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nächst, sich frei freu dicke» MnisNÄlte» ititfr Zilchl-auken bte Zunge zu verrenken. Als er aber erst einmal bi» ersten Schivlertgkettest WerWnnben hatte, machte er mit Mnem stmlnenswerten Ge- -LchtniS. überraschende Fortschritte. Währeub des Unterrichts teil es W manch lustigen Zwischeufätteu. Bismarck hatte aut dec Jagd einen kleinen Bären gefangen, mit dein ferne Herden, damals acht und elf Jahre alten Jungens spielten und der in dem gronen Sank, iv» die LektÄm-en stattsanden, frei herumlief. Wahrend Bismarck als fleißigen Schüler TurMnjcWs damals efren erschte- neue NovelleDas adlig« Nest" ins Deutschs übersetzte, mustce er auf einmal laut auflackjen, denn der Bür hatte sich dem Lehrer genähert und dieser war in entsetzliclxr Angst, daß dre Bestie ihn in dir Waden freisten konnte. Durch ferne rasche Ern lernung des Russischen teufte er sogar die Anfinerklamkert des Zaren auf sich. Er war mittags ins kaiserliche schlost geladen . Worden und Alexander II., fragte ihn:Berstehen Sre russisch?' Ich verstehe eS ein wenig, Majestät," antwortete Bismarck dreist, wenn es nicht zu rasch gesprochen wird."Lernen sie die Sprache schon lange?" fragte nun der Zar weiter und als Bis­marck auf Russisch erwiderte:Erst seit vier Monaten." war Ate- xander höchlichst erstmmt über ein so ungewöhnliches Sprach!- talent und äußerte sich darüber in den schmeichelhaftesten Worten Sbent Gesandten. Besonderen Spast machte Bismarck die viel-

tige Bedeutung des WortesNitschetvö!", das eigentlichW tut nichts!" heißt, dessen Sinn aber auf die verschiedenste Weise je nach dem Inhalt des Gesprächs ausgetegt werden kann und sowohl bent dlusdruck des Bedauerns und der Entschuldigung, Wie der Zufriedenheit und Genugtuuug entspricht. Die Vieldeutig- feit dieses russischen Aller!vvltswortes sollte -er einmal in fühlst barer Weise kennen lernen. Bei einem Jagdausslug hatte er sich verspätet und einen Schlitten gemietet, der ihn möglichst schnell zu seinem Gastfrennde bringen sollte. Aber der Kutscher kam iHv! trotz aller milden und kräftigen Ermahnungen, die «r an ihn! richtete, nicht rasch genug Vorwärts. Auf die Frage, weshalb er denn nicht schneller fahre und ob er auch den richtigen Weg nicht verfehle, antwortete der Kutscher intmev gelassen:Nitschewo!" Selbst als er einen Puff in den Rücken erhielt, zuckte er nur eilte sagungsvotl mit den Schultern und murmelte WiederNitschelvü!". -.tzuch mackjte er mit seinem Schlitten eine zu kurze Wendung. Das Fuhrwerk neigte sich bedenklich zur Seite und kippte endlich mit seinem erlauchten Passagier mm, der schon damals über zwei 'Zentner wog. Bismarck fiel mit dem Gesicht in den Schnee. Als er sich Wieder erhob und ärgerlich zu schimpfen anfing, sagte der Kutscher, nachdem er seinem Fahrgast gemütlich den Pelz ab- geklopft hatte:Nitschewü, Herr, wir werden schon irgendwo! glücklich ankommen."

* De r Klnb der D rriz«h n n einer der bekanntesten Rein- horker Klubs, gab jüngst ein Bankett, frei dem der Aberglaube in jeder Gestalt gehörig lächerlich gemacht und daK Schicksal keck 'Herausgefordert würde. Die Tischgäste fasten zu je dreizehn frei» ginnen, und vor jedem brannte in einem schädelartig gefornttsst Achter eine rote Kerze; ein plötzliches Erlöschen der Kerze gilt M böses Zeichen: nach einem weit verbreiteten dtfrerglauben must von dreizehn beieinander sitzenden Menschen der, dessen Licht zuerst erlischt, noch im Laufe des Jahres sterben. Als alle Platz genommen hatten. Wurde ein Spiegel zerbrochen; dast Salz in grasten Mengen auf bie Tischtücher geschüttet Wurde, ist selbst­verständlich. Von Zeit zu Zeit sangen auf ein Zeichen des Präsi­denten, der mit einem Mmcschmknochen auf den Tisch klopfte, Käte im Chor die Zahlen von eins bis dreizehn, rind diese llnglücks- zcchl würbe jedesmal mit rasendem Beifall begrüßt. Während des Banketts spielte das Orchester nur Trauermusik, und zuletzt erschienen/ wie bei einem Begräbnis, die Kellner in feierlicher Prozession mit brennenden Kerzen und brachten eine r'iesige Schoko­ladentorte, aus der -ein Schädel und zwei kreuzweise übereinandsrj- gelegte Menschenkiwchen prangten. Der also verhöhnte Aberglaube «ächte sich jedoch. An jedem' Tische stand ein offener Regenschirm, der als eine Verspottung und Herausforderung des Regenaber- glanfrens gedacht War. Einer diesen Regenschirme bildete für einen Kellner, der mit einer vollen Suppenschüssel ankam, ein Verkehrs­hindernis, und ehe man sichs' versah, war über dreizehn Tischgäste ein nicht sehr angenehmer Regen von Heister Brühe niedergegangen.

* Der überfahrene Elephaut. In der Provinz Kaschmir in Indien hüt sich, Wie man aus London derInf." schreibt, ein sonderbarer Eisenfrahnunfall abgespielt, wohl eine? der sonderbarsten, bie sich je ereignet haben. Es finden sich unter anderem in jenem Teile der Provinz Kaschmir auch noch Ele- iphanten 'vor, freilich ist ihre Zahl durch die unaufhörlichen Jagden, die vor allem von englischen Jägern angestellt werben, stark vermindert Warben. Vor -einiger Zeit kam es zu einem Zu­sammenstoß zwischen der Eisenfrahntokomotive und einem Ele- Mauten, über beit ein Augenzeuge in einem Londoner Matt fob- geiwermasten erzählt:Wir waren von der letzten Station weg- gefahren und mochten uns seit einer Stunde auf freier Strecke! befinden. Der Zug hatte eine .Geschwindigkeit von mindestens 85 Km., als er plötzlich bie Fahrt verlangsamte und scheinbar ohne Grund stehen blieb. Die Reisenden, die nicht Wustteu, was geschehen war, sprangen aus den 'Abteilen und man lies zur Loko­

motive. Da bot sich ein seltsamer Anblick dar. In eine in' M« : stand von 500 Schritten versperrte ein« Elephanteuh-erde, di« mindestens 25 Tiere zählte, die. Strecke, die schwarzen Koloss« starrten schweigend uns entgegen, sie rührten sich nicht/ sonderns ' hoben nur manchmal wie drohend die Rüssel. Da war guter Rat teuer, was sollte geschehen. So -ohne weiteres gegen die Elv- phauten loszufahren, ging doch nicht an, beim ein Zusammen­prall mit den ausge'ipachesnen Miesen Wäre auch für den Eisen- frahnzug sicherlich nicht- ohne Folgen verlaufen und fuhr der Zug langsam gegen die Herds los, so mußte man gewärtig1 fein', dast die Tiere frei der drohenden Stellung, die sie einuahmest, gegen bie Waggons losgehen würden, was gleichfalls nicht ge­fahrlos war, da 25 wütende Elephanten sehr wohl im staube sind, -einen Eisenbahnzug mitsamt den Fahrgästen .gründlich zu zer­stören. Es blieb nichts anderes übrig, als' das Feuer zu er« öffnen, mit Gewehren waren ja alle versehen. Tatsächlich hatten schon die ersten Schüsse die Wirkung, dast bet größte Teil der . Herde langsam Kehrt machte und rechts und links in beut' hohen! Bambusgestrüpp verschwand. Nur ein Tier, augenscheinlich bet älteste und stärkste der Herde, wich und wankte nicht, obgleich dte Kugeln nur fo um ihn pfiffen. Da der Zug eine1 .längere Betz- säumnis unmöglich vertragen konnte, das Hindernis sich jedoch, nicht aus dem Wege räumen liest, so beschloß mau nach, längerer Debatte endlich doch, loszusahren. Der Lug bewegte sich ruern eine Strecke weiter zurück, nahm gewissermaßen einen Anläu? und fuhr bann mit voller Geschwindigkeit gegen den Elephanten. Wir beugten uns alle aus den Fenstern und harrten der Tings, bie ba kommen sollten. Der Elephaut wich wcchchafttg nicht. Da, Plötzlich ein Ruck - - ein Stoß, den Wir alle verspürten, allein der Zug sauste weiter und man sah, wie. der Eiephant von der Sicherung der Lokomotive zur rechten Seite int Bogen, allev- dings nur infolge seiner Schwere einige Nieter weit, fortgest schleudert Würbe und als blutig zerguetschte Masse tot liegest Web. Hoffentlich bient sein trauriges Schicksal ieinen Stammes!- genossen mm mehr als Warnung."

Literatur.

DaZ Welter" Monatsschrift für Witternngskimde. Jähr­lich 12 Hefte. Verlag von Otto Salle in Berlin W., Eltzholzstr. 15. Das vorliegende Januarheft bringt einen Artikel über bie Jahreszeiten von H. Hecker, einen weiteren über die feste Eis­decke, den Eisaufbriich, Eisgang auf Flüssen und Strömen von Scheibel, alsdann über die Beobachtung der Gewitter von DretS. Den weiteren Inhalt des Heiles bilden: Monatsübersicht über den Wilterungsverlauf, die Erscheinungen der oberen Luftschichten und Meteorologische Nolizeu. Bei der Bedeutung, die der öffentliche Wetterdienst gewonnen hat, ist eine besondere Abteilung:Nach­richten aus dem öffentlichen Wetterdienst" eingerichtet, die in diesem Hefte einen interessanten Beitrag ans der Feder von Prof. Schultheiss über den Wetterdienst in Baden aufweist. Als ständige Beilage erscheint eine in Farben ausgeführte Karte über bie Nieder­schlagsmengen in Zentraleuropa nebst den Luftdruck- und Temperatnr- (inieit; sowie eine Karte über den Gang der Temperatur in den höheren Luftschichten über Berlin. Es wirb eine Fülle von in­teressantem Material in dieser monatlich erscheinenden Zeitschrift geboten, und es verdient nochmals hervorgehoben zu werden, daß gerade der gemeinverständliche Ton, der Lust und Liebe zu syste- inatischen Weller-Beobachtungen in den weitesten Laienkreisen zu erwecken geeignet ist, den Erfolg dieses Unternehmens herbeigeführt hat. _____________

Königspromenade.

Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weiss miteinander verbinden, daß man wie der König auf dem Schach­brett stets von einem Feld nu8 auf ein benachbartes übergeht.

Auflösung in nächster Nummer:

man

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Auslösung des Geographischen Verschiefrrätsels tu voriger M.? Madrid

Persien Basel Weser

Peru Tirol

Serbien

Blebaftton: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheit UntversttätZ-Bnch. und Steindruckerei, R. Lange, Dietzen.