Ausgabe 
27.3.1917
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

Lurch L«

tt eftjWsLSr Mf«J M * « srI 1 ! «* d.

dies aber km wird, ift noch ein Geheimnis, da 1 man noch gar nicht wettz. wo der deutsche Rückzug aushören wird und wo die deutsche Artille- I Tt« steht. Ob endlich Hindenburg seine Gegner in eine Sackgasse locken will oder nicht. Hindenburg mutz cuut) gar nicht notwendigerweise in Frankreich loSschlw gen, er kann auch, wie man angenommen hat, gegen Italien ziehen. Für heute maa es genügen, dararU hinzuweisen, daß dieser rauhe Athlet, der noch fest aus den Beinen steht, imstande war, sich von seinem tzanptgegner loszumachen. Diese Tatsache allein möge alle seine Gegner mahnen, vor seinem mdchsten Plan auf der Hut Hn sein"

L i** d«

? 7 «t u LS" em

« lt | et »e Tchutzb^

??uu!",Kier -.der ,

^ Z AdmK. ^ llvas ^ncht bekomv ^ .lriag »L ^ oder sM

E!l ^jellt-i-4,»

B^r derUe-eematerialschlncht".

Der schwetzertsche MilitärkritUer Stegemann de- merk» im .^Sund" bet Besprechung Kriegslage. eS sei noch gar nicht gesagt, daß die deutsche Rückwärts-

^ Zag »5 oder fhQ 'durch ,jn.^"dant«n.

Me n^°'ved°sch nannte. dj-L bas ^

«&ffes

s^Püfsa

abaeschl^sen sei, weshalb -- -

zoseu und Engländern sehr erklärlich ist. Ein werterer Abbau deutscherseits würde den Zeitgewinn zur Bornahme späterer Operationen erhöhen. Darin liege der ungeheure strategische Vorteil, den Hindenburg sich gesichert habe, als er die Annahme der neuaeplantenUebermatertalschlacht zwischen Gommecourt und TreSlinconrt verweigerte. Binden- bürg habe für seine Gegner eine strategische Unstcher-

uuiu yuv« |iu , v- - o - >

heit Leschasfen, die größer nichts werden ^könne

5&e MegSgeschichte kehre, daß die Verweigerung einer Schlacht durch einen tatkräftigen und sthlachtenkuw diaev Feldherrn wie Hindenburg dem Gegner meist größere Nachteile bringe als eine taktische Niederlage

Ein Ritrer «ad Held.

ILehe mms.

Stmsvev k

Italiens Leiat

fÄta'SS.',

gatassÄ

inits aus:.k* J

cht Ms allen Mieten alle' MLchlich bis aufs- ltt

T** ttb b-ut« sich i B M

®°Ä' au! btt ®W«w

t an Ehrung grenzen-e al

npa* DtTtri» * cmem Set 77 f*marf$ tv Frankrei. [tauber und Kranzosev raef wen als die reuti'cken. SHi

^ tat 1 . Ätschen. Wi

l. Kch das Blatt fort, bo dn 8%tt Geist für 3n Entente über ^ solche ve, ichk R ü ckwärtsde^i.^ n darf ruhig annehmra. do Oberkommando durch die bi DOtbcn ist.

des Beweguu-skrteß.

Kt »?

dem deutschfreundlichen f 1 nahestehende Statt roeli

3a WeddigenS Gedächtnis.

Unsere Zeit ist schnellebig. Jeder Lag dringt eine Fülle von Nachrichten von den verschiedenen Kriegsschauplätzen zu Wasser und zu Lande, ieden Tag HSrea wir von Heldentaten, wie auch vom frühen Heldentode so manchen Mannes, der seinem Volke noch viel hätte sein können. Aber das deutsche Volk wird der treuen Toten nicht vergessen, die opferfreudig ihr Leben für Kaiser und Reich gegeben haben.

Am 26. März waren zwei Jahre verflossen, seit Otto Weddigen. der kühne Führer der Unterseeboote 2. 9" andU. LS", dessen Ritterlichkeit selbst der Feind die Anerkennung nicht versagen konnte, als Opfer feiger Hinterlist der Punier von heute seinen Tod in den Fluten des Meeres fand. Heute, wo das Unterseeboot sich za einer Waffe entwickell hat. gegen die der Dreizack der stolzen Britannia sich machtlos erweist, heute denken wir WeddigenS mit Trauer über den anzeittgen Abschluß seiner Laufbahn. Doch auch mit Stolz tun wir eS. weil er unser war. und in dem Bewußtsein, daß der Geist, der ihn beseelte, auch her lebendig ist in den vielen tapferen Män- arrn. die k#« Unterseebootkrieg gegen unseren hartnäckigsten Feiend tu**«*

Es war eia* katastrophaler Schlag für England als Weddigen die PanzerkreuzerAboukir".Creffy" and .^ogue" torpedierte, und Jubel durchzitterte die deutschen Gane über seine Taten. Als Kommandant von ..U. 29" hat er diesen Erfolgen noch manche anderen anreihen können, die seinen Namen in Deutsch­land volkstümlich und in England gefürchtet machten bis ihn vor zwei Jahren das Schicksal erreichte. Nicht tn offenem, ehrlichem Kampfe hat er den SeemannS- tod gefunden: unter neutraler Flagge hat der eng­lische Neidling den ritterlichen Helden mit seinen Waffengefährten überrannt und versenkt.

ückroärtööewegun Hindenburgs m } Verfassers ton e im Bewegung, hindenburg (u-d w fassen. ®p t

Am des Gan-en willen.

benütze, tv il habe. Da wir u- wollen ui ! das Weh g

TaS Allermeiste, was die Menschen tun, pflegen sie um des eigenen Vorteils willen zu tun. Tie Zeichnung der Kriegsanleihe gehört zweifellos auch zs diesen Handlungen, durch die dem eigenen Vor­teil des Zeichners lm höchsten Maße gedient ist: eine unbedingt sichere Kapitalanlage zu hohen Zinssätzen! Schon an diesem guten Geschäft kann man seine

Freude haben. Wer aber nicht ein ganz hartgesottener Egoist ttt bei

freut ich »kt !ntzki> grü»e>!

>»riv

der wird auch ein wohliges Gefühl dabei empfinden, daß er die Kriegsanleihe nicht nur um de- eigenen Vorteils willen zeichnet, sondern auch um des Deutschen Reiches willen, um unseres Volkes willen!

Reich, Staat, Volk wie haben all diese Begriffe, die früher manchem so nebelhaft erschienen sind, durch den Krieg Leben bekommen! Bisher stellte sich der Staat gar vielen nur in der ihnen reichlich unange° nehmen Gestalt des Steuerbeamten dar als ein Wesen, das immer fordett und das persönliche Leben rinschrünkt. Ter Krieg hat uns mit Flammenschrift gelehrt, daß wir nichts sind ohne den festen deutschen Staat. Was aus unserem Einzelleben geworden wäre, und werden würde, wenn das Deutsche Reich über­rannt werden könntt, das mag uns das Schicksal der Ostpreußen Lehren! Mur das festgefügte Deutsche Reich und die Einigkeit des deutschen Volles haben bisher unser persönliches Dasein beschützt. Nur die gewal­tige Kraft verleiht dem Handel und Wandel Sicher­heit. Und diese schützende Macht sollte nicht Steuern und andere Dienste von uns verlangen dürfen? Un- ter den ungeheueren Eindrücken des Krieges stehen wir freudiaer und sinsichtiger zum Staat. Dir wissen, daß nichts, was wir um des Ganzen willen leisten, nicht auch zu unserem eigenen Besten dient. Wir fühlen uns enger verwachsen mit dem Staat, mit vem Reich, mit unserem ganzen Voll.

ft* In Hangen und Bangen, r

Mkjukow hat Sorge vor der Disziplinlosigkeit der Armee.

Einem italienischen Pressevertreter gegenüber hat der Minister des Auswärtigen, Miljukow. der bisher in so lehrhafter, alles besser wissenden Form die links« vberaly Zeitung .Hjetfch" redigierte, sich ziemlich re- flgniert, beinahe verzagt, ausgesprochen. Er kam auf hi-e -ßsKtplin des russischen Heeres -u sprechen

und betonte, daß zur Besorgnis keine Veranlassung vorliege. Trotzdem kam in seinen Aeußerungen die Beunruhigung darüber zum Ausdruck, daß von deut­scher Seite aus die augenblickliche Lage ausgenutzt werden könne. Nachdem Miljukow erklärt hatte, Satz Rußland keinen Sonderfrieden schließen werde, sagte er, die demokratischen Ideen könnten nur dann trium­phieren. wenn Rußland den Sieg erringe. TaS Pro­gramm der neuen Regierung bestehe in der Liquidie­rung der Türkei und in Befreiung (?) der slawiscken Völler Oesterreichs von der Habsburgischen Monarchie Republik oder was?

Die neuaegründe^ republikanische .Lkußkaja Volja" empfiehlt für das künftige Rußland den Auf­bau auf der NationalitSleugrunPlage.

DaS wäre das Zukunftsideal: Stärkung der Fremd- tämmiaen Rußlands, damit sie nicht von den Ge- wallhabern io Petersburg zu Vorstößen gegen West­europa mißbraucht werden können, wie jetzt in die­sem Kriege. Einstweilen aber hängt noch alles ab von den

der Arbeiterpartei:

Wie .Mutzkaja Wolja" meldet, fand am 17. März eine siebenstündige Versammlung der Vertreter der auf der Seite des ArbeiterauöschusseS stehenden Truppen­teile statt. Die Debatte, die äußerst stürmisch ge­wesen sei, betraf die innere Ordnung des Petersbur­ger Volks he er. Zahlreiche Redner machten Vor­schläge aus die

Heeres-Selbstverwaltung.

Durch Kompagnie-, Bataillons- und Reaimentsaus- schüsse (!) sei das Offtzierkorps bis zum höchsten Be­fehlshaber zu ernennen. Tie Versammlung nahm einen so stürmischen Charakter an, daß die Entschei­dung der Frage auf einen späteren Zeitpunkt verscho­ben werden mutzte. Während der Debatte erschien der Justizminister. Arbeitersekretär Kerenski, der mit Jubel begrüßt wurde: er teilte mit. daß er der Interimsregierung vorgeschlagen habe, allen Solda­ten. die bisher aus politischen Gründen aus der Os- fizierslaufbahn ausgeschlossen gewesen seien, die vollen Rechte zu geben.

Der Krieg zur See.

Berlin, 25. Mürz 1917. Außer den im Laufe des Monats März bereits veröffentlichten Schiffsver­lusten haben unsere U-Boote in den letzten Tagen verdenkt:

25 Dampfer. 14 Segler und 37 Ftscherfahr- zeuge mit einem Gesamttovnengehalt von 80 0 0 0 Srutto-Regifter-Tonnen.

Ferner wurde am 9. 3. von einem unserer Un­terseeboote im Kanal ein englischer Doppeldecker durch ^eschützfeuer vernichtet.

Allgemeine Kriegsuachrtchten«

D4- »n ren wrUoftfM vie Freiheit.

Wie der .Mieuwe Rotterdamsche Courant" mit teilt, hat der Borstand der Nattonalpartei des chemaltgen Burenstaates Transvaal auf Grund der Prinzipien, welche die VerbaudSmächte in diesem Kriege \u vertreten behaupten. England ersucht, den Buren cepubltken die Unabhängigkeit wiederzugeben, und die Nationalpartei im Oranjefreistaat hat die >em Verlangen zugxstimmt.

Tie Ironie und die Entschlossenheit dieser For xrung mag den Briten, die dieFreiheit der kleinen Böller" mit dem Mund verkünden und mit Faust nnd Hungerpeitsche, wie in Griechenland, vergewalti len. einigermaßen unangenehm sein.

Abbernfung der Ameritauer aus Belgien.

DaS amerikanische Staatsdepartement kündigt for- nell die Abberufupg der an dem Hilsswerk betei- igten Personen aus Belgien an. die durch eine vereinigte neutrale Kommission ersetzt werden, die hauptsächlich unter Aufsicht holländischer militärischer Beamter steht. Withlock geht als Gesandter für Bel gien nach Lr Havre. Tie Amerikaner in Rotterdam unter Hoover werden mit der Leitung des Hilfswer kes sortfahren.

Da- geknechtete Griechenland.

Der französische, englische und russische Gesandte haben die Gesandtschaftsgebäude in Athen wieder be­zogen.

Weniger Kupfer für Eurepa.

Die nordamerikanische Regierung nahm das An gebot der großen amerikanischen Kupfergefell schäften an. im April 45Va Millionen Pfund Kupfer für den Heeres- und Marinebedarf zu 17 Cents per Pfund zu liefern, während der gegenwärtige Preis 83 Cents bettägt. Hierdurch wird die Ausfuhr nach Europa vermindert, die laufenden Kontrakte werden jedoch erfüllt werden.

Kleine KriegSuachkichtg».

" Private KohlentranSportr haben tn England starke Verstopfungen des Eisenbahnverkehr- verursacht und die Beförderung von Lebensmitteln für die VolkSernähruno und von Munition beträchtlich behindert.

" Die italienische Kammer hat einen sozialistischen An­trag, stch bis zum Mai zu vertagen, mit 283 qegen 31 Mimmru abgelehnt und sich dem Wunsche der R»ste- ruug gemäß auf unbestimmte Zeit vertagt.

** Der chinesische Gesandte in Berlin hat im Au? trage seiner Regierung um Aushändigung -einer Pässe gebeten

Zusamurenbruch per Entente in Mazevonieu.

Die Angriffskraft der Franzosen im westlichen Mazedonien ist nunmehr gebrochen. Zehn Tage wütete der Kampf, ohne daß eS dem Feind gelungen wäre den geringsten Gewinn zu erzielen. Die Franzosen und Italiener verloren mindestens an Sd Ü0O Tete «ad Berwuadete,

Mrße«-ra«p t« »rMpiseßsS.

A» Ol. Märp brach in de» tzafenanleseu der durch die vielen Gxplofwse» Ukinum sibirisch« SMdt

Wladiwostok ein Brand auS, und vernichtete 100000 Pud --- 1 638 000 Kilogramm Baumwolle und für 7 Millionen Patronen. Der japanische Dampfer gasaki Maru", mit Artilleriemunition beladen, flog tn die Luft. Viele Gendarmen wurden unter dem Verdacht der Brandlegung verhaftet.

Prinz Friedrich Karl i« englischer Gefangeaschnft.

Inzwischen etngegangenen näheren Nachrichten zu» 'olge ist Prinz Friedrich Karl tatsächlich tn englischer Gefangenschaft. Er hat im Luftkampf einen Unterleibs^ und einen Armschuß davongetragen. Die schwere Ver­wundung machte eine sofortige Operation nötig: der Prinz wurde dazu tn ein englisches Lazarett dicht hinter der Front gebracht, wo er sich noch befindet. Der Zustand des Prinzen soll ernst sein.

Flieger Mauschott gefalle«.

Flieger Manschott, einer unserer erfolgreichsten Flieger, ist am 16. März gefallen, nachdem er alL eine letzte Beute einen Fesselballon abgeschossen batte. §r hat in elf Monaten elf Gegner besiegt. 8 Flug­zeuge und 9 Fesselballons. Eine hervorragende Lei­stung! Er wurde am 21. Februar 1893 geboren. Bor dem Kriege trat er als Rekrut beim 7. badischen Infanterie-Regiment 142 ein: bei Beginn des KrleaeS kam er zu einer Kraftwagenkolonne und Anfang lölÜ zwecks Ausbildung zu einer Flieger-Ersatzabteilung. Er erhielt am 10. August 1916 das Flugzeugsührerab- zeichen. Am 17. November 1916 wurde er wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Bizefeldwebel 6*» fördert.

Holland- ttäsepolittt.

Tie Regierung bestimmt, daß die zur Ausfuhr freigegebene Käsemenge mit 60 Prozent für die Ententeländer und nur mit 40 Prozent für Deutsch» land festgesetzt wird. TaS ist eine Verringerung des deutschen Anteils um 10 Prozent.

Wenn die Holländer meinen, daß wir ihren Käse nicht mehr brauchen, nun, ihren unerhört teure» Tabak brauchen wir, wenn'S hart auf hart geht, erst recht nicht. Unsere Regierung sollte sich diese be­quemen Wiedervergeltungsmatznahmen nicht entgehe» lassen.

Vrmder Jonathan macht ängstlich seine Türe p».

Um Hampton RoadS gegen einen Ueberfall feind­licher Unterseeboote zu schützen, ist in aller Heim­lichkeit ein riesiges Stahl netz zwischen Fort Vool und der staatlichen Landungsbrücke bei Old Point Comfort gespannt worden. Dieses Netzt deckt die Ein­fahrt in den Kanal und gewährt vollständigen Schutz für die Feste Monroe und Old Point Comfort und zum Teil auch für Norfoll. ES hindert Unterseeboot« nicht daran, in die Chesapeake Bah und weiter «ach Baltimore und Washington zu fahren: aber nach einem Berichte soll ein Netz in der Nähe d«S Eingangtz der Bucht ausgelegt werden, um diese beide« Städte zn schützen.

Politisches Fieber in England.

DasGiornale d'Jtalia" läßt sich aus London folgendes düstere Bild trübster Mißstimmung senden r

Obgleich eine belanglose Minorität von der Mög­lichkeit einer endlosen Kriegsdauer spricht, ist das englische Voll überzeugt, daß die EntscheidungS- 'tunde jetzt geschlagen hat. Tie Untersuchung über die Dardanellenaktion hat nicht nur zu einem Tadelsvotum für Asautth. Churchill, Fisher und Kitchener, sondern zur Verurteilung des ganzen politisch-mili­tärischen Systems geführt. Tie liberale Parlaments-» vartei ist geschwächt, und das Kabinett Lloyd GsdrA« durch den Abfall der Iren schwer bedroht. TaS Land ist infolge der beschränkten Einfuhr außerordentlich beunruhigt. Zum ersten Male spürt England seit eini­gen Wochen die Nöte und Entbehrungen des Krieges am eigenen Leibe. Diese Bolksftimmung läßt erno radikale politische Krise möglich erscheinen, die die bedeutsamste seit 50 Jahren sein würde."

GertehrSderbesserang an-geschlofse«.

Ein Bericht des russischen Wegebau min isteriuuS, in den die Zensur riesige Lücken gerissen hat. erklärt, daß eine Befserang der Transporwerhältnisse wegen der starken Abnatzang der Lokomotiven aaSgeschlosse« ist. Die Lokomotiven seien so auSgenutzt. daß überall Maschinenschäden auftreten. 60 Prozent der Lokomw» riven feien ständig tn Ausbesserung. Gegenwärttg sei nicht einmal ausreichende Berftachtung von L e tzeaib » Mitteln möglich.

Russische Streiflichter. ___

In Petersburg demonstrierten Prozessionen von Frauen um das Frauenwahlrecht.

Wegen Heizmaterialmangel werden die Wälder um Petersburg abgehauen.

Ter russische Botschafter Jswolski in Paris, der mit dem alten und dem neuen Regime gut zu stehen versuchte, muh seinen Posten verlassen.

AnS aller Q ft eTi.

«"PW

^ Rote-Krerrz-Affare. In einer Kaserne tn Mai­land erschoß die Rote-Kreuz-Tame Gräfin Milani auS Rom ihren Geliebten, den Leutnant Stoppani. richtete darauf den Revolver gegen sich selbst und verwundett -ich lebensgefährlich.

& tziue Kriegs-Fell-Aktienaesellschafl ist tv LotH-ie zegründet. deren Aufgabe die Beschaffung und Bewirt­schaftung von Fellen, insbesondere von Kenincherw. Hase» und Katzenfellen zur Deckung des Heere»- und Mattnev bedarfs ist. Die Beschlagnahme dieser Felle und eine Regelung des Verkehrs mit ihnen wird demnächst «-» folgen. Das vom Heer und der Marine nicht beanspruchte Leder wird zur Streckung des ZivilbedarfS dienen. Die angestellten Gerbereiversuche haben gute Ergebnisse ge-ei- tigt. Mit der Beschlagnahme der Kaninchenfelle und der Regelung des Verkehrs mit ihnen wird gleichzeitig der ^ Zweck verfolgt, die Kaninchenzucht zu heben. Dementspre­chend werden die Preise für Kaninchenfelle oerhälrntSv ^lüßig hoch bemessen sein, um die Züchter zu einer pile-- tichen Behandlung der Felle an^uhalren. Ti« KrieaS-Fello Aktiengesellschaft ist «tne gemeinnützige Kriegsqesellschost, deren Aktionär« im Höchstfall« «tn« öprozentige Der«tV sung d«S AkttenkapitalS erhalten. Etwaige UeberfchLffe wen­den im d«« Reich adgefühtt.