irtschast
war das Angebot gering, die Nachfrage hierfür war
infolge unbefriedigender Qualität schwach. Die Molkereibutter 117 (117), deutsche (Al Preise für deutsche Erdbeeren zeigen rückläufige butter notierte entsprechend niedriger.
Oer Leser hat das Wort
5.50 Uhr: Gymnastik. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis
Artikel als Beobachtung gezeichnete Bild deutlich < 8.40: Gymnastik. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialbekundet: die Amsel holt sich den Regenwurm, die dienst. 12: Mittagskonzert I. 13.20: Mittagskon- Katze sich die Amsel. An der Spitze der Vsrnichter' zert II. (Schallplatten.) Gigli singt! 14: Mittags-
lich erlebte.
Es ist Naturgesetz, daß das Schwächere dem Stärkeren erliegen muß, wie ja auch das in dem
anderer Lebewesen steht der mit Vernunft begabte Mensch, der weiß, bzw. sich dessen immer klar be-
Jch möchte allen in großer Einseitigkeit gegen die Katzen so stark Eifernden doch recht zu bedenken geben, wie es ihnen wohl zu Mut sein möchte, wenn insolde des Fehlens der Katze die Mäuseplage einrechen und überhandnehmen würde. Mit dem Stellen von Fallen allein ist es zur Tilgung der Mäuse im weiten Bereich doch nicht getan, auch nicht mit dem Legen von Gift — und das hat doch auch seine Gefahren, wohl auch für die Dogelwelt.
Es wird, wie häufig, so auch in dem berührten Artikel der Amsel so sehr das Wort geredet, und gerade die Amsel verdient es am wenigsten, daß ihretwegen der Katze Fehde angesagt wird.
Mein Schwiegervater übte in seinem großen parkartigen Garten ausgedehnten Vogelschutz. Er war daher leider auch ein Gegner der Katze, aber ebensowenig duldete er in seinem Garten die bei kleineren Vogelarten nesträubernde Amsel, deren Ueberfall auf junge Brut er wiederholt persön-
Eine, die Katzen wie Vögel gleichermaßen liebt.
Spenden für die NSV.
werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 bei der Bezirksspartaffe Gießen.
Laßt v , , , „ .
sind eine Notwendigkeit! Und es gibt unter ihnen ganz aoldklare lautere Wesen, trotz des bisweiligen Durchbrechens ihres Naturtriebes der Vogelhascherei. Es zwingt den Menschen ja auch von sich zu sagen: „Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust." Wie soll sich die Katze auch klar darüber sein, daß es dem Menschen einen Unterschied bedeutet, ob sie Mäuse oder Vögel vernichtet.
wußt sein sollte, was er tut.
Eine Taube betreut beispielsweise mit gletck großer Liebe und Fürsorge ihre Jungen, wie nach genanntem Beispiel in dem Artikel die Amsel es tat — und doch läßt ersteren der Mensch ruhig die Hälse umdrehen und die Opfer seines Genusses in der Pfanne schmoren. Es ließe sich noch eine ganze Reihe von Beispielen anführen, daß Tiere, die durch ihre Niedlichkeit und Possierlichkeit einerseits erfreuen, im Schonungsbereich des Menschen anderseits doch so ganz und gar nicht inbegriffen sind.
Laßt den Katzen ihre Daseinsberechtigung, sie
* Weitere beträchtliche Neueinstel- lungen beim Stahlverein im April. Wie der DHD. erfährt, haben die Betriebsgesellschaften der Vereinigten Stahlwerke AG. im Aprtt- weiterhin über 4500 Volksgenossen neu eingestellt. Die bei Beginn der Frühjahrsarbeitsschlacht für den Zeitraum bis zum 1. Juli veranschlagte Neueinstellungsziffer von 4000 Arbeitern und Angestellten ist demnach schon im jetzigen Zeitpunkt bei weitem überschritten.
frankfurter Börse.
Mitlagsbörse knapp gehalten.
Frankfurt a.M., 11. Mai. Nach der Feiertagsunterbrechung kam das Geschäft an der heutigen Mittagsbörse nur langsam in Gang. Von der Kundschaft lagen nicht die erwarteten Kaufaufträge vor, was die Kulisse etwas zur Zurückhaltung veranlaßte, auch deshalb, weil man über den Stand der Transfer-Verhandlungen vräzisere Angaben vermißt, wenngleich man für Den Ausgang weiterhin zuversichtlich gestimmt bleibt. Die Hartnäckigkeit Frankreichs in der Abrüstungsfrage wurde zwar beachtet, machte aber keinen Eindruck, da anderseits aus der deutschen Wirtschaft eine ganze Reihe günstiger Anregungen vorlagen. Vor allem befriedigte der wei- tere Rückgang der Erwerbslosen im April um 190 000 Personen, auch die Zunahme der Zulassungen von Personenkraftwagen im April und die 86- prozentige Steigerung der Roheisengewinnung gegenüber dem Vorjahre waren zu beachten.
Die Kursaestaltung war etwas uneinheitlich, obgleich bei Börsenbeginn Besserungen überwogen. Nach den ersten Kursen machte sich seitens der Kulisse Realisationsneigung bemerkbar, was besonders am Rentenmarkt fühlbar wurde. Neubesitz gingen um 65 Pfg. auf zunächst 17 dann 16,55 v. H. zurück, auch Altbesitz gaben 0,50 v. H. und späte Reichs- schuldbuchforoerungen 0,25 v. H. nach. Am Aktienmarkt eröffneten Montanwerte meist von 0,50 bis 1,25 v. H. niedriger, nur Klöcknerwerke zogen 0,40 v. H. an. Elektrowerte tendierten meist fester, besonders Lahmeyer um 3 v. H., ferner Accumulatoren Berlin mit plus 1,75 v. H., AEG. büßten allerdings ca. 1 v. H. ein. Am Chemiemarkt waren Scheideanstalt fest und 1,25 v. H. höher, auch Farbenindu- strie 0,40 v. H. freundlicher, dagegen Metallgesellschaft 1 v. H. schwächer. Kunstseideaktien waren gut behauptet, von Zellstoffwerten büßten Aschaffenburgs 1,65 o. H. ein, Waldhof gaben 0,50 v. H. noch. Im einzelnen lagen Reichsbankanteile und Südd. Zucker gut behauptet, Daimler 0,65 v. H., Cement Heidelberg 0,25 v. H. und Deutsche Linoleum 0,25 v. H. leichter.
Auch in der zweiten Börsenstunde war die Umsatztätigkeit äußerst klein. Die Kurse neigten aber überwiegend weiter um ca. 0,25 bis 0,75 v. H. nach unten, so am Montan-, Elektro- und Schiffahrtsmarkt. Farbenindustrie gaben 0,65 v. H. nach, waren aber später wieder mäßig höher. Von später notierten Papieren gewannen Chadeaktien 1,50 RM. und Kali Westeregeln 1 v. H.
Die Neubesitzanleihe blieb später auf Basis von 16,60 v. H. behauptet, auch die übrigen variablen Werte lagen unverändert. Stadtanleihen waren etwas uneinheitlich bei Abweichungen von 0,50 bis 1 v. H., Staatsrenten lagen ruhig. Goldpfandbriefe blieben zumeist unverändert, ebenso Kommunal-Ob- ligationen, während Liquidationspfandbriefe bei uneinheitlicher Kursbildung Veränderungen von 0,25 bis 0,50 v. H. aufwiesen. Industrie-Obligationen ebenfalls unregelmäßig, fester Deutsche Linoleum und Voigt 8c Häffner, schwächer Stahlverein-Bonds und Eisenbahn-Bank. Don fremden Werten lagen Silbermexikaner fest. — Tagesgeld blieb zum Satz von 3,25 v. H. unverändert.
Abendbörse knapp behauptet.
An der Abendbörse herrschte außerordentliche Zurückhaltung, zumal von der Bnnkenkundschaft Aufträge vollkommen ausblieben. Bei fast völliger Geschäftsstille lagen die Kurse infolge von weiteren kleinen Realisationen der Kulisse überwiegend nur knapp behauptet. Schiffahrtsaktien lagen gegen den Berliner Schluß geringfügig höher.
Am Rentenmarkt kam in der Neubesitzanleihe zunächst etwas Angebot heraus, das den Kurs leicht drückte. Später trat dann von Berliner Seite Nachfrage auf, so daß sich das Papier wieder gut er- holte. Auch Altbesitzanleihe zogen um 0,13 v. H. an, späte Reichsschuldbuchforderungen lagen unverändert. Von Auslandrenten fanden Schweizer Anleihen einige Beachtung. U. a. notierten: Neubesitz 16,42 bis 16,55, Altbesitz 95,13, Schutzgebietsanleihe von 1914 9,30, 4proz. Schweiz. Bundesbahn von 1912 147, 3,5proz. Gotthard-Bahn 130, 3,5proz. Jura- Simplon 130, Reichsbank 150, Gelsenkirchen 61,50, Harpener 90, Mannesmann 64, Phönix 48,25, Rheinstahl 90,65, Aku 59, Bekula 132,13, Conti Gummi 150,75, Daimler 45, Scheideanstalt 184, Deutsche Linoleum 56,25 bis 56, JG.-Farben 132,50,
Gesfürel 98,75, Holzmann 63, Metallgesellschaft 80, Schuckert 87,50, Reichsbahn-VA. 112,50, Hapag 21, Norddeutscher Lloyd 25.
Frankfurter Obst- und Gemüfemartt.
Frankfurt a. M., 11. Mai. Am Gemüse- m a r t hat sich das Sparaelangebot gegen die Vortage verringert. In Kopfsalat und Spinat herrschte weiterhin reichliches Angebot, in Kohlrabi, Karotten und Gurken war es genügend. Für Spargel und Kohlrabi zogen die Preise etwas an, im übrigen blieben sie unverändert. Der Verkauf war zufriedenstellend. Es erzielten: Blumenkohl, Steige 12 und 18 Stück 425 bis 500 holl., Erbsen einhalb Kilogramm brutto 14 bis 18 ital., Gewürze! gr. Bdl. 40 bis 60, Salatgurken (Treibhaus) 20 bis 40, 27 bis 40 holl., Karotten (Treibhaus) Bdl. 14 bis 16, 34 bis 40 holl., 15 bis 20 span., Kohlrabi (Treibhaus) 7 bis 12, Kopfsalat 7 bis 9, do. Freiland 9 bis 12, Steige 30 Stück 400 bis 500 holl., Radieschen Bdl. 3, Römischkohl 12 bis 15, Rotkraut 6 bis 8 holl., Sellerie je nach Größe 8 bis 20, Spargel I 37 bis 40, II 26 bis 30, III 15 bis 18, Spinat 4, Frühwirsing 15 bis 16, Zwiebeln (Gärtner) 50 Kilogramm 900, 900 bis 1000 Aegypter.
Obst und Südfrüchte: Gutes Angebot in Apfelsinen und ausländischen Aepfeln. Inländische Aepfel sind nur in geringen Mengen am Markt. Treibhauserdbeeren werden in zunehmendem Maße angeboten. In italienischen Kirschen und Erdbeeren
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 13. Mai. Exaudi.
Stadtkirche. 8 Uhr: Pfr. Becker; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markusgemeinde; 9.30: Pfarrvikar 23ah; 11: Kindertirche für die Matthäusgemeinde; Pfarrvikar Balz. — Johannes- kirche. 8: Pfr. Ausfeld; zugleich Militärgottesdienst; Christenlehre für die Neukonfirmierten der Johan- nesgemeinde; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Müller. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Sucker; zugleich Christenlehre für die neukonfirmierten Knaben der Üuthergemeinde; 11: Kinderkirche für die Lutheraemeinde; Pfr. Sucker. — Petruskapelle. 8.30: Pfr. Trapp; Christenlehre für die neukonfirmierten Mädchen der Petrusgemeinde; 9.30: Pfr. Trapp. — Saal der Neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. — Wald- bühne. 13.30: Festgottesdienst anläßlich des Jahresfestes der Kirchengesangvereine des Dekanats Gießen; Pfr. Trapp. — wiefeck. 9.30: Beichte; 10: Predigtgottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. — Allen-Vuseck. 10: Gottesdienst. — Trohe. 9.30: Gottesdienst und Feier des hl. Abendmahls. — Großen-Vuseck. 9.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 8.15: Gottesdienst. — Steinbach. 10. — Alvach. 8.45. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11.30: Abmarsch vom Bahnhof zum Dekanats-Kir- chengesangsfest in Gießen. — Kirchberg. 10; 11: t)L Abendmahl für die Jugend von Ruttershausen. — Lollar. 13.30. — Treis a. d. Lda. 9.30: Hauptgottesdienst; 10.30: Versammlung der Frauenhilfe in der Kirche. — Watzenborn-Steinberg. 10: Hauptgottesdienst. — Garbenteich. 10: Gottesdienst. — hausen. 9.30: Gottesdienst. — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die männliche Jugend; 14: Stiftspfarrer Draudt. — Hungen. 9.45: Gottesdienst; anschließend Christenlehre. — Langd. 13: Gottesdienst und Christenlehre. — Langsdorf. 10: Christenlehre; 11: Hauptgottesdienst. — Bettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst; danach Hausabendmahle.
katholische Gemeinden. Samstag, den 12. Mai.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, den 13. Mai. 6. Sonntag nach Ostern.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht; 15: Jungfrauen-Kongregation. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Montag, den 14. Mai.
Laubach. 7.30 Uhr: Messe.
Mittwoch, den 16. Mai.
Hungen. 6.15 Uhr: Messe.
Oessentlicher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer T bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Aerze : Dr. Malech, Dr. Neumann-Spengel. Zahnarzt: Jäger.
Apotheke: Pelikanapotheke.
konzert III. (Schallplatten.) Allotria! 14.40: Stunde des Liedes: Alte deutsche Volkslieder, ein- und zweistimmig zur Laute gesungen. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: „Die Sicherungsverwahrung und andere Maßregeln der Sicherung und Besserung." Vortrag von Staatsanwaltschaftsrat Dr. Walter Knögel. 17.45: Operettenlieder. 18: Stunde der Jugend. Ein deutsches Handelshaus umspannt die Welt. Aus Augsburger Fuggergeitungen. Vortrag von Bern- haro Schädel. 18.25: Französischer Unterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: „Ergo bibamus". Ein Trinkspiel in sieben Runden von Dr. Wilhelm Fraenger. 19.40: Zeitfunk. 20.15: Von Leizig: Reichssendungr Stunde der Nation. Zwischen Fichtelgebirge und Schneekoppe. 21: Mit Pauken und Trompeten. Ein Marschpotpourri. 22.40: Kammermusik. 23: „Schöpferische Jugend". 24: Nachtmusik.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
„helft uns, alle Katzen zu erjagen?"
„Hurra, unsre Katz ist tot." Der possierliche Gefährte so manch glücklicher und trauriger Stunde, der viel weniger aus Raubtiergelüst als aus Spieltrieb nach dem springenden Ball, der fließenden Hummel und all so was gehascht hat, — ist erschlagen.
Nun hört doch endlich auch einmal das Mondscheingelärme aller vierbeinigen Wesen im Bezirk Goethestraße, Bruchstraße, Universität aus, nachdem die den Schlaf der friedlichen Bürger sorgsam bewachende Polizei schon längst dem herausfordernden Randalieren zweibeiniger Wesen gründlichst ein Ende gemacht hat!? Jetzt nur noch die Katzen —, dann haben wir das so oft besungene „Schweigen im Walde", oder den „Frieden in der Natur". Kein Kampf, kein Streit, keine Aufregung mehr in den so friedlich ausgebresteten Gartenanlagen vor der Universität. Die süßen Amseln können jetzt mit besserem Appetit die niedere Nestbrut zerstören und bei den Hunden, deren offenbarer Raubtierinstinkt in der wilden Jagd aus jedes Katzenvieh bemerkt werden kann, wäre noch zu überlegen, ob nicht durch einen geeigneten Köder auch hier mit roher Gewalt „der Frieden in der Natur" hergustellen wäre.
Ob man doch nicht lieber mehr der Natur die Herstellung ihres Gleichgewichtes überlassen, manchem Volksgenossen seine kleine Freude erhalten sollte, als einseitig aufgeklärte Mitbürger zum Katzenkrieg aufbieten zu wollen?
EinKatzenfreund.
Kempten, 11. Mai. Deutsche Markenbutter (Tonnenware) 123 (zuletzt 123), deutsche (Allgäuer) seine Molkereibutter 120 (120), deutsche (Allgäuer) Molkereibutter 117 (117), deutsche (Allgäuer) Land-
Hundfunkprogramm.
Sonntag, 13.2Hai.
6.15 Uhr: Von Bremen: Hasenkonzert. 8.25: Morgengymnastik. 9: Katholische Morgenfeier. Aus der St.-Gebhard-Kirche in Konstanz. 9.45: Zum Muttertag. 10.15: Evangelische Morgenfeier. Aus der Leonhardskirche, Stuttgart. 11.15: Mütter-Heldin- nen. Zum Gedenken der Mütter unserer Gefallenen von Werner Wolfgang Knoeckel. 11.30: Von der feierlichen Eröffnung des Badischen Armee-Museums. am Schloßplatz in Karlsruhe. 12.30: Mittagskonzert der SA.-Kapelle der Brigade Tirol- Vorarlberg. 13: Kleines Kapitel der Zeit. 13.15: Mittagskonzert (Schallplatten). Szenen aus Wagners „Siegfried". 14.20: Zehnminutendienst der Landwirtschaft: Der Einfluß der Witterung auf die Blüte und den Fruchtansatz. 14.30: Stunde des Landes: Us Modder ...! 15: Kinderstunde. 16: Nachmittagskonzert. 18: Paul Ernst. Zu seinem Todestag am 13. Mai 1933. Gedenkworte von Traute Lieb. 18.10: Die Erde ruft ...! Volkstümliches Hörspiel von Josesine Löwer. 19: Schallplattenkonzert. 19.45: Sportnachrichten. 20: Drei deutsche Dichtermütter (Hölderlin — Mörike — Schiller). Von Hans Gäsgen. 20.15: Die Mutter. Erzählung von Lotte Tiedemann, Wiesbaden. 20.30: „Mas- cottchen". Operette in 3 Akten. Musik von Walter Bromme. 22.40: Kleine Unterhaltung. 23: Allerlei Volksmusik. 24 bis 2: Nachtmusik (Schallplatten). Bach — Beethoven — Brahms.
Montag. 14. Mai.
Tendenz, im übrigen blieb das Preisniveau bei ziemlich lebhaftem Geschäft unverändert. Es erzielten: Eßäpfel 18 bis 25, Wirtschaftsäpfel 13 bis 15, amerikanische Aepfel, Kiste ca. 40 Psd. rote 850 bis 975, do. gelbe 1100 bis 1300, Apfelsinen blond 12 bis 17 span., Blut 12 bis 18, blond 17 bis 18 Imperial, Blut 20 bis 30 ital., Erdbeeren I 130 bis 160, II 110 bis 120, 60 bis 65 ital., Kirschen 30 bis 33 ital., Zitronen, Korb 50 Kilogramm 800. — Die angegegebenen Preise sind Großbezugspreise und verstehen sich in Pfennig pro Stück bzw. auf einhalb Kilogramm.
Mainzer Getreidemarkt.
Mainz, 11. Mai. Es notierten (je 100 kg loko Großhandels-Einstandspreis) in Mark: Weizen 20,50 nom., Roggen 17,75, Hafer 17 bis 17,25, Braugerste 17,75, Industriegerste 17,25, Malzkeime 13 bis 13,25, Welzenkleie (fein) 10,90 bis 11, do. (grob) 11,30 bis 11,50, Roggenkleie 11,35 bis 11,85, Weizenfuttermehl 12 bis 12,15, Biertreber 14, Soja- lchrot 15,55 bis 15,60, Trockenschnitzel 10,25. Für Mehle wurde keine Notiz festgestellt. Tendenz: Roggen und Hafer fester, sonst stetig.
Kölner Buttermarkt.
Köln, 11. Mai. Deutsche Markenbutter 126 (zuletzt 126), feine deutsche Molkereibutter 123 (123), deutsche Molkerei butter 119 (119). Land butter nicht notiert.
Allgäuer Buttermartt.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Datum
6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dl. ReichSanl.v. 1929 5V.% Poung-Anleide von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .........
Desgl. ohne Auslrs.-Rechte......
6% eöem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzablb. 102%)
«% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 .
5y,% Hess. Landes-Htzpotbeten» bank Darmstadt ßiaui.....-
Oberhessen Provinz-Anleih, mtt
Austus.-Rechten . ■ ■
Deutsche Komm. SammelabU Anleihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks Hyp-'Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
<% ehern. 7% Srmtkf. HyP.-Bank
Goldpfe. 16 unkundbar biS 1936 »y2% ehem. ty.% Franks HyP.-
Bank-Ltqu^Pfandbriefe. ...
6y,% ehem. 4y,% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe 6% ehem. 8% Lr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-
briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Gteuergutfch. Verrechnungskurs
4% Oesterretchtsche Goldrente... 4,20% Oesterreichtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische StaatSrente v. 1910 i¥i% des,!, von 1918..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Sagdadbaha-Anleche
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74 113,9 62,75
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Norddeutscher Lloyd ÖL®, für Verkehrswesen tot Berliner Handelsgesellschaft . Commerz- und Privat-Bank .
Matnkrastwerke Höchst a-ÖU.. 4
Süddeutscher Zucker .m.iwm S|
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. HL
Deutsche Bank und Diskonto-
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Dresdner Bant o
Reichsbank 12
Hoesch Eisen—Lölrr-Neuessen 0
Me Bergbau ............. 6
Ilse Bergbau Genüsse 6
Klöcknerwerke ....... 0
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Schultheis Patzenhoser
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Deutsche Linoleum ....... vrenstein & Koppel ......
Leonhard Tietz ..........
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Lonti-Gummi
Die hinter den Papierei« angeführten Ziffern geben Oie Hohe Oei zutetzi geschloßenen Dividende au — Retchsbankdiskoni 4 pJ).. Lombardzmsfuß 5 o. H
«rmdurg-Amerlka-Pakei ... o
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Belgische Noten.................. Dänische Noten .................
Englische Rot« ................
Französische Not« ...
Holländische Not« .•••••••••••••• Italienische Not«................
Norwegische Not« ..... ....... Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Rot«...............
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Elektr. LieferungSgesells'chäft'.. 6 Licht enb Kraft .......g
Felten & Guilleaume 0 Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. S Rheinische Slektttzität ....... 5
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Rheinische Braunkohl«
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Bereinigte Stahlwerke.
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13,75
13,9
13,9
Kaliwerke Aschersleben.
......6
108,5
108,5
108,25
109,5
Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerk» Salzdetfurth
......6
109
109,75
109,25
109,5
..... IV.
141
142
141
142
3. G. Farden-JndusM« Scheideanstalt........
...... 7
.......9
132,25 183
132,75
184
132,5
132,9
Goldschmidt .........
.......0
61
60,65
61,13
60,25
Rütger» werke ........
.......0
54,9
53,5
56
53,5
Metallgeselllchaft......
.......0
82
80
81,75
80
Philipp Hohmann .... Zementwerk Heidelberg Lemeutwerk Karlstadt .
.......0
63
63
63,75
63,13
eeeeee 0
104,5
104,75
....... 0
117
Jranffun a. M.
Serlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend» Mrfe
Schluß» ferd
Schluß! Mittag» börs,
9.5.
11.5.
9.5.
11.5.
95
95
95,25
95,9
99,9
99,9
100
100
90,65
91,25
91
91,5
95,9
95
95,65
95
17,3
16,55
17,35
16,5
93
94
93,25
94
91
91
91
—
91
90,75
—
—
94,5
95
—
—
93,75
93,1
94
93,4
91,13
91,13
—
—
91
91
—
—
91,5
90,75
—
—
91,75
91,25
—
—
94,25
94,25
94,25
94
94
94
94
94
98
98
98
98
23,5
23
23,5
—
1
1
—
1,1
7,4
7,25
7,5
7,2
7,25
6,95
7,13
•—
7,13
7,05
——
8
8,4
8,4
8,6
6,75
6,75
—
6 «65
6,65
64
—
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- turs
Schlußl. Abend» börsc
Schluß» kurs
Schiußk. Mittag» börse
Datum
9.5.
11.5.
9.5-
11.5.
i% desgl. Serie II........
6,75
6,75
_
—
6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
4,2
4,1
4,2
—
4y,%Rumän.oereinh.R«tev.l91S 4% Rumänische vereinh. Rente ..
7
7
7,25
7
5,65
3,65
3,7
3,55
8%% Anatolier .....
30
30
29,7
30,25
9-Mai
11.Mai
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Seid
Srie>
Geld
Srie.
Oelftneh»..
5,644
5,656
5,644
5,656
Wien ......
47,20
47,30
47,20
47,30
Prag.......
10,42
10,44
10,42
10,44
BudapeO ...
•—
—
——
—-
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,48
169,82
169,43
169,77
OSio.......
64,14
64,26
64,09
64,21
Kopenhagen.
56,99
57,11
56,94
57,06
Stockholm...
65,78
65,92
65,78
65,92
London .....
12,765
12,795
12,755
12,785
Buenos AtreS
0,573
0,577
0,575
0,579
Neu York ....
2,493
2,497
2,496
2,500
Brüssel.....
58,41
58,53
58,37
58,49
Italien.....
21,29
21,33
21,28
21,32
Paris......
16,50
16,54
16,50
16,54
Schwei» ....
81,00
81,16
80,97
81,13
Svani«....
34,24
34,30
34,24
34,30
Danzig.....
81,60
81,76
81,60
81,76
Japan ......
Rio de Am..
0,755
0,757
0,755
0,757
0,211
0,213
0,211
0,213
Jugoslawien, eüiaboe ....
5,664
11,63
5,676
11,65
5,664
11,61
5,676
11,63
Serlin, 11.Mai
Gelb
Srief 1
Amerikanische Not«..............
2,448
2,468


