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EinMahnwori des Reichsaußenministers

aber ist

Adolf Hitler wird verhaftet. Sein Wille

unerschüttert.

1924.

beschlag- Teil der

Genf, 14. Aug. (DNB.) Einige Schlußfolgerun­gen aus dem Brief von Knox an den General­sekretär des Völkerbundes lauten:

Die Regierungskommission kann dem Rat nicht verheimlichen, daß sie, verantwortlich dafür, die Ruhe und Ordnung im Saargebiet unter allen Umständen aufrechtzuerhalten, was bei der gegenwärtigen Lage und auch aus vielen Grün­den täglich immer größere Schwierigkeiten be­reitet, diese Verantwortung nicht tragen kann, ohne daß nunmehr sofort auf Rekrutierung

auswärtiger Elemente zurückgegriffen wird.

Diese Elemente könnten zunächst in den Ländern derjenigen Mitgliedsstaaten des Völkerbundes ge­funden werden, wo die deutsche Sprache ver­breitet ist.

Die Regierungskommission, die sich der schwer­wiegenden Bedeutung ihrer Aufgabe und der Not­wendigkeit, sie sobald wie möglich zu erfüllen, be- mußt 'ist, hat den Entschluß gefaßt, zweckentspre­chende Schritte nach dieser Richtung zu unterneh- m n. Sie hat die Ehre, indem sie sich auf den Be­richt und die Entschließung des Rates vom 4. Juni lo bezieht, den Präsidenten des Völkerbundsrates >- hiffpn, sich s o schnell wie möglich an die Mitgliedsstaaten des Völkerbundes zu wenden mit m Hiel, in dem oben angegebenen Sinne die For­derungen zu erleichtern, die sie selbst für unaus­weichlich hält, um

Einzelrekrutierungen für die Bedürfnisse der Polizei und der lokalen Gendarmerie vor­zunehmen.-

Im Anschluß hieran wird in dem Brief von Knox behauptet, daß bei verschiedenen Gelegen­heiten, wo versucht wurde, die Befehle der Saar­regierung durchzuführen, wie z. B. bei den Haus­suchungen, in aller Eile durch Radfahrer und Mo­torradfahrer eine Menschenmenge zusammengerufen wurde, die den Versuch machte, die Ordnung zu stören und die mit der Ausführung der Aktion be­treuten Beamten zu beschimpfen.

Eine deutsche Klarstellung.

Qu diesem Brief des Präsidenten der Saarregie­rung an den Generalsekretär des Völkerbundes ist folgendes festzustellen:

ler Schuschnigg in seiner Eigenschaft als Ver­teidigungsminister behandelt werden könnte.

Oer Besuch in Italien.

Rom, 14. Aug. (DNB.) Der österreichische Vize- kanzler Starhemberg hat sich Montag und Dienstag über ausschließlich im Campo Austria bei Ostia aufgehalten. Montagabend gab Starhemberg im Lager ein Essen, an dem der Parteisekretär S t a r a c e und der Generalstabschef der Miliz, General T e r u z z i, sowie der Generaldirektor der Italiener im Ausland, Minister P e r i n i und ver­schiedene Milizoffiziere teilnahmen. Am Dienstag­abend veranstaltete Starhemberg zu Ehren des Staatssekretärs im Außenministerium, S u v i ch, ein Essen, auf dem ebenfalls eine Reihe amtlicher Persönlichkeiten vertreten waren.

Jtinfelen soll vor ein Militärgericht gestellt werden.

Paris, 15. Aug. (DRV.) havas berichtet aus London, in englischen diplomatischen Kreisen sei beharrlich das Gerücht verbreitet, daß auf Grund des Aufstandsversuchs, bei dem Bundeskanzler Dollfuß den Tod fand, die österreichische Re­gierung dieser Tage in London, Paris und in Rom, sowie in den Hauptstädten der Kleinen Entente wegen einer beträcht­lichen Erhöhung der bewaffneten Kräfte Oesterreichs vorgefühlt habe. Den gleichen Gerüchten zufolge sollen die englische, italienische und französische Regierung sich bereits dahin geeinigt haben, keine Ein­wendungen gegen eine derartigeVorsichts­maßnahme- zu erheben.

Bekanntlich wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres von den Signalarmächten des Vertrages von Trianon Bundeskanzler Dollfuß zum ersten Wale eine solche Erlaubnis erteilt.

An der Wiener Börse war am Dienstag das Ge­rücht verbreitet, daß Vizekanzler Starhemberg nach Paris reifen werde, um dort die Frage der Verstärkung der österreichischen Wehr­macht und eventuell auch die Frage der Ein­führung eines Wiliz Heeres aufzuwerfen. In maßgebenden Kreisen wird uns auf unsere An-

tung unserer einseitigen Entwaffnung hergab, und weil er uns die Gleichberechtigung ver­sagen wollte. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat immer wieder feierlichst erklärt, daß wir an internationalen Verhand­lungen und Vereinbarungen nur noch auf dem Fuße voller Gleichberechtigung teilnehmen werden. Ohne gleiches Recht und gleiche Sicher­heit gibt es kein Gedeihen für das deutsche Volk und für jeden von uns; das haben die letzten fünfzehn Jahre deutscher Geschichte ein­wandfrei erwiesen. Der Führer und Reichs­kanzler ist die Verkörperung unseres nationalen Willens zur Verwirklichung unserer Gleich­berechtigung und zur Sicherung eines Friedens

in Ehre und Freiheit.

Deshalb müssen wir alle geschlossen hin­ter ihn treten und so dem Ausland zeigen, daß sein Wille und seine Forderungen mit denen des ganzen deutschen Volkes identisch sind. So kann jeder einzelne am 19. August für Deutsch, lands Gleichberechtigung, Freiheit und Ehre eintreten.

Im Kampf um die Seele des VotlcS.

aus und erhält weitere Auszeichnungen, darunter das Eiserne Kreuz I. Klasse. Arn 14. Oktober 1918 erblindet er zeitweilig.

Nach Teilnahme an 47 Gefechten, Schlachten und Großkämpfen, erlebte er den schwärzesten Tag sei­nes Lebens und seines Volkes, den 9. November 1918 und beschließt, Politiker zu werden.

Frühjahr 1919 beginnt er den Kampf gegen die Novemberverbrecher. Im Sommer tritt er einem kleinen unbekannten Verein bei und macht aus ihm die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

September 1919 spricht Adolf Hitler vor sieben Mann, 14 Tage später vor 11 Mann, dann vor 25, vor 47, im Dezember 1919 vor 111, im Januar 1920 vor 270, am 24. April 1920 in seiner ersten wirklichen Massenversammlung vor 1700 Menschen. Ende 1920 zählt seine Gefolgschaft 3000 Menschen. Ohne Geld, verlacht und verspottet, spricht er jede Woche dreimal in Massenversammlungen, außer­dem noch in Sprech- und Schulungsabenden und prophezeit, daß diese kleine Partei einmal Deutsch­lands Schicksal sein wird.

1921 trägt er den Kampf in das flache Land und gründet die ersten Stützpunkte, sprengt unter Ein­satz der eigenen Person die Versammlungen landes­verräterischer Separatisten und spricht im Sommer 1921 zum ersten Male im Zirkus Krone vor 5000 Menschen. Nach der ersten von Sozialdemokraten angezettelten inneren Parteirevolte erhält er die diktatorische Vollmacht, schweißt seine Gefolgschaft immer enger zusammen und setzt sich mit seinen neugegründeten Sturmabteilungen gegen den roten Terror durch.

Deutsches Volk!

Dies ist der Lebensweg deines Führers!

keit ein Adolf Hitler übernimmt durch Kabinetts- beschloß das Amt des Reichspräsidenten zugleich mit Dem des Kanzlers. Er ordnet an, daß der Titel Reichspräsident" mit dem verstorbenen Reichspräsi- beuten verbunden bleibt und er selbst nur mehr den TitelFührer und Reichskanzler" führt.

Die Reichswehr wird auf den Führer vereidigt. Durch das Gesetz vom 2. August 1934 erhält Adolf Hitler endgültig die Gesamtführung des Volkes.

Der Sohn des Volkes führt das Volk. Deutsches Volk vertraue ihm wie bisher. Sein Kampf ist dein Kampf.

Stimme am 19. August mit Za!

1922.

Die Bewegung breitet sich immer weiter aus. Im Sommer marschiert er nach Brechung des Straßen­terrors auf dem Königsplatz in München auf. Im Oktober schlägt er mit 800 Mann in Koburg den blutigen Terror der vereinigten Marxisten nieder. Zum erstenmal wird er verhaftet.

1923.

Die Partei verboten, das Eigentum nahmt, die Gefolgschaft ohne Führer, ein Unterführer tot, andere verletzt oder auf der Flucht, viele in den Gefängnissen, darunter Adolf Hitler selbst, der am 9. November einen Gelenk- und Schlüsselbeinbruch davongetragen hat. Im März wird er abgeurteilt, der Angeklagte wird dabei zum Kläger gegen das System. Adolf Hitler erhält fünf Jahre Festungshaft. Die Partei vergeht in ohnmäch­tigem Bruderkampf. Am 20. Dezember öffnen sich für Adolf Hitler die Festungstore. Ohne Mittel be­ginnt er den Kampf von neuem.

1925.

Am 27. Februar vollzieht Adolf Hitler die Neu­gründung der Partei. 4000 Menschen sind seinem Ruf gefolgt. Ohne Mittel, verlacht und verhöhnt, geht er an den Neuaufbau der Partei und stellt die innere Disziplin und Ordnung wieder her. De­zember 1925 zählt die Partei wieder 27 000 Mit­glieder. Der Führer erhält Redeverbot.

1926.

Der Kampf geht unermüdlich weiter. Im Juni findet der erste Parteitag nach der Neugründung

Veträchlliche Heeresverstärkung Oesterreichs?

Starhemberg fährt nach Paris?

Die angeblichen Schwierigkeiten, die die Saarregierung bei der Rekrutierung von Poli­zeibeamten aus der ansässigen Saar­bevölkerung gefunden haben will, bestehen in Wirklichkeit nicht. Der Regierung haben sich völlig ausreichende Kräfte aus der ortsansässigen Bevölkerung zur Verfügung g e st e l l t. Die Regierungskommission hat aber von ihnen keinen Gebrauch gemacht. Die in diesem Zu­sammenhang von Knox genannte rechtswidrige Beschlagnahme der Akten bei der Deutschen Front steht mit der Polizei frage in keinerlei Zu­sammenhang. Es handelt sich hier um eine völlig andere Frage, die mit der Rekrutierung der Polizei nichts zu tun hat. Der ganze Brief von Knox beweist nur, wie recht die Saarbevölkerung mit ihren Befürchtungen in der Polizeifrage gehabt hat, wonach der Präsident Knox von vornherein es darauf angelegt hat, die ortsansässige Polizei durch eine aus der Fremde rekrutierte Polizei zu ersetzen und sich hierfür die entsprechenden Vorwände zu be­schaffen.

Das Echo im Saarland.

Saarbrücken, 15. Aug. -(DNB. Funkspruch.) DieSaarbrücker Zeitung" schreibt zu dem Brief des Präsidenten Knox an den Völkerbund u. a.: Herr Präsident Knox begründet seinen er­neuten Vorstoß zu Gunsten einer landfrem­den Abstimmungspolizei mitverschiede- nen Zwischenfällen". Sie hätte bewiesen, daß die im Saargebiet befindliche Polizei für die Aufrecht­erhaltung der Ordnung nicht ausreicht. Es bleibt in dem Schreiben unklar, welche Zwischenfälle da­mit gemeint sind.

Die Zusammenarbeit der Deutschen Front mit reichsdeutschen Organen ist doch kein Beweis dafür, daß die Deutsche Front die Aufrecht­erhaltung der Ordnung bedroht.

Wenn Herr Präsident Knox feststellt, daß der Ver­such,die Polizeikräfte durch lokale Rekrutierungen zu verstärken", mißglückt ist, weil keine politisch unbeeinflußten" Personenkreise vorhanden seien.

die einzige Reichstagspartei. Das Jahr 1933 stellt einen gewaltigen Erfolg der Regierung Hitler dar.

1934.

Adolf Hitler geht mit unverminderter Kraft an die Lösung auch der schwersten Aufgaben. Trotz des Winters sieht er im Kampfe gegen die Arbeits­losigkeit einen Sieg nach dem anderen.

Am 30. Juni 1934 schlägt er unter persönlichem Einsatz seines Lebens einen Staatsstreich des Stabs­chefs Röhm nieder und läßt die korrupten Schul­digen standrechtlich erschießen.

Am 2. August 1934 ging der Generalfeldmarschall und Reichspräsident von Hindenburg in die Ewig-

Gaarpräsideni Knox will fremde Polizei herbeiholen

Eine neue Kampfansage gegen die Saardeutschen.

1889.

Ein unbekannter Zollbeamter, der sich vom Bauernjungen durch eisernen Fleiß emporge­arbeitet hat, dessen Frau ebenfalls einer deutschen Bauernfamilie entstammt, erhält einen Sohn: Adolf Hitler.

Mit 13 Jahren verliert Adolf Hitler den Vater, mit 17 Jahren die Mutter. Das unerbittliche Schick­sal zwingt ihn in junaen fahren, sich sein tägliches Brot mühsam durch seiner Hande Arbeit selbst zu . verdienen. v

Er will Architekt werden, wird Bauarbeiter, Zie­gelträger und Betonmischer.

Nationalist von Geburt, lehrt ihn das Elend der Großstadtmassen die Bedeutung der sozialen Frage erkennen. Aus dem Grübeln einsamer Nächte ent­steht bei ihm der Gedanke der Synthese des na­tionalistischen Gedankens mit den sozialen Auf­gaben.

Mit 21 Jahren stellt er sich als Zeichner und Kunstmaler für Architekturen auf eigene Füße, in München lernt er weiter.

1914.

Weltenbrand! Adolf Hitler wird Kriegsfreiwilliger in einem bayerischen Regiment. Am 27. Oktober 1914 steht er zum ersten Male in der Schlacht.

Am 2. Dezember 1914 erhält der 25jährige das Eiserne Kreuz II. Klasse. Am 7. Oktober 1916 wird er durch Granatsplitter verwundet. Er rückt wieder

Unaufhaltsamer Vormarsch. Eine rote Hochburg nach der anderen wird gebrochen! Immer mehr auf­wärts führt der Weg. Am 8. November 1923 schlägt er gegen das Weimarer System los, um separatistische Maßnahmen zu durchkreuzen. Durch Verrat verliert er alles, die Erhebung mißlingt.

Am 30. Januar 1933 kapituliert das System vor dem unbekannten Sohn des Zollbeamten, vor dem unbekannten Soldaten Adolf Hitler, der nun her- vorgewachfen aus dem Volk, der Führer der Ge­schicke seines Volkes wird. Der ehrwürdige General­feldmarschall von Hindenburg vertraut ihm die Führung des Steuers an. Der Führer übernimmt die Macht. Trostlos ist die Lage, verzweifelt sind die Menschen. Der Kampf aller gegen alle droht zum bolschewistischen Chaos zu führen.

Am 1. Februar 1933 erläßt Adolf Hitler den ersten Aufruf 6er neuen Regierung. Er kündet Kampf an der Zersetzung, erklärt, daß eine wahre Volksgemeinschaft allein Deutschland aufwärts fuh­ren kann, und stellt die Forderung auf, daß inner- halb von vier Jahren die Arbeitslosigkeit beseitigt und Bauer, wie Arbeiter der Verelendung entrissen sein müssen. Er verzichtet auf sein Kanzlergehalt und beginnt in tiefer Liebe au feinem Volke den Kampf gegen alle Volksfeinde. Hindenburg lost auf seinen Vorschlag den Reichstag auf; die Kom­munisten stecken am 26. Februar 1933 den Reichs­tag in Brand. Die Entscheidung ist da! Mit starker Hand, was eine Systemregierung nie gewagt hatte, brennt der Führer den internationalen Krebsscha­den aus dem Volkskörper aus. Der Versuch eines Aufstandes scheitert. Der Führer eilt von Ver­sammlung zu Versammlung.

Don Königsberg aus richtet er zum letzten Male vor der Wahl einen ergreifenden Appell an alle Deutschen. Die NSDAP, geht mit 17,2 Millionen Stimmen als Sieger aus Kampfe hervor Am 21. März 1933 stehen Hindenburg und Adolf Hitler zusammen am Sarge Friedrichs des Großen in der Potsdamer Garnisonkirche.

Auf allen Gebieten des Lebens greift Adolf Hit­ler mit starker Hand ein. Am 6. April 1933 er­klärt feine Regierung die Steuerfreiheit für neue Kraftwagen und verschafft dadurch Hunderttausen- den deutscher Arbeiter wieder Arbeit und Brot.

Am 7. April 1933 festigt er durch durch das Reichsstatthaltergesetz die Stärke des Reiches.

, Am 1. Mai 1933 stellt er am Tage der deutschen Arbeit die Ehre der deutschen Arbeit wieder her : und reicht dem deutschen Handarbeiter und allen schaffenden Menschen die Hand zum gememsamen Aufbauwerk. Der Klassenstaat ist vernichtet der Ge­danke der Volksgemeinschaft Gemeingut geworden.

Am 1. Juni 1933 erließ er das elfte ® fefe| jur Regelung der Arbeitslosigkeit und ruft auf zu einer freiwilligen Spende zur Forderung der nationalen Arbeit. Am 23. Juni 1933 wird auf Betreiben des Führers der Bau der Reichsautobahnen beschlossen.

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sechs auf 4 Millionen gesunken.

Am 26. Juli 1933 erscheint ein Gesetz zur Ver

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mVubelkn«m 14 Oktober 1933 verläßt Deutsch- N auf Betreten de- Führer- die Abrüstung-. Pnnfereni und meldet den Austritt aus dem Volker- bund an Die Welt horcht auf. Der Führer läßt das Vott am 12. November 1933 über feine Politik entscheiden Von 45 Millionen Wahlberechtigten ftimmen 40,6 Millionen für ihn. Die NSDAP, wird

der Partei statt. Eine Versammlung folgt der an­deren. Dummheit, Bosheit, Gemeinheit, Niedertracht und blutigster Terror verbünden sich gegen die wiederaufstrebende Bewegung. Unter Einsatz seines Lebens kämpft Adolf Hitler an der Spitze feiner Ge­folgschaft und durchquert unermüdlich die deutschen Gaue. 3m Dezember 1926 zählt die Partei 59 000 Mitglieder, im Dezember 1927 72 000 Mitglieder, im Dezember 1928 108 000 Mitglieder.

1929.

Der Kampf gegen das System von Weimar spitzt sich immer mehr zu. Immer neue Scharen bester deutscher Volksgenossen folgen dem Haken­kreuzbanner des Führers. Immer fester wird die Organisation, SA. und SS. werden verstärkt, die Propaganda wird vertieft, die Vergeistigung der nationalsozialistischen Lehre macht Fortschritte. Am 4. August findet der zweite Parteitag in Nürnberg statt. Überwältigend ist der Eindruck. Trotz Krank­heit ist der Führer heute hier, morgen da in deut­schen Landen. Im Dezember 1929 zählt die Partei 178 000 Mitglieder.

1930.

Wilder wird der Kampf, größer werden die Opfer; ein Kamerad nach dem andern geht ein zu den Toten seines Volkes. Das deutsche Volk be­ginnt der Stimme Adolf Hitlers zu horchen. Seine Voraussagen über die furchtbaren Folgen der all­gemeinen Reichs- und Länderpolitik erweisen sich mit erschreckender Genauigkeit als richtig. Am 14. September 1930 liefert der Führer dem System die erste große siegreiche Schlacht. 6,5 Millionen Wähler geben ihm ihre Stimme. 107 Abgeordnete ziehen in den Deutschen Reichstag ein.

1931.

Der Kampf geht der Entscheidung entgegen; eine Schlacht folgt der anderen; eine Versammlungs­welle jagt die andere. Immer mehr Kameraden besiegeln die Treue zu Führer und Bewegung mit ihrem Herzblut. Am Ende des Jahres 1931 be­trägt die Mitgliederzahl 806 000. Ein mittelloser, unbekannter Arbeiter steht an der Spitze der fest­gefügtesten größten politischen Organisation in Deutschland.

1932.

Die Entscheidung naht. Ein Wahlkampf jagt den anderen. Im März findet die erste Präsidentenwahl statt. Für den Führer werden 11,5 Millionen Stimmen abgegeben. Der Führer aber gönnt sich keine Ruhe. Von Schlacht zu Schlacht trägt er seiner Gefolgschaft die siegende Hakenkreuzfahne voran. Bei der ersten Reichstagswahl des Jahres 1932 bringt es die Partei auf 13,7 Millionen Stimmen und 230 Mandate. Immer wilder, immer härter wird der Kampf. Längst ist der Marxismus in die Verteidigung zurückgedrängt. In letzter Ver­zweiflung schließen sich alle Gegner zusammen. Der Führer steht unerschüttert, trotzdem er am 6. Nov. 1932 zwei Millionen Stimmen verliert. Sofort be­ginnt er den Kampf von neuem.

1933.

Berlin, 14. Aug. (DNB.) Reichsaußenminister von Neurath veröffentlicht folgendes Mahn- wort zur Volksabstimmung:

Bei der Entscheidung, zu der das deutsche Volk am 19. August an die Wahlurne tritt, geht es nicht nur um eine Frage der Gestaltung unserer innerstaatlichen Verhältnisse, sondern ebensosehr um Grundfragen unserer weltpolitischen Zukunft.

Das Kernproblem unserer Außenpolitik ist die Frage der Wiedererlangung unserer Gleichberech­tigung.

Das Versailler Diktat hat sie uns genommen und durch unsere einseitige Entwaffnung uns zu einem Staat minderen Rechtes herabgedrückt. All die Schmach und das viele Böse, das wir seit Ver­sailles zu erdulden hatten, hat seinen Ursprung in der Entrechtung und Entwaffnung durch das Versailler Diktat. Sie zu beseitigen und damit die Grundlage für einen wahren und dauerhaften Frieden zu schaffen, ist der Sinn un­serer Forderung nach Gleichberechtigung.

Wir haben den Völkerbund verlassen, weil er sich zu einem Instrument für die Ausrechterhal-

Wien, 14. August (DNB.) Nach einer offiziellen Mitteilung wird Dr. R i n t e l e n vor ein Mili­tärgericht gestellt werden. Bis zur Erhebung der Anklage werden aber jedenfalls noch einige Wochen vergehen.

v. Popen noch Wien abgeflogen

Berlin, 14. Aug. (DNB.) Herr von papen frage versichert, daß von einer solchen Reise nichts|ist heute 12 Uhr nach Wien abgeflogen. Er bekannt sei. Wan erklärt ferner, daß die Frage der unterbricht seine Reife in Berchtesgaden und be- heeresverstärkung auf keinen Fall von Vizekanzler gibt sich zu einer kurzen Unterredung zum Starhemberg, sondern nur von Bnndeskanz- Herrn Reichskanzler.