Kummer 84

Wie ich ausritz ...

Die Mutter bei der Wiege.

Bon Matthias Claudius.

Schlaf, süßer Knabe, süß und mild!

Du deines Vaters Ebenbild!

Das bist du; zwar dein Vater spricht Du habest seine Nase nicht.

Nur eben itzo war er hier

Und sah dir ins Gesicht

Und sprach: Viel hat er zwar von mir, Doch meine Nase nicht.

Mich dünkt es selbst, sie ist zu klein, Doch muß es seine Nase sein;

Denn wenn's nicht seine Nase wär' Wo hött'st du denn die Nase her?

Schlaf, Knabe; was dein Vater spricht

Spricht er wohl nur im Scherz;

Hab' immer seine Nase nicht Und habe nur sein Herz!

W) für Kerls S",!n ®ott' tTM,s waren Tacke und Boltenstein

Kn, unter »4,* rS1. Halbverhungert durch Wälder streifen bedreckt

ein Eiland fchden -in Häuschen flanke bet Dur [ummein! Der Atem blieb mir wea

tiutgefüat au« Schattenwelt der Bücher brach ja auf einmal

^ Phantasie stiegen^a'^stetten herein. Lieblingsbilder

Plz"" Ereifen.O , fen 9ta^men' k'Ngen an, sich zu bewegen, Ingens""hatten ein Bleiklumpen in's Herz: die beiden andern

brQWe keine z,?haL^ 3“ 9e^n' llnb ich hatte fein"

„Tjawoll .

los!

ich später noch oft hineingefallenbin,«k di« werde. Zum erstenmal fühlte ich die Traumbattmeöu h hinelnfallea und die Wirklichkeit der erträumten der wirklichen Ding«

bu

schaltete den denkwürdigen Satz ein: metnem Barnen inne «ah

„Begabung ist gar nischt. Begabt ist jeder t w -

necesse est! Rudern rudern! (Fin webirgstrottel. Navigare

aber mal haut er besti^nt irgeLo aufl" ^ W tOnn Ian«e treibe»,

5'Q”er a,trer.^lrrl®r hieß zu seinen Lebzeiten Meffert. JrgkLw^'K^

SichenerLamilieMMer

Unterhaltungsbeilage zum Gietzener Anzeiger

—"sramr

Du bift ^od^nie' fihenaebneb^n "^erab llnb nickt«

* n,ch, ftttaraÄ* „xj, * M

bort rum Fenster hinausspringen fab ml"1 mcin Jimmer eilen und stehen ... Nein, wirkliL es'blieb^ «7n 2* meinem

"Gemocht!", sagte ich erreat Z ^.n Weg als d.e Flucht. „Quatsch. Dort suchen fte im« "h x " ®° *br — nach Amerika?* Ungarn denkt kein Aal. WieviA GAdÄst?u?"^°^n "ach Ungarn. „Zwei Mark fünfundsechzig " ' öu?

rfÄ fetlÄ?*'* flauen. A.

brei, oier Wochen. Dann müssen wir nafürlf*reilh^.ba5 nicht länger als dienen. Boltenstein will den ,arbclten- um Geld zu ver.

geben, oder Schmetterlinge fangen aus!vo7n- atelnifd,e Nachhilfestunden ft?-IffSrÄ?.«

it)re goldohrigen Nähnadeln zerbrechen, otelleich?nock"-^ Eouoernont« u«<Är SS‘“n W6en' ’’*« “• 4p-4 machen,- ,a„e ich

*lf® »“<?'■ be",,l‘ X«“- -W. ”» «. S«to,„er, „nt,

„Laubsägearbeiten!"

Das leuchtete selbst Tacke ein

»W*« - du mut mau dann eben in

«xrfe. 'Lira,,,. 3l!j ,tll,E(, mefr.S UM?r SB*'

der Hosentasche trug ich immer ein m anstellen ...

„Also - erledigt!" dst-nd Creme-Bruch-Schokolade.7.

Jach ritt Tacke zurück.

KWä* -

2eÄn-^ ftCf,C 8Qnd 9ut. Im Zeichnen sogar sehr gut. Bloß im Mein Vater zuckte die Achseln-

WW b-"!>" “!> du I. keine d-michen Aufi-tze „

Em« Bubengeschichte von Walther Nissen Jm°Hin^7uf7asÄLdk n&^a^malS T ^rfe Ecke, ''chaanähernd die Hälfte der Klasse in^LrteEa sitzln" W Unb aufjZ^erk TL^r 3U i°"er Zeit

Gouvernante, der ich Gedichte fdfrieb — ^onp und eine

Schularbeiten. Zum Unglück war ich ein b«.b "M viel Zeit für ohne Büffelei chatt durch J begabtes Kind, daß ich auch

meinem einfachen Hirn^ de7 ^5°^" -vor. So konnte ich in morgens auf dem Schulweo __ mir h h Arbeit nicht begreifen. Rur

der Stadt — schlug ich mich miMatebiH*» Stunde Wagenfahrt nach MZZZZZM^ ZUUW

kommenfchaft zu spielen' " gebeugten Erzeuger einer mißratenen Nach- MZWKW-M--- an den Zaun band und Ä üor bem Maule stand,

rWg in den Park verschleppte.^ ^"Zeichen einer verhaltenen Er- ^ttetiunn6«^6 4**1 anderes Gymnasium und stand ebenfalls vor der

W fÄ^nV-rGarrt Mein Gott, fein, unter «b'.FiuchtenI Halbverhun- bauen, aben^r5^s^°s^' schließlich