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Für Nervenkranke

u Nei»-Lr6c topfte Speziilkaranitalt Hol* heim 1. Tannas b i Frn kfurt a M Behagl. eingerichtet. vorzügliche Vi*rnflegung (auch Di fit-Kuren). Mäßige Preise Prospekt durch Dr. 31. Schulze - Knhley**, Nervenarzt

Voraussichtlich weitere Ver­längerung der Anmeldefristen für die Aufwertung über den 30. Juni 1 92 5 hinaus. Am 30. Juni laufen d.c durch Ge­le- opm 27. März 1925 bestimmten Anmeldefristen für die Aufwertung ob. desgleichen auch die Ver­längerung deS Gese-cs betreffend Aussetzung des Verfahren- vor Gerichten und Aufwertung^- stellen Beim Beschluss des Gesetzes über die Fristverlängerung ging der Reichstag von der Annahme aus. das; bis zum 30. Juni 1925 das neue Aufwcrtungsgesev angenommen sei. Da aber nach dem augenblicklichen Stand der Be­ratungen hiermit nicht gerechnet werden kann. Hal der Hansa-Dund beim Aufwertungsaus- fchuß des Reichstages angeregt, rechtzeitig durch ein neues Gesetz die am 30. Juni 1925 ablaufenden Fristen biS zur endgültigen Verabschiedung des neuen Auswertungsgesehes. durch das dann eine Neufestsetzung der Fristen vorzunehmen ist. hinouszutchieben.

" Personalien. Ernannt wurden: Xcr Reallehrer Adolf Staubach an der Oberreal­schule zu Bad -Rauheim zum Rektor an der Volksschule da'elbst, der Lehrer an der Volks- schu e zu Bad-Rauheim. W:.h. 03 e d) t o l e- Heimer, zum Reallehrer an der Oberreallchule zu Dad-Rauheim mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts ab.

* Deutsche Doltspartei. 3mGewerbe­haus hielt am Mittwoch die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Dolkspartei ihre Monatsoersammlung ab, die sich eines guten Besuches erfreute. In seiner Eröffnungsansprache gedachte der 1. Vorsitzende, Pros. Dr. Krausmüller, der großen Der- dienste, die sich der leider allzufrüh verstorbene 2. Vorsitzende Pros. Dr. Digener um die Partei er­worben hat. Er dankte den Anwesenden für ihre Ehrerbietung dem Verstorbenen gegenüber, die sie durch Erheben non den Plätzen bekundeten. 3n ge- dro-.gten Ausfuhrunyen ging dann Geschäftsführer Weister auf die wirtschaftliche Lage ein, die durch die Vorgänge des Stinnes-Konzern zur Zeit blitz- ortiy beleuchtet wird. Ueber die Fragen der grosten Politik berichtete anschliestend die Landtagsabge­ordnete Frl Birnbaum. Von hoher politischer Warle nahm sie eingehend Stellung zu all den Fragen, die heute in der Weltpolitik zur Diskussion stehen. Mit reichem Beifall dankten ihr die Zu- Hörer für ihre tiefgründigen, aufklärenden Worte. Der Vorsitzende der Iugendgruppe Wagner be­richtete über den Stand der oolksparteilia)en Ju­gendbewegung in Hessen und Oberhessen.

Austrieb aus dem heutigen Frankfurter Schtachtviehmarkt. 585 Ochsen, 43 Bullen, 1015 Färsen und Kühe, 533 stälber, 81 Schafe, 2812 Schweine.

Bornotizen.

Tageskalender für Montag. Allgemeiner deutscher Frauenverein 5 tihr nachm. Hotel .Hindenburg" Mitgliederversammlung Lichtspielhaus Bahnhof st r. .Lustspieltage'. Astoria-Lichtspiele .Der Dlihbecher"

Mrcie Friedberg.

Bad-Nauheim, 12. Juni. Etwa 90 Teil­nehmer des in Frankfurt a. M. tagenden 3nbu- strie und Handelstages machten gestern einen Abstecher nach hier, um die Anlagen des Ba­des und die technischen Betriebe zu besichtigen. Mi­nisterialrat Windisch begrüst.e die Teilnehmer, die Gäste der Kuroerwalkung auf der Terrasse waren und dem Sinfoniekonzert beiwohnten.

Hrcis Büdingen.

T* Bad-Salz Hausen, 13. Juni. Der Betrieb unserer am Geiß-Riddoer Bahnhof ge­legenen Braunkohlengrube toiro Ende dieses Mvnats eingestell 1. die Ange st eil­ten und die nur noch in verh-ältnismähig ge­ringer Zahl vorhandenen Arbeiter werden entlassen. Die Grube, die schon in der Vor­kriegszeit lange Jahre still lag. wurde in der Zeit der Kohlennot nach dem Krieg von zwei bekannten Firmen in der Umgebung käuflich er­worben und in Betrieb genommen. Als aber die Kohlennot ein germaben behoben war. erlahmte der Absatz, weil die hiesige Braunkohle infolge des geringen Prozentsatzes an Kohlenstoff in Verbindung mit hohem Wassergehalt nicht markt­fähig war. Die Belegschaft muhte immer mehr vermindert werden, und seit Jahresfrist wurde fast nur noch der Eigenbedarf der beiden Eigen­tümer gefördert. Die Unrentabilität der Grube veranlasst« die Leitung den Betrieb stillzulegen. Die entlassenen Arbe ter können in den Basalt- fteinbrüd>en unkdommen, so dah soziale Härten mit der Detriebseinstellung nicht ver­bunden sind.

Kreis Lauterbach.

* Schlitz, 15. Juni. (Drahtbericht.) Bei dem gestrigen Gesangs-Wettstreit in Qauterbad) errang unser Gesangverein .Harmonisches Krä nzchen" in der erften Stadtklasse den ersten Preis mit 176 Punkten und im 6 bren fingen den zweiten Ehrenpreis. Rach Aussage des Preisrichterkollegiums hat dasHarmonische Kränzchen" beim Wettstreit die beste Leistung vollbracht.

Slanenburg und Rheinhesien.

* Darmstadt, 13. Juni. (ZU.) Ein schweres Autounglück ereignete Nch am Freitag aus der Landstraße zwischen Eberstadt und Bickenbach. An der Einbiegung nach Ser­

be im wollte daS Auto des Ingenieurs Rein­hardt aus Frankfurt a. M. das von feinem 21jährigen Sohn gesteuert wurde, ein Darmstädter Perfoner.auto überholen und kam dabei ins Schleudern. Das Tempo des Darmstädter Wagens war 40 biS 45 Kilometer, das des FraiMurter Wagens 70 bis 80 Kilometer Der junge Rein­hardt verlor die Herrschaft über das Steuer und wurde au- dem Wagen geschleudert, der sich überschlug und die Böschung hinabstürzte. Der Führer kam unter den Wagen und war sofort tot Der Vater wurde etwa 20 Meter weit in das Feld geschleudert und kam mit einem Arm- bruch und Hautabschürfungen davon. Er wurde zunächst nach Darmstadt und bann nach Frank­furt geschafft. Die Leiche deS jungen Reinhardt kam in das Darmstädter Krankenhaus Der Wagen ist total zertrümmert.

Darmstadt, 13. Juni. Zu Beginn der gestrigen Sitzung des ProvinzioltageS ge­dachte der Vorsitzende. Provinzialdirektor Kranzbühler, vor Eintritt in die Tages­ordnung des verstorbenen Mitglieds Abg. Dr Osann. Die Anwesenden ehrten das An­denken an den Toten durch Erheben von den Sitzen: nur die drei Kommunisten erhoben sich ostentativ nicht Aus den Verhandlungen ist bemerkenswert ein einstimmig angenommener Antrag gegen das zu schnelle Fahren der Automobile. Ilm die Staubplage auf den Landstraßen zu bekämpfen, sollen Versuche mit einem neuen Mittel .Vialith" ge­macht werden. Der Voranschlag der 1 183 472 Mark in Einnahme und Ausgabe vor- sieht. wurde angenommen.

Darmstadt, 12. Juni. In Ober-Beerbach sanden Kinder eines in dem dortigen Steinbruch beschäftigten Arbeiters Sprengkörper in dem Hose des Anweiens. Beim Spielen damit erfolgte eine Erplcslen Einem Kinde wurde die linke Hand abgerissen und ihm sonst noch schwere Ver­letzungen zu gefügt.

Hessen-Nassau.

dl. D i llenburg. 13 Juni. In der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten­versammlung wurde der großzügige Bebauungsplan der Stadt angenommen. DaS für Wohnungsbauten neu zu erschließende Gelände schließt sich nunmehr an die tinterstadt an und umfaßt das zwischen Bahnhof und Mittel­feld gelegene Gebiet. Am 28. Juni wird hier ein Flugtag nach großstädtischem Muster ver­anstaltet werden. Mit den notwendigen Vorarbei­ten hat die Stadtverwaltung begonnen. Die Tunnelbauten an unserem Bahnhof schreiten rüstig vorwärts. Dor einigen Tagen konnte ter Bahnsteig 4 Richtung Straßebers- bachWallau dem Verkehr übergeben werden. Man hofft, den Bahn st eg 3 in etwa sechs Wochen ebenfalls vollendet zu haben. Bis dahin müssen die Re senden die Güterzuggicise überqueren, was rt'turgemäft eine Stockung im Betriebe zur Folge hat. -Ben dem Personen- und Gepäcktunnel hat man zirka ein Drittel vollendet. Ein Stollen nach Dergmcmnsart befördert die Erbmassen bis zum ersten Bahnsteig. Der bislang vom Emvsangs- gebäute getrennt liegende Güterbahnhos ist nun­mehr mit dem Personenbahnhof vereinigt worden.

Schweres Flieyerunglück in Frankfurt.

Frankfurt a. M., 14. Juni. Sie Mitglie­der des Frankfurter Aer^Elubs Stiffler und Spika unternahmen gestern abend gegen 5 tihr mit dem Sportflugzeug »Frankfurter Adler" einen Probeflug. Kurz vor der Landung rutschte die Maschine in 150 Meter Höhe ab und stürzte z u Boden. Die Ma­schine wurde zertrümmert und beide Flieger schwer vergeht. Der 31jährige Pilot Stiffler erlag kurze Zeit daraus seinen Verletzungen, während fein Mitsli.ger Spika mit lebensgefähr­lichen Verletzung e n ins Krankenhaus ge­bracht werden mußte.

Turnen, Sport und Spiel

Die internationalen

Schwimmwettkämpre in Prag. Deutschland überall in Front.Der Aranzose padou geschlagen.

Der erste Tag. Tausende von Zuschauern auf der Brücke, auf den Kaimauern, in Konus und Ruderbooten umsäumten die Schwimmbahn. P a- dou, Frankreichs Meister, trainierte bereits seit Mittwoch an Ort und Stelle. So spitzte sich denn alles auf das Zusammentreffen der Deutschen mit dem Franzosen. Die einzige Entscheidung, die am Samstag schon zum Austrag kam, war die Freistilstaffel 4mal 200 Meter, in der die Magde­burger 1896er einen ganz überlegenen Sieg errangen. Als Gegner hatten die Magdeburger die besten Prager Klubs, den Amateur-Schwimmclub und den Tschechischen Schwimmclub Ein glänzendes Rennen der Deutschen, die trog der mehr als zehnstündigen Bahnfahrt, die meistens stehend zu­rückgelegt wurde, wie muntere Fische schwammen.

Der zweite Tag. Auch am Sonntag waren fast alle Delegierten zum Finakongreß ferner die Spitzen der Behörden und in großer Anzahl die in Prag anwesenden Franzosen vertreten. Es war daher recht erfreulich, dach sich unsere deut­schen Schwimmer von der besten Seite zeig­ten. Das Ereignis dieses Tages bildete das Frei­stilschwimmen über 200 Meter um den Ehren­

preis der Stadl Prag. Sollte dies doch die Entscheidung bringen, wer die besseren Schwimmer im Freistil hat. Deutschland ober Frank­reich.

Der glückliche Sieger war schließlich der be- kannte Erich Rademacher (Hellas. Magbe bürg) ber das Rennen in ber äußerst guten Zeit von 2:27,2 Min. schwamm. Gubener vom Magbeburger Schwimmclub v. 1896 wurde Zweiter in 2:2« Min. Der Franzose Padou konnte also wieder nicht gegen unsere deutschen Serlre t c r ankommen. Einen weiteren Sieg feierte R a - bcmad)cr (Hellas, Magdeburg) im Brustschwim­men über 200 Meter, dos kurz darauf ftattfanö. Er beendete das Rennen in der Zeit von 3 Min. Den dritten Sieg von den Deutschen errang Gustav Frölich (Hellas, 'JJlabgeburg) im Rückenschwim men über 100 Meter in 1:16,8 Min.

D-et dritte Tag. Wiederum eine große Zuschauermenge um die Schwimmbahn. '.Rur ver mißte man die französisch sprechenden Herren. Auch hatte e» der französische Meister Pabou oorgezogen, abzureisen, um nicht noch mehr Rennen zu verlieren und den Sieg den Deutschen zu überlasten. Die Deutschen gewannen schließlich noch das Freistilschwimmen über 400 Meier durch Gubener (Magdeburg 96), außerdem feierte die Meistermannschaft des Hel- las Magdeburg noch einen glänzenden Sieg in ber Lagenstaffel 3mol 100-Meter. (Mannschaft: RademacherFrölichHilmar.)

Der Giestener Lchwtmmverei» auswärts.

Das Schwimmsest bes Offenbacher Schwimmoereins von 1896 am Samstag und Sonntag hat in manchen Wettkämpfen glänzende Leistungen gezeigt. Besonders triumphierte hier die Jugend. Staudt-Mannheim schwamm das Iugendbrustfchwimen über 100 Meter in der her­vorragenden Zeit von 1: 27,3 Min. Zweiter Prinz- Mainz in 1:28,3 Min. Schneider-Gießen konnte nur hon 4. Platz belegen. Die Jugendbruft- staffel über 3mal 100 Meter war da interessanteste Rennen des Tages. Frankfurter Schwimm- verein gewann in 1:49 Min. Zweiter Mann­heimer >schwimmverein in 4:50 Minuten. Dritter Gießener Schwimmoerein in 4:51 Minuten. Fritz Pascoe-Gießen gewann wie erwartet das 2. Senior Brustschwimmen über 200 Meter in 3: 13,4 Min.

Von den Internationalen Schwimmwettkämpsen in Breslau ist bis jetzt nur bekannt, daß Frl. Arndt-Gießen im Damenbrustschwimmen über 100 Meter den 2. Sieg errungen hat. Nähere Ein­zelheiten folgen.

Amtsgericht Gießen.

Gießen, 11. Juni. Ein Schlossergeselle aus Köln hat im März 1923 auf der Wanderschaft mehrere Tage in der hiesigen Herberge zur Hei- mal, logiert und in dieser Zeit bei verschiedenen Leuten Gelegenheitsarbeiten verrichtet. Dabei hat er eine Oieihe von Gegenständen, wie Schuhe, Gummi­sohlen, Bürsten Zinnrohr, Lötzinn ufro. entwendet. Sein Aufenthalt war die ganze Zeil unbekannt, und er ist erst jetzt in dem Amtsgerichtsgefäng­nis inNeuwied, in dem er eine Strafe von 5 Mo­naten wegen Diebstahls und Unterschlagung ver­büßt, entdeckt worden Er gibt die Diebstähle zu und erhält dafür 2 Gefängnisstrafen von 2 Mo­naten und 1 Woche Diese wurden mit der Neu- roieber Strafe auf eine Gesamtgefängnis- strafe von 7 Monaten zurückgeführt. Er ist noch weiter beschuldigt, zur gleichen Zeit in Ge­meinschaft mit einem Unbekannten aus einer Erd- geschoßwohnung in der Lahnstrahe mittels Gin» steigens aus dem Vorgarten durch das offene Fen­ster 2 Mäntel und 3 Handtücher entwendet zu haben. Bei der heutigen Gegenüberstellung konnten ihn weder die Bestohlene, die den Täter beim Diebstahl überrascht und ihn beim Herausspringen durch das Fenster nur flüchtig gesehen hatte, noch eine Nachbarsfrau, der der Täter am nächsten Tage die Handtücher verkauft, und die diese Gegenstände sofort wieder zurückaeaeben halt, als sie durch die Zeitung non dem Diebstahl Kenntnis erhalten hatte, wieder erkennen. Es mußte deshalb in diesem Falle mangels ausreichenden Bewei - fes auf Freisprechung erkannt werden.

Schöffengericht Gießen.

Gießen, 10. Juni. Unter Ausschluß der Oefsentlichkeit wurde heute gegen den Invaliden Joh. Gg. E. und dessen Ehefrau, beide in Gießen wohnhaft, wegen Kuppelei v? handelt. Aach lan­ger Beweisaufnahme verurteilte das Gericht den E. zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis und feine Ehefrau z u 2 Jahren Gefäng- n i s, und beide zu 5 Jahren Ehrverlust. ES wurde als erwiesen angenommen, daß beide ge­wohnheitsmäßig und aus E gennuh der tinrucht ihrer minderjährigen Töchter fortgesetzt Vor­schub geleistet hätten. Frau E. wurde sofort ver­haftet.

Kirche und Schule.

Die 40. (tzießcttcr Theologische Konferenz wurde am Donnerstag in der Johanneskirche dahier nach einem von Dekan Vogel- Bruchenbrücken ge­sprochenen Gebet von ihrem Vorsitzenden, Universi- taieprofeffor Geh. Kirchenrat D. Dr. Krüger, mit kurzen Begrühungsworten eröffnet. Nachdem

einige geschäftlichen Angelegenheiten erleb ml waren, hielt Proiesior Dr. Gustav Hölscher - Marburg einen Vortrag überDie Ursprünge ber jüdischen Eschatologie'. Unter Eschatologie versiebt man. so führte der Redner aus, die Lehren von den letzten Dingen, also von dem großen Gericht über bie Abtrünnigen, die Belobnuna der Getreuen, die Wiederkunft des Messias. Die Urlprünge davon gehen auf die Propheten zurück, die literarische Aus­stattung ist jüngeren Datum». Ano» 5, 620 gilt al» Grundlage nationale Ideen (log Jahwes) kom­men hinzu. Der Dolksgott wird zum Weltaott, da» Dolksgericht zum Weltgericht. Daraus entsteht die Eschatologie. Sie ist nur au» spezifisch-religiösen Motiven zu erklären. Vom Weltuntergang ist im Alten Testament nirgend» die Rede, nur von Welt­erneuerung. Unter dem Tag Jahwes ist ursprüna- lich der Festtag Jahwes zu verstehen. Da» ist ein feststehender Begriff im israelitischen Kult, der die rettende Erscheinung Gottes darstellt. Die eschato- logischen Ideen flammen aus dem Kult des Neu­jahrsfestes sind aber später vom Kultus losgelöst und dogmatisiert und nationalisiert. Die Hoffnung auf den Messias ist erst später hinzuaekommen. Die jüngsten Ausbildungen der eschatologischen Hoffnung gehen auf ausländtsche Einflüße zurück.

Den zweiten Vortrag hielt Pfarrer Lic. Heine« Peter- Bad Ems über ..Das chnstologifche Pro« blem als Lebensfrage". Der Redner hatte feine fein« finnigen Ausführungen in sechs Leitsätze zusammen­gefaßt, die den Zuhörern gedruckt Vorlagen. Der Mensch sucht von Anfang an die Gottheit, kann sie aber von sich oder der dinglichen Welt au» nicht finben. Dazu muß Gott selbst seine Hand bieten. Er tut es in Jesus Christus An den Vortrag schloß sich eine ausführliche Aussprache an, welche die Ge­danken des Vortragenden teils unterstützten, teils ergänzten. t

Rundfunk-Programm

deS frankfurter Senders.

(Aus derRadio-timschau")

DienStag, 16. Juni.

12 und 4.20 tihr: -Nachrichtendienst. 4.30 bis 6 tihr: RachmittagSkonzert deS Hausvrchestersr Wiener Operetten. 6 biS 6.30 tifyr: Die Lese­stunde: Aus .Soll -und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6 30 bis 7 tihr: Die Bücherstunde. 7 bis 7.30 tihr: Vortragszyklus der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. Vl.-Hanau. Vortrag von Dr. Köbner:Die Bestrebungen der deutschen Unternehmungen nach Erhöhung ihrer Wirtschaftlichkeit". 7,308 tihr: Funkdochfchule. Vortrag von Prof. Schultz::Der Rhein in der deutschen Dichtung" (Zur Jahr­tausendfeier der Rheinlande). 8 bis 8.30 Ahr: ticbertragang von Kassel: Stunde der Stadt Kassel: Vortrag des Kreispfarrers Lic. Bach­mann:Die evangelische Gemeinde Kassel". 8.30 bis 9.30 tihr: Sinsoniekonzert. Anschließend: Rachrichtendienst. Wettermeldung, Sportbericht.

Spiclplan der Arankfurtcr Theater.

Opernhaus. Dienstag, 16. Juni: Die Bo­heme. Mittwoch 17.: Die Hugenotten. Donners­tag. 18.: Cavalleria rufticana: hierauf: Der Ba­jazzo. Freitag. 19.: Earmen. Samstag, 20.: Ame­lia oder Ein Maskenball Sonntag. 21 Tann­häuser. Schauspielhaus: Dienstag, 16.: Goethes Faust 1. Teil Mittwoch 17.: GoetbeS Faust l. Teil Donnerstag. 18.: Der goldene Schnitt. Sfreitag, 19.: Die Andacht zum Kreuze. Samstag, 20.: Die Andacht zum Kreuze. Sonn­tag, 21.: Bummelstudenten.

Ans vcm AmtsLerkünvigungsblatt.

* * Das Amtsoerkündigungsblatt 91 r. 4 7 vom 12. Juni enthält: Fleischuntersuchung. Schutz der Pflegekinder. Saison- und Jnventur- ausverkäusc Beilegung eines Wassergrabens und Anlage einer Schleuse in Gemarkung Raberts­hausen. Verpflichtung der Feuerwehrkonnyan- danten. Duplikat-Arbeitsbücher. Aushändi­gung der Reichsverfassung an die Schüler. Dienstnachrichten. Friedhofsordnungen mit ent­sprechenden Polizeiverordnungen der Gemeinden Daubringen, Utphe und Nieder-Bessingen.

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Briefkasten der Redaktion.

(Rechtöe tachten sind ohne Verbindlichkeit des Redaktion.)

G. Sch L. Deutsch-Oe'terreich.scher Algenveir- ein, Seit n Oberhessen, Vorsitzender LandgerichtS- direltor Cramer, Gießen. Die Beitrag-hohe ist unS unbekannt.

Kreax-Droj. Anqnai Hell Kenalailt-Drea. Hais Noll P. J. Bötis, Seilealahrtix Dreg. Og. Wa'tealeiE.

Drog. Otto WmterheH 46c

Deshalb muss man sich die Zähne durch richtige Pflege gesund und voll gebrauchsfähig erhalten. Bedeutende Fachautoritäten der zahnärztlichen Wissenschaft, unter ihnen eine ganze Anzahl von Universiiäfsprofessoren, haben bestätigt, dass die ZahnpastaSolvolith", eine Erfindung des bekannten Zahnarztes und Spezfalforschers auf diesem Gebiete Dr. mccL Karl Hermann, sich hierzu am vorzüglichsten eignet. Solvolith ist aber nicht nur ein hervorragendes Zahnreinigungsmlttel im kosmetischen und hygienischen Sinne, sondern hat darüber hinaus infolge seines Gehaltes an natürlichem Karlsbader Sprudelsaiz die unschätzbare Eigenschaft, den Zahn- stein aufzulösen bzw. sein Ameren überhaupt zu verhindern. Der Zahnstein ist nämlich einer der schlimmsten Feinde der Zähne und ursäcfilich an den meisten

Zahnerkrankungen beteiligt. Er ruft z. B. den gefürchteten Zahnfachschwund (Alveolarpyorrhoe) hervor, der die sonst gesunden Zähne lockert und sie nach und nach zum Ausfallen bringt. Benutzen Sie deshalb zur Pflege der Zähne nur

Solvolith Ist In den einschlägigen Geschäften za haben.

Faitinger-Werke A^G., Berlin NW 7.