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dernschmuck und auf.

Zdre!" rief die

natürlich, liebe ruhig ernsten

re vielleicht ver- des damaligen

tauben geschenkt :i den Negern lächelnd hinzu, itzt, die einzige chen. Und für färbe nach bei»

rchte der Major, drückend,Du ht wie ein ara> Dir'« bequem, ür einen guten

sezimmer herge< mngsräthin, zu llen Euch dort

der Major zu- !N bringen."

i beiden Herren ! an. In den tt sie mit einer l des duftigen nporstiegen. rgenvollen Ge- flch ungewöhn-

! Jmmendorf", der schweig»

s respektvoller Egon geradezu »liebe desselben

solchen Frage werden.

jre gestorben", danken beschäf» Ine diese letzte en heimgesucht vernommen?"

wr vielen Jah- tzte Egon, den 1 es sich nicht dergleichen?"

or,in Folge lichen Hauser, r, von einem c eine lebenr-

das Duell amendorf und . doch?-;

Graf Rüdershausen"

Ahl"

Mit diesem kurzen Ausruf legte Egon seine Cigarre in bett Aschenbecher, weil im selben Moment die Thür geöffnet und Magda's schlanke, zierliche Gestalt sichtbar wurde.

Wenn die Herren jetzt die Güte haben wollen?" sprach Letzere mit einem anmuthigen Knix.

Egon erhob sich rasch, um ihr den Arm zu bieten, und meinte lächelnd, daß er darauf gefaßt sei, sich nächstens ihren zukünftigen Gemahl vorstellen zu lassen.

Und weshalb beim", fragte sie befremdet.

Weil meine Pflege-Schwester währenb meiner Abwesenheit zu reizend herangewachsen ist, um nicht ihre Verehrer und Anbeter zu haben."

O, versteht ein großer Gelehrter auch das Schmeicheln?" lachte Mazda belustigt auf,hastDu's gehört, Onkel Rudolf?"

Freilich, freilich, Kind!" versetzte der Major zerstreut,Egon wird dabei an irgend einen Neger­könig gedacht haben."

Die beiden jungen Leute blieben erstaunt stehen und schauten sich dann an, um zu gleicher Zeit in ein lautes Lachen auszubrechen.

Ich glaube wahrhaftig, Ihr lacht mich aus", sprach Tellkamp verlegen,habe ich etwas Verkehr­tes geantwortet?"

Ja, Onkelchen!" lachte Mazda, ihm sofort .die Sache erklärend.

So, so", schmunzelte der gutmüthige Herr,na, freilich, da hattet Ihr Ursache zum Lachen, ein Neger- könig wäre am Ende doch auch nicht zu verachten, wie, kleine Mazda?"

Danke vielmals, Onkel Rudolf! ich trage durchaus kein Verlangen nach einer Krone."

Hier betraten sie das Speisezimmer, wo die Regierungsräthtn bereits ihrer harrte und das drollige Mißverständniß des Majors ebenfalls belächelte.

Der edelste Trunk Wein, dm der Keller barg, wurde dem theuren Gast gespendet und bald herrschte die ungetrübteste Fröhlichkeit in dem kleinen Fami­lienkreise.

O, wenn Hedwiga doch hier jetzt wäre", rief Mazda, mit Egon wiederholt anstoßend.

Wer ist Hedwiga?" fragte dieser aufgeräumt.

Meine einzige Herzensfreundin, welche Dir jeden­falls sehr gefallen wird, Egon!"

Ein hochadeliges Freifräulein von Jmmendorf", schaltete die Regierungsräthtn ein,deren Familie sich zu gut hält, mit uns umzugehen."

Egon runzelte die Stirn.

Gleich zu Gleich", sagte er etwas herbe,das ist mein Grundsatz Uebrigens finde ich einen solchen Hochmuth hier gänzlich unmotivirt, da Bildung und Vermögen in der heutigen Zeit alle Standesvorur- theile ausheben. Was find denn diese Jmmendorfs, daß sie stch gezsn den mächtigen Zeitgeist auflehnen?"

Ern in seinen Vermögens-Verhältnissen sehr

i heruntergekommenes Geschlecht", versetzte dis Frau Mama geringschätzig,dessen letzter Sprosse"

Bitte, liebe Clotilde", Mischte sich hier der Major mit sichtlicher Verstimmung ein,lassen wir I solche unerquickliche Erörterungen und Randglossen bei Seite. Die sreihrrrliche Familie von Jmmen­dorf steht zu hoch in meinen Augen, um eine Ver­unglimpfung derselben dulden zu können. Der letzte Sprosse ist allerdings durch einen beklagmswerthen Zwiespalt vor Jahren veranlaßt worden, in dis weite Welt zu gehen, wird iv.dch, wie ich erfahren, in kürzester Zeit wieder Heimkehrer?, um das Ecbe des freiherrlichen Namens als jetziges Oberhaupt der Familie anzutreten."

Ach, Hedwiga's Bruder kehrt zurück?" rief Mazda überrascht,da haben wir uns ja viels Neuigkeiten mitzutheilen."

Ist das nicht der tolle Baron Ulrich, von wel­chem seiner Zeit so viel die Rede war?" fragte Egon aufmerksam.Ich hörte auf der Universität eins Menge fabelhaftester Geschichtchen über den tollen Jmmendorf, welche mich mit Grauen isab Bewun­derung erfüllten."

Ja, er war ein Brausekops", nickte der Major gedankenvoll,aber dabei ein ehrlicher, durch und durch wahrhaftiger Charakter. Er wollte Officier werden, während ihn der Vater zum Staatsmann bestimmte und den zukünftigen Minister in ihm er­blickte. Darin lag der eigentliche Conflict seines verfehlten Daseins. Dann traten allerlei andere Thorheiten seines leidenschaftlich'» Charakters hinzu, um den Bruch zwischen Vater und Sohn unheilbar und den Unglücklichen heimathlos zu machen."

Die Regierungsräthtn, welche die brüderliche Rüge mit innerem Unwillen entgegen genommen, konnte stch zugleich eines Malitiösen Lachens nicht enthalten.

Der MajorWickte sie befremdet an.

Verzeih', lieber Rudolf!" sprach sie,aber ich muß über Deinen tragischen Ton lachen. Der junge Jmmendorf läßt sich nicht zum Märtyrer umwan- deln, da er nichts weiter als ein mauvais sujet gewesen."

Darin kann ich Dir kein Urtheil zugestehen, liebe Schwester!" entgegnete der Major etwas ge­reizt,weil Du den jungen Jmmendorf nur vom Hörensagen, ich ihn aber ganz genau gekannt habe, und deshalb mit Fug und Recht behaupten kann, daß in ihm das Zeug zu einem außerordentlichen Mann steckte."

Ich glaube das ebmsalls, Onkel!" tief Egon, er hätte als Soldat sicherlich Großes geleistet."

Er kann's ja jetzt nachholen", meinte dis Regie- rungsräthin einlenkend,obwohl nicht jung mehr"

O, er ist höchstens um dis Vierzig herum'', fiel der Major eifrig ein.Zum Militärdienst ist es l natürlich zu spät, aber seinem Stande kann er immer- ? hin noch Ehre machen. Ich freue mich arfcichtig, j ihn wiederzusehen."

i (Fortsetzung folgt.)