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wirst.

I waren, wie bei allen Häusern, sicher dicht

gewesen und die Bewioyner in die Keller ae- flnchtet, uin vor den Geschpssen sicher M fein. Die Beweis r6^ ^'chulhaules ! Alles gute und von ihm heiß! geliebte ' wte Ettw, der alte Freiherr mtb Gisela. Er VU8ei- ^ stellte mit aller Mast Gisela sich, ! vor dre Seele wie sie frank und schlank vor ihm gestanden |,c * be" @tI""6 * R

S ma?enrbl t traurigste sein mochte: der Abschied aus dem Elternhause, das war die schönste in seinem Leben Da imK Nur, leise Schritte

mLras' ^ud es mn fing en ihil Weiche Arme, nnd ans [S stunde brannte ein Kuß. Noch nie war Paul Wintzer stelußt worden und nun war es geschehen. In seliger innerung an diesen Augenblick schlummerte er ein, sanft und mit einem milden Lächeln auf den Lippen. W hatte er geschlafen und immer und immer das-?

3toLe. weiche Arme, die ihn umschlangen- zwei weiche Lippen, die ihn küßten. Da hörte er aus weiter Ferne seinen Namen rufen.Wintzer! Wintzer!"

erwachte und rieb sich verwundert die Augen Das war kern dunkler Flur, das war ein ödes) graues^Biwaks- felö, über das der junge Tag dämmerte.Wintzer' Weilt Uteumnd^wo der .Musketier Wintzer liegt?" klang's jetzt Hier! Hier ist Musketier Wintzer! Wer ruft mich?". (Fortsetzung folgt.)

Vas Album.

Skizze von Max Beer (Paris).

«*«-» ÄJ'XfiXÄ sb «WS- Sie dazu? Es ist stark! Und ich muß doch heraus!

< . ' Warum ich heraus muß? Ja, sie sind hier alle au

n'"^u das Bild nicht finden! Denken Sie sich, das Bild. Und es ist doch das nichtigste. Ich muß es unbe­dingt haben Um jeden Preis muß ich dieses Bild haben. Diese

es aber niemals finden. Deshalb muß ich heraus. Denn ich, Doktor, ich werde es sofort finden.

wird nicht so leicht sein? Sie wollen sich das

<^fem' ^Eor! Da ist nichts zu überlegen! Ich muß doch! Ich muß doch mein Bild haben! Ohne dieses Bild hilft nur das ganze Album nichts!

M 1' f? ruhig sein? Ja ja, da soll einer ruhig

bleiben! Ich kann da nicht ruhig bleiben. Und sagen Sie »ivIm ^te anderen, ein Bild mehr oder weniger mache

" chw aus. Nein, das dürfen Sie nicht sagen! Ich muß doch mem Leben zusammenbringcn! Wissen Sie das nicht? Seit Bahren suche ich doch nun mein Leben und meine Familie, Seitdem man mich ausgesetzt hat, da unten air der Treppe, . . . Man hat Ihnen davon gesprochen, Doktor? Ob ich Meppe be?tfc? benfe ,

Wachts, !venn ich über mein Album grüble und sie alle hin-, 2 ornf wrch anale, sie zu erkennen, darm sehe ich plötzlich den Anfang memes jetzigen Lebens wieder. Dann schaudert mir. Und ich krieche ins Bett. Mer es hilft mir fWr bte steile, gekrümmte Schlangentreppe.

Sie wendet sich und steigt hinab. In sechs tiefe Stockwerke ^lnct®v ^as Haus ist dunkel. Irgendwo neben der m meinem Bett und verstecke mich unter der

Decke. Aber ich sehe es >hoch. Ich sehe, wie plötzlich oben je-, mand, ganz oben, totffeit Sie, jemand sich über das höchste E^'Uder neigt, den Kopf vorschiebt, hin und her schaukelt äuf dem Geländer, Mit den .Beinen nach hinten schwingt und plötz- V,f ^?/wr! Doktor! plötzlich mit den Armen in die Luft wilagt, nut den Beinerl nach hinten sucht, -und danir schreiend, vornüber schwebt, schwebt und nun saust,- hinabsaust, den dunUen Schacht hinabsaust.

Und dieser Mensch bin ich, Doktor.

Aw stiege hinab, schnell und schwer wie ein Stein. In gerader ~uite fliege ich hinab. Und dennoch scheint es mir- als folge ich im eiligen Hinabstürzen allen Windungen der Treppe und des Gelanoers. An den qucrliegenden Eisenstaugen will ich mich festklammern. Jetzt packe ich die Stütze. Aber 'st /ntgleitet meinen feuchten Händen. Ich stürze weiter. Halt« mich wieder. Recke verzweifelt die Arme. Und falle so eine Ungeheure Ewigkeit lang, eine Ewigkeit lang hinab und,hinab und imm tiefer hinab.

Ich werde sterben! Ich brülle fürchterlich.

-as stimmt. Ich hatte Ursache, meinen Namen zu Doch das ist meine Sache!"

ewiß tzreund, wenn du nur ein tapferer Haudegen , Solche die Grund haben, ihren Namen zu per- leugnen und ihre preußische Heimat zu meiden, kann F-rank- reich doppelt gebrauchen, aber das eine merke, Freund wenn du den .Versuch machst, zu entfliehen, igibts keine Gnade. Nur eine Kugel bleibt für dich!"

Und nun aings fort. Erwin Sommer oder Wintzer ww er eigentlich hieß) mußte sich in den Reisewckgen setzen, als sechster Fahrgast. Mit finsterer Miene, verschlafen und mißmutig, hockten fünf andre schon in dem Stroh, drei Italiener, zwei Schweizer und nun er, der Preuße Lana- entgegen^^ aufwärts im Tale, der Grenze

Mit den Gewehren schickten sich in aller Gemütsruhe an, das augetündigte Todesurteil zu vollziehen.

Stell dich an den Graben, Bursche," sagte der eine. Da Überfiel den Musikanten plötzlich eine rasende Wut, so ursprünglich und toll, daß er seine Fiedel am Halse packte und sie den beiden ihm am nächsten stehlenden Werbern links und rechts um den Kopf schlug, bis sie in kleine Stücke zersprang.

Jetzt waren die Werber die Verblüfften.So, Jhr Erpresser, nun will ich mit -Euch gehen! Handgeld her'" keuchte Erwin.Ach, hat das gut getan! Schone Fidel, hast manch ein Liedlein gesungen und manche Träne ent­lockt, und nun bist du hin, an ein paar Lumpen mußtest du verenden!" 1

Nachdem sich jetzt die Geschlagenen erholt hatten, zogen ste freundliche Gesichter, und der eine sagte:Kerl, a& chisft uns, hast den Teufel im Leibe, verdammt. Hier, Dein Handgeld, und nun komm!"

^ schritten zum Wagen, und der feine Franzose, den sie Monsieur Maedonald nannten, nahm Erwin die Papiere ab.Wie heißt du, Freund?"

Erwin Sommer!"

® uFer HEKose suchte ' in den Papieren, schüttelte den luchte wieder und sagte:Die Papiere find' ge- fälscht. Hier^steht Erwin Wintzer ans Heidehorst in Preu-

8. Teil.

selbiger Nacht, da der Jüngste derer von Altenlohe m Heidehorst verschied, hockte Paul Wintzer, der Schullehrer von Herdehorst, drei oder vier Stunden von seinem Heimats- Wachtfeuer. Ein lauer Wind blies von West über die halbwüchsigen Felder. Ganz, ganz in der Ferne ver­haute der schwache Kiang eines vereinzelten Schusses, wohl Von den vorgeschobenen Kavalleriepatrouillen herrührend Sonst weite, ode Stille. Lange, unendlich lange Reihen von Wachtfeuern loderten an den Feldrändern entlang bis weit drüben tu den Föhrenbusch hinein.

, ssul Puul Wintzer lagen und hockten die Kameraden mit schlaffen, schmutzigen Gesichtern. Die grimme Kampfeswut des vergangenen Tages war einer starken Ermattung ge­wichen. Die Aufregung des Gefechts wurde durch milde Trästme verdrängt, die den Schläfer vielleicht in das Hei­matshaus versetzten, mitten unter Vater und Mutter. Paul Wintzer hatte sich in seine Fe'lddecke gehüllt, sein Haupt auf entert «attel gestützt, und blickte in den prachtvoll be- stirnteu Himmel. Seine G!edanken waren weit w-eg in Heidehorst, int kleinen Schulhause.

Vor etwa zwei Stunden, kürz ehe Zapfenstreich geblasen würde^ war er über die Biwaksfelder geeilt, seine Freunds öh suchen,-i)ie. bet ber Verfolgung des geschlagenen Feindes viellmchr in emen anderen Truppenverband geraten waren o. v ^tte sle urcht gefunden, den Etzinger nicht und den ^Uhker Werner nicht, überhaupt nur einen von denen, die mit ihm aus Heidehörst stammten, und dieser wußte genau so wenig tote er von den Landsleuten. Er hatte den Frido­lin Etzmger zuletzt an seiner Seite gesehen, tote dieser einem ^"ulmigen Franzosen ein Bajonett durch den Hals stieß,

Werner wär ihm schon bei dem ersten Vorstoß sewen Augenblick, als der Kirchturm E r T ail§ ,2 Augen gekommen. Wo mochten sie

116 ieben Menschen? Vielleicht verwundet oder

©ein Sinn lvanderte in das Schulhaus. Merkwürdig- vor sieben oder acht Stunden wär er an demselben Sch-u^ hause vvrbeigesturmt, ohne int Kampfesgewühl dahin zu schauen. .Hatte wohl auch keinen Zweck gehabt, denn Türen