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Nr. II

fr|»e nt f8gHA, ewftt Sonn» unb «leifracs, W» UberSamst ocsltilaqt: Oiefcener^omilienblGtter DoditN'Bt jticsprtls 70 ®o(bpfenntg ein- schließlich Trägerlohn, such leij id)t<t|c en cn einzelner Nummern in» folge höherer (beroolL- 5<rn pred)»?.n(d lüfie: für die Schrift eilung 112; für l erlag und Ee'chäfteftelle 51.

Lnlchri l |6r Drahtnach- nchten: Lnzeigerrtehen- 1 otlueulonio:

a. Ui. 11686.

Montag, 14. Januar 1924

174. Jahrgang

Breit, r h4>xa4»i»aile lOGoldplenni^. |*t ao» huime-njcigeiO- n n toctue X> u>oibp|enmfr Pta noci^n.i iJ . X»le schlag. - t»eraA»»orlUch |ui.jüubn. Jeu'Beion: Dr Setebr. lÜdUMnj«: |ur »en »jrigen *.U2 tmp dUm chein. or ben »nieigenud. >ans MA,

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Preis ir I

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

t>m(! mb Detlef: VrLhllche UuiverfftLlr-vuch. und Steinbradtrei R. Lange in Sietzen. SdjriftleltBug awb -eschiftrRele: rckiilftatze 7.

General de Metz feierte den ©«töteten ht einem in französischer Sprache cefciltenen

München, 14. Jan. (Prid.-Tel.) Ter britische Generalkonful in München, El ves, ist Sonntag früh noch der Pfalz abge­reist, «m im Auftrage seiner Ttegicrung übet das Vorgehen der Franzosen Im Zu- sammenhanz mit dem Treiben b-.t Leparalistcn sich zu orientieren. Seine Abwesenheit von München wird etwa fünf Tage dan.tn. Die dasEcho de Paris" mittcilt, wird der De- neralkonsul während sein.r Engnet' nicht von einem franzosifctzen Lfsizier, fontem von einem französischen Beamten be­gleitet werden. Tas bedeute allerdings nicht, datz die französisch« Regierung sich grundsätzlich vor einer selbständigen Enquete beugen werde, sie bleibe dabei, datz eine En­quete allein von der Aheinlandkommission durchgeführt nxrZxn könne. Die fran­zösische Regierung hatte dah?r ihren Protest aufrecht, sie habe es aber fit opportun gc* hatten, in der Form etwas nachzugeben.

England und die Pfalz.

Die britische (Enquete zur Untersuchung der Separatistengreuel.

Die MilitärKontrolle in Stuttgart.

Stuttgart, 12. Oan. CDclfft) Anläßlich der Besucht der Interalliierten Ml.itarkommt'- fron beim Weh, kreis kornrnando 5 in Der streße kam es heute zu einer K u n d g e b u n g einer Anzahl junger Leute, die Ivhtt<n

Das .Echo dc Paris" berichtet ferner, datz die Dexhanb ungrn der Rteinlandkornmiffton vom 2. Cxrnuar über He Anerkenming ter Derorte nungert der proviforifchrn Regierung de. öim- berdündler nur üorlüujigm Lhxvakter bitten, da die Entscheidung gegen den englischen Telegin ten gelassen Worte i war Es hätte also eine zweite Beratung statt finden müssen, d« am Donnerstag begonnen habe. Diese sei aber auf Anraten Belgiens ausgeschoben worden. Die englische Regierung kann: also nur zwi­schen der Anerkennung der pfälzischen Regie­rung und einer Prozedur wählen, m die sie tm Begriff stehe, sich einzulassen.

Sine mittlere Linie gebe es nicht. DaS Torgeben Englands bitte nur einen freundschaftlichen EHa­ra kter tragen können- da- sei aber jetzt nach der Sinwrdnng von Heinz kaum möglich Demi der englische (Sene-alfc'n'ul in ter französischen Bc- se..ung»zone eine (S"aqacle g.'g-m den Willen d.s Äommanbinten veranstalt«, rnüsfe er notwendig q*ni>cife der Autorität der Rhcinlandkommiifion Al'biuch tun. Das oerftof1« gegen bieRbein» landakle und gegen die Geschäftsordnung der Rbeinlandlommission. 1921 ha e die Rhe'uxlanb- bommisslon bestimmt, datz das Exequatur des Deutschen Reiches für ausländische Kcm'uln im besetzten Gebiet nur nach Zustimmung der Rheinlandkvmmtssion gültig sei. Es müsse also die Frage aufgewor en toerbzn, ob der Generalkvusul Elive um di« Genehmigung na chgesucht Haie. Das Echo de Paris' er­klärt, datz baS n ich t der Fall sei. Die französische Regierung werde d c britische Geste damit beant- wciten, datz sie offiziell bestimmt, wer Elioe bei der Reise bealcitet. waS denn ja auch im obigen Sinne gcfchehen ist.

Die Tat von Speyer.

Der Stand der Lohnbewegung. 3m allgemeinen kann man sagen, datz In den letzten Wochen der G o l d l o h n t a r i f fast überall zur Einführung gelangt ist. Die Festlegung der G r u n d h öh e des Goldlohnes ist außerordentlich wichtig, weil dieser Lohn für längere Zeit genau wie es im Frieden war festliegen soll und er als Grundlage für die gesamte Preishöhe dlenen muh. Wesentlich ist, datz die Grundhöhe des Loh­nes auf die innere Kaufkraft berneuen Währung von grobem Einstich fein wird. Diese tft größtenteils abl>mgig von der erzeugten Gütermenge. Wird die GrundlohnhShe zu hoch festgesetzt, so wird dadurch einerseits der Anreiz zur.ererzeugung unterbunden, an­dererseits erhält der Lohnempfänger mehr Zahlungsmittel, ohne datz auch gleichzeitig mehr Waren verfügbar würden - im Prinzip würden dann die bisherigen unhaltbaren Zu­stände im Unterschied zwischen Erzeugung und Verbrauch sich nur fortfegen. Selbstver­ständlich ist eS notwendig, das) der Lohnemp­fänger ein gewisses Ernährungsminimum und dementsprechend auch ein Lohnminimum haben mutz. Dieses Mlndestmah an Lohn mutz aber in unmittelbare Verbindung gebracht werden mit dem Mlndestmah an A r b e i t S l e i st ung. Je höher die Arbeitsleistung ist, desto höher kann der Reallohn festgelegt werden. Erfolgt die Lohnfestlegung ohne Rücksicht auf die Leistung, dann wird nicht nur die Onflation und das Tempo der Preisentwicklung bald wieder ähnliche Formen annehmen wie in den letzten Moniten, sondern es wird vor allem aud) die Expo rtfähigkeit, von der wie wir jetzt sehen ein groher Teil der deut­schen Betriebe abhängt, sehr schnell unterbun­den sein. Drohe Schwierigkeiten entstehen hier freilich aus der gegenwärtigen Preisge­staltung. Allerdings haben sich die Preise in den letzten Wochen erheblich gesenkt; so ist der Lebenshaltungsindex von 1,5 Billionen Anfang Dezember auf 1,13 Billionen Anfang Januar herabgegangen. Mit weiteren Ermä­ssigungen ist zu rechnen, obwohl ein Teil des Handels in den letzten Tagen Reibung zu Preisheraufsetzungen bekundete. Die Koh­lenpreisherabsetzung und der bevor­stehende Abbau der Gütertarife wer­den einen weiteren Preisabbau in Verbin­dung mit den scharfen steuerlichen Ein­griffen schon Hervorrufen.

Diese Entwicklung kann durch eine Er­höhung des Lohnniveaus leicht ge­fährdet werden. Datz dahingehende Bestrebun­gen im Gange find, beweisen nicht nur einige umfangreichere Streiks (z. D. bei den Berliner Metallarbeitern), sondern auch die Ankündi­gungen der Gewerkschaften, datz im Januar eine allgemeine Erhöhung des derzeitigen Grundlohnniveaus beabsichtigt ist. da sehr viele Lohnabschlüsse bzw. Schiedssprüche nur bis zum 31. Dezember laufen, ist für die nächste Zeit mif einer Zunahme der Lohn- betoequngen zu rechnen. Wenn diese zu einer Erhöhung des Lohnniveaus führen sollten, wäre der bereits durchgeführte und noch be­vorstehende Preisabbau ernstlich gefährdet, zumal die in absehbarer Zeit kommende Er- Höhung der Miete ein neues, für den Be- stand der Währung gefährliches Herauftrei- den der Preise begünstigt. An sich wird ge­rade die Steigerung ter Miete auf die Ge- stattung des Lohnes und damit auf die Ge­staltung ter Preise nicht ohne Einflutz blei­ben können. ES wird von grösster Wichtigkeit sein, die damit gegebene PreiSswigerungSten- denz durch gleichzeitiges Senken der Preise für andere Artikel wieder auszu­gleichen. um den mit der Mietsteigerung eigentlich zu verbindenden Lohnausgleich in einer verstärkten Kaufkraft des bis­herigen Lohnes zu finden.

Roch für einige Zeit muh jedes weitere Ainauftreiben des Lohn- und Preisniveaus die Ausgleichung des industriellen und des staatlichen Haushaltes erschweren und neue Inflationsquellen erschließen. Den Urbcitncf)- mem und Verbrauchern ist mehr geholfen, wenn sie sich in der ziemlich bestimmten AuS- sicht auf kommende Besserung nixf) einige Zeit mit dem jetzigen Lohn weiter tehelfen, alS wenn sie mit einer rein gefühlsmäßigen Lohn­politik einen Grund für höhere Preise legen und damit den Zusammenbruch vieler Be- triebe und weitere Arbeitslosigkett verursachen helfen.

Rach ruf als einen Freund Frankreichs und legte darauf au der Bahre tm Ramen Frank­reichs einen Kranz nieder.

Rach bei Stier wurde die Leiche In die Helmal ütergesuhr: Dcr Leiche izug zum Bahn­hof wu>de durch separaiisillcheTruppen gc- schützt, die den Zug mit der Sepaiarst.enfahne eröffneten und auch die Rachhul bildeten, wo­bei ft« Pleife.i und Zigaretten auchteu. Zudem t»on dem .Matin" n roft<n lichten Bries, in dem Oberländer alt Räch r an Heinz bezeichnet werden, a>irb dem TBillfbuicau von zustanbiger Leite mitgeteitt, datz die Untersuchung. |c*dciI sie von der versassungsmätzigen pfälzischen Rcaie» mng vorgcnoinmen imirte, ergab, datz die Tai nichr von Oberland, sondern von deutsch- gesinnten jungen Leuten verübt wor­den ist und sich als ein Verzweiflungsakt gegen bie unci hörte 08 c brü düng Dlalctt und daS Auftreten der jungen Leute durch bic Separatisten dars'.ellt. Der nnb ibr genaues Dertrauftein mit den öNlichen Verhältnisses währcub ihre- mehrlägigra Ausent- hallS in bem Hotel hab« > den 2Iugc ueugen der Tal Veranlassung zu dieser Annahme gegeben.

Britische Rudrbilanz.

London. 14 Zan (WTB.) D-r .Obs rver­nennt in einen Lefturtikl über ben Einfluß des terbundes in Europa bi» Zahr 13-3 d>s schlimmste der vier Zahre, He au! bei großen FVH U-taq von B.tfiil.ci g folgt l len S - bi.e mit d.r Wiederaufnahme de > K rie e s gegen Deutschland begönne >. fc t ns F a k- reichs unter schwerer Verletzung des fcicrlldb unterzeichneten Frieden- vertrageS von Versaill«.». Die ui.b ui A - nerion kostete in zwöis Mon iten fast 153 inw-.'d- ncrn des Ruhrgebiets daS Leben und hundert­tausend« Menschen wurden von ihrer Wohn­stätte und au» ihrem Berus vertrieben.

der Abschaum der Bevölkerung wurde ermu­tigt, organisiert und bezahlt, um die große Mehrheit ihrer Lands eute emzuschuchtern, bis dir Rot fit zwingen sollte, dir Abhängigkeit von einer Ration anzunehmen, womit sie we­der Sprache noch Eewohnhrlten gemein haben. Roch m den letzten Wochm habe d e Ermordung Deutscher durch Deutsch.' der unmoralischen Po­litik ZrunkreichZ ein; neue Veruniwor ung auf- erlegt Das Saaraebiet f i in vieler Ht ftht ein noch luntlcrer Punkt all duS Ru )ig b e und das Rheinland Auch dort w rde aller Scha s sinn ausgcwandt, u*n öic Besetzung in eine Annexion umzuwanbeln Dort s?l d.r Vöikstbund durch die Duldung d:r in seinem Qiamcn bjgancc;t-n Mißbruu-v 'l ett kx cinci Skandal veruri^ tt D.r F^hlsch a i beS Dillker- bundcs könne an der Tatsache ge nesten werd n, datz er an den Hauptdcwegungen des le.jten Wahres in (Siiropa üb. rhuubt nicht teil- genommen Hube CSr sühr? ein hnlieX Das in auf dem Kont-n.nt der c n Million M n cheu mehr unter den Wösten bilte, als In (5ihre 1914 Diese Tatsache, so exschreken) sie sei. könne nach de n .Observer' den Dl,uten an ei tx w rk» lich.n Bend der noch geschaffen werden müste, nicht zerstören.

Frankreichs Zuriiekweichrn.

Pari». 13. Zan. (W D1 Minis!ervräsident PoincarL fatie Sonntag pormi tag <tne längere Unterredung mit dem englischen Dvtschas er In Paris. Crewe, die nach dem .Temps' in der Hauptsache auf die von der engft'chen Regieru -g teabsich ig en Cnqrete tn te Pfalz Bezug baue, mit der b la n lich der engl sch: Konsul ftx Mun- äcn Sliacs. be.raut wer.en ist. Die sranzöslfche Reglernr-g fteb:, wie der .Temps" her or. cbt, aus L-em S a d n te, tatz eine e trat te S xque c über die fepara isftichc Bewegung in be P al; und der dort geschaffenen Lage intcralliiertenCha- r a f t e r trugen müste und ein Vertreter dnglanM sie nicht allein vornehmen könne.

man nach aarmciffatTtec Prüfung des Gegenstan­des noch nari nalen und internationalen Gesichts­punkten zu feilten Schlüfen gelange.

Tie ame.-tkanifchen Vertreter tn dem Aus­schuß der Re/a.-ationZlommission für Währun^S- und Vudgeftro'cr Gene al Dawe» und Owen Vvung. prüften in den letzten Tagen dir ihnen von ter RcaatationSlommi'ftsn zur Verfügung gestellten 2ll en über dir deutsche Budget- ordnung. über die Wirtschasts» und Finanzlage, über die-B11anz derRei chZ- bar.! und Rentenbank eingehend. An ter Prüfung nahm auch ter offizielle Beobachter der Vereinigten Staaten in ter Reparation-- Tommi I on Logon teil. Gestern veichandc!-en die baten amerikanischen Sachperständigen mit ten bereit» in PanS angetDT.nxenen englllchen Sachr-e-ständigen Sir Robert .stindersleyund Sir Charles S t a m v. Die belgischen und italie­nischen Sachvei-ständigen tfe f i beute tn Paris ein Montag trotmtttaa 11 älhr hält ter Sach­verständigen auetchuh feine erste Sitzung ob es ist xrahrfcheinsich. datz er auch am Rachmtttag tagt, um über die Ärbeltsmerhoden zu verhandeln Da dir c-ncrilani<±*n Sachrerständigen zu einem ra ' chen Abs k.lutz der D n^handlungei «langen wolle: wird ter erste Komitee-Ausschuß täglich zwei Sitzungen ab hatten.

und pfiffen und vaterländftche Lieder sangen Zu einer Belästigung ter Mxtgl.^er ter trollkommifsion kam aber nxcht Schtte ftch wurde ein starkes Poltzeiausgebot ern- gesetzt das die Demonsiranten in Schach Später ist die .stommlftion nach Cannstatt afiren. Rach ihrer Rück.ehr von Cannstan [am es vor dem ter Kommission ubcrla tnrx Gebäude zur Ansammlung einer un­geheuren Menschenmenge, tw oatm- ti1d)C Lieder fang und durch 3t>Nen unO ihrem Unwillen acge i den Befuch Au»- biud gab Die Ansammlung nahm einen ter- aSaen9 Umfang an. test starke Pottzetteufte die Menge autetnantertreiben muJUerr 3u einer Be­lästigung ter Äonuniflion ist es nicht ge- kommen.

Die internationalen Sachverständigen.

Pari«. 13. San. (Wolf ! Der amerikanische Deleaierte für den Llus'chatz zur Srfvxfchung d^ teuren AuSlandgutbaben R o bin! on ub«' nnttc[te der Presse eine Erklärung, in te. er berrorhebt. er habe bis jetzt l^lne Mit tex- [ung über die Enquete zu machen, di- '^n Paris führte und et beabsichtige auch ruM bic4 Wütig zu tun. Ci begeb: stZ *e an die 21beit mU dem Du^che. die Tallach^'n , unparteiisch zu erforschen, in ter Hvf.muig, da, .

Speyer. 14 Zan. <Priv.-Tel) Der fran- zöfische Cterteleqierte für die Pfalz, General be Metz, hat die Bekanntgabe ter örllävung verboten, die am Sonntag in sämtlichen kathvlifchm Kirchen der Psal; von den Kan­zeln herab verlese n toerten sollte, und bic bie Auftorderung an bic Katholiken ter

Pfalz enthält, ter ungesetzlichen unb unrecht- I mätzigen sogenannten autonomen Regierung I keinen Gehorsam zu lei ten. Am Sonntag j vormittag sand in Speyer die Trauersei er für den ermordeten Separatistenführer Heinz- OrbiS statt, bic ein neuer Beweis bafür war, wie außerordentlich gering die zahlen­mäßige Beteiligung ter Psalzer an ter lepura- tistifchen Bexveg'ing ist. bemx nur etwa 330 ^cr- funen emschlies lich ter separatistischen Truppen unb ter Franzosen nahmen daran teil.

Der wahre Grund der Ruhrbesetzung.

Bon Dr Oskar Wingcn

Als vor einem Zähe unter offen kundigem B.uch des Versailler Vertrages und des Völker­rechts Franklelchs Truppen .as Vudegediet be­fer ton. g.<dk t> es nach dem Wo.ll^iu: ter lian.ib- ftscheu Ank mtegung an die Reichslegicrung am 10. v\inuar nxgen ter .Richtersull^m > ter von der Repa rat io ns komm ist Ion auig tzllten Liefe- tungsprrgramme von Holz und ÄrlMr.i für Stunl- reich Militäri'che ob.r poliltfche >aiKxüe wurtea mit t*m Rubreinmarsch nicht verstern. Sch n am nächsten Tage las man es anders. 3n seiner Kammerrete vom 11 Zannur gab BolncarS als Grund feines Vorg^tenS an, ter Ruh.^inbruch die Deutschiand zur Durchiuh.ung smunzicUex Relotrnm unb der Marllta! I s e.ung (I) zwingen. M n diesem vkUpunft an Hit taixn der sranchfifche Vitnistcrprafttenl in zachtreichen Sonn agsreten, d.p,. malischen Schrislstüch-n und Prrf c u erungen das Thema in mannigfachster 2tei,e, je nach Be­darf. variiert.

'iiinnal h etz es. ter Rul-reinmarsch solle den Deutfchcn .Za hI u n g s w i l len' eiXDvdcn, so z D. in Inst uktirnen an ten Londoner Ditfchaf- ter ein anderes Vlal wurde ausg^sudet. bie Ruhrdesetzung solle Deutschland zur 4r(ennt- n i s seiner Riederlaae brtn^m und zu der Ei sicht, datz es mit Frankreich m.i cm.-m .Stärke- ren" ,u tun texte Dann wiederum sollte die Ruhll setzung ScutldKanb dazu bringen, die Dcrtragoverpslichtungenncht rur lh v- lelifch. sonoern auch praktisch an perfennen. 3n feiner lebten Kamm-rrete im verging men ^ahrt, am 21. Dezember, führte Pouxcar aus. die Ruhr- ! .setzung fei nichts unteres als ehte .Pfand- sicherun g'tz tarnst Deutschland nach Ablauf tes ihm zu bewilligenden Moratoriums nicht renitent werten könne. Bei ter Ueberreichung des Kllegskrcuzes an die Stadt Lourneuve am 25 Teeernter führte Pvincurä aus. d.e französische Reg < ung hrbe durch die Psandnahme an der Ruhr ten deutschen .Qte Da n <hc ge I fr dämp­fen wollen.

Das ist das falsche, heuchlerische Gesicht Potn- tenn um 24 Millionen Gölten irk. soviel b7trüg ter Wert ter deutschen Fehlleistu'ig<m an Hol; i Tragweite l-x-ginnm? Um eine# solchen Läpper- betiuges willen Wirtschaft und Finanzen eines DollcS luintcren. das bereits an gutslteistssähl- gen Vertragsleiftungen 41.6 Milliarden 0>. Ibmarl ausgrbracht hatte, tnoiu noch 14,3 Milliarten Oolbnuirl and.iv ßeiuunfr-n aus dem Versaitt« Vertrag konmxen?! Die Warkstabittslerung er- zwingen, die b e deutsche Regierung in Ihrer Rote vom 14 Rovernder 1922 vergeblich angeboten Latte? Rein, bat wahre Gesicht Polncarss ficbi anders aus! Die wirllichen Grünte des Ruhreinbruchs - hier sind sie:

1. Sicherung ter Priorität an den beul- schen Leistungen zum Schoten ter übrigen Repa- lationüfliäubiger.

2 Siche.ung ter wirtschaftlichen Vor­machtstellung in Europa durch die Herr­schaft über Kohle unb Eilen.

3. Politische Machtsicherung burch t ie Verfügung üb r b e teu sk-e Mo st ntnbuftrk sur fianvfil-te Rustu g'zw-.lke. inite onbcte über bte chemisch- Industrie (®if:gie).

So und nicht anters itelll sich beute bas Ruhruntcrnchmen im Urteile ter Well bar.

Die rheinische Goldnotenbank.

Köln, 13. ?an. lWc lft.) Bri le nrr Ucbet- mbmc te- Vcifstes ter hefigen HandelSkamrna ciflärte Getelm at Hagen ?ur Frig^ ter rhel- ni"d>» e'ifä.i ch.n ©olbnotenban: I.H freue mich mittetle i >u können, daß tn der Frage bei rb-i > f-> w.sftällschen Rotix <nrk eine Wandlung um D fkter. eing tiet.n ist lln dier sch grünte ;iAuv pr che mit Le- Reich fleturfl in ter wir von ten rt> nftch-westfälischeu Grof'lnbu- ftdellei nachdrücklichst un rriiützt tourten ist es u:i# gr lungn tec Regie in ng d .von zu üle zeugen, Lxrt Eite Zulaffung bei Rotenbant unter g: willen Kaute len tm ge'amt deut sch-n 3ntereffc liege unb last die Bank so schnell wie m6q- l i ch durchg setzt werten müsse. 3db freue mich weiter mitlci.c t zu Ginnen, daß ich b-Ute tn ten Ve ttz eines Biiefes kes Reichskanzlers a?- la-fll bin. ter eine Bestftiauna enthU für w TU p ache. tie mit 'bm in B-rlin g t>os'en Wor­ten tft. ES wirb baxwa a5f>inarn. nb biefe 2e- Mngurxgcn. tie von ter Reichs reg er ung als ä u ye rfte bezeichnet werden, von den Fran­zosen und Belgiern angenommen wer- bm Die Verhandlungen darüber werben sofort ausgenommen werten

Die Antworten brr (^iubrnchSmächte in Berlin einnrtroffrtt.

Berlin. 14. Zan. lWvl f ) Der deutsche Geschäftsträger in Drullel. Röbiger, ist in Bcrlh exngdioffen. Der Ge'chättsträgrr m Paris. Hvcsch. ter fei-te Abrdie to nen lmchter Er­krankung ve.fchi^ben mutzte, wirb Do ausfichtlich cm TienStag früh in Berlin fein. Die ten Ge- schäftsnägern in Paris unb Druffel am § ettag üb erreicht en Antworten auf das teullche Memorandum ton 24. Dezemter find inzwischen durch Kurier In Berlin eingegangen, unb Im 2üii- öärüocn Amt übersetzt worbe-. Da bie beiten Noten zusammen 29 Seiten lang sind, konnte ihre Beatbcilung von ten zustänbigen Regie ungte ft eilen noch nicht beim nm toi.m Da» Ka ineft wirb über bie beiten Holen voran -ch'llch erst beraten, wenn bet teuftche Geschäft »träger tu Span», v. Hvesch, in Berlin eingeUolfai Ifu