führltcher Lebenslauf des zur Auszeichnung Borge- schlagenen, ein von dem BetriebSinhabec ausgestellte-, octSpoltzeilick) beglaubigte- ArbeitSzeugniS, da- gleich zeitig den Nachweis der 25jährigen ununterbrochenen Dienstzeit in ein und demselben Betriebe enthalten muß. sowie ein von der Polizeibehörde ausgestellte- Leumunds- zeuguis beizuschließen.
* Gießen. 13. OKI. Herr Finanzminister 9r. Becker hatte als Vorsitzender der Landesstelle für vüterländische
Zwecke im Verein mit Herrn Prooinzialdirektor l)r. U sßnge r eine Versammlung von Vertrauensmännern aus der ganzen Provinz nach Kietzen eingeladen. Diele Hundert
Herren waren der Aufforderung gefolgt trotz der Ueber. lastung mit beruflichen Arbeiten aller An. Das E
Ergebnis
war der einmütige Beschlutz, die Zeit bis zum letzten Zeichnungstaqe durch Hausbesuche unermüdlich auszu. nützen, damit die Provinz Oberhessen hinter den anderen Provinzen nicht ^urückstehe und ihren guten Teil zum Gelingen der grogen vaterländischen Ausgabe beitrage, deren Lösung wieder eine Krotztat des ganzen deutschen Volkes werden müsse. In jedem Dorfe müsse ein Wettstreit entfacht werden, auch die Dörfer unter sich mützten den Ehrgeiz haben, obenan zu stehen.
Unsre ganze
wird in diese«- Gegenwart erobert. Um Großes aeht's, um alles! Und wenn Ou den kctzten Groschen dem Vater» lande leihst, armselig und klein bleibt^s immer noch gegenüber dem, was draußen im Heid jeder einzelne leistet.
Also
fort mit törichter Aengstlichkeit, fort mit „Wenn" und „Aber", fort mit Klagen und Zaudern!
Vede nicht! Frage nicht! Zeichne!
Mkbellerlilig der Ernährung
In den kleineren Städten.
Wir t!fahren von unterrichteter Seite: Im Ec. näh'ttnüobclrat des Reichstages ist die Lage jener Vc- völk.rungstrtlf. die weder mit Brot noch mit Fleisch sich selbst tursorgen, gleichwohl aber aus dem Lande oder in kleineren Städten innerhalb sogenannter Ueber. schlltzkreise wohnen, eingehend erörtert worden.
. weit cv sich um zwangsläufig im ganzen Reiche nach Nopftetlen gletchmätztg verteilte Lebensmittel Han- delt bestehen Klagen der nicht selbstversorgungvbcrechttgten Bevölkerung in Ucberschußkceisen nur dann, wenn die eigene Erfassung der Produktion in Ucberschntzkretsen zu wünschen übrig läßt. w m
Dies hat sich bisweilen bei der Butterversorgnna ^«kbor gemocht, indem in Industrteorten. die in ländlichen Kreisen verstreut liegen, hier und da unge-
. iBf . ol n ( c » u Erfassung ha
>a,"dNch.n Produktion üttitiü .vrrden konnten Lerarllge SMantn nieten Virslummcn, lunm blt straffe Slsassuoa het Produktto» ollrnlhalbf» durchgesühtl wird.
Zln der Hlrischvcrsotgung llegk» die Bcthällnisse injoser» anders, als mit Scmächligung des Krieaser. »ährungSanUkS die einzelnen Landrszenlralbehäiden obe» deren uachgeordnete Stellen in der Laar sinh, die tLochenmrnge dort l-erabzusetzen. wo die Möglichkeit ? 1 “k C , dirsorgung mit NoHrungümillcln also tn,besonder» In rein ländlichen Pezirkrn. t S ist dabei ober als unbedingt notwendig erachtcl wordei,. dle >1»duftrikgk»itinden mit einem der !abl der Persorgungsbrrcchliglen voll enl.pcechende,, Fleisch.
belle,«rn. Die- gilt in ers.ee Linie für die in ländlichen »rri,k„ liegende» industriellen CiU die
Uo(j ihrer geographischen Lage nicht ,u dcncn^arb'r'rrn in drneu dir Möglichkeit anderweiler guter Periorgung
besteht. Hier nuch.alfo unter Umstanden die Nation V°" 2bv «ramm gevührt ivecden. auch wrnn ,'ic ionsl im »rrisr nicht kliorderiich ist. Die Viehumlagc bittet Jitnu stets dir Mügitchkeit. da sie nach der Hdchftmrnge vcrcchnct tfl. "
^chlttßlich entstehen Schwierigkeiten in dcr Bcr. teilung in ländlichen Kreisen für Richtselbstvcrsorger
bisweilen hinsichtlich der iogen.innten Nährmittel. Brot- ausstrichminel und Erzeugnisse au- (Gemüse und Cbft (Dörr- und Faßgemüse, Konserve», Sauerkraut-. Alle diese Tinge werden nicht gleichmäßig nach der Be» völkerungSzahl, sondern nach der Bevölkerungsdichte unter besonderer Berücksichtigung der gewerblich tätigen Einwohnerklassen verteilt. Wenn in Ueberschußkcen'en die hier verhältnismäßig geringe BerteilungSmenge orE dem Kopf der Bevölkerung verteilt wurde, so mußte eine ungenügende Versorgung des Einzelnen die Folge sein E- wird darum sorgsam darauf zu achten fein, daß hier jene Waren aus Lebensmittelkarten verteilt werden, deren Bezug nur denen ermöglicht wird, die keine Möglichkeit eigener Versorgung hoben. Beispiels»
weise wird eS zweckmäßig sein. Fleisch, und Fettselb verwraern keine Brotaufftrichmittcl zuzuwcisen.
Die Verteilung von Dörr- und Faßgemüse un dergleichen wird auf die Landstädte industriellen Chara' tcrs beschränkt werden können.
Bei Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte wird et sich ermöglichen lassen, den nicht selbftversorgungSbv
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Dein
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cechtigten Personen angemessene Rationen zuzuteilen wobn die straffe Durchführung dcS Kartenprinzisß
bringt ߣ
möglichst unter vorheriger Sammlung des Bedarst fKundenlisten oder Bestelliystem) selbstverständliche Lob auSseyung ist.
Verantwortlich Alb in Klein in Gießen.
Wichtige Aenderniigen im Schnell- u. Eilzugverkehr.
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l)om IH. (Oktober 1917 an wird auf den Strecken der deutschen Eisenbahnen bis auf weiteres bej Benutzung von Schnellzügen zu dem tarifmäßigen Schnellzugfahrprcis eine y'rgäriirrngogebnhr erhoben.
Sie beträgt bei einem
Fahrpreise bis zu
5 Mk.
.:r Mk.
über 55
bis 65 Mk. . . .
über 5 bis
10 Mk.
.8 Mk.
* 65
. 75 Mk. . . .
. 10 .
15 Mk.
.13 Mk.
. 75
. 85 Mk. ...
- 15 .
25 Mk.
.20 Mk.
* 85
. 95 Mk. . . .
. 25 .
35 Mk.
* 95
„ 105 Mk. ...
... 100 Mk.
« 35 w
45 Mk.
. «r, -io Mk.
* 105
. 115 Mk. ...
... 110 Mk.
. 45 .
55 Mk.
.50 Mk.
. 115
„ 125 Mk. ...
... 120 Mk.
und so weiter um je 10 Mk. steigend.
Die Ergänzungsgebühr wird durch Ausgabe von besonderen Ergänzungskarten erhoben.
Die in den Allgemeinen Ausführungsbestimmungen 0 IV. V und Vl zu 8 12 E. V. 0. im beutst Eisenbahn.Personen- und Gepäcktarif Teil I für
a ) Fahrten zu wissenschaftlichen und belehrenden Zwecken, für Schulfahrten und für Fahrten nach uni von Ferienkolonien,
b) Stipendiaten des Deutschen Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in Müncht
c) Fahrten im Interesse der Iugendflege,
vorgesehene Fahrpreisermäßigung wird vom 1. Oktober d. Is. an für Schnellzüge nicht mehr gewährt.
Die für den Monat Oktober 1917 ausgefertigten Monats- und Monatsnebenkarten find von der gänzungsgebühr befreit. Dom 1. November 1917 werden auf den preutzisch.hessischen Staatsbahnen 2 Arten vo, Monatskarten ausgegebcn, solche für Personenzüge zum bisherigen Preise und solche für Schnellzuge unter guschlat von 100 v. h. des bisherigen Preises. Die nur für Personenzüge ausgestellten Monatskarten dUEen in Schnellzügei nur benutzt werden gegen Lösung einer Ergänzungskarte für die betreffende Fahrt.
Die Bestimmungen über die Ausgabe.von Schnellzugzuschlagkarlen bleiben unberührt.
vom 1*. (Oktober 1917 an gelten alle rUiiige als zuschlagpflichtige Schnelllüge.
Nähere Auskunft erteilen die Fahrkartenausgaben und Auskunftsstellen.
Frankfurt sMain), den 14. Oktober 1917.
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BorzLgl. proft. u. thcor. Hk und ;citgcmiiße Förderung vnidj. u. Jahrcskurse.Staat tlüiif i. HaushaMchr. tt. /.». Ctt. tiefte®tnpjef)L u.
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sowie Gas-
Hamm
Landwirte klagen — so wird uns berichtet — darüber, daß sie wegen Ueberlastnn,' mit dringlichen Berufsarbeit keine Zeit finden, den oft nicht unbedeutenden Weg zur Zeichnung^ stelle zurückzulegen Mißlich sei ferner, daß nicht überall Abends, und nicht einmal Nachmittag!
Gelegenheit zur Zeichnung sei, endlich, daß die Neubeschaffung von Zeichnungsscheineü Umständlichkeiten verursache.
Cs ist aber gar nicht nötig den Weg znr Zeichnnngsstellc zu machcu. dluch ist nicht ein ZeichnnngSschein erforderlich.
Es genügt vielmehr ein« einfache Postkarte.
Zudem steht jeder Vertrauensmann, jeder Bürgermeister, jeder Pfarrer Lebr oder Beaaue baeitwiMg zur Verfügung. '
Holgt den Führern ans Enreu «reifen. Holgt dem Vorbild teurer Berufsgenone». Ihr könnt jederzeit wieder flüssige Geldmittel schassen.
auch diesmal mit der Stadt getreulich zusammen.' >"""'
Helft mit, daß oie 7. Üriegsauleihe ein tereignis werde, teiif^^
S’wih 5 "? ven Feinden über des deutschen Volkes nnzerbrech- i lichen Wider,tandskraft die Augen öffnet. ^
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Wer wird nicht mitgerifleu, wenn es heißt'
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Landesstelle für vaterländische «tiutcfe
^cr I. Vorsitzende: ~ w-sa -* --
Fmanzminister Tr Becker * Geschäftsführer:
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ratzt die kostbaren letztens Tage nicht ungenützt vornbergehc« ^ te.- gibt keine Möglichkeit, versä-..n..isse gntuimache». " ^ ^
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