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HittirovMsehes.
Gast: „Die Suppe scheint mir einen etwas sonderbaren Geschmack zu haben?" — Gastgeber: „Ja, sehen Sie, meine Frau malt, und da sie auch kochen muß, stellt sie ihre Staffelei neben dem Herde auf, und da irrt sie sich manchmal und taucht ihre Pinsel in das Essen oder fährt mit dem Schöpflöffel über die Leinwand."
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Höhere Töchter. „Sag', Else, was ist denn eigentlich das, die Frauenfrage?" — „Ja, weißt Du, das ist die Frage, ob Einer Eine fragt, ob sie seine Frau werden will!"
Der erste Phonograph. Willie: „Papa, aus was werden die Sprechmaschinen gemacht?" — Sein Vater: „Die erste wurde aus einer Rippe gemacht".
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Elsässer-Französisch. Mutter (zu ihrem weinenden Kinde, bei Abreise des Vaters): „Voyons Seppala, il ne faut pas hula, Papala kommt weder".
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Sie: „Welche Figur gefiel Dir am besten in der Quadrille?" — „Er: Deine, Liebling".
(,,Münchener Jugend/')
Reichhaltiges Modenalbum ä 50 Pfg. daselbst erhältlich.
Mod. 161.
Mod. 158.
Umlegekragen
Mod. 759.
streifen eine Hauptrolle, denn sie sind nicht nur eine einfache und leicht herstellbare Garnitur, sondern sie wirken trotz ihrer Einfachheit sehr vornehm und sind außerdem außerordentlich variations- sähig, sodaß man mit Hilfe dieser Garnitur sowohl die einfachsten Umrandungen, als auch die kompliziertesten Arabeskenmuster aussühren kann. Auch unsere Abbildung Fig.2 (Modell No. 161) ist auf diese Weise ausgestattet. Dieses Jackenkostüm besteht aus dunkelblauem Tuch von nicht zu dunkler Färbung. Die Jacke ist hinten anliegend und vorn lose, und zeigt das oben erwähnte kurze Schlößchen. Der Schluß geschieht unter verdeckter Leiste. Diefer Schluß trifft mit den Vorderteilausnäher zusammen und ist mit einem aufgesteppten Stoffstreifen verziert, welcher sich auf dem anderen Vorderteilsausnäher wiederholt. Demgemäß sind sämtliche Außenränder mit aufgesteppten Stoffstreifen besetzt, und bildet derselbe in der vorderen Mitte eine Arabeske, wie
bekannt.
Jackenkleider und Jackets würden jedoch nicht allen und nicht für alle Fälle genügen, und besonders gegen die Unbill der Witterung bedarf es im Herbst eines ganz besonderen Schutzes. Am zweckmäßigsten und praktischsten haben sich da immer wieder die langen Golfcapes herausgestellt, und sind dieselben auch dieses Jahr, wenn auch in neuen Variationen, erschienen. Besonders beliebt sind die Capes in den dunkelkarrierten, zweiseitigen Stoffen, und wählt man dazu hauptsächlich dicke, weiche Stoffe. Die Form der Capes wird der neuen Moderichtung entsprechend immer enger und anschließender und infolge dessen auch wärmer. Unsere Fig. 3 Modell No. 759 veranschaulicht ein ganz modernes Cape. Die Form desselben bietet nichts neues, jedoch ist die Ausstattung desselben interessant. Es besteht aus dunkelrotem Tuch. Vorn ist es einsatzförmig quer mit schwarzem Soutache benäht, und wird dieser Einsatz in Bogen längs herunter mit schwarzem Atlasröllchen begrenzt. Diese Bogen wiederholen sich an jeder Seite dreimal und sind außerdem immer je mit einem Knopf verziert. Ganz innen schließen sie mit einem gerade aufgesetzten Atlas- streifen ab, und ist auch der untere Rand dreimal mit gerade aufgesetzten Streifen besetzt.
entweder mit einem Umlegekragen zusammenhängen oder durch den vorhin erwähnten Stehumfallkragen ergänzt werden. Unter den modernen Garnituren für Kostümjacken spielen die mehrfach aufgesteppten Tuch-
Ist es ein Mangel, oder ist es ein Vorzug, daß der Mensch mcht wie alle anderen Geschöpfe in der Natur eine wärmende Hülle erhalten hat, welche ihn von selLst gegen die wechselnde Temperatur schützt?
Man darf es wohl als einen Vorzug betrachten, denn die übrigen Geschöpfe erhalten ihren Schutz vollständig ohne ihr eignes Zuthun, während der Mensch denkt und sinnt; seinen Verstand und seinen Geschmack zu Hilfe nehmen muß. Je mehr Fortschritte die Kultur macht, desto sorgfältiger hat der Mensch seine äußere Hülle geschaffen. Früher gab es wohl nur ein Gewand; dann legte man sich für die kältere Jahreszeit noch wärmende Hüllen zu; daraus entstand so ganz allmählich ein immer erneuter Wechsel und damit die Diode. Je mehr die kulturelle Entwickelung fortschreitet, eine desto größere und vielseitigere Macht erhält diese Herrscherin, sodaß man jetzt nicht mehr allein für die kalte Jahreszeit, sondern auch für die Uebergangs- zeiten, wie Herbst und Frühjahr, besondere Moden hat. Groß sind die Unterschiede im Vergleich zu den Sommermoden ja nicht, denn Formen und Farben sind fast die gleichen, nur die Schwere und Dicke der Stoffe differiert von den sommerlichen Stossen, und treten außerdem die Ueber- kleider im Herbst mehr in den Vordergrund, als im Sommer.
an der Abbildung ersichtlich.
Diese Jackenform könnte man fast als die maßgebende Grundform für die diesjährigen Herbstjacketts bezeichnen, ,
denn die hauptsächlichsten Merkmale, rote kurze, ausgebogte Schlößchen, hinten anliegend, vorn lose, fast ganz enge Aermel und Revers mit - - " wiederholen sich an fast allen Jacketts. Die Garnituren dieser Jacketts bieten wenig Neues, denn die große Vorliebe für Soutachierungen und reiche Besätze einerseits, sowie für die glatten tailor - made - Ausführungen (Herrenarbeit) andrerseits, sind schon zur Genüge
So tritt z. B. an Stelle der duftigen Sommerkleider für die Straße das Jackenkostüm in allen nur erdenklichen Variationen, und ist es wirklich erstaunlich, wie die Mode immer wieder neues in diesem Genre erfindet. Vor allem sind es noch die kurzen Jäckchen, welche allgemeines Interesse erregen, und ist an dieser Form, wenn auch nicht neu, so doch bemerkenswert, daß man sie vorzugsweise vorn geschloffen trägt, was Anlaß zu mancherlei neuen Formen giebt. Reu ist ferner das Kragenarrangement, indem man zu den Jäckchen mit Revers-Faqon nicht mehr die allgemein üblichen Umlegekragen trägt, sondern Stehumfallkragen, wie er an Fig. 1 Modell Nr. 158 ersichtlich ist. Dieses Modell veranschaulicht überhaupt eine der modernsten Formen für Jäckchenkostüme. Es ist ein dunkelgraues Tuchkofiüm, welches durch seine Garnitur von schwarzem Sammet und Stahlknöpfen besonders elegant wirkt. Das Jäckchen ist kurz und vorn offen, sodaß ein Einsatz von weißem Krepp zum Vorschein kommt.
Gleich beliebt mit den kurzen Jäckchen sind die Jackets für Jackenkostüme, und sind die Formen für Kostümjacken vollständig die gleichen wie für Jackets, nur wird man die Ausstattung für Kostümjacken immer etwas einfacher, mehr in tailor-made=®enre, halten, schon aus dem Grunde, weil Kostümjacken mehr von Schneiderinnen und im Hause angefertigt werden. Die Grundregeln sind jedoch die gleichen, und zwar ist dabei die Neigung zu ganz kurzen Schößchen am auffälligsten. Dieselben haben etwas ungemein flottes, denn sie sind immer in den verschiedensten Arten und Weisen gebogt, gezackt und ausgeschnitten. Dabei sind sie nie ringsum gleich lang, sondern man hält sie hinten stets kürzer als vorn, was gleichfalls viel zum flotten Aussehen beiträgt. Ein- oder zweireihig geschlossen sind sie fast stets mit Revers, welche
Meöerkleider für den Kerbst.
Bearbeitet und mit Abbildungen versehen von der Internationalen Schnittmannfaktnr, Dresden-^.
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RtMtioa: U, Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen UmversttätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gieße«.


