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LitterarischeL

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Weiß setzt mit dem zweiten Zuge matt. Auflösung folgt in nächster Nummer.

Schachaufgabe.

(Nachdruck verboten.)

viel Fenchel werden mit einem Liter guten Branntwein übergossen, und später mit zwei Liter Wasser verdünnt. Der Geschmack der Mischung wird noch erhöht durch Bei­gabe von einigen Zitronenschalen und eines entsprechenden Quantums Zucker. Um Anistinktur zu erhalten, verfahre man genau nach obigem Rezept; nur das Wasser ist fort­zulassen. In der Tierheilkunde galt Anis schon seit den ältesten Zeiten als Heilmittel bei Lungenentzündnng und allen schnupsenartigen Krankheiten; ebenso wie bei Un­verdaulichkeit, Blähungen, Winden und Krampfkolik

Anzahl solcher Citronenbäume aus Japan zu importieren, nnd haben sich dieselben anch hier in Deutschland als voll­ständig winterhart erwiesen. . . ,

Wahrscheinlich werden nun auch viele deutsche Gärt­nereien diese Citronenbäume in ihre Bestände ausnehmen, denn die verlockende Aussicht, sich im eigenen Garten am köstlichen Duft der Citronenblüte zu erfreuen, die goldigen Früchte selbst vom Baume pflücken zu können, durfte man- rfipw lAniUonbküiüer wm Ankauf eines solchen Citronen-

Das GeschlrchtSlebsn ves Weihes, foitale Studie mit ärztlichen Ratschlägen von Fi sch er-Ducket mann, 1900. Preis Mk. 1.50. Bermühler, Berlin SW. 61. Die Verfasserin,

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physiologisch- Dr. Anna Verlag von Hugo die durch ihre bereits

Redaklion: E. Burkhardt. - Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.

Fenchel-, Wrnrnel- und Anisöl dienen äußerlich, ein» sein oder gemischt, zu schmerzstillenden Einreibungen bei krampfhaften Magen- und Unterleibsbeschwerden. (Kn. Bl.)

Außer dem Absud werden aus dem Fenchel durch An­setzen mit Spiritus oder echtem Branntwein auch Tropfen gewonnen. Diese Art der Zubereitung ist deshalb so empfehlenswert, nm das Mittel im Falle der Not sogleich bei der Hand zn haben. Ungleich schwieriger jedoch ist die Herstellung des Fenchelöls, welches deshalb besser fertig in der Apotheke gekauft wird. Fenchel dient auch als Ge-

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dem Fenchel nicht weit zurück und dient, wie dieser, anch I baumes veranlassen, zur Beförderung der Milchabsonderung bei Frauen. Beide -

Kräuter geben zusammen mit Anserine ein vortreffliches, magenstärkendes Mittel, das namentlich bei Krämpfen von sehr günstiger Wirkung ist. Bei Kolik, Influenza und Cholera ist Wrnrnel, in Wasser oder Milch gekocht, gleich vorzüglich, um schnell Wärme und Schweiß zu erzeugen; Kümmel hilft außerdem gegen schlechte Verdauung und hebt Schwindel, Kopfweh und Migräne. i Bermühler, Berlin a w. oi. am o«iuii«-., »»

Der Anis wirkt erregend auf die Verdauungsorgane I erschienenen Schriften in weitesten Kreisen bekannt geworden ist und pq

ffiÄÖfifflSnLsGchM gtoSRÄ»*?**»,ÄÄ Anisthee ist ein sehr geschätztes Mittel gegen Brustkrampf bi -e§ $2ema ,lt ^t(n (bisher haben wir unsere Erfahrungen über das und zur Lösung des Auswurfes. Au Stelle desselben ge- ©e^MitSlebm des Weibes nur von Aerzten schöpfen können), so hat

braucht mau auch häufig das Auiswasser, welches auf fol- das Buch doppelt fesselndes, indem die Verfasserin uns rn vieles elliwciyt, aeude Weise gewonnen wird: 30 Gramm Anis und ebenso I was bisher selten zur Sprache kam ja oft nur von Mauchen geahnt b- t ~ ....... --.....- OILL I roin.bei Die Leiden nnd Seclenqualcn, die so manche Frau durch die

Rücksichtlosiqkeit des egoistischen Mannes während ihrer Ehe zu ertragen hat und die unabsehbaren Folgen derselben, blieben uns meistens durch den Deckmantel der ehelichen Liebe verborgen; hat sich doch bisher i-der Arü gescheut, das eigene Geschlecht und seine Fehler anzutasten. Frau Dr. Fischer-D. tritt hier zum erstenmale diesen Greueln freimütig ent­gegen, dem Manne beweisend, wie sehr er noch im Sumpfe der Bar­barei steckt, indem er das Weib knechtet und sich selbst zum Henker für sie macht. Was jeder Arzt, ja jeder Mann dem anderen Gcschlech e gegenüber zu verschweigen für gut fand, es wird hier zum erstenmale der Menschheit in einem Spiegel vorgehalten, der ihre so wohlverborgenen, mit so großer Mühe gehüteten Verderbnisse scharf nnd klar ersichtlich macht Obwohl die Verfasserin diese Verbrechen gebührend geigelt, so kann man ihr doch nicht absprechen, daß sie anch bei den delikatesten Fragen sehr taktvoll zu Werke ging. Das Buch enthält manch wisienswerte Vorschrift nnd viele gute Lehren für die Ehe, wir können dasselbe ledem

. Ehepaare zur Anschaffung nicht genug empfehlen, ja wir halten cs sogar

Der Winterhärte Citronenbamn ans Japan. «

Nachdruck verboten. zu machen. Das Buch gehört zu jenen seltenen Erscheinungen der

Di- in unterem Haushalt f» vielfach »«wendete» »»ä »''»»' « »

Früchte des Citronenbanrnes müssen bekanntlich ans snd- J g°uzm Weck zn Hs, lichen Ländern; bezogen werden, da dieseiPslanze in unserem nördlichen Klima nicht gedeiht.

Erst in neuerer Zeit hat man herausgefunden, daß eine in Japan heimische Citronenart selbst strenge Winter mit Kältetemperaturen von über 20 Grad Reaumur ohne Bedeckung im Freien aushält, und auch in kälteren Ländern mit Erfolg im Freien gezogen werden kann.

Die ersten Anbauversuche mit diesem winterharten Ci- tronenbaum wurden im nördlichen Amerika gemacht. Pro­fessor W. F. Massey vom North Carolina College of Agn- cuttur berichtete damals in der ZeitschriftOrchard and Garden", daß selbst ganz kleine Exemplare, die er zwischen die Hügel von Nordmaryland pslanzte, sehr gut gediehen, und später auch Früchte getragen haben, trotzdem sie tm Winter ohne jeglichen Schutz einer andauernden Kälte von 18 Grad Fahrenheit unter Null (mehr als 20 Grad Kälte nach unserem Reaumur-Thermometer) ausgesetzt waren. Jetzt werden diese Citronenbäume dort drüben schon sehr viel zur Ausschmückung der Gärten verwendet, und jeden­falls auch als Kulturpflanze zum Massenbau etmhal eine groje Rolle spielen, wenn die in neuerer Zeit vom Acker­bau-Ministerium der Vereinigten Staaten angestellten Ver­suche, durch Befruchtung dieser Winterhärten Citrone mit anderen Orangearten, auch von letzteren, besonders der Apfelsine, winterharte Rassen zu erzielen, ein günstiges Resultat ergeben. c. r

Auch! in Deutschland versucht man jetzt, diese Winter­härte Citrone einzuführen. Einer bekannten gärtnerischen Exportfirma ist es im vorigen Herbst gelungen, eine große