Ausgabe 
10.1.1917
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Heeresgruppe des G'neralfeldmarschakls von Mackeusea.

In Ausnützung ihcks Sie e? d7angen de deut­schen uud österreichisch-ungarischen Tropp-n weiter na t Norden vor und errichten, feindliche Na-chhut.n w .fr-d, den Putna Abschnitt, d ff er j nseitts^s Uf.c der Feind in einer neuen Stellung hält. Beiderülts Fund ni ist der Nüsse in die Linie Erongcni-Nauefn geworfen Gorleaska wurde gcstüimt und ^egen rächil'che /lmuifff oehakt.r!. Dil- ^^crn gemeldete Beute hn s'ch auf 99 Offiziere, 5400 Mann, 3 Geschütze und IO Müsli nengcwehre erhöht.

Mazedonische Frout.

Nichts Wesentliches.

Der Erste Generalquartiermeiftcr: Ludendors f.

Berlin. 9. Jan. abends. Im Westen gering' Gefechtstätigkeit. Bei Riga und Iakobstadt b leben russische Angriffe erfolglos

erfolgreicher Luftangriff

Berlin, 9 Januar. Deutsche Marineflugzeuge griffen am 7 Januar nachmittags Barackenlager west­lich von La Pannce Bad und Nicuport Bad erfolgreich mit Bomben an.

Oesterreich-ungarischer cagesderichl.

wtb. (Vien, 6. Januar 1916.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Unsere Becbündrtcn haben gestern die Landzunge von Vacarent gesäubert und die Stadt s,tzt.

Der Feind ist von der Buzeu Mündung ablvärtS hinter den Sereth gewischen. Oeftlich von Guiianca und bei Nomnic^ni durchbrachen Truppen des Generals von Falkenhayn die stark auSgekwuren Linien bcc Nüssen und dringen gleichfalls gegen den Sereth vor. Hceressront des Generaloberst Erzherzog Joseph Kämpfe im Gcblete der Putna und Susita in anhaltendem Fortschrcitcn. Weiter nördlich w.rcde russi scher Gegenstoß abgeschlagen Im Bereich dis Monte Faltucanu, 4 Km. notdwsttllch Sulta, erstürmten öfter reichlich - ungarische und deutsche Regimenter abermals mehrere Höhen. Nordöstlich von Krrlibüba schlugen unsere Bataillone etlun stärkeren russischen Vorstoß durch Feuer ab. An der Hceresfront lvurden gestern über 700 Gesangcnc ctngkbracht.

HrcrcSfrout dcS Geueralseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bet den k. und k Streitkräften nichts zu Nleldcn. Italienischer u. südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts von Belang.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant.

wtb. (Vien. 7. Januar 1916.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe der Gencr-Uscldlnalschall von Mackensen.

Südöstlich von Focsani versuchlen g^st^rn die Russen auf 25 Km Fronrbrc'.te einen groß angclrgtcu Eatlostungssloß Es gelang ihnen nur an einer St>U nördlich von Obllcci, etwas tltaum zu guvmuen. Doch wurde ouch hlec der scindliche Angriff bald aufgcsangcn. Außer schweren blutigen Opfern büßte der Gegner noch mehrere Hundert Gefangene ein. Ro>dwestltch von Foc- saill erstürmte das Münchener Jnfaliteric-Lnb-Regiment den Glpsel des Mgr. OdebcScl.

Ua Hecressront des Generaloberst

Erzherzog Joseph.

Der Südflügel der von General von Gerok b frh- ligtcn österreichisch-ungarischen und deulschnl Truppen gewann unter Kämpsen über Eo.acu all der Pulna und gegen Campurtie an dir Susita Raum. Dte österrctchlsch-ungarlschen und deutschen Bataillone des Gcncralmojolü Goldbach schlugen bcldersctts der Oitoz Straße insgesamt 9 russische Angriffe unter schweren Feindvcciui.cn zurück. In den Walbkaipathen schrällkte Schneesall und Frost dl. Kampftätigkett ein Hecressront dc^ Gencraiscldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bet Sololwtna wurde ein Urb rfallsversuck zweier- russische- Kompagnien aus unser StchcrungStrappen durch rasch herbeicilend. Reserve üctvttc:t Sonst bei Ov.n k. und k. Streitkrüsten nichts von Belang.

Italienischer Kriegsschauplatz und

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Der SteUvertrelcr des Chefs des Gencraljtabs. von H o s e r, Feldmarschalleutnant.

wtb. UlUu, 8. Jan. 1916

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Hecresgrnppe des Geveralseldmarschalls von Mackensen.

Der Feind ist gestern bei Foeiani erneut geiä-lagen worden. Während deutsche Reg mcn.'.r südlich und sütwesllich der < 5 t«iN die ssiudlick-rn Linien durä.bra ^ cn, stürmten die Truppen d^s Fcidma'schall uttrai.rs Lrd wig Gotgingcr im Raume non Odobcsci 2 hinlcrcin anderltegendc feindl'.che Stellungen lKle.chpitii g w ildc der Feind auch im Berglande dcö Mgr. Odob^scl ge- worsen. Die Russen wichen auf ganzer Front. Frc. sani ist seit heule 6 Uhr vormittags m der Hand der

Verbündeten. Es wurd n 3910 SPIorn gefangen und 3 Geschütze erb.utct.

Heeresfrortt des Geveralob> rtz Erch.-rzoz Joseph.

In den Tälrri dcr Putna und Susita erkämpften wir neuerlich s,tödlichen Boden. Auch am obeccn EIffnu werden Fortschritte erzielt, d e ur.c der Fund vergeh Ilch durch GegenKöße zu ent eiß.n o-rfuchr .

Front des Geacralseldmarschalls Prinzev Leopold von Boycru.

Bei unscrrn 3tieitf : äffen nichts zu melden.

Jtalieri'chkr uud südöstlicher Kriegsschauplatz.

Untn rändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Gencralslabes: v. H ö s e r, Feldmarschalleutnant.

wtb. llllev. 9. Januar 1917.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Im Raume südöstlich von Focsani wurde der Gegner bis an die L^ündung des Rimnic Sarat Flusses zurückgcworf?n. Die österreichisch ungarisch.n und deut­schen Stccltkcäfte, denen der Fst >d in der Schlacht bei Foc'ani unt clegen ist, gewannen, ihr.n Sieg auSnützen>. die Putna, auf deren link-n Ufer sich die Russen erneut zu stellen scheinen. Diese haben in den zwei letzten Kampftagen 99 Offiziere und 5400 Monn an Gefange­nen emglbüßt und 3 Geschütze und 10 Maschinenge­wehre verloren. Am Südflügel der Heexesttont des Generaloberst Erzherzog Joseph erkämpften Truppen deS Feldmarschalleutnallts von Nuiz bet Jcescl und Eaupurile in schwierigem Gelände und in Schnee und Frost weitere Vorteile. Sonst an der Ostfront bei den österreichisch'ungarischen Stceitkcäftcn nichts von Belang.

Jtalieuischer uvd südöstlicher Kriegsschauplatz.

Lage unverändert.

Der Stellvettreler des Chefs des Eeneralstabes von H ö s e r, Feldmarschalleutnant.

moraul er anüoattoi.

Der große Führer der Konstlvativm, Herr von H<ydcbrand hat in einer programmatischen Erklärung über die deutsche Aufgabe nach der Ablehnung unseres Friedensangebots dutch die Entent als Zu.! all un­serer augenblicklichen Arbeit dte Worte gesunden: Sie­gen, siegen, siegen! Dieses Programm ist ebenso gut deutsch, wie cs gut konferoatrv ist, und ebenso be^ herzi.genLwcrt nach außen wie nach innen. In d.r Tar kann cs für alle einsichtigen Deutschen gcgenwär- trg kern anderes Z-.el geben, a.s mit all ihren Kräften d»e militärische Ausgabe der Reich, s und seiner Bundes genossen zu stärken uud jede nur irgendwie faßbare unb tätige Kraft tri das eine Ziel des Sieges etnzu- stc'llen. Es schmerzt, daß es trotzdem Deutsche gibt, die diese Aufgabe nia t begreifen und du ch eine ganz un- ve.slündlrche Rechthaverei durch eine bösartige Stör ungsfucht von neuem den Frieden un Innern zerstören und, statt ihre Kräfte auf orc äußeren Feinde zu kon­zentrieren, ihr ganzes Temperament, das nicht kleuf Ist, auf enr knnercs Kuegsziel verwenden. Das innere Kucgöziel dieser Hecrschasun ist der Sturz des Ztanzl^rs, und rhrc Strategie benutzt Presse und Parlament, wo immer sic beide nur fassen kann. Das Lollste leistet sich unzwetselhast die sogenannteUnabhängige National Eoerespondenz", die in ihrer neuesten Nummer vom 4. Januar geradezu eine revolutionäre Hand.ung des Reichstags soweit, uut den Kanzler zu stürzen. Nun braucht man die pol'ti,chc Macht duse-c Herren, die hinter der unabhangrgenNational EorrJpond-nz" stehen, gewiß nicht zu überschätzen, weil schon das Bel- spiel des Herrn von Hryocbcand zeigt, wie die wirklicben Politiker ln den rechtsstehenden Pateren, die Macht und Ansehen besitz n, ihre geg-.-nwürtige Politik machen.

Aber es gibt auch ein paar größere Berliner ZKLu,g, die in diewr bitteren Zeit der entscheidenden deuff Kämpfe nichts an: reS zu tun habcn. als einen inn Krieg ;u organisieren und e-nc EntjcheidungSschh gegen d n Kanzler vorznbereiten. Es bleibt ;u ho daß dice laute Geschert und seine rcvolulionäreu sichten gc-.un die oberste politische Leitung des Rek nicht ohne RückMukune b i den d.m Kanzler ti Pa.t icn blubl. Diese Rückwirkung muß um so stä wcrden, je ungezüngeltec die Agitation gegen den &i lec wird, und da schon der 12 Dezember gezeigt wo die Majorität im Reichstag zu suchen ist, nicht den Feind.n dcö Kanzlers, sondern bei scinrn An grxa, so braucht man sich selbst auch vor der nächß ReichStagStagung nicht sondecltch zu fürchten.

Bedauerlich bKibt daS Brld innerer deutscher« aber besonders in Anbetracht dessen, was unsere Feinde solchen Erscheinungen zu suchen pflegen. Sie sehen diesem Wirrwac ern Zeichen innerer deutscher SchwL und hoffen, Deutschland um so schneller besiegen zu kl nen, je uneiniger cs sich im Innern zeigt. Es ist o. kaum zwersclhaft, daß neutrale Länder, deren Hfl und wutschajrspolcklsch-: Maßnahmeir uns kcincSlvr glerchgültlg fern können, durch dlese Verhältnisse uns un Innern irneut und verstärkt v.rwixct wert können. Das ist um so bedauerlicher, als gerade m dem 12. Dezember uub nach dem verblendeten Verh ten dcr Entente unserem Friedensangebot gegenüb die Stimmung bei Dieltn Neutralen sichtlich zu unser Gunsten Fort'chritte gemacht hat. Selbst das Bild Ü Kanzlers, das un neutralen Ausland, von der Partei Haß und Gunst verwirrt, noch immer in der Geschir! schwankte, hat dort in den letzten Tagen eine v lympathischcre und einheitlichere Form ungenomm alS früher. So betonen z. B. in den letzten Tag neutrale Blätter, darunter dte keineswegs deutschfreun licheNeue Zürcher Zeitung-, daß dte Gemetnde t Kanzlers außerhalb der deutschen Grenzen gerade bui die unbeirrbare Grobheit seines Wesens und se^ Worte wachse und in dem Maße zunehme, wie l Leidenschaft dcr gegnerischen Plaidoyers ihre lieben dungökcaft verliere. Anstatt solche Wandlungen in t Gesinnung des Auslands für die deutsche Kraft ui ihre Stärkung auszunutzen, sind unsereUnabhängiger estrig dabei, dieses Wachstum deutschen Ansehens i Auslände erneut zu stören und daunt das, was f doch im letzten Grunde gcN'U jo stärken und heb wollen, wie die anderen alle : unsere militärische m politische Kraft, nach allen Regeln bex &u*ft wtcb zu schwächen. ES wird i>ic Aufgabe des gefunden dev fchen -Linnls in allen Kreifen des deutfchcn Volb buiütn müssen, gegen diese Widersacher der national« Einigkeit mit all<r Schärfe und Ructsichtölosigkelt vo zugeyen und in allen Fällen und zu jeder Zelt d Einigkeit der Hiatron über den Wtrriva. der Partei zu stellen. Das ist cs, worauf es dieser Zeit ankommt.

Citet artfcbes.

* Tic bliubc Hesse! Unter diesem Titel ist im Perlt von Karl Heß, Buchiiandlung, Nachfolger Alfred Hvcfcr, Dan »ladl eine Sammlung reizvoller 51 riegogedichre in unserer Mun , an erschienen, die einen ai'.en Hessen-Darmstädter, den in Hai burger Staatsdiensten stehenden Baurat F. r^ang zum Berfa hat Der gewählte Titel: Dieblinde Hesse- cm Ausdruck nach vollstemlicher Deutung vomblmd drauf los gehen" rührt, findet in einem einleitenden Gedichlchen eine sehr schö Aufklärung, sodaß wohl die Absicht des Verfassers, den feuheng Spitznamen zum Ehrennamen zu stempeln, sicherlich als iuoI gelungen bezeichnet werden muß. Das Büchlein ist auch dich jede andre Buchhandlung zum Preise von 1. Ml. leicht kan« niert, und fest kartonnien 1;IU Mk zu beziehen.

Vecantwortlich: Albin Klein in Gießen.

Betarmtmachung.

Beim d'cLscttigen Kommando können noch einige Freiwillige (Schreiber) sofort eingestellt werden.

Junge Leute der Jahrgänge 1894 bis 1899 mit guten Zeugnissen und schönrr Handschrift wollen sich unter Vorlage eines stlbstgkschricb?ncn Lrbenslaufs und dcr Zeugnisse hier nielden. Tie cinzullellenden Leute müssen dauernd gacnisouvcrwendungSsähig sein.

Oberlahnstein, 2. Januar 1917.

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