finkt I, ‘«"lobtn
!*spiele
Völlig ^york
niar
fen
ppe
I Verkaufe
LinPserd
WNiirM
MZlM.l!'» Santi. 2« in «i
9 31t. Sin- ul I! jtt 6«
^orliraiLöi'ndkr gttija.b.yiipU fliMi itnrfc aißiww "Ä«
gli.tel'imw L -^Tniui! ßxoitfr Ildwarzer
HcrL
b;n:fl <n vrtf
jSS*"
-Sucher
Gbö0, lllbnw»»£ W Alt 171*
Ällc
,,.>.Sr'L
-T* fltiiftio"':, . JSirt -2^-
»rtiltt.il U»L flrttt 7*' .<* .«ll E A dort
I R r dir » u 's
ItzjstUI UmMfSTe? I Kit Milt jliit'filliiM Slw^tiS
fflitHA pu’.* tes*
$. Tenn«,
Hl 26 Swett« Blatt Siebener Anzeiger (General«Anzeiger für Gberhesien)Donnerstag, 31. Januar 1924
Ein denkwürdiger Tag unserer Universität.
Die Einweihung des Erweiterungsbaues der Universitäts-Frauenklinik.
• Itftcn, L0. (Zan 1624
3m Otumlng taub vor einer 2Uibe geladener Gäste M< feterlläx Einweihung be» «rtod e- rungÄbduc* ber Unioerf itäts-Frauenllinit statt. Der Direktor
Professor Tr. R. Th von Faschkc fctrfj Me Erich» en enen mit einer Ansprache will- kommen. in der er u. a. folgendes aussührte.
Meine Damen und Herren? Angesichts drr arnhen aristig-wiNenschastlich.m 'BeXuiung ter Landes-Universi ät. angestchts besond.r- der wett- t*t*tt>elglen winschaftltchen Rolle. welche die Unt- verlltäts-Kliniken für das ganz« Land Hellen wie namentlich für die Stadl Diesten spielen, begrübe ich es ganz besonders, bist so viele Vertreter der Regierung und Behörden lich bereitgefunden haben, durch ihr Erscheinen aut^ nach außen hin der Vollendung des Autbaues der Srau«nfllnll den Charakter eines feierlichen Aktes in verleihen. Ich begrübe Im besonderen den Präsidenten des Landesamt- für das Blldung-- welen. Herrn Ministerraldireltor U r ft a t> t. die Miniftenolräte L S h l e i n, Gross. Paul, Herrn Oberregieningirat *15 tiefer, H r*n Bürgermeister Krenzien. seiner die Landtags- abgeorbneten. bie Stadtverorbneten, die Vertreter ber kirchlichen Behörden, sowie den Vorsitzenden deS Aerztevereins. Dr. A« intwald
Die Londes-Universität darf sich bei Vollendung dieles Werkes um so glücklicher schätzen, als die Frauenklinik von jeher unter einem wenig glücklichen Stern gestanden hat und deshalb in ber Reihe ber sonst so schönen Kliniken weit zurückgeblieben war.
Der Ausgabe »kreis einer U« derfilLts« Frauenklinik,
die in unserem speziellen Fall auch noch Heb- ammcnlcbrtrl! alt ist. ist Weiler, nl?I weiter an Umfang, als irgend jemand von Ihnen wahrscheinlich anzunchmen geneigt ist.
Wie jede Universitätsklinik hat auch die ffrauenfllnir zunächst eine Doppelausgabe als Lehr- und Forschungsinstitut zu erfüllen Ausgabe der Klinik ist nicht nur brr Unterricht der Studierenden Me hierfür einen Lusterst wichtigen Teil ärztlicher Tätigkeit btt grundlesrird.n Ke-rntniste und Fähigkeiten erwerben müssen, darüber hinaus gehört zu diesen Unterrichtsaufgaben die Heranbildung tüchtiger Geburtshelfer und weiterhin auch für Me operative Tätigkeit befähigter Gynäkologen. endlich die Heranbildung eines tüchtigen Rachwuchfes für die akademische Lehrtätigkeit selbst
Reben Studierenden und Aerzten haben wir auch Hebammen, Wochenbett- und Säuqllngs- pflGgermnen auszubilden. Wer je gehört hat, wieviel Todesopfer alljährlich das Kindbettfieber noch fordert, wieviel Säuglinge schon im ersten Lebens mono t sterben, wer Die übcruigciibe Bedeutung des Selbststillens, dessen Durchfud- rung ost grbhte Sachkenntnis erfordert, erkannt hat, für den brauche ich wahrhaftia nicht die Wichtigkeit der hier angedeutetrn Ausgaben zu unterstreichen.
Schon die volle Erfüllung der Lehrausgabcn st an Voraussetzungen gebunden, welch: in dem alten Bau nur ungenügend erfüllt werden konnten. Der Unterricht in einem Fach von so eminent praktischer Bedeutung setzt neben gutem klinischen Material, über das wir reichlich verfügen, vor allem voraus eine gute Demon- ftrationsmöglichkett. Daran hat es bisher sehr gefehlt Ein sür unsere Zwecke viel yu kleiner, für die Demonstration ganz un- brauchbarer Raum muhte als Hörsaal dienen S-s erfüllt mich darum mit hoher Freude, dast ich gerade hier in Gichen. dank dem Entaegen- fonnnen der Staatsregierung, habe einen 6 r - saal schassen können, drr mobrrnsten Anforderungen entspricht und Im Deutschen Reich seinesgleichen nicht ha t. Hier in die em Saale können Sie von jedem Platz auS eine gynäkologische Untersuchung, eine vaginale ober abdominale Operation in allen Einzelheiten verfolgen. dazu sind wir in der Lage, mit Hilfe eines von Dr. Leitz (Wetzlar) in bekannter Munifizenz der Klinik gestifteten wundervollen
Der Liebesroman von Goethes Schwiegertochter.
.Unter allen Frauengestalten, die Goethe- Lebensweg kreuzten und neugeboren aus feiner Dichtung uns entgegentreten, löstt sich keine mit ber vergleichen, auf bte der letzte Blick de- sterbenden Olympiers fiel * In biefem Sah fastt Prof H H Houben den faszinierenden Reiz Ottiliens von Goethe zusammen, ber aus ihrer ganzen Persönlichkeit, aus ihren Briefen und Tagebüchern spricht. Houben hat soeben im Verlag von Klinkhardt Ä Biermann au Leipzig etii Buch unter dem Titel .Ottilie von Goethe. Erlebnisse und Geständnisse 1 832— 1 8 57** erscheinen lassen, in der er ein umfangreiches, bisher unbekannte- Material aus ihrem Leben nach Goethes Tode mitteilt und diese rätselhafte Frauenaestalt in ein neues Licht rückt. Das Wesen Ottiliens hat eine ihrer inrimsten Freundinnen. Jenny von Pappenheim, mit den feinen Worten geschildert: .Richt- hatte Bestand in diesem Kopf, in dem die Phantasie Alleinbeherrscherin war. Da warf sie zwanzig verschiedene Männerbilder, tausend Lebenspläne, Gedanken. momentane Smrsindungen durcheinander, bis die Bilder verbrachen, die Gedanken ausarteten — dann sah sie vor b.n Trümmern und weinte! Doch, wie bei kindlichen Schmerzen, tröstete sie die Blume, die ein Fremder ihr reichte. sK lächelte, sie berauschte sich an ihrem Duft und warf sie schliesslich in die allgemeine Unordnung zu Bildern und Gedanken. Der Ursprung war Liebe, da» Ziel war Liebe, das Leben nur ßierc, trotzdem diese Frau nicht mehr jung und nicht schön war. Die Strahlen der Schönheit, mit denen ihr Deist He oft zu verklären schien, warfen sie nur noch tiefer in Gram und Reue, denn oft entzündete sich die Leidenschaft an diesem Glanz, tun, wenn
Projektionsoppavaies zu jedem Fall gewisser- masten sofort bte erforderlichen an atomsicher-, und hiful g.schen Erläuterungen *J peben. zumal eine elektrisch« Berdunkelungseinrchtui-g an* gestattet. in kürzester Frist vcn dem einen zum andern Demonstratiensverf ähren überzugrh?n. während andererseits eine sinnreich erdachte Be» lruchtungsvvrrichtung mit Zeihfchcn Spiegel refler- lampen uns erlaubt, auch bet Dunkelheit jede Operation unter bester Beleuchtung vvrzusühren.
Meine Damen und Herren! Enolg oter Mist- erfolg der Geburtshilfe und operativen Gvnäko- lvgie ruht aber neben der selbstverständlichen vollendeten Beh:rrschung der Technck wie aus einem ®iunbt>fcllet aus der
peinlichsten Durchfuhr', n z moderner Asepsis. In dieser Hinsicht war die Fraucnllinik bisher recht stielmütterlich bedacht. Erst me.n Arntsvor- gir^cr Opitz körnte im Gort.mterrain eine Baracke errichten d.e noch h.-ute als septische Station dient und alle» billigen Anforderungen entspricht.
Aber meine Damen un> Herren, die Zeit stand auch in der Gadurtshil'e und Gynäkologie seitdem ntcht still. Drr Aufgabenkreis ist gemachten. die Zahl der Gebärendn ui? unferrt Hilfe bedürftigen Kranken hat alljährlich zugenommen, die Räume wurden zu Nein.
Tel stärkerer Belegung der Klinik, wie fir na- menUich nach dem Krieg? sich ein teilte, ergaben sich oh ganz unerträglich: Zustän)r. Für berat L.'dilte zu sorgen, war ich frühzeitig bemüht — at g-sicht» der Hosen Kosten frellich zunächst ver- g.blich Auch mir mufjtc ein R u f nach aus - wä r t s. auf den altl-erühmten Wiener Lehr- st u hl, zu HUfe kommen, ehe es. dank vor allem auch der tatkräftigen Unterstützmz durch den f rühmen Dizepräfidentcn des La.rdtages und Sh endoktor unserer Falullät. I-astizrat R e d in Alstcld. gelang. die entgegen tebenben Bedenken zu beseitigen und bas längst Rotwendige möglich zu machen.
Meine Damen unb Herren.
so wie heut: die Hessische UnidersUäts- Frauenklinik inb Hedommenlehr anstatt vor Ihnen steht, ist sie e n Institut, dem nur wenige im Deutschen Reich sich zur Seite stell.n t5nn n,
g?tD3di<en allen mobemea Anforderungen, befähigt. in Lehre und Forschung das Beste zu leisten. was die an ihr tätigen Menschen irgend zu leisten imstande sind
Meine Damen und Herren, in heutiger Zell zu bauen, ist kein Vergnügen' vollends einen Siaaisbau mit seinem schwerfälligen un wirtschaft- Ildjen InsUM-enweg fertig zu bringen, bedeutet vielfach Qual. Sie verstehen aber gewih, wenn ich heute davon .schweigen will und lieber der Freude Ausdruck gebe, dast das schwere Werk nun doch wohl gelungen ist Dafür möchte ich von ganzem Herzen danken vor allem dem groben Entgegenkommen des Herrn Ministerialrats LShlein. dessen Hilfe die schwersten Blöcke aus dem Wege räumte: lallen Sie mich auch Dank sagen dem Leiter des Baues. Herrn Baurat Kuhlmann, der im Rahmen seiner leider viel zu eng fxgrenzten Befugnis*« meinen Wünschen .recht zu werden sich bemühte und dessen fünft- crischer Freude an der Arbeit der Bau manch tx uemben Schmuck zu t_n en bat Dank aber, meine Damen un ' Herren, gehört vor allem auch Herrn Bauinsixkwr Maringer. oh:e dessen unermüL-llclie Arl-eitSkraft und Schafsenssreude trir heute nicht da ständen, wo w r sin). Möge der Segen, der aus seinem Werk <n springen soll, möge mein und me n *r Aachsvlger Dank ihm Lohn sein für fe.ne Mühe.
Dann ergriff
ber Dekan ber mebtzintschen Fakultät Professor Dr. I« stottek
das Wort, um dem Direktor der Klinik zu der Crrid'tung und' Vvllcn a.ta bic Glückwünsche der Fakultät u überbring.m. (tr wies auf d e grost n SLwierigkciten hin. l ie es bei b:r Durchführun, l<» B nc3 für den Direktor zu überwinden gall und fuhr fc-rt:
Unterer Alma Mater Ludoviclanc» Hadem Sie durch Ihren Dn-zichi auf drn grburtshilllichen unb ginätcIogHdxm Lehrstuhl der astberühmten Wiener tinlPerfi.ät, durch Ihr zielbewuhtes Wol
len und energisches Handeln im Interelle der Hcs ifchm Lan!es-llni erst Lt ei en groben Dienst erwieten Sie httvn uns l-ier ia <• • en eine Universitätsfrau.nkli.nk g tchr« en. um b; en
b:t*. uns die a.iber<« Unipcrittäf. \ bcnctöe.t mögen.
Mustergültig und vorbildlich wird die ncuerMübte QMcf-eier Untre.fitäHh juenl.tnil tri-.len Ihe umfaffenb.n Kennmiffe a if allen cinfchlägit e ' Gebiete«, auf dem atrx- i#. ter Technik, ich meine auch He D. »tte des ästhe- tif4>en Ge'chmacks. b iten Sie befäb gt. ^ie Forisch, itte und Srrung n chaftea der Zett «ich zu i ltze ',u machen und in iner Weife zu KTMr! r w iche l.*r neuen llniverfitätsstauens!» rck zu QMehcit tic Tetvuiung eines Kulturdokumentes verleih:
Was in tiefem Haufe an Sch'n.m unb Gutem g'schaste.t wo.den ift, das gehört n cht dem Herrn ri.ekwr Liefe* Hau'es Ihm unb fei cn Allttte.i- ten L-b.utc! die Erweiterung der Kl nif u.ib die Terotllf.nmnung ihrer E.n ichtanzea in erster Li ie _M ehrarbei t'. eine Fülle r?n ,lle: erstunden". Rein, dieses Haas u,tb seine Einrichtungen. all las gehört d n armen Kt anken die aus ite llinische De Handlan; in biefem Haase a g'wiesen s.n), es gehört bet kranken Frau t. es gehört Len kreisend.-n Müttern, es gehör» den werdenden Menschen, es gehört b.n kemmenden Gene.ationen.
es s«hö t bet Zukunft unseres Valerien es. Mnb dafür ist das Vrste gerade gut genug, auch tu der Z« t der Rot und gerade in drr
Z:it der Rot.
Ja, wirklich schön ist es in Meleni Haufe. Zlelbewuhte i-reckmästlgkeit. verständnisvolle, fvrmvclienhete Rücksicht uuf das körp.rltche unb seelifch.' Wohl ber Frau, bis ins Kleinst - ^urch- g füh te, wohl durch'.-.chte, mit Liede aaeg,arbeitete Fütlorg: für den fixmfcn Leib und bas wunde Herz der Frau ist es. was Ih ien hier n diesem Hause den Eindruck des Schln.m ertoedt!
Meine lie'^ Kommil.t n n! Auh Ihwn und Ihnen erst recht gehört Liefe- Haus, gehört t.e Zweckmäßigkeit und Sch5nh.it fern r Räum: und Einrichtung n. Reine Lust und Freude muh eS sein, in solcher Klinik zu arbeiten unb zu lerne.i. Ick, b.glückwunsche Sie. liebe Kommilitonen, dtst es Ih en vcig n tt ist. i n di eser Kl i n i k Ihre gel'urtsh lllichm und gt nlkvlogitcken Studie r treiben zu dürlen un> zu lernen, nicht wrr die Zanae unb das Meller unb die Röntg.-nröhi' zu b.r ib- ha'»en. sondern auch, dah der verständnisvolle und mitfüfclenbe, der wahrhaft gchildele Frauenarzt eS lerfieben must, über eine gmy: Reih' von Hilssmitteln hn Intereste der De un ung Uinb De- fun^bett der Frau zu verfügen, die den Gebieten des Ethischen und Aestheti schen zu entnehmen sind
Lieb: Krmmilltonens Ich weist mich ein- mit Ihnen, wenn ich hier unseren Dank au-lprcckx- Denjenigen, di: Ihnen und ken Iran fen F Iteib n Stauen die Diefiener llniversitätsfrauenklinik in tiefer muflergjl igen und vvrb.ldlichen Weise ausgebaut, erweitert und verschönert haben Ganz l'llonderen Dank willen wir der Regierung unseres Hellenlandes
Gewaltig ist bk Leistung, bk der hessische Staat da vollbracht hat.
Unser arme- Helleitl^nd gehört zu denjenigen Ländern, auf dene^.i die Rot ber Zit in be onbrrer Schwere lastet. Im Hellen land: weist man aber auch. Aerobe weil die Rot so grvst ist, bah eS gilt, iic Zahne zusammenzul»ei'en und alle- daran zu t'tcn, bas Wenige. waS uni flcb'.ic'xm, zu elballen, und dieses W<nige zu p, legen mit um so gröberer Liebe und Sorgfalt, mit umso größerem Obf erf Inn. Salus nublica suprema lex esto! Dieser Wahrspruch des republikanischen Rom. er gilt auch nach wie vor für die Regierung des Hellenlanh?-. Unb dast die Regierung des Hesfenlandes unter be'em Wahrlpruch kämpft, Sie erleben es aus ter Tatsache, tast nach wie vor die Alma Mater Ludoviciana blüht und. dest b n Ich sicher, ungehhm^lrrt unb un -e leckt, in Schönheit weiter bluten wird. Sie ersehen cs aus der Tatsache, dast die Medizinischen Cn'titute der ßan- desuniverfität sich b«S zielbewust ei un) tatkräftigen WohUvollens der Staatsregierung zu er-
frwen buben, ich brauche S,e nar aul kv skanllche» Rcudau des physiologischen Institutes »u verweisen S«e erseh-1 > • aus ter Tallache, dast Ke Hess, Xegte ui:g .? . .Jt Kosten nicht gefch.rnt b:t f..r h Le? g.-t iru^lHIdbcx
und gnnürlogiftxn Ui.:, chts, i i beton en In- terefk ie» allgemeine;. A tLir.b. ». btel n Reu- bau «u errichten unb trotz der Rot ber Zett zu vollenden, bl.* t.ln versilätssrauenkUnck zu erweitern unb zu verlch n in.
Dem Dank, ie • ii Mediz n sche Fakultät bei H<ll fchen L aatSrr^ rung .n gc. e biln,-!. beeh r sich t.c FakUULl lich'.brren Au.> rack In bir Wxlse zu verleiben las 1; Herrn M.n. ,e »ilrat L'ö h- lein, den tatkräftig n Ä .rlPtc -c icr Universität. der sich stets I ir Sör>.-ru.ig ihrer Eigenart an> ihre a tllenlcha t' che Arle ! e n etzt. d.-n ein- *idit.<oc4.c.i Freund tx-i F-akuität. der mit i$nl- . fwiloUcnbdt unb ererbter Ue g nj für bie 3ntcrrnc.i d r Li\*C -i Rlons ett e.n ritt. Ehrenhalber z u m Doktor de > Rlebizin ernennt Es gereicht mir ir Ehr-, sehr txiehrtar Herr Mlri ic^alrat, im Aus trag: d:r RleXztni- f4*n Fakultät die 0 b r c n b r ai o 11 o n t-icrmU zu r ollzich?' unb 3(mat das T.ktordlplom überreichen zu Lünen.
Ein IRunbgang durch die Klinik zeigte ten Gästen, da' die Re^n r nicht zu viet gdagt hatten, als sie ten Ren i:i als en n der 'to.'dmüf.lg cingcrllst lre i un t.t biqi i s t)er w.e kii: isch-ei T< i lt-ang mu|tergultigft\,n Kli ntbrm im Reich' binft.liten
Durch len Grweiterungnt uxirb: e nt Aus» t ehnung t er Ä; n l in dem Sinne ermöglicht, dast für alle Unterabteilung n ter Fra u.m heil künde unb Gebuit-Hil e scharfe getrennte Stationen g-schaffen word.-n >ind Di: Ixulc aas einem Hauptbäa und zwei Fl ig n mit vier Stvck- we.ken bestehende .Fviu n li.n. c.u .ill an fllnl- fd<n 6:at*o en eine ge bu rts hilf i l chs. eine Reugeborenen-, en* operative Station. clr\p S^ttrn für konservative Behandlung-metboden Jiib eine Privat- ftation, die wieteimm ftr.nq in eine gebart*- diifliche unb gvnük.l.g schc Ad eil n, flctvllt ist. D.. u kommt ein: Isolierbaracke für fieber haste Erkrankung n Weiter «rmfastt bc Ällnll einen Schwanaeren-. '21 erste-, Schwestern- unb Schule rinnentrakt. — Dem Südvstslügel ist nustertem ein Lehrtrakt angefügt, in te.n ein grost.r unb N in?r Höriaal f;-tvic Brrbereitung-- unb Srmmiiingszimmer für ten Lehrbetrieb uatergchracht s n> Der qroste Hörsaal felblt ist so eing richt -t. tast die Studierenden ven jedem ber 166 Ci vl itze aus die Demonstration.n, sowie aeburl-h Ifttch: unb gtz- nälolrgischr Ope.aliorxn I eol a h'.e.' können Die Ct-ieio n sind ampbitbeatral ufg baut De» Hö^faal selbst ist in Anl lnurg<m ten or aal let Wiener UrdbcrfitälA-5tau n .i.h gefchafsaa. Es Ift der modernste klinIsche ^)orsaal in Deutschland
In diesem Lehrtrakt find auy Ne Räume für diejenigen therapeutischen Melloden unterqe- b acht, Lic durch grobe ^kebenge äusche oder sonstige Begleiterscheinung^ ein? Untcrbrin tung in l'.. Koankenstation unmög i h machen Da- sind eine Bäderanlage, n der i.i noUbmmeifter Weise die modernste i Trrun * .rscha ten auf dem Vorrichtung*n /irr 5) i el.-n) v.n <vais>opack.m- g?n ccgän-.n Lic A li-e DiEi irai-tung ist auch leu nichtklinischen Patienten zur Heilung zugänglich
Weiter befindet sich hier dieRöntgenab- tcilung. ein g n m*. rtes In'ti ut. Gin sog. WeichstlahlLing ivstikavoarat ermöe>licht Ne vollendetste Röntg niufiubne. au,-«r f> r Darstellung der belannt.n inner, n Orga.e kurch beton der» Meth >de auch tlc Darstellung aller Bauch- unb ilntetki5#crgane.
Der Therapieraum ist In zwei Räume geteilt. 3m ÄcKerg l± r stehm it ?i Reo- Symmetrlcapparat i R l i er. Deb- l>ert unb Schall für 'öiäh'atf- -d-mröhr. nbetrieb. Elektro re r h n Scoliig i: f»ei e.n.-.e ifyct Die i; ii i 150 2?3 bis 200 000 BI wird ?urch die D-eck? in den darüber li genb'n Bef ra l- n isiau-i de Gr > e'^-ps'e- geleitet. Hier k.linder sich ! ? Re tr.rhluna-tisch^ von d?> en tef;-nb. r8 ein Un e.tischbest.vahtungB-
er erlosch, ebenso schnell zu vergehen: sah sie die Flamme matter unb matter brennm. fühlte sie, hast ihr Alter sie nicht mehr anzusachen vermochte, so weihte sie bie Stunden ber Rächt ihrem wilden Schmerz, unb dennoch entsagte sie nicht diesem Phantom ber Liebe- sie begehrt« in der ganzen Welt nichts als sie. Inmitten brennender Tränen rief fie aus: .Immer nur Leidenschaft, niemals Liebel*' Aber schon im nächsten Augenblick klammerte Re sich an Ne Leidenschaft, die ihr in ber Maske ber Liebe nabte — unb bann immer dasselbe Trauerspiel: Glück, Seligkeit. Verlust und Reu:." Eine unruhige, erregte, flackernde Stimmung wehte immer um Ottilie von Pog wisch, um Ne Tochter einer von ihrem Manne, einem preussischen Ofsizier. getrennten Weimarer Hofdame, einer Enkelin ber prüden Oberhofmeisterin. um Nele reizvolle unb laumfdx Erscheinung, die in etlichen Jüan färben frühen des Weimarer Fürstenhauses eine ziemlich verwahrlost« Erziehung erhalten unb dann in einer plötzlichen Laune den unglücklichen Entschluß geiaht hatte, Goethes einzigen Sohn August zu heiraten.
Die Ehe zwilchen den beiden ungl:ichen Menschen war ein Trauerspiel, aber dem Schwiegervater ist fle mit ihrer gnstiz lebendigen Untci> haltungskanst viel gewesen, so oft er auch über ihre Seltsamketten Den Kopf schüttelte. AIS ’id> Ne Zürstenaruf: überGvrtbe- Leichnam gelchlof en und fie als Hüterin feines Erbes die Freiheit! gewonnen, um Ne fie in ihrer Ehe ein Jahrzehnt lang verzweifelt gerungen, da begann fie ein Wander- und 3reichen sowohl ün Aeusteren wie im Innern. Diese Kreuz- und Lu erfahrt en werden nun in den neuveröfsentlichteu Briesen geschildert, die hauptsächlich an ihre beiden Freundinnen Adele Schopenhauer und Sibylle . WertenS-SLaaffbausen gerichtet sind.
Besonders Ne ebenso reiche unb kluge, wie gütige
und eigenartige Sibylle tritt hier zum erstenmal aus dem Dunkel, in dem sie bisher gestanden, Houben sagt von ihr: .Diele Rhetilländerin galt in ber ersten Hälfte de- vorigen Jahrhunderts alS eine ber begabtesten und geistreichsten Frauen unb war tii ber Tat eine Erscheinung, ber ähnliche Ne Geschichte ber brutschen Frauen, ja ber Frauenwelt überhaupt nur wenige auftoeift." Dis Stimmung Ottilien- wird darch ewige ^iebfchaflen beberddü, unb zwar waren e- befonb:r» die in Weimar so zahlr.ichen Engländer, d.ren- elegante Erscheinung Ne erzentrische Frau bestrickte. Sv hören wir viel von ihrem jahrelangen Verhältnis zu dem merkwürdigen Sterling, mit dem sie 1834 wteder zufammemraf. Dem Bunde entsprich ein Mädchen, das Ottilie in Dien zur Wett brachte und da- frühzeitig gestorben ist. In Leipzig lernte sie bani drn jungbeHtld>?n Schrillsteller Gustav Kühne kennen, den sie nach Weimar brachte und durch alle Me ®e(:lMcbaiten schleppte, in denen sie tonangebend war. 3n Weimar behauptete sic al- Srdrn des goethilchrn Ramens ihre frühere Stellung. .Lebig alles Zwangs und nach wie vor zu Abenteuern aufgelegt,“ sagt Houben. .lieh sie da- Feuerwerk ihres Geistes und Herzens vor Stiche uni ich-n und Fremden spielen, immer ursprünglich and fesselnd, .ctotg geschäftig' und .aufgeregt', als Ercerone in Ser Gesellschaft, als Mirtprecherin bet Hofe oder alS leichtbegeisterte Gönner in jedem gefällig, dabei Lt allen prattifche» Lebensfragen immer unbeholfen wie ein Kind unb allezeit verschuldet wie ein Student.'' Später ist sta dann dauernd nach Wien übergesiedelt and erst im Krieg-fahr 1866 nach Weimar zurückgekebrt, wo sie 1872 starb. 3n diesem zweiten Teil ihres Lebens tritt lle mehr als Mutter hervor Me mtt ihren Söhnen Me Tragödie des Epigonentums tu schmerzhafter Resignation durchlebt
Dom Frank,urt r Runds a’2):enft.
Von verschiedenen Sett-n gcl)e.i un- Anfragen darüber zu. wie wat d.e Orgar.i'atton de« F.anFurler Ttu bfrn f'nbe i nT'c g diesen sei, wie wert bie Reichweite b 2 r'.ion sein wird, welche Bedingungen zur Tellnahm- zu erfüllen find unb derglrichen mehr. Hierzu strikt un- ber RachrichtinNmst der .RaMo-llm!chau" iVerlag H Vechhold. Frank-ur' a 7IT. R ddastr 81) folgende Mi tcllurgcn i:r Ver ü^un ' D!e Frankfurter Sendestatio.' wird ihren Be.ri'b i r tr.migen Wochen beginnen W n i auch b'r Ter^rin bereit» mit ziemlicher Sicherheit fe<tüebi Io können doch infolge ber bauerten neuen Erfahrungen, bte tnSbclc-nLcrc :n f
stände ei treten, b "a ch bung nö.lg
machen Die eisorba f-n Z> . ' r?itunken zur Aufnahme bc? Se-d ; n sird von b^r Post wie ber Send g?' ! sHalt i-.-.f cn Sobald bet Sender aufgeftclit fei • b toi d da- Rund- funkprogramm in he~ . Rad:o-llmschau' und den Tageazcttungen verössrn'.'i' r> r>n. Die Reichweite der Station wirb einen idiu- von ca 150 Kilometer haben Der Frankfurter Sended enst wird aus den 2rial,ra 'qm bi: Me Brrliner Ra di ost und? da- Brrline. S ch r>r te runl ernehmer der Südwestdeutschen RunMun.'oienst A.-G gemacht bat Rotzen ziehen und ei.i Progranrm Meten, bai sowohl feiner Art w e brr Darstellung-Möglichkeit im radiotelegraphilchen Wege nach den Hörem am meisten iu'aqL Zur Leih nähme am Qlunti:inT)!tn't ist ‘5- 'abcn-crrtnJ erforderlich, das 60 Mar! jsth:!ich kostet. Während der Frankfurter Frühjahrs r:'fe toi d ein Radiotag stattsinden. d:c durch technische Belehrungen unb Vorführungen da- Unteren, ber Aligenunn- her: an dem jungen Rand'unkwesen nach allen Kräften fördern wird ?üit der MesselettunZ find CDcrEercitur.gen getroffen, um dem Sendedienft einen wetten Kreis neuer Teilnehmer zuzufuhren


