flui Stadt «*d Caid.
* Im Großh?r.zogtum Heffcn sind 12 bis 13000 Stadtkinder, davon etwa 4000 aus Preußen unterpe bracht worden Tie Erfahrungen, die mit d.n unterge brachten Kindern gemocht wurden, waren im allgemeinen gut. Auf der anderen Seite wurde aber auch geklagt darüber, daß Kinder mit der ländlichen Kost unzufrieden, daß sie nicht arbeitswillig, »'andern putzfüchtig waren. Lebhaft wurde über die vielen Besuche der Angshörigen der untergebrachten Kinder von der Landbevölkerung Beschwerde geführt.
A«« Rhrinhesse« Die Gemeinde Siefersheim lieferte ihr Germama-Denkmal, des Erinnerungszeichen an den Krieg 1870 71, zum Einschmelzen ab. Damit hat Siefersheim ein lobenswertes Beispiel für die Verwendung
ungezählter Kriegerdenkmäler gegeben, die doch von jeher nur MetallweN besaßen, in künstlerischer Beziehung aber
* Höchstpreise für (Obst. Der Reichsanzeigec v?r. önentlicbt eine Bekanntmachung übrr Höchstpreise für C&ft Danach darf der Erzeugerpreis für Aepfel erber Gruppe (Edelobst) 40 Pfennig pro Pfund nicht über, steigen, der für die beiden nächsten (Gruppen nicht 25
(Vi(üdobfl) bezw. IO Pfennig Schüttelobft. i "v >, Binnen
1. Gruppe dürfen nicht teurer als 35 Pfennig da- Pfund
2. Gruppe 20 Pfennig. 3. Gruppe 8 Pfennig sein, Für Pflaumen sind die Preise 30 Pfennig, für Zwetschen 20 Pfennig, für Brennzwetschen IO Pfennig.
* Frische Kartoffeln im ^pril Eine Methode, die in Deutschland weniger bekannt zu sein scheint, in Oester. reich.Ungarn und Italien dagegen viel Anwendung sin. det ist folgende: In abaeerntetem Boden legt man Ende Juli bis längstens 10. August Kartoffeln, wozu auch alte, vorjährige verwendet werden können und wobei man zu beachten hat, daß diese nicht gar zu leicht liegen. Das Wachsen und Blühen ist bis Oktober beendet. Die Kartof. feln bleiben über den Winter unberührt. Im Frühjahr sobald scharfer Frost eintritt, mit Reisig gedeckt. Im Früh, jahr, sobald der Frost gewichen, kann man die Kartoffeln herausnehmen und mann wird staunen welche herrliche Frühkartoffeln man auf den Tisch bekommt. Im nörd- lichen Italien wird diese Methode seit jeher angewendet und werden diese in der Erde überwinterten Knollen im zeitigen Frühjahr als „neue" italienische Kartoffeln für teures Geld nach - Deutschland erportiert. Bei uns werden sich hauptsächlich die Gärten dazu eignen, wegen des Bedeckens mit Reisig. Diese Kartoffeln haben genau das Aussehen wie unsere im Juli geernteten Früh. Kartoffeln und auch den gleichen vorzüglichen Geschmack. Ein Versuch wird die Richtigkeit des Gesagten beweisen. Durch diese Art des Kartoffelbaues würde auch eine in. tensive Ausnützung des Bodens erfolgen. Für kleine Flä. chen kann man die Kartoffeln auch vorkeimen lasten, doch ist es nicht nötig.
* Nidda Metzgermeister K. B. Nuppel wurde wegen verbotener Ausfuhr von 190 Pfund Fleisch zu 250 Mark Geldstrafe verurteilt.
Alsfeld Die seit 1827 bestehende Spar- und Leihkasfc Alsfeld hat ihre Tätigkeit eingestellt und ihren gesamten Geschäftsbetrieb mit der Bezirks.Sparkasse vcr- einigt. Gleichzeitig wurden der Bczirks.Sparkasse die Rechte einer öffentlichen mündelsichercn Sparkasse zuer. kannt.
ch sind.
Main». Am Samstag vormittag fand der Vertreter- tag der deutschen Turnerschaft im großen Saale der Easino-Gesellschaft .Frankfurter Hofestätt. Wegen^des Krieges, der fast eine Million deutscher Tumer ms Feld rief, hatte man von einem ordentlichen deutschen Tum. tag abgesehen und nur einen Dertrctertag veranstaltet. An den Kaiser und an den Generalfeldmarschall von Hin. denburg wurden Huldigungstelegramme abgesandt. Wäh. rend man dann in die Tagesordnung cintrat, statteten der Vorsitzende und die Mitglieder des Mainzer Turnvereins! dem Friedhof einen Besuch ab. wo sie eine Gedenkfeier! für die im Weltkriege gefallenen und verstorbenen Tumer abhielten. Namens der Stadt Mainz begrüßte Oberbür. germeister Göttelmann die Vertreter der deutschen Tumer. \ schaft im Empfangsraum des Mainzer Stadttheaters. Da.! ran schloß sich im Theaterraum selbst die Hundertjahrfeier I des Mainzer Tumoereins von 1817. Unter den Iubelklän- j gen der Weberschen Iubelouvertüre betrat man den Saal.! Die Begrüßungsrede hielt der Vorsitzende des Mainzer | Tumoereins Brasch und Oberbürgermeister Dr. Göttel. mann, die Festrede das Dereinsmitglied Malzahn. Die Musik intoniete das Vorspiel zu den „Meistersingern". Es folgten dann beglückwünschende Ansprachen, die Vor- ! lesung von Telegramme und sonstige zahlreiche Ehmngen. Unter Leitung des Mitgliedes des Kreisausschustes Frey wurden turnerische Doifführungen gezeigt. Mit dem alt- niederländischen Dankgebet fand die schlichte Feier ihr Ende. Am Sonntag untemahmen die Tumer eine Rheinfahrt und veranstalteten am Niederwalddenkmal eine vaterlän- dische Kundgebung. Ueber Rüdesheim ging es heimwärts.
Marburg. In einer hier abgehaltenen Akademiker. Versammlung wurde beschlosten, eine sog. akademische Loge ins Leben zu mfen. Diese Vereinigung, der nur Studenten angehören können, will auf Gmnd des Erlebnisses des Akademischen, d. h. des geistig Schöpferischen, in dem sie die Grundlage alles sozialen und wirtschaftlichen, alles politischen und bürgerlischen Lebens sieht, ei» ne umfastende lvse und offene politisch und konfessionell neutrale Gemeinschafts. Bewegung der deutschen Studen- tenschaft und über sie hinaus des gesamten deutschen Aka- demikertums schaffen.
' Kassel. Auf einem der letzten Zuchtlchweive- markt blieb ein beträchtlicher Teil unverkauft. Mau bezahlte für Ferkel bis zu 6 Wochen 10-17 Mark, von 6—8 Wochen 15—25 Mk. von 8—13 Wochen 25-40 Mk. Läufer von 3—4 Monaten 40—65 Mk.
* Usingen. Auf Anordnung des RegierungSpräsi- denten wurden folgende Mühlen geschloffen: Heinrich
meinde Niederlahnstein". Nur in dem Halbkreis dl-m Schinken stehen die Worte: W C zarte Sehw'uu
füjjrS Hoffen!" und über den Kohlrüben liest M>i „§0 üben wir, so leben wir alle Tage."
Verantwortlich: Albin Klein in Gießen.
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litt und von Me r zu großer H-jÜ
Friedrich und Nonrad Wikth zu Bcandobcrndors auf jc 2 Monate, Georg Bcith Wwe zu Hrinjcrbeeg auf 3
' Alnfrld. Dir Stadt hat dir Ausgabe von Not geld, und zwar 10000 Zkhnpfennig- und 2000 Fünf. Pfrniitg.Markcn au« Rohzink, angcordnet.
. Frirdbrrg, 7. ?I»g, In ber Nacht ,um Sonntag wurdrn dir ttoc'osteläctrc drs WrtchrnflcllkrS Braun und dr« Bororbrttrr« Billach von kkartoffrlrctubrrn fchwcr hcimgrsucht, 1*8 grlang der Poltzct, die Tater auf dcm Bahnhof frstzunlhmrii, als fir mit ihrer rctchcn Bculc abfahrcn woNtrn, Tie Dtcbc find der 24 jithriac Sein rtch Rtchtrr, dir 2l jährige Martc Richter, die 2:i jährige Johanna Fleischer und die 20jährtgc Sophie Hammer
au« Grtesbctm a. M. Da« Dicbrguartetl war eigen«
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Monate, die Stannheimcc Mühle von Heinrich Lann hard zu Slnfpach nuf 2 Monate und die Brückrnmühlc von Christ, Will zu Wchrheim auf 4 Monate, Tic Mühlen enthielten teil« heimlich zufühite« Getreide, teil« führten sie keine Mahlkarren, teils hatten sie ihr cigenr« Getreide zu gering aur.iemahlcn und schließlich hatten die Müller unter Ilmg.hung jeglicher Kontr Uc Mehl zu Wuchcipcciien verkauft.
jiilfadj Sußcisj stark ?agiänder beiRilii „griffe, die der F
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Vertreter, weicher in schäften gnt eingefiihrt ist. sofort gesucht,
Karl August Maier, Cobleu ^
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fte^n hat sich auch jrtzt noch im Anfang H 4 . Ncicgs
mit dem Nachtzuge von GrirShcim nach hier gefahren um Kartoffeln zu stehlen. Der Schaden tst sehr erheb' Ilch, da die Diebe auf einer Fläche von 60—7n Suadrat- Mrtern sämtiiche Büsche aurgcrlsscii haben.
,ahre« den Humor bewahr, und beweist die« bei der Herausgabe feine» Kriegsgeldc», Die städtischen 50 Pfcn- n^ chetne zeige» auf der Bordecseitc eine hübsche An. sicht, dic lings von einem prächtigen Schinken und recht«
von weißen Rüben flankiert Wied, Die ganze übrige
P 1 ®** lf * einem seinen Retz au« lauter Halbkreisen bedeckt, die in Haarschrtft die Worte tragen „Stadtge
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