Ham'psor u ii$ zwei Sc|Tet verlören, und zwar: Hie K nipser „Participation" (2439 Tonnen) mit Gipfel«
fiiuMi nach Liverpool, „Caprern" (7,040 Tonnen) und ein unbekannter italienischer Dampfer von etwa ^>OOO Tonnen, sowie die Segler „Emma Felive" und ,,Ag» nese Aiadre" mir Farbinrde. Ter vierte versentte Dampfer war der englische Truppentransportdampfer „Minneronka" (13528 Tonnen), von dem IO Gefangene eingebracht wurden.
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Deutsche Geleitbriefe an neutrale Schiffe.
Das deutsche Generalkonsulat in Norwegen hat die Mitteilung bekommen, daß von jetzt ab von deutscher Seite Geleitscheine an Schisse verabfolgt werden, die mit Ladungen von neutralen Häsen an neutrale Häsen unterwegs sind. Tiefe Gelettscheme werden von den deutschen Kriegsschiffen respektiert werden.
Allerlei vom Seekrieg.
' Tas französische Hospitalschifs „Aste" (850O Bruttotonnen) ist aus unbekannter Ursache in Brand geraten und gilt als verloren. Ter englische Segler „Golden Light" (120 Bruttotonnen) ist gesunken.
Allgemeine Kriegsnachrichten.
Bitte, keine Neberschwiiilglichkeite,,!
Gegenüber dem grotesken Schwindel, mit dem die amerikanische Schwindelpresse die Dankees über die Heldentaten der nordamerikanischen Armee „unterrichtet", telegraphiert der amerikanische Sonderberichter- - ftatter bei den Armeen in Frankreich, Henry Wood, derb abkühlend: „Tie erste Osfensivaktion" des amerikanischen Heeres am 12. Februar. Erwartungsvoll beginnt man zu lesen: W o wollen die amerikanischen Sturmkolonnen in die deutschen Linien eingebrochen sein? Nichts dergleichen? Die „Offen- sivaktton" bestand nach dem Bericht Woods darin, daß französische Truppen den Sturm ausführten, während ernrge amerikanische Batterien sich lediglich bei der Vorbereitung und Durchführung des Sturmes beteiligten."
.Auch die Portugiese« werde» vorsichtig.
Ter „Commercio do Porto" setzt seine melancholischen Betrachtungen über die aktive portugie- gliche Kriegsbeteiligung an der Westfront fort, die fiel, immer mehr zu einer Anklageschrift verdichten und ln Portugal große- Aussehen erregen. ES wäre ttnüttch, meuu da» Blatt, öctg Portugal an der Front sich hatte eure gewtchlrge Stellung verschaffen wollen, jernen „unavhangrgen" Abschnitt, um der den tünft ngen Frredeusoerhandlungen sich euren tzervorragen oeu Prag zu sichern. Las Armeekorps ja nur an Bestandteil des englischen Heeres, em Trepfen rm Ozean oer Heere. Demgemäß sei der Vorsatz Por tugals töricht, und käme gleich einem Verlust an Men schen und Geld, die jetzt den hohen Interessen rn Afrika fehlen.
Tadel spielt das Blatt aus den erfolgreichen Einbruch der angeblich „geschlagenen" deutschen Schutz truppe aus Leuftch-Ostafrtta ln der portugiesischen Ko Lome Mvfamvique an, die sich gegen die Deutschen nicht schützen kann.
Wie England »ie Nentralcn behRudett.
Tie Fischer von drei niederländischen Fischerbooten die seit 5. November vorigen Jahres in England widerrechtlich zurüagehalten wurden, sind jetzt in ihre Heimat Scheveningen zurückgekehrt. Die drei Boote wurden seinerzeit von englischen Torpedojägern nach Harwich aufgebracht und von dort nach Ipswich überführt. Während ihres Aufenthaltes in Harwich hatten die Schiffer über nichts zu klagen. Schlimmer ging es ihnen in Ipswich, wo ihnen lediglich Brot, und auch dieses nur in ungenügender Weise zugeteilt wurde Sie wurden aus ihren Booten streng gefangen gehalten. Als einige von ihnen versuchten, am User sich ein wenig Bewegung zu verschaffen, wurden sofort Schüsse aus sie abgegeben und im Wiederholungsfälle ihnen eine sechsmonatige Gefängnisstrafe angekündigt.
Reuter jammert am Sonntag:
Etwa sechs feindliche Flugzeuge näherten sich gestern abend der Themsemündung und führten einen Angriff gegen London aus. Alle Flugzeuge wurden zurückgetrieden bis auf eines, welches am Flußuser entlang in die Stadt eindrang und im südwestlichen Bezirke eine einzige Bombe abwars. Diese Bombe zerstörte ein Hauö, welches einen invaliden Offizier, seine Frau und zwei Kinder begrub. Mehrere andere Bomben wurden von dem Angreifer auf seinem Heimwege in den östlichen Außenbezirken abgeworfen, doch wurden weder ernste Verluste noch Schaden gemeldet.
Ein Angriff wurde um 10 Uhr 45 gegen Dover unternommen, der abgewiesen wurde. Einige Bomben wurden auf freies Feld abgeworfen. Einige unserer Flieger verwickelten den Feind in Kämpfe. Einer unse- rer Flieger hatte einen Kamps über der Küste von Kent, und kurz darauf sah man vom Strande aus, wie ein großes feindliches Flugzeug in die See stürzte. Berichte über Verluste und Schäden sind noch nicht eingelaufen, doch sind sie augenscheinlich leicht.
Lord Nhorr-da wird schlank.'
Lord Rhondda, der englische LebenSmrtteldiktator, sagte einem Vertreter des „Weekly DiSpatch" am 13. Januar in einer Unterredung aus Anlaß der gleisch- knappheit u. a. folgendes:
.Hetzt, wo das Schiffsbauproblem uns so weit gebracht hat, daß wir uns mit weniger Fleisch begnügen müssen und wahrscheinlich nicht mehr als die Hälfte dessen essen dürfen, was wir im Ottooer an Fleisch verzehrten, müssen wir uns mit den Tatsachen adfinden. Unsere Gesundheit wird durch oen verminderten Fleischgenuß nicht leiden. Ich persönlich esse so wenig, daß ich eine ganze Woche lang zu Hause kein.Fleisch angerührt habe. Einmal hatte ich in einer Volksküche eine Fleischpastete, aber darin ma r mehr Pastete als Fleisch. Ich kann schwere Arbeit verrichten, wenn tch nur einen Hering habe. Als Knabe bekam ich die ganze Woche zweimal Fleisch. Neuerdings habe ich mich mit den freiwilligen Nationen begnugr und alle diejenigen Leben-mittel vermieden, die tnapo sind. Ho habe ich denn im Gewicht
28 Pfund verloren, und mein Arzt sa-i mir, dsg ich deshalb 10 Jahre länger leben werde."
Wenn dieses erhebende Beispiel nicht wirkt, dann wirkt sicherlich überhaupt nichts niehr. Ta »nutz oock) das Hungern Zum Vergnügen werden.
Die englische Fleischbarte kommt.
Ter englische Nahrungsmittelkontrolleur beschloß die zwangsweise Durchführung der Fleischrationierung nach etifem Entwurf, Der für London und die umgebenden Grafschaften am 25. Februar, für ganz Groß- vrirannten allgemein am 25. März in Kraft tritt.
leine Si rtegsuachrichten.
" Tie Verluste der australischen Expebitionsarmee betragen bisher im ganzen 229 000 Mann, davon sind 115 uuü verwundet, 43 000 tot, 67 000 trank und 4000 gefangen oder vermißt.
' Tie überwiegende Mehrheit des englischen Me- talla.beilerverbandes har den Vorschlag, einen Proteststreit gegen die Regrerungsvorschläge zum Mannschaftsgesetz zu veranstalten, adgetehnt.
" Nach Reuter hat das englische Arbeitsmini- sterium jetzt bereits seine TemobilisationS- pläne ausgearbeitet. Sobald ein dauerhafter Friede gesichert ist, wird großer Urlaub erteilt werden.
" Viscount Northcltfse, der Verleger der „Times", hat den Posten eines Direktors der Propaganda in feindlichen Ländern angenommen.
" „Daily Mail" berichtet, daß gegen Oberst Re- pingron, der frühere MUttärkrttiker der „Times", jetzt der „Morningpost". die Anklage wegen Hochverrats eingeteitet ist. Tie liberale Partei wird den Fall Repurgton im Parlament zur Sprache bringen.
Politische Rundschau.
Tic Wahlrecht-Vorlage im Ausschuß.
Tie Beratung wurde am Montag erst in später NachmiltagSstunde wieder ausgenommen. § 2 (Ansicht u ß d o nt Wahlrecht) war mit allen dazu gestellten Anträgen letzthin einem Unterausschuß überwiesen worden. Infolge der praktischen Schwierigkeiten sind die Anträge betr. Einwirkung von F r e t h e r t s st r a f e n aus das Wahlrecht für die erste Lesung zurückgezogen worden. § 2 wurde schließlich dahin angenommen, daß vom Wahlrecht ausgeschlossen sind jene, die entmündigt sind oder unter vorläufiger Vormundschaft stehen, über deren Vermögen das Konkursverfahren schwebt, die der bürgerlichen Ehrenrechte entbehren, denen die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter adgeht, die unter Polizeiaufsicht stehen und endlich diejenigen, die während des letzten Jahres eine Armenunterstützung aus öffentlichen Mitteln er- l-alten haben. Als solche Armenunterstützung gelten nicht Pflege oder Unterstützung des Wählers oder eines seiner Angehörigen in Krankheitsfällen, Anstaltspflege eines Angehörigen wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen, vereinzelte Unterstützungen zur Hebung eurer augenblicklichen Notlage und Unterstützungen, die erstattet sind.
Tie Konservativen enthielten sich der Abstimmung, da ihnen Dieie Fassung nicht genüg!
— Ter Kaiser wird sich am 19. Februar nach München begeben, um dem bayerischen Königspaar persönlich seine Glückwünsche zur goldenen Hochzeit auszusprechen.
— Tem Vernehmen nach ist Oberbürgermeister Adenauer-Köln in das Herrenhaus berufen worden.
:: König Ludn-ig» goldene Hochzeit. Tie diplomatischen Vertreter brachten am 16. Februar ihre Glückwünsche zur goldenen Hochzeit des bayerischen Königspaares dar. Ter oäpstliche Nuntius überreichte ein Handschreiben deS Papstes, der Ministerpräsident eine Urkunde und einen Plan über die Stiftung eines Steinbrunnens.
:: Die kommenden Miuisterrcdeu. In der am Tienstag beginnenden Sitzungsperiode des Reichstags ist zu erwarten: Am Tienstag wird im Plenum Staatssekretär Tr. v. K ü h l m a n n bei der ersten Lesung des Fr-edensvertrages mit der Ukraine das Wort zu längeren Ausführungen ergreifen, nach denen dieser Gegenstand an die Kommission verwiesen werden dürfte, um am Freitag, den 22. Febr., in dritter Lesung vom Plenum verabschiedet zu werden. Am Montag, den 25. Febr., wird die allgemeine Aussprache beginnen, während deren nicht nur der Reichskanzler Graf v. Hertling. sondern auch der Vizekanzler Exzellenz v. Payer das Wort ergreifen werden. — Man rechnet übrigens in parlamentarischen Kreisen damit, daß eine Interpellation der Unabhängigen Sozialdemokraten über die jüngsten Streikvorgänge eingebracht werden wird; außerdem dürfte der Gegen stand natürlich bei der allgemeinen Aussprache er örtert werden.
:: Uns der Sozialdemokratie. In einer Polemik mit den „Unabhängigen" wehrt sich der „Vorwärts" scharf gegen den Vorwurf, seine Hintermänner seien „Regierungssozialisten" und er sei kein Arberterblatt mehr. Er sagt da: „Tie Berliner Arbeiter freilich denken anders darüber, denn tagtäglich melden sich Tausende von ihnen beim „Vorwärts" als neue Abonnenten. In den letzten neun Monaten ist die Auflage des „Vorwärts" um eine Zahl gesttegen, die die Gesamtauflage des (unabhängigen) „Mitteilungsblattes" vielfach übersteigt, nämlich um 40 000. Hoffentlich wird die Wahl von Niederbacnim endgültig mit der Behauptung aufräumen, daß die Berliner Arbeiter hinter den „unabhängigen" Konfusi- onsräten stehen!"
:: Vizekanzler v. Payer setzte Montag die Besprechungen mit den Vertretern der Reichstagsfraktionen fort. Er empfing vormittags führende Mitglieder des Zentrums, der fortschrittlichen Volkspariei und der nattonalliberalen Partei.
:: künftigen Schtcichwuchergesehe, das der
Bundesrat in oen nächsten Tagen verabschieden wird, wird beschwichtigend verkündet, es richte sich nicht gegen das P r i v a t p u o l i k u m, das Lebensmittel für den eigenen Gebrauch im Haushalt aufkauft, sondern lediglich gegen den Ein - und Verkauf von Lebens- und Futtermitteln unter gewerbsmäßiger Verletzung dar HewivtschastiingStzorschriften. Tie Straf-
vorschriftöN der Verordnung sehen Gefängnis und
Geldstrafe, tm Wiederholungsfälle Zuchthaus, vor.
:: Der Reichskanzler hat den Vorsitzenden oe- BolkSbundcS für Freiheit und Vaterland, Professor Tr. E. Francke, empfangen, um einen Bericht über Entstehung, Aufgaben und Tätigkeit des Bolksbundes entgegenzunehmen. Graf von ftertling hat von diesem Bericht mit Interesse Kenntnis genommen.
:: Dreitausend Mark Belohnung setzt der Kommandierende General des 9. Armeekorps in Altona, General v. Falk, für den aus. durch dessen Hilfe es zum erstenmal gelingt, einen von englischer oder amerikanischer Seite besoldeten Agenten der Aufhetzung der Arbeiterschaft zum Streik, namentlich der Verteilung von Flugblättern, zu überführen.
:: Ein Zusammenschluß liberaler Stadtverordneter der Rhciuprovin',. Ein Zusammenschluß, wie er sonst in Teutschland wohl noch nirgends besteht, ist dieser Tage in der Rl-emProvLnz vollzogen worden. Torc ist in einer Sitzung liberaler Stadtverordneter aus der ganzen Rhemprcoinz eine „Rheinische Bereinigung für liberale Gemeinoepolitik" gegründet worden. In der Gründerversammlung, die rn Köln stattsand, begründete Redakteur Stadtverordneter Jung-Köln die Notwendtg- tett der Schäftung einer solchen Vereinigung.
:: Amnestie in Bayern. Aus Anlaß der Goldenen Hochzett l>at der König von Bayern durch einen allgemeinen Gnadenerlaß alle Verweise und Geldstrafen bis 150 Mark einschließlich und Hast, Festungshaft und Gefängnisstrafen bis zu einem Monat einschließlich sowie die rückständigen Kosten erlassen. Taneden erfolgten noch in umfangreichem Maße Einzelbegnadigun- gen insbesondere solcher Personen, die längere Freiheitsstrafen teilweise verbüßt haben.
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Portugal: Neue Putsche.
i Eine neuerliche Revolution in Portugal bestätigt die „Times" aus Oporto. Einzelheiten fehlen noch. Tie telegraphischen Verbindungen zwischen Lissabon und Oporto sind alle unterbrochen. Man behauptet auch, baß der Generalstreik angejagt wurde.
Ans aller Welt.
A gahtnreisteranwärter bei vcr Marine werden
am 1. April d. I. wieder eingestellt. Schriftliche Gesuche sind bis zum 1. März an das Kommando dev II. Werft Division in Wilhelmshaven zu richten.
A Eine scharfe Nachprüfung der Fahrtarieu findet augenblicklich in einzelnen Bezirken in den Per- sonenzugen statt, um der immer, weiter um sich greifenden mißbräuchlichen Benutzung höherer Wagentlas- sen durch Reisende mir geringwertigeren Fahrkarten zu steuern.
** Holzwncher Wie arg die Berliner Hamsterei im weiteren Umkreise der Reichshauptftadt wirkt, zeigt das Ergebnis der Holzverfteigerungen im Norden der Provinz Brandenburg. So kam in Gransee ein Raummeter Birkenkloben auf 40 M. und darüber, Knüppel auf 32—35 M. für ein Raummeter. Tie Taxen betrugen nur 15—18 M.
°* Ter Spuk. Im Stalle eines oldenburgischen Landmannes spukt es. Fas! in jeder Nacht wurden die Knechte durch ein gewaltiges Stöhnen und durch wütendes Gebühren des Rindviehes geweckt, Nacht für Nacht, und niemand wußte Rat. Eines Nachts ließ man wieder ein Licht über die Kühe schweifen und entdeckte — eine dicke Ratte, die einer Kuh auf dem Rücken saß und ihre scharfen Zähne in deren Fleisch einschlug.
Zwei Kinder durch eine explodierende Granats
getötet Ein folgenschwerer Unglückssall, bei dem zwei Kinder getötet, zwei andere schwer verletzt wurden, hat sich in dem märkischen Orte Säpzig zugetragen. Ter 14jährige Heinrich Brauer hatte in der Umgebung auf dem Felde eine Granate gefunden, die wahrscheinlich von einer militärischen Schießübung her- rühren dürfte. Auf dem elterlichen Grundstück spielte er dann in Gegenwart dreier anderer Kinder mir dem gefährlichen Geschoß. Tabei entfiel ihm die Granate und explodierte. Heinrich Brauer und die Tora Sünder wurden getötet, ihre Körper waren zerstückelt. Ter zehnjährige Otto Brauer und die ein Jahr ältere Mari ha Behren erlitten sehr schwere Verletzungen.
GerichLssaal.
i Die Ledernot ftriitgt cs an den Tag. In Zweibrücken wird augenblicklich ein Prozeß gegen die Lederfabrikanten ^ Gebhardt. Vater und Sohn verhandelt, zwei Lebemänner, die im Verdacht stehen, einen Schleichwucherer Löwenthal aus Berlin um 45 000 Mk. ge- prellt und dann ermordet zu haben. In diesem Prozeß spielen zwei Lederstücke aus der Fabrik des alten Gebhardt eine Rolle, die infolge der Ledernot auf recht absonderliche Weise in den Besitz des Gerichts gekommen. Einige Tage nach dem Verschwinden Löwenthals bekam die Waschfrau von Gebhardt sen. den Auftrag, das Feuer mit Lederstücken zu schüren, die neben dem Ofen in einem Sack standen. Ta noch Stücke dabei waren, mit denen Schuhe ganz besohlt werden konnten, nahm sich die Waschfrau einige mit, und diese wiesen Spuren von Menschenblut aus.
Volkswirtschaftliches.
A Berlin, 18. Febr. Tie andauernde Lustlosigkeit der geschäftlichen Faktoren äußerte sich beim Wochenbeginn der Börse etwas kräftiger in der matte ren Kursgestaltung. Tie Vorgänge im Osten sowie Diskussionen über die künftige Steuerpolitik drückten auf die Stimmung.
A Berlin, 18. Febr. Warenmarkt. (Nicht- am !ch.) Saatweizen, -roggen, -Hafer bis 20.50, Saat- gersle bis 26.50, Saaterbsen 37,50—42,50, Saatbohnen 42,50—47,50, Ackerbohnen, Peluschken 32,50—37.50, Saatwicken 27,50—32,50. Richtpreise für Sämereien: Rotklee 260-276, Schwedenklee 210-228, Weißklee 160 bis 171, Inkarnatklee 118—133, Gelbklee 96—106. Ti- moty 96—106, Reygras 108—120, Knaulgras 108 bis 120, Serradella 85—92, Spörgel 140—145, Heidekraut aus Abladung bis 4,10„ Schilfrohr 4,60 für 50 Kg. ab Station, Flegelstroh 4.75—5,35. PreHstroh 4,75, Maschinenstroh 4,00—4,3$


