsion den Erfolg haben wird, daß sämtliche Mitglieder der Habsburger Dynastie der S'ephans-Krone für alle Zelten entsagen. Bewegung der lt-Nenische« Sozialisten und Republikaner.

TU Nach Meldungen von der italienischen Grenze Ist in Nom rmd Mailand infolqe Straßenkundgebungen der Repu- blikaner und der Sozialisten für Absckssiffun, der Monarchi ein allgemeines Versaiumlungsverbot »lassen worde n^ M r Zugverkehr nach Rom erleidet aus unbekannten Grünven

Stockungen.

Die polnischen Einfälle.

ypffl lieber den Umfang der petnische» Won teilt

Essen, 14. Rov. Der Arbeiter- und Soldatenrat zieht den Erlaß eines allaemeinen Alkoholverbsts in <rrwLouuz4 Dortmund. 14. Roo. Die Amtmänner der Ämter Men^ gebe, Rauxel und Lütgendortmund, die dem A.- und S.-Rast Schwierigkeiten bereiteten, wurden chres Amtes entsetzt.

* Dortmund. 14. Rov. Um die Ernährung ordnungsmäßig, durchführen zu können, sollen alle nicht In Dortmund amas., sigen Militärpersonen aus der Stadt entfernt werden. Eme^ scharfe Überwachung und Konttolle der am Hafen liegenden Leben-mittel ist bereit« tn die Wege geleitet worden.

Aaunover 14. Rov. Die städtischen Kollegien nähme,» das als Folge der politischen Ereignisse gestellte Rvcktrittsge., such des Stadtdirektors Tramm an und wählten den soz -l. demokratischen Abgeordneten Lemert, zum Stadtdirelwr.^ Das Bürgeroorfteherkoüegium soll tunlichst bald nsugewahlt!

' Lüneburg. 14. Rov. In Lüneburg ^^rhielt ein jun^ ges Mädchen gegen den Willen seiner Q>iim eln Liebes- Verhältnis mit einem russischen oivrlgefangß-nen. Der ^uff» hatte die Erlaubnis erhalten, in seine Heimat önrliSzuke^E». und lud seine Geliebte noch einmal zu einem Abendspazter. gang ein. den sie nach dem Kur^rk unternahmen. Das bort zwischen Velden vorgekommen ist, konnte noch nicht ausge Närt werden. Sie wurden beide mit Schußwunden aufge- > funden. Das junge Mädchen im Halle und der Russe zweß

Kopfe und in der ^ .?Veu:e wurden in Ims Kran

Z^lVmn: HU'd-rÄüsseleinen Verletzungen erlegen. Das junge Mädchen ist schwer, aber nicht lebens- gefährlich verwundet. _

Ass aller Welt.

Das endgültige Ergebnis der S. Kriogsanlekhe._

WTB. Das Ergebnis der 3. Krlegsantech« betragt nach den bisher in Berlin vorli^enden Meldun^en ohne d,e zam Umtausch gelangten alten Kriegsanleihen 10 337 000 MO .*. Teilzeichnungen stehen noch «us, f» «wTW b* noch stwor echShen dürste. Im Hmbl ck auf die ,chwierlM»i Verhältnisse, unter denen dte Krtegsanleihe ausgeiost wurde, mutz dieses Ergebnis, wenngleich -s an die Resultate der früheren Anleihen erklärlicherweise nicht heranreicht, doch al, höchst befriedigend bezeichnet werden. Me blshernen Ktt^sanleihen hotten folgende Ergebnisse: 1. Anleihe <Oktz 1014): 4481 Millionen *H, 2. Anleihe <Apr,l l8lo). ü>l6 Millionen J(. 3. Anleihe (Oltebct 1915): 1 -' G ;.5

4 Anlsibe kAvrll 1916): 10768 Millionen M, 5. .me

(Oktvberl916): 10 699 Millionen J(, 6. Anleihe 13122 Millionen M, 7. Anleihe (Oktober 1917)^12 6-3 . »ll. Mark. 8. Anleihe (AprN 1918): 14 766 W. Mark. S. An­leihe bisher 16 337 Millionen Mark. Zusammru. X OQX Millionen Mark.

Relchstaasabaeordneter Frhr. v. Gamp r.

DTB. DerNu. 14. Rov. Der Reichstagöo^eov- netH

Fchr. v. Gamp ift m der Grippe gestorüen- ^

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