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Waffenstreckung auf keinen Fall.

Tie Note an Wilson war am Sonntag entgegen anderen Mitteilungen nodf nicht abgegangen. An dem schon festgesetzten Text werden vom Kriegskabinett in­folge neu eingela ifener Nachrichten noch Aenderungen vorgenommen. Soviel scheint festzustehen, daß die Note entsprechend der übereinstimmenden Auffassung des deutschen Heeres, des deutschen Volkes und der Reichs- leitung entschieden zum Ausdruck bringen wird: Wir erwarten Bedingungen für den Waffenstillstand, nicht für eine Waffenstreckung. Unsere militärische Lage ist gewiß schwierig, aber sie ist nicht verz-weifelt, lind ebenso entschieden Wie das deutsche Volk verlangen die Ententevölker nach Frieden.

Neberspannte französische Bedingungen.

Petit Parisien" erklärt:

Tie Militär- und Marine-Berater der Alliierten einschließlich derer Amerikas sind sich über die Be­dingungen einig geworden, die unvermeidlich verlangt werden müssen, damit nach Wilsons eigenen Worten Deutschland jede Fortsetzung des Krieges unmöglich gemacht worden ist. Es ist deshalb klar, daß die zeitweise Besetzung befestigter Städte, Gebiete und Häfen sowie die Auslieferung bestimmten Kriegsma­terials erwogen werden. Ein Waffenstillstand ist für die Entente annehmbar, wenn er genau dieselben Re­sultate sichert, wie der Sieg, nach dem wir streben und dessen wir sicher Und

Wie wir hören, besteht im Feindeslager in der Frage des Waffenstillstands ein schwacher' Gegensatz. Joch soll für weniger scharfe Bedingungen sein, da er der richtrgen Meinung ist, daß Deutschland sich auf zu hohe Forderungen nicht einläßt, und da er anderer­seits weiß, daß auch die Ententekräfte den Frieden brauchen.

Unsinnige , englische Forderungen.

Maßgebende aber nichtamtliche Stellen in Eng­land fordern die Besetzung von Kiel und Wil­helmshaven und die Herausgabe der Nnter- see-B oote.

Dazu schreibt die schwedische ZeitungAllehanda": Rein materiell gesehen, sind Deutschlands Hilfskräfte vor allem zur See keineswegs so gering, daß sie voll­ständige Kapitulation rechtfertigen könnten. Unfaßbar, ja überhaupt unmöglich erscheint, daß die deutsche Flotte ungebrochen geopfert werden soll. Auch was das lebende Material betrifft, so ist es sehr wohl denkbar, daß das Volk, wenn es nottut, siel) zum letzten Schlag für Freiheit und Selbständigkeit sammelt. Soll Deutsch­lands stolze Flotte geopfert werden, so wird es nach allem, was man bisher gesehen hat, am besten sein, wenn es im Kampf mit der englischen Flotte geschieht. In solchem Kampf würde aber auch Englands Seemacht für lange Zeit hinaus gebrochen werden, umsomehr, als Deutschlands Hochsee- wie U-Boots-Flotte stärker ist denn je."

Diese Ausführungen können wir uns voll zu eigen machen.

Tie Entente für Wilsons 14 Punkte?

Die angesehene englische ZeitungManchester Guardian" schreibt: Der Präsident hat jetzt das deutsche Ersuchen um einen Waffenstillstand den Alliierten über­mittelt in der Annahme, daßdiese Regierungen geneigt sind, den Frieden unter den vorgeschriebenen Bedin­gungen zustande zu bringen." TerManchester Guar­dian" zweifelt nicht daran, daß die Deutschen die mili­tärischen Bedingungen und die Alliierten die Grund­sätze Wilsons annehmen werden. Das Blatt legt den letzten Teil der Note Wilsons so aus, daß die bisherigen Aenderungen in der deutschen Negierung seiner Mei­nung nach den Abschluß eines Waffenstillstandes mög­lich machen, daß aber noch weitere Aenderungen nötig sind, ehe der Frieden geschlossen werden kann.

Daß wirklich eine Einigkeit zwischen Wilson und der Entente erfolgt ist, dürste vorläufig noch bezweifelt werden können. Jedenfalls müssen wir Sicherheiten haben, daß nicht am Verhandlungstisch die Mehrheit der Gegner plötzlich Bedingungen für den Frieden stellt, die mit einem Rechtssrieden, wie wir und Wilson ihn wollen, unvereinbar sind.

Beseitigung

der Kommandogewalt.

Beseitigung ver Kommandogewalt des Kaisers.

Tie neuen am Sonnabend vom Reichstage verab­schiedeten Verfassungsänderungen gehen dahin:

1. Im Artikel 11 werden die Absätze 2 und 3 durch folgende Bestimmungen ersetzt:

Zur Erklärung des Krieges im Namen des Reiches ist die Zustimmung des Bundesrats und des Reichstages erforderlich.

Friedensverträge sowie diejenigen Verträge mit fremden Staaten, welche sich aus Gegenstände der RetchSgejetzgebung beziehen, bedürfen der Zustim­mung, des Bundesrats und des Reichstages.

2. Im Artikel 15 werden folgende Absätze hin- zugesügt:

Ter Reichskanzler bedarf zu seiner Amts- führung des Vertrauens des Reichstages.

Der .".lchskanzler trägt die Vcranl. ulung für alle Handlungen von politischer B . die der

Kmjer t KuSÜbilnn Der ihm nach de. .cichsver- fassung zustehenden Be' - ',\c :.

Der Reichskanzler und seine S:e. Vertreter silld sür ihre VlmL, ,rurig dem Bundesrat und denk Reiä Rage o e r a n t w o r t t i ch.

3. Im Artikel 17 werden die Worte gestrichen:

welcher dadurch die Verantwortlichkeit über­nimmt".

4. Im Artikel 53 Abs. 1 wird folgender Satz hlnzugefügt:

Die Ernennung, Versetzung, Befördernng und Verabschiedung der Offiziere und Beam'.en der Ma­rine erfolgt unter Gegenzeichnung des ReichslanzlerS.

5. Im Artikel 6-1 A-f. - werden im ersten Satz hinter dem WorteKaiser" die W rrte eingeschaltet:

unter Gegenzelchnung des Reichst msters".

6. Im Artikel 66 werden folgende Absätze 3 und 4 hinzugefügt:

Die Ernennung. Bersetzu-ig, Beförderung und Verabschiedung der Offiziere und Mili .irbeamten SM?* Kontingents erfolgt unter GegenzeG nung des

Kriegsministers des Kontingents. Die Kriegsmini­ster sind dem BundeSrat und dem Reichstage für die Verwaltung ihres Kontingent- verantwortlich.

Hindenburg gegen

den Wilsonfrieden.

Der Gcncralstab: bericht vom Sonnabend war nicht vom Ersten Generalquartiermei­ster General Ludendorfs, sondern ohne Namen vom Chef des Ge. eraij.ai.-eS des Feldheeres" unterzeichnet.

b.b. reden seit Wochen von verernsten" Stunde des Vaterlandes. Es scheint aber, als ob der Ernst von Tag zu Tag größer werde. Bisher hatten wir nur mit Kämpfen nach außen, Reibereien im In­nern zu tun. Jetzt aber scheint die innere Einigkeit vollends in die Brüche gegangen zu fein. Ten ivachs- bleichen Ernst der Stunde kennzeichnet d^r eingangs gegebene 'inwciS auf die Aenderung in der U:..erzeich- n des Generalstabsberichts.

Tic Lach.' liegt so:

Im .hStag hat der unabhängige Sozialdeino- uai Cohn über das Schweigegebot sür die Presseleute sollende Mitteilung gemacht:

In der Pressekonferenz ist ein T e l e g r a m m H i n- v.iiburgS verlesen worden, gerichtet an die nach- aeord' n Siel' t. Ee'.n - t

r, l ct Dem deutschen Heere die Kapitulation yi. aber : cr und Flotte lehnen sich dagegen aus: sie werden lieber dis zum letzten Mann kämpfen.

Was nun'?

Was werden Hindenburg und Ludendorff tun, ti mt nunmehr die Negierung im Sinne der neuen Reichstags- und Vuirdesratsbeschlüssc aus dieser Hal­tung HindcnbnrgS die Folgerungen zieht?

Dcr Ernst dur Stunde hat nun ehr seinen Gipfel erreicht. Jetzt muß die bluttrGbende Spannung, in der wir seit Tagen stehen, eine Lösung finden, so oder so.

Und daß diese Lösung den Frieden in absehbarer Zeit bringen wird, ist ebenso sicher: welchen Frieden, nach welchen Zwischenfällen, das muß sich in den näch­sten Tagen, ja Stunden zeigen.

*

Der Deutsche Flotterr-Vereiu

erläßt folgenden Aufruf:

Ter demütigenden Note des amerikanischen Präsi­denten gegenüber, die das deutsche Volk erst wehrlos machen und danach politisch und wirtschaftlich ver­nichten, sowie aus der Reihe der ehrliebenden, selbst­ständigen Nationen austilgen will, gibt eS für jeden Vaterlandsfreund nur eine Antwort: Kamps bis zum Aeußersten! Das ist, dessen bin ich ge­wiß, die Herzensmeinung aller Mitglieder des Deutschen Flotten-Vereins. gez. von Koester, Großadmiral.

Allgemeine Kriegsnachrichten.

General Ludendorff zur Disposition gestellt. Berlin. 26. Okt. (Ärmlich.) Seine Majestät der Kaiser und König haban den General der Infanterie Ludendorfs, Erster Generalquartiermetster, im Frieden Kommandeur der 85. Jnfanteriebngade, heute in Ge­nehmigung semes Abschiedsgesuches zur Disposition gestellt. (Hei', g hadert Seine Majestät mit einer gnädigen Order an den General zu bestimmen geruht, bap das niederrhetnische Füsilier-Regiment Nr. 33. Def ich Chef der General bereits feit langer Zeit ist. fortan den NamenGeneral Ludendorff" führen soll.

Tie Gründe jür Lndendorsss Rücktritt.

TleNordd. Allg. Ztg. antwortet:Das Charak­terbild des selten großen und erfolgreichen Soldaten findet in den Gründen dieses Scheidens seine Abrun- ^'Kng: General Ludendorff konnte unb wollte die Fragen die im Verfolge unserer innerpolitischen Entwicklung auch an die Kommandogewalt rühretn, nicht anders werten als von Gesichtspunkteil ans, die ihm ein Verbleiben im Amt unmöglich machen."

Auch aus parlamentarischen Kreisel! wird uns ver­sichert, daß der Rücktritt Ludendorffs in ursächlichem Zusammenhang steht mit der Aenderung der Ver­fassung, die der Reichstag am Sonnabend beschlossen hat.

Jochs neuer großer Angriff.

Zur Kriegslage wird uns berichtet: Die Haupt­kraft des Großangriffes am Freitag war gegen die östlich bis zur Aisne anschließende Front gerichtet. Den ganzen Tag über versuchte es hier der Franzose, unter Tank- und Artillerie-Schutz, die deutschen Linien zu durchbrechen. Starke Tankangrisfe vermochten drei Kilometer südöstlich Fergeux den Sachsenwald zu neh­men; im übrigen wurden auch an dieser Frontstelle die feindlichen Sturmwellen zurückgeworfen. Hier sind bet einem Tivisionsabschnitt allein 23 zerschossene Tanks gezählt worden.

T.r deutsche Man:- chi fest

fürs Vaterland.

D.r ^ ei.it> hat sich verrechnet. Er war der Akk^ sicht, er durch überlegene K v\\): Jmittel unseren Wir ' lud werde blechen können. Vom rein rech- nciii /e;i Standpunkte aus hatte er darin recht, denn die Zahlen waren aus seiner Seite. Nur ausgebaute Stellungen gab es in dein fti; uns re strategischen Be­wegungen benutzten Gebiete kaum inehr, aber in einem hatte sich der Feind geirrt, nämlich in der Einschätzung l.r Truppen.

'Auf unserem rechten Flügel im Norden und dem Sch nkungspunkt unserer strategischen Bewegung an der Aisne versuchte in den letzten Tagen der Feind mir ein n Krastaufgebot sondergleichen den Durchbruch zu erzwingen, oder vielte cht auch durch einen großen Erfolg unsere Heeresleitung davon zu überzeugen, daß unsere Armee in der Zwangslage sei, Wilsons an- gedrohle Bedingungen anzunehmen. Sein Mißerfolg war in jeder Beziehung ein ganz überraschellder, denn die kleinsten Einbruchsstellen, die der Feind an seiner südlichen Angrisssfront hervorries, vermochten den groß­artigen Abwehreriolg unserer Tapferen in keiner Weise zu schmälern, und zwischen LyS und Schelde, wo die Niederung dem in der letzten Zeit beträchtlich verstärkten '

Angreifer nur verhältnismäßig geringe Hindernisse ln den Weg legte, wurde dem Feind auch dieser schwache Trost geringer lokaler Erfolge völlig versagt.

Aushören ver Liquidationen in ven Reichslanden.

Jll Gemäßheit einer Vereinbarung der elsaß-lo­thringischen Regierung mit der Reichsleiturtz werden alle lausenden Liquidationen feindlichen Eigentums ln El- jaß-Lothringen sofort eingestellt. Reue LiquidationS- und Zwangsordnungen werden nicht mehr erlassen. Ob, in welchem Umfange und in welcher Art beendigte Liquidationen etwa rückgängig gemacht werden, darüber schweben zurzeit noch Verhandlungen.

Es handelt sich dabei um die Verkäufe deS bis zum Kriege in französischen Händen befindlichen Eigen­tums, namentlich an Grund und Boden, Schlössern, Kunstgegenständen ustv., deren Wert sich aus viele Mil­lionen beläuft. Die Liquidation dieses Besitzes wurde seinerzeit von uns erst angeordnet, als die Fran­zosen und Engländer mit der Liquidation dentscheit Besitzes vorangegangen waren.

Palästina als jüdisches Reich?

Tie Entente hat sich in ihrer TrA ei gegen die Türket auch der zionistischen Judengruppe bedient, die bekanntlich die Zurückführung der Juden in einen jüdisch .i Nationalstaat in Palästina fordern Jetzt, nach­dem die Entente aber diesen Sitz des alten Judenstaates den Türken weggenommen hat, glaubt sie, ihre zionisti­schen Freunde betrügen zu können. Diese wenden sich jetzt an die Welt mit einem Rundtelegramm:

Auch das jüdische Volk erhebt in dieser geschicht­lichen Schicksalsstunde seine Forderungen. Im Friedens­vertrag muß ihm zu ge sichert werden:

1. Tie Festsetzung Palästinas in den durch die geschichtliche Uederlieserung und durch politische wie lvirtschastliche Notwendigkeiten bestimmten Grenzen als völkische H e i m st ä t t e d e s j ü d i s ch e n Volkes sowie die Schaffung der sür den ungehinderten Aufbau dieser Heimstätten notwendigen Vorbedingungen.

2. Die volle und tatsächliche Gle.chüerecktigung der Juden in allen Ländern.

3. Völkische Selbstverwaltung c..lf kulturel­lem, sozialem und politischem Gebiet für die jüdische Bevölkerung der Länder mit jüdischer Massen- siedlung sowie aller anderen Ländern, falls deren jüdische Bevölkerung Anspruch auf sie erhebt."

England mit Wilson zufrieden.

DerPetit Parisien" veröfsentlicht folgendes Te­legramm aus London: Die Antwort des Präsidenten Wilson hat einen ausgezeichneten Eindruck gemacht. Im Auswärtigen Amt lehnt man es ab, eine Er­klärung abzugeben, so lange man nicht im Besitz der vom Präsidenten der Vereinigten Staaten angekündig­ten Mitteilung ist. Tie Mitglieder des Kabtnettß sollen mit der vom Präsidenten Wilson eingenommenen Hal­tung vollständig einverstanden sein.

Sozialdemokratische Parlamentsmchrhcit.

München, 26. Oft. Tie sozialdemokratische Land­tagsfraktion ist den interfraktionellen Besprechungen über die N e u o r d n u n g in Bayern plötzlich ferü­ge b l l e d e n. Als Grund wird das neu zu schaf­fende V e r h ä l t n i ö w a h l r e ch t angegeben. Bisher schienen sich 133 Jraktionsmitglieder auf die Schaf­fung von acht in Regierungsbezirken entsprechende Wahlkreise einigen zu wollen, von denen dem Zentrum zuliebe die fünf girößten Städte für besondere weitere Wahlkreise ausgenommen worden wären, und nach dem verbleibenden Stimmrecht sollten sogenannte Landes­mandate unter den Parteien verteilt und die alte Zahl von 163 Abgeordneten beibehalten werden.

Ter Reichsrat, die Erste Kammer, mit zurzeit 84 Mitgliedern, darunter. 67 erblicken und 18 auf Lc- 84 Mitgliedern, darunter 67 erblichen und 18 auf Le- benszeite rnannten, sollte durch 42 berussständig zu wählende Abgeordnete verstärkt werden. Diese Beter- ligung der Fraktionen an der Regierung war durch den erweiterten Staatsrat gedacht, zu dem zwei Zentrums- leilte, sowie ein Sozialdemokrat, Liberaler und Bauern­führer hinzugetreten wären. Nun sollen die Sozi al­be mo traten plötzlich an der Abtrennung der fünf Wahlkreise keinen Gefallen mehr finden, und dies der Grund ihres Fernbleibens von deni nterfrak- tionellen Besprechungen sein.

Es mögen aber auch Rücksichten aus radikale Strömungen mitspielen, und die zum Eintritt in die Regierungb ereil gewesenen Fraktionen beeinflußt ha­ben, haben doch am 17. November die Mehrheitssozia­listen Vollmars Erbe, sein Reichstagsmandat in Mün­chelt 2 und später sein Landtagsmandat gegen die Un­abhängigen zu verteidigen. In München wird man die erste Kraftprobe dieser Art erleben, und der Wahl- kampf ist bereits danach. Tie Negierung, die sich bis­her an den interfraktionellen Verhandlungen schon et­was beteiligte, wird erst in itächster Woche, nach Rück­kehr des Ministerpräsidenten aus Berlin, im gehei­men Ausschuß mit Vorschlägen hervortreten.

Politische Rundschau.

:: Wilsons Rote ist in Berlin überreicht worden. Ihr amtlicher Text, der durch die Schweiz übermittelt wird, liegt nun der Reichsregierung vor. Er stimmt mit dem durch Reuter übermittelten genau über­ein. Es ist beabsichtigt, die Note Wilsons zu be­antworten, doch ist die Antwort noch nicht fertig gestellt. Es läßt sich im Augenblick der Zeitpunkt noch nicht bestimmen, zu welchem dies der Fall sein wird.

:: Abbau der Lchnellzugsznfchlägc? Die Verwal­tungen des Deutschen Eisenbahn - Derkehrsver- banoes haben sich jetzt entschlossen, der Lösung der brennenden Frage eines allmählichen Ab­ba u e s d er enormen Verteuerung der Schnellzugs­fahrpreise näherzutreten. Die jetzigen Taxen sind für weite Bevölkerungsschichten ganz unerschwinglich, und so kommte S. daß die im Fahrplan verbliebenen wenigen Personenzüge ausnahmslos überfüllt sind, was auch eine Gefahr für die Betriebssicherheit in srch schließt. Tie neuen Tarife sollen tunlichst am 1. April k. I. in Kraft treten und so gestaltet werden, daßdie. k. I. in Kraft treten und so gestaltet werden, daß die jetzigen Zuschlägen m etwa 50 Prozent herab­gesetzt werden. Die näheren Festsetzungen sind einer Sonder-Konferenz Vorbehalten, welche im Dezember in Berlino der Dresden stattfinden dürfte. Aus ein­zelnen Zügen ivird dann allerdings die dritte Wagerx-»