Samstag, 22. November 1924
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
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Wirkung bringen.
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Flettn rrwalze.
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Deutsche gut aus amerifa. Pflanze. Radteil.
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deS llcbcrbrudd und des Unter- bei stillstehender Walze.
so die Wirtschaftlichkeit der grämten Seefchtffatzrt wesentlich erhöhen. e
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Rätsel-Ecke.
Tilbcn-Rätscl (Nr. «.)
— an — Bre — wen - de — de —«
366. 2. Gröhe drucks
Abb. 3. Gröhe des Ueberdrucks und des Unter- drucks dei umlaufender Walze.
Winddruck aus die Walzen nur verschwindend klein sein kann.
Die Warzen werden durchzwei Elektromotoren angelrieben, von denen jeder etwa zehn Pferdestärken entwickelt. Der Sirom für sie wird durch einen mit einer Die'elmafchin« gekuppelten Stromerzeuger gc.ieferl. Die Diesel- ma'chine dient auch, aus eine Schis -schraube wirkend, als HilfSantrieb für das Schiff, wie ihn heutzutage fast alle Segelschiffe hoben, damit sie
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6. 12, 2, 15. 7,
7, 1, 4, 8, 22, 6. 10,
1, 6. 19, 12, 7, 23, 5, 2, 8.
7, 13, 21, 6, 1, 3, 4,
Nr. 276 viertes Blatt
Italienischer Astronom, Deutscher Orientalist, Deutscher Rechtsgelehrter, Aordmnerikanischcr Indionerstamm, Stadt in den russischen Randstaaten, Mineral, Stadt in Ungarn, Fahrzeug, Stadt in Süd-Belgien, Fluh in der Bretagne, Berg in der Bübischen Wüste, Astronomisches Instrument,
Zahlen-Rätsel (Nr. 3.)
1, 2, 3, 4, 5, 6,
7, 8, 9, 4, 3,
9, 7, 6, 10, 2, 9,
5, 11, 12, 13. 4, 8, 2, 8. 4.
8. 7, 14, 4, 15,
4, 16, 17, 8. 2. 1, 6. 5,
11, 3, 16, 14, 4. 8.
7, 18, 11. 6. 19. 4. 16, 7,
3. 7, 11, 20. 13, 21, 4, 5, 7, 4. 11,
Abb. 4. Vergleich der Angriffsflächen des WindeS beim Segelschiff „Buckau" und beim Windkraftschlff „Buckau .
Eigener Bericht
Berlin, 21. Bovember 1924.
In der Aula der Techn scheu Hochschule in Eharlcttenburg fand heute ge'eenllch der Tagung der Sch.fibautechnischen Geselllchrft der von der gesamten technischen Welt mit größter Spannung erwartete Dortrag des Herrn Anton Flettner über „Die Anwendung der Erkenntnisse der Aerodynamik zum Windantriebvon Schiffen" in Anwesenheit deS Reichspräsidenten, der schon an einer Probefahrt deS Windkraftschiffs trilgenom- men hat, und der Spitzen der D Hörden statt. Don lebhaftem Beifall begrübt, in dem sich der Stolz und die Freude über die bahnbrechende Erfindung deS Herrn Flettner Luft machte, führte dieser folgendes aus:
Da daS erste Äinb des Erfinders, das Glettnerruder, den Kinderschuhen entwachsen, d. h. nun nicht mehr Gegenstand von Versuchen, sondern der Herstellung geworden ist, fühlte sich der Erfinder für die Lösung neuer Ausgaben frei: er dachte deshalb daran, die Grundlagen dieses Ruders, also die Bewegung einer grohen Fläche durch Steuerung mit einer kleinen, zur Bewegung von SchifsSfegeln zu benutzen, um dadurch aus den Seg'lsch f en Personal zu sparen und die bei den Legrimanövern oft recht geiährl chen Arbeiten zu vermeiden, außerdem aber einen höheren Wir-
reihen, so daß diese bei richtigem Drehsinn der Walzen hinter jeder Walze dem Wind ent- gegcnläuft und dadurch eine Stauung, einen Ueberdruck hervorruft, während auf der Dorder- feite ein Absaugen der Lust, ein sogenannter „Sog" (Sog), ein Unterdrück entsteht. Ueber- druck und Unterdrück wirken im gleichen Sinne und treiben das Schiff vorwärts. In den Bildern 2 und 3 bedeutet der gefiederte Pfeil die Richtung deS ankommenden Windes: die Pfeile am Walzenumfang, die gegen die Walze gerichtet sind, bedeuten erhöhten Druck, die auswärts gerichteten Unterdrück. Die Länge der Pfeile gibt
Daraus sind 13 Wörter zu bilden Rimmt man alsdann aus jedem Wort Buchstabe 2 und 3 und fügt diese Paare aneinander, so ergibt sich ein Ausspruch von RovallS:
1 Fluh in Litauen 2. Gedichtsform. 3. Stadt. 4. Altgermanischer Rame 5. Ft- G-gmonl 6. Gebirge 7. Land in Süd- 8 Reisspeise. 9 Künstlerwerkstatt. 10. 11. Deutscher Dichter. 12. Fisch. 13.
den -er — fel — ge — gv- hei— in — klär — Ü — men —„men — ne — nje — v — — pe — ci — ru — scho — svt — te -- t» — vis — Win.
a — an
Das Windkraftschiff.
Anton Flettner berichtet vor der Schiffbautechnischen Gesellschaft über seine neueste Erfindung.
Auflösungen.
Zahlenrätsel Ar. 2 au« Ar. 270.
1. Sxaudi, 2. Sonde. 3. Saloniki, 4. 3tone» graph, 5. Neckar, 6. Daphne, 7. Aapier, 8. Irak, 9. Chemie, 10. Hamlet, 11. Toussaint, 12. Adelaide, 13. Lateran, 14. Louis, 15. Giskap, 16. Flamingo, 17. Regiment, 18. Ersurt. 19. Iphigenie, 20. Dekan.
Die Ansangs- und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ergeben: „ES sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten."
Silbenrätsel Ar. 2 auS Ar. 270.
1. Walhalla, 2. Alkohol, 3. Sirius, 4. Immortelle, 5. Srni, 6. Thüringen, 7 Deckrikorb, 8. Av> tiichöcke, 9. Sanders, 10. Landsknecht, 11. Europa, 12. Ballade, 13. Eckermann, 14. Ailpserd, 15. Weberei, 16. Oldenburg. 17. Harfe, 18. Lazaru«, 19. Appeii^ll. 20. Hdk, 21 Dragoner. 22. Emmerson, 23. Racine, 24. Sardinien.
Was ist dos Leben wohl anders, als ein be-
Sagenhafte Schlangengestalt.
Bekannter Politiker des Balkan-, ____ Apparat für physiologische Zwecke. Die Anfangs- und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelefen, ergeben ein Zitat au«
Abb. 1. Da« starre Flettnerfegel wird mit Hilfe der kleinen Segelsteuerfläche, nicht mit Leinen gesteuert.
kungSgrad zu erzielen. Die Steuerung einer Segelfläche durch eine kleine Steuei-fläche setzte voraus, dah an Stelle eines Stoffsegels eine starre Flache benutzt wurde, also beispielsweise eine Metallfläche. Bei den Versuchen in der aerv- dynamifchen Dersuchsanstalt in Göttingen ergab such, dah sich beim Leinwandsegel — wie dies bei der durch Jahrhunderte dauernden Entwicklung nicht ander» zu erwarten war — bereits toe beste Gestatt gefunden war, und zwar sowohl hinsichtlich der Form der Segel al« auch in der Bemessung ihrer Zwischenräume, und dah schon ColumbuS Segel benutzte, die den heutigen an Wirkungsgrad kaum nachstanden.
Run muhten die Metallfegel symmetrisch gebaut fein, weil natürlich ihre beiden Serken benutzt werden muhten, ja nach der Richtung des ankommenden Wmdes. GS zeigte fich dabei, dah solche Segel einen schlechteren Wirkungsgrad hatten, als Leinwandsegel. Flettner ordnete deshalb am Ende eine 6 reite Der stellflä che an die dem Wind etwas entgegengestellt wurde, und es ergab sich, dah ein solches Segel den doppctten Wirkungsgrad hatte, tote ein Leinwand- fcgeL man Kirnte daher mit diesem Flettnersegel dieselbe Geschwindigkeit bei halber Segelfläche erreichen, wie mit einem bisherigen Segel. Weiter ergab sich eine höchst merkwürdige Tatsache, nämlich die, dah bei allen solchen in einer Luftoder Wasserströmung stehenden Flächen, wie einem Steuerruder, einer Flugzeugtragfläche, einem Windmühlenflügel und dergleichen, nicht die Druckseite die für die Entstehung des Dor- ivder Auftriebs wichtige Seite ist, sondern die Rückseite, an der ein Unterbrud entsteht. Es hat sich nämlich gezeigt, daß der z. B. gegen ein Segel anströmende Wind gar nicht auf das Segel auftrifft, sondern schon vorher aus seiner Richtung abgelenkt wird und dem Segel gewisser- mahcn ausweicht, so dah auf der Windseite kein allzugroher Druck auftreten kann. Hinter der Fläche wird der Luftstrom aber mit erhöhter Geschwindigkeit vorbeigeriffen, abgrfaugt, so dah dvrt ein erhöhter Unterdrück entsteht Der Luftwiderstand wird alfo auf der Rückseite der Flache m bobem Grade weggenommen, so dah die Ftacye Noch d^i LftdrLck auf der Windseite vorwärts — oder wie beim Flugzeugflugel aufwärts — ge- iriCb®ie“sOTÖ5abung des Fl-ttmrl-g-ls. alfo eines starren, durch cme Heine ÄilWtaJe gefeuerten Segels, war zwar gegenüber dem Lew» wandsegel vereinfacht, erforderte aber doch noch große Geschicklichkeit und die großen Metallflachen boten eine bedeutende G e f a h r « da nran fie natürlich nicht, wie Lemwandsegel, bei Sturm r^^Rach" mancherlei Umtoegen kam glettncr schließlich auf den Gedanken Druck und llnter- druck durch eine umlaufende W a l 3 e zu erzeugen. Daß dies möglich ist, war schon lange bekannt, und man nannte die Erscheinung nach ihrem Entdecker Magnus den Magnus- effekt, man hatte aber geglaubt dah d'e damit erzielbaren Kräfte viel zu gering seien fit das grobe Derdienst Fleltners, erkannt und allen Mn wänden gegenüber starr daran festgehalten zu haben, dah diese Kräfte die Wirkung, der Segel und ähnlicher Flächen um ein Dreifaches übertroffen und deshalb em hervorragendes Mittel zur Erzeugung eines Dortriebes Imd«Der Magnuseffekt bestehl - man kann heule schon sagen: bekanntlich - darin, dah die umlaufenden Walzen die sie umgebende 2u tnnt«
deulung:
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--Segel
Segel steuer- i fläche
des „G i e h. Anz." (Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)
bei vollkommener Windstille nicht fteuer!o« werden und sich in Häfen unb Fluhuründungen bc ser bewegen können. Das Gewicht der ge'am eu Ablage beträgt etwa 7000 Kilogramm, wahrend die alte Takelung der „Buckau" 35 000 Kilogramm gewogen hatte. Die Walzen selbst wiegen nur etwa je tausend Kilogramm. Ihre Haut besteh: aus ganz dünnen, mir 1 Millimeter starkem D'ech, das versteisl ist. Das obere Lager jeder Walze wird von einem Dock getragen, der sich innerhalb der Walze befindet, 13 Me er hoch und auch w h- rend 'der Drehung der Walzen zum Nachsehen des Lagers beg bb.it ist: oben hat er einen Umgang der in Bild 5 am oberen Bockende unterhalb ' des Lagers deutlich zu sehen ist. Dieses obere Lager trägt die Walze und nimmt den seitlichen Druck auf. Ein unteres Lager dient nur dazu, die Walze in ihrer Richtung zu er-
Die Versuche mit der zum Windkraftschiff umgebauten „Buckau" haben ergeben, dah die'es Schiff bedeutend schneller führt, als ein Segelschiff: bri böigem Wind von Durch chnitts- stärke betrug ihre Geschtorndigkeit etwa neun Knoten: daS ist ungefähr die Geschwindigkeit eines mittleren Frachtdampfers. Die zur Drehung der Walzen erforderliche Kraft beträgt zwanzig Pferdekräfte, wähend aus dem Winde eine Kraft von biS zu tausend Pferdestärken gewonnen wird. Um dieses Ergebnis zu verstehen muß man sich immer wieder klar machen, daß die 'zur Drehung der Walzen aufgewendete Kraft nicht dazu dient, das Schiff vorwärts zu bewegen, sondern mir dazu, den Wind in befummle Dahnen zu leiten, den Wind so zu steuern, daß er die Kvrft zum Dortrieb des Schisses liefert. Bei den Der uchsfahrten hat sich erwiesen dah bei den weiteren praktischen AuSfüh- tungen mit einem Dortrieb zu rechnen ist, der die zehn- bis fünfzehnfache Gröhe hat, wie bei einem Segelschiff- , , t _ , . _.
Dos Windkraftschiff ist bedeutend letchter lenkbar, als ein Segelschiff, denn es sind keinerlei Segelmanöver auSzuführen. Die ganze Tätigkeit, die selbst auf dem größten Schiff ein einziger Mann auSüben kann, erstreckt sich auf die Regelung der Walzendrehzahl und des Walzendrehsinns. An der Walzendrehzahl ist aber im Verlauf der Fahrt kaum etwas zu ändern: dagegen muh der Drehsinn der Walzen beim Kreuzen in den Wendepunkten umgelehrt werden, da der Wind dann von der anderen Seite kommt. Durch Umkehren des Drehs nns kann das Schiff schnell angehalten und bei Fortsetzung dieser Dreh- richtung sogar zum Rückwärtsfahren gebracht werden. Dei Umkehrung der Drehrichtung der vorderen Walze ging die „Qtad&i* mit voller Beladung wie eine kleine Iacht durch den Wind. daS Wenden und Hallen geschah in kürzester Zeit. Das Windkrastschisf kann mit nur etwa 23 Grad Abweichung gegen den Wind fahren, was bei Segelschiffen gleicher Art und Größe ganz unmöglich ist.
Beim Segelschiff wurde der Wind vielfach deshalb nicht voll ausgenuht, weil die Segel nicht in der für diese Ausnutzung günstigsten Stellung standen. Alle solche Schw erigkeiten fallen beim Wmdkrastschiff fort, da bei ihm überhaupt keine Einstellung zum Winde erforderlich ist und der Wind immer auf die vollkommenste Weise ausgenuht wird. Das Windkraftschiff ist immer betriebsbereit, während daS Setzen dec Segel auf großen Segelschiffen stundenlang dauert Dor allem aber wird die Gefahr beseitigt. die bei Segelschiffen dazu zwingt, die Segel bei drohendem Sturm oft schon stundenlang vorher wegzunehmen. Infolge des geringen Luftwiderstandes der Watten ist ja, tote erwähnt, bie Einwirkung des Windes auf sie wesentlich geringer als auf die Takelung eines Sege'schisfs allein, allo aus die Takelung nach Wegnahme der Segel.
Das Windkrafffchiff ist nicht dazu bestimmt, das Dampf- ober Motvrich sf überflüssig zu machen, wohl aber soll die Wmdkvaftwatte diesen Schiffen eine ganz außerordentlich hohe Ersparnis an Brennstoffen bringen und
nei GS unterliegt keinem Zweifel. MB ©tr vor einer Erfindung von ungewöhnlich w«n^ tragender Bedeutung stehen, die tatsächlich d« von Herrn Flettner erhofften und durch dre Fahrten der .Buckau" bestätigten gemailt gen Fvrtfchritte herbeifuhrt. Wir bät en stolz daraus sein, daß cS rin Deutscher ist. der diese der geformten Menschheit dienenden Einrichtung ersonnen hat, der erkannt bat. das) auf einem Gebiete, auf dem leit IahrHunderten, ja feit Iahr- tausenden fern Fortschritt mehr gemacht worden ist, arundstürzende Umtoalzung n möglich waren, die durch sowohl in der Bauart wie in der Anwendung außerordentl ch einfach' Mittel ein Diel' sach7s der m t den bisherigen Drittel i xr eichbaren
Mass Fischer
ungefähr die Gröhe des Drucks und des Unter- drucks an. Das Schiff gibt der Windeinwirkuna bei genau von der Seite kommendem Wind und sich im Uhrzeigersinn drehender Walze in der Richtung des durch die Walzenmitte gezeichneten langen ungefiederten Pfeils nach. Außerordentlich wesentlich für die Erhaltung des Ueberdrucks an der Rückseite der Walzen und vor allen Dingen des Unterdrucks an ihrer Vorderseite ist der sie oben abschliebende Deckel, der etwa den ein- undeinhalbfachen Walzendurchmesser hat. Er verhindert das Ausweichen des Ueberdrucks nach oben und daS Eindringen von 2uft in daS Unterdruckgebiet von oben her.
Um sich praktisch von der Richtigkeit seiner Anschauungen zu überzeugen, stellte Flettner mit einem kleinen Boot auf dem Wannsee bei Berlin Versuche an; auf dem Boot hatte er einen durch ein Uhrwerk angetriebenen P a p ierzv - linder oufgestellt. Da die Versuche die Richtig» feit der theoretischen Erwägungen bestätigten, lieh Flettner die einschlägigen Fragen in der aerodynamischen Versuchsanstalt in Göttingen klaren. Dabei ergab sich, dah der von der umlaufenden Walze erzeugte Vortrieb den eines gleich groben Segels umdas Zehnfacheübertraf und daß sich der Walzenumfang etwa mit dem Dreieinhalbfachen der Windgeschwindigkeit bewegen muh. damit bei einem bestimmten Winde der größte Vortrieb erreicht wird. Es kommt also bei der Größe des Vortriebes nicht auf die Windgeschwindigkeit allein an, sondern auf das Der- hältn is der Windgeschwindigkeit zur Umfangsgeschwindigkeit der Walzen. Man kann daher die Schiffsgeschwindigkeit durch Regelung der Walzendrehzahl regeln und hat auch einen Sturm nicht zu fürchten: Wenn man nämlich die Walzen nicht dem zunehmenden Winde entsprechend schneller laufen läßt, so nimmt die Einwirkung des Windes auf das Schiff nicht zu, da das Verhältnis von Walzengefchwindigkett zu Windgeschwtndtgkeit un- 8Utl 3$an hört häufig das Bedenken äußern, daß die turmarttgen Walzen dem Winde eft e gr o ße Angriffsfläche böten, so daß das Schis bei Sturm aufs höchste gefährdet werde, da ja die Walzen natürlich ebensowenig wie Metall- seael beseitigt werden können. Run ist es aber befannt daß der Luftwiderstand dicke- wal-enfor- miger Körper im Vergleich zu dünnen ganz außerordentlich gering ist und verglrick^wei'e bei der Flettnertoalze mir ettt» ein Drittel des Widerstandes eines Taues ober eines Maßes betragt. So kommt es. daß der Wind auf bte stlllstehir- txm Walzen einen weit geringeren Druck ausubt, als auf die Takelung eines entsprechenden Segelschiffes bei gerefften Segeln. Es war bzi dem von Herrn Flettner vorgesührten F-.lm genabeau auffallend, daß die Walzen beim fahrenden Wmd- kraftschiff „Buckau", allo im Winde, immer fast genau senkrecht standen.
Sie Höhe der beiden Walzen beträgt bei diesem Deriuchsschiff 15.6 Meter, ihr Durchmesser 2 80 Meter Sie sollen nach den ersten größeren Versuchsfahrten auf 18.5 Meter erhöht werden. Bild 4 zeigt deutlich, wie llein die Walzen im Vergleich zur alten Be egelung der Buckau find und lassen cs verständlich erscheinen, daß der
8. 4, 1. 6. 13.
15.) 7. 8. 16. 2, 16. 8. 4. 19, 21
Die vorstehenden Zahlen sind durch Buchstaben zu ersehen, wobei sich die einzelnen Zahlen immer auf den gleichen Buchstaben beziehen. Die entstehenden Worte haben folgende De-


