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Das größte Dorf der Lrde.
Don Kopenhagen aus erstreckt sich an der Meeresküste eine 40 Kilometer lange Doppelzeile hübscher Dillen und Wohnhäuser, jedes mit einem wohlgepflegten Gärtchen versehen, die von den Dänen stolz die „dänische Riviera" genannt wird. Man könnte diese Aufeinanderfolge von menschlichen Behausungen wohl ein großes Dorf nennen, das eben nur aus einer Straße besteht. Eine ähnliche Bauweise, die die Anlagen des kleinen dänischen Staates aber noch weit übertrifft, hat der deutsche Weltreisende Colin Roh, wie er in seinem demnächst erscheinenden neuen Buch „Zwischen USA. und dem Pol" berichtet, in Kanada vorgefunden. Der größte Strom Kanadas ist der St. Lorenz, an dessen Ufern sich im Laufe der Jahrhunderte em Dorf nach dem andern anbaute. Sie rückten so aneinander, bis sie schließlich nur noch ein einziges großes Dorf bildeten. Es ist ein seltsamer Ort, er hat nur eine endlose Straße. Diese Straße ist der Fluß, den auf jeder Seite Gehöfte einrahmen. Sie ähneln den niedersächsischen Höfen, und auch den St. Lorenz könnte man für die Elbe oder die Weser halten, wenn nicht seine gewaltige Breite wäre — so „deutsch" sieht hier die Landschaft aus. Die Dorfstraße beiderseits des Flusses ist im Laufe
In tiefer Trauen
Chr. Klotz und Frau Marie, geb. Hom
Danksagung.
Für die uns beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen in so reichem Maße erwiesene Teilnahme, lür die vielen Kranzspenden und Beileidsbezeugungen sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen:
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Am 28. Mai verschied plötzlich und unerwartet unser langjähriges Mitglied
Siegfried Schäfer
Wir betrauern tief den Heimgang dieses lieben Kollegen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Trauerfeier Donnerstag, den 31. Mai 1934, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. - Wir bitten um vollzähliges Erscheinen.
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Nachrichten. 10.10: Schulfunk. Egil, der Skalde. Ein Hörbild. 11.50: Sozialdienst. 12: Stuttgart: Mü- tagskonzert I. 13: Nachrichten, Saardlenst 13.10: Nachrichten aus dem Senderbezirk. ^^.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mlttagskon- ,ert III. 14.30: Fröhliches Wochenend. 1510: Lernt morsen! 15.45: Quer durch die Wirtschaft. 16: Reichs- sendung: Bunter Nachmittag 18: Stimme der Grenze. 18.20: Der Polizeipräsident spricht! 18.30: Stegreifsendung. 19: Leichte Unterhaltungsmusik. 20- Nachrichten. 20.05: Saarländische Umschau. 2015- Aus dem Saalbau, Darmstadt: Bunter Abend des R. D. R., Ortsgruppe Darmstadt. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen... 22.45: Nachrichten aus dem Senderbezirk. 23: Uebertragung von dem ersten öffentlichen Dolkslied-Singen der Stadt Frankfurt a. M. 23.20: Nachtmusik. 0.20 bis 2: Nachtmusik „Erklingen zum Tanze die Geigen.."
enthielten genauere Angaben, über die Wohnung ihrer Herren. Freilich fehlte die Genauigkeit, mit der man heute Postamt, Straßennummer und Stockwerk bezeichnet. Die Benennungen gaben im günstigsten Fall die Straße und die einzelnen Bier- tel an, in die das alte Rom eingeteilt war. Die Straßen trugen aufklärende Schilder, die Häuser dagegen waren nicht numeriert. Man half sich über' diese Lücken in der Orientierung durch verschiedene Mittel hinweg, so durch die ungefähre Angabe der Häuserzahl, die man auf einer Straße entlang gehen mußte, um an ein Ziel zu kommen, durch die Hervorhebung irgendeines auffälligen Zeichens an einem Haus oder durch den Namen des Hausbesitzers. Da die einzelnen Viertel verhältnismäßig klein waren, so wurde es nicht schwer, den Betreffenden zu finden. Jedenfalls waren die Anschriften nur in allgemeinen Ausdrücken gehalten und an Verwechslungen, an unauffindbaren Empfängern und an verspäteten Bestellungen wird kein Mangel gewesen sein.
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Der Gedanke des Arbeitsdienstes marschiert! Mehr und mehr werden seine Leistungen von der Öffentlichkeit anerkannt, immer bekannter werden im Straßenbild die Freiwilligen in ihrer schmucken erdbraunen Einheitstracht. Sie alle haben sich dem neuen nationalsozialistischen Staat zur Verfügung gestellt, um an dem Aufbau mitzuar- beiten. Nach Ablauf ihrer Dienstzeit erhalten sie dann bei guter Führung den Arbeitspaß als Anerkennung ausgehändigt, und hoffen damit bald Arbeit in ihrem eigentlichen Berufe zu bekommen.
lieber die Bedeutung des Arbeitspasses jedoch sind sich die meisten Arbeitgeber nicht im klaren. Es dürfte sonst im Staate Adolf Hitlers nicht mehr vorkommen, daß noch ganz unerfahrene junge Burschen in den verschiedensten Betrieben ohne weiteres eingestellt werden, während diejenigen Volksgenossen, die ihre ganze Kraft im Arbeitsdienst dem Vaterlande zur Verfügung gestellt haben, nach einem Jahr trotz ihres Arbeitspasses große Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu finden.
Der Arbeitspaß sagt doch in seiner klaren eindeutigen Sprache, daß sein Inhaber über ein Jahr in einer ausgezeichneten Schule gewesen ist, in der er durch Arbeit und Sport nicht nur zur kör- perlichen Ertüchtigung, sondern, was noch viel bedeutungsvoller ist, auch auf geistigem Gebiet zu einem vollwertigen Kämpfer für die Volksgemeinschaft erzogen wurde. In der Haltung, im Benehmen, in der Frische des Auftretens und Sprechens erkennt man sogleich ohne weiteres den Inhaber eines Arbeitspasses, d. h. den ehemaligen Arbeitsdienstwilligen, der getreu der Parole unseres Führers „Arbeit adelt" nun darauf brennt, in seinem Berufe zeigen zu können, was er während feiner Arbeitsdienstzeit alles gelernt hat.
Wenn sich alle Arbeitgeber einmal den Wert des Arbeitspasses verdeutlichen, wenn sie erst praktische Erfahrungen mit den tüchtigen Inhabern eines sol- chen Ehrendokumentes haben, dann werden sie nur noch junge deutsche Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren in die Betriebe einstellen, die im Besitze des Arbeitspasses sind! Zahlreiche Betriebe sind schon mit gutem Beispiel vorangeganaen und haben sich verpflichtet, nur noch solche früheren Arbeüs- dienstwillige einzustellen. Sie alle haben damit die besten Erfahrungen gemacht. Es muß gemäß dem
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der Jahrhunderte so dicht besiedelt worden, daß mit der Zeit die einzelnen Farmen immer kleiner werden mußten, bis schließlich Haus an Haus am Fluß lag. Und so entstand das größte Dorf, das die Welt kennt.
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Die genaue Angabe der Wohnung war in den großen Städten des Altertums, vor allem in der Weltstadt Rom, eine ebenso unumgängliche Notwendigkeit wie in der heutigen Großstadt. Verschiedene Dokumente geben uns Ausschluß über die Art, durch Die man jemanden in der Million Einwohner des kaiserlichen Rom auffand. Besonders die Hals- bänder flüchtiger Sklaven, die noch erhalten sind.
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