Einzelbild herunterladen

Die Arömungm ln m ftmdsichm Ländern.

Von besonderer Seite, die über das nw.'trale Ausland .gut über die Stimmungen im feindlichen Lager orientiert ist, 'gehen uns folgende Mitteilungen zu:

Trotzdem. nicht zu leugnen ist, daß die allgemeine At­mosphäre für das Steigen des Friedensbarometers günstig ist, ist es noch weit davon entfernt von einem einheitlichen 'Willen zum Frieden in der Form zu reden, wie er dem Prä- Hiucrtten Wilson vorschwobt und wie inan ihn in Deutschland auf Grund der ganzen Sachlage zu erwarten hat. Man kann ruhig von mindestens drei, wenn nicht mehr Auffassungen re­den, die sich im Lager der Entente geltend machen und die nicht nur von der militärischen Lage bestimmt sind, sondern hinter denen auch Erwägungen innerpolitischer Art gesucht werden müssen. Das ist namentlich in Frankreich der Fall, wo Clemenceau und die ihm nahestehende chauvinistische Presse noch immer die starken Männer spielen und bis zur Langeweile das Wort wiederholen, daß die Entscheidung über Krieg und Frieden in den Händen General Fachs liege. Trotz aller Be­mühungen, durch rigorose Handhabung der Zensur außerhalb Frankreichs den Glauben zu erwecken, als gäbe es in Frank- reich nur einen Willen zum unbedingten Siege, weiß man doch genau, wie die Dinge jenseits der Vogesen in Wirklich- kcit liegen. Es sind nicht nur die Sozialisten, die heilte ge­schlossen hinter der Forderung eines Friedens der Verständi­gung stehen, auch weite bürgerliche Kreise und einflußreiche parlamentarische Gruppen haben sich gegen den Kampf bis zur ^Verwirklichung des Nevanchegedankens bekannt. Auf der an- ! deren Seite wieder gibt sich Clemenceau und sein Anhang die redlichste Mühe, die chauvinistisch überreizte Stimmung wach zu hallen, denn er und seine Leute wissen recht wohl, daß auch in Frankreich eine Stunde innerpolitischer Abrechnung kommen wird, und daß sie nur im Taumel aufs höchste ge­steigerter nationaler Erregung Aussichten ha.ben werden, in dem Verfahren einigermaßen günstig abzuschneiden. Ähn­lich liegen die Dinge in Italien, wo die Anfrage Wilsons nach der Kundgabe der Friedensbedingungen in Reaierungskreisen direkte Aufregung Herr vrgerusen hat. Auch die verantwort­lichen Männer in Italien wissen sehr wohl, daß sie am Tage der Bilanz nicht sehr gut abschneiden werden, und sie fürchten die Stunde, in der sie Rechenschaft darüber werden oblegen müssen, in welchem Verhältnis das Erreichte zu den Opfern steht, die das italienische Volk im Laufe des Krieges gebracht hat. Die Entwicklung in Österreich hat den Aspirationen Ita­liens auf die Adria einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Roch mehr als in Frankreich steht die italienische .Regierung einer Opposition gegenüber, deren Kriegoseind- lichkeit sich im Laufe der harten Kriegsjahre bis zur aller­höchsten Erbitterung gesteigert hat.

Am ruhigsten und nüchternsten wird die Frage des Frie- des immer noch in Enaland beurteilt. Bezeichnend ist, daß sich hier die verantwortlichen Männer mit fleraöesu peinlicher Sorgfalt davor hüten, durch irgendein unbedachtes Wort die diplomatische Aktion zu gefährden. Das Einzige, was in den letzten Wochen von Taten des sonst durchaus nicht an Mangel an Temperament leidenden Lloyd George bekannt wurde, ist, daß er verschiedene Konferenzen mit Durns und Trevölmn hatte, den einzigen englischen Staatsmännern, die seit Beginn des Krieges eine maßvolle und friedensfreundliche Haltung bekundeten. Die englischen Staatsmänner haben bisher im­mer einen sicheren Instinkt für die politischen Imponderabilien bewiesen, und es scheint auch diesmal, daß sie ihrem Rufe nickt untren werden. Selbst die englische nationalistische Presse schlägt auffallend ruhige Töne an . In Enaland weiß man nämlich sehr wohl, daß es das Beste und Vernünftigste ist, den Krieg auf eine annehmbare Weise zu liquidieren. Daher gewinnt, nicht zum mindesten verstärkt durch den Druck der. wirtschaftlichen, der inner- und außenpolitischen Sorten, in London die Vernunft immer mehr und mehr an Boden. Trotz aller Vorbehalte sieht man auch in der Reuordnu.ng in Deutschland genügend Gewähr dafür, daß das deutsche Volk ehrlich gewillt ist, einen Frieden der Verständigung zu schließen.

Fallche Gerüchte Wer angeNche HEßffettRlK» lmKdLbrdinWkMn.

WTB. Aus Berlin wird mltgeteilt: Die Nachrichten über oas Eintreffen der Waffenstillst .andsbcdingungen sind falsch. Die Formulierung der Waffenstillstandsbrdingungen, wie sie in Deutschland verbreitet wird, beruht auf Gerüchten, denen jede tatsächliche Unterlage fehlt.

Was die Feinde fordern.

WTB. London, 31. Okt. Die Zeitungen unterstützen dle »Forderung, daß die Bedingungen des Wasfeustillstandes die 'sofortige Befreiung der Kriegsgefangenen der Alliierten in Deutschland einschließen solle. Daily Ehronicle schreibt: Wenn Deutschland es ablehnt, sich einem Waffenstillstand zu unseren Bedingungen zu unterwerfen, muß die englische Regierung Veraeltungen durchführen. Das Blatt tritt dafür ein, daß die assoziierten Negierungen in die Friedensbedingungen die Aus- lieferuna aller Personen zur Untersuchung und Bestrafung einschließen sollte, welche der Grausamkeit gegen Gefangene angeklagt sind.

Eine neue Antwort Wilsons.

TU. Wilson hat nach dem Eintreffen der letzten deutschen Note im Weißen Hause dle Vorsitzenden des Marine- und des Armeedepartements zusammengerufen. Wie es schünt, will Wilson von sich aus eine Antwort an Deutschland erteilen.

Die Beratung der Waffenstillstands-Bedingungen.

TU. Der diplomatische Mitarbeiter des Daily Ehronicle meldet, daß die Waffenstillstandsbedingungen augenblicklich in Versailles besprochen werden. Es sei ungerechtfertigt anzu- nehnren, daß das Ersuchen Österreichs und der Turkel'anders behandelt werde als das Deutschlands. Man werde Österreich und der Türkei mitteilen,.daß sie sich an die Kommandierenden im Felde wenden müßten, um mit ihnen über den Waffenstill­stand zu verhandeln.

Englands Kriegsziele.

WTB. In einer Ansprache vor der interalliierten par­lamentarischen Konferenz in London stizzierte Lord Finlay, der englische Lordkanzler die Kriegsziele Englands, die m der Bestrafung des schuldigen Deutschlands und in der Ver-' gütung aller Kriegsschäden bestünden. Darin sei auch natur- lich die Ersetzung jeder versenkten englischen Tonne durch die bcutfdyc Handelsmarine einbegriffen. Die Gerechtigkeit schlie­ße Rache, nicht aber Strafe aus. Ein gerechter Friede '.nüj>e darum die Bestrafung Deutschlands mit sich bringen.

TU. Der Pariser Korrespondent der Baseler Nachrichten, der zur französchen Regierung Beziehungen unterhält, schreibt seinem Blatte: Wenn die Deutschen die Waffenstillstandsbe- dingungen der Alliierten annehmen, so würde sich daraus für -enLMdenten Wition eine neue Ausgabe ergeben, nüiv rf c

Me, sich mit sämtl'cken Machten über bas Friedensprogramm

zu rerf.ündigen. In die .^ Bezieh ng ist bis hr-'te so r- { wie nichts M. n, weiß, tc~] SBKjcn iw er den Begriff der

Freiheit der Meere nickt der Ansicht ist wie England.

Eng!'.schForderungen.

TU. Im LondonerDaily Telegraph" meldet Archibald H'.'.rd, daß nach seinen Informationen. Lein Zweifel bestehen werde, daß England diS Internierung.der deudsch-rn U-Boote verlangen werde, ^'..ckevdem bestehe in Marinetvelsen eine starke Strömung für die englische Besetzung Helgolands bis zum Friedcuesckl^ß. Diese Forderung werde 'wahrscheinlich in den Wafsenstillstandobedingungen, die von England gefor­dert würden, zu finden fein.

Gegen bolschewist' che Regungen ln Deutschland.

TU. Ans Berlin wird gemeldet: Wie verlangt, hat das Kriegskabinelt sich in seiner letzten Sitzung äuck mit der bol­schewistischen AntAion beschäftigt, die von untc rgeordneten Vertretern der hiesigen Sowjetreglerung au?z-ug-oy>n scheint. Es wurden in diesem Zusammenhänge verschiedene sich als notwendig erweisende Maßnahmen erwogen und beschlossen.

ftatlunjs jss

O'icmr

v.-*' mA' Acki.' kl" l, * k 5 1

Tanz

j»,

8-L§«i?Mz le< RrpMil in Me«.

TU. Aus Wien kommt folgender Bericht: Tie Republik ist auf dem Mar,che. Die Bewegung hat vormittags mit einer- großen Kundgebung der Wiener Studentenschaft, zu der sich aber auch Aroeiter ge,eilten, eingesetzt. Unter dem brausen­den Beifall der Menge feierte der Abgeordnete Renner, auf der Rampe des Parlaments stehend, die Einigkeit von Bür­gern und Soldaten, von Arbeitern und Bauern. Im Rainen ches Rationalrates teilte Präsident Diirghofer mit, daß die na- tionale Äis-gierung morgen die Verwaltung überninnnt.Ohne Habsburger" tönte es durch die Rienge. Der Aageorduetr Malik betritt die Rampe in Offiziersuniform. Mit lautem Jubel folgen die zahlreichen Ossiziere und Soldaten seiner Aufforderung, über die kaiserliche Kokarde die nationale Tri­kolore zu stecken.'Verdecken wir die Schmach, die wir auf un­seren Kappen tragen, mit dem, was uns am Herzen liegt", ruft er unter dem Beifall der Menge . Daun werden auf. Geheiß des Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Exzellenz Groß, die kaiserlichen schwarz-gelben Fahnen auf den Masten vor dem Parlamentsgedäude eingezogen. Im Oktobernebel umlagern 10 660 Menschen das Landhaus zwischen dem Ball- platz und der Freiung. Tosender Beifall begleitet die Reden der Abgeordneten, die vom Balkon des Landhauses aus die republikanische Idee feiern. Vergebens bemüht sich der christ­lich-soziale Bürgermeister von Wien, Weißtirchner, zu Wort zu gelangen. Die Pfuirufe der Menge verschlingen seine "Rede rasch. Inzwischen hat die Nationalversammlung die letzte Rote an Wilson und den vorgelegten Bersasiungsentworf an- aenomnrnn. In dieser Verfassung ist iuriftifcl) kein Platz mehr für'die Krone. Die oberste und gesetzgebende Verwaltung hat die Nationalversammlung., In die vollziehende Gewalt teilen sich Statsrt und. Staalsregierung. Voraussichtlich wild de" Sozialist Viktor 9lblcr Staatssekretär des Äußern, der So- ziel st Leutner Staatssekretär des Krie ges, der Sozialdemokrat Renner Claalssekrelär für soziale Fürsorge, der Freisinniae Ofner 6tartofclrctäi der Justiz werden. Um 8 Uhr abends trat eine überraschende Wendung ein. Vor dem Landhause erscheint ein nach' Tausenden zählender Zug von Soldaten und Offizieren. Gleichzeitig umlagern viele Tausende von Soldaten und Arbeitern das Krie sminsteriuin. Eine De- putotiLn von Soldaten und O'fizieren wendet sich zum Ratio- imlrat, stellt sich ihm zur Verfügung und fordert die Bildung eines Soidalenrateo. Es wird beschlossen, ein provisorisches Soldaten- und Offizierslomitee zu bilden.

Budapest in Händen dr Revolutionäre.

TU. In D '.dopest hat der militärische Rat die Herrschaft überncuui n und die Republik ausgerufen. Abends ver­sammelte sich eine vieltamsendköpsige Menge aus dein Gise­la-Platz vor dem uimari.cken Ralionalrat, In geschlossenen srolonnen zogen 4 Regimenter Soldaten unter Führung 'hrer Dssiz'.ere heran und sckwoven dort dem Nrtionalrat die Treue. Ui..er unbeschrciblicker Begeisterung durchzogen die Demon­stranten di: Straßen der Hauptstadt. Hierbei kam es dazu, daß 2 Mitglieder des Militärrates verhaftet wurden. Die Menoe'stürmte nach, und die Wache wurde an die Gewehre ge­rufen. Wie ein Mann stnnd dann die Bereitschaft des Platz­kommandos z"r Stell', aber nickt, u.'.n sich gegen die Me'me zu wenderr, sonder^, "m ück bcivaü'nct an die Spitze der Demon-

0O *\(i

kj.

3U33 %m::m asteü.

WTB. Berlin, 31. vcU

''" D' re

Im Sperrgebiet nm Eng- ^ 38 000 feindlichen

" . . F?raumes. Mittelmeer versenkte ein deut- - s llst-ckovt einrn TorziLdolroffer bei einem französischen

* t, *"' Sne v)e>c»^r» Drs^-lgAtz kountE

aduti UiY.'äiilt werden.

D.r Ch f des Admeralstabss der Marine.

stranlen zu stellen. Der Zug bewegte sich sodann in eine der Vorstädte, wo das Militärgefängnis gestürmt wurde und samt, lli.he dort befindliche Mlitärsträflinge und wegen politischer si-nd uii-itärcs >r Vergehen verhaftete Personen und Soldat tn befreit wurden. Unter beispiellosem Jubel durch,.ogen die Soldaten unt.Anführung vonOsfizieren mit gezogenenSäbel^ die Straßen der Stadt. Hochrufe auf die Republik emchnllen. Die revolutionären Tru.ppen haben sich auch des Budapesler Ostbahnhofs bemächtigt. Tr .'ppen schlossen sich sofort dev Re« volutionüren an. In der Stadt sind Zivilpersonen verhaftet worden. Die ausgestellten Maschinengewehre feuern Freu, densalven.

Wien. 31. Okt.. Wie die Bläfter melden, vollzog sich ich Übernahme der staatlichen Behörden an die tschccho-slowati. ichen "Aationalauoschüsse in Böhmen und Mähren in allen Re,lorts ohne Zwischenfall und Reibungen . Die Freuden, tundgebunten dauern fort, ohne daß es zu einem Zwischen, fall gekommen märe. Auch der Streik der Arbeiterschaft in Prag für die Feier der Neuordnung des tesckechischen Staato» verlief ohne Zwischenfälle. Heute wird die Arbeit übecali wieder ausgenommen.

Die österreichische Armee in Auflösung.

TU. Niemand kann sagen ,ms die nächsten Tage bringen werdin . Denn vcr den Toren Wiens steht die Hungersnot, und on der Front treffen eine HicbZbo.'schaft nach der cm.

c * ,? Pola sollen sich dis Mannschaften der Kriegs. ciz jfe bemachUgt h-.sen, nm sie den südslawischen, dem üu. grr.-o . r und dem deul'chrn National rat zur Verfügung zy! stelle». In Triest erwartrt man das Eintreffen eines am^rf. .anisch-errgUschsfranzZsischen Geschwaders. Im Etappengebiet an der »LalisNischen und serbischen Front greift nach sicher« Nachrichten dir Auflösung um sich. Sengend und plündernd ziehen ber-iis einzelne Soldate^trupps durch SLdtirvl uvd Kroaten ucch Rcrdrn . In verschiedenen Divisionen l »den dle Truppen den G.'horsam verweigert. Auch Zu einzelnen Zu. saurmenstößen zwischen Soldaten der nationalen Neglerung ist es gekommen. Niemand kümmert sick) mehr um die qe« ins infame Negkerui-g d"? Ministerpräsidenten Lammo^ch. Gref A^dr^^y kann jede Stunde fallen. Der Kaiser soll sich in Gvööllö befinden. Er hat 18 Waggon Einrichtungrgegeu. st.. ?de und, wie es heißt, auch die Juwelen der Schatzkammer mitgenommen.

Ci« KLchtkLrliLlzng'jverstch Lrr k. mi) l. AsZtenme.

WTB. Das Wiener k. und k. Telegraphen-Korresponden» Bureau meldet: Gegenüber den von verschiedenen inläudi. scheu Blcklern gebrachten Mitteilungen, von denen sich eine a f eine Unterredung mit dem hiesigen deutschen Botschafter beru.ff, sind wir ermächtigt, nacksteheildes festzustellen: Die tat. serUch-deutsche Negierung war durch wiederholte Mitteilungen der luaßgebenden Stellen Österreich-Ungarns seit längerem in Kenntnis, , daß die Monarchie den Krieg höchstens bis zu einem bestimmten Zeitpunkt werde fortführen können. Un. nüttelbar nach dem Amtsantritt des Grafen Andrassy am Oktober teilte der Kaiser dem deutschen Kaiser in einem sce indsch-aftlichen Telegramm in unzweideutiger Weise mit, daß Österreich-Unagrn nunmehr veranlaßt sei. den entschei« dendeil Schritt in der Friedenssache zu unternehmen. In et» ner Unterredung zwisckien dem Minister des Ätzern und dem kaiserlich-deutschen Botschafter in Wien am gleichen To-? uku letzterer gleickch'lls auf den ^vorstehenden Schritt der Monar« ckie vorbereitet worden. Roch vor Absendung der Rote on Wilson fand dann am 27. Oktober eine hierauf bezügliä)ß Unterredung zwischen Andrassy inrd dem Grafen Wodel statt. Zu diesen Darlegungen ist folgendes zu bemerken: Durch d^s Fr'.'drnsnwgebot an Wilson war dem Wunsche der dft.. n rg^rlsch. Regler-'na a::f einen baidigen Frlsdeusschlnß i» vollem Umfange Rechnung getragen worden. Der Schwer, vunkt d^r Demarche des Grafen And.rafsy aber liegt in dc« A?pg?bot des Separatfriedens. Daß ein so'chss Angebot ln« nerl'alü 21 Siuad^'n beabsichtigt fei, teilte Kaiser Karl de« deutschen Kaiser am OCcber als ^uuabü derllchrn E rt. schuf;" mit. Die kaif ' i'ch; Regierung wurde damit vor eine »oll-.-udete, unabänderliche Tatsache gestellt, ohne daß ihr die Möglichkeit gebeten war, dazu Stellung zu nebmen. Die Darstellung des Korrefpondenz-Burraus muh daher als irre» führend zurückgewiesen werde'.u

Angeblchr Bedingungen der Entente für Öst-rreich.

TU. Das Genfer BlattLa Feu.ille" nennt unter de» Bedingungen, die die Entente Österreich-Ungarn machen wird, folgende: Besetzung aller Eisenbahnlinien und strategiickey Punkte des Landes, Demobilisierung der Armee oder viel» inehr die Aufteilung ihrer Regimenter unter dre versclnedene« Rationalitäten, die d rch die Verbündeten als Kriegführenoß gegen die Mitlelmäckte anerkannt würden. Diese Reuimen^aA würden sich also keineswegs der Segnungen des Friedens er. j freuen, sondern müßten die Waffen gegen die Deutschen ev»

{ greifen.

- französische Preise zur Kapitulation Österreichs.

WTB. Die französischen Zeitungen bezeichnen die Rate. Österreichs als bedingungslose Kapituckation für einen Se. pyratfrieden. ,Temps" schreibt: Graf Andrassy notifizil'rt« amtlich , die Vernichtung des österreichisch-deutschen Bund, uif :, welches von seinem Vater geschlossen wurde.Temps^ schließt:.r eine Rogieruna, die sich schmeichelt, sie werde noch bestehen, kann es ebenso wie für die in Berlin und Kan. staut.'nopel nur in Fräge komnien, daß man militüriicl>- ö'xa. I rhnticn festsetzt und nicht über territoriale und militüris.'l« l Bedingungen verhandelt. Es handelt sich um den Waffan. I stri.lstand, nicht nu den Frieden.Journal" betrachtet gleich. . falls die östdrreich'jch-ungarischa Regierung als eine-ein- Regierung. Andrassy fällt au.f die Knie, sagt das Blalt. aber er vertritt nichts. Wenn Lansing auf seine Rote ant'vartet» was nicht sick.er ist, es ihm leicht sein, zu sagen, daß e^ der Antwort nicht Fc 0 leisten kann, weil weder Österreichs Ungarn noch das gemeinsame Ministerium des Äußern besteht,

WTB. Laudon, 31. Okt. Die Times schreiben: Wen,

^ De'cksch'Österreich in den österreichischen Waffenstillstand rhv l reschlossen werden soll, so muß cs zu Bedingungen geschehe« \ öle uns d?» Freiheit'lasten, von dem österreichischen ^ den miiit^'ucben Gebrauch zu machet^, der uns zweckmäbll Lv \ fd>citi f