Schlafzimmer
Eiche gebeizt, Tanne gestrichen auf langfristige Teilzahlung
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Feuer mn Nordpol.
Technisch.poltttfcher Roman aus der Gegenwart.
Don Karl-August von öa f f e r L
2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Stefanescu war so gewandt, den rumänischen Rittmeister in ein eifriges Gespräch zu verwickeln.
„Man berichtet ja wahre Wunderdinge über ihre Tätigkeit", begann die junge Frau. „Es heißt, daß Sie nicht nur Wasser, sondern auch Oel, ja sogar Gold zu finden vermöchten."
,Lch hatte einiges Glück In (Tampina. Gold gibt es leider dort nicht. So muhte ich mich auf Petroleum beschränken."
„Aber in Bukarest haben Sie doch nichts zu tun? Sie müssen sich ja auch von Ihren Hnftren- gungen erholen."
„Es gibt genug des Interessanten hier."
„Für einen Fremden mag unsere kleine Hauptstadt ganz amüsant sein. Mich langweilt sie."
Ich rinde dasselbe wie überall, wo viele Menschen beisammen sind: Eigenartige Charaktere."
„Die wollen Sie die hier finden?" staunte die junge Frau.
„Mit meiner Dünscheirute."
Sie lächelte ungläubig.
„Soll ich es Ihnen zeigen?"
„Ach, bitte, ja. Haben Sie denn Ihr Dun- berinffrument immer bei sich?"
Sanders zog aus der Tasche feines Smokings eine kleine silberne Rute hervor.
„Bitte, Fürstin, legen Sie Ihre Hand auf den Tisch."
„Wollen Sie meinen Charakter erröten?"
,Lch will es versuchen."
Die Fürstin streckte ernsthaft eine schlanke, mit Drillantringen bedeckte Hand aus. Aufmerksam sahen die beiden Rumänen zu.
Sanders Helt die Rute über den feingliedrigen Fingern der schönen Frau. Sofort drehte sie sich einige Male nach vorn, bann zurück.
„Charakterstärke sieben", sagte der Deutsche.
„Was bedeutet das?"
„11 ist die höchste Zahl, die ich fand, 1 die niedrigste. Ihre Energie steht an Stärke west über dem Durchschnitt der Frauen."
„Se'-r wahr'" rief der Rittmeister. ,Zch kenne den unüberwindlichen Charakter der Frau Fürstin."
..Litte weiter'. |agic btc junge $rau
Die Rute drehte aufs neue. Bald schneller, bald blieb sie stehen. Sann zuckte sie, machte halbe Drehungen, zögerte.
Sanders gab gleichzeitige Erklärungen.
»Der weibliche Ausschlag. Auch oei Eiern würde ich angeben können, ob ein Hühnchen ober ein Hahn herauskommen wird. — Starkes Selbst- bewuytsein. Bielleicht geringe Ueberhebung. — Verschlossenheit — Mißtrauen gegen die Umgebung, daher nicht immer offen."
Leb. ast unterbrach chn die Fürstin. Dollen -sie damit anbeuten, daß ich lüge?"
.Damen lügen nie. Sie stellen die Dinge nur häufig so bar, wie sie gern gesehen haben wollen — und glauben schließlich selber daran."
„Sie sind nicht sehr höflich", meinte die junge Frau.
,Lch kann nur sagen, was die Rute mir zeigt. Aber geben rtr bas opicl lieber auf." Er steckte die Silberschlinge in dir Tasche.
„Nein, bitte, fahren Sie fort Und zwar völlig rücksichtslos. Ich will auch nichr beleidigt sein."
Aufs neue bre te die Rute.
„Begeisterungsfähigkeit. — Ein wenig Abenteurerlust. — Unbefriedigtsein. — Zerstreuungs- sucht. Mehr vermag ich nicht zu sagen."
„Und doch machte Ihre baguette bioinatoirc einige Bewegungen, für die Sie keine Erklärung gaben."
„Cs waren mir selber unbekannte Ausschläge."
„Ober die Höflichkeit verbot Ihnen, alles zu sagen."
Sanders antwortete nicht. Die Fürstin fuhr fort:
„Ich sehe wenigstens, baß Sie nicht zu lügen vermögen." Und unvermittelt fuhr sie fort: „Sie scheinen mir überhaupt kein großer Verehrer der Frauen zu sein."
„3d) bewundere die Frauen sehr. Besonders wegen ihrer Gabe, Unausgesprochenes zu erraten."
„Gewiß sind Sie schon viel geliebt worden! Ein Mann mit Ihren interessanten Fähigkeiten —"
„Mir schenkte seit unbentbaren Zeiten keine Frau ihre Liebe", sagte Sanders tiefernst. „Meine Arbeit gestattet mir leine Zerstreuung. Sie verlangt unbeirrbare, völlige Hingabe."
„Wenn aber nun doch eine große Liebe Gewalt über Sie bekäme?"
•x>te wird mir jo eicht nicht begegnen
„Verschwören Sie bas nicht! Sie befinden sich m einem Lande der seltsamsten Abenteuer und der heißesten Leidenschaften." Die Fürstin wandte sich an «lejanescu. „Wie lange haben Sie in Cam- pina zu tun?"
„Unser Besuch war auf 24 Stunden bemessen."
./Dann erwarte ich von Ihnen, daß Sie aur der Rückfahrt mit Herrn Sanders zusammen in Sara tu vorsprechen und mindestens einen Tag bei mir bleiben.“
Der Rumäne warf einen fragenden Blick auf Sanders.
„Es wird mir eine besondere Ehre sein", sagte dieser, sich oerneigenb.
Die junge Frau erhob sich. „Ich versprach, noch zum letzten Akt in die Toska zu kommen. Auf Wiedersehen in Saratu!"
Sie reichte beiden Herren die Hand und verschwand mit ihrem Begleiter.
ö.
Großes Petrolenmselb in ber Gegend von Camps na. So weil das Auge blickt: Verstreute, graue, hölzerne Bohrtürme. Dazwischen grüngelbe Maisfelder. Dcltanfs, Verwaltungsgebäude der Petroleumgesellschaften, Eisenbahngeleise, gehende und foinmenbc Arbeiter. Auspuff der Benzinmotoren, Geschrei, Maschinenrasseln, Rauch und Stank.
An den grünen Hängen des Karpathenmassivs lang dahingestreckt bie weißen Häuser des freunb- lichen Städtchens. Darüber bie gleißende Sonne bes Balkans unb der durchdringende, durch nichts zu betäubende Geruch von Petroleum.
Georg Nagel, der junge Ingenieur, und Walter, der Bo rmeifter, verließen ein weißes, einstöckiges Häuschen unb schritten einem der Bohrtürme zu.
„Eine gottverfluchte Gegend", meinte Walter unb wischte den Schweiß unter ber breiten Krempe des Strohhutes ab.
„Ich halte hier auch nur so lange aus, bis ich genügend Geld gemacht habe", sagte Nagel. „Aber in unserem armen, von den Franzosen geknechteten Daterlande gibt es ja für unfereinen keine ausreichenden Erwerbsmöglichkeiten mc' r."
„Sie sind also nicht freiwillig hierhergekommen."
„Halb unb halb Nach einer Versammlung in München beteiligte ich mich daran, einige Kommunisten zu verhauen. Das nahm man mir krumm
uno wollte mich ein|perren. xw ging ich über die Grenze noch Oesterreich und landete schließlich hier/
Kurzes Schweigen unb langsames Weiter stampfen im hitzigen, ölgeschwängerten Dunste.
„Wie urteilen Sie über die Wünschelrute?" bc gönn der Bohrmeister aufs neue.
„Die Sache ist rvohl noch nicht genügend gc klärt. Ich machte selbst einige aelungcne Degehun gen auf Dosier mit der Rute. Auch ist es erwiesen daß geschickte Rutengänger Metalle. Salze, Kohle und Delc festzustellen vermögen, aber doch wohl immer nur in nicht zu großer Tiefe."
„Aber für Herrn Sanders scheint auch eine große Tiefe kein Hindernis zu bieten."
„Denn nur die Halste von dem zutrifst. wo Sanders behauptet, bann Ist er ein Phänomen sagte der junge Ingenieur.
„Wie erklärt man überhaupt bie merkwürdigen Bewegungen der IRute9"
„Erklärungen gibt es viele. Einwandfrei feit gestellt ist noch nichts."
„Ich kann mir nur vorstellen, daß die Bc roegungen von dem Rutengänger selber, wenn audj unbewußt, oorgenommen werden."
„Wahrscheinlich verhält cs sich so, obgleich alle Rutengänge> das Gefühl laben als wenn cim fremde Macht ihre Arme regiert. Am meisten leuch tet mir ein: Seit den Forschungen Rutherfords wissen wir, daß sämtliche Elemente sich unausge setzt im Zustande des Atomzersalls befinden. Ein Stoff geht in den anderen über, und bei diesem Vorschlag entstehen Strahlen von ungeheurer Euer gie. Die uns bekannteste Strahlkraft besitzt das Ra bium. Es ist nun lehr gut möglich, daß di-fe Stroh len in einem Teile des menschlichen Gehirns, da man vielfach ass Unterbewußtsein bezeichnet. Real tiunen auslösen, die zu beftimmen, aber unbemuf- ten Bewegungen der Hand- und Armmuskulati führen. Die Deutung dieser Bewegungen, die bc jeder stofflichen Sirahlungsenergie verschieden sind erwirbt sich der Rutengänger d ird) längere Ersah rung, so daß schließlich bei jedem Ausschläge bc. Rute automatisch die Darstellung irgendeines Stof fes ergibt. Diese unbewußten Vorgänge können nod> durch Gedankenverbindungen, Wirkung von örtlichen An-,eicl)en, Erfahrung, Gentch, vielleicht auch durch Hettsehen unterstützt werden."
(Fortsetzung folgt.)
Zur Bekämpfung und Verhinderung der^orpulenz
Für diesen Zweck können für Laien nur solche Mittel in Frage kommen, die leine gesund-- heitsschüdlichen S os e, indbeionöerc keine Schild-- drüsenprüparole enthalten. Krankhaft« Korpulenz bedarf unbedingt der ärztlichen Behandlung. 3n allen Fällen aber, wo gesunde Personen zur Berbesserung ihrer äußeren Erscheinung etwas unternehmen wollen, sollten sie nur zu solchen Mitteln greifen, die frei von gesundheitsschädlichen Stoffen sind. Ein solches Mittel sind die Toluba-Kerne, von deren Bekömmlichkeit sich der Leser aus den nur teilweise und auszugsweise coiedergegebenen Anerletinungsschreiben überzeugen kann.
Aerzte äußern sich beispielsweise über die Wirkung der in letzter Zeit ganz wesentlich ver- besterten Toluba-Kerne folgendermaßen: Es durfte Sie interessieren, daß ich bei meiner vorigen Kur ca. 30 Pfund Abnahme zu verzeichnen halte. Ich gebrauchte allerdings öfter dreimal täglich 3 Kerne, habe mich aber hervorragend wohl gefühlt, also keinerlei Schädigung gespürt, trotz der hohen Dosis. Dr. med. QI. in W. — Bach den ersten Wochen des Gebrauchs der Toluba-Kernc ohne Störung des Berdau- ungsmechanismus, konnte ich trotz Beibehaltung der alten Lebensweise des Patienten eine Gewichtsabnahme von 4 Pfund konstatieren. Patient fühlte sich wohler als früher und wird die Kur gern fortsehen. Dr. med. M. in G. — Nachdem sich die erste Sendung als erfolgreich gezeigt hat, ersuch« ich um Zusendung einer Packung zu 90 Gramm. Medizinalrat Dr. P. in L.
Ein Qlpothekenbesiher schreibt: Wie wiederholt mitgeteilt wurde, haben die Toluba-^Kerne die versprochene Wirkung gezeigt, tote hier mit der Personenwage in der Qlpotheke festgestellt wird. Dr. S. in D.
Verbraucher des Präparates urteilen wie folat: Da mir Toluba-Kerne große Dienste geleistet haben, bitte ich um Zusendung von 9 Schachteln. Oberpostsekretär P. in G. — 2ch werde eine lebende Reklame in einigen Wochen sein, denn die Erfolge sind großartig! Frau Sy S). in B. — ... ich bitte Sie. mir fünfmal 30 Gramm Ihrer vorzüglichen Toluba-Kerne zuzusenden. Dr. F. in Bad R. — ... Gebrauche seit längerer Zeit Ihre Loluba-Kerne mit gutem Erfolg und habe schon mehrere Male Leidensgenossen Toluba-Kerne empfohlen, die mir immer sehr dankbar waren. Frau M. S. in M. — ... ich bin mit dem Präparat sehr zufrieden. Frau
Amtsgerichtsrat M. in P. . nur allein Ißt 1 Kur hilft mir, die ich beteilt* zweimal mit bestem Erfolg anwandte Frl. V. W. in W. — ... 270 Gr. Toluba-Kerne habe ich bis jetzt eingenommen und 8 Pfund abg nommen. Frau O. A. in W. ... Ich bin mit dem Erfolg sehr zufrieden. Baronin D in W. — Ich bitte um weitere zwei Schachteln Toluba-Kerne zur Fortsetzung der bis jetzt erfolgreichen Entiettungsiux. M. P in W. — habe innerhalb einiger Wochen 17 Pfund abgenommen und suhle mich wie neu geboren. P. Th. in K. - ... ich möchte Toluba- Kerne nicht mehr entbehren! I. B. iu M.
.. ich hatte Toluba-Kerne früher schon im Gebrauch und war mit dem Erfolg sehr zufrieden. P. W. in An.
Cßerlangen Sie in der Apotheke ausdrücklich Toluba. Die echten Toluba-Kerne sind nur in Apotheken erhältlich, sicher. Tkniversitälsapotheke Zum goldenen Engel. 2992A
Nach Gottes uncrforschlichem Rat verschied am 24. März
3M unser herzensguter Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Kg
I Karl Rock I
nachdem er kürzlich das Seminar verließ, im 20. Lebensjahr an einem Herzschlag.
In tiefem Schmerz:
Karl Rock und Frau Katharine geb. Menge1
Ottilie Rock, Frida Rock Erna Rock nebst allen Angehörigen.
‘‘ d Hattenrod, den 25. März 1925.
'J1 Die Beerdigung findet Freitag 21/, Uhr statt.
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Hugo Böhlig.
Gießen, den
25. März 1925.
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Karl Heß
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Vorverkauf
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in den Zigarrengeschäflen v. Nkmeier u. Loeb, Marktpl. 15 n. Dahnhofstr. 52
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spreche ich Dank aus.
geb. Cotta hiermit meinen herzlichsten
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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden bei dem Ableben meiner lieben Mutter sage allen meinen herzlichen Dank.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Sattler für die trostreichen Worte am Grabe.
Die trauernden Hinterbliebenen: Balthaser Keller.
Wieseck, den 25. März 1925.
Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgang meiner unvergeßlichen Gattin Frau Marie Böhlig
Köstritzer Schwarzbier
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Stärkungs- und Kräftigungsmittel
für Kranke, Gentsende, Nervöse Schwache, Blutarme, Wöch- neri nan und stillende Mütter
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