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Druck der Giestener VerlagSdruckerei, AlbTn Klein.
Nr. 93.
Die Inseln Dagö u» Sckildan besetzt. Gesamtbente aus den Inseln im Rigaischen Meerbnsen.
Lustangriss aus England.
In Flandern und in der Champagne starke Artillerieschlacht.
12*|* Milliarden Mark sür die 7. Kriegsanleihe.
ir' «Milliarden Mark.
Das Ergebnis der siebenten Kriegsanleihe beträgt nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen
12 432 000 000 MM.
Kleine Teilanzeigen sowie Teile der Feldzeichnungen, sür welche die Zeichnungsfcist erst am 20. November abläuft, stehen noch aus, so daß das Endergebnis 12V« Milliarden überschreiten wird. Insgesamt sind also im 3. Krie'gsjahr 1917 mehr als 25^/s Milliarden Mark vom deutschen Volk aufgebracht wor- den, also über 4 Milliarden mehr als 1915 und 1916. Dieser in der Weltgeschichte bisher unerhörte wirtschaftliche und finanzielle Kraftbeweis ist die beste Antwort, die das deutsche Volk auf die Wilsonnote und auf die von seinen Gegnern ihren Völkern vorgetäuschte Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands geben konnte.
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wbt. Großes Hauptquartier, 20. Okt. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
Bei ungünstigen Beobachtungsbedingungen blieb der Feuerkampf in Flandern geringer als an den Vortagen; nur in einzelnen Abschnitten zwischen Houthoulstec Wald und Deule war er zeitweilig stark. — Erkundungsgefechte spielten sich an mehreren Stellen, auch im Artois und nördlich von St. Quentin, mit für uns günstigem Erfolge ab.
Heeresgrupp e Deutscher Kronprinz.
Die Artillerieschlacht nordöstlich von Soiffons dauert an. In nur nachts vorübergehend nachlaffendec Heftigkeit bekämpften sich die dort zusammengezogenen Artilleriemengen mit äußerster Kraft. Anhäufen des Massenfeuer von Minenwerfern hat die vordere Kampfzone zwischen Vauxaillon und Reims in ein Trichterfeld verwandelt. Einzelne Vorstöße französischer Aufkläcungs- trupps wurden abgewiesen; größere Angriffe sind bisher nicht erfolgt. — Oestlich der Maas schwoll die Feuec- tätigkeit gestern nachmittag an. Mehrere eigene Unternehmungen brachten uns Gefangene ein.
Oestlicher Kriegsschauplatz:
Wir haben auch auf der Insel Dagö Truppen gelandet, wo schon vor einigen Tagen Landungsabteilungen der Marine zur Sicherung der beabsichtigten Ausladestellen Fuß gefaßt hatten. — Die dort eingeleiteten Operationen verlaufen plangemäß.
wtb. Großes Hauptquartier, 21. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Ostende wurde von See beschossen. In der Stadt entstand Häuserschaden. An der flandrischen Landfront blieb bei starkem Dunst bis zum Abend die Feuertätigkeit eingeschränkt. Vor Einbruch der Dunkelheit verstärkte sich das Feuer an der Küste, bei Dixmude und in einigen Abschnitten des Hauptkampffeldes. Mehrfach vorstoßende Erkundungsabteilungen der Gegner wurden verlustreich zurückgeworfen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Nach nebeligem und daher etwas ruhigerem Morgen steigerte sich bei mittags besser werdender Sicht die Artillerieschlacht von Vauxaillon bis Brahe wieder zu heftiger Tätigkeit. Sie dauerte unvermindert, vielfach zum Trommelfeuer anschwellend, auch während der Nacht an. Größere Angriffe sind bisher nicht erfolgt.
Bei den übrigen Armeen blieb die Gefechtstätigkeit nuist gering. — Neun.feindliche Flieger wurdm abge. schossen.
Oestlicher Kriegsschauplatz:
Auf der Insel Dagö ist die Ostküste von unseren Truppen erreicht; Streifabteilungen durchdringcn das Innere. Bisher sind mehrere hundert Gefangene gemeldet. Die zwischen der Insel Moon und dem Festlande gelegene Insel Schildau wurde von uns besetzt. — Die russischen Seestreitkräfte haben den Moonsund nach Norden verlassen unter Preisgabe des Wracks der „Slava" und von vier auf Strand gesetzten Dampfern.
Houthoulster-Wald bis zum Kanal ComineS Apern wie- der zu großer Stärke an und blieb, vielfach zum Trommelfeuer gesteigert, bis zum Morgen heftig. - Heute früh haben nach bisher vorliegenden Meldungen zwischen Draaibank und Poelcapelle französisch-englische Angriffe eingesetzt.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Die Artillerteschlacht zwischen Atlette Grund und Bcaye wurde unter stärkstem Einsatz aller Kampfmittel tagsüber und mit nur wenigen Pausen auch während der Nacht weitergefühlt. — Im mittleren Abschnitt des Chemin des-DameS war besonders bei Ccrny da» Feuer zeitweilig sehr lebhaft. — Auch in der Champagne und an der Maas hat sich die Kampftättgkett verstärkt.
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Von der Ostseeküste bis zum Schwarzen Meer nichts von Bedeutung.
Mazedonische Front:
Am Westufer des Ochrida-Sccs wurden anqreifende französische Kompagnien zurückgeworfen. Bei Monastir, im Cernabogen und bei Dobrvpolje lebte dus Feuer auf.
Der Erste Generalquartienneistec: Luoend'ocff.
Von der russisch-rumänischen Landfront ist nichts von Bedeutung zu berichten.
Mazedonische Front:
Im Gebirgsstock zwischen Skumbital und Ochrida- see griffen gestern nach kräftiger Feuervorbereitung starke französische Kräfte an. Deutsche, österreichisch-ungarische und bulgarische Truppen brachten durch Feuer und im Gegenstoß den feindlichen Ansturm zum Scheitern. — Oestlich des Ochridasecs. sowie vom Prespasee bis zur Cecna und auf beiden Wardacufern hat die Kampftätigkeit der Artillerien merklich zugenommen.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
12 feindliche Flieger umd ein Fesselballon wurden zum Absturz gebracht.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Die ganze Insel Dagö ist in unserem Besitz. Mehr als 1200 Gefangene und einige Geschütze wurden ein- gebracht, große Vorräte erbeutet. — In neun Tagen führten Armee und Marine die Operationen über See gemeinsam durch, die Oesel, Moon und Dagö, die Schlüsselpunkte der östlichen Ostsee, in deutsche Hand brachten. — Ein neuer Beweis der Schlagkraft unserer Heeres und unserer Marine ist erbracht; ihr Zusammen- wirken auch hier kann vorbildlich genannt werden.
Mazedonische Front.
Im Skumbi-Tal entrissen unsere und die verbündeten Truppen den Franzosen im Angriff einige Höhcn- stcllungen und hielten sie gegen starke Gegenstöße. — An der Straße Monastir-Resna scheiterten wiederholte Angriffe des Gegners. Der Feuerkampf blieb hier und in breiten Abschnitten auf beiden Wardar-Ufern stark.
Der Erste Generalquaxtiermeistec: Ludendorff.
Berlin, 2t. Okt., abends. In Flandern lebhafte Artillerietättgkeit, nordöstlich von Soiffons stärkster Feuerkampf. - Die Insel Dagö ist ganz in unserer Hand, _ In Mazedonien westlich des Ochrtdasees und nordwestlich Monastir für uns erfolgreiche Teilkämpfe.
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Berlin, 20. Okt. abends. In Flandern wechsend starkes Feuer; nordöstlich Soiffons seit Mittag wieder heftigster Artilleriekampf. — Auf Dagö gute Fortschritte - In Mazedonien scheiterten französische Angriffe westlich des Ochridasecs.
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3 $ ooo Tonnen versenk».
Berlin, 20. Okt. Eines unserer Unterseeboote, Kommandant Kapitänleutnant Juß, hat an der; Westküste von England neuerdings 6 Dampfer, 1 Segler 2 Fischerfahrzeuge mit rund 38000 Bruttoregister- tonnen vernichtet.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
4b, 000 connrn!
Berlin, 21. Okt. Im Mittelmeer sind durch ziel- bewußte Leitung und frischen Wagemut unserer U-Boote aller feindlichen Abwehr zum Trotz wieder 12 Dampfer und 3 Segler mit über 16,000 Bcuttoregiflertonnen versenkt worden. Ein U-Boot, Kommandant Oberleutnant z. S. Korsch, schoß im Golf von Genua aus einem nach Italien bestimmten gesicherten Geleitzuge von ? Dampfern in 18 Minuten 3 beladene Dampfer heraus. Ein anderes U Boot, Kapitänleutnant Marschall, ver- nichtcte 2 große tiefbeladenc Kriegsmaterial-Transporter, die sich im stark gesicherten Geleitznge auf dem Marsche nach Aegypten befanden. Einer davon, mit Munition und Flugzeugen als Ladung flog nach' dem Toxpedo- treffer mit einer gewaltigen Detonation in die Luft. Dasselbe U-Boot kämpfte den bewaffneten englischen Patrouillendampfer H. M. S. „Charlesin" im Artilleriegefecht nieder und erbeutete Kriegsflagge und Kommando-
Wimpel. , ,
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Berlin, 22. Okt., abends. Die Fcühangriffe in Flandern sind bis auf geringen Geländcgewinn bei Beidhoek (nördlich von Langemarck) gescheitert; auch an der Straße Menin-Wern brach ei« starker englischer Angriff völlig zusammen. — Nordöstlich von Soiffons hat sich die Artillerieschlacht nach vorübergehendem Nachlassen am Morgen wieder zu voller Hohe gesteigert. — Die Gesamtbeute auf Oesel, Moon und Dago be- läuft sich auf mehr als 20000 Gefangene und über hundert Geschütze, sowie zahlreiches Kriegsmaterial.
,5000 Tonnen werfenkt.
Berlin, 22. Okt. Auf dem nördlichen Kriegsschau, platz wurden durch die Tätigkeit unserer Unterseeboote wiederum IS 000 Brutoregistertonnen versenkt. — Eines unserer Il-Boote hatte im englischen Kanal ein Gesecht mit einer U Bootfalle in Gestalt eines versteckt bcwaff. neten Dreimastschoners, in dessen Verlauf der Segler 2 Treffer erhielt, einen durch die Takelage, einen mitten in den Schiffsraum.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
072.000 Tonnen Im September.
Berlin, 22. Okt. Durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte sind im Monat September insgesamt 672,000 Bruttoregistertonncn des für unsere Feinde nutzbaren Handelsschiffraums versenkt worden. Damit erhöhen sich die bisherigen Erfolge des uneingeschränkten U-BootkriegeS auf M7s,««« Bnittor«flijortomun.
Der Chef des Admiralstabcs der Marine.
wtb. Großes Hauptquartier, 22. Okt. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronpriuz Nupprecht.
In Flandern schwoll gestern der Feuerkampf von
wbt. G r o ß e s H a u p t q u a r t i e r, 23. Okt. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Die in Flandern zwischen Draaibank u. Poelcapelle sich gestern morgen entw.ckelnden Kämpfe dauerten bis gegen Abend. Die Ziele der französisch-englUchen An (Fortsetzung auf der 4. Seite.)


