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mcr IHM über du2 feindliche Land dahtugesaust waren Keine Fanfaren erklungen bei unS vorher, kein de-

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gclsterteS Lichberau,chen un Selbstverherrlichnngen, die in der Sonne tausendfarbig schillerten wie künstlich gezogene ^reibhausblüten. Stiller nur wurde unsere HeereSleitrmg, und fester nur faxten unsere- brach tigen Truppen Gewehre und Handgranaten, - und dann brach unser Frühlingssturm los, der deutsche Frühlings,türm! Wie ein Riefenhamrner krachte der Schlag herunter auf den Feind.- in einer Breite von 100, später sogar 120 .Kilometern waren vor St. Quen­tin in einer Woche 70 Kilometer Tiefe erobert, das Fünf­fache von der Tiefe, die der Feind in einem einzigen Fall durch eine unaufhörliche blutige Offensive von fünf Monaten erreicht hatte.

>, Das war deutscher Sturm!

Und zum zweiten Male sauste die deutsche Faust lMnieder. In 40 Kilometer Brette^ an einer Stelle deren Ueberwtndung so ungeheure Geländeschwlerla- ketten bot, daß der Feind einen Angriff einfach für ausgeschlossen gehalten hatte, brachen unsere Trup­pen zur LyS vor. Unvergleichliches wurde von In­fanterie und Artillerie geleistet, und in drei Tagen roaren die feindlichen Linien 17 Kilometer tief durch­stoßen. eine ganze feindliche Truppenmacht vernich­tet. und abermals mächtige Teile der feindlichen Streit- kräfte und sorgsam gehütete Reserven zerrieben Jetzt gaben sogar englische Blätter kleinlaut zu, es sei eine Lächerlichkeit, zu behaupten, das; die Riesenmcnae von Quadratkilometern, die die Deutschen neu besetzt hat ren) von den Alliierten freiwillig und in guter Ord mm8 geräumt worden wären.Aber." sagte Ele- menceau,gewiß ist die Gefahr riesengroß', diesen, wütenden deutschen Tier ist ja alles zuzukrauen!" Sei stolz auf dieses Wort, tapferer deutscher Stnrmsol d.tt. und zeige dich seiner würdig, du deutsche Hei mal! groß auch die Gefahr, so gewaltig ist

auch Ou Hu verricht der Alliierten und ore Vordere!- Ning zur Abwehr jedes weiteren Vorstoßes der Den:- scheu."

Kaum hatte Clemenceau die Lippen geschlossen da schmetterte schon der dritte Schlag auf die völlig überraschte 60 Kilometer breite französische ,ind eng- lische: Front zwischen Soifjons und Reims. Unüto> winvnche Steilungen hatten sich da die Feinde in die Berge gegraben und geschmiedet. Aber als der Abend des ersten Tages sank, da standen die deutschen Truppen südlich der Aisne: da hatten sie die feindliche Steilung in einer Tiefe eingeschlagen, wie sie die Ge.fi ner überhaupt nur ein einziges Mal in unendlich lan­gem Rinwrn um wenige Kilometer übertroffen har- tea: IS Kilometer war die deutsche Infanterie von den Linien entkernt, ln denen sie sich 15 Stunden vor­her zum Angriff bereitgestellt hatte!

So steht deutsche Tat gegen feindliche Worte, und Taten haben noch !mn,er über Worte gesiegt.

nHimnl 16 SK?* 1 ^Weri wird auf rund

/00 M"lione Dollar geschätzt. Däglich nimmt in den letzten Wochen diese Art der Versicherung zu

Die Entente verhaftet alles.

x ll o ö % ni berichtet wird, sind der verhaftete des Avanti" (Vorwärts", Hauptblatt der "ottenischen Sozialisten, bis vor kurzem in Mailand erscheinend), Serratk, und die gemeinsam mit ihm in ^?^?Enommenen sozialistischen Parteiführer. Provin- Zlalrat Barberia, Arbeitskanunersekretar Dalberto. der desAvanti" Giudios und weitere sieben fe C ü er Soztalistenpartet angeklagt, vom Mat 1915 bis August 1917 den Generalstreik 9 V l ^ie ^btung und Verletzung von

den Turiner Unruhen sowie einen W taten " anderthalb Millionen Lire verursacht

Krlegstobfucht in den

Vereinigten Staaten.

Plüten des DcntfchenhasscS ^SlMtd freut sich. Sein größtes BlattTimes" 24- Mai gibt folgende für den kulturellen Tief­stand. Amerikas bezeichnenden Berichte über die Deut fchniverfolgungen in Amerika wieder:

.Zn einer kleinen Landstadt PennsylvanienL ivur einem Zuge Zeitungen verkauft, die aU lieber- mtit einen d e u tschen Vorstoß ankündlgten. Zwei Männer, die benammen saßen, äußerten einige Kehl Uu^, die wie:Ach gut!" klangen. Ich bin aber dessen Was auch immer der Worte waren, es erhöh sich ein Sturm -<* ein Tornado, und bevor man n % r «Jf die Sache etngehen konnte, waren zwei un- rersetztt Personen hochgehoben und auf die Straße geworfen. Der Ahaffner versuchte nicht dazwischen Enten oder die Fahrt des Wagens auszuhalten, eine Mann siel aus sein Gesicht, der andere überschlug sich und wäke beinahe von einem Automobil üderrannt worden. Im Innern des Zuges lachten Mi geschmeidige Amerikaner und nahmen ihren Sitz wieder ein. Ter Fall war erledigt. (!)

ledern Tage wächst der Haß auf alles, was putsch »st, ob wife ob Person. 3« den größeren werden täglich Leute verhaftet und empsan- gen Strafen von drei Monaten und mehr für deutsch- oder österreichsreundliche Lleußernngen. Die weiften dresec Nebeltäter werden an Ort und Stelle von Privatleuten angezeiat oder in vielen Fällen auch da die Gerichte laut anerkannten, daß sie das Recht hierzu haben.

Ä.h7?j flC Teeren und

nJhf V ü sanften Erinnerungszeichen

an DU patrivttrche Pfltcht ereignen sich im Westen und Mittleren Westen fast täglich. Diese Ausschreitungen !^o aber mcht dre wirklichen Zeichen der Gesinnung ^^olkes. Größere Drnge find im Gange. Die Schul- vücher werden durchgesehen, um jede vorteilhafte Be- Bismarck und den Kaiser, wie auch unvorteilhafte Bemerkungen in bezug auf britische -muge und Könige auszumerzen. Die Lehrer müssen den Treueid leisten.

Eoykottbewegung gegen deutsche Waren wächst un ^ &fl 0n terö unter den Frauen wirb sie me- Alsch.organisiert. Mein Eindruck ist. daß. wenn der ftch noch viel langer hinzieht, oder die amerika- schwer mitgenommen werden, die amt- iia)jn Stetten sich brs zum äußersten werden anstrengen ^uen. um Eigentum und Person offenkundiger Deut- IMr zu schützen. Tie eingewanderten Rutschen müssen «h ob sie Deutsche oder Amerikaner

vÄbt ^ Volk sagt:Wer einmal ein Deutscher ist. tlrx e !" Deutscher." Die besten Kenner hal-

ft b i n uLchsten Monaten Tausende von Zutschen sjch für Amerika erNären werden. Es ist ktn Amerikaner al£ ein Deutscher zu sein - imb die Furcht ist ein mäch.iger Vermittler."

Was die Flüchtlinge erzählen.

§ U0 ununterbrochen in Paris mit » C n ' während gleichzeitig eine Menge in

fni Jl ft S 1 !- F in Berichterstatter gibt dieAus- fage eines Flüchtlings aus Bendeuil bei Uoncherk ,vie-

^ a i lber P$ tten diesen Abschnitt besetzt, erreichten sie die Front, und wenige s^s^bn lpater begann der Angriff gegen sie mit

I datt/n "Ä Hartnäckigkeit, daß sie nicht stand-

! konnten. Einige Stunden später kamen sie wie-

vorbei, wobei sie uns gleichzeitig darauf ° n Achten, ble Deutschen sicherlich bald da se n würden. Wir flüchteten daher aus der Stadt, nur ernige Decken mttnehmend. die rulS aut zustatten ^awbn, da wir zwei Nächte unter freiem Himmel Mp b LhUHi lmi|5 » ei1, Gleichzeitig mit Den Zügen für rnimhlÄil l 9f einige hundert englische Ber-

] r^ hurKampfplatz. Ihre Uniformen wa- ^^^s^ ^Ehrkngeln und Granatsplitter zerrissen. mit die Deutschen hätten lvie gewöhnlich

^ ^!S öen begonnen, aber man entdeckte

die Gaswolken nicht eher, als bis sie mit außeror- ^^^kv^bigkeit tzanz über unsere Linien ge- dre Engländer vollständig in ^aSwolken gehüllt waren, stürzten die Deutschen sich Er sw- ES kam zu fürchterlichen Kämpfen Mann gegen Mann, von ganz unglaublicher Wildheit.

Australieu wird begehrlich.

seinen Lohn. Nach derDaily Mail" (Festlandsausgabe) vom 26. Mai sagte der stellvertre­tende australische Premierminister Watt in einer Rede £ a J* rr bol . e ' daß die Hauptaufgabe Hughes' und ZookS bei ihrer Relse nach London darin bestünde, Australiens Ansicht über die Zukunft des südlichen PacificS bestrmmt und deutlich den Staatsmännern Großbritanniens vorzutragen. Der Sah. daß England keine Gebietserwerbnngen suche, sei gefährlich für Australien. ES fet für Australien sehr wichtig die ehemals deutschen Inseln zu behalten. Ein Rück- ! ^^?Edeu^e Gefahr, vielleicht den Untergang für das uVll' Die Tatsache, daß diese Inseln große Häfen vesätzen, dte die ganze deutsche Flotte ausnehmen konnten, sei auch oft in England anerkannt worden.

Ruhepausen zwischen den Großschlachtcn.

Hauptmann E. M. schreibt im St. Gatter Tag blatt": Man ist vielfach geneigt, die lange Pause,

die deutscherseits zwischen die alten und die neuen Ofsensivaktionen eingeschoben wurde, als einen Fehler sogar als das Eingeständnis eines den ersten Angrif­fen beschiedenen Mißerfolges zu taxieren. Nichts ist unberechtigter. Studiert man die Geschichte der bis­herigen großen Ereignisse auf dem westlichen Kriegs- schauplatz, seitdem dort der Stellungskrsteg Platz ae- ariffen hat und seitdem es sich um Kämpfe handelt in denen beiderseits Millionen von Streitern einge- sEtzt sind, so wird einem vielmehr klar, daß diese Kämpfe sich in eine Reihe von G r o ß s ch l a ch t e n zer­legen müssen, und daß der ganz natürliche Lauf der Dinge zwingt, zwischen die großen Sturmperioden Zei­ten einzuschieben, dte der Erholung, der Siche­rung des Errungenen, und der Vorbereitung der neuen Kämpfe dienen müssen."

Kleine Krlegsnachrichlen.

" In Schweden wird amtlich mitgeteilt, daß die vorhandenen und zu erwartenden Getteidevorräte bis zur Ernte auSreichen werden und daß daher die bis­herige Brotration aufrecht erhalten werden könne.

" Bulgarien wird in diesen Wochen ein Gesetz veröffentlichen, daß die Einfuhr von Luxus waren nach Bulgarien verbietet.

deitburg und Ludendorsf, die Friedensschlüsse km

fDrh^P ft ^Ä^ehen." Auf wirtschaftlichem Gebiet der Redner Befreiung vom etziaen Ernäb- ""^.Wiedereinsetzung der Freiheit des aer verbiß, ? ,e h Landwirtschaft dürfe nicht län- duktln^ 4 ro ,! r n e , n äu produzieren, und die Pro- fF. mi i. Ausnahme des Getreides und des den Ä! 6em c fr / ien ^ndel übertragen wer den b^ö m? oT lnüf f e berücksichtigt wer-

lest' ni*t Ö w 1 La>'bwirt,cha,t verloren sei, wenn sie letzt nicht Rücklagen machen könne. Im Innern müsse er verlangen, daß alles, was uns in be^ua rmflrnÄ bewege, znrückgestellt werde dis j,uv Heimkehr der Truppen. Nach dieser mit minuän-

Beifall aufgenommenen Rede wurde eine Ent< schließung angenommen. ,

bin politischer Prozeß. In München' hat ein lehr temperamentvoller früherer Redakteur eines Münchener Annoncenblattes, ein Graf Bothmer neu lick»

! xL Töne erklingeii ließ. Daraufhin hat

SR Pr hmth gsminrster gegen ihii Strafantrag gestellt. Dte ^.s^ublung gegen ihn ist auf den 3. Juni vor der Münchener Strafkammer anberaumt worden. Als Zen gen und Sachverständige sind geladen worden: Land x^^Obordneter Kaiser, der Herausgeber derSüd­deutschen Monatshefte", Professor Goßmann, der tte- remonienmeister des Kaisers v. Rosenberg, ferner zwei bayerischen Kriegsministerium, Ober! nenbi?rg ** ^ rau f e un ^ Oberleutnant Falkner v. Son-

u Schlcichhanvcl als Borbedinguttg? DieDeutsche Bergwerkszeitung" macht folgende seltsamen Mttteilun- Schleichhandels ® er ^ Itnis amtlicher Stellen zu de,,.

die Versorgung der Arbeiterschaft mit aus dem Schleichhandel durch viele tn- NElr Werke aufgehört hat, hat es dle Aegieruiig bekanntlich übernommen, der Arbeiterschaft derKriegS- iabustrse besondere Zuweisungen an Nahrungsmitteln ? c ^ e besonderen Zuweisungen kommen nur solchen Werken zugute, die Nachweisen können bezw l eidesstattliche Versicherung abgeben, daß sie vor­her Lebensmittel für ihre Arbeiter auö be, Schleich­handel beschafft haben? die übrigen Werke gehen leer auS^ Die Geschichte bedarf dringend der Slus- klörung In unserer an Kuriosität so sehr reichen Zeit > wäre die Bestrafung der Ehrlichkeit noch das Seit- famste.

^k.'^^^äiawcnrokratischc Partciausschuß tagte am ! Merrag. Es wurde angenommen eine Entschließuna worin die Erwartung ausgesprochen wird.

^ ^"orvorstand auch in Zukunft mit allen Kräften dnrans hlnwirkt. den Krieg durch einen all- ^!^dknen B erst « n o i g u il g s f r i e d e n auf Grund­lage der Entschlietzung des Reichstages vom 19. Juli ft}] beendigen. Mißbilligt wird die nnzuläng- itche und schwachmütige Haltung der Regierung in der ^"bischen WahlrecktSsrage. Die geplante Ein- Befugnisse des Abgeordnetenhauses und die sog.Lichcrungen" stündeir mit einer loyalen Durch Mrung der eierlichen Zusagen in den Botschaften "W lm Einklang. Schließlich wird die ^^lche _ A uflöjung des ^lbgeordnetenhanses gefordert, fattv bek der bevorstehenden Abstimmung das gleiche Wahlrecht wiederum abgelehnt werde. Ebenso b Wejtimmt 'einer Entschließung des Genossen Auer (München), lvonach zilr Versorgung der Bevöl- Lebensmitteln die strengste Erfassung oller Lebensmtttel zur ^neittiuHen Bewirtschaftung ^- er Varteiausschuß erwartet von der AEtchstagöfraktron dle rücksichtslose Bekämpfung der aus die Aufhebung dieses Prmzips gerichteten Bestrebu.: Uu, wie sie sich u. a. in dem Anträge des Aba. Roejtcke aus Einführung einer Landumlage und Frei stelinng czller über ein bestimmte- i?lbliefern no-'sgll gehenden landwirtschaftlichen Produkte zur völlig freien Verfügung für die Landwirtschaft zeigten.

Holland: Vorsicht für alle Fälle.

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Algemeen Handelsblad^ zufolge hat die

Politische Rundschau.

Der Landtag deö Herzogtums Sachsen-Alten bürg ist auf den 18. Juni einberufen worden.

:: Eine Rede OldeuburgS. In der Landesversamm­lung des Bundes der Landwirte im Königreich Sach­sen sprach Abg. Malkewitz über .Ftrieg und Landwirt- Rede lag der Leitsatz zugrunde:Nur das Schwert bringt uns den Frieden, und dte Diplo- matie soll nicht verlieren, was der Degen gewann." Der Redner wandte sich gegen unsere' innere und äußere Pollttk und gegen unsere Diplomatie und

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Kriegswirtschaft. Unsere Innere Politik sei nicht rosia sondern sogar knallrot, und der Burgfriede sei sehr

Allgemeine Kriegsnachrichten.

Newyort jürchtct Z-Itegcrbesu».

w ia !a S L ße< ' Newhork, teilt mit, daß die nrotzsn LlektriziEtSwerke sich mit mehr Sogen See- und Lust-Bon,bar- f ^ben. Dir Versicherungssumme, ntt welcher andere große Betriede j Newhork sich

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chnell vom Partetkampf abgelöst worden. Auch Kam­merherr v. Oldenburg-Ja nu schau wandte sich gegen unsere innere und äußere Politik, besonders gegen Erzberger und Schetdemann, dre seit dem Kriege die Staatsgeschäfte besorgt hätten. Graf Hertling könne unö von Erzberger befreien, er brauche nur dessen Re- klamation nicht zu erneuern.Wir Preußen sind jetzt katholisch und blau-weiß angestrtchen, und wenn wir uns nickt auf unser altes Preußentum besinnen geht Deutschland jetzt in die Kniee." Der Redner wandte sich dann gegen die F r i e d e n S r e s o l u t i o n e n und dte FrtedenSverträge, und nannte das Wort vom Selbstt besttmmungörecht der Völker einen Schwindel. Anstelle unserer Botschafter wünsche er nach dem Kriege ver­wundete Offiziere Zu sehen.Der Reichstag nützt die Not des Vaterlandes aus, um seine Macht zu vergrö­ßern, zum Schaden des Kaisers und des Landes. Die Friedensschlüsse im Westen werden eine Gefahr für den Kaiser, wenn niemand da ist, der vor dem Thron steht, es sei denn, der Kaiser beausttagte Hin-

Ltt K von Antrag ter Laas-7 in' dem der

bc «5 Legierung in diesem Jahre Landwehr- Übungen abzuhalten, mißbilligt wird, verlvorfen.

Ungarn: Frauenwahlrecht abgelehnt.

7*"' Wahlrechtsausschuß des ungarischen Lan- deSparlamentS wurde dte Bestimmung über das Frauen Wahlrecht mit 11 gegen 9 Stimmen abgelehnt. Graf LIsza stimmte dagegen. Eine Anzahl seiner Anhänger nabm den Paragraphen an, welcher jedoch mit zwei Stimmen Majorität abgelehnt wurde.

Rußland: Ukraine und die Kosaken.

J Der Hetman Skoropadski forderte feinen Krieas- m,inster auf, augenblicklich eine K o s a k e n r a d a zur Ausarbeitung des Statuts für eine Organisation der Kosakenschaft in der Ukraine zu bilden, die bei Schaf- i ukrainischen Staatswesens und des Heere"

wirklrch verläßliche und nützliche Dienste leisten könnte. Das Ziel des Hetmans ist die Schaffung einer gro­ßen kosanschen llkraine und eines nationalen Heeres, oaö allein wirklicher Verteidiger des Staates sein rann. Da§ Kofakentum, in das die Blüte ('?!!) der ukrainischen Bevölkerung eintrltt, sott der Verfechter nationaler Idee und das Kadre zu einer künftigen ukrainischen Kosakenarmee werden.

Aus aller Welt

*lmuudse,t bricht zum Nordpvl auf. Roald Amundsen ist von seiner Amerikafahrt wieder nack Norweaen zurückgekehrt und hat erklärt, daß er nun ^ehr in sechs Wochen seine Nordpolfahrt anzutreten beabsichtige. Die gesamte Ausrüstung ist bereits zur Stelle und die Mannschaft versammelt. Sie besteht tm ganzen aus acht Mann, die sämtlich int Atter von über 35 Jahren stehen. Amundsen ist nämlich der An­ficht, dag die Teilnehmer an einer solchen Unterneh- mung über ein gewisses geistiges und seelisches Gleich gewicht verfugen müssen, wie es der Mensch in der Regel er,t tm reiferen Alter erwirbt. Der Auf bruch soll vou Ehristiania aus erfolgen: dann werden noch Bergen und Tromfö angelanfen, und darauf soll der Kurs sogleich nach Osten auf die Kara-Bucht gesetzt werden. Amundsen rechnet darauf, in drei Jahren zurückzukehren.