SietzenerZamilienbMer
Nummer 99
Unterhaltungsbeilage zum Eichener Anzeiger
Zzhrg-ng Mnlag, ---------
^Nacht der Versöhnung.
Von Manfred Sturmann.
2“ ttM weich auf Dach und Weq 2fr strömt schneidend durch di« Nacht 2 Krähe schreit, ein Käuzchen lacht, 2ie Wolken kauern tief und trag.
Der Sturmwind löscht die Sterne aus TW mne ^anbc bas Kerzenlicht.
2er Mond verbirgt sein Angesicht Und schwindet silbern Hinterm Haus. Doch plötzlich ist das Dorf erwacht, •M allen Haufern regt es sich. Die Fenster leuchten feierlich Wie goldne Augen durch die Nacht. Und Kinderstimmen jubeln laut. Und Lieder flechten frommen Kranz Ist all/»« r"' 2m Lichterglanz alle Kalte aufgetaut.
Und aufgegangen ist ein Stern. Der Beter kniet, die Glocke tönt. Nun ist verklärt, nun ist versöhnt Der Mensch mit Gott dem Herrn.
Weihnachten in her Berghütte Erzählung von Knut Hamsun. .. Copyright 1930 by I. L. A. Wien.
Dach und den beiden obersten mehr heraus, als mit dem
3r ^Winter für sich allein.
roQu gesagt, zu Weihnachten unmäßig viel Schnee aefallen b,r a** ÄÄ&’tT1 w"? r--.
Bar?lächette?" ein Teilchen und sagte dann, indem er in seinen a",enb'«"»
,-ibft w-? bl” e*: ’** ’ta"w',rn,lkrK Sir"i' lk !-chi- Abendessen sollte die Familie auch einen Schnaps haben das Ffhonfo V unb Ninaldus war derjenige, der die Gläser' ein-
Karaffe D“5 cin feierlicher Augenblick; er sollte die
Aller Augen beobachteten &T feinen Endchen halten.
niofc2n(^ hie Rosenkaraffe in der linken Hand, wenn du Leuten ein- 6,r 5”'"-®“ 6i,‘ •“ «-""«• -'»»
vorllckst/-??^"«hm die Rosenkaraffe in die linke Hand. Er goß so u An8® «Tl&n* Tr, basS reme Festessen, es gab Fladenbrot, Sirup «r. f*”' d°i -- W-M-«-»
Tor sprach laut Luthers Tischgebet.
aum Wwlw, ^h^st irrte sich der kleine Didrik im Tage, ging Essen^Der Baler und gab ihnen die Hand zum Dank'für'das
flenräe ntAu mns. ^u?c aj,e1nb mcht für das Esse» danken, Didrik. Es ist du für da? Esst„ danken.^ "' mei6t’ om Neujahrsabend sollst
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I gewöhnUchen^Schnaps^ D^ KöMa Trinft* P*' König trinkt solch heißt, will ich euch^sagen. Davo? käst// ri«?5*- b?s Gampagnertrunk sechs Kronen, je nach dem wie di- iRrti™* «'"Me Flasche fünf bis trinkt der König von frich m°rg ns bi?svä ''a!ä sind. Und den pagnertrunk. Und jedesmal wenn ereinßu™ ^^b'. nichts als Chamer es so hart auf das Tablell dab ausgetrunken hat, stößt
Zessin: Nimm es fort! sagt er. ' 5 öersplittert, und sagt zur Prin-
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«1*1; "5"1 SU'sS'ÄS S -- »n. ,m, mußte man seine Dinge können 6 Pfarrer zu bestehen. Damals r«L"°r'L,e^oh°^^'e^ 's» « «-» d.m
Fußende des Bettes vergraben al?e?das lekl/ma^ fcIbft am aber er fragt« doch danach »n'd \aS internal vom Kramer kam; in der Stube hervor Unb r,ef dadurch eine feierliche Stimmung
« ** Seile auf- Die Kinder versammelten sich neugieria um ibn S'f, ef b*e .stütze ffi f b.°°Ld" ns SSWft®- d--P*"e?°L,7nn1n "ÄÄte S *'"*?"“« **• --»>-« das Zeichen des Kreuzes ‘bann"Ä Iosr mfl^
abermals das Zeichen des Krea--/ n„*sr ö e Stallture und machte
MZOMPL8Ä.LL Paket enthielt eine Sendung von Timian in Amerika eine Boa aun fü)warzen Fell und mit Quasten. Timian hätte wohl daran balle^!erta® €S?°.rt Oden in den Bergen im Winter war, und dann L nWh»2theH$O^-be m9e'at1^' die die wärmste Halsbinde war, die er je gesehen hatte. Sie war wohl auch nicht so billig gewesen.
. "er sollt« nun die Boa haben? Tor, wie auch seine Frau hatten über die Frage des langen und breiten nachgedacht, und endlich
S' JXÄUWteta äUkmmenSnM
Tor hatte sich wieder mit der M-i?- öu lachen begannen,
und die Frau wusch die Tassen ab m ^""de auf das Bett gelegt.
Ach, Gott Ä’lte ^w°h- '>-cht zu denken, was?
du morgen auf Kirchgangswetter hofff? ®aIcnber nachgesehen, wenn unterhielten' ^"mUdnanäe^Tnb“ne bei--®d)ne®. 3u fegen. Die Kinder Dingen; die Katze ging von einem xun^nnWn H verschiedenen
Ich möchte wohl willen mn« rn U1^ stch streicheln,
brachte Didrik hervor ' ” 5 ber König am Weihnachtsabend ißt,
zwanzig! ’ h"' öer König trinkt wohl mindestens
Zwanzig, sagst du?
«3a, die trinkt «r mindestens.
- Äste** ■*


