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Prügelszenen im Reichstag.
Aktive Resistenz der Kommunisten. — Der Reichstanspräsident macht von seinem Hausrecht Gebrauch. - Die Abstimmungen nach der zweiten Lesung.
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sich feftftellen: Die Deutschnationalen sind bei der Ablehnung geblieben.
In den parlamentarischen Kreisen hat man den Eindruck, daß sich die deutschnationale Reichs- tagsfvaktion in einer sehr schwierigen Zwangslage befunden hat. Sie konnte unmöglich die Stimmung ihrer Wählermassen unberücksichtigt Kissen, die nun einmal gegen die Annahme der Londoner Abmachungen zu sein scheinen. Außerdem hat sich die deutschnationale Reichstagsfraktion von Anfang an f e st g e l e g t, und es konnte sich bei den Verhandlungen einzig und allein darum hairdeln, eine Pa rla^n en ta- rische Formel zu finden, die den Deutsch- nationalen die Zustimmung zu den Aussührungs- gesetzen ermöglichen würde. Eine solche Zustimmung kKnmt ja auch ohne weiteres für diejenigen deutschnationalen Abgeordneten in Frage, die trotz schwerster Bedenken gegen die Londoner Abmachungen der Meinung sind, daß die Verantwortung für eine Ablehnung nicht übernommen werden könne. Die' Hauptfrage ist aber die, ob die Stimmen ausreichen, um die erforderliche Zweidrittelmehrheit für die Ausführungs- gesehe zu ermöglichen.
Die Auflösung des Reichstags kommt den meisten Parteien nicht erwünscht. Darum auch die verzweifesten Versuche, die rettende Formel zu finden. Die Deutsche Volkspartei hatte sich bereit erklärt, sofort nach der Verabschiedung Iber Londoner Abmachungen die Verhandlungen zu erneuern, um die Hinzuziehung der Deutsch- nationalen zur Reichsregierung zu ermöglichen. Dadurch würde dem deutschen Volke ein neuer Wahlkampf erspart, dadurch würde die innerpolitische Lage auf ^nge Sicht hinaus geklärt, da mit Einbeziehung der Deutschnationalen in die Regierung die Mehrheitsfrage im Reichstage gelöst fein würde. Die parlamentarische Regie hat sich sorgfältig vorbereitet, vereinzelte Stimmen können den Ausschlag geben!
Die Haltung der Deutschnationalen. Ablehnung der Gesetze durch die Landesverbände.
Hebet die Sitzung der deutsch-nationalen Landesverbandsvorsitzenden erfahren wir von deutschnationaler Seite, daß bis 2 Dlhr nachmittags von 42 Landesverbänden 27 zum Wort gekommen sind, von denen nur drei sich für AnnahmedesGutachtens ausgesprochen haben, während alle übrigen sich in scharfer Form für die Ablehnung des Gutachtens durch die Fraktion im »Auftrag ihrer Organisationen ein- sgesetzt haben. Am schärfsten f ü r Ablehnung f sprachen sich die Vertreter der Rhern- lande aus.
Die Abänderungsanträge.
Wie aus parlamentarischen Kreisen mitgeteilt h>irb, ist die deutschnationale Reichst ags- fraktion gestern abend zu einer Fraktions- sitzung zusamniengetreten, nn noch einmal zu der
gesamten politischen Lage Stellung zu nehmen 2lbg. Schultz- Dr)mberg im -neichstag angekündigten Anträge zur dritten Uelung vorz übereilen. Es handele sich um ten in zweiter Lesung angen ommenen vvlks- partetlichen Antrag zum Mantel- g e s e tz, der unter anderem eine frühere Räumung der besetzten Gebiete for- u e r t. Rach Auffassung in deutschnationalen xreuen bestehe keinerlei Aussicht daß sich das Stimmenverhältnis, wie es sich bei den Abstimmungen zur zweiten Lesung gezeigt hat, in der dritten Lesung ändern werde. Die Abänderungsanträge sollen erst heute belannt- gegebcn werden.
Die Vorbereitung
der Reichstagsauflösung.
Berlin, 27. Aug. (Wolff.) Amtlich. Der Reichskanzler erstattete H ute vormittag dem Reichspräsidenten Bericht über die politische Lage, in deren Beurteilung sich völlige älebereinstimmung zwischen dem Reichskanzler und dem Reichspräsidenten ergab. Der Reichspräsident erklärte sich mit der Unterzeichnung der Londoner Abmachungen am 30. August einverstanden und stimmte d:m Reichskanzler darin zu, daß die Unterzeichnung auch die Verpflichtung zur Ausschöpfung aller parlamentarischen und verfassungsmäßigen Möglichkeiten für die Verabschiedung der zur Durchführung des Gutachtens erforderlichen Gesetze in sich schließt. Demgemäß erklärte der Reichspräsident dem Reichskanzler seinen Entschluß, den Reichstag aufzulösen, falls die zu beschließenden Gesetze nicht die erforderliche Mehrheit finden.
Die rheinische Landwirtschaft für die Annahme.
Bonn. 27. Aug. (WTB.) Der Vorstand der L an d wi rt s cha f t s ka m m e r für die Rheinprovinz faßte heute folgende Entschließung:
..Der Vorstand der Landwirtschaftskammer für die Rheinprovinz hat Kenntnis genommen von der Stellungnahme, welche die Vertreter der Landwirtschaftskammern in den Verhandlungen der Vorstände des Deutsch en Industrie- und Handels- tgges, des Reichsverbandes der deutschen In- cufi rie und des Wirtschaftsausschusses für die besetzten Gebiete zu der durch das Londoner Abkommen geschassenen Lage am 22. August eingenommen haben. Der Vorstand der Landwirt- schaftslammer billigt diese Stellungnahme und stimmt seinerseits der dort angenommenen Entschließung zu, da durch eine Ablehnung die Landwirtschaft des besetzten Gebietes aufs schwerste geschädigt, und einer Zukunft entgegengetrieben würde, bic Wirtschaftl ich und Politisch die schwersten Gefahren in sich birgt und die rheinische Landwirtschaft in ihrer Existenzmöglichkeit erschüttern würde. Dabei spricht aber der Vorstand die zuversichtliche Erwartung aus, daß es gelingen möge, einen Weg zu finden, die Entscheidung über das Londoner Abkommen im Reichstag auf breitester Basis durch alle der Landwirtschaft nahestehenden Parteien herbeizuführen, damit auch die Durchführung der notwendigen Gesetze gesichert ist, wobei weitere Belastungen für die Landwirtschaft angesichts ihrer Lage als untragbar adzulehnen sind, vielmehr der Abbau der als übermäßig längst anerkannten Lasten dringend geboten ist.
3n ähnlicher Weise haben eine große Anzahl von hessischen Landgemeinden S ejung genommen. Alle richten an den Reichs ag die dringende Bitte, das Londoner Abkommen anzunehmen.
Schwierige Lage der Macdonald-Regierung.
London, 27. Aug. Die „Morning Poft" schreibt, die Schwierigkeiten der sozialistischen Regierung nehmen in schnellem Maße zu. Der Hauptpunkt in Macdonalds Wahlproa^amm sei bekanntlich die Beseitigung der Arbeitslosigkeit gewesen. In drei Wochen habe sich aber die Zahl der Arbeitslosen um mehr als 7 0 0 0 0 vermehrt. Dieses Ergebnis der Politik der Regierung sei bei Aufgabe der Mc Kenna-Abgabe vorausgesagt worden. Andere Schwierigkeiten, denen sich Macdonatd und seine Kollegen gegenüber» sehen, seien die irischen Schwierigkeiten und der Vertrag mit Rußland sowie die Forderungen der D e r g a r b e i t e r im Zusammenhang mit dem Dawesplan. _
„Die „Westminster Gazette will wissen, daß die Agenten der Arbeiterpartei auf dem Lande vorsichtshalber angewiesen wurden, s ich für mögliche Parlamentswahlen in der ersten Dezemberwoche bereit zu halten-
ttitl ^"209.
Defa bis w'Ä1«
gen de^ Abgeordneten Brodaus gerichtet. Die Abgeordneten Dr. K o r e I l und Dr. Külz (Dem.) stellen sich schützend vor den Platz Brodaufs. Inzwischen bittet Abg. S 1*e 11 e r (K.) um das Wort zur Geschäftsordnung. Bei Beginn seiner Ausführungen steigert sich die Erregung im Saale. Rattonalsozialisten und Kommunisten rufen: Brodaus muh rauf}! Er muh den Widerspruch zurücknehmen. Der sozialdemokratische Tlbgeord- nete Peine stellt sich ebenfalls schützend vor Brodaus auf. Der-i-kTT-Brodauf im Chemnitzer Bezirk gewählte Kommunist Grube dringt auf Brodaus ein und ruft ihm zu: „Mit Ihnen werden wir in Chemnitz abrechnen!" Dabei fuchtelt er mit dem drohend erhobenen Zeigefinger Brodaus fortwährend dicht vor dem Gesicht herum. Inzwischen hatten sich unter dem Andrängen von rechts und links die Abgeordneten vor Brodaufs Platz zu einer dichten Masse zusammen- geballt. Der sozialdemokratische Abgeordnete Peine, ein Mann von großer, kräftiger Statur, stieß den noch immer vor Brodaus herumgestikulierenden kommunistischen Abgeordneten Grube zurück, der in dem Gedränge gegen feinen Parteifreund Reddermeher schlug. Dieser drängte nun gegen Peine vor und es Tom zwischen ihm und Peine zu einer Schlägerei, die sich schnell auf andere Abgeordnete ausdehnte. In der Hauptsache schlugen Sozialdemokraten und Kommunisten auf einander ein Von den Demokraten kamen nur die Abgeordneten Brodau f und Dr. K o r e ll ins Handgemenge. Dem sozialdemokratischen Ab- georbneten Dr. Hertz wurde von einem Kommunisten die Hand blutig geschlagen. Er verteidigte sich durch Hiebe mit dem Stock einer eingespannten Zeitung. Auf den Tribünen wurden diese unwürdigen Szenen mit lauten Entrüslungskundgebungen begleitet.
Der Präsident, der vergeblich versucht hat, Ordnung zu schassen und mit der Glocke nicht mehr durchgedrungen war, verläßt den Saal. Die Sitzung ist damit gesprengt. Die Abgeord^ neten stehen noch lange in erregten Gruppen zusammen. Der Abg. Brodckuf wird von seinen Freunden aus dem Saal geführt.
Als nach geraumer Zeit die Faustkämpfer im Saal auseinandergebracht waren, erklärte
Präsident Wallraf:
„Das unwürdige Schauspiel, das wir so» eben erlebt haben, ist tief beschämend für den Deutschen Reichstag. (Lebhafte Zustimmung auf den Tribünen.) Die Einzelheiten der Vorgänge werden untersucht werden, damit gegen die Schuldigen diejenigen Maßnahmen getroffen werden können, die die Geschäftsordnung vorsieht. Der Aeltestenrat wird zu diesem Zweck um 2 Ahr zusammenzutreten."
Außerhalb der Tagesordnung fragt Abg. Frau Golke (Ruth Fischer) (K.), ob Art. 7 des Londoner Abkommens über die Amnestie nicht nur den Separatisten, sondern auch den Kommunisten zugute kommen soll. Sie verlangt Ausdehnung der Amnestie aad) auf das unbesetzte Gebiet.
Abg. Soll mann (S.) unterstützt das Verlangen, die Amnestie im besetzten Gebiet möglichst weitgehend auszulegen. Er nimmt die Sozialdemokraten vor dem Vorwurf in Schatz, daß sie in irgendeiner Weise den Separatismus gefordert hätten.
Abg. Koch-Weser (Dem.) erklärst, di) Deutsche demokratische Partei bekämpfte alle diejenigen, die gewaltsam gegen die Verkostung vorgehen. Sie fei daher grundsätzlich Gegnerin von Amnestien für politische Verbrechen. (Lärm bei den Rationalsoztalrsten und Kommunisten.) Die deutsche Regierung war gelungen, den separatistischen Landesverrätern Amnestie zu gewahren. Wir seh«.n keinen Grund, dieses Unheil dadurch zu vermehren, daß wir eine allgemeine Amnestie geben.
2lbg. Dr. Fricke (Rat.-Soz) weist die Anschuldigungen des Abg. Koch zurück. Richt völkische Zurufe hätten die Szenen von heute vormittag provoziert, sondern der ganz unverständliche und vom ganzen Reichstag verurteilte, Widerspruch des Abg. Brodaus.
Abg. Dr. Q u a a tz (Dntl.) erklärt, er hab? in der zweiten Beratung nicht gegen das Reichsbahngeseh zu sprechen brauchen, Denn er hätte sich nur den inhaltreichen und formvollendeten Ausführungen des tommunistischen Abgeordneten Rosenberg anschließen können.
In der weiteren Auseinandersetzung zwischen Demokraten, Völkischen und Kommunisten, die sich unter allgemeinem Lärm vollzieht, erteilt Vizepräsident Dr. Riefer verschiedene O'dnangörusL
Obwohl nach den letzten Meldungen Zweifel die endgültige Abstimmung harte stattftn^ni kann wird in parlamintarischen Kreisen versichert, daß heute mit allen Mitteln eventuell unter Zuhilfenahme der Rachtstunden das zu einem erheblichen Teil überflüssige Gerede um feststehende Gesetzesvorlagen zu Ende geführt werden oll. Inzwischen hat seit gestern die Lage Swur insofern eme V e r s ch ä r f u n g erfahren, als die Vorsitzenden der Landesorganisationen der Deutschnationalen Volkspartei fast einstimmig die Ablehnung verlangt haben, aber eine Klärung ist noch immer nicht erfolgt. In letzter Stunde wollen die Deutschnationalen Abände- rungsvorschläge zum Mcmtelgeseh machen deren Annahme den zu einem Ja geneigten Fraktionskollegen die Abstimmung erleichtern soll, doch ist kaum damit zu rechnen, daß der Reichstag. diese Vorschläge annehmen wird. Die Abstimmung wird demnach zum Hasardspiel, dessen Ausgang niemand Vorhersagen kann.
Vor der Entscheidung.
Don unseremBerliner Vertreter.
Berlin, 28. August.
In dem Augenblick, wo die entscheidend« "---------J über Annahme oder Ablehnung der
, Vereinbarungen im Reichstag vor sich gebt, ist es von größter Wichtigkeit, alle Eindrücke festzuhalten, die man als scharfer Beobachter aus dem Hin und Her der parlamentarischen Hochspannung empfängt. Im Mittelpunkt stehen die Deutschnationalen. Es steht außer 3tocifcl, daß sie entschlossen sind, abzulehnen. Wichtige Verhandlungen sind hinter den Kulissen geführt worden, bei denen nicht nur Kompromiß- fvrmeln auf gestellt wurden, sondern auch Pro- Lbleme, tote die Umbildung der Reichsvegierung Wund die Einführung eines Rechtskurses im Reiche Mund Preußen, wurden eingehend erörtert. Rur r wenige eingeweihte Persönlichkeiten wissen, rnaä in den letzten 48 Stunden hinter verschlossenem Türen vor sich gegangen ist. Rur das eine ließ
Im Reichstag kam es gestern mittag — wie wir in einem Teil der gestrigen Auflage bereits meldeten, zu einem unerhörten Zwischenfall, der die Erregung bis zur Siedehitze gesteigert hat. Zum ersten Male ist es im deutschen Reichstag zu einer regelrechten Sch lägerei getemmen, an der sich über 20 Abgeordnete beteiligten. Der beschämende Vorgang rief ungeheure Aufregung hrvor. Die Tribüne n besuch er brachten ihie Entrüstung über das unwürdige Schauspiel durch st ü r m i s ch e Pfuirufe zum Ausdruck. Der Vorgang spielte sich nach Einern Bericht unseres parlamentarischen Mitarbeiters solgeirdermaße.n ab Der nationalsozialistische Abgeordnete Frick, der aus dem Münchener Hitlerprozeß bekannt ist, stellte unter Zustimmung seiner Freunde und der Kommunisten den Antrag, eine allgemeine Amnestie für die p o- litischen Gefangenen in Erwägung zu ziehen, nachdem die Reichsregierung sich in London verpflichtet hat, die bestraften separatistischen Landesverräter zu amnestieren. Wenn niemand Widerspruch erhebe, so könne dieser Antrag sogleich dem Rechtsausschuß überwiesen werden. Trotzdem das Haus im allgemeinen einverstanden schien, trat ganz unerwartet der demokratische Abgeordnete Brodaus hervor und erhob Einspruch. Dies rief bei den Rationalsozialisten und bei den Kommunisten eine derartige Erregung hervor daß mehrere Abgeordnete von der äußersten Linien auf ihn einstürmten und ihn mit Fäusten bearbeiteten. Zahlreiche Abgeordnete suchten sich schützend vor Brodaus zu stellen, wurden aber ebenfalls angegriffen. Dadurch entstand eine wüste Schlägerei, die minutenlang andauerte, ohne dah der Reichstagspräsident in der Lage gewesen wäre, Ruhe zu schaffen. Gegen 20 Abgeordnete waren art der Schläger-i beteiligt, mehrere von ihrer wurden ziemliche üb:l zugerichtet, lieber die weiteren von den Kommunisten verursachten Zwischenfälle, die zu der in der Geschichte des Reichstags beispiellosen Entfernung zweier Abgeordneten durch Kriminalpolizeibeamte führte, unterricht.t der untenstehende Sitzungsbericht.
Sitzungsbericht.
Berlin, 27. August.
Aus der Tagesordnung steht zunächst der Ausschußbericht über den kommunistischen Antrag auf Zulassung aller ausgeschlossenen und inhaftierten Abgeordneten zur entscheidenden Abstimmung über die Gutachtengesetze.
Der Geschäftsordnungsausschuß empfiehlt Ablehnung des Antrags. Der vom Berichterstatter, Abg. Hampe (D.-Hann.) vorgeschlagene Aus- schußbeschluh wird von den Kommunisten mit P s ui rufen ausgenommen.
Abg. Dr. Rosenfeld (Soz.) beantragt wenigstens die vom Präsidenten ausgeschlossenen Abgeordneten zur Abstammung über die Gut- achtengesehe zuezulassen. Das würde sich aus die kommunistischen Abgeordneten Rem'mele und Dr. Schwarz beziehen.
Präsident Wallraf erklärt, er werde erst nach Annahme des Antrages zu dem darin enthaltenen Ersuchen Stellung nehmen.
Abg. Scholem (Komm.) empfiehlt nochmals den kommunistischen Antrag. Cs sei bezeichnend, daß die Deutschnationalen im Ausschuß gegen den Antrag geftimmt haben, also die Oppositton gegen den Londoner Sklavenvertrag schwächen wälten.
Unter Pfuirufen der Kommunisten wird gegen d ie Kommunisten, Sozialisten und Rationalsozialisten der Ausschußantrag angenommen, die Zulassung der Ausgeschlossenen also abgelehnt.
Abg. Frick (R. S.) beantragt nunmehr, den früher abgelebten Antrag auf Amnestie der politischen Gefangenen nochmals dem Rechtsaus- schaß zu überweisen. Die Situation habe sich jetzt insofern geändert als am Donnerstag der Reichstag mit der Annahme des Dawesgutachtens auch die separatrstischen Landesverräter amneftieren werde.
Als Präsident Wallraf fragte, ob niemand gegen dre Uebertoeifung des von den Ttationalsozialisten eingebrachten Amnestte- antrages an den Ausschuß widerspricht, erhob Abgeordneter Brodaus (Dem.) Widerspruch und machte bamit die Erledigung des Antrages in dieser Sitzung unmöglich. Dieser Widerspruch führte
zu unerhörten Szenen«
Don den Kommunisten und Rationalsozia- listen wurden Pfuirufe und laute Drohungen ge
174. Jahrgang T----------
MtzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhefsen
—vruSnndVerlag, vriihl'fche Univerfilätr-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange in Sieben. 5chnftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7.
Der Tag der Entscheidung
Die Lage noch immer ungeklärt.
Donnerstag, 28. August
Annahme von W- für die Tagcsnum^^u zum Nachmittag
» ohnejedeDerbindlichK^ preis für 1 mm höhe
für Anzeigen von 27 mm
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ln Tiehmer - U Krählung .Der u eines von Ws (Dunb ist, Der. K dH zusammen» Ne und Abgründe unl> besser machen, R hat Auch tzn Don Lieb uni) "s erstgenannte ün ngen erschienen >e Erzählungen, bte verdienten Anklang
Kalender aus das htum und für alle wische Gedanke mit zeln geschlagen hat a Ocherwih. Lerlaz reis 1 Wl. ßausbühne", di» [eben und im Derürg erschienen tfl (Preis msche Spiele für den agung heraus, .dah Heaters nicht besieg mchne vieler kleines iber Ärdfe, bab die inö Land, Familie m. der ÄMteMvu echche und technisch ne ‘Blüte und Frucht" \ er eme Leihe werb hier zusammenstellte, euem Leben erfüllen Zmaterial geben, das iti und durch ferne für die Kreise, denen >en Wert besitzt Das t heiteren Dresdener 48 W origt* T cllägestattet ist, ist tscher Hauskunst, vor ihre HauÄühnemr er roerben fie ^ os dem Dimsch «r Ü entspricht
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