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qtnagten für erwiesen, zumal eine weitere gänzlich cimranhhelc Zeugin eine die Angeklagte lehr de- listende Acußeruna derselben bekundete und der Ehemann einen «trosdesehl wegen vorsätzlicher Milchfälschung aus der Zeil kurz vor der fraglichen Tal holte rechtskräftig werden lassen. Die Strafe mürbe a u j 10 00 2)1 a r f erhöhi und die t)er- dffeniilchimg der Verurteilung angeordnet.

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So lange die Muskulatur, welche das Fersenbein aufrecht erhält und den Futzbogcn spannt, kräftig ist, so lange gibt es keine schwachen Knöchel. Ottcnn aber diese Muskeln nachgeben, überanstrengt durch vieles -Liehen, so bildet sich derAnickfuß"

(Ätc inneren Knöchel treten spitz hervor, und es entstehen dort Schmerzen. Der Knickfuß ist oft äußerlich erkennbar an den schiefen Schuhabsätzen.

(T^er Knickfuß ist eines der sichersten -^Kennzeichen für eine Senkung des Fußgewölbes. Durch die pneumatische SchuheinlagePncumcttc" wird die Fuß. senkung und damit auch die Schiefstellung des Fersenbeins behoben.

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aus dem Seelcben, so daß bic Zuhörerschos begelftetlcn BeifaN spendete, öln Tänzchen hiel die Festvcrsammlung bis zum frühen Morgen zu­sammen

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Lngcklogte zweimal Wasser in die Milchkanne gost. wären unalüiibroürbig. Die Kammer kam nidn zu dieser Lt.ffassung und hielt die Schuld der x2ln

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Strafkammer Giehen.

G testen, b. Mai. Für Wirte und eine -leihe anderer (8 c | d) u f 1 » l e u t e ift lolgende Unlscheidung wichtig (hu hiesiger Wirt hatte von einem iiueaxitilgen Fabrikanten ein Fast Brannt­wein bezogen. Als daolelbe hier onlam, ftdlte e® sich heraus, dost der Branntwein nicht den vor- geschriebenen Weingeistgehalt von 35 Proz. hotte. Da dem^fabrikonten seine Behauptung, der Brannt­wein have bei der Absendung den oorgelchrtcbenen Okhali an Weingeist gehabt, nicht widerlegt werden tonnte und auch sonst keine Anhaltspunkte vor­handen ivaren, wer etwa den Branntwein verwässert haben könnte, wurde die Ein ziehung des Fasses auf Antrag des Loli- amte» im sogenannten obsektiven Dersahren aus Grund der Vorschriften de» Branntweinmonopol, oesetzeo durch Urteil deo Amtsgerichts (Biehen vom 21.11.24 ausgesprochen. Der Wirt hatte Be­rufung eingelegt mit der Begründung, die (Hn- ziehung dürfe nur bann ausgesprochen werden, wenn lelljtehe, dost der zu niedrige Gehalt an Wein- geist auf eine vorsätzliche strafbare Handlung gegen das genannte Gesetz zurückzusühren sei. Die Kammer stellte fest, daß Voraussetzung für die Einziehung nur die Tatsache sei. dast der Branntwein mit einem zu niedrigen Prozentsatz an Weingeist in den Ver lehr gebracht worden sei. Die Berufung wurde daher verworfen.

liin Taglöhner au» Alsfeld war vom Amts- flcridjlAlsfeld zu einer Gefängnisstrafe von 14 Tagen wegen Widerstands gegen die Staat», gemalt verurteilt worden. Er hatte seine Sties- mutier au» der gemeinsamen Wohnung ansgeiperrt, indem er den einzigen Schlüssel der Wohnung an sich nahm und das Türschloß verkeilte. Die arme fr rau war gezwungen, mit zwei Säuglingen mehrere Tage bei hilfsbereiten Nachbarn Unterkunft z» suchen. Als dann ein Schlosser im Beisein van zwei Polizeibeamten die Tür öffnen wollte, kam der An- geilagte hinzu und versuchte dies zu verhindern. Bei feiner gewaltsamen Entfernung leistete er durch Entgegenstemmen unb Festnallen Widerstand. Die Kammer verwarf die Berufung des An­geklagten.

OJcflin die Ehefrau eines ehemaligen Guts- hatte das Amtsgericht Ortenborg eine Geld- Pächters auf einem Hof in der Nähe von Hirzenhain

grasten Fachausstellung für das Hotel und (Bafl- wirtsgewerbe und verwandter Berufe zuerkonn».

Eine Lertretertagung des Mit- t e I r I) c i n i | d) e ii Verbandes c oa n q e l i - scher Arbeiterverein «fand vor einigen Ta­gen in Darmstadt statt. Der Verband umfaßt die Vereine im Volksstaat Hessen, die von Groß. Frankfurt und einen Teil der Provinz Hessen Nassau. E» wurde beschlossen, ein Sekretärin t wieder hauptamtlich zu errichten. Auf Grund der Beschlüße der Vertretertagung dal der Sekretär de» Verbandes, Karl Läufer, seine Tätigkeit in vollem Umfang wieder ausgenommen

! I Das 3 3. Stiftungsfest des Wa - rincDcrcini. bal am Samstagabend in sämtlichen Räumen der Liebigshöhc stattsand, er­freute sich eineö ungemein starken Gesuche-. Zahl­reiche Brudervereine von auSwärtS waren er­schienen. so &. B. aus Frankfurt, Marburg, Offen­burg, -Heidelberg. Darmstadt. Altenkirchen, Ver­band Aiederwald (Sih Frankfurt). Dillenburg. Siegen, Weilburg, Limburg, Butzbach, Stallcl, Vebra, Hersfelb, Hanau u. a m. Lebhafter Bel- sall erklang, als der 1 Vorsitzende Friedrich die Abordnung des Linienschiffs Hessen, die unter der Führung des Kapitänleutnants Scheer eingolroffen war. aufs herzlichste be­grüßte. Ebenso begrüßte er die Vertreter deS hiesigen Bataillons. die auswärtigen Bruder- Dercinc. die hiesigen Militärvereine und die fünf noch lebenden (Arun der. Ein fchdneS militärisches VUd bot daS Einbringen der Fahnen und Flag­gen. Admiral Wilke sagte in seiner Festrede u. a., im deutschen Volke lebe das Bewußtsein, daß cS wieder hinaus müsse zur See. wenn es nicht verkümmern wolle: der Flottengedanke be­dürfe daher der Wiederbelebung und Stärkung, ein Weltstaat sein wollen, heiße Seemacht sein müssen. Sr erinnert an die Organisationen der alten Flotte Köster und Dir Pitz und gedachte des Admiral- Scheer und der 36 000 Toten, die unter der Flagge Schwarzweißrot ihr Leben dahin gaben. Dem deutschen Volk und Vaterland, der deutschen Wehr zu Wasser und zu Land galt fein Hurr.r, an welches sich daS Abfingen des Deutschlandliedes schloß. Lebende Bilder, ge­meinsame Lieder. Gedichtvorträge und flotte Mi­litärmärsche der hiesigen AegimenlSkapeUe unter Leitung des ObermustkmeisterS Löber gestalte­ten den Wend sehr genußreich. Den Glanzpunkt der Feier bildete daS Festspiel ..Michel, horch, bet Sturmwind pfeift" unter Begleitung der AegimenlSkapelle 3m Lause der Handlung »clg* ten sich wunderbare Marinebilder und Szenen

Schöfiengericht Wetzlar.

C2 Wetzlar. 8. Mai Die »7jährige Lflnb- wlrtsfrau Satte Z. aus Holzhaufen stand wegen fahrlässiger Tötung unter Anklage Bei der Angeklagten war seit 6 Jahren auS der Herborner Psleaeanstalt ein Junge von 14 Jahren untergebrachl VllS im Oktober 1924 gelegentlich der Anwesenheit der auf Bef uch weilenden Droste mutter und des jüngeren 12jäl>rigen Bruders des vorerwähnten Jungen im Haushalt ,\ klagten Honig gefoebt wurde ereignete sich hier­bei ein gräßlicher Unglücksfall. dem der jüngere der beiden Knaben zum Opfer fiel. Die Ange­klagte. der man die Schuld au maß, erklärte, daß eS ihr unbegreiflich fei. wie der 3unge In den kochenden Honig fallen tonnte und beteuerte, daß fte keine Schuld an dem schrecklichen Unglück treffe. Die Staatsanwaltschaft beantragte Ver­urteilung zu einer Woche Gefängnis, das Gericht hingegen sprach die Angeklagte frei.

Wegen Ichloerer Llrkundenfälfchung In Tat- einheil mit versuchtem Betrug er halte eine Rückfahrkarte 4 Kl., gültig für die Fahrt Aleber- fcheld nach Hirzenhain, tn umgekehrter Aichtung benutzen wollen. Indem er den StempelAück- fahrt" entfernte, wurde aber hierbei entdeckt erhielt der Arbeiter Walter 'Ükau6 Nieder­scheld an Stelle einer bermlWcn Gefängnis­strafe von 1 Woche eine Geldstrafe von 2 1 Mk.

Wegen Unterschlagung angctlagt waren der Arbeiter F ,K. ans H a t g er, zur 3dt in Straf- haft, der Arbeiter I. K. auS Haiger. der Kauf-

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mann W F. au» Hamer und die Dtenstmagd L. K au* Butzbach .Ihnen legte die Anklage zur Last, im 3uni 1923 zwei frei im Walde um» l»erlauscnde Schasc cingefangen und geschlachtet zu btibcn. Da* ilrtcil lautete gegen den ersten Ang» Nagten F. Ä. auf a ch t Monat e und aegw die drei übrigen Angeklagten auf je 4 511 o- n a t c Gefängnis.

Bei der befrau Sch au» Vüveliinde»» erschien un Februar d 3 dei Schneider W B au» Ziesten und erbot sich d ren Nähmaschine zu repariere» Aachd.-m die Sch mit der Ausfüh­rung dei Aeparotur durch A. einverstanden tnar. machte sich X an der ihm übergebenen Näh­maschine u ich ass en und bastelte citM eine bilde Stunde daran herum An Arbeitslohn wrlanglc er bann 16.75 Ml. waS ihm auch auSgezahlt nur he »hn er mußte d:> Sch. bann fest stell en daß die Aäbmaschine überhaupt nicht mehr funktio­nierte und daß sie geprellt worden war. Heute hatte sich nun A. der übrigens fd)on erheblich vorbestraft ist, dieserh^tlb wegen Betrugs »u ver­antworten ^as Bericht erkannte auf 4 Mo­nate Gefängnis

Der Oberlandjäger H aus Straßebers- b a ch war wegen Veieidlgung Körperverletzung Im Amt und Bedrohung angefiagt. tveil er an- aebiich im August 1921 zu Burschen beleidigende Ausdnicke über den Oberlandjager G geäußert haben soll Weiter soll er bei hei Ausübung seines Amtes vorsätzlich eine Körperverletzung dadurch begangen haben, dast er dem Feugen K vor die Brust stieß und. indem er bei dem <ju- sammenstoß mit den Burschen aus feinem Re- > tvolher scharfe Schüsse abgab. diese tMburd) be­drohte Der Angeklagte schilderte den Vorgang wesentlich anders Aach den Aussagen einiget Zeugen soll der Angeklagte danrals stark angc- trunken gewesen sein Das Urteil lautete: Weaen Beleidigung erblickt in der Aeußerung übet den Landjäger 3 0 M k. Geldstrafe, sowie wegen Schießens an von Vkenschen besuchten Orten 2 0 Mk Geldstrafe. Bezüglich bei Anllage wegen .Korpervei letzung wurde dem An­geklagten Aotwehr zugebilligt und erfolgte babei bicferbalb und auch wegen der Bedrohung Frei- s^ree.)ung n

Bet Neigung zur Korpulenz raten wir Obncn, in der Apotheke 30 Gramm echte Toluba-Kerne zu kaufen, die völlig unschädlich», dabei wirlsanie. den Ansatz verßinbembe Stoffe hi 1 »um gold nael Die Bestandteile stnb auf bet Packung angegeben

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brung unb btt LtrhÜltnisse ist 'flen unb ühtn r öa glüubi, h 1 Mnbc btr sntenbllfc stade der hat ttintn unserer hüben- I kurzer besuch «In (Einblid In der Wiener rngsamlcs, bei usw. wirb ihn ei manchem eflem, aber bit r asademlschen iutd)jül)ttn tön- itubentent)llf( sie oilgleit unb (tu- 5d)roere hinweg ist boch blt jeil t, oiel gibt cs ju liste jii Mitn denlenstiste auch |u|lie6cn, so gc büch bei weitem n, bie bitt bei Auhrrorbrniliche deschasji werben ug, ber 17. Mai , bei dein auf bie r unb older Ion- gerechnet wirb iinn bfiii Unter bleiben, Mal irr bie Sarbie ,ngen btr cvu

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