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denkt manche Frau, wenn man sie fragt, womit sie ihr prachtvolles Haar pflegt Sie will ihr Geheimnis nidit preisgeben. Trifft man sie aber zu­fällig beim Einkauf ihres Kopfwasch­mittels, so kann man mit Bestimmt­heit darauf rechnen, daß sie ein PäckchenSchaumpon mit dem] schwanen Kopf" verlangt Pracht­volles Haar erreicht man eben nuri durch den ständigen Gebrauch von Schaumpon. Dies ist zwar eine alte Binsenweisheit, man kann sie aber nicht oft genug wiederholen, damit ßIle, die es angeht, vor Schaden und unnötigen Geldausgaben be­wahrt bleiben. Verlangen Sie daher beim Kauf nur das oben genannte Fabrikat, kurz gesagtSdiwarzkopf- i Schaumpon, und achten Sie auf

die SchutzmarkeSchwarzer Kopf-

-

2

Nr. 231 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Zreitag, 2. Oktober (925

WfiMtiil)

Danknoten.

Frankfurter

Getreidebörse.

Termingeschäft.

in Berlin

Buntes Merlei.

Auch ein Souutagsvergnngen.

Es gibt menschenfreundliche Richter. Weil Mister

McCall in Miami im Staate Florida unter dem

Einfluß von Alkohol sein Automobil mit unerlaubter Geschwindigkeit durch die Straßen der Stadt gejagt halte, waren ihm vom Gericht zehn Tage Haft zur Buße auferlegt worden.

Ich habe aber doch eine Familie, für die ich sorgen muß. Euer Ehren", wimmerte der Angeklagte.

Run, die wird vielleicht zehn Tage lang auch ohne Sie auskommen."

Es sind sechs Kinder, Euer Ehren."

Sechs Kinder ? Hm." Pause. Der Richter überlegte sich den Fall offenbar nochmal. Dann fuhr er fort: Ich schlage Ihnen eine gütliche Verständigung vor. Es bleibt bei der Strafe, aber Sie werden sie nur an Sonntagen abbühen, damit Sie wochentags dem Broterwerb für Ihre Familie nachgehen können. Verstanden? Zehn Wochen lang jedesmal am Sonn­tag früh morgens haben Sie sich beim Herrn Ge­fängnisdirektor zu stellen und werden dann immer wieder Montag früh entlassen werden. So wird der Denkzettel hoffentlich noch gründlicher wirken. Die völlige Sonntagsruhe wird Ihnen sicher auch be­kömmlich sein. Der nächste Fall!"

Kirchliche Nachrichten-

Israelitische Gemeinden.

Isr. Rellgionsgemeinde. Gottesd. i. d. Synagoge (Südanlage). Samstag, den 3. Oktober u. Sonntag, den 4. Oktober. Laubhüttenfest. Samstag. Vorabd. 5.45, morg. 8.30, Predigt, nachmittags 4.00. Sonntag. Vorabd. 6.45, morg. 8.30, abds. 6.10u.6.45.

Gottesdienst der isr. Religionsgesellschaft. Samstag, den 3. Oktbr. u. Sonntag den 4. Okbr. 1925. Hüttenfest. 1. Tag. Vorabd. 5.30, vorm. 8.00, Predigt, nachm. 4.00. 2. Tag. Vorabd. 6.45, vorm. 8.00, nachm. 4.00. Festesausgang: 6.45. Wochen­gottesdienst morg. 6.30 abds. 5.30.

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Von heute ab ist an den Börsen und Frankfurt a. M. das Termingeschäft wieder eingeführt worden. Bei den vorstehenden Notierungen ist zu berücksichtigen, daß die mit einem Stern versehenen Aktienwerte nur noch per Medio oder Ultimo gehandelt werden.

* jiir,

aber noch eine Ermäßigung der Maklercourtage, die im Juni erhöht wurde und deren Wiederermäßigung jetzt am Platze wäre. Der Geldmarkt hat sich nicht verändert. Tagesgeld 10 bis 11 Proz., Monats­geld 10 bis 11* Proz. Int Devisenverkehr verzeichnete lediglich Oslo eine neue Befestigung auf 23,92 gegen London. Im übrigen hörte man Dor­tagskurse. Die Reichsmark notierte in London 20,35, Paris 5,03z, Amsterdam 59,21*.

Frankfurter Abenbbörse.

Frankfurt a. M., 1. Okt. Die Stimmung an der Abendbörse war bei lustlosem Verkehr und kleinster Geschäftstätigkeit erneut schwächer. Auch Anleihen gaben im Kurse nach. Die Abend­börse schloß in lustloser, schwächerer Haltung. Deutsche Anleihen: 5prozentige Reichsanleihe 0,232 . Ausländische Renten : 4prozentige tür­kische Bagdad II. 7,05. Bankaktien: Commerz­bank 94, (Medio), Darmstädter Bank 105 Med., Dresdner Bank 100 Med., Deutsche Bank 104,75 Med.. Mitteldeutsche Creditbank 93,25 Med., Reichsbank 134, Oester re ich ischo Kreditaltien 7,25. Montanaktien: Deutsch-Luxemburg 66,50 Med., Harvener 101 Ried. Chemische Aktien: Badische Anilin 121,12, Rütgerswerke 70. Schiffahrtsal- tien: Rordd. Lloyd 65,50 Med. Industrieaktien: Adlerwerke Kleyer 39,25, Hammerson Spimrerei 20, Junghans Gebr. 57,25, Lahmeyer 75, Fran­kenthalzucker 58, Offsternzucker 55.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Dilltonen Mort auSgebrüdt. BuenoS-AirrS, London, Neu« York, Japan. Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)

Telegraph ische Auszahlung.

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I hebliche Komplexe, Warenbestände und Produktions­mittel und Anlagen. In den Hauptversammlungen wurde berichtet, daß der Geschäftsgang beider Ge­sellschaften günstig sei, und daß die Umsätze eine er­freuliche Steigerung erfahren hätten.

* Hugo Stinnes-Riebeck-Montan- und Oelwerke A.-G. Halle. In der Haupt­versammlung wurde der Abschluß für das Ge­schäftsjahr 1924/25 genehmigt, und zwar gegen 3 Stimmen einer kleineren Oppositionsgruppe. Danach wird der Reingewinnrest von 350 000 Reichsmark auf neue Rechnung vorgetragen. Die Firma wurde durch Beschluß geändert in A. Riebecksche Montanwerke A.--G. Halle. Der Aufsichtsrat, der in seiner Gesamtheit zu­rücktrat, wurde durch Wahl von 27 neuen Ver­tretern in seiner Zusammensetzung geändert.

* Verlängerung der Geschäfts­au fsicht bei der Aga. Nachdem die Gläu­biger sich fast einstimmig für eine Verlängerung der Geschüftsaufsicht ausgesprochen haben, ist, wie der DHD. erfährt, von Gerichtsseite diese Ver­längerung um 2 Monate festgesetzt worden. Man erwartet, daß in der nächsten Woche die Arbeiten der Treuhand-Gesellschaft beendet sein werden, und daß man dann über das evtl. Fortbestehen des älnternehmens entscheidende Beschlüsse fassen kann. Die zur vorläufigen Aufrechterhaltung der Agä notwendigen Betriebsmittel sind sichergestellt.

* Konkursnachricht, äleber das Ver­mögen der Firma Metallwarenfabrik und Ver­zinkerei, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Groß-Zimmern wurde das Konkursverfahren er­öffnet. Forderungen sind bis zum 28. Oktober beim Amtsgericht Dieburg anzumelden.

Börsenkurse.

'* m 2.5q k2.5q

Stück 1.50 :|straße

Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht des «Gießener Anzeigers".)

Berlin, 1. Okt. Das Ereignis des heutigen Börsentages war die Wiederaufnahme des offiziellen Effekten-Terminhandels, nachdem dieser seit nunmehr 11 Jahren ausgesetzt war. Mit dieser Maßnahme waren einige organi­satorische Aenderungen in dec Maklergruppierung verknüpft, so daß bei Beginn des Verkehrs der Börsenbesuch sich zunächst mit den neuen Geschäfts­usancen vertraut machen mußte, so daß die Effekten­abschlüsse aus diesem Grunde gering blieben. Eine Belebung der Umsätze, wie Optimisten dies erwartet hatten, war aber nicht zu verzeichnen. Im Gegenteil ist das Geschäft eher noch stiller geworden als bisher. Von dem Ultimo handel werden gegen­wärtig 26 Papiere betroffen, darunter die wichtigsten Motan-, Elekiro-, Bank- und Schiffahrtsaktien. Für diese Werte genannte Kurse gelten künftig nur für das Medio- bzw. Ultimogeschäft. Die Tendenz war bei Eröffnung an den Aktienmärkten freundlicher. Auch heimische Anleihen waren bei etwas regeren Umsätzen befestigt. An­regend wirkte die nun doch erfolgte Ermäßi­gung der Bankprovision. Man vermißt

Wirtschaft.

Der deutsche gahlungsmittelumlaus.

Der deutsche Zahlungsmittelumlauf hat sich int Laufe des Jahres 1925 allmählich vergrößert, jedoch nicht gleichmäßig und stetig. Die Entwick­lung war vielmehr Schwankungen unterworfen, die durch den Geldbedarf der Wirtschaft hervor­gerufen wurden: am Monatsende stieg die Geld­menge regelmäßig an, um dann in der Regel bis Mitte des nachfolgenden Monats wieder zurück- .zugehen. Vergleicht man aber den Zahlungs­mitte l u m l a u f an den Altimotermi- n e n, also an den Monatsenden, so gewinnt mqn den Eindruck eirtcr ständigen Zunahme der Amlciufsm engen. Betrug doch der ge­samte Umlauf an Zahlungsmitteln (Reichs­banknoten, Privatnoten, Rentenmark und Mün­zen) am 31. Dezember 1924: 4,27 Milliarden Reichsmark: am 28. Februar 1925: 4,39 Milliar­den Reichsmark, am 30. April: 4.50 Milliarden Reichsmark, am 30. 3uni: 4,77 Milljcrden Reichs­mark und am 31. August rund 5 Milliarden Reichsmark. Der Umlauf am 31. August 1925 setzte sich wie folgt zusammen: rund 2,59 Milliar­den Reichsbanknoten, rund 1,71 Milliarden' Ren- tenbankscheine, etwa 183 Millionen Privatbank­noten und 509 Millionen Scheidemünzen.

Die Frage erhebt sich nun: Ist der heutige Umlauf an Zahlungsmitteln durch die wirtschaft­liche Läge gerechtfertigt und volkswirtschaftlich unbedenklich? Da wird man sich zunächst vor Augen halten müssen, daß sich in keinem Fall eine allgemein gültige Grenze ziehen läßt, die der Umlauf an Geldmitteln nicht überschreiten darf. Man wird in jedem Falle nur aus der Betrachtung der gesamten wirtschaftlichen Ver­hältnisse eines Landes sich ein Urteil über die Berechtigung des Zahlungsmittelumfangs bilden können. Ein Hinweis darauf, daß in dem Deutsch­land vor dem Kriege mit seinem ungeschmälerten Gebietsstand und mit wachsender Produktion und lebhaftem Güterumsatz nur 6 Millionen Mark im Verkehr waren, wird an sich nicht die Behauptung begründen können, unser jetziger Zahlungsmittel­umlauf sei in Anbetracht des verkleinerten Reichs- umfangs, der eingeschrumpften Produktton und des verringerten Güterumschlags zu hoch. Man muß vielmehr dabei auch berücksichtigen, daß das Gold, die Grundeinheit des Zahlungsverkehrs, sich im Verlauf der letzten 10 Jahre internatto­nal um annähernd ein Drittel im Wert ver­mindert hat. Daher wird auch der .Umlauf an Geldmitteln in Deutschland heute höher fein müssen, als man lediglich aus der Produktions­und Absatzlage Deutschlands schließen könnte, schon deshalb, weil er angesichts der starken Kapitalluappheit und der drückenden Kreditnot unerläßlich ist, um das ungestörte Weiterarbeiten der deutschen Wirtschaft zu ermöglichen. Vor einer unverhältnismäßig großen Vermehrung des Zah­lungsmittelumlaufs schützen im übrigen die stren- ten Deckungsvorschriften der Reichs­van k, die fordern, daß ausgegebene Reichsbank­noten zu 30 Proz. in Gold und zu 10 Proz. in deckungsfähigen Devisen gedeckt sein müssen. Dmse Deckungsvorschriften sind bisher streng inne» gehalten worden, und sie werden auch in Zukunft aufs genaueste beachtet werden. Das Deckungs­verhältnis ist sogar bisher immer besser gewesen, als es das Reichsbankgesetz vorschreibt, weil der Goldbestand der Reichsbank sich erheblich vergrößert hat. Er betrug am 31. Dezember 1924: 759,6 Millionen Reichsmark, am 15. September 1925: 1144 Millionen Reichsmark überdies gibt die Organisation der Reichsbank und eine zielklare Reichsbankpolitik in jedem Falle die Gewähr für eine gesunde und stabile Währung und für eine dem Bedarf des deutschen Wirtschaftslebens angemessene Höhe des Geld­mittelumlaufs.

Kirche und Schule,

e. Ridda, 1. Okt. In der jüngsten Ver­sammlung des Bezirks-Lehrervereins Ridda legte Reltor Gatzert, Ridda, das Amt als Vorsitzender nieder, veranlaßt durch seine geschwächte Gesundheit und sein Alter, die ihm die rechte Ausübung des Amtes nicht mehr gestatten. Fast zwei Jahrzehnte hatte Herr Gahert das Amt mne und versah es mit größter Pflichterfüllung und voller Berufsfreude. In dieser Zeit war er vielen feiner Kollegen ein väterlicher Freund und Ratgeber. Seit langen Jahren ist er auch Obmann des Kreis­lehrervereins Büdingen, den er mit Umsicht und Tatkraft leitete. An seine Stelle als Bezirksobmann für den Lehrerverein Ridda wurde Lehrer Ganz, Ober-Widdersheim, ge­wählt.

lg. Schotten, 1. Okt. (Kreislehrerkon- serenz.) Gestern tagte hier in der Turnhalle unter dem Vorsitze des Kreisschulrats Kinkel die amtliche Kreislehrerkonferenz. Im Mittelpunkte der Tagung stand ein Licht-- bildvortrag nebst Lehrprobe des Kreisschulrats Lorenz aus Lauterbach, der als Autorität auf dem Gebiete der pädagogischen Verwer­tung des Lichtbild- und Kinowesens anzusprechen ist. An Hand eines Kinoapparates, der auch feststehende Bilder in buntem Verein mit Lebebildern auf die Leinwand zu projizieren gestattet, und eines Leitzschen Epidiascopes suchte der Redner dem Thema seiner geographischen Lektion:Eine Fahrt ins Wettersteingebirge und Besteigung, der Zugspitze" gerecht zu werden. Er­zeigte, in welch vielseitiger Weise das diaskopische Lichtbild, wie auch das Lebebild dem älitterrichk dienstbar gemacht werden kann und denselben zu beleben imstande ist. Besonders wurden die Vor­züge des Epidiaskopes iirs Helle Licht gerückt, zumal es gestattet, Ansichtskarten, Duchillustra« tionen, Ausschnitte aus Karten, undurchsichtige Gegenstände usw. einem größeren Personenkreise vor Augen zu führen und so ziemlich unabhängig vom Diapositiv zu werden. Durch diese ver­hältnismäßig leichte und billige Dildbeschaffung gibt gerade die epidiaskopische Projektion die Möglichkeit, denselben Unterrichtsstoff von den verschiedensten Gesichtspunkten zu betrachten und ihn so zum geistigen Eigentum der Kinder werden zu lassen. Die von umfassender Fachkenntnis des Redners zeugenden Ausführungen sanden den lebhaften Beifall der Versammlung. In der sich anschließenden Diskussion sprach man eingehend über die verschiedenen Wege zur Apparat- und Bildbeschaffung. Es wurde be­schlossen, einen vorhandenen stehenden Geldbetrag zur Anschaffung eines Epidiaskopes und einer größeren Anzahl von Lichtbildern anzuwenden, die dann leihweise kostenlos den einzelnen Schu­len des Kreises zur Verfügung stehen sotten. Rach Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten, u. a. der Wiederwahl der Lehrervertreter im Kreisschulamt, fand die äußerch anregend ver­laufene Tagung ihren Abschluß.

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* Weiterer Rückgang der Groß- handels-Richtzahl. Die auf den Stich­tag des 30. September berechnete GrohhandelS- Richtzahl des Statistischen Reichsamts ist gegen­über dem Stand vom 23. September (124,9) um 0,6 vorn Hundert auf 124,1 zurückgegangen.

* Rütgers-Wer ke A.-G. -Deutsche P e- troleum A.-G. -Deutsche Erdöl A.-G. In den Generalversammlungen der Deutsche Petroleum A.-G. und der Rütgers-Werke A.-G. wurde die Auf­hebung des zwischen beiden Unternehmungen bisher bestehenden Jnteressengemeinschaftsvertrages geneh­migt. Wie bereits angekündigt, tritt an die Stelle der bisherigen Jnteressengemeinfchft ein noch innige­res Verhältnis, das durch Einbeziehung der Deut­schen Erdöl A.-G. eine bedeutende Erweiterung er­fährt. Der Schwerpunkt des neuen Zusammen­schlusses liegt in der Deutschen Petroleum A.-G., die sowohl von der Deutschen Erdöl A.-G., als auch von den Rütgers-Werken alle Unternehmungen über­nimmt, die reine Petroleumgeschäfte führen. Auf der anderen Seite wird dagegen die Deutsche Pe­troleum A.-G. ihrerseits eine ganze Reihe von Be­teiligungen an die Rütgers-Werke abtreten, und zwar solche Unternehmen, die nicht in unmittel­barem Zusammenhang mit dem Petroleumgeschäft stehen. Auch die Deutsche Erdöl A.-G. (DEÄ) wird also an die DPAG. ihre Petroleumproduktions-, Handels- und Transportgesellschaften übertragen. Sie erhält dafür von der DPAG. einmal die 11 Mil­lionen RM. neuen Stammaktien, um die die DPAG. von den Rütgers-Werken aus deren Beständen als Abgeltung für die von der DPAG. an die Rütgers- Werke abgeftoßenen Beteiligungen überwiesen wer­den. Reben der Kapitalserhöhung um 11 auf 35 Millionen RM. wird die DPAG. auch eine Emission von insgesamt 4,5 Millionen RM. Genußscheinen vornehmen, die zu % an die Deutsche Erdöl und 8U/g an die Rütgers-Werke übergehen. 9m übrigen werden die DEA und die Rütgers-Werke in eine besondere Holding-Gesellschaft 75 Proz. des Kapitals der DPAG. einlegen. Beide Gesellschaften werden in diesem Holding-Unternehmen je zur Hälfte be­teiligt fein. Die künftige Hauptgesellschaft, die DPAG., wird nach Durchführung der Transaktion etwa 55 Tochtergesellschaften besitzen, außerdem er-

ätiler Woche ein- I M 40 Pf. 10 M' orueheilung. eibeteii WMW lMcringe 3 isie Norweger Live > 3 2tüa ca/, M . finite Norweger

'tüt 6a H c MM ,27 Feruivr. 1631

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 1. Oft. Es wurden notiert: Weizen Wetterauer 22,75, Roggen, inL 17,50, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 26,50, Hafer, inländ. 19,50 bis 20,50, Mais (gelb) 20. Weizenmehl, inländ., Spez. 0 37 bis 37,50, Rog- genmehl 25,50 bis 26, Weizenkleie 10, Roggen- lleie 10. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtbiehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 1. Oft. Auftrieb: 32 Stück Rinder, darunter 14 Ochsen, 1 Dulle, 17 Färsen und Kühe; 695 Kälber, 900 Schafe, 988 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Kälber: Feinste Mastkälber 85 bis 90, mittlere Mast- und beste Saugkälber 75 bis 84, geringere Mast- und gute Saugkälber 65 bis 74; Schafe: Mastlämmer und Mast- hämmel 50 bis 55, geringere Masthämmel und Schafe 40 bis 48, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 25 bis 39; Schweine: Vollfleischige von 80 bis 100 Kg. 90 bis 93, unter 80 Kg. 80 bis 89, von 100 bis 120 Kg. 92 bis 96, von 120 bis 150 Kg. 92 bis 96. Marktverlauf: Kleinvieh lebhaft gehandelt, norddeutsche Mast- kälber über Rotiz. Schweine gedrückt und Hefter* stand.

Berliner Produktenbörse.

(Berlin, 1. Oft. Der Produktenmarkt hatte ruhiges Geschäft, bei wenig veränderten Preisen. Das heutige Inkrafttreten der Einfuhrscheine machte sich kaum bemerkbar. Cs notierten pro 1000 Kg.: Weizen (märk.) 200 bis 204, Weizen (Oktober) 219 bis 220.50, Weizen (Dezember) 225 bis 225.50, Weizen (März) 230, Roggen (märk.) 145 bis 148, Roggen (Oktober) 158 bis 158.50, Roggen (Dezember) 167 bis 168, Roggen (März) 173 bis 175, Gerste (märk.) 206 bis 230, Futtergerste 169 bis 174, Hafer (märk.) 172 bis 178, Hafer (Oktober) 171, Hafer (Dezember) 182.50, Hafer (März) 188; für je 100 Kg.: Weizenmehl 27 bis 30.75, Roggenmehl 21.50 bis 23.50, Weizenkleie 9.80 bis 10, Roggenkleie 8.75 bis 9, Viktoriaerbsen 26 bis 31. Futtererbsen 21 bis 24, Wicken 23 bis 26, Rapskuchen 15, Leinkuchen 21.50, Trockenschnihel 11.20, Tors- melasse 8 bis 8.20. Kartoffelflocken 15.60 bis 16, Zucker 20.

_______________Datum:

5% Deutsche Rcichsanlcihe . 4% Deutsche Ncichsanleihc . 37a% Deutsche Rcichsanlcihe 3% Deutsche RcichSanleihe . Deutsche «sparprämicnan leihe 4% Preußische Konsols . . . 4°/o Hessen 3V2% Hessen y/0 Hessen Deutsche Wertb. Dollar-Ank. dto. Doll.-Schay-Anweisng.*)

4°/o Zollturken.........

5% Goldmerikaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pnvat-Bank Darmst. und National!)ank . Deutsche Bank........

Deutsche Bcreinsbank .... Disconlo Coonnandit .... Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Ocste^eichische Creditanstalt. Wcstbank Bochumer Guß ....... Buderus. . .........

Caro Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . aener Bergbau vcrke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. .... Laurahütte . . » Oberbedarf ........ Phönix Bergbau ...... Rheimtahl Ricbcck Montan ....... Tellus Bergbau ....... Hamburg-Amerika Paket.. . Norddeutscher Lloyd . . ... Cheramische Werke Albin . . »Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Hottmann ..... Anglo-Cont -Guano ..... Badische Anilin..... ..

Chemische Mayer Alavin . Goldschmidt .. Griesheimer Electron . .» Höchster Farbwerke ..... Hottvertohluug Nütgerswcrkc . ....... Scheideanstalt ....... Zllg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamlrastwerke ....... Schuckert . Siemens & Halske ...... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Hcyligenstaedt. . ..... Mcguin........... .

Motorenwerke Mannb^m .

Frankfurter Armawren . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesellichaft Fraukfutt. Set. Union A.-G. r......

chuhsabrik Herz......

Sichet.....

Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

30 Septbr.

1. Oktbr.

Amtliche Nokt.rung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

Bries

Amst.-Non.

168.6a

1119,11

168.64

169,06

Buen.-AireS

1.700

1,701

1.701

M07

Brss.-Antw

IS,57

18,61

18,83

18,85

Ehristianta.

83,89

84,11

85,14

85,66

Kopenhagen

101, 2

101,78

101,52

101,78

Stockholm .

112,6«

112,94

112,61

112,92

HelsingforS-

10,56

10,60

10,56

10,60

Italien. . .

17,08

17.11

17,03

17,0.

London. .

20,318

20,366

20,3 8

20.368

Nenyork . .

4.195

4,205

4,195

4,205

Paris. . .

19,88

19,92

19,87

19,91

Schweiz . .

80 96

81,16

80,93

81,13

Spanien.

60,22

60,38

60,17

60,34

Japan . . .

1,719

1,72 t

1,717

1,721

Mio de Jan. Wien in D--

0 585

1.587

0.585

0,587

Ceft. abgest.

59,20

69,34

59,20

69,3d

Prag ....

12.42

12,46

12,42

12,46

Belgrad . .

7,425

7,44i

7.44

7,46

Budapest. .

5,875

5,8'5

5,872

5,882

Bulgarien .

3,065

3,075

3,065

3,075

Lissabon

21 075

21,125

21.075

'.0,125

Danzig. . .

80 61

80.81

80.61

80.81

Konstantin.

2,325

2,335

2,325

2,335 .

Athen. . .

6 11

6.10

6.14

6.16

Canada. . .

4,197

4,207

4.197

4.207

Uruguay . .

4,185

1.195

4.19

4,20

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlich» fiur»

Sd)lu6ft.

AbcnS- tSrie

Schluß. Rurs

Schluß Mittaq linrl«

39. 9.

i la |

30. 9.

1 10

0.2375

0 2325

J 2375

0.24

0,290

0.2975

0.3

0,245

0,285

0,29

0,45

0,430

0.450

ti.455

0,13

0.1475

0.1425

0.275

0.27

0.275

0,2725

0,275

0.27

0,27

0.26

0,25

0,27

0 27

90,25

90.25

91,75

91.75

95,35

95.25

95,25

95 3

7,62

8,9

7,7

7,8

40

124.5

123.75

124,5

125*

94,75

94*

94,75

95*

106.25

1U5*

106,75

105*

107

104,7*

59

107

105*

58

102

101

102

101,5*

77,5

78

93,5

93,25*

93.5

93,5*

7,4

7.25

7,40

7.1

0.028

0,028

0,03

67,75

66 13*

46,75

46 5

47

46,9

39.25

39,25

39,5

40,5*

68

66.5*

68.4

70,75

71*

71

70,75*

102

101*

100 25

101,5*

116,.

116 5

116,1

114,25

124,5

124,5

18.7

8,1

36.75

36.5

37,8

35,1

50 5

50,25

50,6

1

75

70,5

73"

55,5

55, 5

55.6

55.75-

74.75

74,75

74,13

75,5

68.25

60

59

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67,13*

_

65

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55,1

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121,13

121 25

121,25

68,5

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68,75

68

117,4

117.25

117,5

116.75

117

118

117.5

117,25

55

55

72,25

70

<2.5

70,1

93

93,5

93,75*

93

92.25*

72.5

73

73

72.5

77

77

61.5

62

61.5

61,75*

76

76

76*

40

39,25

39.5

39,25

39.2

39,7a

40

39

28

28

36

36

35,5

36

49

0,3

0.3251

100

99,751

_

_

62

91.5

60.25

60,25

27

31.75

30

4,1.3

4,5

4

4

87

86

87,4

85

58.1

58

56

65

55,5

55

Berlin, 1. Oktbr.

Geld

Brief

Amerikanische Noten . . . ..

>,19

4,21

Belgische Noten . .......

Dänische Noten ......

18,73

101,25

18,77

101,75

Englische Noten .......

20,286

20,386

Französische Noten ......

Holländische Noten......

19,89

168,28

19 99

169,12

Italienische Noten ...... Norwegische Noten...... Deutsch-Ocsterr., ä ioq Kronen Rumänische Noten......

17,11

17,19

85,49

85.91

59,00

59,30

Schwedische Noten......

112,32

80,83 »0,10

12,885

112,83

81,23

60,40

12.445

Schmetter Noten .......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten ..

Ungarische Noten.......

5.83

5,87

I|ahmd X faittetgXekfi