S.lJpori
auf 21. September nach Warschau angesetzt.
'S
Wirtschaft
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Äl.
59
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Banknoten.
Grt-ner
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151
Dem Kölner Dauerfahrer Dederichs, der vor einigen Wochen bei dem Radrennen von Halle gestürmt und von einer Schrittmachermaschine überfahren worden war, mußte das verletzte Bein abgenommen werden.
Zum er st en Male nach demKriege werden sich deutsche Reiteroffiziere an einem polnischen Turnier beteiligen. Bei dem am 1. Juni beginnenden Warschauer Turnier gehen Rittm. Momm, Oblt. Kurt Hasse, Oblt. Ernst Hasse und Dblt Brandt mit 15 Pferden an den Start.
Zum Davispokalkampf gegen Frankreich wurden vom Deutschen Tennis-Bund von Cramm, Tüscher, Denker und Nourney als Spieler aufgestellt. Die Besetzung des Doppels wird erst nach dem ersten Kampftag vorgenommen werden.
hinterließen einen guten Eindruck und erzielten gegen Hagens Stadtmannschaft ein Unentschieden von 9:9.
Schultheis Payenhoser .......0
Mu < Allgemeine Kunstseide) .. 0
103,75
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151
Mainkraftwerke Höchst a.M—, 4
Süddeutsch« auda ......... 8|
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Außer Gefecht ist der Frankfurter Eintrachtläufer Grämlich,-der sich bei der Weltmeisterschafts- Expedition in Italien befindet. Grämlich verletzte sich beim Zuisammenklappen eines Strandstuhles zwei Finger der linken Hand so schwer, daß er den Arm in der Binde tragen muß.
134,9
64,25
39,5
79
Suter Absatz in der Dasaltindustrie.
LPD. Aus dem Ebsdorfer Grund, 29. Mai. In den großen Dreihäuser Basallbrüchen, die infolge fehlenden Absatzmangels in den letzten Jahren vielfach verödet dalagen, herrscht in Auswirkung der starken Straßenbautätigkeit durch das Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung wieder Hochbetrieb. Richt nur die jahrelang arbeitslos gewesenen Steinarbeiter aus Dreihausen und Umgebung sind wieder in Beschäftigung, es konnten sogar Erwerbslose aus Marburg und anderen Kreisorten eingestellt werden. Reben dem vielen Steinmaterial, das mit Lastkraftwagen und Pferdegespannen abbefördert wird, befördert die Kreisbahn täglich 35 bis 40 Waggons Steine. Der Kreis hofft, in diesem Jahre einen kleinen Ueberschuß an der Bahn herauswirtschaften zu können.
* Hessische Eisenbahn Ä G., Darrn- st a d t. Die Gesellschaft erzielte 1933 einen Gewinn von 0.48 (0.37) Mill. RM., der sich um den Vortrag auf 497 823 (431057) RM. erhöht. Die 4 Mill. Stammaktien erhalten wieder 10% Dividende, 0.03 Mill, gehen an den Pensionsfonds, 48 646 RM. werden vorgetragen. Die Betriebseinnahmen der Straßenbahn beliefen sich auf 1.53 (1.72) Mill., der Rückgang hörte erst gegen Ende oes Berichtsjahres auf. Die Elektrizitätswerke brachten einen Rohertrag von 4.49 (4.38), die Gas-
3- @. Farben-Jndustrt« Scheideanstalt........
Goldschmidt .........
RülgerSwerke ........
Metallgesellschaft......
werke einen von 0.02 (0.03) Mill. Der Stromabsatz war mit 49.18 (46.32) Mill. kWh der größte seit Bestehen des Unternehmens. In der Bilanz haben sich Rückstellungen auf 1.18 (0.94) Mill, erhöht, Wertberichtigungsposten auf 18.74 (17.42), Verbindlichkeiten auf 11.7 (11.105) Mill. Von den letzt- aenannten betragen Tilgungsdarlehen 6.98 (6.40), sfr-Anleihe von 1929 unv. 4.06, Warenschulden urw. 0.32 Mill. Die Straßenbahnanlagen figurieren mit 8.84 (8.78), Elektrizitätswerke mit 22.41 (22.05), Gaswerke mit 0.60 (0.60). Wertpapiere erhöhten sich durch Rückkauf von Anleihestücken zu Tilgungszwecken auf 1.69 (0.53). Vorräte belaufen sich auf 0.60 (0.63), Warenforderungen auf 0.66 (0.64), Darlehensforderungen 1.48 (1.52), Bankguthaben 1.28 (0.55). Die GV. hat die Regularien bereits genehmigt.
* Tantiemen nur für die Angestellten und Arbeiter. Der Aufsichtsrat der Pfalzwerke AG. hat auf Antrag der nationalsozialistischen Mehrheit beschlossen, die Tantiemen (Gratifikationen) an die Direktoren zu streichen und sie in Zukunft nur an untere Angestellte und Arbeiter zu verteilen.
nindermarkt in ließen.
Auftrieb 720 Stück Großvieh, 151 Fresser, 198 Kälber. Es kosteten: a) Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 330 bis 470 Mk., 2. Qua-
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11 178,751 175,25
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Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Lrenstcin L Koppel .. Leonhard Tietz ......
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Lttumulatoren^sabrik ionll^Inmmi
lität 200 bis 300 Mk., 3. Qualität 130 bis 190 Mk • b) Schlachttühe 1. Qualität 130 bis 285 Mk., 2. Qualität 80 bis 130 Mark: c) Rinder, bis ^jährig, 60 bis 110 Mk., 3lv- bis 2jährig 80 bis 160 Mk" tragend 175 bis 350 Mark; d) Kälber das Pfund Lebendgewicht 25 bis 38 Pfennig. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf schleppend. Nächster Markt ym 12. Juni.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 29. Mai. Die Börse eröffnete zwar in überwiegend befestigter Haltung, das Geschäft war jedoch im ganzen noch ziemlich klein. Lediglich in einigen Spezialpapieren war die Umsatztätigkeit etwas lebhafter. Mit Interesse erwartet man die weiteren Besprechungen bei der Transfer- Konferenz und hofft auf einen baldigen Abschluß. Die festere Haltung der Börse erfuhr auch heute wieder durch eine ganze Reihe günstiger Industrie- Abschlüsse eine beachtliche Stütze. Im Vordergrund des Interesses standen am Chemiemarkt IG. Farbenindustrie, die bei etwas lebhafteren Umsätzen insgesamt 1,50 v. H. gewannen. Neben weiteren Stillhaltekäufen beobachtete man aber auch Meinungskäufe der Kulisse. Sehr fest lagen außerdem Scheideanstalt, die nach Plus-Ankündigung schließlich 3 v. H. gewannen. Ferner waren Deutsche Erdöl um 1,25 v. H. erhöht, wogegen Rütgerswerke 1,50 und Metallgesellschaft 0,50 v. H. einbüßten. Auf Käufe aus dem Rheinland war der Montanmarkt, besonders nach den ersten Kursen überwiegend fester, die Umsätze allerdings waren nicht sehr groß. Es gewannen Buderus, Harpener und Phönix je 1 v. H., Mansfelder 1,50 v. H., Klöckner und Stahlverein je 0,25 v. H. Von Kaliaktien gingen Westeregeln um 0,65 v. H. zurück. Elektroaktien lagen uneinheitlich, Betula plus 1 v. H., Gesfürel und Siemens je plus 0,75 v. H., dagegen Licht und Kraft minus 1,13 v. H. und Schuckert minus 1,25 v. H. Schiffahrts- und Zellstoffwerte lagen behauptet. Im einzelnen eröffneten Reichsbankanteile 1,40 v. H., Daimler Motoren 1,75 v. H. und Bemberg 1 o. H. fester, während Aku 0,50 v. H. und Cement Heidelberg 1 v. H. niedriger einsetzten. Der Rentenmarkt war sehr ruhig und vernachlässigt. Deutsche Anleihen bröckelten nach behauptetem Beginn später eher etwas ab. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen schon von vornherein matt und mit 93,65 v. H. um 0,50 v. H. schwächer. Stahlverein-Bonds — 0,25 o. H.
Der Verlauf der Börse war im allgemeinen etwas stiller, da neue Kauforders fast ausblieben, wodurch auch die Kulisse etwas Zurückhaltung bekundete. Die Kurse blieben aber auf dem festeren Anfangsniveau gut behauptet. Farbenindustrie und Montanwerte unterlagen kleinen Schwankungen, Mansfelder Bergbau zogen nochmals 1 v. H. an. Von den später notierten Papieren gewannen Deutsche Linoleum in Nachwirkung der 6proz. Dividendenankündigung 3,50 v. H., ferner zogen Elektr. Lieferungen 1,25 v. H., Ilse Genuß 1,13 v. H. an.
Am Rentenmarkt blieb es auch späterhin sehr still. Neubesitz galten ca. 17,65 nach 17,90 und Altbesitzanleihe 96,50 v. H. Brief. Der Pfandbriefmarkt lag bei sehr kleinen Umsätzen auf der ganzen Linie um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. schwächer. Auch Stadtanleihen gaben teilweise bis 0,75 v. H. nach. Staatsanleihen waren ruhig. Don fremden Werten konnten sich 4proz. Schweizer Bundesbahn von 1912 um ca. 3 v. H. auf 152 o. H. befestigen. Tagesgeld blieb zu 3,50 v. H. unverändert.
Abendbörfe gut behauptet.
F r a n t f u.r t a. M., 29. Mai. Im Abendbörfen- verkehr blieb die Umsatztätigkeit mangels besonderer Anregungen auf ein Minimum beschränkt, zumal die Kulisse hinsichtlich der Transferbesprechungen eine abwartende Haltung einnahm. Die Grundtendenz war indessen weiter freundlich und die Berliner Schlußkurse lagen überwiegend gut behauptet. Kleines Geschäft hatten IG.-Färben, die nach behauptetem Beginn um 0,13 v. H. anzogen, ferner waren Deutsche Linoleum etwas beachtet und um 0,75 v. H. fester.
Auch am Rentenmarkt herrschte Geschäftslosigkeit. Neubesitzanleihe eröffneten unverändert, im Verlaufe zogen sie um 10 Pf. an. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen lagen etwa behauptet. Am Auslandsrentenmarkt zeigte sich weiteres Interesse für schweizerische Anleihen, die gegen die Mittagskurse erneut um durchschnittlich 1 o. H. höher lagen, aber ohne Umsatz waren.
Im Verlaufe blieb es an allen Marktgebieten sehr ruhig und die Kurse zeigten keine Veränderung. Die Börse schloß in zuversichtlicher Stimmung. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 17,70 bis 17,80, Ältbesitz- anleihe 96,40, 6 Prozent Stahlverein-Bonds 71, 4prozent>ige Schweizer Bundesbahn von 1912 153, Reichsbank 152, Gelsenkirchen 60, Mannesmann 61,75, Rheinstahl 90,25, Stahlverein 40,50, Aku 54,75, Bekula 133,13, Scheideanstalt 190, Deutsche Linoleum 62,75, IG. Farbenindustrie 135,65 bis 135,75, Gesfürel 96, Holzmann 59, Metallgesellschaft 79, Schuckert 88,75, Hapag 21,40, Norddeutscher Lloyd 27,90. N a ch b ö r s e : IG. Farben 135,75, Neubesitzanleihe 17,75.
Die Goldene Medaille der FAJ. (Föderation A^ronautique Internationale) wurde dem amerikanischen Weltflieger Wiley Post für die beste fliegerische Leistung des Jahres 1933 zuerkannt. Bei diesem Kongreß der FAJ. wurde zugleich der Start zum Gordon-Bennet-Ballonwettfliegen
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt veichtosienen Dividende an. — Relchsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
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mehr und mehr überlegen. Trotz aller Anstrengungen gelang es den Gastgebern nicht, auch nur das Ehrentor zu erreichen, während die Gäste bis zum Schluß noch drei weitere Treffer erzielten.
Vorher standen sich Grünbergs zweite und die neu erstandene dritte Elf des Turnvereins Wieseck gegenüber. Hier sah man ein völlig ausgeglichenes Spiel. Wieseck zeigte jedoch das größere Stehvermögen. Grünberg mußte sich mit 4:0 Toren geschlagen bekennen. (Halbzeit 2:0.)
wieseck II. — VfB. Krofdorf L 2:1.
Nach Beendigung der vom Turnverein Wieseck veranstalteten Schlageterfeier trug die zweite Mannschaft des Vereins auf eigenem'Platze ein Freund- scyaftsrückfpiel gegen die erste Elf von VfB. Krofdorf aus. Die Gäste erschienen in kompletter Aufstellung, während Wieseck mit nur neun Mann antrat. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit lieferten die Platzbesitzer den Gästen ein gleichwertiges Spiel und siegten mit 2:1 Toren.
Mercedes-Benz starten beim Eifelrennen.
Auto-Union und Mercedes-Benz treffen nunmehr bestimmt am kommenden Sonntag beim Großen Eifelrennen auf dem Nürburgring zusammen. Ihre Gegner sind u. a. der Avus-Sieger Moll auf Alfa Romeo, Chiron, wahrscheinlich auch Varzä und Nu- volari, womit das Rennen eine glänzende Besetzung-gesunden hat. Insgesamt werden 54 Wagen in zwei Abteilungen und 167 Motorräder an den Rennen teilnehmen, darunter noch zahlreiche Fahrer mit bestem Ruf.
Oie deulsche Vertretung bei den Kunst- turn-Weltmeisterschafien.
Die Kunsttum-Weltmeisterschaften werden von 14 Riegen im Fünfzehnkampf bestritten und zwar: Deutschland, Ungarn, Schweiz, Italien, Polen, Tschechoslowakei, Jugoslawien, Holland, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Finnland, Luxemburg und Mexiko. Die deutsche Vertretung stützt sich auf: Kröbsch, Sand rock, Winter, Lorenz, Beckerth, Limburg, Volz und Frey, während fünf weitere Kunstturner als Ersatzleute in Budapest sind.
Oie französischenTenniSmeisierschasten.
Von Lramm unter den „letzten Vier".
Bei den französischen Tennismeisterschaften in Paris kam am Dienstag der deutsche Tennismeister Gottfried v. Cramm durch einen schönen Sieg mit 6:2, 6:3, 3:6, 6:3 über Roderich Menzel unter die „letzten Vier". Im Dameneinzel sind die „letzten Vier" noch nicht alle ermittelt, da das Spiel zwischen Cilly Äußern und Miß Stammers am Dienstag nicht ausgetragen wurde. Im Gemisch- t e n Doppel, wo am Montag das deutsche Paar Frl. Horn ° Gottfried v. Cramm durch einen Sieg mit 6:4, 6:2 über Frl. Valerio-Hines den Eintritt in die Vorschlußrunde erzwungen hatte, gab es am Dienstag keine besonders wichtigen Spiele.
Kurze Sportnotizen.
Schwedens Handball - Nationalmannschaft erledigte das erste Spiel auf der Deutschlandfahrt in Hagen. Die schwedischen Gäste
Rundsunkprogramm.
Donnerstag, 31. THai.
5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. Verschiedene Ouvertüren. 8: Skagerrak. 9: Katholische Morgenfeier. 10: Nachrichten. 10.30: Eigene Sendung. 10.45 bis 11.30: Orgelkonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Philharmonischen Orchesters. 13: Nachrichten, Saardienst. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Nachrichten. 14.40: Kinderstunde. „Bunter Bilderbogen". Eine Hörfolge für Kinder in Versen und Liedern. Von Rudolf Schmitthenner. 15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Der böse und der gute Mitmensch. Vortrag von Wilhelm Michel, Darmstadt. 17.45: Aus Zeit und Leben. 18.15: Familie und Rasse. 18.25: Eigene Erlebnisse in der Skagerrakschlacht. Von Kapitän Werber. 18.50: Das Leben spricht. 19: Volkstümliches Chorkonzert. Chöre fingen. 19.40: Vom Deutschlandsender: Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland — Argentinien. Hörbericht von der zweiten Halbzeit. 20.25: Abendmusik des Rundfunkorchesters. 21.30: Reichssendung: Uebertragung des 3. Aktes „Arabella". Lyrische Komödie von Hugo v. Hofmannsthal. Musik v. Richard Strauß. 22.40: Nachrichten. 22.55: Nachrichten aus dem Senderbezirk, Wetter- und Sportbericht. 23: Tanzmusik. 24: Italienische und deutsche Klaviermusik. 0.30 bis 1: Nachtmusik. Franz Schubert: Unvollendete Sinfonie H-Moll.
Oer Kreisbeaustragte
des Relchssporlführers für den kreis Gießen.
Freitaa, 1. Juni, 19.30 Uhr in der Gastwirtschaft Boller Besprechung der Leibesübung treibenden Vereine. Zu erscheinen haben die Vereinsführer und Werbewarte. Terminkalender find mitzubringen. Dauer der Besprechung IV- Stunden.
gez.: Mohr.
Oer Besuch von Gaarturnern und Sportlern in Deutschland.
Zahlreiche Turn - und Sportvereine aus dem Saargebiet unternehmen zur Zeit Bssuchsreisen nach dem deutschen Reichsgebiet. Derartige Reisen haben nicht nur rein turnerische bgw. sportliche, sondern auch politische Bedeutung. Der Empfang einer Saarmannschaft darf niemals eine Vereinsangelegenheit fein, sondern muß die ganze Bevölkerung erfassen, um den Gästen aus dem Saargebiet den Eindruck mit nach Hause zu geben, der notwendig ist, den Saarländern den moralischen Rückhalt in ihrem harten Existenzkampf zu stärken.
In vorbildlicher Weise wurde auf diesem Gebiete bei dem Empfang der Saarturner x\x Pfingsten in Darmstadt gearbeitet. Um den gleichen Erfolg auch an anderen Orten zu erzielen, ist das Staatliche Tury- und Sportamt gern bereit, über die Organisation derartiger Veranstaltungen Auskunft zu geben.
^900sHandbatterimponiereninMainz
SL. Mainz I — 19001 7:11.
Am vergangenen Sonntag stand 1900’s erste Mannschaft in Mainz zum Rückspiel dem dortigen Sportklub gegenüber. Beide Parteien hatten ihre zur Zeit stärksten Vertretungen zur Stelle. Die 1900er traten an mit Lott; Birksnstock, Volkmann. Hoffmann, Cremers, Mann (später Schott!); Schüler; Krüger, Steines, Betz, Schott II. Die Gießener fanden sich ziemlich rasch und führten schon bald 3:0. Jetzt setzten die Gastgeber Dampf auf und bewiesen, daß ihr Ruf als beste Mainzer Handballmannschaft gerechtfertigt ist. Auf beiden Seiten fielen Tore. Beim Stand-von 6:4 für 1900 ging's in die Pause. Nach dem Wechsel hatte die Gießener Hintermannschaft zunächst eine schwere Belastungsprobe zu bestehen, denn die Sportklubleute griffen ungestüm an. Aber Lott im 1900er-Tor hielt bravourös. Allmählich wandte sich das Blatt. Die Mainzer hatten scheinbar ihr Pulver verschossen, und die 1900er legten nun ihr wirkliches Können an den Tag. Binnen kurzer Zeit hatten sie das Ergebnis auf 11:5 gestellt. Dem Gegner gelangen dann bis zum Schlußpfiff noch zwei Gegentore.
Zur Kritik der Mannschaften ist zu sagen, daß die 1900er wieder eine ausgezeichnete Partie lieferten. Ob ihres fairen und technisch hochstehenden Spieles war das Mainzer Publikum restlos begeistert. Die erzielten Tore verteilen sich auf die gesamte Fünferreihe.
Die Mainzer hatten eine weit kampfkräftigere Mannschaft als beim Vorspiel in Gießen im Feld. Die Leute, waren körperlich gut durchgebildet und eminent schnell.
S(£. Mainz II — 1900 II 5:3.
Die zweite Garnitur vermochte keinen Sieg mit nach Hause zu bringen, war auch nicht in glücklichster Aufstellung gefahren; besonders im Sturm wollte es nicht klappen. Balser im Tor hatte alle Hände voll zu tun. Er hielt wieder die unmöglichsten Bälle.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
Am Samstagmittag erledigte die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Leihgestern das Rückspiel in Gießen und verlor mit 2:1 Toren. Die Jugend verlor zu Hause gegen die 1. Jugend der Spielvereinigung 1900 Gießen erwartungsgemäß mit 7:1 Toren. Die Kleinsten retteten die Ehre des Tages, denn sie behielten über die Schülermannschaft von 1900 Gießen mit 5:2 Toren die Oberhand.
Sportabteilung des Tv. Wieseck.
Grünberg I. — Wieseck I. 0:9.
Die erste und dritte Mannschaft des Turnvereins Wieseck kamen am vergangenen Sonntag einer Freundschaftsrückspielverpflichtung in Grünberg nach. Das Spiel der ersten Elf sah beide Mannschaften in kompletter Aufstellung. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, das zuerst ziemlich ausgeglichen verlief. Wieseck lieferte jedoch dann das bessere Spiel und war seinem Gegner technisch überlegen. Wieseck ging nach einer Viertelstunde in Führung. Grünberg ging nun mächtig aus sich heraus, konnte jedoch das sichere Schlußtrio der Gäste nicht überwinden. Auf der Gegenseite erhöhte Wieseck in gleichmäßigen Abständen das Resultat 5:0. Nach dem Seitenwechsel sah man vorerst ausgeglichenes Spiel. Wieseck erhöhte dann auf 6:0 und wurde
Philipp Holzmann........... O|
Zementwerk Heidelberg ......0 100,25
lemtntoeri Karlstadt......... O|
Frontsuri a. Vl
Berlin
Schluß« kurS
Schluß!. Abendbörse
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Datum
26.5. | 29-5. |
28-5.
29-5.
i% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
94,65
96,9
95,9
—
•% etjem.7% Dl. ReichSanl. v. 1929
99,8
99,8
99,8
99,8
5Vi% Doung-Anleihe von 1930 ..
91,25
91,25
91,4
91,5
Deutsche Anl.-Ablös..Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
96,5
96,4
96,4
DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......
17,5
17,8
1L9
17J
«% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)...........
94,9
94,5
94,25
94
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12.................
90,75
90,5
-
90,75
654% Hess. Landes-Hypotheken-
bank Darmstadt Liqüt.........
89,75
90
—
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten ..........
95
95,25
—
- -
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten
93
92,75
93
93
•% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
90,5
90
1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
90,5
——
«■*
1%% ehem. *y.% Franks. Hyp^ Bank-Ltqu^Pfandvrtese.......
89,25
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Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse. ...
90,5
90
——
—
•% ehem. 8% Pr. Landespfand- brtesanstalt, Pfandbriefe R. 19
94
94
94,25
_
•% ehem. 7% Pr. Landespfand, oriefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
_
Steuergutsch. Verrechnungskurs
98,4
98,4
98,4
98,4
*% Oesterretchtsche Golbrente...
24
__
24,5
25,75
4,20% Oesterreichische SUberrentr
1,1
1,05
1,5
4% Ungarische Goldrente.......
6,9
7,4
7,45
7,5
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,75
7
6,95
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6,8
7,13
7,1
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5% äbgestl Goldmexikaner von 99
8,25
7,8
7,65
4% Türkische Zollanleihe von 1911
6,75
6,75
6,75
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Frankfurt a. M.
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Datum
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6,7
—
6,7
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5% Rumön. vereinh. Rente v. 1903
4,1
4
4,1
—
4^,%Rumän.vereinh.Rentev.lS13
—
4% Rumänische vercinh. Rente ..
3,65
3,6
3,6
3,65
8y,% Analotter ...........
30,5
31
30,65
31
Hamvurg-Amerika-Paket ..... 0
22,5
21,4
22
21,5
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
24,25
Hansa-Dampfschifs.....o
—
—
—
Norddeutscher Lloyd .........0
27,65
27,9
28
27,75
A-G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
64,5
64,5
63,9
64
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
84,75
84,5
84,75
84,75
Cammer), und Privat-Bank .. 0
50,5
51
51
51
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft.............. o
Dresdner Bank .........y
Retchsbank ................ 12
53 59,25
53,5
59,25
53,25
59,25
53,5
59,25
150,5
152
152,4
152,4
A.S.G.................... o
Bekula.............. q
Dektr. LiefeningSgesellsch'aft *** 6
Licht und Kraft ........... 6
gelten & Guilleaume......... o
Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ....... 6
schuckert & Co. -
Siemens« Halske..... ,
24,25
24,4
24,25
24,13
133
97
133,13
98,5
133,13
98,9
133,13
99,5
103,9
55,4
95,5
103
56,5
96
94,5
103,5 55,75 95,75
94
103,25
57,13
96,4
95
89
•32,5
116
88,75
134
89
133,5
116,5
88 132,65 116,75
Buderus ....................
73
74
73,5
74,5
Deutsche (hWI..............\
H5
117,75
117
117,75
Gelsenkirchen«...............
60
60
59,75
60,25
Harpener........... q
Voesch Eileu-Küin-Neuesseu .. o Ise Bergbau ... %
M Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke .............. q
«arutt-mauEbrk» . a
91
63,5
62,13
93
110,75
64
61,75
93,4
70,5
109
64
60,65
93
70,9
140 110,75 63,75 61,13
1 Frankfun a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Minag- börse
Datum | 26-5.
29.5.
28-5.
29.5.
Mansfeld« Bergbau.........01 —
Kokswerke 0 —
Phönix Bergbau.............0 47
Rheinische Braunkohle» ..... 10 222
Rhetnstahl ................ 0 90,75
Bereinigte Stahlwerke........ 0 40,75
Otavi Minen ..............0 14
Kaliwerke Aschersleben........5 io?
Kaliwerke Westeregeln........6 107
Kaliwerke Salzdetfurth.....7tzj 144
72
47,75
224
90,25
40,5
13,75 107,25 105,65
143
70,25
94,13
47
224
90,9
40,4
13,5
108,25
106,4
142,25
71,5 94,25 47,75
225
90,5
40,5
13,75
107
105,5
142,5
28-Mai
29-Mai
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Meld
Brie!
Geld
Brie
Buenos Aires
0,580
0,584
0,580
0,584
Brüssel.....
58,53
58,65
58,52
58,64
Rio de Jan. .
0,131
• 0,133
0,131
0,133
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
56,84
56,96
56,79
56,91
Danzig.....
81,60
81,76
81,60
81,76
London .....
12,73
12,76
12,72
12,75
HelsingforS..
5,629
5,641
5,624
5,636
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Holland ...
169,53
169,87
169,53
169,87
Italien.....
'21,31
21,35
21,32
21,36
Japan ......
0,756
0,758
0,756
0,758
Jugoslawien
5,664
5,676
5,664
5,676
Oslo.....:
63,94
64,06
63,94
64,06
Wien.......
47,20
47,30
47,45
47,55
Lissabon ....
11,59
11,61
11,58
11,60
Stockholm...
65,63
65,77
65,58
65,72
Schweiz ....
81,32
81,48
81,32
81,48
Spanien....
34,27
34,33
34,27
34,33
Prag.......
10,43
10,45
10,43
10,45
Budapest ...
——
Neuyork...
2,505-
2,511
2,504
2,510
Berlin, 29-Mat
Geld
Briel
Amerikanische Noten..............
2,457
2,477
Belgische Noten..................
58,36
58,60
56,64
56,86
12,675
12,735
Französische Noten...............
16,46
16,52
169,11
169,79
Htalientsche Noten................
21,20
21,28
Nni-sn-gischp chnt-a ..............
64,03
Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
—
65.42
81 14
81,46
34J3
34,27
üoAavjche Not»


