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sich mit
Geinsinnntziges
russischer
Häringssalat. Dazu nimmt man etwa 5 Häringe, 15 gekochte Mittelkartoffeln, und von folgenden Zuthaten rechnet man den Häringen gleichkommende Portionen an ab. geschälten, sauren Gurken, Pfeffergurken, geschälten Aepfeln, Kalbsbraten. Die gut gewässerten, aus Haut und.Gräten in Würfeln geschnittenen Häringe, sowie alle andere Zuthaten, ebenso geschnitten, werden mit einem guten Theil Kapern, etwas Mostrich, gestoßenem, weißen Pfeffer, wenig Oel und Essig gut unter einander gemischt. Rührt man zwei Eldotter mit dem Oel zu einer seimigen Sauce und dann die Zuthaten dazu, so wird der Häringssalat noch feiner, auch geschnittene Neunaugen erhöhen den Wohlgeschmack.
öhnen, zu Herzen und zu. küffen, - kurz, man gab vollster Seele dem Genuffe des Augenblick» hin.
(Fortsetzung folgt.)
Schimmel von eingelegten Früchten g gj lernen. Der Schimmel muß von den Zwetschen behutsam | abgenommen werden. Dann kocht man den Essig tüchtig, falls etAu wenig süß ist, noch mit Zucker auf und gießt ihn kochend j übet die Zwetfchen- Sollte sich nach einigen Tagen wieder I Schim nel zeigen, dann muß da» Aufkochen de» Essigs wieder- | holt werden. # ,
Kaffeekannen, die gleichzeitig die Milch ent-1 Kalten, bestehen nach der Anordnung von M. Dannhorn in I Nürnberg aus der wie gewöhnlich gestalteten Kaffeekanne, I welche innen eine Abtheilung für die enthM Der ! Kaffeeraum steht mit der Ausgleßfchnauze unmittelbar tn Verbindung, während von dem Milchraum ein Rohr nach dem I unteren Theil des Ausgusses geht und au» diesem seitlich her. vorragt: dieser Auslauf wird durch ein Ventil geschloffen, I welches durch den Druck auf einen Knopf sich öffnet und die I Milch austreten läßt. * ,
Das Reinigen des Sammet. Zwei Rlndsgallen werden mit etwas Honig und Seife in reichem Wasser unter fleißigem Rühren gekocht; der Sammet wird„auf ein reines angefeuchtetes Brett gelegt und mit der Gallenbrühe mittelst eine« LävvÄens befeuchtet. Dann rollt man ihn auf einem Manaelholz so lange, bis der Schmutz verschwunden ist, zieht ihn durch reines Waffer, rollt ihn nochmals und hängt ihn ans bis er balbtrocken ist. Dieser halbtrockene Sammet wird nun mit aufgekochter Hausenblase stark befeuchtet, zwischen ein Tuch «eschtegen und gnollk, 6t« « ti>«e trota it SW* mitb er über sehr heißem Wafferdampfe ausgedunstet. Zu
IW mm ein * Tuch m! ein heiße«
Plätteisen legen. e .
Billiger haltbarer Anstrich für Wände. 1. Kalk mit e^er Lösung von Salz in Waffer gelöscht und dann ge- böria mit abgerahmter Milch verdünnt. (Der Anstrich ist nUA9 ein vortreffliches Mittel zur Erhaltung von Holz und la^wirthschastlichen Geräthen.) 2. Einen guten haltbaren Maueranstrich erhält man schon, wenn man den Kalk in der gewöhnlichen Weise mit Waffer löscht und, dann eine Quan« tität feingeriebenen Kässquark unter Umrühren zusetzt.
Aechtrr und gefälschter Thee. Ein
Chemiker ;ibt solgende» Verfahren an, ächten von gefalschkm Tbee w unterscheiden. Man nimmt eine kleine Quantttä Thee in ein Glas, thut etwas kaltes Waffer dazu und schielt die» ordentlich auf. Reiner Thee wird das Waffer leicht färbe«, während eine starke Veränderung desselben durch das aefälschte oder gefärbte Blatt bewirkt wird. Kocht man nun jede der beiden ^Sorten besonders und läßt sie bis zum Kalt- merken Reben, so wird der Unterschied noch auffallender fein. Der gefälschte Thee wird durch langes Stehen stärker werden, aber durchsichtig bleiben, während der ächte trübe oder milch« artig wird. ®iefe letztere Erscheinung rührt von der Gelb« säure her, die ein natürlicher Bestandtheil de» ächten Theer ist, dem künstlichen aber gänzlich fehlt.
Siebaction; A. Schema. - Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei Er. Lhr. Pietsch) in Gießen.
Vermischter.
Der praktische Bettler. Bettler: „Möchten Sie wohl die Güte haben, liebe Frau, mir eine Nadel und Faden ru leiben?" —Frau: „Das will ich Ihren Zorne geben. - Bettler: „Ich würde Ihnen auch sehr dankbar setn sür ein Stück Zeug, um meinen Rock zu flicken. — Frau. Schön, hier." —- Settier: „Das Zeug wird zu me nem Reiseanzug nicht paffen. Vielleicht könnten Sie mir etwas von den alten Kleidern Ihrs» Mannes «eben, die zu dem Stück Zeug beffer paffen?" — Frau: „Sie sind wahrhaftig nicht blöbel Doch sollen Sie einen alten Aug meines Mannes haben." Sie holt den Anzug und gibt ihm dem unsteten Wanderer. - Bettler: „Ich danke nochmal» besten». Der Rock ist mir aber zu weit. Wenn Sie mir nun ein gute» Mittageffen verabreichen wollten, würde mir der Rock wahrscheinlich gerade recht sein."
Eine Enttäuschung. Piffle: '.Ist,die reizende Wittwe auch reich?" — Kniffte: „O ja, sehr Plffle. „Grundeigenthum oder bewegliche» Eigenthum? — Kmffle. „Bewegliches, sehr bewegliches. —.Sechs Kinder.
I (Stn aemüthlicher Handlungsreifender. Kauf- I mann : Zch habe ja schon vorhin erklärt, daß ich von Ihnen I nichts kaufen kann und überdies heute sehr beschäftigt bin! I Was wollen Sie also noch?" Reisend^:: „Rur noch a I bifferl plaudern I Schaun's, ich müßt mich ia vor meinem I Dienstmann genier'«, wenn ich allewell so schnell au» den I Läden draußen bin!" , e
Schmeichelhaft. Lina: „Mein Vetter hat mir da» I (Kompliment gemacht, ich sei zum Küssen wie geschafft' f I Minna: „Das war eine zarte Anspielung auf Deine auf
gestülpte Nase." e .
Vorsorglich. Die kleine Marie (indem sie mit der I Mutter ins Bad reist, beim Abschied): „Du, Papa, sollte I der Storch ein Brüderchen oder ein Schwesterchen bringen, I so telegraphire es ja gleich der Mama!" I ♦ *
i Ein Andenken. A.: „Was haben Sie denn da im - I Kästchen?" — B ! „Haare; ein Andenken an meine W , F„u." - A.: „Die hatte doch keine blonden Haare! -
• B-: „Nein, aber ich!"
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Feier de» Tages wurde natürlich sehr stark gezecht und der °en Hausyalmngen^lche liefern, in Keffeln
feurige Ungar« nnd Burgunderwe^ nicht 0^1 besonders für Obstbäume ganz vorzüg«
und schwatz^, ,^S U?Menden Minuttwied-r zu ver« liches Dungwaffer, die Knochen werden dann noch verklopst
??rnte sich, E sich in der folgenden mtt unb ln bie Erde untergegraben.


