schläaigen Fragen können die OrtSbehöcden dem H1US dienstpflichtigen Auskunft erteilen, außerdem besteht bei
der KriegSomtSftelle Frankfurt o. M eine besondere AuSkunstSstelle im TienftgebSude, Marienstcaße 17 dort kann sich der HilfSdienstpfl'chtige täglich zwischen
8 und N Uhr vo mittags persönlich befragen Bei : r ie
großer Entkernung von seinem Wohnsitz kann ihm ovck schriftlich Auskunft erteilt werden
Die €lßberufunas^iisfchülfe.
Den EtnberufungS.Ausschüssen liegt die Heranziehung der HilfSdiensipflichtigen ob. Bel der Einwe fung in bestimmte BedarfSstellen werden die LuS'chüffe von den HilfSdienftmeldeftellen unterstützt Im Einzelnen spielt sich daS HeranziehungSversahren wie folgt ab:
Die zur Heranziehung in Aussicht genommenen HtlfSdienstpflichtigen erhalten zunächst eine 'chci'lliche Aufforderung, sich binnen zwei Wochen eine Beschäftigung im vaterländischen Hilfsdienst zu suchen. Alsdann voll» zieht sich der weitere Borgang in dreierlei verschiedener Weise:
1. Ter HiltSdienlipflichtiar kann fid) yctfönltdj, oder wie bereuo ernuiyni durchBerminlung einer(>ilf»dienfimeldei»elle geeianete Befchailigunfl im oaleriandischen tHiNöbienfi fucheil Machi
tx hiervon Gebrauch und kriu frenoilüg in den vaierlandischen
ifus
Hilfsdienst ein, so hat er dem Einberufunst^auöichuh auf vor- 'iebenem Formular Anzeige au eriialien und der Ein ungSauSschuh ptlift nach, ob die aufgenommenc Beschäftigung tatsächlich al» vaterländischer Hilfsdienst anzufehen ist.
3 Ein Hilfsdienst»,Nichtiger, der der Ueberzeugung ist, in seiner seitlrerigen BerufSftelle berei.S iui van-rlandi'chcn (nUödienll
tätig zu fein, oder etwa auSgefundheitlichen Grtinden zum
...... . .x.. .... - -
Eintritt in den vaterländifchenHilfsdienft unfähig zu lein glaubt, kann bei dem Einberufunasausichtlh Vorstellung erheben. 2o
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weit diele ^orfirllting mit ivin'chaülichen lgcsichtSptmkten
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Irrtümlich find wiederhol! Borsiellungen an den FeslsicllungS
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begründet ift, findet Nachprüfung durch den Einberufung» " rt z'
"klar
selbständig und in erster und letzter Instanz zu entscheiden.
lachprusuna
, gelnndheitliche Bedenken geltend ge« erfolgt ärztlich-- Untersuchung dllrch einen beamteten Arzt. Ter ElnberufungSauSschutz hat Über diese Borstellungen
auSfchuh oder an die KrirgSamiSsielle gerichtet worden. Glbi der EinberufungSauvschuh einer solchen Vorstellung statt, so
ift die Angelegenheit für den HilfSdiensipflichtigen zunächst er auf feine Reklamation hin auf eine
erledigt, ebenso, wenn bestimmte .-Zelt zucückgelielll wird. Wird die Reklamation hingegen Millionen# so muh der HlU-dienüpfliclnige der an ihn ergangenen Aufforderung Folge leisten.
l. Falls der Htlfodlenfipflichtige innerhalb der ihm gefetzten zweiwöcheniltchen Frist feine Beschäftigung im vaterländischen Hilfsdienst annimmt, so erfolgt feine ileberweifung durch beit Ausschuh an eine der von der ttriegvamtSstelle bezeichnelen Hilsodienststellr Dieser Ueberwelsung ist unter allen Um-
%
tänden Folge zu leisten Wer ihr nicht nachkommt, wird bi
mit G. ldslrase bis zu luouu Mark, Gesangnis bis zu einem «ähr bestr. Einzelne Gerichtsentscheidungen der lebten
Fahr bestr. Einze
Wochen zeigen, das, wie es auch durchaus notwendig ist. in
ia
solchen Fällen empfindliche Freiheitsstrafen verhängt werden.
Bet der Heranziehung soll auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Hilsödienftpslicdtigen tunlichst Rücksicht genommen werden. Bei dem Heber- fluß an Büroarbeitcrn und dem erheblichen Mangel an Handarbeitern läßt cS sich aber nicht vermeiden, daß auch Kausleute und (Gewerbetreibende, selbst Personen in leitender Stellung, zu einer mechanischen Tätigkeit herangezogen werden.
Zur Trage der Scbweinefcblacbtuttg.
In den letzten Wochen haben sich verschiedene Stimmen auch aus Fleischerkreisen hören lassen, die eln zu starkes Eingreifen in unseren Schweinebcstand befürchten. Hierzu ist folgendes zu bemerken: Es ist volkswirtschaftlich richtig, daß die Lchwetnebcstände den vorhandenen Futtermitteln angcpaßt bleiben müssen. Da Gerste zur Schweinemast nach dem schlechten Aus- fall der Gerstenernte nicht verwendet werden darf, können entsprechend schwere Schweine nicht erzielt werden und dürfen nicht übermäßig viele Schweine gehalten lverdcn. Dies verbietet aber nicht die Erhaltung der Zuchttiere und das Füttern leichterer Schweine mit Abfällen und sonstigen Futtermitteln zulässiger Art.
Das Kciegsernährungsamt hat deshalb nicht ein
Zwangvqebot zur Massenschlachtung erlassen, sondern Bi
ist. Ferner werden die Schweine zur Deckung des Be- darfs von Heer und Marine ohne Mindestgewichts-
Runde ar die Tront!
vir Kriegs-Lunde-Schule A A. A. benötigt brinqonb noch Hund«, die nach erfolgter Ausbildung an der <jrom als Meldehunde Verwendung finden, hierzu eignen l«f besonders: Schäferhunde. <joq. Wolfshunde). Dobermann. Airedale lfog Kriegshunde» und midere leichiloufende Hunde. Wir richten daher an alle hundebefilzer Sie Bitte, die gewünschten Hunde abzugeben, da dieselben draugen im Felde, durch ihr schnelles und sicheres arbeiten beim Ueberbringen oen Meldungen etc im schweren Feuer, unseren Truppen grofic Dienste leisten. Durch . jeben einzelnen brauchbaren Hund bann vielen unseren tapseren Kriegern das Leben erhallen bleiben. Anmeldungen, mit Angabe des Namens. Alters. Farbe und Nasse bei i.. Speitel, Leiter der Kriegshundesommelslelle m Hanau a. Ul., Rosenstrahe l, Tel. SIS. Die Hunde sind vorläufig un- entgeltlich zur Verfügung zu stellen, werden von Drefieuren )er kriegshundeschule obgeholt und nach dem Kneg kostenlos zurückerstattet.
Die Knegshundesä»ule bittet telegraphisch, da der Bedarf an Meldehunde pp. z. gt. ein sehr großer ist. um sosortige Ausnahme einer regen Werbetätigkeit zur Be° schaffung geeigneten Hundematerials Die Hunde haben sich vorzüglich bewährt. Gesucht werden wetterfeste Schäferhunde. Dobermannpinscher und Airedaleterrier, et- wa 1-3'. Jahre alt, schnell, spursicher. unverdorben und vor allen Dingen schußsest. Geschlecht gleichgültig. Kostenlos angebotene Hunde, welche den Krieg überleben, werden ihrem früheren Eigentümer unentgeltlich wieder zur Verfügung geftells. käuflich können keine Hunde übernommen werden. Anmeldungen werden jederzeit schriftlich und mündlich bei dem Leiter der militärischen Sammelstelle für Melde- und Postenhunde - Polizeikom
die gesamten Vorschriften über Schweinehaltung jenen Berhältnissen angepaßt. Hiernach erhalten nur Zuchttiere Köcnersutter, ihre wettere Benutzung zur Zucht wird lohnend erhalten durch starken Ferkelabsatz, indem Ferkel
kartenfrci oder unter geringer Anrechnung aus die Karte verbraucht werden dürfen Hiermit wird zugleich zu
starker Aufzucht vorgebeugt. Ties wird nur so lauge sortgesetzt, vis ein gewisse- Sinken der Bestände erreicht
mengen abgenommcn und noch dem einheitlichen Höchst preis bezahlt, wenn sie bis 30 November 1917 geliefert werden. es empfiehlt sich alsso, bis dahin Schweine abzugeben, insbesondere bei Futtermangel. Sogenannte
Mastverträge werden nicht abgeschlossen, da hierfür kein Hartsulter vorhanden ift. Für die Selbstversorgung
miffar Wolfram in Neuwied - entaegengenommen. Bei der Anmeldung ist anzugeben: Adresse des Besitzers. Name des Hundes. Älter. Geschlecht und haar-
sarbe. Die Hunde werden möglichst umgehend durch Soldaten abgeholt.
Zur Aufbewahrung des Cülnterobfies.
1. Obst, das lange aufbcwahlt werden soll, muß die
ohne Druckstellen in die Lagerräume gebracht werden, andernfalls geht es bald in Fäulnis über.
2. In den Räumen, die .zur Ausbcwahrung deS Obstes dienen sollen, muß reine Lust vorhanden sein, die weder tu trocken noch zu feucht sein darf. In zu trockener Lust wird das Obst schrumpfen, in feuchter Lust geht es in Fäulnis über.
3. Gut geeignet sind nicht zu tiefe, möglichst nach Norden gelegene Kelleträume, sowie kühle, frost'reie Zimmer In letzteren lüste man bet feuchtem Wetter und des Nachts, in etwas feuchten Kellerräumen bei trockenem Wetter.
4. Gemüse, Kartoffeln und andere starkctcchende Sachen dürfen nicht zusammen mit Obst gelagert wer- den. da letzteres sonst einen unangenehmen Geschmack annimmt.
5. Die beste Temperatur in ObstausbewahiungS' räumen ist 6—8 Grad EelsiuS. bei höherer Temperatur werden die Früchte früher genuhreif In Räumen, wo Frost zu befürchten ift, müssen die Früchte rechtzeitig geschützt werden.
6. Das Obst darf nicht zu hoch aufeinander geschichtet werden, mehr wie zwei Schichten soll man nicht lagern.
7. Durch Eintvickeln in Seidenpaptec kann die Haltbarkeit des Obstes verlängert werden.
8. Alle Früchte, die in Fäulnis übergehen, müssen entfernt werden; auch ist Schutz gegen Mäuse erforderlich.
jNus Stadt UNd Land.
Die ä-otdanKaufstelle bittet uns mitzuteilen, daß sie im Interesse der Ersparnis von Deleuchtunqsmitteln die Annahmestunden für die Goldsachen am Dienstag nachmittag auf die Zeit von 2-4 Uhr verlegt hat. Am Samstag vormittag findet die Annahme, wie seither, in der Zeit von 10-12'/,. Uhr statt.
werden die letchtcren Schweine mit höheren Bei*
brouchSsätzen ungerechnet werden, wie dies die Per« ordnung vom 2. Oktober 1917 regelt, damit die Schlach
tung bei geringem Gewicht trotz des hohen Knochenge- Halts und Wassergehalts des Schlachtgewichts lohnt.
Zur besseren Fettverlorgung der Städte ift dubc eine mäßige Speckabgabe aus der Hausschiachtung bei
Tieren von 120 Pfund Schlachtgewicht auswärts vor- geschrieben, die dem jetzt verringerten Fettgehalte Rechnung trägt. — Heimlicher Schlachtung und wildem Hände beugt die neueste Verordnung dadurch vor. daß auch Lüuferschweine zu Zucht- und Rutzzwecken nur durch die PichhandelSverbände gehandelt werden dürfen..
Fürsorge für die Ltriegsdeschädigten. Am
26. Oktober tagten zu Frankfurt a. M. die gejchäfts- führenden Herren der hessischen Kriegsbeschädigtenfürsorge zur Besprechung wichtiger Fragen aus der gemeinsamen Arbeit. Den Vorsitz führte Herr Geheimrat Dr. Dieh. Dannstadt. Gegenstand der Verhandlungen waren zu- nächst die neu angeordnetc Einführung des Personal- .Kartensystems, semer die Ausdehnung der Fürsorge aus die Familien der Kriegsbeschädigten und aus die Ren- tenlosen, d. h. diejenigen heeresentlassenen, die obwohl wegen Krankheit entlasten. Militänente nicht er- halten, weil die'!Krankheit nicht als Dienstbeschädigung an- erkannt ist. Sodann wurde die Fürsorge für innerlich kranke, insbesondere für lungenkranke Kriegsbeschädigte besprochen. Im Anschluß daran kam die Frage der 2l r. beitsvermittlung in der kriegsbeschadigtenflirsorge. insbesondere die Unterbringung der Schwerbeschädigten zur Erörterung. Besonders eingehend beschäftigte man sich noch mit der SonderberatungsstcUe und den Lehr- Werkstätten für Kriegsbeschädigte in Offenbach a. M. deren Bedeutung für die praktische Kriegsbeschädigten! sürsorge nachdrücklichst anerkannt und deren weiterer Ausbau allseitig befürwortet wurde. Die Verhandlungen die zu lebhafter Aussprache Anlaß gaben, vermittelten allen Teilnehmern wertvolle Anregungen, die der praktischen Arbeit sicherlich zugute kommen werden.
* Ivo r# noch fehlt? Das gewaltige Ergebnis der Zeichnungen aus die siebente Kriegsanleihe ist dadurch erreicht worden, daß alle Schichten Zusammengewirk! ha.
ben um dem Reiche dielMittel zuzuführen für die bi rolle Ausrüstung von unbjloüe. Safe dem
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. m v-uiTe ist Gemeingut des deutschen Volkes gewori ^aaeaen ist auf einem anderen, ebenso wichtigen Geb, ^ Überzeugung von der dringenden Nvtwend.gkett n v:hclfcn wS nicht genügend durchgedrungen nur auf dem Gebiete der Goidsammlung Die -lbfiefe, von Gold ift aber eme Notw endtgketl wenn geldwirtschaftlich, wie bisher \o ?uch welterhm uberk und obenauf bleiben, wenn wir wichtige Bedarfs« vom Ausland herbei holen wollen.
- Saatkartoffelbefchatfung für das Frühj. 191«/ Tie Beschaffung von Laatkarlostetn für Anbau im Jahre 1918 ist in diesem Jahr an besonl wichtige Bestimmungen gebunden Hteruacy ist »enuf, welch r Saatkartoffeln ankauft n muß, gkhall die>en Ankauf bis zum 15. Nov durch zufuhren. «p? können wiche Ankäufe nicht mehr g' stattet werden, nnt die Reichökartoffclstclle von einem bestimmten Punkt ob eine liebet sicht hat, weiche Kartoyeivort für die Boilöernährung und andere wichtige Z! zur Verfügung stchcn.
'Will ein Landwirt sich Saotkartoff.ln beschas dann muß er 'ich vorrrst von seinem Kommunalverb, (ine Bescheinigung ausftellcn lassen, daß er die gewun len Saarkurtvffelm ngcn für die Bestellung s incc Fes un Iah e 1918 benötigt (BedarsSbescheintgung). . zwischen toird er sich nach einem Lieferanten umsts der ihm die Saatkauoffeln zu den festgesetzten Rtchts
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behoben. — Die Sohle Wiederverkäufer Preis
,vb:n lassen, das, eine b stimmte Menge vaatkaitoMi.^, jl^ldcin '»Hifi m ein« oder »irhrrrrn Sotten ju einem , Mieteten W« I ellc
greift gelirfcrt wird. Ausdrücklich wird darauf ht-»^'-n-ne5 wiesen, daß bei diesen Beikäusen die am' Vorschlag Landwirtschastkammer vom Gr Ministerium geneh ten Richlpceise eingehaiten werden müssen.
Tie BcdaO'öbeschcinigung und der abgeschloK Kaufvertrag ist dann dem liefernden Kommunalverb zur Genehmigung vorzulcgen.
Tie Beschaffung von Saatkartoffeln ist hiernach den Landwirt mit Rücksicht auf die VolkSernäh mit besonderen SchwicrigkAt'N verbunden. Bet stellungen, die bet der LandwirtschastSkammcr zur fcrung aus den Saatbaustellen oder von feldbesichtt Feldern gemacht werden, übernimmt die Landwirtscha kammec sämtliche Schriftlichkeiten für die Besteller, soll nicht unerwähnt bleiben, daß die Festsetzung Richtpreise für Saatkartoffeln so ersolgt ist, daß hessischen -rartoffcler;eugcc den Bezug neuen besten S guts. besonders dec weithin angebauten Industrie, dem Großherzogtum Hessen selbst erheblich billiger d führen können, als bei dem Bezug aus Norddeutsch!
Zu oen an sich schon ourchschntttlich höheren Pv der Saatkactoffeln aus Norddrutj'chland kommen hohen Frachtkosten, sowie die nicht geringen Bermittlu gebühren, welch letztere bei der LandwirtschastSka wegsall n, da sie die Vermittlung vollkommen koste durchführt. Mit Rücksicht darauf, daß die Vecträg zum 15. Nov. abgeschlossen sein müssen, empfiehlt daher für jeden, seine Saatkartoffetn umgehend zu stellen-
Kein Saltmauget. Durch die Bevölkerung
das unerklärliche Bestreben, Salz zu hamstern, jeder, so wie das bisher geschahen ist, sich nur mit jenigen Menge Salz versorgt, die ec für den ge lichcn Bedarf braucht, so ist genügend Salz vorha«
Die süddeutschen Salinen, die sür die Saizlieferu unserer Gegend in Frage kommen, weisen darauf daß in einer Sitzung deü ReichSamtS deS Innern gestellt wurde, daß auf die Salzgewinnung der deut Salinen überhaupt nicht verzichtet werden kann dec Gedanke einer Stillegung verworfen wurde.
Aerabfetzung der Spotmenge und Ansg durch Kartokfetn Vom 1. Nov. ab sollen dem
10 Pcoz. Kartoffeln zugesetzt werden. Vorerst kä hierbei nur Fcischkartoffeln in Frage kommen. Kommunalverband Mainz hat sich in seiner letzten S. dahin entschieden, von einem Zusatz von Kartoff^ das Brot vorerst abzusehen, vielmehr die Brot um 2^) Gramm in dec Woche zu kürzen und . wöchentlich 2 Pfund Kartoffeln besonders abzugebei [j
C ittiurrltrit der Wurstsuppe. Vom Regier«
Präsidenten zu Wiesbaden wird folgende Derfü m Erinnerung gebracht: Rach Beginn der Haussi taugen erscheint es mir empfehlenswert, die Bevölkt tu ermahnen, daß sie die Ltki rstsuppe (Metzeisuppe) ! wie in FricdcnSzeiten im Anschluß an die Schlach ft verzehrt oder verschenkt, sondern sie mit Rücksich rte allgcnutne Fleisch und Fcttknappheit sorgsam weckt. Lie Wurstsuppe ist dann jederzeit eine wtÜ !neuc Zutat zu Hülsenirüchten und Gcmüsegerichten eiteren Zusatz von Fleisch oder Fett V entbehrlich macht.
Aas zrheiuhelfe«. 1. Nov. Bei einer Ticibo
xn .-^oh. vonMo n shc tm ist vor mehreren eine mächtige warme Ouelle erbohrd worden, mehr als armdicken Strahl ergießen sich etwa 2000! ln der Minute aus dcm Bohrloch. Das Wasser h« rem Pr atu r von annähernd 40 Grad EelsiuS und ' w n Geruch nach Schwefelwasserstoff erkei "0? ' cgebms d,r genauen chemischen Untersuchung noch aus. MU zirmlicher Bestimmtheit kann angcnon wcrdcn daß es sich um die Schwefelquelle handelt Ktt vcn Kömerzelten als ^Syronabad" bei dem n
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