Nr. U7 Drittes Blatt Gießener Anzefaer (Senerai-rinzeiger für Gderhetzen)Mittwoch, 20. Mai 1925
kl IIU> .1
3>ei»d nrnocw
rank'nrt a. Du
Ttrpnenflcic 15 8") bi s 15.<)D. Dlttoriaerbfen
15. Qtal'S'ud}, ! 15.20 bi- 15 60. Leinkuchen
(4kF;rn ?
i'^reise
Banknoten.
Berlin, 19 Mat.
iMeib
Miet-Pianos
//
46, Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
6tim- zuver-
Äomnumbanl 102.2 >,
Deutsche Bank 121,75,
Ban! 105, 100.75. Oesl erreichis
Motten sterben früher oder später Durch Dr. Weinreichs Mottenäthert
27. kleine Erbs.m 22 bis 25. ^niHcrcrbfen 21. Pcluschi^n 18 50 di- 20 Acker boh nen 20 TD kn 20 bi- 22, Lupinen, blau 11,50, öd. gelb 11 50 bis 14. Serradelle
sichtlicher und ruhiger. Die Lenden,, zeigte keine
Einheitlichkeit. Reben neuen Abschwächungen kam
b's
biS bis biS
22
19
19
10
13
112,46
81,62
18,61
5,88
am 19. Mal 1925 (Händler preis«).
VS kos' en: Butter Psd. 200 Ps., Matte 35, Käse 50 65. Weißkraut 30. Rotkraut 40. gelbe Rüben Päckchen 50, rote Rüben Psd. S,Spinett 15, Komif otzl 15, Spargel 80-100, Unter- Kohlrabi 6, Tomaten 200, Zwiebeln 25. Meerrettich 30. Rhari-arl- 15 -20, Kartosfeln 5. Aepsel 40, Dörrobst 25. Honig ZZ, junge Hahnen 100. Suppenhühner 120," Vier Stück 11, Blumen - kohl SO 150, Salat 15 30. Salatgurken 120, Lauch 5-10, Rettich 10-25. Sellerie 150-200, Radieschen Bund 10—25.
spannuna dr d. arttlage vvl ziehen dürste. t..t> s.en lü ii" i z.i rechnen bah de gcgenwär- ) len vielt nid)'.
in a! iihem ihn . Ige onbaiten wird 3m D e - o i! v i-crlc hi waren noröraee Drosen und d.r fr. ,v I k. . Zr..n'en l ich! veseüigt D e OHai! noikrie In Zürich 123.025. Pari- 4,582, Amster dam 59,20. Lo bon 20.40.
Feuer am Nordpol, Trchnisch polittscher Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Loffert.
n.L< aus Szserioö« :-O kl!-
Gegründet 1876
Bahnhofstr. 65b Gießen Fernruf Nr. 1367
Pianohaus
IST FÖR
KredUakUen 7,65 Montanaktten: B derus 67.75, Rh'ins.abl 95,50, Kali Aschersleben 15,75 Well r- fldn 19. Ehern Ische Aktie.». Sodische Anilin 135.12. Anilin B nin 126. DH ®46|d).n d 99.50. Hvlzo rtoh.u' g 6.95. Tran»perial iai: Qiorü't). -1 vyd 70,13. Baltiiiror. 61.75. Industrienktie? 2! - c n? rke Kl aer 3 10, A chasse .dürrer Icllstosf 92. AEG. 107,53, Daimler 4 60. Elektrisch? Liese- rung 8b. Spinnerei Hammcrsen 81 75, (ISebr. 'U.ighanS 80,50, Rh.inmetall 50. Julius Sichel 51.50. Wuyß & Frcy'.ag 93, Badischer stucker 2.95. Fra"k:nlaalzucker 4. Heilbronwjucker 6 ’. Off ft 7 in* z ucker 2,90.
tktn BIN tonen H'-rf ouiotbnlctl Wutuoi Äfre4, l’pnbon. 9h u. r>'Tt. Oapan. :Hto be Janeiro kür »int (ttntn-h, Wien und CUb.ipe'i mr lOOOQO (Firlvfftrn. er--* übrl-1' *nr l'K) ritt») Telegraph ische Auszahlung
0 Reichsdaelehcn an di c Reid) S
gebens. Stück für Stück sah ich mein Glück entblättern. Schließlich wußte ich es mit unentrinnbarer Sicherheit, daß ich mich opfern müsse. Aber das Opfer mußte ein vollständiges sein, wenn es nützen sollte. Uns lediglich trennen, hieß seine Leidenschaft erst recht entfachen.
Ihre Nachricht von seinem unglii»feligen Versuche, fein Leben 311 beenden, rief mich zu raschem Handeln. 3d) verlobte mich mit Stratoff und schrieb ihm einen Abschiedsbi gegen mich selber. Zu genau kenne ich ihn und weife, daß er mich damit für ewig aus feinem Herzen bannen wird. Ob Sie als Mann die Größe meines Opfers ermessen können, weiß ich nicht. Und dach gibt es Augenblicke, wo ich tiefglücklich bin, wenn ich denke, daß ich ihn, den Geliebteften, dem Leben und seiner Arbeit zurückgeben werde.
Aber manchmal packen mich wiide Zweifel. War mein Opfer auch nicht vergebens? Wird tr die verlorenen Fähigkeiten wiedergewinnen? Und nur deshalb schreibe ich an Sie. Sie müssen mir mitteilen, wie es mit ihm wird. Noch eine legte Tur haite ich mir offen, (frft wenn Sie mir schreiben, fcafe. er der alte geworden ist. werde ich Strntoff heiraten. So lange warte ich. Und höre ich eines Tages, daß alles umsonst war, dann will ich mir mit festen Händen mein Glück zuriickerobern Dann verlange ich von Ihnen, daß Sie ihm diesen $r;cf zeigen. Und mit der Allgewalt meiner Liebe will ich versuchen, ihn über den Verlust seiner seltenen Begabung Inn- wegzubringen. Nun leben eie wohl. Bleiben Sie dem Liebsten aller Menschen ein treuer Freund und bewahren Sie ihn vor allem Unheil.
Stets Ihre dankbare
Linda Lahory.
e* auch oerei.iz.lt au leichten Besserung en. 3m er- effe trat für fein Gebiet hervor, nur Pfandbriefe qi.gen etwas lebhafter um. Kriegsanlcmeo i xiren ivrna.M-1 tltft und gmien in fre.cn Je, tu 0,570 bis 0.575 um. Die Ab.obbbrse Ichlob in lustloser Gattung Ausländ.sch? Reuten 3oll-
Srantfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M.. 19. Mai. Die mung der heutigen Abendbörle war etwas
bahn. Zur Orl.kbterur , des 11 >er. der Inflationszeit in d.e s. 1* 1 >.v hatte da- Reich der D .Ich« 1 ich t. schast aus d:n verfügbar« 1 XLb.
ein kurzfristiges Darleb n von 8
22 40 bis 22 8'. Trocke isch ühel 9,30 bis 10L0, bis 20.
Linda an Nagel.
Hochverehrte Frau Fürstin!
Ihr Brief erschütterte mich aufs tiefste. Keine anbere Frau wäre eine würdigere Lebensgefährtin unseres Freundes geworden. Was Sie mir schrieben, bleibt ein heiliges Vermächtnis, und eines Tages wird Sanders die Wahrheit erfahren, damit er für ewige Zeiten Ihr Andenken segnet.
Einen ganzen Tag nach Empfang Ihres Briefes hielt er sich verborgen. Dann kam er selber zu mir. Kein Leidenswort verrieten die krampfhaft gepreßten Lippen. Nur der Gang war schwer und die Stirn tief gefurcht. Doch in seinen Hellen Augen brannte ein neues Feuer frisch erwachter Energie. Er selber glaubt sich aus dem Wege der Besserung.
Ein blitzartiger Gedanke stieg mir auf: Benutze Sanders zu ollem Wichtigen, was es hier in Nova Thule ;u leisten gibt Laß ihn geologische Starten aller bedeutsamen Punkte anfertigen, so daß er entbehrlich wird — und dann enthülle ihm die Wahrheit.
Aber ebenso schnell verwarf ich den menschlich schätzen Gedanken. Sein ganzes Leben ist auf diesen Beru, eingestellt, der ihm fast eine heilige stunst bedeutet. Seinen Verlust wurde er nie verschmerzen. Er würde ein anderer, er wäre nicht mehr der Mann, den Sie bewundern und lieben lernten.
Also muß Ihr Opfer ein endgültiges bleiben. Doch hat er eines Tages die Leidenschaft zu Ihnen völlig überwunden und steht stark und sicher in neu erworbener Kraft da, bann soll er erfahren, wer Sie waren. Dafe er sich nicht in Ihnen irrte, daß Sie in jeder Hinsicht seinem erträumten Ideal weiblicher Vollkommenheit glichen.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener An-elgerS".) Berlin, 19. Mai. Die Börse zeigte heute bei Eröffnung gerade das umgekehrte Bild wie am Vortage. Die Spekulation nahm auf zahlreichen Marktgebieten Positionslösungen vor, was zu einer allgemeinen Verstimmung führte. Zu den ermäßigten Kursen wurden ferner Leerverkäufe vorgenommen, die zu den Rückgängen der Kurse auf sämtlichen Marktgebieten beitrugen. Von außen her lagen zunächst keine nennenswerten Kaufaufträge vor. Die Gründe der Spekulation für ihre anfänglichen QLbgabcn werden hauptsächlich in b?r außenpolitischen Spannung zu suchen fein, die durch den Wortlaut der gestrigen Rede des Reichsauhenministers Dr. 6 t r c fe - mann hindurchzogen. Am Anleihemarkt hatten Schutzgebiet die Führung in der Abwärtsbewegung. Der Geldmarkt zeigt unverändert das Aussehen der letzten Tage. Tägliches Geld ist weiter sehr flüssig und mit 7 bis 9 Proz., Monatsgeld von 9' _• dis 11»/- zu erhalten. Die Vorbereitungen für den UltimobeMrf sind bereits seit Monaten im Gange, so daß sich diesmal der Monatswechsel ohne starke An-
(Eigener Drahtberich' des „Gießener Anzeiger-".> Zranliurt a. J1L, 19. JRn Es wurden notiert. Weiten. Wette rauer 22,50 di- 24,2.. Ao >1 'n, i.ii.i .)i <h i\ 2.\23 . iz 21. Commerg rstc für Brnuz cke 21,50 bis 26.50. Hafer, inländ 19 bi- 23 Ma.- (g?lb) 21 bi % 23, We »enm h! inlä d. Sp ziai 0 b bi# ?9. Roigenm:dl 31 b s 32,75, W:>5 ifiel? 13.25 bi- 13 50. Roggenkleie 14 50 bis 14 75 IM. Tendenz ruhig.
Berkis"" ' e- r'e.
Berlin 19. Mai. Der Prvduktemnarkt konnte tron der schvachm A-u-landnoferuagen die Preise behaupten, b.'i ruhigeni Geschäft. Die trockene W tterung und die ör.partung einer Srllseftsetzung v r.nlas'en die Verkäufer zur Zu- rüdbalturq. Gerste hatte wenig Beachtung Hafer blieb fefl und Futterartikel ruhig. ES
wurden notiert für je 100) Kilo: Weizen: märt. 267 bis 26) do. Mai 278 b.t 279. do. 3ull 273 225 do Mai 227 biS 226 50. do. Juli 223 biS 222, Gerste, nüirf 226 bis 212. Futtergerste 200 bi- 218, Hafer, märt. 222 bis 230. do. fromm. 213 bis ■ - ros bis 278. für je 10) Kilo. >imrhl 34 bis 36.75. Roggenu )I 30'0 b.S 32.75, W izenkleie 14.50.
Rentenmark gewährt, da^ in Hch aou 3 o nen Marl getilgt ist, während noch 82 fi 1 oa n Mark auSsteh.rn, deren Rückz hui, in Mar 1924 fällig gewesen wäre. Die V.nanx ekle '.'age der Reichsbah'gesellfch f. u;b d Unm g.icb . t nach Lage d» Kapitalmarktes sich .ine 21 tle.be zu verschaffen, machte es. zugleich zur Vermeid mg einer weiteren Dar I
kurzfristige Darlehen in e n I a n g f r i fi g e «s umzuwandeln und d-r Rei...> > > ll-
schafi weitere Mittel in Höhe von 38 M Uionen Rcichsmori (itiadami also 120 0)0 0» Olli » zur V'rsügung zu hellen. 3n dem ittouri eiter Ergänzung zum Entwurl de Hattsha ts ? r Astg. Finairzverwaltung für 1925 fi der crfotb*rIi4K Kredit eingestellt
Börsenkurse
Briet
4,197 21,10 <9,<J!
-0,1.!.
31,7» 168,14
17,1.1 70.31
tÜLten 9Ld. Suntaliien: Darmstädter Dank 125J25. Deutsche Verei' sbank 78, Mitteid/utsche Är.biibant
Wirtschaft.
Die Lage auf dem Kapitalmarkt.
Es ist natürlich, daß sich die innere Kapitalbildung in Deutschland nur langsam vollzieht. Die Einlagen bei den Sparkassen haben zwar relativ gut zagenommen. Auch die Einlagen bei den Banken sind gestiegen. Allerdings handelt eS sich dabei In der Hauptsache nicht um Dauereinlagen privater Sparer, sondern um die Unterbringung flüssiger Mittel der dsfentlichTn Stellen. Zur Anregi'ni der Sparer sind nach den dr- sahrungen. die sie in der Inflationszeit gemacht haben, außerordentliche Anstrengungen eeforber* lich Daß die Verzinsung fron 5 Prozent jährlich, welche die Banken ihren Defro,itengläubigem bieten, eine ausreichende Anregung darstellt, ist aber zu bezweifeln. Die Befürchtungen der Banken, lote noch immer hohen Unkosten nicht decken zu können, zeitigen leider eine übergroße Zurückhaltung Eine andere Sparstelle deS deutschen Volkes, die Versicherungen, gewinnen dagegen wieder allmählich in größeren Devöllerungskreisen an Boden. Wenn auch die hier angesammelten Prämien noch gering sind, so taucht doch schon Vie Absicht auf, sie für die Befriedigung dringender Ärcbitbcbürfniffe, insbesondere der Landwirtschaft. zu nutzen. DaS gleiche Problem gilt für die Gelder der öffentlichen Stellen. Die Bestrebungen der Reichsbank, diese Gelder bei der Rcichsbank zusammenfließen zu lassen und der Wirtschaft alle übrrkchüsstgen Gelder zuzuleiten, find nur zu unterftühen
Aber die hoffnungsreichen Ansätze zur inneren Änfritalbllbung dürfen n.cht darüber hinweg- täuschen, daß wir noch in erheblichem Umfange aus das hcreinströmende ausländische Kapital angewiesen bleiben. Um dieses Kapital zur Anlage in Deutschland anzuregen, müssen unsere Reichsbantdi.-.ont- und Vrivatzinsfahe fürs erste noch höher bleiben als die Sitze de» Auslandes, so sehr dieS auch im Hinblick auf die Rotwenig feit der Ermäßigung der wirtschaftlichen Selbstkosten zu bedauern ist. Dies ist um so mehr notwendig, als im Augenblick ein stärkeres Rach- lassen der Kreditgewährung seitens der kapitalkräftigen Länder an unsere Wirtschaft zu verspüren ist. Es steht aber zu hoffen, daß diese Stockung nicht von allzu langer Dauer ist. Amerika, das vor dem Kriege niemals Geld an andere Länder verleihen konnte, muß erst allmählich in die Gepflogenheit großer Gläubigerstaaten hin- einwachfen. Vorläufig neigt es dazu, nach einer «twas überstürzten Kreditgewährung zu einer ebenso überstürzen Kreditsperre zu schreiten. Sobald eS aber sieht, daß die in Deutschland aus Kredit bezogenen Rohstoffe hier und im Ausland in weiterverarbeiteter Form ihren Absatz finden, wird jedenfalls wieder die Reigung zur kreditweisen Lieferung fron Waren und zur ergäbe von Finanzkrediten erwachsen.
Die Passivität unserer Handelsbilanz mit rund 4 Milliarden seit dem 1. Januar 1924 und die Steigerung des Devisonsonds der Reichsbank mit 1,3 bis 1,5 Milliarden bieten einen Anhaltspunkt für die Höhe der in den letzten Monaten hereingeströmten ausländischen Devisen. Die Steigerung der deutschen Einfuhr ist eine Folge de- HereinströmenS ausländischen Kapitals. Gewichtige Bedenken müssen entstehen angesichts der Frage, welche Art Einfuhren mit den zur Verfügung stehenden Devisen getätigt worden sind. Leider ist in der Verwendung dieser ausländildien Devisen nach den Ergebnissen der Hand.'lSbilanz die erforderliche Wirtfchastlichfeil nicht erreicht. Man fragt sich vergeblich, wie die Kreditnehmer sich die spätere Abdeckung dieser Kredite, insbesondere, soweit sie kurzfristig gegeben find, in dem Falle chorstellt, daß das Ausland aus irgendwelchen Gründen, etwa infolge starker eigener Konjunktur, diese Kredite piöhlich zurückruft. Woher in diesem Falle die Betriebe die Mittel nehmen sollen, um Devisen zur Abdeckung ihrer Verbindlichkeiten zu kaufen, das ist leider eine oft übersehene Frage. Mit innerer Kreditgewährung kann in einem solchen Augenblick wohl nicht gerechnet werden, da die Reichsbank ihre Mittel zum Schuhe der Währung zusammenhalten wird
Linda a n N a g e l.
< Lieber Herr NagelI
Ich habe das unmenfchlichste Opfer gebracht, das eine Frau zu bringen imstande ist: ich habe mich selber, ich habe meine Liebe verraten. Glauben Sie nicht, dafe Ihr Brief mich dazu neranlafet. Er war geschickt und klug nerfaftt. Aber Sie hätten mit Engelszungen reden können und würden mich doch nicht von dem einzigen abgebracht haben, das meines Lebens Inhalt war, wenn mein Entschlafe nicht bereits feftftanb. Sie veranlaßten mich nur zur raschen Ausführung.
Seit Wochen schon zerrife es mein Inneres, wenn ich sah, wie er litt. Dabei quälte er sich mit lächelnder Miene, und nicht die leiseste Andeutung verriet, wie es in seiner Seele aussah. Manch ober» slächUche Frau hätte sich täuschen lasten. Denn daß ich ihm ein großes Glück geschenkt hatte, darüber konnte kein Zweifel bestehen. Wie auch er mir ein Glück ohne Fiel und Grenzen gab.
Ich aber sah tiefer. Ein Mann wie er kann fein Dafein nicht lediglich auf der Liebe basieren. Er gehört der fd)affcnben, vorwärtsdrängenden Tat. Deich unseliges Geschick bewirkte es. daß er nicht imstande war, die höchste Erfüllung des Ledens zu finden, ohne gleichzeitig feine geheimnisvolleK^aft zu verlieren? Einen unermüdlichen stampf führte ich gegen diese unheilvolle Schwäche. Es war oer
.‘i n Gröfee und Selbstlosigkeit beuge ich mich in tiefer Bewunderung.
Ihr Georg Nagel. 6.
Telegramm Nagels an Günther.
Vom zweiten Ausfluge noch Petrolea zurück. Sanders stellte mit Sicherheit ein ausgiebiges Qel- Inger in nur 208 Meter liefe fest. Die obersten 90 Meter bestehen aus Eis. Es folgen etwa 50 Meier Alluviaigeschiebe, eine kurze Verwerfungsschicht Granit, wahrend der ganze Nest aus Tonschiefer be- sieht. Hiernach können Sie Stärke und Länge des nötigen Bohrmaterials genau ermessen, das sobald wie möglich hergeschafst werden muß.
Die Ergiebigkeit der zunächst von uns zu er» bohrenden Quelle schätzt Sanders auf 20 Tonnen pro Tag. Sie wurde zum Betriebe aller Maschinen und Anlagen für ^trolea und Platmia ausreichen. Weitere, sehr viel mächtioere Quellen liegen in fltöfeeren liefen. Deren Aufschließung soll als zwei- tes eingeleitet werden, sobald sich übersehen läßt, wann der Transport und die Ausstellung der großen Nohölmotoren beendet sein kann.
, Erdohrung der Quellen ist meiner Ansicht nach auch im Winter möglich. Der Transport der Mu- schmen erfnlot dagegen bester bereits vorher, weil sich ‘ die Witterungsverhältnisse in der schlechten Inhreczeit noch nicht übersehen lassen. Die Flüge hierher erfolgen jetzt mit großer Sicherheit, da unsere sichrer sich an die bestehenden Berhälwtst, gewöhnt haben.
(Fortsetzung folgt.)
OiortBifiifdx 9?oirn ......
Tcu.sch C.ftcrc.moojhoata
Wotcn......
e-lHftblirti? 'JZoKn.....
ewnxiwT ‘.’IotrH ......
EvonNche 'Jtotrn.......
Ilrtirdioflc-iüaftftbe Noten . .
Unaarihbe Holen ...
Berliner
.'1,00 78.61 *>,S35
41.69
17.01 69,97
9.05
111,90
U.45 5.86 Dorfe.
*T"nhTm:
TI, TrnfTdjt Nri-v?nnirN>r «•je Deu'Ich, 9lcid)5anleibe 87//, Drutfdh SH.idf-.onletbe FA Drultor Äteichsinle^c Teuilcük äDarpruuuniüiiletbe <•/, t'nuiitot Äon io iS <•« jprflcn .....
81///» ßcilee ......
«X teilen D.'Uliche öertb. Tovor-Anl. bto Doll •6d)all'91rtKttiiia.e) <•/<- -iollistten ...... Tlf (Sclbmerifaner . . .
Berliner HoiideISqelel.'siso'i Lommer». und Privul <-anf Xarniil und Utniiouaioant Deullche Boii.' . .
Tein'che vereinSdont . . .
DiSconlo (tommanbit ‘UletaUbanf .....
’ilUiiclbcutfcbe (Lreblibanf Ccltc-rcidütcue lireöiianftaü CBeftbont Bochumer Gutz ....... Badern« . . Cato Teuilch-Lurembitrg OielfenlitdKiicr a.-rotoerfe . telIet Bergbau leih Vifd)cr5leben. . . .
Malilocrt 2Dcftcre«ein.....
tfourabüUe Cbcrbebarf . . Phonis Bergban ...... ÄbrUiibibl . .......
ytfrbe.t Dtoiiian. ....... Stnuö Bergbau Bnmburg A»ierita Paket. . . Vtorddeuttebcr Llovb . . . Lberanchchr «Berit fllbtn . . Zementwerk Heidelberg . . . vbtlivv Holjmann......
flnglo-ttotu «Ouano . ... Badische Hnlltn tfbcnufdx Maver Hiaiita .
Ütoldschniidt vrtcSi ctiner Electron . . . . Hachster ^arbroerte ..... Holzverkohlung ....... MülgcrSlücrte ......... Cdjelbeanftah ........
nno. e[<ftrtihfits-®efento«rt Bypmann .........
Mainkrasvoerke Lchuclen........ . .
Ckmen» A Halske »Ncrroerte Äleher ..... Daimler Motor«. ...... Heyligeutlaedt.........
Megutn
Motorenwerke Mann Oct in
Frankfurter Knnaluren . .. Konservenfabrik Braun . .
SLubtadrtt Herz.......
Eichel...........
11 •>
c> IU* ‘. l-en •
kv '
• Heut
18 i
18 5.
19 5
'I 5K7.'i
u. 7 >
0.5.
U. 772.5
—
0, C
—
U.M
0,57
U.575
H.7I
0.69
0.72,
0,7175
ii .
0,355
ii,. 75
0.37
0.010
O.M
1.62
o ;s
•675
0.7:
II 73
0 1
—
0 «...
0.6
o.fi.s
—
0.17
o.-i
1.5
! 1.7 »
91 7.7
91.. >
93.1
XI 5
»2.3
92.3
9 V»
4.3-
9.3
9,25
—
36,25
—
—e
136 3
N»
•36
188,25
IU-.Z5
10 ,
1».'
Itr?
1:3 .3
12 25
126 5
125.10
1*3
134,7.
:25.2>
1
70
«8
—
111.7a
11’, il
116
111,50
KV!
10!,12
—.
-
100.50
100,75
100.so
100,9
7.7..
7.67
7.77
7.7.5
0.1
0,1
-
0,2
—
—
-
70.2
71
67.75
71
68
76
.1
74
13
—
9«.ir*
93.2 ।
o
73.12
76,75
74.2.5
129.90
126,7 >
!X>,75
126
1'j
15,75
19
16
15.90
19.,
19.5
19,1
67.5
('n
67.3
67,2
8.1.-3
7.75
H
7.75
1H,- >
112,6'
114.6
112.90
i«
9.5.50
97.'..'
«3.75
J«
92
15.2’
93.75
3.25
i.10
69
67,5
69,90
67.5
72.23
7'1.18
70,6
—
75.5
74,75
75
73,5
75,5
74,25
—
-
119.5
115
130.60
135,1
136,90
135,25
0,51
Itti.aO
«9.
101
00.25
12«. Hl
l25,: .
127,4
126.5
127,75
126.1 -
127,75
126.13
7.2.,
6.9'i
_
80.9
*6
88
86.5
122
HU
—
108 5
107.50
108. ■
107.25
X'.:
—
87
87,2.5
90,25
RS
-
-
79
SO, 2.5
78.20
72
70
71.51
69,10
3.15
8.1
3,25
3,10
4.7
1.6
i ,75
4.70
IS
47,5
—
—
«,s
7
6,5
6.5
—
—
100
99,75
0,46
0,4.5
—
—-
1,01
116,7“
1,2
1
11., .
—
—
2.40
2.3.
—
2.3
:i 3
3,3
3,2
3,13
52.5
51,5
1
11 5
11.5
11,1.2 ,
11.50
1 05
4
—
——
3.025
2,95
3.1 !
3,1
< Ttoi
। - ’JX.u
flmtiitbc Nori rnng
21mthd)e Wotiermia
-velb
•Hrk”
(Weib
*hrief
ttmfl.-lHoti
168 « 9
1«.9.11
-9
11,9,11
t*nen.'81ire;
l 663
I.6u7
1.670
1.1,71
«rss.^niw
21 11
1.17
21.03
21,0 1
tfhnfttiuifo
70.3
7H 49
70.16
70.34
Äottontnoeii
;x w
79.00
76.8.5
79.05
Ctodtolm
112. IN
112,41.
112.IS
112.46
frcli.naiord
10 5«.7
10,607
10.57
10, t
stiolie:« .
17.12
17.16
17.005
17.4
London -
'«
20.415
fO.371
»1.421
■’.ruiiorl
1 135
1.
4,19
4...Ii >
V ri« . . .
21 7.5
81.815
21,695
21,755
Schwer, .
Hl 19
NI. -9
81.16
81.36.
«w 1 ’’
'iü G,
60.NI
60.77
80,93
Japan
1 76.1
1,767
.761
1,767
•Hlo be yan fe'en -:i T .
) 419
0.421_
0.421
9.426
L ert- abgeft
>9.195
59,05.
59,195
Prag . . .
2.1.1
18,47
12.41
18.472
S'cljrab . .
'1.82
6,81
6.871
‘Bitbap.-fl . •
. NM
6,91
6,895
5.91
V:il arten
3.0.L5
3,0,55
1.042
3,052
iinljii
375
20.425
.-O..17.5
20,425
Danäo -
tei 79
0.90
SV, 80
81.00
51or.il nti»
2 265
2.893
-.295
2,305
SUI,CH.
7 84
7.86
7.69
7.71
?Un.-r(fnulld,e 'JloUn . . , , , »eloffche Wettn .......
■i .......
O-nolHfbi
9«ofrrt . .......
Rrantöfi1 pollandl
Ilde 'J.'ofen ...... sche 9, oreir ......
.1t illen 11
Waten......
1 ' 's 7- ........... '
wer Du bist: Dein Aeutzeres verrät es! Vornehmlich zeigt eS die Pflege Deines Haares. Sie deutet gleichsam Dein inneres Ich. sie läht Deine persönliche Eigenart erkennen. Nur aus einem gesunden, gut durchbluteten Haarboden, der frei von Schin- nen und Schuppen, frei von allen Unreinheiten ist. kann schönes, volles, seidiges Haar wachen und gedeihen! Tägliche Pflege des Haarbodens und Haares mit dem Kräu- terhaanva iec Javol wirkt nervenstärkend und .zellbildend auf die Haarwurzel. Haar- Ausfall wird verhütet. Dem frühen Ergrauen wird vor'iebeuot. — Strebe nach
persönlicher Eigenart und pflege Dein Haar mit Iavol? Iavol mit Fett, tzavol ohne Fett. 1 , Ft 1,75, 1 , Fl. 2.50. Doppel-Fl 4— Navol (öold (besonders wobl. duftend) 2 — und 4,— Iavol-Gold-Kopfwaschpulver, prachwoll schäumend. «Deutel 0,20. In allen Fachgeschäften erhältlich. Crterikultu'r O.m.b.H.. Ostsecbad Kolberg


