teig ituaa au- dem Harbwald ab, wozu dne sehr große Zahl Steigliebhaber erschienen. Ra- mentNch waren aus der Wetterau die Landwirte sehr stark vertreten, die gary erstaunlich hohe Preise boten. Gar mancher Kauflustige muhte dadurch auf Holz verzichten. Der in den letzten Tagen wütende Sturm hat in dem Harbwald eine Menge Bäume entwurzelt und großen Schaden verursacht. Es war lebensgefährlich, durch den Wald zu gehen oder zu fahren.
Starkenburg und Atheinhessen.
e Darmstadt. 5. Marz. 3m 80. Lebensjahr starb hier Geheimer Justizrat Grünewald, der in früheren Jahren hier ein viel beschäftigter Anwalt war und sich vielfach in der Öffentlichkeit betätigte. Er war u. a. lange Zeit Vorsitzender der hiesigen Ortsgrupve der Deutschen Kolonialgesellschaft. — 3m Laufe des Sommers werden die h e s s i s che n 3 m k e r - vereine, sowie 3mker aus den Rachbar- gebieten hier eine größere Ausstellung von Bienenvölkern. Dienenwohnungen und Bienengeräten veranstalten — 3m Gewerbe- museum ist zur Zeit eine Ausstellung der Gruppe Rhein-Main des Bundes Deutscher G e b r a u ch s g ra P h i ke r zu sehen. Bon hessischen Künstlern ist vertreten Prof. F. W. Kleukens (Radio-Presse), ferner Enders. Volk, Pfeil. Rolpa. Bergmann, Breit-- wieser. Börsig. Rudolf Koch. Gengnagel. Antes und Thea Schenk. Die Ausstellung bezieht sich ausschließlich auf Buchschmuck, Buchillustrationen und Bucheinbände.
Kreis Wetzlar.
0 Lützellinden. 5. März. Bei der im hiesigen Oberwald abgehaltenen zweiten und letzten Drennholzversteigerung, zu der auch auswärtige Dieter zugelafsen waren, wurden hohe Preise erzielt. Es galten 1 Rm. Duchenscheiter 20—22 Mk., 1 Rm. Duchenknüppel 17—18 Mark, 100 Duchenwellen 50—60 Mark, Buchens« öcke 1 Rm. 6—8 Mk.
§§ Riederkleen, 5. März. Die im hiesigen Gemeindewald abgehaltene H o l z v e r - steigerung ergab folgende Preise: 2 Rm. Buchenscheitholz 40—45 Mk., 2 Rm. Duchenknüppel 35—43 Mk., 50 Duchenwellen 15—22 M.
Hessen-Nanau.
][ Marburg. 5. März. Zwecks Beteiligung an der 3ubiläumsgabe zur 400- 5 ahrfei er der Universität, die im 3ahre 1927 stattfindet, weilten gestern Ober- präsident Dr. Schwänder. Landeshauptmann von Gehren und andere Herren hier, um mit den Spitzen der Llniversität, dem Kurator Geh. Oberregierungsrat Dr. v. Hülsen und Rektor Konsistorialrat Prof. Dr. Dornhäuser über diese Frage zu beraten. Es fand auch eine Besichtigung verschiedener Llniversitätsinstitute statt. — Kleber das Siedlungsprojekt am Südbahnhof ist ein großer Meinungsstreit entstanden. 3n der gestrigen Stadtoecordneten- sihung wurde einstweilen ein Fluchtlinienplan für dos Gelände genehmigt. Ferner wurde der Beitrag für ein in Marburg einzurichtendes Beamtenseminar. bewilligt und der Ankauf je eines Dantzerschen und Ubbelohdeschen Gemäldes für den Ratha uss a a l beschlossen. — Der bekannte hessische Geschichtsforscher Oberst a. D. v. Gehso ist gestern im Alter von 70 3ahren gestorben. Der Verblichene, der am 6. März 1855 in Hessisch-Olden- dorf geboren wurde, entstammt der bekannten althesslschen Familie derer v. Geyso. Er stand als junger Offizier beim 3nsanterie-Regiment Rr. 81' in Frankfurt und Fulda, wurde dann Hauptmann im Großen Generalstab. spä'er Kommandeur der Kriegsschule in Metz und befehligte zuleU das 3nf.°Regt. Rr. 171 in Kolmar. Sein Hauptarbeitsgebiet war die Geschichte seiner Ahnen und diejenige des 30jährigen Krieges.
fpd. Frankfurt a. M., 5. März Die Orchestermitglieder des Reuen Operettentheaters stehen seit Dienstag abend im Streik, weil der neue Lohntarif ihnen Verschlechterungen gebracht hat. Versuche, eine Einigung herbeizuführen, scheiterten bisher. Das Operettentheater, das augenblicklich den „Zigeunerprimas" spielt, führt die Vorstellungen weiter, allerdings mit Klavierbegleitung.
Buntes Allerlei.
D:e Klinik AeskulaDs,
3n Epiöauros. 30 Kilometer östlich von Rauplia, liegt versteckt im Gebirge der berühmte klinische Mittelpunkt der antiken Kulturwelt. Die griechische Archäologische Gesellschaft hat ein sehr hübscheS kleines Museum mit geschickten Rekonstruktionen alter Gebäude u?to. dort errichtet und hat die große Klinik des Asklepios samt dem „Hotel" (dem Katagogion), dem Tempel, deni Tholvs, den Bädern in ihren Grundmauern srei- gelegt. Außerdem ist hier vielleicht das besterhaltene griechische Theater (für 14 000 Personen) ausqegraben worden.
Die ehrwürdige Heilstätte war mit bietem Theater, einem Stadion und einen: Gymnas'um auch bedacht, für seelische und körperliche Kultur ihrer Patienten zu sorgen, w.e denn überhaupt die dort anfänglich geübte Therapie ganz aus suggestiver Methode beruhte. Der Gott Asklepios nahte sich dem schlafenden Patienten. Er gab Weisungen, die zur Heilung führten, oft auch heilte er in der einen Rächt. Gew ß konnte nicht alles geheilt werden, aber jedenfalls wurde manches, zumal bei der Empfänglichkeit und dem großen Glauben der Patienten, mehr oder weniger gebessert.
Der „Tempelschlaf" im Abaton des Asklepios war em hypnotischer Schlaf. Und es siad zweifellos in diesem auch schmerzlose große Operationen von den Priestern und später von den geschicktesten hier ordinierenden Aerzten Griechenlands gemacht worden. Als
KonzentrierungSmittel zur Erreichung der Hypnose scheinen Schlangen gedient zu haben, gelbe, ziemlich große Schlangen, die eS heute noch in Epidauros gibt und die zum Wahrzeichen des Asklepios geworden sind.
3n römischer Zeit wurde der Betrieb „renoviert". und namentlich wurde für größere Reinlichkeit und größere Bequemlichkeit gesorgt. Der medizinische Rus des Heiligtums erhielt sich noch lange in die christliche Zeit.
Jittelliqenzprttfnnqen.
Einen Versuch, der veranschaulichen kann, welche Bedeutung auch dem geistig-n Erbe zu- kommt, d 's die Kinder von ihren Eltern übernehmen. hat der russische Gelehrte und Physto- löge Pawlow g-nnacht. Er reichte einer Reihe von weißen Mäusen immer auf ein bestimmtes Glockenzeichen hin Rahrung. Zunächst erfolgte die Absonderung des Magensaftes, die durch eine Fistel kontrolliert werden kann, natürlich immer erst auf die Rahrungsaufnahme selbst hin. Rach 300 Versuchen jedoch war der Zusammenhang zwischen dem Glockenzeichen und der Rahrungsaufnahme bei den Tieren so fest, daß die Absonderung des Magensaftes auch schon auf das bloße Glockenzeichen hin erfolgte. Der Forscher züchtete von diesen Mäusen nun eine zweite Generation. Bei dieser setzte d e Absonderung des Saftes auf das bloße Glockenzeichen hin schon nach 100 Versuchen ein. Bei einer dritten Generation sogar schon nach 30, bei der vierten nach 10 und bei der fünften nach 5 Hebungen.
Dieser Vorgang beweist deutlich, daß, wie man ja auch oft zu beobachten Gelegenheit hat, die erworbenen geistigen Fähigkeiten der Eltern sich auf ihre Kinder vererben. Kinder geistig hochstehender Eltern bringen also normalerweise schon von Geburt an ein Plus an geistigen Fähigkeiten in das Leben mit.
Ein Hundertsünfundzwaazigjahriger.
Bei der jetzt in Lettland "v'-aenommenen Volkszählung wurde im Kreise Medsensk, unweit Libau. festgestellt, d:h dort der öff lte Mann Lettlands wohnt. Das ist der hundertfünfundzwanzigjährige Bauer Oschenek. Der alte ..Wundergreis" ist trotz seines hohen Alters sehr rüstig und gesund, sieht gut und hört auch gut. Der Mann hat ferner ein fabelhaftes Gedächtnis und erinnert sich noch an verseh.ebene historische Ereignisse, die sich im verflossenen 3ahrhundert abgespielt haben. Trotz seiner hundert'ünfwrd- zwanzig 3ahre ist Oschenel ein guter Faßgänger, bei den letzten Wahlen ist er zu Fuß in die benachbarte Stadt gegangen, um dort seine Stimme abzuneben. Oschenel, der in seiner Gemeinde sehr beliebt ist, soll nun von der lettischen Regierung eine lebenslängliche Rente erhalten, so daß er ohne Sorgen die 3ahre, die ihm noch bc- schieden sind, verbringen kann.
Wirtschaft.
Handel und Gewerbe im Februar. Die Wirtschaftslage hat sich im Monat Februar wenig verändert. Der Absatz von Kohlen ging stark zurück, nur der Drikettabsatz hielt sich auf der Höhe des Vormonats. 3n Der Eisenindustrie hielt der günstige B.'schäs- tigungsgrad an, doch wird seitens eines Teiles der eisenverarbeitenden 3ndust.'ie ein Rückgang der Konjunktur befürchtet. Die Preise der Hauptwaren senkten sich. Ebenso sank die Aktienindex- zisfer. Die Aufnahme der Aus'andanle hen ging zurück. Die Kapitalneubildung im 3nlande machte Fortschritte. Die Aufmerksamkeit der Wirschaft konzentrierte sich auf Die neuen Steuergesehe. Die Rotwendig.eit der Kapitalneubildung sowie die Hebung des Exports erfordern ein? Herabsetzung der Steuern und Steuervo-ausleistungen auf Grund der Ergebnisse Der Steuerveranlagung für das 3ahr 1924, die gesetzlich zugesagt ist.
* Der Absatz des Deutschen Kali- syndikats im Monat Februar betrug 2 018 675 Doppelzentner Reinkali. Zusammen mit D'm Absatz des 3anvar b trägt hiernach der bisherige Absatz im Jahre 1925 3 678 628 Doppelzentner Reinkali. Der Absatz im 3anuar/6ruor 1924 betrug 1 129 077 Doppelzentner R.'inkali. Mit Rücksicht auf einen erhebl-chen in den März übernommenen Auftragsbestand aus dem Februar kann trotz der vorgeschrittenen Saison auch -och für März mit einem verhältnismäßig befriedigenden Absatz gerechnet werden.
* Konkurs. Heber das Vermögen der Allgemeinen Verbraucher - Genossenschatt für Worms und Umgebung e. G. m. b. H. Worms wurde das Konkursrer aften eröffnet. Forderungen sind bis zum 15. April beim Amtsgericht Worms anzumelden.
Frankfurter Elbendbörse.
Frankfurt a. M, 5. Mär;. An der heutigen Abendb'rse war aut die bekannten oerstimmenden Momente die Abg'.beneigung weiter vorherrschend und es tarn teilweise wi.decum zu empfindlichen Kursverlu^en. Das Geschäft nahm einen unlustigen, z. rüahaltenden Verlaus und Kaufneigung trat infolge Der ungünstig lautenden Rachrichten über den Teilstreik der Eisenbahner taum hervor. Einen starken Druck hatten erneut wieder Wontanaltien aubzuhalten, aber auch die anderen Märkte litten unter der ilngunft Der Verstimmung. Die Börse schloß in flauer, un= lustig ec Haltung. Bankaktien: Berliner Han- DelsgLsellfchaft 154, Commerzbank 6,12, Darmstädter Bank 13, Deutsche Bank 128,75. Disconto- gesellschaft 121, Mitteldeutsche Creditbant 1.95, Reichsbank 144,50, Oesterreia)ische Creditattien 9,25. Montanaktien: Phönix 59, Rheinstahl 52,73, Lellus 3,65, Kali Aschersleben 17, Kali Westeregeln 21.25. Chemische Aktien: Badische Anilin 27,75, SchAdeanstalt 142, G becfeldec Farben 24.87, Th. Goldschmidt 21, Höchster Farben 25, Holzverkohlung 8.25. Elektroattien: AEG.
11,23, Licht und Kraft 7,50. Transportwerte: Aordd. Lloyd 3,80, Oesterreichische Südbahn (Lombarden) 10,12. Sonstige □nDuftricuftien: Zement Heidelberg 90,25, Dyckerhoff 4,10, Frankfurter Maschinen Pokorny & Wtttekind 6,33, Georuder Iui.ghans 12,12, Karstadt 4.15, Mckallgesettschaft 133,7o, Julius Sichel 2,50. Badischer Zuaer 3,-5. Offsteinzucker 3,65. Ausländische Renten: Zoll- türlen 10, 41 .prozentige Ungarn von 1924 8, 4prozentige Türken von 1908 7,12. 3m freien Verkehr gingen Kriegsanleihen zu 600 um.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
5°/ Deutsche Retchsanleihe «o/r Teu'sche Neichsaiileihe 3' -ü'a Deutsche R.ich^aiilethe 3°/" Deutsche Reich- nleche ■ Deutsche Svarpramienan leihe 4°/o Preutzische KonsolS . . . 4° o Hesse«...........
3«/o°/<> Hessen 3% Helsen .... Deutsche Vertb. Dollar-Anl. dto. Doll. Schav-Annetmg.') 4°/o -iollrürken 5% Qilbmerifaner Berlüier Handelsgesellschaft. Commerz, und privai-^ank 2 armft und Naitonalvauk . Tcutiche Bank........
Teuische Derenisbank .... Tiseonto Coinmandit .... Metallbank...........
Mliteldeuochc Creditbank. . Dcste, reichliche Lreditaastalt Weslbank...........
Bochumer Guß ..... Buder.6........
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Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpe,.er Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . ... Laurahülte...........
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Phönix Bergbau Rheimtahl Riebeek Montau TeUns Bergbau Hamburg Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovo ^hcramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Pbtlipv Holjmann......
Anglo Cont Guano . . *.. Badische Anilin........
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Allg. Elektriziiäts-Gesellschast Bergmann .......
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Adlcrwerke Kleyer ...... Daimler Motoren. ...... Henliaenstaedt.....
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Motorenwerke Mannheim . Frantturier Armaturen ^ouservensabttk Braun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Bet Union '?l 'G Schnb'abrik Herz Siche! .
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Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".)
Berlin, 5. März, Da heute keinerlei anregende Momente den Markt belebten und die Ausführungen, Die in den letztenGmeralrersamm- hingen von Vertretern Der deutschen Wirtschaft gemacht wurden, ebenso keine Anregung boten, zeigte sich eine allgemein zurückhaltende Tendenz. Auch mit Rücksicht auf die halbe noch be
vorstehende Woche ist dte ainterneymungsiufl Del Spekulation aus ein Minimum zurückgegangea. Schärfer gedrückt zeigte sich der Montan» markt, wo Haipener, Stolberger Zinn, Gelsenkirchen und Bochumei. im Angebot lagen und erhebliche Kursverluste zu verzeichnen hatte». Auch Deutsch-Lux, Hohenlohe und Kattowiher sind sehr matt. Am Elektromarkt Der Id, en Schuckert und Siemens ca. 3 bis 4 Prozent. Auch Akkumulatoren sind weiter abgeschwächt. Sehr still lagen auch chemische Werte, die sich der allgemeinen Tendenz durchaus anvaßten. Auch Schiffahrtswerte konnten sich nicht behaupten. 3m Angebot liegen in erster Linie Hapag. Auch Hamourg-Süd und Hsnsa waren schwächer. Der Markt der S P r i t a f t i e n erleidet ebenfalls Kursverluste im Zusammenhang mit Der Biersteuer, was den Konsum weiter einschränken müsse. Auch Bankenwerte li gen ruhig. Berliner Handel fast behauptet, Reichsbank sehr matt. Petroleum lagen ohne 3n= teresse. Deutsche Erdöl nachgebend. Heimische Renten ebenfalls schwächer. Der Geldmarkt zeigte sich erleichtert zu unveränderten Zinssätzen. Tägliches Geld 9—11 Prozent, Monatsgeld 11—13 Prozent. Privatdiskont 8 Prozent. Am internationalen Devise n<n a r f t liegt Der französische und belgische Franken leicht gebessert. Das englische Pfund im Zusammenhang mit der Dortigen Diskonterhöhung fest.
Märkte.
Schweinemarkt in Gießen.
h. Gießen, 4. März. Zum heutigen Schweinemarkt waren 121 Ferkel, meistens von Händlern, aufgetrieben. Bezahlt wurden für Ferkel, zirka 8 bis 10 Wochen alt, 35 bis 40 Mark, 10 bis 12 Wochen 40 bis 50 Mk. das Stück. Der Handel war bis zum Ende schleppend
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".) Frankfurt, 5. März. Es wurden notiert:
Weizen, Wetterauer 21,50 bis 25,50, Roggen, inländ. 22 bis 25, Sommergerste für Brauzwecke 23,50 bis 29,50, Hafer, inländ. 15,50 bis 22,75. Mais (gelb) 22 bis 22,25, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 42,50 bis 45, Roggenmehl 3625 bis 39. Weizenkleie 13.75 bis 14, Roggenkleie 1425 bis 14,50 Ml. Tendenz: Abgeschwächt.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".) Frankfurt a. M, 5. März. Auftrieb'-
3 Kühe, 1214 Kälber, 407 Schafe, 543 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkklber 72—80, mittlere Mast- und beste Saugkälber 62—70, geringere Mast- und gute Saugkälber 50—60, geringe Saugkälber 40—44. Schafe: Mastl" mmer und Mast- Hammel 42—48, geringere Masthämmel und Schafe 33—40, mäßig genährte Hümmel und Schafe (Merzschafe) 20—30. Schweine: voll- fleischige von 80 bis 100 Kilo 68—70, unter 80 Kilo 65—68, von 100 bis 120 70—72, von 120 bis 150 Kilo 70-72. Marktverlauf: Bei lebhaftem Handel ausverkauft.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 5. März. Am Produttenmarkt hielten sich die Preisabschläge in mäßigen Grenzen. Das Mehlgeschaft war weiter unbefriedigend. Es notierten je 1030 Kilo: Weizen, märt 255 bis 263, do. Mai 291,50 bis 296, Tendenz: matter Roggen, märt 250 bis 253, do. März 264. do. Mai 278,50 bis 280, Tendenz matter, Gerste, märt 250 bis 263, Futtergerste 215 bis 235 Tendenz: schwach, Hafer, märf, 186 bis 192, do. Mai 207 Ins 207,50. Tendenz: ruhig. Mais (loko Berlin) 218 bis 220. Tendenz: ruhig. Raps 395, Tendenz: stetig: für je 100 Kilo: Weiazenrnehl 35,25 bis 37.50, Tendenz matter, Roggenmehl 34 bis 37, Tendenz: matter. Weizenkleie 14,40, Tendenz: still, Roggenkleie 14 50. Tendenz: behauptet, Viltoriaer >sen 27 bis 32, kleine Erbsen 20 bis 22, Filttererbien 19 bis ? Peluschken 18 bis 19, Ackerbohnen 19 bis 21, n 18,50 bis 20. Lupinen, blau 12.25 bis 1„ ,, gelb 14,50 bis 16, Seradella, neu 11,5 bis 16,50 Rapskuchen 17,60 bis 17,80, Leinkuchen 22,50 bis 23.50, Trockenschnitzel 9 30 bis 9,50, Torfmelasse 9,40 bis 9,50, Kartoffelflocken 19.50 bis 19,70.
Ans dem Amt4verkiindiaunqsblatt.
6 Das Amtsverkündigungsblati Rr. 18 vom 6. Mä z enthält: Ergänzungswahlen zum Ge ettenausschuß der Handwerkskamn.er. — Straßensperre. — Aus.ührung des ilrlunben* stempelgesetzes. — Dienstnachcichten.
Eingesandt.
(Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubris stehenden OLiae» übernimmt die Redaktion dem Publikum ' — Verantwortung.)
Mehr PvNze^chuh
für Kugelberg und „Plat enßaufen“.
Die Bewohner Der Straße „Am Kugelberg" machen die Polizei auf folgenden Mißstand auf’ merlfam. der einer sofortigen Abhilfe bedarf. Fast tag lief) kann man beobachten, daß die Bewohner daselbst von lichtscheuem Gesindel belästigt und angebettelt werden. Diese Belästigungen beschrän.en sich nicht allein auf die Tagesstunden, sondern auch nachts geben sich derartige Elemente dort ein Stelldiche n. Sc auch in der Rächt von Samstag auf Sonntag. Einwandfrei ist festgestellt, daß mindestens zwei männliche Personen an verschiedenen Haustüren sich zu schaffen machten. Don einem Bewohner der gegen 2 älhr nach Hause kam, zur Rede gestellt, machten sie nichts- und doch vielsagende Ausflüchte. Wir dürfen wohl erwatten, daß diese Zeilen genügen werden, um Die tägliche unD nächtliche Aufmerksam! eit der Polize: auch auf Die abgelegenen ©taDttcile, wie „Am Kugel berg" unD „PlattenHaufen" zu lenken.
3m Aufttage der Bewohner H. S.
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