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M. Jahrgang

Sietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Nr. 108 Erster Matt - 184. Jahrgang Zreitag, 11. Mai 1954

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Oer deutschen Mutter!

Von Gertrud Gcholh-Klink, Führerin des Deutschen Frauenwerks.

Am Muttertag gibt die deutsche Frau chrem Volke zum Geschenk denR e i ch s m ü t t e r - dienst im Deutschen Frauenwerk". Aus dem Gedanken heraus, im großen nationalsoziali­stischen Ausdau und Erziehungswerk die deutsche Frau einzugliedern, ist das Deutsche Frauenwerk entstanden. In seiner heutigen Form umfaßt es alle Frauen und Mädchen, die in irgend einer Form ihrem Volke dienen, sei es als Hausfrau, fei es als geistig oder körperlich schaffende Volksgenossin. Es schließt in sich alle Frauen- verbände, die es auf politischem, kulturellem, wirtschaftlichem und sozialem Arbeitsgebiet in unse­rem Volke gibt, wodurch eine einheitliche Zu­sammenarbeit aller Frauen im Volke im Entstehen rst, wie sie bisher in Deutschland nie Wirklichkeit war.

Weil die nationalsozialistische Weltanschauung ein organisches Ganzes ist, ein klares und unzwei­deutiges, gibt sie jedem Volksgenossen die Rechte und verlangt von ihm die Pflichten, die ihm artgemäh und wesensbedingt sind. Die Aufgabengebiete der deutschen Frauen, als einem wesentlichen Bestandteil des deutschen Volkes, sind außerordentlich vielgestaltet und reichhaltig und müssen gerade deshalb vom Gesichtspunkt des organischen Ganzen gesehen werden.

Heute zum Muttertag steht eine" Seite der Frau im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, eine Aufgabe, die den Ausgangspunkt allen Seins für ein Volk enthält: die Mutter. Diese Formel birgt in sich das Schicksal eines Volkes. Muttersein und Muttertum ist oft besungen und verherrlicht worden und daneben sind Hunderte und Tausende von Müttern still und selbstverständlich ihren harten Weg gegangen, ohne eine Anerkennung, ohne Hilfe, unter dem Sammelbegriff:nur eine Mutter, sonst nichts". Viele deutsche Frauen und Männer haben sich schon bemüht, den deut­schen Müttern gerecht zu werden, doch sind es bei ollen anerkennenswerten Leistungen, vom Großen und Ganzen aus gesehen, Einzeloersuche geblieben. All diesen guten Willen in eine geschlossene Ein­heit zu bringen zugunsten von der Mutter und rhrem Kinde, ist ein Teil des Aufgabengebietes des Deutschen Frauenwerkes, dos von ihm Reichs- mütterdi enst genannt ist und die Mitarbeit der Frau überall tätig werden lassen will, wo es sich um Mütterschulung, Mütterfürsorge, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Frau und Mutter handelt. DerReichsmütterdienst im Deut­schen Frauenwerk" stellt sich für diese Belange der RS. - Dolkswohlfahrt als dem Träger der AktionMutter und Kind" und ebenso allen behördlichen Stellen, die auf den Gebieten: Mütterfürsorge und Mütterschutz, schon arbeiten, zur Mitarbeit zur Verfügung. Dollverantwortlich tätig wird er besonders werden als Träger der Mütterfchulungsarbeit, und er hat bereits eine Vereinheitlichung aller Kräfte, die bis­her in dieser Arbeit tätig waren, herbeigeführt.

DieReichsarbeitsgemeinschaft für Mütterschulung im Reichsmütterdienst im Deutschen Frauenwerk^ arbeitet nach großen einheitlichen Richtlinien, die wir hiermit der Öffentlichkeit übergeben.

1. Die M ü tte r s ch u lu n g ist getragen von dem Willen zur Volksgemeinschaft und von dem Be­wußtsein der Bedeutung der Mutter für Volk und Staat. Aufgabe der Mütterschulung ist die Heran­bildung von körperlich und seelisch tüchtigen Müt­tern, die überzeugt sind von den hohen Pflichten der Mutterschaft, die erfahren sind in der Pflege und Erziehung ihrer Kinder und die ihren haüswirt- schaftlichen Aufgaben gewachsen sind.

2. Die Reichsarbeitsgemeinschaft für Mütterschulung im Reichsmütterdienst im Deutschen Frauenwerk setzt sich zusammen aus fol­genden Verbänden: 1. RS.-FrauenschaW 2. Evan­gelischer Mütterdienst, 3. Reichsgemeinschaft Deut­scher Hausfrauen, 4. Deutsche Vereinigung für Säuglings- und Kleinkinderschutz, 5. Deutscher Fröbelverband.

In den Gauen sind Gau-Arbeitsgemein- schäften in gleicher Zusammensetzung wie die Reichsarbeitsgemeinschaft zu bilden. Sie haben für die einheitliche, diesen Richtlinien entsprechende Durchführung der Mütterschulung zu sorgen und sind der Reichsarbeitsgemeinschaft unmittelbar da­für verantwortlich. Als spezielle Aufgabe ist ihnen Oie Durchführung von Wanderlehrgängen auf dem Lande und in kleinen Städten zu übertragen. O e r t l i ch werden ebenfalls Arbeitsgemeinschaften gebildet. In ihnen sind alle an der Schulungsarbeit interessierten Frauenverbände, Einrichtungen und Anstalten vertreten. Sie stehen in enger Fühlung­nahme mit den Verbänden der freien Wohlfahrts­pflege, den kommunalen und kirchlichen Stellen. Ähre Aufgabe ist die praktische Durchführung der Mütterschulung. Träger des einzelnen Mütter­schulungskurses ist die Arbeitsgemeinschaft.

3. Bei der Gestaltung des Unterrichtes ist jeweils auf die religiöse Grundhaltung der Teil­nehmerinnen Rücksicht zu nehmen. Für die Be­handlung religiös-sittlicher Fragen ist den zustän­digen kirchlichen Organen genügend Raum zu geben.

4. Die Mütterschulung kann durchgeführt werden: in geschlossenen Mütterschulen, in Mütterschulungs­kursen, während der Erholung und Freizeit von Müttern.

5. Die Mütterschulungskurse sind nach dem unten­stehenden einheitlichen Lehrplan durchzu­führen. Der Unterrichtsstoff kann auf verschiedene Kurse verteilt werden. In größeren Städten ist die Erricktung von Mutterschulen, an denen auch einzelne Kurse belegt werden können, anzustreben. Die Mütterjchulung auf dem Lande ist durch Wan-

Macdonald will selber nach Gens fahren.

Oer englische Premierminister setzt seine letzte Hoffnung auf einen persönlichen Appell an die Mächte.

Widerstand im Kabinett.

Henderson kehrt noch einmal nach London zurück.

London, 11. Illai. (Funkspruch.) Der Präsi­dent der Abrüstungskonferenz Henderson, der auf der Reise nach Gens in Paris Station gemacht hatte und eine Aussprache mit Barthou hatte, wird nunmehr nicht direkt nach Gens weiterfahren, son­dern nach London zyrückkehren und heute abend eine Zusammenkunft mit Eden haben. Dieser wollte ursprünglich erst am Sonntag die Reise zum Völkerbundsrat nach Genf antreten. Da aber Barthou sich Samstag im Rachtzug nach Gens be­gibt, wird Eden bereits Samstagvormittag nach Paris abfahren und die Reise im gleichen Zuge wie der französische Außen­minister machen. Ursprünglich ist erwartet wor­den, daß Simon nach seiner außenpolitischen Rede am nächsten Mittwoch auf dem Frauenkongreß dem Siegelbewahrer nach Genf folgen würde. Da aber die' Arbeiterpartei beschlossen hat, am Freitag nächster Woche im Unterhaus eine außenpolitische Aussprache herbeizufüh­ren, werde Simon vielleicht genötigt sein, in Lon­don zu bleiben.INorning Post" schreibt, es verlautet, daß Rlacdonald sich bereithalte, persönlich nach Gens zu gehen, um die ver­sammelten Vertreter der Staaten in letzter Minute Z u Zugeständnissen zu ermahnen.

Das wesentliche sei in diesem Augenblick, daß nie­mand Krieg wünsche, daß aber Deutschland beab­sichtige, seine Rüstungen zu vermehren. Wie diese Tatsache durch ein Abkommen ernstlich beeinflußt werden könnte, sei nicht zu entdecken. Denn auf der anderen Seite die ganze Frage der Rüstungen bei­seite geschoben werde, dann würde eine wich­tige Ursache internationalen Streites beseitigt wer­den. Deutschland würde mit seiner Auf­rüstung sortfahren, während Frank­reich die Ruhe bewahren würde, im Be­wußtsein der eigenen Stärke und imVertrauen aus die Treue seiner Freunde, zu denen man im äußersten Rotfalle immer Großbri­tannien zählen könne. Rach einer Reihe von Jahren würde Deutschland dann imstande sein, auf gleichem Fuße zu sprechen, und dann würde eine Grundlage für eine realistische Vereinbarung gegeben sein, falls eine solche dann noch notwendig sein würde. Es verlautet, daß dies die Auffassung der Mehrheit der Kabinettsmitglieder sei. Man glaube, daß ihre Ansicht gegenüber der Minderheit, zu der Mac­donald gehört, durchdringen werde und daß es ge­lingen werde, Macdonala zur Aufgabe sei­nes Planes, in Genf dendeus ex machina zu spielen, zu veranlassen.

Eden »st besorgt.

Die englischeLandesverteidigung wird nicht vernachlässigt werden.

London, 10. Mai. (DNB.) Lordsiegelbewahrer Eden sprach aus der Jahreskonferenz des Konfer-' vativen Hrauenbeirates in London über die Ab­rüstungsfrage. Er sagte u. a.: Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, daß die Aufnahme, die der englischen Denkschrift vom 29. Januar bereitet wurde, enttäuschend war. Ich bin der An­sicht, daß unsere Denkschrift ein besseres Schicksal verdient hätte. Es ist fetzt an den Regierun­gen, die der Ansicht sind, daß sie unsere Vor­schläge nicht annehmen können, eine andere Politik vorzuschlagen. Wir können weder Fortschritte machen, noch lange auf einem negativen Punkt bleiben. Wir sollten darum be­

müht sein, die Schwierigkeiten weder zu verklei­nern, noch zu übertreiben. Obgleich der Aus­blick besorgniserregend ist, fehlt es nicht an ermutigenden Elementen. Die englische Regie­rung ist veranwortlicher Treuhänder für die eng­lische Landesverteidigung und wird diese Treuhänderschaft nicht vernachlässigen.

Frankreich, das Friedenslamm.

Paris, 11. Mai. (Funkspruch.) DasEcho de Paris", das dem französischen Generalstab nahe-

London, 11.Mai. (DRV. Funkspruch.) Der Be­auftragte der Reichsregierung für Abrüstungsfragen, von Ribbentrop, hat sich für kurze Zeit nach London begeben, um sich über die englische Auf­fassung in Abrüslungsfragen zu unterrichten. Er hatte am Donnerstagnachmittag mit den englischen Ministern Simon und Eden eine Besprechung, die etwa eine Stunde dauerte.Times" meldet, auf der Zusammenkunft sei die jetzige Lage der A b - rüstungskonferenz besprochen worden. Daily Telegraph" sagt u. a., Herr von Ribbentrop sei nicht ermächtigt, zu verhandeln, sondern er solle das Terrain sondieren und Hiller die Er­gebnisse seiner Rachforschungen berichten. Herr von Ribbentrop wünsche besonders dringend, von den britischen Ministern zu hören, welche Haltung Eng­land vor oder nach der Zusammenkunft des Aus­schusses der Abrüstungskonferenz am 29. Mai einzunehmen gedenkt. Das britische Kabinett müsse aber erst über seine künftige Haltung noch Beschluß fassen. Immerhin werde Herr von Ribbentrop und die britischen Minister von der gegenseitigen Lrörte-

P a r i s, 10. Mai. (DRV.) Der Präsident der Ab» rüstungskonferenz Henderson hatte am Dönners- tag eine Unterredung mit dem Vizepräsident der Abrüstungskonferenz Politis. Hierauf begab er sich in Begleitung des Leiters der Abrüstungsabtei- lung des Völkerbundsrates A g h n i d e s zum Quai d'Orsay, wo der französische Außenminister ihm zu Ehren ein Frühstück veranstaltete. Die Unterredung Barthous mit Henderson wurde am Nachmittag fortgesetzt.

Petit Parisien" schreibt über den Verlauf der Unterredung: Henderson habe an die Hoffnung er­innert, die er von seiner letzten Zusammenkunft mit Barthou bezüglich einer Einigung zwischen Paris und London nicht nur über die Frage der Sank­tionen, sondern auch über die Konvention mitge­nommen habe, zumal diese Hoffnung es gerechtfer­tigt habe, daß ein Zeitpunkt für die Wiederauf­nahme der Genfer Arbeiten in Aussicht genommen worden sei. Er bedauere es sehr, daß die französische Note vom 17. April diese Hoffnungzunächst zunichte gemacht habe. Henderson habe dann auf die Gefahr eines Wettrüstens hinge­wiesen, das sich aus dem Scheitern der Abrüstungs­konferenz ergeben würde, und gefragt, wie sich der französische Außenminister die Zukunft oorstelle und welche Haltung Frankreich einzunehmen ge­denke.

Barthou habe geantwortet: Der Umstand, der die Lage geändert habe, könne nicht Frankreich in die Schuhe geschoben werden, sondern liege in der» Wiederaufrüstung Deutschlands, diel

steht, schreibt: Die französische Regierung wünsche einen möglichst baldigen Wiederzusammentritt der Abrüstungskonferenz, damit jeder seine Karten aufdecke. Zu lange habe die Konfe- renz als moralische Deckung für die Aufrüstung Deutschlands gedient. Im Interesse Frankreichs liege es, daß diese Verwirrung beseitigt werde, damit Deutschland endlich sein wahres Gesicht als Land, das sich gegen die Verträge auf- lehne, zeige und Frankreich in der Stel­lung der Abwehr erscheine.

rung der jetzigen Schwierigkeiten und Möglichkeiten vorteile ziehen. Der Bericht, daß Herr von Ribben­trop in Genf als eine Art Beobachter am 29.Mai anwesend fein werde, sei völlig un­begründet.

Der Korrespondent fügt hinzu: Während der letz­ten Tage habe die italienische Regierung den hauptsächlich an der Abrüstungsfrage interes­sierten Regierungen gegenüber erneut mit Rachdruck hervorgehoben, daß sie es ablehnen werde, an einer Kundgebung oder Vereinigung von Mächten teilzunehmen, die sich gegen Deutschland richte. Es werde erwartet, daß Frankreich eine solche Kundgebung in Gens veranstal- t e n werde. Frankreich werde dort durch den Mund seines Außenministers Barthou dieangeblichen Verletzungen des Versailler Vertrags durch eine deutsche Aufrüstung schildern und sich darauf berufen, daß diese Vertragsverletzungen der Hauptgrund dafür feien, daß es sich weigere, seine eigenen st ungen z u vermin­dern oder zu begrenzen.

Berlin bisher noch nie zugegeben habe. Die Bestä­tigung sei aber zunächst in dem deutschen Haus­haltsplan zu sehen und ferner in den Aufklärungen, die dem englischen Botschafter erteilt worden seien. Infolgedessen habe die Regierung Doumerque keine Wahl gehabt und habe London nichts anderes ant­worten können, als sie es am 17. April getan habe. Auch heute könne sie nur an diesem Standpunkt festhalten. Nicht nur das Par­lament würde eine Aenderung dieser Haltung nicht billigen, ganz Frankreich würde sie nicht dulden.

Wie Reuter aus Paris meldet, habe Barthou weiter erklärt, die französische Regierung lehne den britischen ebenso wie den italie­nischen Plan in seiner jetzigen Form endgültig ab. Sodann habe er mit Henderson die Möglichkeit erörtert, der Abrüstungskonferenz aus ihrer schwierigen Lage herauszuhelfen. Hender- fon habe die verschiedenen Pläne der britischen Re­gierung erläutert, darunter ein Abkommen über L u f t r ü st u n g e n. Nach zuverlässigen Be­richten habe sich Barthou von diesen Auswegen nicht sonderlich beeindruckt gezeigt. Barthou soll am Mittwoch von dem italienischer Bot- s ch a f t e r eine Mitteilung erhalten haben, derzu- folge Mussolini mit der französischen Regierung der Meinung sei, daß nur ein neues Angebot der britischen Regierung die Abrüstungs­konferenz retten könne, und zwar ein Angebot, das eine Garantie der französischen Sicher­heit enthält, die über den Pakt von Lo - carnohinausgeht. .

Deulschland unterrichtet sich in London.

Oer Beauftragte für Abrüstungsfragen von Ribbentrop hat eine Unterredung mit Simon und Eden.

Hendersons Mißerfolg in Paris.

Frankreich beharrt bei der Ablehnung aller vorliegenden Abrüstungsplclne.

berfurfe, die jeweils ein Aufgabengebiet der Müt­terschulung in den Vordergrund stellen, durchzu­führen.

6. Als Lehrkräfte für die Mütterschulung kommen nur Personen in Frage, die auf dem Bo­den des nationalsozialistischen Staates stehen. Ge­nügende Fachkenntnisse, sowie persönliche Eignung und Lebensreife sind weitere unumgängliche Voraus­setzungen. '

7. Die Leiterinnen von Mütterschulen bedür- en der Bestätigung durch die Reichsarbeitsgemein­schaft. Die Schulung, bzw. die Nachschulung der Lehrkräfte und Leiterinnen ist Angelegenheit der Reichsarbeitsgemeinschaft, die die Gauarbeitsgemein- i chaft damit beauftragen kann.

8. Alle Ausbildungsstätten für Leiterin­nen oder Lehrkräfte an Mütterschulen unterstehen der Aufsicht der Reichsarbeitsgemeinschaft. Neugrün­dungen bedürfen der Genehmigung durch sie.

Ein Musterlehrplan für Mütterschulung

Allgemeine Schulung.

Mütterschulung und nationalsozialistische Weltan- chauung. Aufgaben der Frau im neuen Staat. Die Frau als Trägerin des Volkes (Devölkepungsfrageir).

Erblehre und Erbpflege als mütterliche Aufgabe. Die Frau im deutschen Recht. Deutsches Brauchtum und deutsche Feste.

Haushaltführung.

Kochen: Richtige Auswahl und richtige Zube­reitung der Speisen mit praktischen Hebungen. Be­sprechungen über den Nährwert der gebräuchlichsten Nahrungsmittel.

Haushalt: Praktische Winke für den Haus­halt. Wie schaffe ich mit beschränkten Mitteln eine gemütliche Wohnung?

Nähen: Ausbessern und Aendern von Klei­dung. Anfertigung von Kinderkleidung.

Haushaltführung im engeren Sinne: Der Einkauf. Einteilung des Wirtschaftsgeldes. Häusliche Buchführung.

Die Muller und ihr Kind.

Schwangerschaft. Geburt und Wochenbett. Pflege, Ernährung, Kleidung des Säuglings und Klein- kindes mit praktischen Hebungen. Die körperliche und seelische Entwicklung des gesunden Kindes. Schwer erziehbare Kinder. Kinderspiel, -fingen und -lesestosf, Kinderbeschäftigung mit praktischen Hebun­gen,

Gesundheils- und Krankenpflege.

Gesunderhaltung der Familie. Gesunderhaltung der Mutter. Kinderkrankheiten. Infektionskrank­heiten. Häusliche Krankenpflege, einschließlich Zu­bereitung von Krankenkost. Krankenbeschäftigung.

Religiös-sittliche Erziehung.

Die Ehe im Lichte der Religion.

Kind und Religion.

Pflege religiöser Sitte im Hause.

Die Mütterschulungskurse werden das junge hei­ratslustige Mädchen, die junge, aber auch die ältere Frau bis in jedes Dorf hinein er­fassen. In ihnen soll sie in der Verantwortung ihrem Volke Gegenüber gestärkt werden und in Wiederholungskursen immer wieder Neues für sich und ihre Kinder lernen. Eine Sonderaufgabe wird es sein, alle Frauen, die ein Ehestandsdar- leh n erhalten, in rechter Weise aufden Beruf der künftigen Mutter v o r z u b e r e i t e n. Die Kurse stehen unter nationalsozialistischer Füh- rung; die künftigen Gauschulungsleiterinnen wer­den Mitte Mai in Berlin zu einem richtunggeben­den Kursus zusammengerufen werden, und sie wer­den die Gauarbeit SnheitSch und deu Reichs