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tzmser-Straße 33, gegen den bereits ein Dis-- iplinarderfahren wegen Beteiligung an den großen Ahrendiebstählen in den O-- FrankfurtBasel schwebt, wurde in der letzten Nacht dabei überrascht, als er einen Einbruch in eine Eisenbahngüter­dalle verübte. Er wurde festgenommen und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

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Giehen, den 19. Juni 1924.

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11 tilge Fraktionen Protest ein. Inzwischen Hut Irian sich nach anderen geeigneten Kandidaten luingesehen und war auch an den Oberpräsiden-- jlcn der Provinz Hessen-Nassau, Dr. Schwa n - Id er in Cassel, herangetreten. Wie wir aus gut Imterrichteter Quelle erfahren, ist aber Dr. bchwander^richtgeneigt, sein Casseler Amt mit dem Frankfurter Oberbürgermeister­posten zu vertauschen. Wahrscheinlich wird man nun, da die Zeit drängt, doch Herrn Boigt vieder wählen. Auf dem Bahnhof D o n a - mes wurden in den letzten Nächten mehrere Güterwagen beraubt. Als Täter er» nüttelte die Kriminalpolizei im Stadtteil Bo- names einen Eisenbahner und vier

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Knnst und Wifferrschaft.

Entdeckung eines vorchristlichen Arnen- friedhofs.

Wie die Montagspost" aus Hamburg meldet, wurde im Dorfe Sprötze im Kreise Harburg ein umfangreicher Ll r n e g s r i e d h v f auf- gefunden. Auf eiirem vier Hektar großen, mit einigen Kiefern g krönten Heidestück wu.den über 50 Grabstätten freigelegt. Die Urmn en hasten Menschrnasche und einige Eisenteile. Dieser Fned-- hof dürste einige Jahrhunderte vor Cbristi Ge­burt angelegt worden sein.

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Aus oH?r Welt.

Eine Fallschirm-Artistin tödlich abgestürzt.

Leipzig, 23. Juni. Auf dem h'.eügen F ag» Platz stürzte die Artistin Schindler bei ünem Fullschir.nabsprung aus 2 0 0 Meter H öpe ? u Boden uno blieb zerschmettert liegen. Der Fallschirm hatte sich nicht geöffnet.

Großer Unwetterschaden.

Berlin, 23. Juni. Den Blättern zufolge ist die O b e r l a u s i h von einem schweren Un­wetter heimgesucht worden. Eine Reihe von Ortschaften .haben durch Hage-lfälle und Stürme schweren" Schaden erlitten, dec insgesamt auf viele Millionen Goldmark geschätzt

Bekanntmachung.

Polizeivcrordnung

Iber die Einfuhr und Durchfuhr von stischem Fleisch in der vom 1. April 1910 an gültigen Fassung.

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Gerichtssaal.

Wegen Wasserwuchers verurteilt.

Berlin, 23. Juni. Bor dem Amtsgericht Berlin-Mitte hatten sich die beiden Direktoren der Continentalen Wasserwerke, die die Gemeinde Hettstaedt mit Leitungswasser ver­sorgen, wegen Wasserwuchers zu verantwor­ten. Der Friedenspreis von 28 Pfennigen für den Kubikmeter war auf 36 Pfg. heraufgeseht worden. Die beiden Angeklagten wurden zu j e s e ch s M v- naten Gefängnis und 10000 Mk. Geldstrafe verurteilt.

Ein Ehepaar zum Tode verurteilt.

Braunschweig, 23. Juni. Der aus Ober­schlesien ausgewanderte Landarbei er Ernst Hunger und seine Ehefrau, die sich im Elsaß niederlassen wollten, gerieten auf der Wan­derschaft durch Deutschland in die größte Rot. Da ihr sieben Monate altes Kind am meisten zu leiden hatte, legten sie es im Dezember vorigen Jahres auf ein Feld, wo es erfr )ren aufgefunden wurde. Das hiesige Schwurgericht verurteilte die beiden Eltern zum Tode, be­schloß jedoch, ein Begnadigungsgesuch für beide einzuleiten.

iche hielt, die Äülli- getragen ton Schü­ben Dschlllh Hm t 3u[a der Schale l statt, die Begrü- 1 Sr. Allendorf ) ein vom Schüler- Mck eröffnet? die ft. Dreher das

Schwerer Verlust der Mount Everest-Expedition.

L o n d o n, 23. Juni. (WTD.) Dlättermeloun- gen zufolge haben zwei Mitglieder der Mount Everest-Expedition bei dem letz­ten Versuch, den noch nie erreichten Gipfel des Berges zu erreichen, ihr Leben ein gebüßt.

Seeräuber-Frechheit.

Shanghai. 23. Juni. WTB. (Reuter.) Eine Bande von 33 chinesischen See­räubern, die sich an Bord eines kleinen chrne- sischen Dampfers eingeschjfst hatte, zwang den Kapitän des Schiffes, aus den größten Kreu­zer der chinesischen Kriegsmarine, denHai-shi", zuzuhalten, de? sich auf der Höhe von Tschi-fu befand. Sie hofften, das Kriegsschiff zu überrumpeln, da sie vermuteten, daß sich die Mannschaft auf Tlrlaub befinde. Das traf je­doch nicht zu und die Seeräuber wurden ver­trieben. Als sie landen wollten, wurden sie angegriffen und gefangen genommen. Neun Mann, darunter dec Führer der Bande, entka­men jedoch.

Lang-Gons, 83 P.; 10. W. Röhrig, TV. Holzheim, und R. Zeih, Tv. Holzham 71 P.: 13. W. iLaux. Tv. Holzheim, 65 P.; 14. W Drück, Tv. Lang- Göns, 63 P.: 15. A Diehl Tv. Holzheim, und W. Dern. Tv. Lang-Gons, 62 P.; 16. Ehr. Schäfer, Tv. Grüningen, 61 P.: 19. O. Wagner, Tv. Mu- schenheim, 58 P.; 22. F. Röhrig, Tv. Holzheim, 55 P.: 23. F. Werfel, Tv. Eberstadt, 54 P.: 25. O. Artz, Tv. Lang-Göns, 52 P.

Schüler (97 Bewerber, 77 Sieger): 1. H. Müller, Tv. Holzheun, 99 P.: 2. F. Reih, Tv. Holzheim, 96 P.: 3. I. Scheibe!, Tv. Rieder- Mörlen, 92 P.; 5. W. Dreier, Tv. Lang-Göns, 84 P.: 6. E. Weil, Tv. Muschenheim, 83 P.; 12. O. Dingel, Tv. Holzheim 74 P.: 15. E. Hsck, Tv. Lang-Göns, 71 P.; 17. E. Fay, Tv. Grünin- gen, 69 P.; 18. H. Jung, Tv. Holzheim, 68 ,P.; 19. O. Decker, Tv. Grüningen, 67 P.; 27. W. Decker, Tv. Muschenheim und W. Lauber, Tv. Lang-Göns, 59 P.: 28. H. Weil, Tv. Maschen- "heim, 58 P_; 30. W. Hofmann, Tv. Grüningen, 56 P.: 31. K. Wenzel, Tv. Lang-Göns, 55 32. A Wedemann, Tv. Eberstadt, 54 P.: 33. C. März, Tv. Lang-Göns, A. Drrgk, Tv. Lang-Göns und E. Mörler, Tv. Holzheim, 53 P.: 36. W. Dender, Tv. Grüningen, und K. Becker, Tv. Ma­schenheim, 50. P.: 38. W. Haus, Tv. Muschen­heim, und H. Dender, Tv. EBerstadt, 48. P.

4><100°Meter- Staffel: Aktive Tur­ner: 1. Sieger Tv. 1860 Bad-Rauheim: Jugend­klasse: 1. Tv. 1860 Bad-Rauheim, 2. Tv. Stein­furth, 3. Tv. Kirchgöns.

Die Sieger in der Dierpndzwanzig-Stunden- Fahrt im Taunus.

Frankfurt a. M, 24. Hani. Gestern abend hat im Frankfurter Hof die Preisverteilung für die Sieger in der vom Frankfurter Automobilklub veranstalteten Bierundzwanzig-Stun- den-Fahrt im Taunus stattgefunden. Den 39 Preisträgern wurde die goldene Ehrenmedaille verliehen. Ferner wurden zahlreiche Zusahehren- preise auf Grund der Ausscheidungsprüfung zuer­kannt. Es erhielten erste Preise: Klasse A: Jörns auf Opel, Kl. B: Siebe! auf Simson, Kl. C: M. Folville auf Lancia, Kl. E: Cleer auf Stöver, Klasse F: Ingenieur Zwick auf May­bach. Ferne.' wurden 6 zweite, 6 dritte und 5 vierte Zusahehrenpreise, 4 Teampreise und 8 Sonder­preise der Industrie zuerkannt. Die silberne Me­daille erhielten sieben Fahrer.

Auf Beschluß der Stadtverordneten-Ber- sammlung und mit Genehmigung Hessischen Ministeriums des Innern vom 15. März 1910/3. Juni 1924 wird auf Grund des Artikels 1 des Gesetzes, die Ausführung des Reichsgesehes über die Schlachtvieh- Md Fleischbeschau betreffend, vom 4. April 1903 und des Artikels 129 ac der Städte- | ordnung bestimmt:

§ 1. Alles nicht im öffentlichen für die 5tadt Giehen errichteten Schlachthof aus­geschlachtete frische Fleisch darf in den Stadt­bezirk nur dann eingeführt und daselbst verwendet werden, wenn durch eine amtliche Nachuntersuchung festgestellt wird, dah die

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vor den ist, aber die Eigenschaften frischen ffinen ^Fleisches im wesentlichen beibehalten hat oder die vän-/ »durch entsprechende Behandlung wiederge- 4 dl poi-uiig les ©innen kann, wie dies durch Gefrierenlaffen, r .. L;,- auch '/durch oberflächliche Behandlung mit Salz, Fucker oder anderen chemischen Stoffen, »durch blohes Räuchern, durch Einlegen in |(Eipg, durch Einhüllung in Fett, Gelatine oder lindere, nur den Luftabschluß bezweckende Stoffe möglich ist. 5138B

Die §§ 2-10 bleiben unverändert.

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Turnen. Sport und Spiel

Turn-Berein von 1846 Gießen Sieger im Faustball-Pokal-Wsttkampf.

Am Sonntag morgen 8.30, von herrlichem Detter begünstigt, begannen die Vorspiele zu km vom T. V. 1 8 4 6 veranstalteten Faust- dall-Pokal-Wettkampf, an dem folgende Vereine des 9. Kreises Mittelrhein teilnahmen: V. Herborn, Bad-Homburg v. d. H., Büdes­heim, Mühlen, M. T. V. und T. B. 1846 Gießen. Nachmittags 2 Uhr standen sich zum letzten Vor­spiel die Mannschaften des T. V. Herborn und Dad-Homburg gegenüber. Herborn konnte es stdoch nicht verhindern, den Sieg mit 38 bis 44 Punkten den Hornbergern zu überlassen. Rach einer Pause von 15 Minuten traten die in den Vorspielen noch unbesiegten Mannschaften des V. Dad-Homburg und Gießen 1846 zum Cnt- fcheidungsspiel an. Zwei ehrgeizige, fast gleich­wertige Mannschaften maßen sich im Kampf um die Palme. Bei Halbzeit hatte Giehen einen Vorsprung von 5 Punkten. Kurz nach Wieder­beginn holte Homburg überraschend 3 Punkte auf. Icht ging es hart auf hart. Homburg spielte jetzt unruhig, Gießen konnte seinen Vorsprung auf 12 Punkte vergrößern, und mit dem Schlußpfiff des Schiedsrichters endete mit 28:40 Punkten für Gießen das schöne Spiel. Die Mannschaft des T. V. 1846 in der Aufstellung Reih, Geismar,

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sich fort. Außerdem ist viel Vieh ertrunken.

Vier Menschen ertrunken.

Danzig. 23. Juni. (Priv.-Tel.) In der Nähe der Mündung der Mv11lauin die Weich­sel kenterte ein mit neun Personen besetztes Doot, Vier der Insassen, drei Mädchen und ein junger Mann, ertranken, während die übrigen von Schiffern und Schutzpolizisten gerettet wurden.

Lchlachttiere, von denen dieses Fleisch her. rührt, der nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung unterlegen haben und hierbei richt beanstandet worden sind, sowie dah dieses Fleisch inzwischen nicht verdorben ist, noch auch sonst eine gesundheitsschädliche Veränderung seiner Beschaffenheit erlitten hat. Untersuchungspflichtig ist alles Fleisch, das nach § 1 des Reichsfleischbeschaugesehes dec Beschau unterliegt Hierzu gehört auch alles Fleisch, welches zwar einer aus die Halt­barkeit einwirkendenBehandlung unterzogen

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big ist, in einem Orte, wo seit 22 Jahren ein rüh­riger Verein treu und unentwegt dankenswerte turnerische Kleinarbeit leistet, a.uch einmal durch eine größere eindrucksvolle Veranstaltung )ür die deutsche Tumsache zu werben, um so auch die noch abseits stehenden Volkskreise für die Aufgaben und Ziele der deutschen Turnerschaft zu begeistern. Dank der umsichtigen Vorbereitung seitens des hie­sigen Turnvereins konnte das Fest einen erfolg­reichen Verlauf nehmen.

Das Wettumen, ein volkstümlicher Fünfkampf (Stabhochsprung, Weitsprung, Laufen, Kugel­stoßen, Freiübung), ging unter Leitung der De° 'zii.lstumw^r.e Hartmann (Dad-Rauheim) und Lang (Lang-Göns) flott vonftatten und zeigte in den Gesamtergebnissen recht ansehnliche Geltun­gen. Während die Jugend ihre Kräfte edlem Wett­streite maß, versammelten sich die Aelteren un schlichten Gotteshause, wo Psarrer Döring das große Werk Hahns so recht dem Verständnis seiner Hörer nahezubnngen verstand. Rachmittags er­freute em stattlicher Festzug sämtlicher Turner und der Ortsvereine die inzwischen auch,von außerhalb in großer Zahl herbeigeeilten Festbesucher. Auf dem Festplay angekommen, begrüßten der Vor­sitzende des hiesigen Turnvereins, H. Eifer, und der Dezirksvertreter, Studienrat Schuchmann (Friedberg), Gäste und Einwohnerschaft, worauf die von der Firma Hisgen (Lich) gelieferte kunstvolle Fahne in eindrucksvoller Handlung ihre Weihe empfing und dem Turnverein Muschenheim von den Frauen des Ortes überreicht wurde. Zu einer erhebenden Feierlichkeit gestaltete sich dann noch die Ehrung des 1. Dezirksturnwarts Hart­mann (Dad-Rauheim), der nunmehr schon 25 Jahre sein Amt in vorbildlicher Treue bekleidet. Der Dezirksvertreter überreichte dem Jubilar eine kunstvolle Urkunde unter den begeisterten®ut- Heil"-Rufen der etwa 300 Turner des Bezirks, die zu den allgemeinen Freiübungen ange­treten waren. Bei Musikbegleitung und trefflicher Ausführung verfehlten diese ihre Wirkung auf dre zahlreiche Zuschauer nicht. Diel Anklang fanden dann bis zur Siegerverkündigung noch die turne­rischen Sonderdarbietungen, wie ein wohlgelunge­ner Reigen der Muschmheimer Festjungfrauen, das Geräteturnen der geübteren Turner des Be­zirks (u. a. Richter Dad-Rauheim), die Pendelstaf­feln 4ma! 100 Meter. Auch der ©cfang'cereinLie­derkranz" Muschenheim. der mit seinen stimmungs­vollen Chören das Volksfest verschönern half, darf nicht vergessen werden.

Der nachfolgende Auszug aus der (Sie­ger! t ft e bringt außer den drei ersten Siegern jeder Stufe nur noch die Ramen der Preisträger, die den im Kreise Gießen gelegenen Bezirks ver­einen angeboren:

Aktive Turner (39 Bewerber, 21 Sie­ger) : 1. Sieger R. Kaiser, Tv. Lang-Gons, 81 P.: 2. R. Grünebaum, Tv. Lang-Göns, und G. Hof­mann, Tv. Muschenheim, 69 P.,' 3. H. Mayer, Tgm. Friedberg, 63 P.; 6. G. Müller, Tv. Holz­heim, und R. Klee Tv. Holzheim, 64 P.; 10. R. Lüdge, Tv.' Lang-Göns, 58 P.: 13. W. Debus, Tv. Eberstadt, 55 P.

Hugendturnen Oberstufe (42 Be­werber, 31 Sieger): 1. H. Fisch, T. u. Spv.,Butz­bach, 97 P; 2. W. Drücke! Tv. Lang-Gons, 92 P: 3. W. Beppler, Tv. Lang-Göns, 88 P.; 10. W. Weil, Tv. Lang-Göns, 69 P.: 11. R. Jung, Tv. Holzheim, 67 P.; 13. H. Ei'er, Tv. Muschenheim, 64 P.: 14. A. Rückei, Tv. Muschen­heim. 60 P.: 16. W. Glaum, Tv. Holzheim, 58 P.; 17. R. Wirth, Tv. Muschenheim 57 P.: 18. H. Hofmann Tv. Muschenheim. 55. P. 19. R. Müll. Tv. Holzheim, 53 P.: 21. W. Hofmann, Tv. Grü­ningen, 51 P.: 22. E. Wagner, Tv. Lang-Göns, 50 P. !

Iugendturner, Unterstufe (58 Be­werber, 41 Sieger): 1. R. Faah, Tv. Dad-Rau- heim,, und W. Schäfer, Tgm. Frie>berg, 95 P.' 2. F. Metzger, Tv. Münzenberv 92 P.; 3. G. Decker, Tv. Gambach, 88 P.; 5. W. Schmidt, Tv.

2l«s dem -tmtsverknndigun^sblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatr Rr. 4 1 vom 20. Juni enthält: B.an.Hilfeleistung Statistik der Streiks und Aussperrungen. Anbauflächenerhebung. Pflege der schulentlasi fenen Jugend. Feldbereinigung Lauter. Schweinerotlauf in Gießen.

Verantwortlich für Politik und Feuilleton:

I. V.: Heinz Gorrenz.

Loh, Freitag, Philipp zeigte keinen schwachen fßunft. Sehr bewundernswert war das ruhige, erakte Zuspiel. Rach dem Spiel sprach der erste Sprecher des T. V. 1846, Universitäts-Oberinspek­tor Erle, an Ramen .des Vereins beiden Mannschaften für das schöne Spiel den Dank aus und überreichte. der siegenden Mannschaft mit treffenden Worten über ihre Tätigkeit als Anhänger der Deutschen Turnerschaft den Pokal.

Dezirksturnen des 5. Bezirks der D. T.

4 Muschenheim, 22. Juni. Wenn der 5. Bezirk im Surngau Hessen die Durchführung feines diesjährigen volkstümlichen Bezirksturnens dem Tv. 2N u s ch e n h e i m übertragen hat, fo war dafür die Erkenntnis maßgebend, daß es nottoen-

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Die Stadt Giehen erhebt laut Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 20. Juni 1924 mit Genehmigung des Ministeriums des Innern im Monat Juli 1924 eine vorläufige Gewerbesteuer für das Rechnungsjahr 1924 nach den Grund­sätzen, die nach dem vorläufigen Finanz- geseh und dem Gesetze über die vorläufige Gewerbesteuer vom 27. März 1924 für die staatliche Gewerbesteuer gelten, wie folgt:

DiezumonatlichenDorauszahlungen Verpflichteten haben als städtische Ge­werbesteuer bis zum 10. Juli 1924 <Schon- frift bis zum 17. Juli) den gleichen Be­trag an die Finanzkaffe Gießen zu zahlen, den sie zum gleichen Termin als staatliche Gewerbesteuer zu entrichten haben.

Die zu vierteljährlichen Voraus­zahlungen Verpflichteten haben als städtische Gewerbesteuer bis zum 10. Juli (Schonfrist bis zum 17. Juli) ein Drittel desjenigen Betrags an die Finanzkaffe Gießen zu zahlen, den sie zum gleichen Termin als staatliche Gewerbesteuer zu entrichten haben.

Die Zustellung eines Steuerbescheids erfolgt nicht.

Giehen, den 23. Juni 1924. 5139B

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