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Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a.
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waren namentlich Gelsenkirchen und Harpener, während die anderen Werte dieses .Gebietes in ziemlich fester Haltung verkehrten. Sud) für Schiffahrtswerte sali sich, wie man hörte, das Ausland sehr stark intereisieren. so daß auch diese Papiere anfänglich im Kurse gewinnen tonnten. Der Bankaktienmarkt war etwas beweglicher, bei allerdings nur minimalen Kursbes.e.u gen. ^Luf dem Einheitsm ar kt der Industrie- Papiere waren die Kursvermrderungen rächt sebr bedeutend, die Grundstimmung fest. Das Geschäft blieb ruhig. Der deutsche Anleihemarkt hat sehr viel an Dedeutuna etngebüht, deutsche Renten sind weiter vernacMssigt. 3m weiteren Verlaufe blieb das Geschäft lebhaft, wobei besonders Anilinwerte unter weiterer,Bevorzugung neue Steigerungen erzielten. Die übrigen Gebiete verkehrten in ruhiger fester Haltung. Der Geldmarkt war kaum verändert. Monatsgeld 11 bis 12 Pro-. Die Lage im Devisenverkehr hat keine Deränderung zu verzeichnen. Die europäischen Valuten liegen gegenüber dem Dollar fest, so stellte sich die Mark aus 4,199, der Pariser Franken auf 18,55 gegen Dollar und auf 87,35 gegen London. Das Pfund stellt sich auf einen Dollar-Gegenwert von 4,71.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „(SieDmer Anzeiger") Frankfurt o. M., 22. Dez. Cs wurden notiert: Weizen. Wetterauer 21,50 bis 24,50 Wk., Roggen, inländischer 21,50 bis 24, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 29, Hafer, inländischer 18 bis 22,50, Mais (gelb) 21,50 bis 22, Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 39,25 bis 41. Roggenmehl 34,50 bis 37,50, Weizenkleie 13,50, Roggen- kleie 12,60 bis 12,75, Erbsen 30-38, Linsen 45 bis 50. Heu, süddeutsches, gut und trocken 10. Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6,50, Treber, ge° trocknet 21,25 bis 21,50 Mk. Tendenz: fest.
Frankfurter Schlachtoiehmarkt.
Frankfurt a. M., 22. Dez. (Eig. Draht- bericht des „Gieß. Anz.".) Ausgetrieben waren: 1216 Rinder, darunter 268 Ochsen, 46 Bullen. 902 Färsen und Kühe, 914 Kälber, 484 Schafe, 1876 Schweine. Es wurden notiert: Ochsens vollfleischige, ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 50 bis 56 Wk.: junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 44 biä_ 50; mäßig ge-4 nährte junge und gut genährte ältere 30 bis 40. Bullen: vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 43 bis 47; dollfleischige jüngere 37 bis 42. Färsen und Kühe: vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 bis 55: vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten I Schlachtwerts bis zu 7 3ahren 38 bis 46; wenig gut entwickelte Färsen 37 bis 47; ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 30 bis 37; mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 28; gering genährte Kühe und Färsen 10 bis 18. Kälber: feinste Wastkälber 70 bis 76; mittlere Mast- und beste Saugkälber 64 bis 70; geringere Mast-- und gute Saugkälber 55 bis 63; geringe Saugkälber 45 bis 52. Schafe: Wastläm- mer und Masthämmel 35 bis 40; geringere Mast- hämmel und Schafe 30 bis 35: mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 20 bis 25. — Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 78 bis 80; unter 80 Kilogramm 70 bis 78; von 100 bis 120 Kilogramm 78 bis 80; von 120 bis 150 Kilogramm 78 bis 80; Fettschweine über 150 Kilogramm 78 bis 80; unreine Sauen und schntttene Eber 60 bis 70 Mk. Marktverkauf: Rm- der bei langsamem, Kleinvieh und Schweine bet lebhaftem Handel geräumt.
Letzte Nachrichten, hoefchs Vesrich am Wai d' Orsay Völlige Vcrdrchtrn!) der Tatsachen.
Paris, 22. Dez. (Tll.) „©re Rouvelle" bestätigt, daß der deutsche Botschafter v. H o e s ch vorgestern am Ouai d'Orsay die Forderung auf Räumung der Kölner Zone für den 10. Januar erhoben hat. Eine solche Forderung, so schreibt das Blatt in einem offiziösen Kommentar, lasse I sich weder mit technischen noch irgendwelchen tatsächlichen Gründen rechtfertigen, auch vom juristischen Standpunkt nicht, weil die laut den Bestimmungen des Vertrags vorgesehenen Körperschaften, die nach dem Abzug der engllschen Truppen die Abrüstungskontrolle im besetzten Gebiet übernehmen sollen, noch nicht gebildet worden seien. Tat'ache ist ferner, daß auf der Londoner Konferenz mit den deutschen Vertretern verabredet wurde, daß die Verbündeten sich vor dem 10. Januar über ein Verfahren verständigen, um die Rücksichten auf die Verteidigung Frankreichs mit der Auslegung der bestehenden Verträge in Einklang zu bringen. Die Forderung der Wilhelmstrahe sei daher in diplomatischer Hinsicht unannehmbar. In moralischer Hinsicht sei sie aus dem einfachen Grunde nicht annehmbar, well sie ' bei der französischen Regierung ein Gefühl der Schwäche vorausseht. Das Blatt erinnert an &ie Verdienste Herriots auf außenpolitischem Gebiet und versucht festzustellen, daß die Polllll der französischen Regierung in den lebten Monaten zu einer merklichen Entspannung in Europa geführt hot. Man könne sich dem Ergebnis nicht Der* ' schließen, daß Deutschland sich von der Dersöh- ' nungspolitik abzuwenden scheint.
Die Kältewelle In Amerika.
t Reu York , 22. Dez. (TU.) Die schweren i Stürme in den Mittelstaaten richten immer größeren Schaden an. Das Thermometer zeigte über 30 Gra d unter Rull. Die telepho- ni'che Verbindung zwischen Reupock und den westlichen Saften und S ädten ist viel ach unterbrochen. Die Kältewelle hat bereits 9 2 Todesfälle und Sachschaden in Hohe Mm 10 Mill onen Dollar verursacht. In einigen Stad- ' ten ist die Temperatur sogar auf 35 Grad <v» fünfen.
fcmSion atS Pvlarfvrfcyer nocy eine groye <zu- !unft vor sich hat, und man wird aufmerksam auch auf seine künftigen Werke achten mtijen. 1350
Schöne Literatur.
—- Die wertvolle Sammlung llassischer Lhrik deS Stuttgarter Verlags Strecker & Schröder hat noch vor Iahresschluh durch vier neue Bände eine wertvolle Bereicherung erfahren. Professor v. ®untrer, der Vorsitzende des Schillervereins, hat eine Anthologie Schillerscher Gedichte veranstaltet, die die hergebrachte zeitliche Reihenfolge einhält. Eine ausgezeichnete, das Wesentliche, Ewige in den hinreißenden, bezwingend schönen und tief.n Dichtungen Schillers sorgsam herausschälende E nleitung und gu e Bilderprodukt.onen zeichnen n ben d r ge ch.nack- vollen. würdigen Ausstattung den Band aus. Das gleiche ist auch von den drei and.rn Bänden zu sagen, von denen der eine eine außerordentlich vielseitige Auswahl der Dichtungen Hebbels, ein anderer die wundersam verllärte, naturerfassende Lhr.k Lenaus in einer Auswahl gibt. Der letzte schließlich bietet das Schönste von den allen deutschen Volksliedern, die die Romantiker Arnim und Brentano in „Des Knaben Wunderhorn" zusammengestellt haben, der köstlichste Schatz alter Poesie, dessen Aufnahme in jedes deutsche Haus schon Goethe gewünscht hat. 1576/1584
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Berliner HandciSqesellschafl Tonnncrz- und Privat-Bank Sarmft und Naiionalbauk . Deutsche Bonk........
Deutsche Bereu,Sbauk . . . . DiSconto Commandit . • . Mci.illdank...........
Miltcldeui'cke Treditbank. . Lcsleiieichiiche (Srebitanftalt Westban!...........
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Homburg Amerika Valet. . . viorddeuiicher Lloyd Lberamlsche Werke AlbtN Zementwerk Heidelberg . , Vbilivv Holjmann .....
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Franksurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . Metallgesell'chaft fttantfnri. Sei Union A.-iS. . . , . (bub-abrtf Herz......
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! Zustenabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik W.iadaufel . . .
Berlin, 22. Dez. Trotz der bevorstehenden Feiertage entwickelte sich an der Vorbörse am M o n t a n m a r k t ein sehr lebhaftes Geschäft, wobei Phönix und Rheinstahl im Vordergründe des Interesses standen. Bei Festsetzung der ersten Kurse stellte sich jedoch heraus, dass ziemlich viel Mater! a' herausgetommen war, und es entwickelte 'ich infolgedessen in Montanwerten eine ziemlich bedeutende Abschwächung. Rament- lich Stinneswerte mußten sich große Kurseinbußen gefallen fa fen, aber auch Harpener setzten wesentlich schwächer ein, waren dann allerdings gesucht. Immerhin gibt die Entwicklung der internationalen Verhandlungen und namentlich die Tat ache einer Verständigung zwischen der Cisen- industr'e und der weiterverarbeitenden Industrie dem Markt einen guten Rückhalt. Auf den übrigen Märkten machte sich die Feiertagsstimmung eher bemerkbar, nur bei Farbwerten nicht Im übrigen fand das heraus kommende Material überall gute Aufnahme. In Schiffahrtswerten blieb das Geschäft lebhaft. Zu höheren Kursen gesucht sind Erdölaktien. Am Markt der heimischen Renten blieb das Geschäft still. Die Kurse haben chre Freitagavancen wieder verloren. Der Geldmarkt liegt unverändert. Am internationalen Devisenmarkt zeigten sich keine wesentlichen Veränderungen, die europäischen Edelvaluten bleiben fest.
Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Fi an kfurt a. M, 22 Dez Tendenz fest. Die Börse eröffnete die neue Woche in recht angeregter Stimmung, wobei bemerkenswert erscheint, daß die Abwendung des Ge-
mit einer so hohen Charakterisierungs- und Gestaltungskraft, daß man als Leser In unmittelbare Beziehung zu den Personen ihres Romans tritt 1532
• Heinrich Federer, Papst und Kaiser im Dorf. Roman (Grolesche Sammlung von Werken ze tgenössischer Schriftsteller. Band 158.) Berl.n, G. Grfte. DiS kleine Dorf Lustigern millen in den Soggertb irger Wiesen bekommt einen neuen Psaner, eine i gar streitbaren Herrn, der nicht nur ein warmes Herz für seine Pf.inlinder hat. sondern auch den Ehrgeiz, feiner Kirche Allgewalt und Größe herrliche Erscheinung werden zu lassen. Das Dorf hat ab.r einen Kaiser; in einem alten acht ig äh igen Ammann Eorneli. der sich vom Hirtonbaben durch Fleiß und Sparsamkeit, Zähigkeit und konser- var veS Allschw iy.rtum e np rg?arbe tei hat; er hat als Ammann und K.rchenrat auch in all n weltlichen Angftegenheiten der Ki che mit;u- reden. Zw sch n d e'en beiden w inder> V. cha a'- ter siebten Persönlich! itei ent pinn sch nun en st ller und h fiig-r Kampf, in den dec Pfarr r sck^.eßllch unterliegt, weil er mit Li't und Ge- wall seinem Dorfkirchlein einen höheren Turm aussetzen will. Federers fettens Dichteckrast offerbirt mit tiefem Blick das I'.ench ich-Allzu- menschlchr in sein an Gestalten so weit,sistig daß dies kleine Geschehen, das Rinnen um die Macht
besteht bereue setr lehr langer Zeit eine intime Verbindung der beiden Banken, deren Verwcll- tungen schon seit der Gründung vor dem Iahr 1810 zusammengearbellet haben.
»Ludwig Ganz A. G., Mainz. Die Goldmarkeröffnungsbilanz weist nach einer Debitorenrücklage von 600 000 Mk. für die tm verflossenen Iahre entstandenen Verluste ein Gold- vermögen von 600 000 Rm. aus. Das Stamm- aktienkapital von 242 Will. Pm. wird tm Verhältnis von 500:1 auf 484 000 Grn. umgestelll, und das Vorzugsaktienkapllal von 8 Mill. Pm. auf 16 000 Rm., so daß ein Aktienkapital von 500 000 Rm. verbleibt gegenüber 2 Mill. Mk. im Iahre 1913. Der gesetzlichen Rücklage werden 100 000 Ml. überwiesen. Die schweren Verluste der Gesellschaft kommen daher in einer Ermäßigung des Kapitals auf ein Viertel des Vorkriegsstandes zum Ausdruck.
Börsenkurse.
schäfteS vom Mvnranmarkr archätt «S sich in vcrstäicktem Umfange den niedriger an Kurse stehenden Anilin- und Elektrv- werten zuwendet. Unter dem Einfluß des leichten Geldstandes gestaltete sich bei Vorliegen großer Kaufaufträge das Geschäft recht lebhaft, und die Steigerung?n setzten auf den Hauptmärr- ten von neuem kräftig ein. Die Führung hatten sowohl bei den Kursavancen, als auch tm^ Umfange des Geschäfts die chemischen Aktien, für die namentlich französische Finonzkreise als Käufer auf traten. Die Kursgewinne, die diese ‘TEtertc zu verzeichnen hatten, gingen bis zu 4 Dill. Prozent. Daneben waren auch Elektrowerte gefragt und höher. Dagegen lagen die führenden Montanwerte etwas schwächer auf neue Gewinn- leaüfationen hin und Haupt'ächlich infolge W« lassens der starken Auslands kaufe. Sehr gedrückt
sahes, der gleichen Zeit im Iahre 1914. Das dritte Quartal zeigt das gleiche Bild. Für die Monate August und September liegen bisher nur die Ergebnisse der Zentralstelle vor, die aber weiter erheblich gestiegen sind. Dennoch konnten Gewinne im Bankgeschäft nur aus Teilgebieten der allgemeinen Tätigkeit gezogen werden. Das Effektengeschäft erbrachte bei der verödeten Lage der Börsen so gut wie keine Erträge, das Smis- sionsgeschäft lag dementsprechend naturgemäß gleichfalls vollkommen still. Die erzielen Gewinne konnten daher lediglich aus dem Konto- Korrent-Geschäft erübrigt werden, während das Deviscn-Arbttrage-Gcschäft ebenfalls weggefallen fei. Es sei bedauerlich, daß bei diesen Verhältnissen die Dankbedingungen unverhältnismäßig scharf waren und im Vergleich zur Tratz- fähigkell der Wirtschaft noch heute sind. Die Danken hätten in den letzten Monaten hier jedoch bereits einen erheblichen Abbau vollzogen, der weiter durchgeführt werden wird. — Die Verschmelzung der Württembergischen Der- einsbank mit der Deutschen Dank wurde einstimmig genehmigt. Der Aktienaustausch erfolgt derart, daß auf 4 Vereinsbank-Aktien eine Deutsche Dank-Aktie gewährt wird. Wie bekannt.
(9n Billionen Mark auf jebrfitft voeno^Atre«, London, Hem York. Jovan, Rio de 3a.ietro für eine Etndeü Men und Budapest iür 100000 Lindenen, alle« übrige hit 100 Einheiten.» Telegraphische Auszahlung.
von Well und Kirche im Dörftetn für die ganzes i 1 Grde gilt Ewigkeitefchausn durchdringt mit köstlichem Humor und warmem Herzen das bunte Spiel der Menschlein.
* E.ne r.izcn.e Skizzenmappe, em Lagemcy aus Sommer und Sonne, breitet Heinrich -3er3 I faulen in einem schmalen Bündchen „5> i e c P i tz- weagasse'' vor uns aus. Behaglich bi^ermeie- rische Gestalt, so treten sie vor uns hm, die Leute aus der Spitzweggasse, die Menschen, die der Dichter lieb hatte, sinnig geschildert in ihrem Geben und Streben. Ein humorvolles Buh, das stilles Glück und inneren Sonnensch.in g bt. ilnö die Erzählung „Der kleine ülmweg' werden alle gern zur Hand nehmen, d.e des Dichters stille Art liebgewonnen haben. Nichts Aufregend^ die man gern haben muß. (Verlag ^sel si Pustet I in Kempten.) . J1,56^
* Marietta Schaginian: „Abenteuer einer Dam e". ülebersetzt aus dem Russischen von Maria Einstein. (Malik-Verlag, Berlin). In äußerst lebendigen, packenden Bildern führt der Roman von der Vorkriegszeit in die Tage der russischen Revolution. Mit hoher dichterischer Gestaltungskraft hat die D^fafs^in die einzelnen Figuren herausgemeisZelt Die Abenteuer einer Dame der russischen Gesellschaft, die, zuletzt verlassen von allen, I
gegen die Kreise richtet, in denen die Wahrheit nicht gesagt werden durfte, wo nur Heuchlet und Schein herrschte, werden zum Erlebnis. Er-
'«-MN -l»-s b-!-nd°r«> Hi^>-l,-S b-dars I H-ndlssng. °"l°S22
geh. j- 3 Wk. Cie sind feit tangem S°,ch-tzt v°n SulmöJMatrn Waffen-
als Sammelschrein erlesener literarischer Kostbar- verschiedenen Pro'sadichtungen
ketten, sorafällig ausgewahtt und eingeleitet durch M^Aus^den ieide-
dn paarmrze, treff ende Sätze, wie sie nur tiefste stürze! — Als ülebermensch steigt
von Zra n?ois, von der der schmucke Band Mieten" taucht
fien^manS Schönen 7echn°t' dUnmenichlichk°i.'d°s Krieges v°n neuem
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und tief menschlich empfunden, spricht in feinen überaus köstliche Orgien e • Baptist Dichtungen, die immer, wenn sie auch m die tief- 21 SJAurai^r Herder ©ebunöen in
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totocrmut^ge. auf tot «baba» ^itm uni) cignct „ch varzuglich zu Geschenk- Aaturbetrachtung zielende Gcdankenwell goß, m 1487
haben in dem sprachgcwall g:n Oesterrcicher 6tueut:11'
Franz Spunda einen kongmialm ülebersetzer „„, ,r ,
gefunden. Spunda konnte sich dank seiner eigenen
dichterischen Einstellung m ganz eigenem Maß „uLLniiftOnEn,
in die reine Sphäre Leopardischer Philosophie ^om Eisenerz b erg b au rm Lah n einfüblen und eine Rachdichtung schassen, die und Dillgebiet und in Oberheif uns erst den ganzen ß^barbi offeibart Der Dte Lage deS Eis^nsteinmartteS rrn Lah^ll- Leipziger Wolkenwanderer-Verlag stattete das gebiet im Monat Rovember kann nur alstwst Buch in einer erstaunlichen Harmonie der Farben, Ws^bezeichnet werden, einirgendwie des Satzblldes und Druckes aus, die der Lyrik werter Versand fcmd mchr statt Wenn nicht Leopardis den pi-ächtig konformen Rahmen gibt durch Steuerermäßigung, Herabsetzung des Erz- I ö 1524 ausnohmetarifs und Verringerung der sozialen
. • 2L M Sreb: Robins onade zu Lasten eine Besserung der Selbstkosten ernt ritt, ölst. (Drei-Masken-Verlag in München.) ft kE die jetzige Verlus^iEaft ^ fthle^- (tzne groteske Geschichte, dahingeplaudert in einem dem Absatz nur noch kurze 3«! SetJW" tollen Wirbelwind der Gedanken und Einfälle, muh die Hilfe des Staates einsehen,
verschroben ost und verwirrend in dem turbu- von fetten der Arbeiter
senten Durcheinander der Gestalten und Ereig- auf Urlaub) und von selten des Unternehmers nisse, aber immer spannend und als kraswolle. (ungeheure Verluste durch Aufrechterh^tung bCT dichterisch glänzend gelöste Satire nicht ohne fit!- Betriebe) alles Menschenmogllche geschehen ist.
prnlten Srü"rarunb 1488 Wenn Staat und Kommunen sich nicht entschlie-
k^estfalem'das Land der roten Erde, und den können selbst äußerste Sparsamleit walten zu -einer urv üchsigen, Hellseher schen Dauern, hat lassen, um dadurch allgemein die Möglichkeit zu viele Dichter gefunden, viele Entdecker seiner schaffen, den Steuerdruck zu ermäßigen, ft wach Schönhett feiner Egen art, seit die Droste uns m für ben Eisensteinbergbau eine besondere Steuer- hier ^herrlichen Ltzrik, in den geh iamisvoll ermäßigung geschaffen werden Hmzu ftmmen schaurigen Dalladem in der .Iudenbuche ' von muh die schon sett Moiaaten erhoffte, bisher abex ihrer Heimat fang. Eine besondere Stellung in immer noch ^gebliebene Srajtennd 3 guna ® e dieser reichen Literatur nimmt Alsr.d Funke Lasten des Knappschaftsgesetzes sind ft- Arbett- eln mtt seinen beiden Westfalenromanen „Der nehmer und Arbeitgeber bei der letzigen Lage Bruch im Lande" und ..Der Middel- nicht tragbar. ,
h o f“, beides brette, behaglich ausgesponnene * D i e Deutsche Dank hielt m Berlin Kulturgemälde in einer ir iftvollrn, Lmigen ihre a. v. G. D. ab, die über die Umstellung
Sprache, von emem still^sonn g n Humor durch- auf Goldmark zu beschließen hatte Die vor-
.- •ttert Diese p äeyt gen Menschen, deren trag sche gelegte Gvldmarleroffnungsbilanz, die bekannt- Konflttte mit hohem, sittlichem Ernst gefchick>ert lich ein ülmstellungsverhaltnis des Aktieiikapi-
werden muß jeder [icbg:toinnen, und um dieses tals von 10: 1 vorsieht, wurde einstimmig geneh-
Land, das der Dichter aus tiefem, echt m He mit- migt. Es sand vor Genehmigung der Gol^> aesühl heraus sch Wert, w rd man die beneiden, markbilanz eine Aussprache über die Frage statt, die es ihr eigen nennen. Es sind Bücher für be- inwieweit den Aktionären mit einer günstigeren sinnliche Stunden, frei von der Sensationslust Umstellung, etwa un Verhältnis 8: 1, gebient unserer Tage, aber befreiend und erhebend. Wäre und wie eine solche verändere älmst-el- (Heimat-Verlag für Schule und Haus in H lle lung auf den Kurs der Deutschen Dank-Alllen a. S Preis je Band 4,53 Mk.) 1544/45 eingewirtt hatte. Weit bemerkenswerter clls diese
* Margarete Windthorst, Der Ba- Erörterungen waren jedoch die Ausführungen silisk. (Eaizleinen 4,40 Mk. G. G o e. Berlin) des Dttettors Wassermann über die Ge° Westfalens Adel wuchs aus dem Boden seiner ftaltung des Bankgeschäftes toahrenb des Der- Heimat empor; seit ül.germanenzeiten. Gr sprach laufes des Iahres 1924. Er sühr:e u. a. aus. nur selten von sich selbst. Kein Dichter fand daß die Ziffern der Cröffnungsvaanz per 1. 3a» bisher zu ihm. Aw.garete Windtho.st. selbst nuar 1924 nicht das Bild des Institutes wider- Westfalin in Blut und Seele, wagt jetzt die Tat, spiegeln, wie es heute tatsächlich ist. Die Zif- uns in das Innere dieser Adelswelt, die so fern zu Beginn des Iahres fielen in eine Zett, abseits vom großen Strome liegt, zu führen, die als ülebergangsperiode von wirren In- Am Schicksal eines Grafen Gunther, des Dasilis- slationsverhältnissen zu noch zu ordnenden Berken, dem angeblich der böse Blick zu eigen ist, hältnissen anzusehen ist. Inzwischen konnte tn offenbart sie die versunkene Innerlichkeit und der Wirtschaft von Monat zu Monat eine Des- tiefe Relig osität dieser Menschen, ja gan-er G:- serung tonftatiert werden. Infolgedessen haben schlechter. Die Dichterm zwi igt d es Schicksal die ülmsähc auch rm Dankgewerbe eine nicht — - ... * 1 unbefriedigende Gestattung angenommen. Sie be
tragen bei der Deutschen Dank ^während des ersten Semesters annähernd die Hälfte des ülm-
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