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(Nachdruck verboten.)
Fortsetzung.
6.
----------------aus den grohkapi talistischen Ländern fänden, der so freigebig wäre
..Los meinen Sie zu dem Schmuckkästchen aus ? Ich glaube nicht.
durchzuführen. Gin solches Mittel sind die in letzter Zeit wesentlich verbesserten Loluba-Kerne die Ingredienzien von fett-ehrender und den Stoffwechsel anregender Wirkung enthalten Zahlreiche Anerkennungsschreiben, auch solche von Aerzten, heben die Bekömmlichkeit der Tolubo- Kerne lobend hervor. Die echten Toluba-Kernc erhalten Sie nur in Apotheken, sicher: llnther- sitatSapotheke Zum goldenen Engel.
greifen, welches keine Schilddrüsen-Präparate enthält, da diese das Herz angreifen.
Da es viel leichter ist, bei beginnender Korpulenz derselben Einhalt zu gebieten, als bei langjährig bestehender Korpulenz dieselbe zur Rückbildung zu bringen, ist es allen Personen, die Veranlagung zum Starkwerden besitzen, zu empfehlen, von Zeit zu Zeit eine Kur mit einem geeigneten, insbesondere unschädlichen Mittel,
erklären. 21s er aber einen Augenblick gezogen hatte, erschien ihm, was er hörte, so seltsam, daß ein aufsteigendes Schamgefühl ihn nur tiefer in den Schatten drückte. Und obgleich er sich der unwürdigen Rolle des Lauschens bewußt war. wagte er nicht, sich zu rühren.
„Wenn ich geahnt hätte, daß Sie so zu mir reden würden, häte ich Ihnen die unteredung nicht gewährt", sagte Linda.
„Es wird Ihnen wohl nicht das erstemal begegnet (ein, daß ein Mann Sie begehrt, schöne Frau", meinte der Russe spöttisch. ,
„Die Herren, mit denen ich bisher verkehrte, wogten niemals, in solcher Weise mit mir zu sprechen."
„Warum soll ich nicht sagen, was ich denke und fühle? Sie wissen genau, daß ich Sic begehre und alles daran setzen werde. Sie zu erringen. Ich erbitte nur Ihre Bedingungen."
„Ich habe von meiner ersten Ehe mit dem rohen und unzarten Manne genug. Richt ein zweites Mal mochte ich mich in die Hände eines Gewaltmenschen begeben."
„Wenn Sie fürchten, mit mir unglücklich zu werden, bann lassen Sie sich sicherstellen. Ich schenke Ihnen am Tage unserer Hochzeit ein aroßes 18er* mögen, groß genug, um die verwöhntesten Launen einer Weltdame zu befriedigen. Außerdem verspreche ich Ihnen schriftlich, daß ich jederzeit in eine Scheidung willigen werde, sobald Sie es verlangen."
,Hch kann Sie nicht heiraten."
„Sie fürchten wohl die Mesalliance mit einem Bolschewisten? Nun, ich bin auch mit weniger zufrieden. Also werden Sie meine Geliebte. Ich verspreche Ihnen, daß kein Mensch etwas davon erfahren wird. Außerdem werde ich Ihre etwas verworrenen Geldverhältnisse in Ordnung bringen."
,,3d) bin nicht käuflich."
„Sie sollten das nicht so von der Hand weisen, schone Fürstin. Käuflich ist ein häßlicher Ausdruck und riecht nach der Straße. Ich bin der Meinung, daß eine Frau in einem immerhin von der Welt verfehmten Verhältnis derartig viel aufs Spiel setzt, daß sie als selbstverständliche Forderung eine ausreichende Entschädigung von ihrem Geliebten verlangen muß. Und kleinlich werde ich nicht sein."
„Wie hoch würden Sie mich etwa einschätzen?" fragte die junge Frau spöttisch.
lichen Körperfvrmen und läßt auch die Person älter erscheinen als sie ist. Krankhafte Korpulenz bedarf unbedingt der ärztlichen Behandlung, doch in solchen Fällen, in denen organisch Gesunde nur infolge zu üppiger oder unzweckmäßiger Aahrungszufuhr zum Starkwerden neigen, oder zur Verbesserung ihrer äußeren Erscheinung bei bereits vorhandenem Ansatz etwas tun wollen, sollten sie nur zu einem solchen Mittel
wie ich, der Bolschewist."
„Wenig müssen Sic von Frauenherzen verstehen. Sonst würden Sie nicht mit derartiger zym- scher Offenheit reden."
„Ich weiß so viel vom natürlichen Instinkt der Frauen, das; sic stets dem stärksten und Rücksichtslosesten erliegen. Und auch Sic werden mir verfallen fein, weil ich es will!"
Mil rascher Bewegung zog er sie an sich. Linda blieb stehen. Doch ihr elastischer Körper straffte sich in eiskühlcr Abwehr.
„Bitte", sagte sic mit zuckenden Lippen. „Wenn es Ihnen Vergnügen bereiten, einer wehrlosen Frau Zwang anzutun. Ich werde Ihnen nicht einmal die Ehre erweisen, um Hilfe zu rufen."
Sofort gab er sie frei.
„Darf ich mich erkundigen, worum Sic mir eigentlich dieses nächtliche Rendezvous gewährten?" fragte er spöttisch. „Sie fühlten genau, wie benommen ich von Ihrer Schönheit war, und mußten wissen, was kommen würde."
„Daß Sic um mich werben könnten, hielt ich allerdings für möglich. Und ich gestehe Ihnen gern, daß ein gewisser prickelnder Reiz für mich bestand, Sic aus Ihrer sonst so sicheren Reserve heroor- zulocken. Daß ich diesen Orkan entfesseln würde, erwartete ich freilich nicht. Dann aber Halle ich noch einen anderen Grund, weshalb ich Sic heute abend allein sprechen wollte. Ich möchte Sie näin- lich veranlassen, sich an einem Unternehmen zu beteiligen, das vielleicht großen Gewinn abroerren wird."
„Oho", lachte der Rüste. „Also doch wieder das leidige Geld! Wieviel brauchen Sie?"
„Mindestens eine Million Dollar. Aber wenn die Sache glückt, wird das Geld hundertfach wieder cinfomincn."
.Liegt Ihnen viel an dem Unternehmen?"
„Sehr viel."
„Dann behalten Sic den Platinkasten und verkaufen Sie ihn morgen in Bukarest. Damit haben Sic das gewünschte Geld."
„Und was verlangen Sie dafür?"
„Das Versprechen, binnen acht Tagen die Meine zu sein."
Fever am Nordpol.
Technisch-politischer Roman aus der Gegenwart. Don Karl-August von Lassert.
Sie otimmen verloren sich, und wenigc Mi' nuten spater befand Sanders sich wieder in seinem Zimmer. Aber noch lange lag er schlaflos und dachte an die schöne und seltsame Linda Lahory.
10.
Aufregendes brachte der nächste Morgen für Schloß Sara tu. Der gesamte cchmuck der Fürstin sowie der kostbare Platinichrein waren oer- schwunden.
Sonders eriuhr durch Stesancscu die ersten Einzelheiten.
Die Fürstin bemerkte beim Ankleiden den Verlust. An, Abend vorher barte sic ihren Schmuck rr die Kassette Stratofrs gelegt und sie m einem Fach ihres Toiletteusches verschlossen, der in ihrem Schlaf, zimmer stand. Dieser war anidiemenb mit einen' Nachschlüssel geöffnet, fein Inhalt geraubt. Ein Einbruch säßen nicht vorzuliegen, also ruhte der Verdacht auf den Dienstboten.
„Was wurde bisher veranlaßt?" fragte Sanders.
„Stratoff9 Auto fuhr vor zehn Mnuten nach Bukarest, um zwei Pv!>zeibeamtc zu holen, die auch einen Spürhund mitbringen werden. Man leie phoniertc bereits mit dem Polizeipräsidium."
„Geschah sonst noch etwas?"
„Man unteriagte den Dienstboten tedes Bcr» lassen des .Hauses, bis die Polizei hier war."
„Ick) werde die Umgebung des Schlosses ad- suchen", jagte Sanders. „Wollen Sic mich bc gleiten?"
Die Herren begaben sich in den Park dis unter das Fenster, aus dem Sanders am Abend vorher sein Zimmer verlassen hatte. Hier nahm er die SU berrutc zur .Hand, stellte sie in der Richtung auf aus der die Einwirkungen des unbekannter Mannes gekommen waren, und verharrte einige Zeit in tiefster Sammlung. Dann schritt er mit halb geschlossenen Augen vorwärts.
Lterse begann die Silberfdjlingc zu drehen plötzlich zuck e ftc nach oben. Sanders blieb sicher und warf einen Blick auf den Boden. Der sannen gebräunte, verhärtete Rasen zeigte keinerlei Fuß (puren. Run stellte er die Rute senkrecht auf ;wi jchen beiben 3eigefmgcrn. Sofort drehte die Schleife links vorn Schlosse fort.
(Fortsetzung folgt.)
9.
Sanders hatte bereits einen Augenblick geschlafen, als ein unerklärlicher Schreck ihn aus dem Schlummer weckte. Er richtete firn auf und vernahm deutlich durch das weit offenflehende Fenster ein chorrendcv Geräusch. Sein erster Gedanke war Einbrecher", denn von Deutschland her kannte er ijie Unsicherheit auf dem Lande.
Leise erhob er sich, zog einen leichten Mantel -Iber den Schlafanzug, steckte den Browning in Oie Tasche und nahm die Wünschelrute zur Hand, vorsichtig näherte er sich dem Fenster.
Die dunkle Nacht lieh keine Konturen erkennen, E glaubte er wieder ein Geräusch» in der
u vernehmen. Sofort hielt er die Rute in Richtung oorgeslreckt und stellte seine (Betonten auf den Ausschlag von Menschen ein.
Alsbald fing sie leise an zu zucken und machte Oie charakteristischen Bewegungen Die Ausschlage iller im Hause vorhandenen Personen, einschließ !id) der Dienerschaft, kannte er, da es ihm zur faft xieleriichen Gewohnheit geworden war, die Meuchen seiner Umgebung mit der Silberschlinge zu »turtelten.
„Unbekannter Mann", murmelte er leise. Aus Oen schwächer werdenden Bewegungen entnahm er, »aß der Fremde sich entfernte. Zu hören vermochte ■rr nichts.
Rasch entschlossen schwang er sich aus dem niedrigen Fenster und ging mit vorgehaltener Rute Schrit für Schrit in der Richtung weiter, aus der »ic menschlichen Ausströmungen auf ihn einwirkten.
An einem weißen Kieswege machte er halt und barg sich rasch hinter einer Blautanne, weil er Laute zu vernehmen glaubte.
Tatsächlich näherten sich zwei Personen in lei» i»m Gespräch und blieben wenige Schritte von Sanders entfernt stehen.
Bereits nach einigen Worten der französisch gerührten Unterhaltuna erkannte er die Stimme der Fürstin und Stratoffs. Sein erster Gedanke war, oorzutreten und den Grund seiner Anwesenheit zu ! >..
Korpulenz macht alt, wirkt auch sonst unschön.
Allgemein bekannt ist, daß übermäßige Körperfülle nicht nur störend auf das Wohlbefinden 7x6 Menschen wirkt, sondern auch einen Schönheitsfehler - besonders nach der Tendenz unserer , ,cit darstellt. Korpulenz entstellt die natur»
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und
2.
3.
4.
5.
Alle
Um 73/i Uhr findet eine Vorstands-Sitzung statt, zu der das Erscheinen aller Vorstandsmitglieder dringend erforderlich ist.
Tagesordnung:
Die politischen Ereignisse der letzten Ieit und die Reichspräsidentenwahl. Referent: Landtagsabg. Rektor Reiber, Darmstadt Jahresbericht und Rechnungsablage
Bericht über die Tätigkeit der Ltadtoerordnetenfraktton
Wahl des Vorstandes
Verschiedenes.
Mitglieder sind herzlichst zu der Versammlung eingeladen.
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