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Samstag, 24. Januar 1925
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderheffen)
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Während die Berichte au« der Industrie »dauernd recht günstig lauten, wenigstens soweit bei der allgemeinen Lage von 0un“lÖ^ h itnridlung reden kann, war die Börse in den
-jten Tagen, vor allem in den Äoaptmarttim. «öfteren Schwankungen unt.rworfen. Die Grunde n- die Schwankungen muh man in der technischen torlenlagc suchen. Wir haben schon s^her an >chser Stelle darauf ftingewtesen, daft die Spe- 'nhtion von sich aus bereits wieder m grofterem ^Tafte -um Tcrmmgcschdft -uruttg:kchrt .st, ohne Lcft dieses btShec oss zull zur Wiedereinführung
-langt ist Man will durch diese Einführung i ic« freien Termingeschäfts emen Druck au». i len, um auch das offizielle Termingeschäft recht pclb wieder in Gang zu bringen. (Srne« der i>ruptmomente gegen die Einführung des 5er- i ngeschafts liegt in den zur Zett noch Viel zu I'chen Prolongationssätzen. die gegenüber den l-.k'olongat tonen ganz prahibiliv wirken. Darum bicht auch die Spekulation vor, ihre Engage-
mt« per ultimo Januar zu lösen, anstatt sie h, den neuen Monat h.neinzubringen. Man muft lerum bunt rechnen, daft bis zur Ueb.iw.ndung li?S Ultimos sich gn der jetzigen Dörsenlage nur
arg ändern wird.
■5>ie leichte Anspannung deS Geldmarkts, bhe m den letzten Lagen zu bemerken war, dürfte benfallS auf die Entwicklung de« Ultimo-Ge- Hästs zurückzuführen sein und darum auch recht tolb wieder einer gröberen Flüssigkeit Platz uchen. ES hat auch den Anschein, als wenn die iTttovflung des Privatdiskontgeschäfts etwas it-öftere Ausdehnung anninnnt. und zwar dürfte i, ?rzu die Dereitwilligkeit der Aeichsban', wenig- stanS innerhalb eines gewissen Kontingents sich ten Groftbanken zum Rediskont zur Verfügung n> stellen, beigetragen haben. Die Danken haben Ich zwar entschlossen, im Kontokorrentverkehr kleine Erleichterungen eintreten zu lassen, die croc Derbilligung des Kontokorrentkredits mit Iich gebracht haben. Da aber gleichzeitig auch t-w Habenzinsen der Danken ennäftigt worden litib, ist die Spanne von etwa 10 Prozent untrer»- .ubert geblieben. Angesichts dcr D sserung in | ter Industrie dürfte man wohl damit rechnen, 1 trift die Danken aus ihrer Zurückhaltung iin .'ltmtoforrentlrebit halb mehr heraustreten und eiaien Teil ihrer flüssigen Gelder bei' Wirtschaft in erträglichem Zinsfuß xur Derfügung ft Uen.
Die Destrebungen der Bant von England, bte Goldparität deS Pfundes recht bald zu erleiden, haben bisher noch nicht zu ihrem letzten 3tel geführt. Immerhin ist das Pfund so viel peftiegen, daft es notwend'g erschemt. e-nmal auf Mt Kehrseite der Medaille für Deutschland hin- ubliden mit Rücksicht darauf, daft im Laufe be6 vorigen Sommers beträchtliche Posten an 'Hlundkrediten in Deutsch! nd ausgenommen toor- ben sind. Diese Pfundkredite haben sich durch die Steigerung de« Pfundes um etwa 10 Prozent verteuert, d H. bin Rückzahlung müssen etwa 10 wzent an Mark mehr aufgebracht werden, als i-er Kreditnehmer seinerzeit erhalten hat. was lieb erlieft für diesen eine recht unangenehme Dei- (nbe und für die deutsche Dolkswirtschast einen beträchtlichen Verlust bedeutet.
• Die deuts chen Anleihen in Ame- | rlf a. Wie der ^Deutsche AandelSdienst" aufl 'Teuftorf meldet, sind nach Auffassung maftgeben- ber Wallstrect-Kreise die Der Handlungen über btc Anleihcb'gebung an die Stadt Hamburg, an ben Siemens-Konzern und die Haniel-Gruppe nahezu abgeschlossen. Der Kredit an die Frei- icdt Hamburg werde rund 10 Mill, betragen. >;e an die Stadt Der!in bereits gegebene Anleihe »l später durch eine langfristige erseht werden.
• Konkursnachrichten. lieber das 9 Vermögen des Schuhmachermeisters Franz Xawr uidelberger in Reckar-Steinach wurde s Konkursverfahren eröffnet. Forderungen sind , 3 zum 2. Februar b?im Amtsgericht zu Hirsch- n anzumelden. Ferner wurde über das Der- zen des Kaufmanns Alerander Heinrich, »aber des Schuhgeschäftes unter der Firma ichen Ramens in Mainz, das Konkursver-
Aktionäre daS Wort. Die Derwaltung ging über den grössten Teil der Anfragen und Anregungen mit Stillschwe gen hinweg. Es wurde lediglich erklärt, daft weder in Amerika noch England nennenswerte Werte vorhanden feen und daft von irgendeiner beabs chtiaten Einführung der Aktien in London nichts bekannt sei. Die Anträge der Derw. Itung sowohl b zügl ch der Umstellung, wie auch bezüglich des Abschlusses für 1923/24. der bekanntlich eme D vidende von 5°/o vors.eht, wurden durch Zuruf genehmigt.
• Opposition bei der Zlse-Derg- bau- A »G.. Grube Ilse, R.L. 3n der ao Hauptversammlung der Gesellschaft, de ebmio wie die lert.n Hauptversammlungen einen zahlreichen Desuch ausw es, lag die Reichsmark-Er- öfsnungsb.lanz Mir Deschluftfcssung vor Dei den Abstimmungen über die Anträge der Derwaltung zur Reichsmarl-Eröffnungsbilanz, Kapitalumstel- lung und der entsprechenden Satzungsänderung ergab sich ein Verhältnis von 195 893 000 Mk. für und 1 857 000 Mk. gegen die Derwaltungs- vorschläge. Diese sind damit zum Deschluft erhoben worden. Die Opposition gab Protest zu Protokoll.
• Der Kalizusammenschluft gegen Wintershall. 3m Zusammenhang m t der gestern berichteten Derb ndung ber Mehr c t bei deutschen Kaliindustrie gegen die Wint rshall- gruppe wird noch b fannt. daft der mugeschassenen Gruppe insb sonder? folgende Untevneftme.i angeh Ören: Salzdetfurth. Asch rsleb.n, We e c ein, Bürbach, Gumpel, Äeu-St iftsurch, Fr c r chsh II, Deutsche Solvay. Dr W lh Sauer. Adi r-Kali, Hall sche-Kali, der Anhalt sche F.skuS, Einigkeit und ManSfeld. Die neue G-.-uppe vertritt im Kalisyndikat die absolute Mehrheit.
r Börsenkurse.
39,75. Weizen kl eie 15 bis 15.50 'Rrggenfleit 14,15 bi« 1525 Mk. Tendenz: schr fest.
Derliner Produktenbörse.
Berlin. 23. 3an. Der PrvduktemnarN war weiter fest, bei anziehenden Preisen. ZnlandS- geschäst zurückhaltend, dagegen wurde von AuS- landsmatei-ial manäx-S gehandelt 3m Lieterunas- termin war die Preissteigerung für Riggen stäiker als für Weizen. Auch Gerste und Hafer blieben fest, die Unternehmungslust aber gering. Futterartikel unverändert. Es notierten pro 10OÖ Kilo Weizen, märt 263 bi« 270. dto. März 292. dto Mai 300 bis 302. Roggen, märt 258 bis 266 dto. 3anuar 280. dto März 287 biS 289. dto April 292 dto. Mai 296 bis 297.50. Gerste, mark 280 bis 312. Futtergerste 230 bis 252. Hafer, märt 191 bis 203. pomm. 184 bis 192. dto. Mai 225 bis 226 Mais <loko Berlins 227 bis 229. dto. Mai 220. Raps 400 bis 405. Leinsaat 410 bis 420; pro 100 Kilo. Weizenmehl 35.50 bis 38.50. Roggenmehl 35.25 bis 38 25. W henflcic 16.80 bis 17. Roggenlleie 17. Diktoriaerasen 29 bi« 34. Heine Erbsen 20 bis 23 Futt rerbsen 20 bis 20.50, Peluschken 17,50 bis 18 50. Ackerbohnen 20 biS 22. Wicken 18 bis 19 Lupinen, blau 13 bis 13.50. gell' 16 biS 17. Serradelle, neu 17 bi« 19. Rapskuchen 19. Leinkuchen 26 bis 26,20. Trockensch iiyel 9.90 bis 10. Torsmelaste 9.80 bis 10. Karl off elflocken 20,70 bis 20,90, Zucker 19 bis 20 Mt
Buntes Allerlei.
Zu dem Kapitel: O, diese Dienstdotenk
Da ist eine Dienstmagd nn Jahre 1 8 4 0 bei einer Herrschaft in ßebft (Australiens eingetreten, also vor 85 Jahren. Das „Mädchen" lebt nicht nur, sondern befindet sich immer noch im Dienst der nämlichen Familie. Der jüngste Sohn de« einstigen Herrn, der zwanzig Jahre nach ihrem Dienstantritt geboren wurde, ist heute 65 Jahre alt, sie selbst zählt 98, kam also mit 13 Jahren in Dienst. 3n dieser langen Zeit hat unsere Familie schätzungsweise 57 Dienstmädchen erlebt. Es geschehen wirklich noch Zeichen und Wunder!
Fürwörter al« Rangbezeichnungen.
Es war früher keineswegs gleichgüUig. ob man einen mit „Sie". „Ihr', „er" oder noch anders anredete. Sondern all diese Anreden schlossen ganz bestimmte Rangbezeichnungen ein, und es war nicht ratsam, sich darin zu vergreifen. Iustinus Kerner gibt in feinem Tagebuch in launiger Weise die verschiedenen, dem Ranae Rechnung tragenden ‘Jltorgcngrüftc wieder, mit denen ein Schulrat, wenn er die Schulen revidierte. sich einzuführen pflegte:
Wünsch Ihnen wohl geruht zu haben, Herr Oberpräzeptorl
Euch gleichfalls, Herr Präzeptor!
Wünsch Ihm guten Morgen, Schulmeisters Sind w i r wohl und munter, Provisor? > Ist man auch da, Häuberle? (Das war btt
Schuldiener.)
Knut Hamsun« Kamps um feinen Rainen
Knut Hamsun hat gegen feinen Bruder, einen Zollkontrolleur Thorwald Hamsun, und dessen Sohn, einen Journalisten Almar Hamsun, Klage erhoben, um ihnen das Tragen de« Ramens Hamsun zu verbieten, auf den er allein Anspruch habe. Da« Gericht in O«lo sprach jedoch die Angellagten frei. Bei der Gelegenheit wurde bekannt, daft Knut Hamsun Sohn de« Peder Pedersen und der Tora OlSdatter sei, die den Hof Hamsund besahen. Diesen Hamen Hamsund nahm der Schriftsteller an, al« er im Jahre 1838 fein zweites Buch, den bekannten Roman „Hunger", herausgab. Mer als in einer amerikanischen Übersetzung des Buches durch einen Druckfehler der Autorname in Hamsun geändert wurde, behielt der Derfasser diesen Hamen endgültig.
LonntanSdikntt b."Mente tu Avotbeken am2b. L2'e Dr. Kleivitz Pros. Dr. Hmitamann. Enaelavotfteke Zahnarzt: Dr. Bau», TelterSiveg.
oren eröffnet. Forderungen sind bis zum 13. Sfibruar beim Amtsgericht Mainz anzumelden. Lhlieftlich wurde noch über das Vermögen des Staufmann« Gottlieb Kiesel, Leder Handlung H ujib Schuhbedarfsartikel in Offenbach, das Konkursverfahren eröffnet. Forderungen sind bis zrun 18. Februar beim Amtsgericht Offenbach üizumelden.
• Die Badische Anilin- undSoda- ! febril in Rußland. Hach Meldung fran- i ,, Mischer Blätter hat eine Gruvve von Arbeitern und Technikern der Badischen Anilin- und Soda- fedbrif jetzt Riga passiert, um sich nach Ruft- !*;nb zu begeben, wo eine Fabrik eingerichtet tuerben soll. Die Gesellschaft soll die Genehmi- ging zur Eröffnung eines Zweigbetriebes er» falten haben.
• Interessengemeinschaft m der Ehernischen Industrie. W'e die „Do'sische ,-ic:tung“ erfahren haben to;n, beabsichtigen die ^Verwaltungen der St chfurt.r Ehern schen Fabrik toorm. Dorster & Grünberg A G. und der Eon- cwdia Ehemische Fabrik AG., ihren General- Dzrlammlungm e n n Jnterellengeme nsch. stsver» I rag mit den Anbalt'schrn Salzwerken G. m. d H. wrrzulegen. Es ist ein Austausch von Aufsichts- nit5mitglicb'rn vorgesehen.
• Allgemeine Elektrizitäts-Ge- I s ellschaf t, Berlin. In der aufterordent- \ I chen Hauptversammlung waren insgesamt 3ch ■ Millionen Stimmen vertreten, Darunter etwa ■ : 5»X)000 Stimmen der Dorzugsaktionäre. Zu der lirrgeschlagenen Umstellung nahmen verfch ebene
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M.. 23. Jan. Die Umsatztätigkeit an der heutigen Abendbörse nahm keinen giDöcren Umfang an, obwohl die feste Strömung die Oberhand behielt. Im Derlaufe fetzte in Rachwirkung der günfttg lautenden Mitteilungen aus verschiedenen Industriezweigen einige neue Käufe, besonders für die Werte der Rhein-Elbe-Union, ein, die erhebliche Kurssteigerungen erzielten. Am Montanmarkt lagen besonders Gelsenkirchen sehr fest. Am (Sleltro- markt waren es Schuckert und Siemens L Halske, die ansehnlich höher gingen. Dagegen zeigte der chemische Markt kein einheitliches Kursgepräge. Am Dankenmarkt, der ruhiges Geschäft hatte, waren Berliner Handelsgescl.schaft um ein weiteres Prozent fester. Schisfahrtsaktien tendierten leicht nach oben. Deutsche Anleihen lagen lustlos und hatten nennenswerte Umsätze nicht zu verzeichnen. Don ausländischen Renten kam es zu einigem Geschäft in Türken und ungarischen Werten. Am Markte der Dersicherungs- aftien neigte die Tendenz zum Rachgeben. Die Börse schloft in ruhiger, fester Haltung. Deutsche Anleihen: 5prvzentige Reichsanleihe 0.905, 3pro- zentige Preufttsche Konsols 1.3. Ausländische Renten: Bagdad H 10,75, Zolltürken 11,40, 4prvzenUge Türken 1905 8,25, do. von 1908 8,25. 4' prvzentige Ungarn von 1923 9,80, do. von 1924 9,80. Bankaktien: Berliner Handelsgesellschaft 181, Kommerzbank 6.87, Darmstädter Bank 14 25 Deutsche Bank 13,25. Diseontogesellschafi 18,95, Dresdner Dank 9,75, Metallbank 20, Mitteldeutsche Kreditbank 1,90, Reichsbank 82,87, Oesterreichische Kreditaktien 10,65. Montanaktien: Buderus 22.5, Deutsch-Luxemburg 98, Gelsenkirchen 10750, Mannesmann 72.50. Mansfelder 5.10, Ob-erbedars 15.75 bis 16 25, Earo 14.75 bis 15,25. Phönix 64.37, Rheinische Braunkohlen 56.25. Rhein stahl 58,37, Stinnes-Riebeck 55, Delius 3, Laura 7,40, Kali Aschersleben 18, Westeregeln 23. Ehemische Aktien: Anglo Gua-w 14,10. Badische Anilin 32,23. Anilin Berlin 26, Chemische Griesheim 26,50, Scheideanstalt 24,50, Ell-erfelder Farben 27,87, Goldschmidt 26,25, Höchster Farbwerke 27,87, Holzverkohlung 10,25, chemische Rütgers werke 22.25. Elektroaktien: AEG. 13.65, Bergmann 22,50, Licht und Kraft 8.62. Felten 44.50, Lahmefter 15,25, Reiniger 4 10. Schuckert 79.75 bi« 79 25, Siemens & Halske 9350. Transportaktien. Hapag 30, Rordd. Lloyd 3.90. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 3,85, Daimler 5,60, Zement Heidelberg 100, Dftcker- hosf 5,05, Deutsches Erdöl 62,50, Holzmann 6,37, Karlsruher Maschinen 4.40. Lechwerke 23,25, Debr. JunghanS 13. Metallgesellschaft 18. Rheinische« Metall 13. Kemp 0,W, FvanAsnthalzucker 5,37, Anatolier II 10.
Berliner Dorfe.
(Eigener Drahtberichi des „Siebener An.^rtgerS".) Berlin, 23. Ian. An der Berliner Börse setzte sich immer mehr eine günstigere Auffassung über die Lage der deutschen Industrie durch, die wohl in der Hauptsache au-gelöst wurde durch die Ausführungen des Geheimrats Deutsch auf der Generalversammlung der AEG. So eröffnete die Börse außerordentlich lebhaft, und besonders am Montanmarkt waren in der Hauptsache Geldkurse zu hören. Harpener eröffneten zum gestrigen Schluftkurs Sehr gefragt waren Gelsenkirchen und oberfchlesische Werte. Auch am Bankaktienmarkt setzte sich die Aufwärtsbewegung durch. Gesucht waren Berliner Handel und Reichsbankanteile. Auch Schiffahrts- aftien und Petroleumwerte waren lebhaft gefragt. Don Da hnaktien erregten Hochbahn besonderes Interesse und konnten 1 Prozent gewinnen. Lebhaft verkehrte auch der Markt der ausländischen Renten, jeboef) führten Gewinnrealisationen in bosnischen Anleihen und Russenwerten eine leichte Abschwächung herbei. Am Elektromarkt fanden Sttnnes-Clektrv- toertc Interesse, Schuckert setzten 1 Prozent höher ein. Siemens waren leicht abgeschwächt. Auch Chemiewerte wurden lebhaft gehandelt, Oberkoks setzten 2 Prozent höher ein. 2un Markt der heimischen Renten zeigte sich etwas freundlichere Stimmung. Die Sage am Geldmarkt ist etwas erleichtert, doch wird tägliches Geld noch immer gesucht. Die Einengung machte sich aber heute nicht mehr so fühlbar, da die Ultimo-Glattstellungen teilweise schon erfolgt sind. Tägliches Geld etwa 8 bis 12 Prozent p. a., Monatsgeld 9 bis 12 Prozent p. a. Prival- diskont 8 Prozent. Am internationalen Devisenmarkt sind keine wesentlichen Der änderen gen eingetreten.
Frankfurter Oetreibebörfe.
(Eigener D^ahtbericht des „Gießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 23. Ian. (Eigener Drahtbericht des „(Siebener Anzeigers".) Es wurden notiert: Weizen, Wetteraue/ 21,50 b s 26,25, Roggen, inländischer 2250 bis 25,75. Sommergerste für Drauzwecke 26,50 bis 34,50, Mais (gelb) 23 bis 23,75. Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 4150 bis 44, Roggenmehl 37 bis
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