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Heute bis einschließlich Sonntag: Auf vielfach.Wunsch läuft in den AstoriaLichtspielen Oie Karawane noch bis einschließlich Sonntag. Dazu: Flammende Herzen Drama in 4 Akten.

Packende Bilder aus den Kämpfen im Sudan.

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Erdbeeren Pffirsiche Mirabellen Kirschen Reineclaude« Birnen

usw. Preiselbeere®

Heber5>ie Entstehung einer Graphik" mit technischen Vorführungen spricht am Samstag obenb 81/* Übt im VortragSssal bet Buchhandlung Keihner Harr O. Carlen. (Siebe Anzeige.)

Spezialhaus

J. M. Schulhof

Markts tr. 1 Seit 113« TeL 1 Besteltoneen frei Haus. fot

Große

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Freitag, den 13., und Sams­tag, den 14. ds. Mts. versteigere ich im Gasthaus zum Löwen aus einer Konkursmasse Damen- u. Herren- Lelbwasche, als

Hemdhosen, Damenhemd., Prinzeß- rocke, Damenbeinkleider und Unter­taillen, eine große Partie Taschen* tüch., Herrenkragen u. Manschetten, bunte und weiße Herren- und Iünglingshemden mit doppelten Kragen u. s. w., alles fabrikneue Ware.

H. Benner II.

Auktionator und Taxator

Sdteroweg 89 H.

kW. Empfehle mich bestens zu Taxa­tionen unk DerstOigerunge« m jedem

aus mit Fragen der Reichs- und Länderpvlltik, soweit sie den Mittelstand berühren, und zog dann die entsprechenden Steigerungen für die frnmmjn«I> lttird)e Q5etätifuw« nx Ginne der Wirtschaftspartei. Hier untern ruh er Me For- btnmgen beS Vorredners und empfahl schliest- ttch den Wählern, am Wahltage für ötefeÄ Pro­gramm ernzutneten.

Sine AuSsvrach-, in der meliere Redner zu Wort kamen, bildete den Abschluß des Abends.

"Portoermäßigungen derReichS- p o st. Der BrrwaktungSrat dec Deutschen ReichS- post hat seine Zustimmung dazu gegeben, bah am 1. Dezember klaenbe Aenderun^en des P»st- tartfS in Kraft treten: Die Gebühr für offene versandte Drucksachen in Kartonform, bet denen die für TeiwrucSachen zrogelassenen Aenderungen imb Zusätze handschriftlich vorgenommen sind, beträgt anstatt bisher 5 Pfennig für die Folge 3 Pfennig. Zeitungen und Zeitschriften ober Ausschnitte aus denselben werben bei einem Ge­wicht biS zu 50 Gramm auch bann zu 8 Pfennig befördert, wenn in ihnen handschriftliche Aen-

Bintger u. nahrhafter als FrischgremüH and Frieehebit siud

Obst- 0- WsßZ L^WMSN

Schneiderin

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SKWMMßchB. wenn Sie lose cu^ete^gene, ein­fach gebrannte Gerste kaufen. Der echte Kathreiners Mslz kaffe e ist knrklickeS «Malz" und deshalb ss »ohlschmesrnd n«ö gefttnb. DaS ganze Pfund-aLeL Lsftet nur 50 Pf.!

derungen oder Durchstreichungen vorg«wmmen werden. Bisher betrag der Portvsay 5 Pfennig.

" Segen die EinsHleppungder Maul - und.Klauenseuche. DaS KreiSamt Hai a» daS Poligeiami Gieren und an die "itoieeememe^eax der Äanbftsoeinben deS Krei es filaenbe Anordnung ergehen lassen: ES ist in letzter Zeit festgestettt worden, das; Händler in mehreren Fallen Veh von Gchlachtviehmärlten in ihre Wohn'in aen verbracht und dort zum Ver­kauf aufgestellt haben. Wir machen daraus au> merfiam, dah Meh von Schlachtviehmärklcn nur zur sofortigen Aknchlachtrmg atgetrieben werden 6arf. Die Händler sind auf dle'e 'Bestimmung nochmals hintzuwcFen. Zuwiderhanblungen müssen unbedingt zuc Anzeige gebracht werden. Strenge Aestrasung wird von nnS beantragt, da solae Verfehlungen der Viehhändler eine schwere Ge­fahr für unsere Viehbestände bedeuten.

* Sie Schlacht- und Fleischbe­schauzeiten aus dem Lande sind durch eine Vekanntmachung des KreiSamteS wie folgt festgesetzt teerten: Für die Zeit vom 1. April SiS. September von 6 bis 10 Uhr vormitiags und von 5 bis 7 tthr nachmittag«; für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. März von S bis 12 tthr vormittags und von 2 bis 1 Uhr nachmittags. Die Anmeldung an die Fleischbeichauer hat für Schlachtungen am Vormittag spätestens biSI LIHr des vorhergehenden Abends, für Schlachtungen am Nachmittag mindestens 6 Stunden vorher zu erfotcen. Die Fleischbeschau darf nur bei Tageslicht auSgeübt werden.

" Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviebmartt: Zwei Kühe. 821 Kalber, 1223 Schafe, 757 Schweine.

sunt Stiekou wird angenommen «,«, Eteinstr. 1911L

Gießener Vochcnmarktpreisc.

am 12. Aovember 1925.

Es kosteten auf dem heutigen VZochenmarkt VaS Pfund: Butter 2 biS 2.20 Mk., Matte 35 Pf.. Käse 70 bis 75 Pf., Wirsing 8 Ps.. avejbrraut 4 Ps.. Aolkraut 12 Pf., gelbe Äüben 10 Ps., rote Äüöen 10 Pf., Spinat 25 Pf., ttnter-Kohl- rabi 6 Pf.. Grünkohl 20 Pf.. Rosenkohl 40 Pf., Feldsalat 1 Mk., Zwiebeln 12 Pf., Meerrettich 40 bis 100 Ps., Schwarzwurzeln 50 Pf.. Kürbis 6 Pf. Kartoffeln 3l/s bis 4 Pf.. Aepfel 15 dis 20 Pf., Birnen 20 bis 35 Pf., junge Hahnen 1.20 Ml.. Suppenhühner 1.20 Mk., Rüste 50 Pf.; pro Stuck: Gier 18 Pf.. Blumenkohl 20 bis 100 Pf.. Endivien 10 bcS 20 Pf.. Ober-Kohlrabi 5 Pf.. Lauch 5 bis 10 Pf.. Rettich 10 bis 20 Pf- Sellerie 20 bis 40 Pf.

BornoLizen.

Tageskalender für Donnerstag. Stadttheater: 7', HBr : Rafsisch-LeutscheS Künst­lertheater: ,Der goldene Hahn". DortragS- Bereiniaung 8 älhr. Reue Aula der Llntversität, Lichtbildervortrag. Lichtspielhaus Dahnhofstr.: ,©ot) von Derlichingen".

Deutsche Demokratische Partei. Morgen, Freitag, abend im Saalbau Sauer öffentliche Vdählecversammlung mit bet Tages­ordnung. ®ie Dahlen am 15. Rovember.- heres in der heutigen Anzeige.

Vom Konzert-Verein wird uns geschrieben: Der erste Kammermusik-Abend in der Folge der Abonnements-Konzerte das zweite bringt am Sonntag, 15. Rovember die bekannte und gerühmte KiinstleLvereinigung deS Amar-QuartettS, das aui den Herren Amar. Safvar, Paul unb Rubolf Hin­demith besteht. Auf dem Programm stehen, wir anS der Anzeige erfichklich, zwei moderne Werke, auf die ein» bet schönsten Motzart- Quartette folgt, jenes in Es**ur (dgl. Ob. Pe­ter« Bd. Rr. 14), das jedem Kammer»nuMpieler her traut und lieb ift Da» einleitende, vielbespro­chene Konzert für Stneichguartett Den Tafelt« ist das Tbert eines iunjen, in Rom lebenden itakenifchrn Komponisten. Gs lehnt sich in der Form an das Ooncerto groffo an, ist aber in modernem Gewände geschrieben und eröffnet neue Ausblicke für die Erweiterung der Streichquar­tettwirkung. ttebrigeirs gibt Tafella demnächst mit Walter Diefeklng, dem Solisten unseres ersten Konzertes, in Asm ein Konzert für zwei Kla­viere. Regers Streichtrw ep. 141 b ist eines seiner weniger bekannten Werke; ei zeichnet sich wie seine letzten Kompositionen durch äusterste Klarheit, gerade in dem langsamen Mittelsah unb der köstlichen Fuge auS. Dieser eingescho­bene Trio bildet eine willkommene Abwechse­lung an dem sonst dem Quartett gewidmeten Abend.

Kaufmannschaft. deS Gewerbes, der Oabufteie ueh aller DerufSgruppen, deren VeLriedmap-tal an» müblich aufteybrt und bewn friNkro immer mehr gefährdet trrlto durch bw DeLrurm:ng brr jetzigm Art. Wir fordern Brr kick, fchtt^ung uj* Unter­stützung deS ortsansässigen Ha7rdw«kZ, Kauf­manns. Gewerbetreibenden uTte. durch die Dehdr- ber. ebenso eine Reuregelung des Berb-ngungS- wesenS durch Hinzuziehung von Dachverstänb^m der DerufSgruppen. Wir treten weiter ein für die Erhaltung eines vovg-dilbsten BrrirfSd»«mte7r- tum8 unb dessen ausrei^ende Drsokdung. Wir

Aus der Proviuzialhauptftadt.

G i e h e n. den 12. Rovember 1925.

Mittel andsvsreinigung und Stadtverordnetenwahl.

3n einer sehr gut besuchten Versammlung in der Turnhalle am OswaldSgarten nahm gestern abend die neugegründete D i e st e n e r Mittel st ands-Vereinigung öffentlich Stellung zur Stadtverordnetenwahl.

Als Wortführer brr Bereinigung entwickelte Architekt R i c o l a u s. der Spitzenkanbibat der Mittelstands Vereinigung, beten kommunalpoliti- sches Programm. Der Redner sagte u. a.:

Die M.ttelstanböverein.gung w.ll sich frei­halten von jeber politischen Ginftellung, sie will ausschlichlich WirischaftSvol.t.k delreben. da sie sich nur von wirtschaftlichen Rücksichten leiten lassen will. Sie stützt sich badet auf b;e Kreise beS Handwerks, der Gewerbetreibenden, deS Han­dels, der Industrie, deS Hau-- unb Grund­besitzes unb auch der Angestellten. Alle diese Kreise fordern Ginflust auf die Kommunalpolitik, entsprechend der Bedeutung, die sie alS Steuer­zahler haben. Alle Wirtschaftszweige klagen über die Hohe der Steuern. ES dürfen feine Steuern erhoben werden, um Anlagen zu gewinnen, di« keinen werbenden Charakier haben ober die nicht in prvdukttver Arbeit tätig sind. Wir fordern in dieser Hinsicht Schuh deS Handwerk-, der

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkel übernimmt die Redaktion dem Pvblikum gegenüber keine-fei Verantwortung)

Unhaltbare ZvflSnde auf dem 5. Bahnsteig dk» Jri-tzberger Dahnhoso.

Jedermann freut sich unseres schönen praktiscl)en Bahnhof» unb erst kürzlich war ein rem ort v<.» Lobes voll über ihm. |e dast ich orbenNich stolj «ar. Nicht so zufrieden bin ich mit dem Publikum, ba* sich zumal m der kühleren Jahre-zeit bei ftvt jedem Zug in der warmen Empfangshalle in heilen Haufen emfinbet, besonbers bei den Abenbzugen: mir scheint es, dast bort bie wenigsten Gitslc ab* holen, sondern sie kommen aus Neugierde unb mti sich Stellbicheine zu geben. Keinesfalls bürsten sie aber den wirklichen Pastagieren so die Gänge rrr- sperren, bah man mit kKühe unb Not aus nrm Balaehof herauikommen kann.

Geradezu zum Aergemis werben aber bie Zu­stände auf dem 5. Bahnsteig gegen 7 Uhr abr. c- , wenn der Zu« von Hungen dort einsährl unb die Züge nach Nidda und Homburg abgehen. Hun­derte ven Menschen mit unb ahne Gepäck, nut Hrmbwerkszeug unb Sartengeräten drängen sich bert zusammen. Früher konnten diese in bie bered« stehanben Küge nach den bret Nichtungen langsam einst ei gen. hetzt aber mutz die hunbertkSvfige Menge per allem »-arten oft bis zu einer halben Stunde, bis es zum Zug van Hungen enblich ge­fällt, einzulaufen. Dm ungünstigem Wetter bebei.^r Vieser Aufenthalt auf den offenen, von keinem Ge­bäude geschützten Dahnsteig eine wirkliche Gefähr­dung der Gesundheit. Nun entsteigen die Reisen- den dem Hunoener Zug unb drängen sich durch den dichten Menschenknäuel, daß es bort gerade gefähr­lich wird. Mitten in die Menge fahren die Post- karren mit den biederen Stephanssüngern mit ihrem Nus:Platz!", um bie Postbeutel unb Pakete dem hier befindlichen unterirdischem Aufzug zu über­geben. Aber nicht genug damit, denn nun beginnen die Züge zu rangieren und die Lokomotiven hin- unb herzusatzren sowohl auf der rechten wie auf Öcr linken Seite. Daß da bei dem Stoßen unb Treiben der Menge bis jetzt kein Unglück passiert ist, wun­dert mich wirklich. Endlich kommt der Zug nach Nidda au« dem fübliche'n Teil des Bahnhofs herun- ßebrouft. Kaum daß der siillsteht, wird er gerade* au gestürmt ohne jede Rücksicht auf die Mitreisen­den, so dast es den Schaffnern wirklich unmöglich ist, Ordnung zu halten. Solche Szenen sollte die Bcihn- verwaltung doch zu vermeiden suchen. Zch überlaste es der Dahnbehörbe, diese traurigen Zustande ab- zuänbern. Aber abgestellt müssen sie werden. L.

lehnen ein Beamtentum ab. bas zusammengesetzt ist auf Grund feiner politischen Parteizugehörig­keit. Wir verlangen eine besondere Würdigung von QualitätKarbeitern. Wir fordern weiter den restlosen Abbau der WohT-.ung^wcmsswirtfchaft und der damit verbundenen unproduktiven Aem- ttr, die Wiederherstellung des freien Vcrfügunsv-' rechts über das Privateigentum. Alle Steucr- arten, die den Grundbesitz und den Gewerbetrei­benden zu erdrosseln suchen, lehnen wir ab. denn diese Steuern müllen sich zum Rachteil der All­gemeinheit auswirken. Rur größte Sparsamkeit im StadthairShall, Vereinfachung und Verbilli­gung des DettvaliungrapparateS. unter glc-ichzei- Itgcr Bekämpfung deS Bürokratismus kann uns häfen. Jede Aufblähung des Deamtenappa- rates bekämpfen wir, wir fordern die Herao- fetzung unserer Deamteirzabl auf das Maß der VovkriegSzeit. Wir treten ein für die Be­kämpfung aller Monopol- und Regi-beftreLungen, für ixe Änterbinbung jeber privaten Redenarbett der Beamten, c-ie bannt in Konkurrenz mit freien Derufsgrupven treten. Die städtischen Betriebe mitf- sen sich beschränken auf ein Gebiet, das eine gewille Grenze nicht überschreitet; fie dürfen mit dem Handwerk und artberen Gewer betreib en den nicht in Konkurrenz treten. Wir verlangen den Schutz der Interessen der Kleinrentner durch Aus- wertuna der städtischen Anleihen biS zur ge- aesetzlichen Höchstssrenne. Wir sind für die Aus­stellung eines lvritsichtisen B^auunglplanes zur Erschliestung und Verbilligung den Bau­gelände. Die Stadtverwaltung hat el, so betonte der Redner, ganz hervorragend ver­standen, recht hohe Preise für daS Bauge­lände zu verlanOen, dal Verständnis für die heutige Rot auf dem Wohnun-ckmarkt muhte man vermissen. Die Stadt darf mit dem Ge­lände keine Geschäfte betreiben, sie bars nicht über die Selbstkosten hinausgehen. Wir treten weiter ein für die Förderung der privaten Bau» tätigfeit und die restlose VerwendunU der DonLer- ftcuer zu W- ch.: unglbauzwa. Ben. Die pri öate Ba u- tätiäkeit ist bisher »echt stiefmüttaalich behandelt worden. Wir treten auch ein für die baldmög­lichst e Beseittßung der unsotzialen Sonderßeuer. Ball» werden die Voraussetzungen für diese Steuer nicht mehr vorhanden sein. Wir fordern ferner eine produktive Verwendung der Arbeits- losen-älnterstützung. Weiierhin treten wir ein für eine weitgehende Verbilligung von elektrischer Energie und der Daspreise und für möglichste Herabsetzung der städttschen Abgaben. Bei der Besprechung der Elekttizitätspreise stellte der Redner die Butzbacher und bie Diestener Strom­preise einander gegenüber und erklärte, unsere Bürgerschaft werde bei den ElertrizitätSpreisen weit übervorteilt, denn die Verkaufspreise für Strom ständen um mehrere hundert Prozent über dem Einkaufspreis, den das Elekttizitätswerk be­zahle. ES sei zwar zu fordern, dast bie städtischen Betriebe sich selber tragen, aber über jeden Be­trieb müsse eine Bilanz aufgestellt toerben. Wir treten weiter ein für den Ausbau deS Ver­kehrs. denn dieser bringt Geld in unsere Ge­schäftswelt und damit in unser Erwerbsleben. Die Kandidaten der Mittelstandsvereinigung feien auf dieses Programm verpflichtet, sie feien gezwungen, im Falle ihrer Wahl rückllchtSloS für dieses Programm einzutreten. Dadurch werde der Bürgerschaft am besten gedient, denn daS Wohl der Bürgerschaft erfordere Wirtschafts­politik und keine Parteipolitik. Mit der Bitte um Unterstützung der Mittelstandsliste schlost der Redner seine beifällig ausgenommenen Aus­führungen.

Anschliestend sprach der ReichstagSabgeord- nete Prvf. Dr. B r e ö t * Marburg von der Wirt­schaft-Partei. Er schilderte kurz ba« Zustande­kommen der Wirtf^mftSpartei, beschäftigte sich hierauf vom Standpunkt der WirtschaftSpartei

Mafernepidemie.

In dem Sörfctfcn Sendelbach bei Lohr a. Main ist upter den schulpflichtiaeir Kindern eine Masernepidemie auSgeb^cyen, Vir innerhalb weniger Tage 17 Krnder dahinraffte. Die Schulen fijib geschlossen worden.

Wildwest in Berlin.

Als ein amerikanischer Student, der im ersten Stock eines HiuseS der Königin Augusta-Straste wohnt, gegen 5 älhr morgen« erwachte, stand vor ihm ein elegant gekleideter Mann, der ihm eine Pistole vor hielt und chn auftordert-, auf­zustehen u-id seine Barschaft und sein eCEBert- fachen herauszugeben. Rachdern der ein* gesck-üchterte Student dies getan hatte, wurde er von dem Eindringling in Len Kleider- schrank gesperrt. Erst nachde-m der Ver­brecher das Zimmer durch das offene Fenster verlassen und mit einem Auto davongefahren trat schlug der Student Lärm, und die Haus­bewohner alarmierten die Pollzei. Rach dem Räuber wird von der Kriminalpolizei eifrig ge­fahndet.

Ein schweres CxplosionSungluck.

Zn der an der polnisch-deutschen Grenze liegenden früheren deutschen Stadt L i s f a er- plodierte infolge Llnvorsichtigkeit mit einem Streichholz auf dem Wochenmarkt eine A u t o « bcnzintank stelle. Fünf Personen find voll­ständig verbrannt, zahlreiche andere find le­bensgefährlich verletzt.

Schweres Automobilunglück b«l Äa'feL

Auf der Landstraste zwischen Grost-Alrne- roden und Lrubenhausen sprang ein scheuen­des Pferd mit den Vorderhufen auf den Kühler eines AutoS, das von dem Geschäfts­führer der Deutschen PetroleumrverkaufSgesell- fchaft Kassel, Eis.^ gelenkt wurde. Be- dem Ver­such, auszuweichen, stürzte daS Auto eine mehrere ander tiefe D ö s chu nah i n u n te r, wobei der Wagenlenker unter dem Auto begraben und förm­lich zusammeng»drückt wurde. Er war sofort tot. Der zwüte Insasse, der auS dem ODagen herausgeschleudert wurde, kam mit einem Nerven­schock und mit leichten Oktle^ungen davon.

Aufklärung ehteS Raubmordes.

3n Berlin sind unter dem schweren Verdacht, gemeinsam in Stralsund einen Raub­mord verübt zu hab en,der Landwirtschaftseleve Kurt R a s ch k e und sein Freund, der Kaufmann Friedrich Böiger verhaftet worden. Beide haben ein vollkommenes Geständn.S abgelegt, im Zuli in Stralsund ein alles Fräulein Kaiser, die in der Wohnung deS verreisten Postassistenten Ziegler Ordnung hielt, im Bett ermordet zu haben und fünf AibumS mit wertvollen Brief­marken gestohlen zu habeir.

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Osten, tmt. F. ff. KL 6079 an

Besse, Fraekiirt m. BL

, 2300A

Wir Sausfrauen

haben eS noch nicht veraesien: Ve Büstel-Bei^e kam als eifte WachSbeize nui den Markt unb hat unS a's färbenbeß Bahnerwachs von Dielen £ or-cn und Muhen befreit. «Sie stehl auch heute noch unter den vielen Rach- ahmunaen mit ihrem vaikxitar'igenr'alltlsn» der Leck* traft mtb dem warmen ^on ihrer fsn-."en uncxneirot ba unb tft bnbei naf? tülf*bnr. Deshalb «büffeln wir alle wnb vfl-c.en unsere Bretterböben, Trevven unb ab­genutzten flcflritencn Böden nach rote vor mti der erbten