1
Der t
Karl Pfeil,
Verein
beide
Mehl,
vom
1913
1924
Die hier errechnete
wichtige Gewerbe-
Für einige besonders
zweige haben Berechnungen folgendes ergeben: 3n der Eisenindustrie beträgt die steuer-
Vorzüge - MAGGr Würze
7553c
„ MAG Gis gute, sparsame Küche".
belastung von mehr als 71/4 keine Rede' sein kann.
0,45 Prvz. 7,22 Proz. Ziffer, die eine 16fache
liche Belastung je Lonne Rohstahl, die vor dem Kriege 2,10 Mk. ausmachte, jetzt 10 bis 11 Mk. von einem Hüttenwerk wird sie sogar auf 15 Proz. des Preises ferner Produktion berechnet. Während ein großes rheinisch-westfälisches Hüttenwerk im letzten Friedensgeschäftsjahr 1,32 Mill. Marl an Steuern zahlen muhte, hat es jetzt eine
Delastimg gegenüber dem Jahre 1913 ergibt, gewinnt ihre volle Dedeutung erst bei der Ueber- legung, daß der Umsatz 1924 bedeutend geringer ist als derjenige von 1913, so daß die steuerliche Belastung sich noch stärker bemerkbar machen muh. Weiter ist nicht zu vergessen, daß
Größte Wurzekraft, deshalb
Seht*ausgiebig und im Gebrauch
® die billigste!
Lollar, Wilhelm Jung, Verein Großen-Linden, Anni Storto, G. G., Karl List, G. V. 120 Silben: 1. und Ehrenpreis Käthe Altvater, G. G„ Karl Schneider, G. D. 1 Preise Lucie Melcher, G. D., Dora Nickel, G. G., Willi Goffelineyer, G. V., Hilde Sparing, G.G. 2. Preise Käthe Ziegler, G. D., Georg Schneider, G. G. 3. Preise Minna Frutig, G. G., Marie Ritz, G. G. 100 Silben: 1. u. Ehrenpreis Gertrude Reich, G. G>_, Willy Bock. G.G. 1. Preise Dora Heh, G. G., Lucie Weicker, G. G., Lotte Rathenow, G.
Hugo Göbel, G. V., Ernst Degen und Heinrich Winner, Verein Großen-Linden, August Frank, Verein Wieseck,- Else Stinn, G. G., Gertrude Vol- pert, G. G., Erna Wolf, G. G., Cläre Müller, G. G.. Erna Fuchs, G. G., Dora Schild, G. G., Else Rohrbach, Verein Lollar, Hertha Müller, Verein Lollar, Ludwig Jlgner, G. G., Hilde Volk- n. .,nn, G. D., Emilie Schweitzer, G. G., Elisabeth ZUingelhöfser, G. G., Martha Bingmer, G. Dj. 2. Preise Marne Schmidt, Verein Wieseck, Emilie Rösser, Verein Wieseck, Otto Loh, Verein Wieseck, Minna Günther, G. G., Marie Breuer, G. G„ Otto Wahl, G. G., Karl Schreiner, G. G. 8 0 Silben: 1. u. Ehrenpreis Hermann Bomhardt, G. G., Theodor Schwarz, G. G., von Dülhings- löwen, Schülerverein am Gymnasium zu Giehen, Hildegard Kuhl, G.G. 1. Preise Ernst Schneider, Verein Wieseck, Fritz Stern, Verein Großen- Liuden, Erwin Röhrig, Schülerverein am Gym- ncsium zu Giehen, Ludwig Wagner, Verein Wieseck, Heinrich Geißler, G. G., Roly Jung, G. SL Erna WeigÄ, G. G., Math. Hamel, G. G., Emmy Schüler, G. G., Else Fuchs, G. G., Marie Braun, G. G., Meline Schmidt, G. D., Hilde Roll, G. D., Wilh. Simmer, G. D., Arthur Wagner, Verein Wieseck, Curt Moosdorf, G. G., Ernst Hanfult, Verein Wieseck, Minna Eise, G. D., Helene Euler, G.G., Karl Bi-ll, G. V. Wilhelm Riest, G. V„ Erna Eckhardt, G. D, Jakob Steiger, G. G., Hch.
1. und
Schöffengericht.
* Giesten. 29. Sept. Die Sophie Riest don Wölfersheim hat Ende 1923 versucht, durch heiße Salzwasserbäder und Trinken von starkem Kaffee und Seisenwasser ihre Schwangerschaft zu beseitigen. (Strafe: 2 Monate Ge- fänani s.
Der Metzger und Gastwirt Franz Friedrich zu Friedberg hatte Ende Juni 1921 an einen Kaufmann Berger einen Laden gegen Mietzins und ein Abstandsgeld von 5000 Mk. vermietet. Als Sicherheit für letzteres gab Berger dem Friedrich 20 3-Monatsakzeptc, vierteljährlich fällig. Die ersten Wechsel wurden eingelöst, später zufolge der riesigen Geldentwertung nicht mehr. Im Sommer 1924 gab es Streit zwischen Friedrich und Berger. Friedrich wollte nun das am 1. 7. 24 fällige Akzept über 250 Mk. begeben: die Dank nahm es aber nicht an, da die
Sa die Ausfuhr d« noch immer sich wir, er Werquelb
Im 2b somtem Te des Dvrm Einfuhr Während nmg auftt über dem eine leicht gegenüber die Gtatift Wuguft eii. Solomark a dem Dormo stosse und k ©olbmartj Eolömach. Getränken i dem Werte suhr an leb gesteigert. 2 sind alle ®i
Summe nicht auf Rendemnark lautete. Deshalb machte Friedrich aus „250 Mk." „250 Rentenmark eftÄttv" und begab den Wechsel, bei dem er auch noch das Datum geändert hatte. Strafe: Woche Gefängnis (Mindeststrafe).
Wirtschaft.
Die derzeitige steuerliche Belastung in Deutschland.
Genauere Berechnungen haben ergeben, dast in Preußen und im Reich das Gewerbe durch Dorairszahlungen für (Änkommen-, Korper- schafts-, Vermögens-, Gewerbesteuern usw. mit Summen belastet ist, die zwischen 45 Prvz. und 75 Proz. des Ertrages liegen. Die nachfolgende Gegenüberstellung der Steuern von 1913 und von 1924 zeigt, wie sehr auf den Umsatz bezogen, die Lasten gestiegen sind:
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Gelchsheimer, Verein Grohen-Linden, Minna Deibel, Verein Wieseck, Ottilie LuH, .Verein Grohen- Lirden 2. Preise Elisabeth Gladigow, G. Dl, Martha CHlüHer, G. D., Ria Schmal!, ®. 5)., Martha Rau, G. D., Emma Sominerlad, Verein Wieseck, Margarethe Decker, G. G., Karl Lotz, Verein Wieseck, Georg Haas, G. V., Friedr. Stopp, G. G. 3 Preis Karl Simon, G. D. 6 0 Silben: 1. u. Ehrenpreis Edith Birnbaum, G. G., Elise Abert, G. D., Georg Kreigl, Lollar. 1. Preise Erna Velten und Theo Fischer, Verein Grosten- Lirden, Herbert Schneider, G. G., Anna Loh, Verein Wieseck, Gustav Kahl, G. V, Friedrich Zubrod, G. G., Heinrich Schupp, Verein Lollar, Oskar Winzer, G. G., Fritz Möller, G. G., Anni Moos, Verein Lollar, Luise Schnell, Verein Lollar, Alwine Hardt, G. G., Fritz Koch, G. B., Emma Ostwald und Karola Fischer, Verein Lollar. 2. Preise Frieda Hildebrandt, G. G., Willi Druchschmidt, G. D., Marie Gelchsheimer, Verein Gvoßen-Linden, Hildegard Schlüter, G. G., Karl Jung, Verein Grosten-Linden, Wilhelm Mom- berger, G. V, Willi Zölzer, G. G., Karl Reih, G. G., Willy Vogel, G. D., Marie Volkmann, G. G., Erich Dender, G. D., Elisabeth Keller, Verein Wieseck, Lina Böhm, G. G., Minna Philipp, G. D. 3. Preise Anni Kolb, Verein Wieseck, Ludwig Weigand, Heinrich Backes und Albert Volk, Verein Grosten-Linden, Gertrude Ziegler, G. D., Walter Schorge, Verein Grosten-Linden, Paul Metz, G. V. Preis-, Schön- u n d Richtigsch reiben 1. u. Ehrenpreis Fidel Dc.lken, G.G. 1. Preise Walter don Dülhings- löwen, Schülerverein am Gymnasium zu Giehen, Erwin Röhrich, Schülerverein am Gymnasium zu Giehen, Dora Rickel, G. G. 2. Preise Adolf Kling, Verein Wieseck, Karl Hartmann, Verein Lollar, Minna Frutig, G. G., Georg Wahl, G. G., Ottilie Treser, G. G., Heinrich Geihler, G. G„ Karl Schreiner, G. G., Jakob Steiger, G. G^, Wilhelm Jung, Verein Grosten-Linden. 3. Preise Hilde Vollmann, G. D., Roly Jung, G. D.
preis Fidel Dalken, G.G. 2 00 Silben: 1. u. Ehrenpreis Lina Wahl, G. D. 1. Preis Ottilie Dieser, G.G. 180 (Silben: 1. u. Ehrenpreis Karl Dingel, G.G. 1. Preise Heinrich Konrad, G. V., Johanna Flamme, G. G., Therese Schmatl, G.D. 2. Preis Heinrich Joedt, G. G. 16 0 «Silben: 1. u. Ehrenpreis Luise Rohrbach, G. Df,, Albrecht Osterfeld. G. D. 1. Preise Else Ebert, G.D., Andreas Merle, G.G. 140 Silben:
Ehrenprers Heinrich Graf, G. G.,
G. G., Elfriede Faber, Anna
■wixyi, wwv vom Verein Grosten-Linden,
1. Preise Anna Sommer, G. G., Richard Schäfer, Verein Drohen Linden, Karl Hartmann, Verein
Butzbach-Licher Bahn.
Der neue F a h r p l a n^tritt nicht, wie bei der Reichsbahn, am 5. Oktober, sondern bereits morgen, 1. Oktober, In Kraft. Die Zuge verkehren nach folgendem Fahrplan:
Butzbach — Lich — Grünberg: 6.15 Uhr früh ab Lich, 7.07 an Grünberg, nur Werktags, 7.35 Uhr früh ab Butzbach West, an Me- guin 7.44, nur Werktags: 8.04 Ubr vorm ab Butzbach West, an Lich 9.02, von hier Werktags ab 9.25 Uhr, an Grünberg 10.50 Uhr: 1.20 Uhr nachm. ab Butzhach West, an Lich 2.36 Uhrf 6.20 Uhr abends ab Butzbach West, an Ettingshausen 8.00 Uhr, nur Werktags: 9.22 Uhr abends ab Butzbach West, an Lich F0.23 Uhr, nur Mittwochs, Samstags und Sonntags.
Grünberg — Lich — Butzbach: 5.20 Uhr früh ab Ettingshausen, bis Lich nur Werktags an 5.55 Uhr, ab Lich täglich 6.10 Uhr, an Butzbach West 7.09 Uhr: 7.25 Uhr früh ab ®run- berg bis Lich nur Werktags an 8.33 Uhr, ab Lich'täglich 11.15 Uhr, an Butzbach West 12.40 Uhr 1.15 Uhr nachm. ab Grünberg, an Lrch 2.33 Uhr,' ab Lich 3.40 Uhr, an Butzbach West 5.05, nur Werktags: 5.44 Uhr nachm. ab Meguin, an Butzbach West 5.56 Uhr, nur Werktags: 7.30 Uhr abends ab Lich, an Butzbach QDeft 8.30 Uhr, nur Mittwochs, Samstags und Sonntags.
Bad-Rauheim — Butzbach — Ober- kl e e n : 5.55 Uhr früh ab Butzbach Ost, 6.18 Uhr an Oberkleen, nur Werktags: 7.15 Uhr früh ab Rockenberg, 8.04 Uhr an Oberkleen, nur Werktags: 7.47 Uhr früh ab Bad-Rauheim, 8.30 Uhr an Butzbach Ost: 1.08 Uhr nachm. ab Dad-Rau- heim, 1.52 Uhr an Butzbach Ost: 4.35 Uhr nachm. ab Butzbach Ost, 4.59 Uhr an Oberkleen, nur Werktags: 6.05 Uhr nachm. ab Bad-Rauheim, 7.18 Uhr an Oberkleen, nur Werktags: 9.05 Uhr abends ab Bad Rauheim, 9.51 Uhr abends an Butzbach Ost, nur Mittwochs, Samstags und Sonntags. w „
Oberkleen — Butzbach — Dad-Rau- heim: 6.21 Uhr früh ab Oberkleen, an Butzbach Ost 6.44 Uhr, nur Werktags, weiter täglich ab Butzbach 6.45 Uhr, an Bad-Rauheim 7.26 Uhr: 8.15 Uhr früh ab Oberkleen, an Butzbach Ost 8.40 Uhr, nur Werktags: 12.12 Uhr nachm. ab Butzbach Ost, 12.53 Uhr an Bad-Rauheim: 4.40 Uhr ab Butzbach Ost, 5.23 Uhr an Dad-Rauheim, nur Werktags: 5.25 Uhr nachm. ab Oberkleen, 6.16 Uhr an Rockenberg, nur Werktags: 7.20 Uhr abends ab Oberkleen, 7.45 Uhr an Butzbach Ost, nur Werktags: 8.04 Uhr abends ab Butzbach Ost. 8.46 Uhr abends an Bad-Rauheim, nur Mittwochs, Samstags und Sonntags.
Vom Gießener Bezirkstag Gevelsberger Stenographen.
Bei dem Wettschreiben anläßlich der Herbsttagung des Bezirks Gießen Gabelsbergerscher Stenographen in Grohen-Linden wurden folgende Preisträger aus Gießen und Umgegend festgestellt (es bedeuten: G.G. = Gesellschaft Giehen, G. V. c Verein Gießen von 1861, G. D. — Damenverein Giehen): 260 Silben: 1. u. Ghren-
Rosenbecker, 147 P. Schuler-Unrerftn feit 1. Sieger O. Türmer, 96 P. Mädchen» Ober» stufe: 1. Rosa Wolf, 98 P. Mädchen-Unter stufe: .1. Christel Hartmann, 96 P. Wett- fechten (Florett, 13 Teilnehmer): 1. Sieger K. Hahn. Dereinsmeister in den volkstümlichen Hebungen wurden: Hochsp ru n g: R. Wiener, 1,52 Meter. Weitsprung: W. Altendorf, 5,68 Meter. Dreisprung: K. May, 11,75 Meter. Stabhochsprung: K. Dlatz, 2,80 Meter. Kugelstoßen (7V, Kilo): A. LangSdorf, 10,50 Meter. Kugelstoßen (10 Kilo): A. Langsdorf, 9,74 Meter. Stein stoßen (15 Kilo): A. Langsdorf, 6,86 Qlteter. Schleuder ball: A. Langsdorf, 44,50 Meter. Diskus: A. Langsdorf, 30,32 Meier. Dal lwei t Wurf: R. Wie- ne, 70,10 Meter. Speerwurf: R. Wiener, 42,80 Meier. 100-Meter- Lauf: St. Daumblatt, 11,3 Sek. 1 500-Meter-Laus: K. May, 4 Min. 37 Sek. 3 000 - Meter-Lau s K. May, 10 Min. 12 Sek.
Schöner Sieg deS Fußballklubs 'Dkktvria-Ridda.
Ridda, 27. Sept. Mit seinem «Sieg über den Verein für Rasensport Büdingen mit 3:1 errang der hiesige Fußballklub Viktoria die Pokalmeisterschaft des Bezirks Oberhessen. Der hftmkehrenden Sie-germann- schaft wurden besondere Ehrenbezeugungen zuteil. Deutscher Lustmettbewerb 1924.
(Eigener Bericht des G. A.)
1. Kurvenflug mit Ziellandung. (Gestern bereits mitgeteilt.) Zu bemerken ist, daß Hoppe Wohl dem Ziel näher kam, aber Dotsch besser geflogen ist. •
2. Schnelligkeitsflug. (Berichtigtes Ergebnis.) Klasse A, Hoppe 9 Minuten 47 Sekunden, Botsch 8 Min. 32 Sek. Klasse B, Billik 7 Min. 10 Sek. Klasse C, Weiche! 8 Min. 21 Sek., Kahenstein 6 Min. 31 Sek., Heinze 6 Min. 43 E., Heck 6 Min. 20 Sek.
3. Höhenflug mit Kurvengleitflug. Bei Klasse A höchste erreichte Höhe 1200 Meter, bei Klasse B 2050 Meter, bei Klasse C 1900—2000 Meter. (Die Preiszuteilung kann erst nach Feststellung der Gewichte erfolgen.)
4. Geschicklichkeitsflug. Wird wegen Protestes morgen noch einmal ausgetragen.
5. Stafettenflug. Stafette 1, Flugzeug Albatrvswerke, 50 Min. 7 Sek., Stafette 2, Bremer Luftverkehr, 42 Min. 10 Sek., Stafette 3, Dietrich-Gobiet, 41 Minuten 9 Sekunden.
Darmstadt, 29. Sept.
Der Fünf-Länder-Flug, der anläßlich des Deutschen Luftwettbewerbs in Darmstadt über Frankfurt, Würzburg, Fürth, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und wieder zurück nach Darmstadt ausgeflogen wird, hat vier Flieger am Start gefunden, und zwar Bot sch-Dahn- bedarf, H e ck, Hein z e und Ka tze n st ei n. Der Start erfolgte heute um 4 Uhr: als letztes Flugzeug ftieg um 4.30 Uhr die Junkersverkehrslimvu- sine D 409 mit dem Piloten L i e b am Steuer und dem Vorsitzenden des Vereins, Emil Schwarz, an Bord, auf. Der Flug ging über Aschaffen barg, Miltenberg, Wertheim, Marktheidenfeld nach Würzburg, wo das Führerflugzeug um 5.47 Uhr eintraf. Zwanzig Minuten später landete als Erster der Wettbewerbsteilnehmer Heck: kurz darauf tauchte auch Botsch auf, dessen Landung aber nicht abgewartet wurde, da die beiden anderen Flugzeuge noch um 5.47 Uhr unds 6 Uhr zum Flug nach Fürth starteten, wo sie wohlbehalten um 6.40 Uhr auf dem Flugplatz landeten. Botsch wird mit den Übrigen Teilnehmern am Dienstagvvrmittag in Würzburg starten, wahrend die beiden anderen Flugzeuge am gleichen Tage nach Stuttgart weiter starten.
Jem kleineren und schwächeren Gliede diese« Körpers erheblichen Schaden zuzufugen
Run ist die Wirtschaft Elsaß-Lothringens von Matur aus nach O st e n gerichtet, d. h. nach Deutschland Im Osten lagen vor dem Kriege und während desselben die Absatzmärkte für die wichtigsten Erzeugnisse des Landes. Das gilt vom Weine, der im Elsaß als auch in Lothringen gezogen wurde, für den der Wettbewerb mit den erstklassigen französischen oder gar den überaus billigen französischen Südweinen auf keinen Fall in Frage kam.
Nichts anderes war eS mit dem lothringischen Eisenerz, der sogenannten „Minette", deren Verhüttung sich am leichtesten und mit den wenigsten Unkosten vermittelst deS Ruhrkokses bewerkstelligen ließ: und die Vermutung ist des öfteren ausgesprochen worden, daß es vor allem lothringische Großindustrielle waren, auf die der Gedanke des Einbruchs ins Ruhrgebiet zurückzufühven ist.
Der dritte Hauptausfuhvartikel waren die elsässischen Textilwaren, die bis zum Kriege sehr leicht nach Deutschland Absatz fanden. Das änderte sich mit dem Augenblicke, da die deutsche Währung in der Rachkriegszeit in das Bodenlose zu versinken begann. Damals begann sich für die elsässische Textilindustrie das Tor nach Osten, das ihr nach dem Friedensvertrag eigentlich offen stehen mußte, von selbst zu schließen, sie wurde vvir ihrem natürlichen Absatzgebiete, das im Osten liegt, „ber Rot gehorchend, nicht dem eigenen Triebe", nach Westen abgedrängt und begann auf die französische Textilindustrie in der Gegend von Lille und Roubaix und des DogesendepartementS unangenehm zu drücken.
Die ftanzösischen Politiker und Wirtschaftler sind, als Frankreich die ehemaligen Reichslande wieder an sich riß, diesen Zusammenhängen gegenüber nicht blind gewesen. Sie haben darum, als man an die Abfassung des Versailler Tertrages ging, in diesen Vertrag eine Klausel eingeschoten, wonach die elsaß-lothringischen Erzeugnisse noch während einer Dauer ton fünf Jahren nach Abschluß des Vertrages zollfrei nach Deutschland eingeführt toerben mußten. Diese Bestimmung läuft am 10. Januar kommenden Lahres ab. Don diesem Tage ab steht es Deutschland frei, seine Grenzen gegenüber elsaß-lothringischen Erzeugnissen durch Erhebung eines entsprechend hohen Zolles abzusperren. Entscheidet sich Deutschland zu dieser Maßnahme, Dann zieht mit ihr die schwerste Wirtschaftskrise über Elsaß- £t>t bringen herauf, die dieses Land seit 1918 je zu bestehen hatte. Und nicht ohne Sorgen sehen die Eingeweihten in Frankreich der zukünftigen Entwicklung Der Dinge entgegen. Elsah-Lothringen ist toterer — auch für Frankreich — ein sorgenerregendes Problem, das ohne Deutschlands gutwillige Mitwirkung nicht zu lösen ist: Es gibt wieder eine elsaß-lothringische Frage. Richt umsonst macht sich gerade in letzter Zeit allent- halbcn in Frankreich d?r Ruf nach Abschluß eines günstigen deutsch-französischen Handelsvertrages immer lauter bemerfbar. Deutschland hat, trenn es diesen Vertrag abschließen will, den Vorteil 4ür sich, daß feine Rkacht der Welt eS zwingen -Dann, ihn sich durch Diktat aufzwingen zu lassen: -vielmehr kann es die Entscheidung i'chor Zustimmung oder Ablehnung dem eigenen Ermessen anheimstellen.
। Wenn Frankreich von unS wirtschaftliche Zu- * Geständnisse eingeräumt erhalten will — und es jftnub sic, allein aus Rücksicht auf Elsaß-Lothrin- gen, durchsetzen, wo augenblicklich neben der Wirt» *sthaftskrise auch noch eine Art Kulturkampf infolge der Einführung der Laiengosetzgebung durch Herriot einh rgeht so muh es diese to.chl oder übel durch Z u g e st ä n d n i s s e a u f politischem Gebiete bezahlen. Die Lösung kann nur heißen: Günstige Handelsbedingungen für Frankreich gegen politische Freiheit Deutschlands am Rhein in festumrissener Frist.
Von einem wirtschaftlichen Zusammengehen Frankreichs und Deutschlands kömwn beide Völker schließlich nur Vorteil haben. Diese Tatsache wird durch nichts besser beleuchtet als durch den Widerstand, der sich in den industriellen Kreisen Englands und auch in der englischen Arbeiterschaft gegen den Abschluß des in Aussicht genommenen deutsch-französischen Hindelsvertra-ges bemerkbar macht. Sie wirtschaftliche deutsch-sran- zösische Verständigung ist geeignet, dem Übergewicht der angelsächsischen Wirtfchast Paroli zu bieten. Das sollte man bei unseren tvestlichen Nachbarn bedenken. Auch dieser englische Widerstand ist ein Trumps, den wir in unserem Spiele gegen Frankreich haben. Dieses Spiel wird durchgeführt nach der Formel: wirtschaftliche Konzessionen an Frankreich gegen politische Konzessionen an Deutschland. Es kann sich um so leichter abtoicfcln, als Frankreich sich in seiner Bewegungsfreiheit durch bi? elsaß-lothringische Frage gebunden fühlt.
Turnen, Sport und Spiel.
Fr. T. Wieseck I. — Fr. T. Alsfeld 1.
Roch in letzter Stunde gelang es, den Wiesecker Sportplatz „Philosophenwald", der gegenwärtig einer durchgreifenden „Renovierung" unterzogen wird, spielsähig zu machen. Alsfeld, eine äußerst sympathische Mannschaft, weilte hier, um das fällige Serienspiel auszutragen, und mußte mit einer empfindlichen Niederlage heimkehren. Wieseck spielte in seiner neuen Aufstellung komplett, während Alsfeld mit zwei Ersatzleuten antrat. 3n den ersten zwei Minuten erzielte Wieseck in ungestümem Drang nach vorn zwei überraschende Tore, dem in der ersten Halbzeit ein weiteres, durch einen Prachtschuh des Rechtsaußen, folgte. Die aufopfernden Versuche der Alsfelder, aufzuholen, scheiterten an der Verteidigung, oder wurden eine Beute des Tormanns. Rach Seitenwechsel erhöhte Wieseck die Torzahl auf 5, auch jetzt gelang es Alsfeld nicht, zum Erfolg zu kommen. Gegen Schluß erlahmte das Spiel beiderseits, das Eckenverhältnis war 6:4 für Wieseck.
Auch die zweite Mannschaft der Wiesecker war erfolgreich, indem sie die gleiche Mannschaft der Alsfelder mit 6:1 abfertigte. Hier entschied der stärkere Siegerwille und das planvollere Zusammenspiel. Zu dem hohen Sieg hat der yor- züglich arbeitende Wiesecker Tormann ein großes Teil beigetragen.
Erfolgreich« Turner.
£ Bei dem in Darm st adt im Hess. Lanbes- tfjeater stattgefundenen Meisterfchaftsturnen des 9. Kreises des Arbeiter-Turnerbundes nahmen von dem hiesigen 3. Bezirk eine Anzahl Turner und Turnerinnen teil. Bei der äußerst starken Konkurrenz gelang es, folgende Plätze einzunehmen: 1. Turner: Ernst Mandler, Heuchelheim an 10. Stelle, Friedrich Bender, Krofdorf, an 14. Stelle, Otto Spuck, Wieseck, an 17., Otto Kreiling, Wieseck, an 18., Ferdinand Würtz, Krofdorf, an 20. Stelle. 2. Turnerinnen: Emma Kröck, Heuchelheim, an 7., Anna Balser, Gießen, an 9.» Anna Füll, Herborn, an 12., Elise Mandler, Heuchelheim, an 13., und Anna Peukert, Herborn, an 17. Stelle. Bei der Gesamtwertung der Bezirke gelang es den Teilnehmern, den von ihnen vertretenen 3. Bezirk bei den Turnern sowohl, als auch bei den Turnerinnen jeweils an die 4. Stelle zu sehen.
Turnerische DereinSmeisterschasten.
4 Bad-Rauheim, 29.Sept. Der Turnverein 1 860 veranstaltete gestern sein diesjähriges Vereins wett urnen, an dem zusammen 128 Turner, Turnerinnen. Fechter und Schüler teiliuifymen. In den volkstümlichen Uebun- gen wurden gleichzeitig dieDereinsmeister- schäften ausgetragen. Mit der Siegerverkün- bigung war ein Un terha 1 tu nasaben d verbunden, den der 2. Dvrsitzeick>e. Lehrer O h w a l d, mit einer Ansprache eröffnete. Gin Vortrag von Reallehrer S t a u b a ch über „Eindrücke vom Jugendtreffen der D. T. in Marburg" war umrahmt von turnerischen und gesanglichen Darbietungen. Der Andreas- Schilds der zum Andenken an den Erbauer unserer Turnhalle im vergangenen Jähre von einem Turnfreund gestiftet worden ist, wurde im volkstümlichen Zehnkampf von Richard Wiener errungen, seitheriger Inhaber war der als Bolls- turner im Gau Hessen bekannte Turner A. Langsdorf. Aus der Siegerliste geben wir nachfolgend in jeder Stufe den ersten oieger an. Akti de Turner (12°Kampf): 1. Sieger D. Müller und K. Langer, 208 Punkte. Jugend- Oberstuse (9°Kampf): 1. Sieger V. Wald- schmidt, 172 P. Jugend-Unterstufe (8- Stampf): 1. Sieger W. Roth, 130 P. Turnerinnen-Oberstufe (6-Kcrmpf): 1. Siegerin Else F-aatz, HO P. Lu r ne rinnen-Unterstufe (5-Kampf): 1. Siegerin Frieda Jacobi, 88 P. Schüler-Oberstufe: 1. Sieger H.
im Frieden ein Reingewinn von 10 Proz. des Umsatzes als sehr hoch galt; daraus ergibt sich ohne weiteres, daß bei einer jetzigen Umsatz- von einem Gewinn
entfielen bet an Steuern ober 16,90 tarnen frühe rofioocmt Steuern ge
W in in der 2k Gckcmmen Vermöge bedeutet, M |am, aber I mit dem mlische 2ei (eit und der iar ist mir «ogöngen ju spüren t Steuemhebi ber übrig! gering ist.
Einkommensteuer
0,23 Proz.
1,92 Proz.
Gewerbesteuer
0.12 ,,
2,02 „
Grund- und Gebä adeste^aer 0,08 „ Entwässerungs-, Kanal- u.
Strahenrernigungs-
0,37 „
gebühren
0,02 „
0,07 „
Hauszinssteuer
—
0,34 „
Umsatzsteuer
—
2,50 w


