Hr. 100 Drittes Blatt
nmo.' - r. iai'nwiwnm
Siebener Anzeiger (Seneral-Auzeiger für Gdcrhefiech
Donnerstag, 50. April 1925
veneschs Warschauer Reife
unterem Warschauer Mitarbeiter
"1t. 6. Warschau, 20. Qlptil.
Die bereits Jeu langer 3dt angctünbigte Warschauer Keile des isch -chollowatilchei: .Außen- mnifter £)r r n c I d) ih Wirflichken r-nvoc» Itn. beneid) wurde am Bahnhof von» oolliIschen -lußcTxnmuftfr Grasen Skrzyaski mit einer -crzluHr. >, . nipsangen, h-c mit den blsherup-n Lvlniid^tich^chischcn Beziehungen nur schlecht in zintlung gcbraclu werden Ian». 3n MMcn will ran hnff von htti Lschechen nrcht viel wissen 2an Halle hiebet für da» slawische Brudervolk '"i nicht» 'betg. Ebenso wie man in Darchau ^tnbfeHfi nach Moslau und Berlin schielt, traute ton auch dem benachbarten Tschechenvoll nicht. *ah die polnisch Minderheit in her Tscheche, -tchl so ganz fair behandeln soll und daS sich rjd) trot» aller slawischen Bruderschaft nicht »scheut hat bei der Regulierung der polnisch- ch. chffchen Grenze eine Politik hei Harfen ?)lan- au betreiben. Die Iaworzynafrage, die jahrc- «na zu den entfielt en Streitobjekten zwischen und her Dschechoflowale, zahlte, tfl ja mm chnn längst entschieden Avec her Verlust der Debiete von und Arva. die der Tscheche, ^gesprochen worden sind, wird man in Polen ' e recht verschmerzen können Wenn man die '-olnisch tschechischen Gegensätze näher betrachtet rb sich d>e Geschichte der Beziehungen zwischen xm beide'. Staaten leit beir Kriegsende ins dSchln'.' zut uckrusl. muß der warme Empfang. Mr dem tschechoslowakischen Außenminister Ke- msch m Dorsch an hetettet worben ist, etwa» vrmberttch anmuten. Die polnische Presse hat mit Ausnahme her sozialistischen Blätter für Dr. Be- Usch auf der ganzen Elnie mit Dorten der tnerrentnmn und her .^rcundlchattsl" Zeugung
geh) rat
J£,< icunl 'ich da» zusammen ' Gestern adchu- man nndi ausewanden die Zalm- und nte sinkt man sich gegenseitig zu Thronen «uh'-t an nie Kniff ,md spricht Dorte der emOen Bruderliebe und bev JVrf&ßnui,«! Run. ■le wahren .ßnui&c des polnischen SnthttstasinuS ->d durchaus nicht schwer zu erraten Denn •rast nugenbliölid, in Warschau nicht verlegen l von dem .«ahrbundertv alten .Zusammenge- »rtflfp, 1^0110)1” de, Polen und Tschechen zu ■len 'n ist öa» letzten önbe* nichts weiter, 's bei Versuch einer groben Irrefüchruna Für kj» ^arsch.Ei Regierung bedeutet bei Besuch ■ r Ben esS-'i Nicht viel mehi. ,rls die geeignete ^iLgenheU u emvr zugkräftigen D « monstra - ’ n gegen Deutschland und Öen Ga - in 11 e h <t M The Aa^tonaldenrvkrali' die iit Oien bas grolle Dor' redet, ohne selbst eine niUmeUrhcif darsteilen zu können, war feit daran interessiert, ein» polnisch-tschechische rnäbentng zu bewerkstelligen, tm Gegensatz zu irr Pilfudski-Lagei. das gegen die tschechischen grübet“ auch beule- noch eine tiefe Abneigung fll 3n den polnischen natwnaldemokratischeu tdlen ist auch jcßi Wiede bi? Hoffnung er- TOifef da'» öri Abschluß eines powisch'ischechi»
Derltagxv. in kiirzer Frist bevvrstetx Man r* nur daran welch cmen .imposanten ' Htn- ul ein derartiges Bündnis her beiden von
- 'schlanl .bcbrpbl :> Staaten im Ausland vbei' mühtr Qlb.- die polnische Aationaldemo »lur ist nicht nur zu». Abschluß eines Policen Vertrages mit der Tschechoslowakei bereit, ui den Preis einer Allianz mil dem tfchechi- Mn Nachbarstaat wäre sie auch durchaus nrch '«'-•ic.gt. fid) vor den Karren dm Gn-
etr spannen zu lassen.
Und Di Brntcfd)? Sei tzanS Dampf in allen teilen ist sicher nicht nach Warschau gekommen, MV. wie es in
'ffllid) dc^ polnisch.tschechoslowakische Handeln' j'.'&mmcn persönlich zu unterzeichnen. Dreschecho- ItiBal 2, die um (einen Preis den Anschluß an tlicjlanb verpassen uröchle, wunfch! für sich he- ’imflid) nach polnjschrm Muster einen Korridor
Vstgaliz,cn. der ihr eine direkt c Grenze i 1 Sowjetrußland sichern wurde Hal i» diesen Plan jetzt in Prag aufaegelxn" GS 'fcini säst, daß Tc Benelch» Reife schon die I uw ort auf die Frage gibt und baß er in Igrfchau das Feld fondier-en soll, auf dem die Hechoflowafer über Warschau den Weg nach Ml unb zu finden Hofs l Sicher ist jedenfalls nur 6® eine, baß Dr Benefch nicht nur den polnisch, e^chischen ^Handelsvertrag lullerzeichneii, sondern rfdrscheinlich auch noch einen Sch je dSvcr- rag mit Pole.n abschlieftei, wirb, der ein tMdschaftliches Aachbat Verhältnis zwischen den listen Staaten schaffen soll und weitere Mög-
. . . Hamm.
6 i t h Tl u 11 c r, Partenkirche i
llb war auf einem norddeutschen Bahnhof Lm kger mit einem schweren Koffer war cvmacst legen IX ft reble einem andern Hugo ;u. Dort verschnaufte oid blickte mißnergnügt auf seinen Koffer „Wenn l®ir den Malefiz schon droben hat!""
Ein engerer Landsmann stieg sofort aue- dem tei nd begann die Llermel mifzust reifen rin ma glci* Hamm!"
'tapin« f rief der Schaffner ..dritter Bahii'teiq fs'."
Was Hamm? - wie flamm?" begehrte der l »bereite auf.
."Sie sagten doch soeben daß Sie nach irmi" - -
mir gar uet emgiatTn : fahr' nach Äöh*
Warum riefen Sie dann Hamm'"
I hält Hamm a'rufen' Landsmanv hab i
Iran gTißt?*
QcT Idee!"
.3* weiß gai uet mas uo» a? ßaaunl So lau. lins Namen gibt*e überhaupt bei un* net*"
er vdiaspie, wurde ärgerlich tttnen Sachsen. ' tzaderstond, fragte er Sir hoten'c doch genorr, f er fiairmi"
'Jiaeierlidjr
3tu Bayer,' nxxrt« leyr dar titrvowSruiiy. la»a'schaanite G sellschofi" sagte er. hie Jfrme in i Küsten 'temmenh
2Ius — mc». auf - wo»' erhitzte ,'ich der Wfuer.
.2usg schaumi wiederholt? der Bayer
Ditenemeg nid) zu fabbleren!“ sagte der Sachse.
-er mit hem Koffer war Inzwischen elngeftie* 11» Der Lug ppr$ T^r and'» W mgert» noch
ltd)fcitcn eines polnisch tichechrschen 3ufammen- gehens offen ILtz
Am deul!ich'ic>- 'chc . n I pol - !
'ipn noch tv Liiiksp. nc-,-1, erfaß u r. <• 2tn läßlich her Morschauei Aeis. h» ?r Benefch hat r ^obolnit". da.- offizielle Chrg i ' Oer voltnscheii Sozialdemolialie einen Artikel o«. offcnllicht. bdk*u Inhalt für den 6»k" >'cch° ffown.'ifchen Saft zwar nicht sehr Ichmeiw lhaft ist. l a|ur aber manch? Wahrheit ausplauden h» - die 'Beheutuna eines pofifischen Bert rage zw» - >02 i Polen eub der Tschechollowalei m wesentlich l> "erem Licht eilcheinei, laßt WaS die angebliche itsch.- Sefahr" betrifft so flößen die Sozia- '..en mit der Aationaldemolratie natürlich in entf gleiche Horn aber fic fußten aus de, andern Seile nur zu tröstend bie Talfach - ui das Partei- politische Gefecht, daß ein polnisdp-tsd-echisch?r Bet • trag wegen der eulgeg'ngelehtro Jntcrelfen de beiden Staaten ein aKtftcr Unfinn war ,lnnachft befürchten die Soziaidemolraien baß ein polnisch Uchochifcher Aiindnisverlrag oder auch her Beitrin Polens zur ÄTeincn (?ntmte die gukn polnisch ungarischen Bcziehunge,, trüben mußte 2as wäre für Polen bereits ein große, Aachtcil Auf her anderen Seite dagegen bjurcßi hie Tschechoslowakei wieder nur zu lehr den Anlchluß -Oeutschöfterreich« an das Deutsche Aeich Polen selbst aber wäre nicht daran interessiert, einen Anschluß Oesterreichs an da» Reich zu Hintertreiben. 2m Gegenteil. Polen müßte an dem Anschluß Oesterreichs gcradczu em 3ntcrelfc haben, well bas Ausland bann von der deutschen Forderung nach einer Grenzregulierung im Osten ab- gelenkt werben wurde Aber auch das BerhallniSl zum Deutsch, ii Aeich selbst ward, lid' durch einen Bündnisvertrag mit her Lfchechoslowakei höchsten« noch weiter verschlechtern Und desgleichen müßte durch dielen Schritt auch in Oesterreich eine polenfeinbliche Bewegung ausgeltzst werden. Die größte Bebcutung glauben die polnischen Sozlansten aber her Tatsache zuschreiben Au muffen, daß die Tschechoslowakei in mtliläri- djer Hmssicht Weber gegen Außlanb nod> gegen Deutschland als Berbunbeter Polens in Grfchei- nang treten könnte, benn man bür ff es nicht bcrgeikn. baß in bet Tschechei immerhin hrei» mnhakb Vlllinnen Deutsche leben.
Dem, man mit hm politischen Praktiken Öc» muncv sreunbl'ch lächelnden Dr Benesch vertraut ist, wirb man über da« Grgebm» seiner Warschauer Arife nicht weiter erstaunt sein. '£c- ncsch tennt Die von ber polnischen Linken so offen auflneDlaubcrten posnifch-tschechifchen Gegensätze nicht weniger genau. Deshalb wird es zwischen Polen und der Tschechei im Augenblick auch zu leinen politischen lleberrafchungen kommen. Dec Erfolg der Aeise dcS tschechisch.',, Außenministers wird eine Ausgleichung der bisher geplanten nachbarlichen Beziehungen fein, aus der fich er ft allmählich die weiteren Dinge entwickeln werden.
Ditscher Evangelischer Gemeindetag.
tSchluß.s
X Offenbad), 26. Aprll
Den Dienstag beschloß eine stark besuchte Versammlung in der Turnhalle < Doeche- ßraße). die v. Dr. Schian begrüßte mit dem Wunsch, daß sie zur Verftändigung zwischen Kirche und Arbeiterschaft beitragen werde. Ar- betterfekrotär S Prf ngor - Stuttgart stellte in treffchürfendeni Vortrag die Frage , Arbeiter, 'oas hab. ih.- gegen die Kirche''" Der ebner führte u. a. aus Die Aufgabe d<> Pfarrer liegt in der Weckung des fozialei, Gcwiffens Aach dem Kriege kam eine seelische Krisis In die Ar- beiterschaft Gffi großes Irregeben lregoiri, lAnthroposophie Sterner*. Häufe. Setten) Auch andere Kreise find materialistisch. 3n Württemberg gewährt der (Strang. Völkerbund heute vielen Sozialisten die von dief«i gerne ergriffene Gelegenheit zur Nicht ich en Atilardeit. Die Kund- grfmng des ersten deutschen Evang. Kirchentags in Bielefeld 1921 zeigte volles Verständnis für die Arbeiterschaft. Al'fage an d<is Manchester tum, fic wurde aber der Arbeiterschaft von ihren fozialistifd)en Fiihrern sorenlhalteu Dir Eva„ gefische Kirche ist nicht Selbstzweck, will alfo nicht aus fefbstifchen Gründen ein Sichfiiiden zwischen ihr unö bei Arbeiterschaft Dre> Dt-eine machen dem Arbeite,- auf seinem Weg zu schaffen, das Gefühl des A.iSgebeutet werdens, die M e ch a n i f i c , u n g Die ernste Gefaull. auffaffung des Thriftenlums macht der A'.lvrt«-- fchast Die Schwer-» her Akechainfieiung tinqbai Die Blasse, aus >»r nie herauszukommen für den so das Gefühl der Vecantwortung Dcrlicren'
..Mann da rin!“ Jagte der Schaffner.
-Was fag’n Sf“ braufte der andere auf. „was hat er g’fagi? L^indarin hat er g'fogt* 1'
vffinfteigen lallen Sie. habe ,ch gesagt "
.9h*t wahr i's 'JManbartri Hamm S' g'iagt, •nciui S' dvs nomok sag'n, me: Liebe,
•Der Zug zog an. Wütend erklomm he. Man- bann das Trittbrett. Wütend, wortlo. faß er eine Weile neben seinem Landsmann „flamm S’ scho' 1° altzerneinhei' derlebl", schnaufte er ihn endlich an.
Dci zuckte mit den Schullern „Ja mci' in '^reißen halt, m Preifzen
^ch wollte uermiitern ,Es iff ein Mißverstand nl», meine flerren."
Sie sahen sich nnytruuiid) an Wohe, fan 6‘?
2ch bin ein Münchner."
3brc Mienen erhellten sich Sic wurden julun l,ü) muffet: S' felDc sag'n flerr ?lachbar. solche ausg'ftopffe '»lngorikatzen wie der Vnnbfi,,nr eine ls, Hanni, mh in Payern nel!
€ie haben sich aegenfciiig mißverstanden näm» lldi jms die Äusforache anbetrifft '
r:ie nickten glotctzzeilig .In, n Sprach Hamm s du heronim, a sprach
3 kuat mi ßeut no ,mfhänge mit „ra solchenen sprachhalf der anbeic nach
,,#Imh '. meint» ich lächelnd was das ‘Bane rische betrifft
Sofort nahmen ß* wieder ^echterftellung cm; „Sie, übers Bayrische «renn S was sag',, mei
Äm, „hanun * inen Bef pwl —*
Jetzt fangt der .,a mit dem damiichei n< nm an "
..Bitte sehr, anyefangen haben Sie'
I? mit UMä'*"
?Wvt Da* mevn mn gie» Hamm".
Amtsgericht Gießen.
' Gieß, n. 26 April Die Arau eines Ar eeuc.» aus Lsng Gr ,s n , - ckch > egv- amtier, mit her ’,<* ,,n gleich >, flanlc , uiamme* wohnt, rcfl' a Beleitzigu« mrilagl ?:rfc feil In angeblich mit ctr.-r Anh. fchlnnnie, . .tiimpf- v ,N" belcv unh >hi eilte ullche i'rlranhmg vorgrworff > Hal en 3n der heutigen ptver- banhlung gab die Schwiege,Her zu. ackbunbft ' • ‘iahen ' bestritt .jedoch die Ac'istcriing hm- ’i fcHid) ter x. rfranlung unb erhol H'itcrUaoc liegen ihre Schwiegertochter, htc Itc ■ henfafite beleidiai Hain Die Deweisautns^ne ergab, hoß bie Pttvalllageri,, tn Birllichtelt nicht Iran! rfi. tfin Beweis daffir, baß >'ire Odurt eg .Traut irr Ißr diesen Vorwun gemach: hat, wurde nicht er- btad)t. Schließlich i> e r gl i be n fid) die Parteien haftu büß die bcihcricttipi n ^elcthtgungen m- nufgenonnneu wurden unb bah jebrr Teil hi» auf seiner Cf,te . rwachsenen «losten, htc Cd)toir- iictinuUcr au herbem auch „och d G richtskvNen ühcmimml
Ein 22kVoctiueifkr von hui Hai ein» in lerncm Hause wohnend'- §rau verklagt, well diele ihn und seine Ohcfrau schwer beleidigt habe. Dir I'crbanMung ccgal\ daß dies laisachlich rtchiig ist. haß <,ß(*r auch hi Hrau des Priv,,iktägers du .'tngellagte schwer bclcidtgt haft' In beiden Priratklagen wurde daher em U c r a l r , d) abgv- schloffen. wonach die gegensetiigcn Beleih'gungrn Auvudgcnnmmcn Würben unb teber 5eil btc in beiden Sachen auf feiner Seite ., wachsenev 'lohen und die Angeklagte außerdem hie Gr- richtslostci, uni' die Kosten Her beide,, Sühnen termtne übernimmt
-
Rundfunk Programm
he« Araoksvrter Senders.
der „Aadio-Amschaud) jtcilag, l Wa,
12 llhr )lachricht, ndienh 3 unb * llhr. Wi'tschattsmcldungc,' 120 rfbr Aachr'chtcn- hicnft 4.30 Ins h llßi ■^aiKfrauennatfinrtttog in Musik und Wort Pi ogramrn u. ,r: lieben Aluminium, feine Verwendung und 'T^chanblung in der Küche" TVirtrna von Frau Di Burfthi'- 6 W)i WirischaftSmcldungen fi bis b.30 Ußrr Juristenftmk. ti.30 bis ! Uhr Die Lefesturcho (Mcisterwerke der Weltlitcratui). Aus ..Soll und flohen“ von Gustav Freitag (Fortsetzung) 7 Ußt' Wirtschaft-Meldungen. 7 bis 7.30 Uhr: Gspercurto- llnfCTrldjt. 7.30 biS 8 Ußr Die Besprechung; Theater und Kiiw 8 bis 8.30 Ahr Vortrag von flerrn Mougu ..Antenne. Grdc unb Storungen". 8 30 bis 9.30 Ubr Sinfonie-Konzert. Veethopen- Aßend 9.30 Uhr Aachrichtenbienst, Wettermeldung, Sport bericht 10 bi« 11 Uhr. Volkstümlicher Opern abend des flausv rchestcwS
den Arbeiter tiagifch r'i Ans d?.„ Inftiument ber Bkasfenfccte haben . ,sd ^.iric uaretr Hände gespieU In den letzie' nn) l.nWwsten Dingen sind wir mii Go» aUei . iVsba.a h.,dcn Dir den Mut. bev Mw'e entgrgmt „treten. An« Gründen der Selbst er ha Ittma uub , n der Seele ffdes einzelnen .Aenfchen willen meß d>. d-ni'chc Arbeiterlchast fich ganz andere als bistrer rat' der Kirche .nlsemander'eHe,, Tie 2brtirort a die fchwerflen fragen liegt jenfetts tk D. ig Zu starkem Beifall iXiafk len, Jtrbiu eine lebhafte Aussprache, in d-r ein große 3aßl ,um Arbeitern zu Worte kamen Om Propaganda, berfud) eines DeitrelCiS der ernsten Mbelloifch wurde habet yhörig abgctDcbr* Um 12 Ufte schloß uad) einem Schlußwort de,- A tcrenten hic Berianuulnm) nut dem erfreuh. n Jini'rmt
willens
-Mttiwoch. bei letzte Vertiandiimgsta i di achte einen Borttag hon Waner Lic Avse » f r a n > Kreuznach Ikuc TTeg zu' ?Iu«qcftafluna i>s Gemeindcgottesdicnster ' Gr führt-, aus '^einei- fnn, ist be« flOilc»bicnfiLidKn Bcstrebwig a unlc ie> Tage b"s Gefühl Ylnfcrc fetzigen Gemeinde feiern bcfricMtiten uns mchl. Bei th> Hrage. wie wir übet sie hinaustouimen. leitet den einen bei Tßunfd). Iie in Denk nnh Gprcffweife mög lichst unserer heutigm Jett anzupaffc». Tobet wiid ber Aufbou des etnzelnei, Gottesdienstes ngch den Grundsätzen evangelischer ^rommigke" neu erstrebt; auch die Ordnung des Kirchen- tahres soll umgcffattcL werden Andere glauben, keiner wesentlich neuen Schöpfungen zu bcbüifcn. öie trauen imlercr Jeck diese schöpfe, i'chc 3abm- fcü nicht au. furchten mdmehr hie Willkür her einzelnen Leitungen unb halten die titurgifchen Schätze der Kirche für rcid) genug, nm alle heutigen Bedürfnisse zu öefrrebigei' Das Tlccht dürste auf herben Sellen liegen Gs nxiie schade, wenn wir die Deihinbrmg mit unterer kirchlichen Vergangenheit verlören, abm auch, wenn wir. bie Zttaff zu neuer Gestaltung cinbüßtcn
-Ilvt diesem ^Interschied einer utebr hnruuirK diingenben und einer mehr rückwärts blickenden liturgischen Arbcllsweisc Iceuzt sich der andere, ob man beim GotleSdirnst mehr auötuhen ober mehr tn Bewegung gesetzt werden soll Dort wird Andacht, Stille. Anbetung beton! unb ein großartiger Gang vorgefchlagen. für den bic la- tholische Meffc irgendwie das Borblld abgibt.
' von de Unruhgüelll nämli ■ brofcffantifdKu Prebigl. ausgegangen und möglichst viel QInrcgimg. Abwechfkung. ja liebet- raschung er strebt Dhrf urchtgebi et ende« Gleich- maß steht also reizvollem Wechsel gegenüber. Eine- ist aber btc nottoenbige Ergänzung! zum andern Wir brauchen im Gottesdienst sowohl Aude wie Schwung. Heber diesen beiden Unterschieden steht, allen Richtungen gemernfam. baS Doppelbedürfnis, baß unsere feiern weniger lehrhaft und mehr gebetSmaßig werben inüssen. und daß sie weniger amtlich und mehr genteinbe- mäßig zu halten finb. Ieber erprobte Weg ist willkommen, auf bein unsere Gemeinden zu einem wahren Verkehr mit Gott und zu einem lebendigen Gefühl brüderlicher Derbundenheii. gelangen. Wie alle 5otmfragen, gehört auch baS Liturgische an Wichtigkeit in die zweite Linie. Hnd wenn unseren Vemeindei, neues Leben ^us Doti geschenkt wird, dürfen wir hoffen, für unsere gemeinsamen feiern auch di' rechte •tfovin zu finb en.
Bach Verlesung eme« herzlich gehaltenen Draht grüße« der Thevlogt schon ^aknl tat z ii Gießen begann die Aussprache über das »n atemloser Stille beifällig aufaenommcnc Aeferat. G« sprachen Pfarrer D. Düsse- Essen, Del). Kllchenrat D. ^1 bring u. a. für die Stil dktigefongbcrcine und bercn toenigci konzert- mäßige Mitwirkung, auch einstimmige Kinber- chöre. die Wiedereinfüht ung Bachscher Kantaten in den Gottesdienst .Klrchengemerndeverireler G ö r n e r - Darmstadt < jKarlineqcnicinbe). Psr. Di. flalicr - Offenbach a. M.. Psarrcr Bickel- ha u p t - Dresben. Prof. Dr TBei ß (jerbc r- Offeirbach a. M Prof. D. M a t 1 h e «-Darmstadt (ersterer für, letzterer gegen die hochknd)- liche Bewegungf. Acchnungsraf fl ö l l - Berlin- Lichterfelde. Qlad) dem Schlußwort des tenten erhob sich btc Verfammlung mit Lied ..Lobe den flciicn. den mächtigen ' bc, Öhren", :mb mit dem Segen schloß in h tretung de« schon abgcrciftcn Vorschenden Pro D Bk eher Göttingen den 11 Pculiehen Gva. gelischen (Scnicinbetag. Der nächst jährige toll ur öi e i -i u ftattfinben Der Aachmlltag wurde noch zu Besichtigungen der Steinhauken-Gemälde n. o. :-t yrrriFhtH a M verwendet >
Du fragst Warum? Ich *ape F^elche deinen Kindern
11 und den Erwachsenen ebenfalls Emen Oetker-Pudding. T*atsAchllch wirstDu bald bemerken, wie Ä^röftig sich die Kleinen entwickeln. Erwachsene loben denWohlgeschmack u. RkoicheAuswahhnvielonGeechmacksart. ^^orgt für angenehme Abwechselung.
Pudding stellen Sie «aus Dr. Oetker*» Puddingpulver mit Milch,B- । orund Zucker her. Es ist das Beste, was Sic auf den Tisch bringen können.
Nur in OnjiiHil-PMckohen (nlemal» Iomj mit 1er S« hutzmarke Oetkers Hoilkopl1 In eilen einschlägigen GeachSIle n . u heben nlos die beliebten Oetker aezeptbu- 'itroder wenn verqrttten umeenetu.portofrei von Dr. A. Oetker, Bielefeld. \^ - IIOlM
mir jnlschlich!" erhob sich
' „Da is do nijr dabei.
■flamm is habet, Hamm."
Gedanken, eine 3d)reib nöcii ,u schaffen, und
ö’» di Sd)icibinafd)inc
Werkzeug d> > inobcntwi
Eine historische Sd)teibmafd)inen-!liUäfteUung.
Wie so manche (frfinbung ist auch dtp Schreibmaschine eigentlich iusöllig gewesen Keiner von den vielen, die sich mit diesem Pro hlern beschäftigen, dachte zunächst daran, die flondschrisl im foglich^n Gebrauch der iior malen Menschen durch Maschinenschrift zu cr> setzen sondern die VIbild)! hiefer (*rtmhnnn
Erfindung an den Namen Lalham Sholes ge- lHüpft isl, bi-, zu den astermodernsten Äon- fhirftronen Ä
Blinden dos Schreiben crinöfllid)l< Man konnte sich ;a nicht vorff eilen. Daß sich durch Fingeranschlag i ine größere Schreit,geschwin- dfgkeit erzielen ließe als öurd) die Finger- schrfft, und brr-halb faß man and) leinen allge« meinen praktischen Nutzen norau-:>. Alle Schreibinaschinenerfindungen feit dem Anfang
' Iahrhiinder, .. suchten deshalb nur das Probien, tu Schreibens für Blinde zu loten Q-rft um die Mitte be-.* »origen Jahrhunderts
Der andere ficmpehc tue Aermel hoher jßciin ber uns beleidigen mitt, dos werd'n nm «leU hainn,!' *"
Ich mal aii-.gefticßeu. ,Und iiberljuupi. Sic sind la gar fei' Münchner, Sic Schwindler. Sie'' schn der eine mit dem höchsten Trumpf nath.
?ot> mut ;u viel, ich drehte mich um. iu '" rief ich, „koa 'Miinchner mau' r* ? ivibcrlnmpen es miüerabligc. öy q’fefdü» Affen, ö» M-uuefte, t> breiboppeltc
=ic strahlten. Sie fi reiften bie fjembeämuf rote der herab. Sic winkten freubig „Steig',, = nut er. flerr Nachbar rorr ivrftengn uns. mir » hin'n fcho' 5 hunm' —"
.I'fanun ?" lodstc ich zurück, ,'somm? gern könnt- mi' Hamm!" Jreundlich mrfenh honrphen ihre v'eslchtt, aus der f)nflc.
eie Iahen sich au. Sic tippten verst,hei,d auf ißre eigenen Stirnen ,.«lr spinnt holt er fftnni ' 5er 3ug hielt. Es wnr mein Fiel. Ich vcr. tuchie es ein letztes Mal „Das gong: Mißversiänb n»s tommr baher, haß Sic statt „haben" kalschlich
>ge und mnßcDoUc Weg bi*3 zu den heutigen vollendeten Form. >- der durch zahllose mehr
-i loeniger glückliche Maichiueninodcllc unb vi-jeiiorligc Losungsversuche gekennzeichnet ist, n'ird in dem Museum des gesamten Schrift- n'rfens oorgofußrt das als ein Teil der Fünf-
i -n ?lllgememen Bureau Ausstellung jufom- rnengebrocht roorben ist. Auf dieser Ausstellung, die vom 30. April bis 9. Mai tn Berlin rtattffnbet, vermag man bie Glitmicklung der Schreibmaschine zu Dirfolgcn von bei sog. -.chreibkuqel, bic als erstei 1865 ber dänische ’iarrer flau <)anfen einsuhrte, über die pri- luitioen amerikanischen Schreibmaschinen, deren
icBersuche hab.
>. nuitflung gesüßt einem fu tuidiii ’ 'ideii? macht Der von diesen Aniänq
fnm man am ben maschine ii'ic bie
„Hamm ' —
,,'äü fälschlich' drohend dec eine.


