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ZMen übergehend nenne ich die von.40 und mehr unter Beigabe
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und daß der
Ebenfalls greifen die heute noch Schaffenden wieder immer nach diesem unerschöpflichen Schatz edelster Lyrik |o Itnton Emanuel Geibel mit Recht als einen Liebliugsdtchter deutschen Komponisten bezeichnen darf.
des Textes: . .
Sehnsucht : Ich blick m mein Herz
Des Müden Abendlied: Verglommen ist das Abendrot
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Siehst du das Meer i
Im April: Du feuchter.Frühlingsabend Und wenn die Primel schneeweiß blickt ES fliegt manch' Vöglein in das Nest O stille dies Verlangen O schneller mein Roß Du bist so still, so sm ist, so sinnig Mein Herz ist iuie die dunkle Nacht Nun die Schatten duuteln Gute Nacht mein Herz und schlummere ein Gute Nacht: Schon sängt es an zu bämmern .. Spielmannslied: Und legt ihr zwischen mich und )ie Morgenwanderung: Wer recht in Freuden wanoern will 76 Nachtlied: Der Mond fommt still gegangen Wasserrose: Die stille Wasserrose Jni Wald im hellen Sonnenschein Wohl waren es Tage der Sonne Vöglein wohin so schnell In meinem Garten die Nelken Gondoliera: O komm zu mir Wenn sich zwei Herzen scheiden .
Auch die bekannten Liederkomponisten, Volt denen ich mir die verstorbenen anführen will, nnb von diesen nur die Zahl der einstimmigen Lieder, sind mit Ausnahme von Johs. Brahms nicht an Geibel vorüber gegangen: H. Esser erwählte sich 23 Gedichte, Robert Franz 13, G. Göltet mann 12, G. Graben-Hüfsmaun J, F Gumlbert 23, F. Hiller 22, Ad. Jenseil lv, F. Kücken 8, Frz. Lachner 18, Ed. Lassen 11, H. Marschner 29, F. Meiidels- sohn-Bartholdh 2, H. Proch 5, C. G. Reissiger 12, Rob. Schumann 14, W. Taubert 9, O. Tiehsen 9, H. Truhn 2o und. Hugo
Vevenißchtes.
*’ Alte Vorläufer moderner! Erfindungen Es ist eine interessante Aufgabe, durch die Jahrhunderte rückblickend zu verfolgen, wie alle großen Erfindungen der neueren Zett ihre Vorläufer gehabt haben, wie grübelnde Männer in einsamen Studierstuben schon lange vorher nach bei Lösung von fragen suchen, die späteren Jahrhunderten Vorbehalten bleiben sollten-. Dann, wenn eine gewisse Vorarbeit geleistet ist, läßt sich verfolgen, wie verschiedene Männer in verschiedenen Ländern dieselbe Zdee toufgreifen, die sozusagen in bet Lust liegt. Im Windsor Magazine zeigt (George A. Wade die interessante Abbildung einer Ach ersten Lokomotive, bie bereits im Jahre 1784 in Englanb konstruiert wurde, die Murdvcksche Maschine: sie ist verblüffenb einfach. ein kleines Wagengestell mit einem kleinen Borberrab und zwei größeren Hinterräbern, über denen eine einfache Maschine angebracht ist. Ihr war freilich keine jpraktische Laufbahn be- schieden; die erste Lokomdtive, die in England einen Zug be- fötberte, war vorn Typus dep alten „Lokomotionen", b_te letzt noch in dem Eifenbähn-Museum bei Darlington zu sehen ist. Hier ist bereits die neue Lokomotive den wesentlichen Grundformen, vorgebildet, dem großen auf den Mdern liegenden Dampfkessel und der Rauchesse, die sich bei der Lokomotion freilich in gewaltiger Biegung unförmig hoch emporhebt. Wer der Urheber der Lokomotive ist eigentlich Richard Ttevithick, der, bereits 1771 geboren, sich mit dem Problem beschäftigte, die 'Dampfkraft praktisch aus zu nutzen. 1796 konstruierte er ein Modell, in dem zum erstenmal Kessel und Maschine ein Stück bildeten. 1801 wurde dann eine größere Dampfmaschine gebaut, die als „pustender Teufel" bekannt wurde und noch heute im Londoner .South Kensington-Museum zu sehen ist. Dies war einer bet ersten Dampfwagen, die wirklich Passagiere beförderten. Wie ein Urahne des Automobils mutet daneben bet große 'Dampfwagen an, der 1835 für beit Passagierverkeht zwischen Birmingham und London konstruiert wurde. Es war ein unförmiges riesengroßes Gefährt nach Art der alten Postkutschen, nur ungleich größer, Vorläufer der heutigen Wutobusse: ein wahres Ungetüm mit drei großen breiten Rädern, die fast wie Straßenwalzen aussahen, die große Karosserie mit zwei Conpees und auf dem Dache Sitzplätze für 20 Personen. Der Lenker des Gefährtes, saß vorne zwischen vier Passagieren, etwas erhöht, und hielt eine Kurbel in der Hand, die das riesige Gefährt lenken sollte. Das Fahrzeug hat übrigens London niemals erreicht. Es legte zwar mehrere englische Meilen mit bet für damalige Verhältnisse ganz außerordentlichen Geschwindigkeit von 15 englischen Meilen in bet Stunde zurück, aber bann kam bie „Panne". Dieser' Wagen des Dr. Church wurde dann später unablässig verbessert, aber er versagte immer wieder. 'Der Gedanke, die Dampfkraft für die Fortbewegung von Wagen zu benutzen, hatte auch vorher gr|ü!a
belude Techniker beschäftigt, schon 1786 arbeitete SmnmingtoN au dem Modell eines DaMpfwagens und 1769 beschäftigte sich Cuanot in Frankreich mit dein gleichen Problem'. .1680 schott beobachtete Sir Isaac Newton, daß DaMPfwagen durch die Reaktionskraft komprimierten Dampfes bewegt werden könnten, und. 30 Iahte früher konstruiert bet Marquis von Worcester bereits eine Pumpe, die ans bie gleiche Weise arbeitet. Und wenn man den Blick noch weiter zuruckweNbet, finbet man noch mehr Anzeichen dafür, baß bet Menfchengeist schon früh bie Belvegungskraft des Dampfes anszunutzen suchte. Schon 130 Jahre v. Ehr., zur Zeit HeroS von Alexandrien, benutzte man solche künstliche Bewegungs- fr.äfte zur Oeffnung und Schließung der großen Temveltüren. So erstrecken sich auch die ersten Versuche, bie dem Gedanken des Dampfschiffes zustreben, weit in bie Vergangenheit. 1553 versucht bereits Blasco be Garay bie Dampf kraft zur Fortbewegung von Schiffen zu beiuitzen und zehn Jahre später beschäftigt sich der Marquis von Worcester mit derselben Frage. Man kann verfolgen, wie bie späteren Versuche des achtzehnten Jahrhnnderls', die Experimente Ramsays, Franklins und Evans' sich dem Erfolge nähern, bis 1788 endlich Patrick Millar mit einer Wattmaschine ein kleines Fahrzeug herstellte, bie „Charlotte Dundas", bie von Lock nach Port DuubaS -- eilte Entfernung von 10' , englischen Meilen — in sechs Stunden gegen starken Wind fuhr. Uitb zugleich warb in Amerika dasselbe Problem ansgegriffen nnb von Robert Fullen, Olliver, Enaus und 'Colonel Stevens der Lösung nahe geführt. '
*' Chinesische Lotterie. Die Söhne des Himmels sind leidenschaftliche Lotteriespieler und gar oft versammeln sich eine Anzahl Chinesen, um das Glück hetauszufordetu. Denn beim chinesischen Lotteriespiel muß jeder Spieler persönlich anwesend fein. Jeder erhält ein weißes Blatt Papier, das et mit dem Pinsel mit zehn Zeichen versehen darf. Das Los kostet etwa 50 Pfg.; für eine Mark darf er zwei Reihen, für 1,50 Mark drei Reihen, je zu zehn, ans seinem Blatt aufzeichnen. In bet Mitte des Raumes, in dein das Lotteriespiel vor sich geht, befindet sich ein großer Tisch, an dem vier Gehilfen des Lottetiepräsibenlen sitzen. Hier liegen auch bie genauen Kopien der Zeichenkouchination, bie jebet Spieler aus seinem Blatt getuscht hat. Vor beut Präsidenten, der ebenfalls am Tische sitzt, steht ein großes rundliches Gefäß, das bis an den Rand mit kleinen Papierschnitzeln gefüllt ist. An einem kleinen Tische in bet Ecke sitzt ein zweiter Gehilfe, bet ein ähnliches, aber leeres Gesäß vor sich stehen hat. Auf eine Einladung des Präsidenten hin zieht bann einer bet Anwesenden zehn Papierstücke aus dem Topf beS Präsidenten und legt sie in das Gefäß des Gehilfen. Dieser nimmt nun die Papiere Stück um Stück heraus und liest mit monoton singender Stimme Hw Zeichen vor. Die vier Gehilfen am Tische markieren nun auf bett Duplikaten bet „Lose" bie Zeichen, bie mit den gezogenen übereinstimmen, mit toter Tusche. Wenn unter den zehn auf deut Lose angegebenen Figuren fünf mit beit gezogenen iroereumtmnten, so gewinnt bet Inhaber bes Loses eine Mark, stimmen sechs überein, so empfängt er nenn Mark, bei sieben 75 nnb bet amt 460 Mark. Diese Gewinne werben sofort bat ausgezahtt. r.<wet werden jedoch bei Losen, auf denen zwanzig oder dreißig Zeichen angegeben sind, immer nur zehn als zusammengehörig betrachtet und sie müssen vorher durch eine Linie streng voneinander geschieden sein. Biele leidenschaftliche Spieler betreiben diese Lotterte in großem Maßstabe, uni) setzen oft Hunderte von Mark eilt, freilich selten mit dem gewünschten Ergebnis.
* Auch ei it Ersol g. Fabrikant: „Zu einem Vertreter für Amerika habe ich es' noch nicht gebracht, aber drei meiner Kassierer sind schon drüben!" _ ,
* Ausrede. Frau: „Tu hast unseren Willi zum ersten Male nach Bier geschickt und da gleich mit zwei Krügen? —• Mann: „Ich bitt’ Dich, da kann er doch befser's Gleichgewicht halten. , ,
* In der Schule. Lehrer (beit „Tell" erklärend«: ,,Also Stauffacher spricht hier zu feinem Weibe: Nach Uri fahr ich stehenden Fußes gleich! Wer kann mir sagen, was hier stehetideii Fußes bedeutet?" — Ter kleine Schulze: „Vierter Klasse!
Telegiaphetträtfel.
Die Striche sind durch Vokale, die Punkte durch Konsonanten zu ersehen:
'__, i Schiller.
Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung des Magischen
Quadrats
in voriger Nummerr
K
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Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen-


