die
erschienen sei. Man versichere, daß dieser folgende
ren statt.
•* Kein elektrisch Licht am Sonn
dem Bolschewismus, der mir einen Traum von Llmder Zerstörung träumt, den Aufbau- willen des Sozialismus entgegensetzen.
in ganz Palast-na für die englischen Trupepn den Alarmzustand befohlen. D»e Nordgrenze Pa-
Ueberreichung der deutschen Antwortnote tn Paris.
«Paris, 27. Aug. (WB.) Der deutsche Botschafter von Hoesch hat heute nac^tittag 5,30 Llhr dem französischen Minister für Auswärtige Angelegenheiten Driand die deutsche Amwvrt auf die kürzliche französische Demarche ui Berlin überreicht. Die Antwort, die sehr kurz ist und nur eine knappe Seite umfaßt, wird S a rn s t a g früh in Paris und Berlin zur Veröffentlichung gelangen.
sprach außerdem Prinz Karl. B"! schwedischem Königs und Vorsitzender
Druse verbleiben,
3. würde er sich dazu verstehen, einen französischen Delegierten in seiner Umgebung zuzulassen.
Gespannte Lage in Palästina.
Forderungen oufgestellt habe:
1. Seine Anerkennung als lebenslänglicher Gouverneur des Dschebel Druse:
2. keine französische Garnison dürfe im Dschebel
lüftinas und Transjordaniens wurden mit Trup- j heil kommen können. 3n berselb in ' pcn verstärkt, um so ein Uebergrcifen dos syrischen Aufstandes aufhalten zu können. Die nördliche jüdische Kolonie Matulla wird jetzt als Stützpunkt ausgebaut. Die Stimmung in der arabischen Bevölkerung Palästinas und Transjordaniens ist ä u ß e r st erregt.
bester Ersatz für «Ottu";arbeit unter Garantie für (Säte und Haltbarkeit. — Heilt ocrftv.it:
Schuhhaus Senner.
Aus Stadl und Land.
Gießen, den 28. August 1925. 1
* Fahrplanänderung. Born 1. September 1925 an fällt der Personenzug 2519 (D.) Bad Salzschlirf ab 8.42, Schlitz an 9.04 nachmittags aus und der Personenzug 2519 (6.) Bad Salzschlirf ab 10.30, Schlitz an 10,52 nachmittags, wird täglich befördert.
• * Die beiden hiesigen freiwilligen Feuerwehren begehen, wie bereits schon an dieser Stelle erwähnt, morgen, Samstag, und am Sonntag den 70. Gründungstag. Am Samstagabend 8 Tlhr findet ein Fackel-- z u g statt, welcher vom Landgraf-Philipp-Platz aus durch folgende Straßen geht: Ostanlage, Walltorstrahe. Lindenplatz, Kirchenplatz. Schul-
Deulsche Abwehrfront in der Tschechoslowakei.
Prag, 28. Aug. (WTB. Funkspruch.) Der Deutsche Bund der Landwirte hat an sämtliche deutsche Parteien ein Schreiben gerichtet, das zur Schaffung einer gemeinsamen deutschen Abwehrfront einlädt. Das Schreiben führt zur Be- grün düng an, daß das von der tschechischen Regierung vorbereitete neue Wahlgesetz jeder Demokratie widerspreche und erwarten lasse, daß das deutsche Volk im kommenden Wahl kämpfe weiteren Abbruch erleiden werde. Dem geeinigten Vernichtungswillen der tschechischen Gegner müßte die geeinigte Abwehrfront aller deutschen Parteien entgegengestellt werden.
Ministerbesuch imOptantenlager Schneidemühl.
Schneidemühl, 27. 2Iug^ (WD.) Heute nachmittag ist der preußische Minister des Innern, Severin g, zum Besuche deS Op- tantenlagers hier eingetroffen. Er besichtigte das Lager eingehend und überzeugte sich von der wesentlich verbesserten Unterbringung der Flüchtlinge. Die Besetzung be- trägt zur Zeit 2942 Personen, darunter über 700 Verdrängte, so daß insgesamt nur 2203 Optanten verbleiben. Minister Devering erklärte, es bestehe die berechtigte Erwartung, daß bis Mitte des nächsten Monats weitere tausend Flüchtlinge weitergeleitet werden können. Er hoffe auch daß das Lager nicht bis in den Wi:Uer hinein beibehalten werden müsse. Die Unterbringung derer, die am 1. November aus Polen angewiesen werden, sei eine Siedlungsfrage, da es sich hier ja nur um Grundbesitzer handle. Heber die Verpflegung und die Wohlfahrtseinrichtungen des Lagers, sowie über die Tätigkeit der lokalen Behörden und der Lag'.rleitung sprach sich der Minister anerkennend aus.
Dölkerbund und Saargebiet.
Saarbrücken, 27. Aug. (TU.) Die Sozialdemokratische Partei des Saargebietes hat an den Internationalen Sozialistenkongreß folgendes eu)reiben gerichtet:
„Die saarländische Sozialdemokratie lenkt die Aufmerksamkeit des Kongresses auf das von dem Völkerbund verwaltete Saargebiet. Hier herrscht ein von der Regierungskommission im Einverneh- men mit dem Völkerbund verordnetes Wahlrecht, das einem großen Teil der Beoölke- rung die Wählbarkeit zum Saarparlament oorent- hält. Das Parlamentswahlrecht ist zu einem Privileg der im Saargebiet Geborenen geworden. Der Landesrat hat nur das Recht der De.g u t a ch t u n g. Die Abgeordneten genießen feine I m muni - t ä t. Wir bitten dahin zu wirken, daß diesem e i n- zigen Derwaltungsgebiet des Völkerbundes ein wirkliches, demokratisches Regime gegeben wird."
dischen Roten Kreuzes.
Aus aller Welt.
Die IahlungssteLen für
geppelin-Eckener-Spende.
Berlin, 27. Aug. (WTB.) Der vor- bereitende Ausschuß für die Zeppelin-Eckener- EPende teilt mit: Für die Zeppelin-Eckrnrr» Spende des deutschen Dolles wurde e'n Giro- lonto bei der Reichshauptoank eingerichtet. Sämtliche Bei chsbankan st alten und Dienststellen der Reichshauptbank sind vom Reichsbankdirektorium angewiesen worden, Einzahlungen für die Zeppelin-Eckener-Spende gebührenfrei anzunehmen und weiterzuleiten.
Austausch der Moskauer Verurteilten.
Berlin, 28. Aug. Rach einer Meldung der „Voss. Ztg." sollen die drei im Tschekaprozeß vorn Sl.u tsgerchtshof in Leipzig zum Tode verurteilten Kommunisten Neumann, Pöge und C a o b ■ lewski gegen die von dem Moskauer Tribunal zum Tode verurteilten drei deutschen Studenten angeblich ausgetauscht werden.
Amundsen verkauft sein Aordpolflugzeug.
Wie eine Pariser Sportzeitung berichtet, hat Amundsen daS Dornier-Wal-Flugzeug L 2 5, mit dem er seine Reise nach dem RoiLpol ausgeführt hat, an den englischen Rvr b- polfvrscher Wilkins verkauft. Die Maschine soll durch die Luft nach London überführt werden. Die Erwerbung des Rord- polfluazeuges durch einen Engländer ist wieder einmal ein Beweis dafür, wie hoch man im Ausland den immer mxh durch die Degriftsbe- stimmungen der Entente geknebelten deutschen Flugzeugbau einschätzt.
Zwei Streckenarbeiter tot.
Karlsruhe, 27. Aug. (TU.) Als gestern nachmittag zwei Streckenarbeiter aus Weingarten im Rangierbahnhof mit dem Anziehen von Stoß- schrauben beschäftigt waren, fuhr ein Güterwagen über die beiden hinweg. Der eine war sofort tot, während dem andern Arme und ein Fuß abgefahren wurden. 3n lebensgefährlichem Zustande wurde er in das Krankenhaus gebracht, wo er am Rachmittag seinen Verletzungen erlegen ist.
40 000 Häuser in Japan ein Raub der Fluten.
London, 28. Aug. (TU.) Die Riesenüber- sckwemmunaen in Tokio und Yokohama ha/ien in Tokio 40 000 Häuser unter Wasser gesetzt. Die Flüsse sind noch weiter m Steigen und die Bevölkerung, die sich in größter Eile aus den Häusern zu retten sucht, befindet sich tn größter Verzweiflung.
London, 22. Aug. (T. U.) Der erst vor einigen Tagen in Palästina eingetroffene neue britische Dberfommiffar Feldmarschall Lord Plumer hat
Vie Beisetzung 8eldmarschall§ von hötzendorff. Die Ueberführung nach Wien. — Ein Ehrengrab derösterreichischenRepublik
Merdentheim, 27. Aug. (WTB.) Heute nachmittag fand die feierliche U c b e r f ü h r u n g der Leiche Conrad von Hotzendorffs nach Wien statt. Kurz vor 1 Uhr versammelten sich vor der mit Blumen geschmückten Leichenhalle auf dem Friedhof, wo die Leiche aufgebahrt war, die von auswärts eingetroffenen Offiziere, an ihrer Spitze der Wehrkeiskommandeur, Generalleutnant Hasse, ferner der Vorsitzende des württembergischen Offizierbundes, Generalleutnant T e i ch nt a n n und als Vertreter des Königs Ferdinand von Bulgarien General Gantfchew. Mannschaften der hiesigen Polizei hatten vor der Leichenhalle Aufftellung genommen. Nach Eintreffen der Familienangehörigen des Entschlafenen begann die Trauerseier, an die sich die Einsegnung der Leiche durch einen mit dem Verstorbenen eng befreundeten Jesuitenpater anschloß. Hierauf wurden am Sarge Kränze nieder- aelcgt von dem Wehrkeiskommandeur namens des Chefs der Heeresleitung, von Oberamtmann Schloehr namens der württembergi- fchen Staatsregierung und ferner von General Gantfchew und General T e i ch m a n n. Namens der österreichischen Regierung wurde von dem Verweser des österreichischen Konsulats in Stuttgart, Major Butula, ein Kranz niedergelegt. Ansprachen wurden auf Wunsch des Verstorbenen nicht gehalten.
Nach der Feier wurde der Sarg auf einen mit vier Pferden bespannten Wagen gehoben, worauf sich der Zug unter dem Geläute aller Glocken und unter den Klängen des Beethovenschen Trauermarsches sowie des alten österreichischen Soldatenliedes „Prinz Eugen, der edle Ritter" durch die von Menschen dicht umsäumten Straßen der Stadt zum Bahnhof bewegte. An der Spitze marschierte Polizei, dann folgte die Regimentskapelle des Infanterie- ' regiments 13 aus Ludwigsburg. Hinter dem Sarge I schritten die Familienangehörigen und Abordnun-
(Sauer. Sonntagvormittag 11 Ufjr Aufstellung der beiden Wehren auf Oswaldsg arten. Schulübung mit darauffolgendem Dranoangriff. Am Rachmittag findet im Philosophenwald Familienzusammenkunft der Kameraden beider Weh-
- ilit fest, daß seit der Gründung des tschecho jiowaklschen Staates ein volles Drittel des deutschen Schulwesens vernichtet wurde. Im Bezirk Tetschen wurden jetzt 37 deutsche Schulklassen aufgelassen, wodurch die Gesamtzahl der dort aufgelösten Schulklassen 100, also 32 Proz. des früheren Standes erreichte. Im Gablonzer Bezirk wurden 30 deutsche Klassen aufgelassen, so daß jetzt die Verhältnisse herrschen wie vor 50 Jahren. Auch in diesem Bezirk erreicht die Ge- saintzahl der bisher aufgelösten deutschen Schul' klassen 100. In Gablonz, einer deutschen Stadt mit 30 000 Einwohnern, gibt es nur noch dreiklassige deutsche Volksschulen. In Jensbach wurde die zweite Klasse einer seit 200 Jahren bestehenden Volksschule deshalb geschlossen, weil sie statt der vorgeschrie- benen Zahl von 60 Kindern nur von 59 besucht war.
straße, Reuen Baue, Reuenwea, Seltersweg, Westanlage, Bahnhofstraße, Reustadt, Oswalds- garten. Anschließend Kommers im Saalbau
Krifis in Spanien.
Generalität und Bevölkerung.
Madrid, 27. Aug. (TU.) 3it der spanischen Generalität hat fich hinsichtlich der Ma» roüopvlitik eine ernste Wandlung vollzogen. Es scheint, als ob General Primo de Rivera, ohne seine Kollegen aus dem Direktorium zu fragen, Marschall Petain gegenüber Verpflichtungen übernommen hat, die der vorgezeichnelen Zurückhaltung Spaniens im Ma- roikofeldzug nicht entsprechen. Spanien von neuem in ein kriegerisches Abenteuer ver- wickeln können und auf ernsten Widerspruch bei mehreren leitenden Generälen stoßen. Die Verstärkungen, die Primo de Rivera einschiffen ließ, waren für rein defensive Ziele bestimmt. Sie erregen im Lande Beunruhigung und Protest, da die öffentliche Mei» I nung es nach wie vor nicht zulassen will, daß sich Spanien für französische Ziele einsetzt. Man hofft, daß es dem Kronrat gelingen wird, Spa- | men vor einem gefährlichen Abenteuer zu be- wharen. Die Beschießung von Alhuce- mas durch Abd el Krim, die ernste Verluste gebracht hat, beweist, daß der Kabylenführer vor einer Erneuerung des Rifkrieges nicht zunick- schreckt, daß er vielmehr beabsichtigt, einen Vorstoß seiner Feinde in das Rifmassiv zu provozieren, auf den er vorbereitet ist.
Französische Erfolge in Marokko.
Paris, 27. Aug. (WB.) Havas berichtet | Einzelheiten über die erfolgreichen Kämpfe des Generals Boichui im Gebiete der Dranes. Die französischen Truppen hätten den Djebel Arnes- sef überschritten, wo sie nur einen Neinen Beobachtungsposten zurückgelassen hätten und sodann die Ausläufer des Djebel En Rehi erreicht, wo sie einen Po st en eingerichtet hätten, während eine andere Gruppe bis nach Suk el Arak vorgedrungen sei, sodann den dort liegenden Gebirgszug überschritten und schließlich in Dahar anlangte, um von dort in das Tal des Ued Hartischa vorzudringen. Ueberalt sei es zu heftigen Kämpfen gekommen, jedoch habe das tapfere Verhalten der französischen Truppen überall den Sieg davongetragen. Beträchtliche Truppen der Rif- leute hätten sich in der Gegend von Cherka und hon Maala zusammengezogen. Sie hätten die Absicht, sich gegen Rorben durch die Täler des Zair und Haddu nordwärts zurückzuziehen. Man nimmt an, daß die feindlichen Verluste teilweise äußerst schwer sind. Diese militärische Operation hat mit einem Schlage es den französischen Truppen ermöglicht, die früheren Po st en in der Gegend der Branes wieder zu besehen. Auch ist es dadurch möglich geworden, verschiedene P a ß w e g e, besonders bei Dab el Kobul unb bei Dab Asch- bour zu besetzen, die das Tal des Ued Haddar beherrschen.
Die Lage in Syrien.
DieVorgeschichte desDrusenaufftandes
Paris, 27. Aug. (WTB.) Die Havasagentur erhielt aus Beirut eine eingehende Schilderung des Vorgehens im Dschebel Druse. In hiesigen Zeitungen, so heißt es darin, hat man behauptet, der Aus- stand der Drusen sei durch die Weigerung des Generals S a r r a i I, den Gouverneur des Dschebel
gen. Als der Sarg in die Bahnhofshalle getragen wurde, spielte die Musik „Ich halt' einen Kameraden". Während der Abfahrt ertönten die Klänge des Deutschlandliedes.
Aus Wien wird amtlich gemeldet. daß die Beisetzung des Feldmarschalls zu Ehren des toten Heerführers durch seine Heimat, die Republik Oesterreich, auf Kosten des Bundes und der Bundesregierung erfolgt. Die Durchführung der Leichenfeierlichkeiten ist dem Bundesministerium für das Heerwesen Übertragen. Die Leiche des Feldmarschalls wird um Mittemacht in Passau von einem Ehrengeleit der Bundestruppen übernommen und noch Wien geleitet. Der Tag des Begräbnisses ist noch nicht festgesetzt. Beim Sarge des Feldmarschalls werden Offiziere die Ehre n- w a ch e halten. Beim Begräbnis wird die Garnison von Wien den Kondukt stellen. Die Beisetzung erfolgt auf dem Hietzinger Friedhof.
Das Beileid
des Reichspräsidenten. - - -mit,- einer ^(mntmad)ung
Berlin. 27. Aua. (WTB.) Der Reichs- der Städtischen Elektrizitätswerke wird am Sonn- präsid ent hat an die Witwe v. Hötzendorfts tag, dem 30. August, die Stromversorgung im folgendes Beileidstelegramm gerichtet: Ew Ex- Stadtgebiet für die Zeit von 5.30 bis 9.30 Uhr zellens sende ich tiefbewegt den Ausdruck meiner vormittags, eingestellt. (Siehe Anzeige.) treuen Teilnahme. Der Entschlafene war “ Straßensperre. Wegen Vornahme mir ein lieber Kamerad, dem ich stets von Kanal- und Walzarbeiten in der Liebigs eine dankbare Erinnerung bewahren werde. Er straße wird diese zwischen der Ebelstrahe unb ruhe in Frieden. dem Aulweg vom 26. August ab bis auf weiteres
c- i ■: -g ubev >a3 ► 13 sch'01-
Drufe, Hauptmann Charbillet, abzusetzen, ver. ursacht worden. Es fei keine Abordnung der Drusen nach Beirut gekommen, um das zu verlangen. Das fei nur ein Vorwand gewesen. Die Wahrheit sei, daß ein Mitglied der Familie des Sultans A t r a s ch , unzufrieden, daß er nicht mehr w i e sonst das Drusengebirge wie sein Pri- oateigentum ausbeuten konnte, den Auf- ' stund entfacht habe. Sultan Atrasch habe übrigens
ver S9O3lUU|ierlRungre^» schon unter General Gouraud einen Aufstand ver.
Paris, 27. Aug. (WTB.) Sn der Heuti- sucht. Man habe damals einen Preis auff feigen Rachmittagssitzung wird man über die Ent- n e n Kopf ausgesetzt. Schließlich habe er um Schließung der Friebenskornmission sich aus- Gnade gebeten und sie erhalten Trotzdem habe er sprechen, die sich schließlich sowohl über den aber immer weiter gegen Frankreich intrigiert Garantiepakt als auch über die Frage der Sach- .. /^uptmann C h o rb ill e t werde übrigens als [ieferungen unb die der Schulden geeinigt hat äußerst tüchtiger Arbeiter und Organisator geschätzt- Die vorliegende Fassung der Friedenskommission Er habe sich um die serversorgung tn Sueida besagt tn der Hauptsache folgendes: Der Kon- Ebient gemacht. Gr bekleide seine SteUung letzt greß der sozialistischen Arbeiterinternationale er- schon 2s Jahre. Man habe behauptet, bafc me innert daran, daß durch die Wirtschafts. Drusen über 60000 Mann verfugten. In Wirklich- konkurrenz die Kapitalismen der einzelnen feit zählten sie einschließlich grauen unb Kinder I Länder zu einander in Gegensatz gebracht wer- höchstens 40 000 unb besaßen nicht mehr als 10 000 | den. wenn sie Rohstoffe ober Absatzmärkte suchen. Gewehre. Allerdings halten sie bei ihren Streif- Ein derartiges Regime sei und bleibe die züaen 2 0 0 0 weitere Gew ehr e erbeutet, Hauptursache für Kriegsgefahren, außerdem 35 Gebirgsges ch u tz e und zwölf Allein der Sozialismus sei dazu fähig, einem Maschinengewehre, die sie bet der Meder- derartigen Zustande ein Ende zu bereiten. Der läge der Madagassischen Abteilung erobert hatten, politische Sieg der Arbeiterklasse in allen Lan- die sie aber freilich nicht zu bedienen verstanden, dem oder zum mindesten in den hauptsächlichsten Man müsse zugeben, baß sie sich mit hervor- Länbern würde die beste Garantie für einen ragender Tapferkeit schlugen, was ihre dauerhaften Weltfrieden sein. Die Arbeiter bebeutenben Verluste erkläre. Der Kampf bet Esra | wüßten sehr wohl, daß die Ursachen für die wäre ohne bas heldenhafte Verhalten bet Spahis Kriegsgefahren durch gewisse Bestimmungen der zu einer Katastrophe geworben. Die Haupt- Friedensverträgc verschärft worden sind, I Ursache dieses Mißerfolges fei außer der überstürz, die nationale Probleme betreffen, die schlecht ten Flucht der syrischen madagassischen Soldaten ober in ungenügenber Weise gelöst wurden. Be- auch der übertriebene Einmarsch gewesen, den die sonders kämen hier gewisse Bestimmungen in I 3500 Mann starke Kolonne burchgeführt habe, um Frage, durch die das Schicksal der Minder- die Garnison von Sueida zu entsetzen, während beiten nicht in gerechter Weise geregelt wor- 45 Grab Wärme im Schatten herrschte unb die den sei. Die Arbeiter wüßten auch sehr wohl, Wasserversorgung viel zu wünschen übrig ließ. Da- bah das Völkerbunds st atut die Sou- mals habe Damaskus einen feiner kri - heränität der einzelnen Rationen nicht in der ! tisch st en Tage erlebt. Da die Stabt ohne Weise beschränkt habe, wie dies die Solidarität Garnison war, habe unter den Fremden leb^ der modernen Völler nötig mache. Die Arbeiter hafte Beängstigung geherrscht. Aber bas Unvorher- wollten daher den Völkerbund allgemeiner ge- gesehene des französischen Mißerfolges habe den stallen unb benwtratifieren. I Agitatoren nicht die nötige Zeit gelassen, um einen
Die Arbeiter verlangten, baß jeder Staat. Umsturz herbeizuführen. Heute fei Damaskus der unter Zurückweisung eines Schiebsge- fest in der Hand der Franzosen, richtsverfahrens ober eines Schiedsspruchs Die Grenze Syriens sei zu ausgedehnt, um von unter irgendeinem Vorwand einen Krieg an- etwa 10 000 Mann, wie sie sich zur Zeit in Syrien fange, als der angreifende Staat unb als der befanden, hinreichend geschützt werben zu können. Feinb seines eigenen Volkes und der Menschheit Zum Schluß wirb mitgeteilt, baß eine Aborbnong angesehen werde. Feindseligkeiten dürften lebig- | ber Libanonbrusen bei bem Sultan A t rasch lich in bem Falle zugelafsen werden, in bem es sich barum handele, einem Angriff zu begegnen, oder wenn der Völlerbunbsrat eine diesbezügliche Entscheidung gestellt hat. Der Völkerbund wird nach Ansicht des Kongresses die ihm zustehende Rolle nicht spielen können, solange Deutschland und Rußland außerhalb stehen. Die Internationale fordert deshalb alle ihr nahestehenden Arbeiter auf. auf die Regierungen von Deutschlarck» und Rußland, die daran am meisten interessiert sind, einen Druck auszu- üben, daß sie gleichzeitig tn den Völkerbund eintreten. Die Dwtreter der Internationale müssen
---------- für jeglichen Verkehr gesperrt.
VieStockholmerttirchenkonferenz haus Trinkaus findet am Samstag- und Sonntag-
Stockholm, 27. Aug. (TU.) Zum Schluß abenb ein Sensationsgastspiel des bekannten der gestrigen Rachmittagssihung richtete Lord- Unterhallungsgenies Freby Lux statt. Rach bischof von Winchester an die deutschen und den uns vorgelegten Zeitungskritiken wirb Gießen amerikanischen Delegierten ben bringenben Ap- mit wirklich hervorragenben Leistungen über- pell, die Mitarbeit im Völkerbund in Erwä- rascht werden.
gung zu ziehen, weil hierdurch die Möglich- ~ gcÄfalcnbc r für Freitag, reit zur praktischen Arbeit gegeben würde. Zu I Lichtspielhaus Acchnhofstraße: ,.Rur nut Frauen bem Thema „Das Recht, nicht bic Gewalt als M» das Leben schon : -Lottchens Hochzei^relse . bie von Gott gewollte Grunblage ber Völler- l Astoria-Lichtspiele ,,-oom BUx, ber Samen- beziehungen" sprach Freiherr Mark von ^eunb".
Württemberg, ber ehemalige schwebische n V
Minister bes Auswärtigen. Eine kräftigere Frie- den: Der Lehrer Wilhelm Sch aaba b benspredigt, so führte er aus, als bie. bic ber Volksschule “ n g c n, Äreiä ®teften. d Weltkrieg hielt, lasse sich schwerlich denken. Zektor an dieser Schule der Lehrer W tzelm Die unerhörte Vernichtung materieller unb gei- ! Meininger zu ^/?"dorn, K stiaer Güter, ber Riebergang ber Kultur, bic sum Lehrer an ber 3Mb Schäben für Europa, bies alles müßte geeignet Ärctß Friebberg der ß - K
sein, bem Gebanken einer effektives Or- ™ bcr Universität Syburg i. ^vr. Alfred ganif ation bes Stieben« auf bem G o tz e auS Freiburgs B.mit Wirkung»vom Grund bes Rechts ben Boben zu bereiten. J- Oktober 1925 an zum ordentlichen ProftÄ^ Wie weit allerdings dieser Gedanke verwirklicht ^t deutsche Philologie insbesondere für Sprach werben könne, darüber herrschten tiefgehende geschachte und altere Literatur ^ ^'1 Landes Meinungsverschiedenheiten. Die Zukunft werde umverftta. G i e ß e n, der Privatdozent vr. Karl internationale Schwierigkeiten bringen, für deren H 1995 nn rtniA^infunt-n nuficr?
Ausgleich weder der Völkerbund noch ein Inter- vom 1. Wai 1925 an zum ctatäma^gen außer nationaler Gerichtshof eine volle unb sichere n l eS
renvA«*;» Lanbesuniversitai Gießen. Ferner würben er-
■Yti - n f f » n t r i *» rlornnt’ nannt burch Entschließung bes (^cfalntmini^te»
I u am to« ei^e riums vom 11. August 1925: Landgerichtsbirek-
bet bisher am stärksten besuchte Veranstaltung v.",9 Lu; Canb-
SÄ
ström von ihren Eickahmingen in ihrer Liebe«- I 3um stellvertretenden Mitglied der D.sziplinar- tätigkeit. Rach ißt nahm Selma Lag erlös da« Wort zu einer längeren Rede. Sie ging zunächst auf bas Schicksal ber burch bie Amerikanerin Anne Svafforb gegründeten Siedlung einer christlichen Gemeinde tn Jerusalem ein. An dem Beispiel öreTcr Gemeinde zeigte die Dichterin, auf welchem Wege auch heute noch die auf der Konferenz versammelten Kirchen zur Ein-


