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Sonntag den 3. Februar.

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1901. - Sir. 17.

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I . . Jetzt klopfte der Steward an die Thür, um au melden d»v d-z MtU-g-ff-n fertig fei. Ich felgte Rich-L L I?F' dre ftajute recht einladend aussah. Ein Weihes

I Tischtuch war aufgedeckt. Darauf lagen Messer nnd Gabeln mck schwarzen Griffen und standen dicke Gläser und Teller

I mt? öen alten Mustern (ein paar Chinesen, die den Kovi j Ff.6x6 Sette geneigt hielten und über eine Brücke gehen) unterialwn hp?ra tJv der Rahmen, der das Her- l ; ?e§ ^eschrrrs von der Tafel hindern soll und

Hauptsache: ern dampfendes Roastbeef und Ge- I ?uuse. Die Gegenwart des Steward, der uns bediente aab I fernen Mahl ordentlich einen großartigen Anstrick I kr F^^terte mich etwas, als ich sah, daß er nur so lanae

6tles ben DE von der Bratenschüssel abgeuommen I Ftte und dann wieder hinaufging, um, wie Rickard fanfp

I uach dem Pudding in der Kombüse zu sehen. 9 '

"Wann ißt denn Herr Heron?" fragte ich.

ibn 'S Un4 bfa§ ^ißt sobald ich auf Deck komme und I r/1! a?Io'e' kann dem Zimmermann nicht die Wacke e£pC^asUeTt' klar von den Seillies sind. Auf hoher See wirt) er abwechselnd einen Tag mit uns und den fol­genden nach uns essen. Wie gefällt er Dir übrigens?" , , "Ich kenne ihn doch noch zu wenig, um ein Urteil zu haben", sagte ich.Ist er ein guter Seemann?" 8

Dnä ^eht nicht danach aus", rief Richard.

~ja.p thut er freilich nicht. Sem Gesicht paßt besser hinter b"^u^^adentisch, als auf das Quarterdeck. Aber er besitzt em Schifferpatent, und das bedeutet schon etwas, wenn US.. mck>t viel Ich weiß nicht, weshalb er nicht ein ganz anständiger Steuermann sein sollte." 7 B 6

"Und wie ist die Mannschaft, Richard?"

kann ich noch nicht sagen, Jeß. Neue Besen kehren gut, wir muffen erst etwas langer zusammen sein. Sie sind Mir alle fremd."

Auch während der Mahlzeit bemerkte ich, daß mein JJiann nicht tn feiner Sorge und Wachsamkeit für das ihm anvertraute Schiff nachließ. Fortwährend sah er auf den Kompaß oder warf einen Blick durch das Oberlicht, und bei tedem Geräusch überflog der Ausdruck gespannter Aufmerk­samkeit sem Gesicht. Der Steward brachte als zweiten Gang den Pudding. a

Wie nennt sich das?" fragte Richard.

Der Koch nennt es einen Jam Roly-Poly", antwortete der Steward, ein kleiner Mann mit O-Beinen, einer Al- pakkajacke und einem sauberen Gesicht, das mit einer erd­beerfarbenen Narbe auf der rechten Backe geschmückt war. Uebrigens war er flink und gewandt wie ein Affe und so sicher und fest im Gebrauch von Armen und Beinen trotz aller Bewegungen des Schiffes, daß ein Geschirr oder Präsentier­brett nirgends besser aufgehoben war als in feinen Händen.

icht der Schmerz ist der wahre. Der an der Totenbahre In Thränen niederfließt; Nein, der, der Jahr für Jahre Die Trauer still in sich verschließt.

__Hermann Singg.

(Nachdruck verboten.)

Die Seekönigin.

Seeroman von Clark Ruffel.

(Fortsetzung.)

eine^tetoarhpfi1 ' b? eine Seereise machen, haben eine Stewardeß oder irgend eine weibliche Person zu ihrer Bedienung, ^ch mußte mich ohne eine solchebehelfen dock eL entb^.eU- Mein Bett konnte ich m?r sehr gut

selbst machen uni) für meine Bedürfnisse allein sorgen In der kleinen Kammer neben der unsrigen sand ich einige mit Buchern angefüllte Regale, einen Tisch nebst Lehnstuhl und andere Sachen, die ich der Ftirsorg^meines ZaL ver- , brachte die Stunde bis Mittag in der Kajüte zu * *"? Schl-fl-mm-r. U Ich SLL

E'UM ihn von der Kachte zu unterscheiden, und brachte das kleine Gemach für uns in Ordnung.

ich meine Arbeit vollendet hatte, war auch die Mittagszeit herangekommen, und mein Mann trat ein, als hPSptrasbe bemüht war, vor einem kleinen, hin- und her- pendelicken Spiegel mein Haar zu kämmen, und mich dabei sa,r verrenkte, da ich fedesmal, wenn der Spiegel zur Seite pog, gezwungen war, mich nach der anderen Seite zu wgen, um mich auf den Füßen zu halten.

a^Mein Mann beobachtete mich ein Weilchen und lachte. "5' sme gut Du Dich auf den Füßen hältst", meinte er. 3Kige[ ")toe6^ Uber biefem Geschaukel als hättest Du

antwortete ichals hättest Du erwartet, S Gillos wie einen Eimer an Deck entlang rollen zu sehen miJ «ach dem Steward stöhnen zu hören. Wenn ich hnüp ^re, mein Schatz, da wäre ich, so lieb ich Dich yabe, wohl nicht mit auf die See gekommen." sis-k.-'^^^ie gefallen Dir die Farrenkränter und die Gold- gemütlich^aus?"^^^ nid)t gleich noch einmal so

Sicherlich", antwortete ich.