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und „Tom Sawyers Abenteuer" (1 Mk.), und daneben ein neuer Band (4) des „Polnischen Novellenbnches" von Alb. Weiß (Lnbd. 1 Mk.) mit Beiträgen der ersten Schriftsteller Polens, darunter wieder 5z. Sienkiewicz mit einer seiner kleinen Meisterschöpfungen, „Der Organi", vertreten.

Bon George Eliot erscheint Silas Marner, Der Lein- wandweber von Raveloe (Lnbd. 75 Pfg). Max And. Schenck bereichert uns mit einer schönen Ausgabe der „Sprüche" des persischen Weltweisen Omar Chajjam (1,20 Mk.). Heinz Bothrner widmet der deutschen Heide in seiner Sammlung „Heidebuch" (1 Mk.) einen Strauß gemütvoller Dichtungen. Eine wichtige Gruppe bilden die lieben Frennde unserer Kinderwelt, die klassischen Märchen und Fabeln von An­dersen (2,75 Mk.), Bdchstem (1,30), Hauff (1,50), Grimm (Auswahl 1,50, große Ausgabe (3.—), Gellert (0,75), Mu- säus (0,75), „1001 Nacht" (2,50), Schwabs schönste Sagen klassischen Altertums (3,50), die reizvollen „Indischen Mär­chen" Fr. v. d. Leyens (2—). Ihnen reihen sich die gehalt­reichen Schriften für ein reiferes Illter an: Hauffs roman­tisier „Lichtenstein" (1,50), Jmmermanns idyllischer „Ober­hof" (1,50) und sein komisches Heldengedicht „Tulifäntchen" (1 Mk.), Andersens „Bilderbuch ohne Bilder" (1 Mk.) und „Glückspeter (1.—), Beecher-Stowes „Onkel Toms Hütte" (2,50), die lieblichen Erzählungen von Dickens „Heimchen am Herde", „Sylvcsterglocken", „Weihnachtsabend" (je 1.—) oder alle drei zusammen in einem Bande „Weihnachtsge- schichten" (2.—), Habbertons gemütvolle Plaudereien „He­lenens Kinderchen" (1,50), „Anderer Leute Kinder" (1,75), beides in einem Bande (2,50), Smiles mit freundlicher Mahnung wirkende treffliche moral-philosophische Bücher „Charakter", „Pflicht", „Selbsthilfe", „Sparsamkeit" (je 2,50), die trefflichen Werke Meremias Gotthilfs „Uli der Knecht", „Uli der Pächter", „Geld und Geist" (je 1,50), „Dursli, der Branntweinsäufer, oder der heilige Weihnachtsabend (50 Pfg.), des alten wackeren Hebel goldenes „Schatzkästlein" mit' der neuen Folge „Erzählungen des rheinischen Haus­freundes (je 0,75), Hebbels jngendbildendcs gewaltiges deutsches Trauerspiel „Die Nibelungen" (1.—), Schillers begeisternden „Wilhelm Tell" (0,50 Mk.).

Tie junge Damenwelt dürfte besonders fesseln Eber­hards Idylle „Hannchen und die Küchlein", Eichendorffs romantischer „Tangenichts", Fougues „Undine", Goethes „Hermann und Dorothea" (je 1 Mk.), und des Dichter­fürsten „Märchen" in neuer reizvoller Zusammenstellung, wenn auch trotz des Titels kaum als Geschenk für Kinder verwendbar; ferner des Meisters der Detailmalerei Heden- stjerna „Novellen" (2 Mk., einzeln je 50 Pfg.), „Heimat", „Marie aus dem Goldenen Roß" und „Majoratsherr", „Kaleidoskop" (je 2 Mk.), Heydens „Wort der Frau" (1,20), Mengs' ergreifende Sylter Erzählung „Karen" (1,50 Mk.), Oesers „Weihgeschenk für Frauen und Jungfrauen" (3Mk.), der so früh vollendeten Marie Petersen „Irrlichter" und „Prinzeß Ilse", Schulzes „Bezauberte Rose" (je 1 Mk.), Scotts „Jungfrau vom See" (1,75), Stifters „Hochwald" (1,50), „Bunte Steine" (2 Mk.), Tegnsrs „Frithjofs-Sage" (1,20), Tennysons hohes Lied entsagender Liebe „Enoch Arden" (1 Mk.), Voß' ländliche Idylle „Luise" (1, Mk.). Diesen herrlichen Einzeldichtungen schließen sich die Ge­dichtsammlungen an: Baehrs „Neues Buch der Lieder" (1,30), Bürger, Chamisso, Eichendorff, Goethe, Hebbel, Herder, Hölterliu, Hölty, Sen an, Mosen, Platen, Schenkendorf, Uhland (je 1,50 Mk.), Rückert, Droste-Hülshoff (je 1,75 Mk.), Schiller (1,30), Heine „Buch der Lieder" (1,20), „Neue Ge­dichte" (1 Mk.), Schub art (1,20), Mistral (1 Mk.), Byrons /Manfred" (1,20), Körners „Leyer und Schwert" (1 Mk.), die Anthologien von Bern „Geleitworte fürs Leben" (2 Mk.), Bnsse „Neuere deutsche Lyrik" (3 Mk.), Barthels „Neuer poetischer Hausschatz (5 Mk.), Arnim-Brentanos klassische Sammlung alter deutscher Lieder „Des Knaben Wunder­horn" (4 Mk.), die religiös-ernsten Bändchen Hammer „Schau um dich und schau in dich" (1,20), Herders „Vorn Erlöser der Menschen (1,50), Miltons „Verlorenes Paradies" (2Mk.), Lavater „Morte des Herzens" (1,50), Spittc.s „Psalter und Harfe" (1 Mk.), Teguörs „Nachtmahlskinder" (1 Mk.), Feuch- terslcben „Diätetik der Seele" (1,20 Mk.). — An Romanen finden wir die auserlesensten Namen, vor allem die sensa­tionellsten Werke der jüngsten Zeit: Sienkiewicz (s. v.), Tolstoi „Auferstehung" (2 Mk.), Wallace „Ben Hur" (3Mk.), Kingsley „Hypatia" (3 Mk.), Multatuli (s. o.), Bulwer „Letzte

Redaktion- August Götz. —

Tage von Pompeji" (2,50), Eugen Aram (3 Mk.), „Rien;'" (3,50 Mk.) „Nacht und Morgen" (1,25), Tickens „Oliver Twist", „Pickwickier" (je 3 Mk.), „Klein Dorrit", „Nicholas Nickleby", „Copperfield", „Bleakhaus" (je 4 Mk.), Dumas „Drei Musketiere" (3 Mk.), „20 Jahre später" (4,50 Mk.), „Monte Christo" (6 Mk.), Viktor Hugo „Notre Dame von Paris" (3 Mk.), Mauzoui „Tie Verlobten" (3 Mk.), Mügge „Afraja" (3 Mk.) und „Bogt von Sylt" (1,50 Mk.), Scott „Jvanhoe", „Kenilwvrth", „Guy Manuering", „Waverley", „Talisman", „Quentin Durward", „Kloster", „Der Abt" (je 2,50 Mk.), die stimmungsvollen „Norwegischen Novellen" von Thoreseu (1,50 Mk.), Thackerays berühmten „Jahr­markt des Lebens" (4 Mk.), Tilliers feinpointierten „Onkel Benjamin" (1,50 Mk.), Wickströms Geschichte eines Fried­losen „Arnliok Gällina" (1,50 Mk.). — An schönen Gesamt­ausgaben der Klassiker sind vertreten Goethe in 5 Bänden (Leinenband 12,50 Mk.), Halbfranz 15 Mk.), Heine und Schiller in je 4 Bänden (Lnbd. 7,50 Mk.), Rückert ein Band in Lnbd. 3 Mk., Halbfranz 4,50 Mk., Hebbel in einem Bande (3 Mk. bezw. 3,50 Mk.), Otto Ludwig in einem Bande (2,25 Mk. bezw. 3 Mk.). — An hervorragenden Fachtverken nennen wir Borländers' rnustergiltige neue Ausgabe von Kants „Kritik der reinen Vernunft" (3,60 Mk.), Schopen­hauers Hauptwerke, Carlyles „Helden und Heldenverehr- ung" und „Sartor Resartus" (je 2,50 Mk.) und dieses bedeutenden Geistes grandioses Geschichtsgemälde . „Tie Französische Revolution" (4,50 Mk.), welchem wir die be­rühmten Geschichtswerke von Flavins Josephns anschließen: „Jüdische Altertümer" (6,50 Mk. bezw. 8 Mk.), „Der Jüdische Krieg" (3,25 Mk. bezw 4,50 Mk.) und seine „Kleineren Schriften", die Hauptwerke Darwins. Der Baterlandsfreund wird sich an Hans Kraemers vorzüglich geordneter drei­bändiger Ausgabe der „Reden des Fürsten Bismarck" (5,25 Mark, Liebhaberband 7,50 Mk.) erfreuen. — Die vorstehend vermerkten Preise sind fast durchstieg die der Ausgaben in hochelegantem Geschenkband, vielfach mit Goldschnitt. In einfacherem, aber ebenfalls sehr geschmackvollem braunen Leinenbande sind dieselben Bücher meist noch um eist Drittel bis die Hälfte billiger.

Gemeinnütziges.

* Zweckmäßige Behandlung von Herren- kleidern. Zur größeren Schonung der unteren Ränder der Tuchbeinkleider besetze man diese gleich im neuen Zu­stande stets folgendermaßen: Man kaufe vom Schneider oder in der Lederhandlung Reste von weichem, außen gegerbtem Hirschleder, wie sie sich aus dem Anfertigen von Reithosen ergeben, schneide sie in zweifingerbreite! Streifen und nähe sie innen, dicht am untersten Rande, mit kleinen Nebenstichen so an, daß sie, umgeschlagen, rechts als schmales schwarzes Röllchen erscheinen, schlage um und uähe die untere Kante, innen im Beinkleid sichtbar, eben­falls mit kleinen Nebenstichen an. Dieses Leder ist ebenso iveich als zähe und hält ungemein lange, sodaß der untere Rand nie zerschleißen kann. Staubflecken werden mit frischem Wasser und eigens dazu bestimmtem Tuche, Fett­slecke mit Benzin, Farbflecke mit Terpentin abgerieben. Sehr staubige Beinkleider sollten zuerst linksgekehrt, hier ge­klopft nnd gebürstet, dann erst rechts ebenso behandelt werden.

Homogramm.

Nachdruck verboten.

•« & ®

& •« ä & 1. Vorname.

& B ä B ä 4. Schutz des Landes.

& V ä V 3. Mineral.

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Auflösung in nächster Nummer.

Auflösung des Anagramm in vor: Nr.

Altar, Ulanen, Traum, Oberon, Mais, Ostern, Bast, Insel, Leim« Automobil.

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Duch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen