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traa»ApGu#. .Demokratie unb Politik im 19. Zahrtzunderrt X» Redner sind, wie man un» schreibt, Unte-brof o Aster, Studien rat Hüter, Kretsichulrat Fischer und Foelb -Lehrer H u s gewonnen Die Vorträge finden jedesmal Samstag nachmittags um 4' , Uhr In» Stnasaal de» Aealgvmnasiums mit an» schliestender freier QLiAlprjdx statt. (Aäheres liehe Anzeige in der heutigen Hummer s Der Xep Lehterbund beabstchng'. mit seinen Vor­trägen wichtigste Ausschnitte aus der Eeschichte einem grösteren Hörettrets zugänalich »u machen Eie anfchltestende Aussprache soll e» ermög­lichen Fragen zu stellen und Unöarbeiten zu beseitigen

Der Zirkus Malve gibt heute abend

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Lageskalender für Freitag Sfabttheater 7 älhr .Unter dor blühenden Linde". Alldeutscher Verband 8V« Uhr im Hotel Köhler Hot trag: »Von Ludwig XI v. bis Poincart" Deutsche Vvlkspai tei. 8'/? ^hr im Vewerbehaus Mi'gliederversammlting Lichikpielhans Babn- hossitastk Vaterländischer Filmvortrag über Frankreichs Huhrfchande

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Der "Xe p_w bJLiXftNische Lehrer- bund veranstaltet zusammen mit dem Xepu- 6TT(a n i 1 4>e n Aeichsbu nd Dieben in der

Urei# Schotte».

Schotten. : Febr Der Schottener Pferdeversicherungsverein, M en De» schäft»beretch sich auf den Kreis Schotteit erstrebt, beschäftigte sich mit der Frage de» Fortbestehen» de» Verein» Aach au»|ü^r'.icher Aussprache wurde der einstimmige Vefchlust gesastt. den Strem weiter bestehen w lasten und die Versicherung ab l. Haimar 1924 auf Aentenmark umjuftclkn. Di7 HöchNveificherung»fummc soll SDO Renten mar! und die Aahtesprämie 2 Proz. betragen. Durch die Umstellung aas Aentenmark wird der Verein, der jetzt im 43. 3abre bestedt. für seine Mitglieder bei vorkommenden Schaden- fällen wieder eine segen»rrtche Einrichtung sein.

Arci» Kricdvcrg.

Vatzbach, 7. Febr. Eine austerordentlich stark besuchte Lltern-Dersammlung t<r hiesigen Realschule nahm einstimmig in ent- fa-iebencr Drtse Stellung gegen denVeam - tenabbau In ber Schule. Sie fordert aas g-funt-hettlichen. erzieheriich^n und vaterländischen Drüitden. baf) die körperliche und geistige Pflege der fugend nicht durch Sparmab«ahmen bedroht und gehemmt werde. - Zu der Frage de» Aus­baues der Aealschule zu einer Ober- realftbule legten Direktor Dr. V i n g e l und 5)err Zvutz in der Versammlung dar hab der Ausbau möglich sei, ta beträchtliche private Un­terstütz un gen schon »ugefagt sind. Die Direktion und der (Llter,'.ausschul', wurden, der .Vunbacher Zeitung" zufolge, beauftragt, die weiteren Schritte in dieser Angelegenheit zu tun.

Hcssctt-Rasfau.

spd Franksu rt a. M . 7. Febr. Für ben 3ntenbantenpoften der Franksurter Oper wird neuerdlng» Dr. Kari Hagemann, der Miesbadener Intendant, genannt, für den Regisseur posten lost Lothar Maller stein In Zroge kommen, der gegenwärtig die Spietteitung der Dochum.Duisburger Bühnen innehat. 2llS künftigen Kapellmeister nennt man noch Egon Pv lla k - Wien und LlemenS Araud. Starke Stimmung wird zudem für Hartung- Darm­stadt al» ®vncralintenöanten beider Theater ge­macht. Wie wir soeben erfahren, soll Hagemann» Wiesbaden für F-ankfurt nicht In Frage kommen. Don Eintrittskarten für das Opern- unb Schauspielhaus sind in ben letzten Tagen Fälschungen feflgeftelU worden, die der Schwindler in ber Höhe der Häuser an ben Mann zu bringen sucht. Selbstverständlich sind die Auufer derartiger «arten betrogen, da sie wohl In den allermeisten Fällen auf den auf ben Starten angegebenen Plätzen die rechvnäbigen Platzinhaber vorfinden.

st. in £. Hach den reich«rechtlichen Bestrm- rmingen fasten die Schvl-nsteinfege^tebühren unb die Brand'.e.li^erungsbertrüge nicht unter bi« Derwaltungskosten, sie sind also gesondert zu beiertnen und a n t e 11 m ä M g auf b»e Mieter umzulegen. Hach den Aussührongsbestim» mungen sollen aber die Dem ein den ni dieser Sache ctuxi» freie Hand haben, unb da wäre vielleicht die Möglichkrtt gegeben, das) Ihre Demeindever- tnaltung durch Ortsstatut eine andere Be­st immu na getroffen hätte. Da uns dieses Orts- flatut nicht bekannt ist, Rnnen wir nach dieser

GevAyTAn unter Beachtung bet Wirtschaftlich­keit btt Slntelverfahrt-ns so schnell wie möglich der Posttasse zuzusüdren sind. Grundsätzlich soll feder Teilnehmer mindestens monatlich einmal einen seiner Gebüh reit schuld ungesäht entsprechenden Betrag entrichten. Mit grosten Betrieben, Banken, Zeitungen usw^ bei denen sich In kurzer Zeit hohe gebührensummen er­geben, ist -u vereinbaren, datz sie ohne beson­dere Aufforderung oder nach telephonischer Mitteilung regelmäßig, etwa wöchentlich ein­mal, eine angemessene Abschlagszahlung lei­ste«. 3m übrigen bestimmt der Amtsvorsteher, bis zu welchem Betrag den einzelnen Teilneh­mern die Gebühren gestundet werden dürfen. Betrüge von mehr als 100 Mark sind In der Hegel nicht -u stunden.

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M Kommunale Abgabenfälligkei- ten. Morgen, 9 Februar, ist ber letzte frist- geiachte Zahlung»tag für folgende kommunale Abgabenfülligkeüen: Hundesteuer 1. Aale 1924; Pachtgeld 1923. Schulgeld der Hbheien enb Er- wZterten Mädchenlchuie, ber Kau'rnänlt und Ee. verblichen Fortbildung»schule für Januar 1924, Bortäuflge Qtemelnbefteuer für das 1. Halbjahr 1923; Kanalgebuhren 4 Ziel 1923; MüUat fuhr mb vtrabenreinigungsgebühron 3 Ziel 1923; .kiuäge »ur Landwirtschaft »kämm er 5. Rate 1923; Beitrage xur land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenvlfenschaft 3. Aale 1923. Wer ble'cn fenten Zahltag xur "Xeaelung seiner Verbindlich» keilen bei der vtadtkaste nicht benutzt, mutz die koste ilpslichiige ZwangsbeUreibung auf sich nehmen

Der Wert der Sachbezüge ist mit Wirkung vom 1. Februar ab neu fest gesetzt worben.

.Iensetts ber groben Mauer- Für bte Wl.it.'rtHotHilfe unb StudemrenhUfe fanb gestern abend ein Vortrag in ber Heuen Aula statt. Der Vortragende, Herr Wagner, gehörte von 1905 bi» 1*3? dem Stabe ber BZayungs- behörde In Tientslen an. Von dort aus unternahm er einen mthewochmilihen Ausflug über Peking nach Horben an die chtaes^ch-' Mauer. An H.'nd von leite ise f chr schönen Lichtbildern schilderte er diese intevrisante Helfe, machte er di« Hörer mit Land unb Leuten vertraut, mit den Eeb üuchn unb der primitiven Art der lianbbdxxuung. Da dic Bahn nördlich nicht über Peking hinausgeht, ist ber A'irtide auf Beförderung mit Wagen, Qliln, Maultieren, Pf.rken ober nrtt Sänften an.ictt-k'en. 3n S^nst n mit zwaiz g Trägern unb grobem Trotz willen auch die Kaiser, wenn sie in den nörllich gelegenen 3agbgcbieten ber Zagd obliegen wollten. Die Jagden wurden unter­nommen von den verschi-cbe en Zagdschlös'ern aus. Ein f'lh-s Zagdsh'i.tz befindet sich In Zeh)l (Tschöi g »f, dem TUi eild des Vortragenden. Von der primitiven He b.rge, von einem pruhtv)ll gclchnlhten S.ichnhause. vcm dem Ka serpal'»st, von ei »r n<-.mflMlMi P>g)de aus Porzellan, sr-'.oie von vielen Anlag n. Biumgruppen. Seen, Biürken, Tempelchen innerhalb ber kaiserlichen Hofhaltung wurden Lichtbilder gaxügt. Don Zehrt ".ihr die Arifegesellschast den "Pai-Ho hinunter r^rch Tien'stn zurück. Die Fahrt über viele

! vmschn l en b rqab, in Dirkit Windungen durch bizarre Obirg»formationen w>rde an Hand von

?.gebuchanfz ichnunA« ge'Hilbert burch t>r.-ch:lgi> Bilder ergänzt D;e zahlrnchen Hörer 'lgten dem Drrtrage mit grobem Interesse.

~ Deutschnationaler Handlung s- lehilsen-Derbanb. Ueber .Weg imb Ziel iv« D H V in Politik und Wlrttchaff sp.ach am .'Ikillwoch abend im Kausmä: n schen Verein»hau» >>rm. M i l tz o w von der Verwaltung in Ham­burg Er streifte zunächst bte fernerliej nX unb k jüngste Dergang<rnh?lt. .Auch an den De- welych.i len ist die dell t<r dnfUtkii nicht spar- ix vorubeig-'gangen Am besten hat sie bie christ- lich-natloi'ate Arbeitnehmerbewegung überstan- iten. Wäh enb sich mter dem Druck bei finan^tei­len Höte die dn»e nii Parteien der Sozialdemo­kratie tu den fori n Hewettschisten belämpften, haben die im Deutschen DeweiNchrstsdund zu- fammeng schlossenen AngefteUten- und Arbeiter- gc Werks Olsten durch stva ,e ^usamme 'fassun, aller Kräfte die Hot der verarngenen Zelt verhlltnis- mätzlg gut überftanitert. Der D. H. D. ist rpne einen erchebiichen Mllglledervettust in das n.-ue Hahr cingetrcten un> hat sich auch feine Substanz er­halten koim.m 3iachdem mm nebr die Taritarbeit in ruhigere Bahnen gelenkt ist, gilt es sich wieder mit Dingen zu besck»äftlg^«, die bisher in den Hin»

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Dieser selbe Leutnant ervält jetzt nach dm neuesten Pensfonskürzunasvnrtchri'ter. aber lür .» unb b nur |f 1,50 Mk für c nichts, für d 39.25 Mk.. fosgesami also 42,25 Mk. monatlich Sine Ditwe rtne» gefal enen Hauptmams. der 20 Dienstjahre tkitte, erhält anstatt 173,50 Mk jetzt nur noch 71,80 Mk Da liegt die Frage nahe, ob wenigstens von ben massgebenden Stellen ich benf.* dabei nicht allein an die Behörden alte Mittel et* tchöptt werden, um bl# zur Erhaltung des Aeiches geforbettcr. Lasten gleichmätzla zu verteilen Da muh man lagen, datz bk ben Krieg»opfern gegen­über ^tätigte Schärf« nach anderen Aichtungen zu vermi'fen tst. Hier an bet gleichen Steil« wurde bereits geschildert. Wie viele Kreise sich berechtigt glauben, den Friedenspreis ta Matt kurzer Hand in Eoldmatt ;u frrdem. Alan hört aber nur Ermahmingen. Hier wäre et ne unzwei­deutige "Xrodung am Platz Etn derartige» Der- fahren mützte, mem nicht erhöhte Materialpreise oder bergt ben Aufschlag rechtfertigen, als Vöuch,'t gebranbmarf! unb vert-lgt werden Aichtlinie« auch nach letzterer "Richtung sollten gegcbai werden Einen Matzslad könnte die Het>rbsctzui'M der Pensionen unb ber Beamteng^hälter auf > , bi» >. geben. Die unzureichende Kriegsver- soraung mühte natürlich aufgebe*fert werden, unb könnte e» auch a>e.in die Steuern in ausreichender V>eise etngingen unb bie auterfegtefl Ettparnls- mabnabmen wllNa getragen würden. Statt dessen liebt man rrttsach dl« "Tkigung. sich den Steuern und Lasten zu entztehrn und auf andere Schultern abAuaxihen. E» sei daher al» etn Debot ber Cb» recbdgfcv betont, babjebermann unb lebet Stand seinen Xetl an der Hot des Dalerlandtt miltragen mutz K

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ber D H.B. nt* alietn bte Gewerkschaft ber Äaufmann»gehrIhn. Umbern amch eilte nationale Bewegung ul Das Hauptziel ist ein fneies brut­sche» Volk, potberritet durch Freiheit nach innen Die gtr-bklt nach i nm seit ben Jlooemivrtagce farm un, nicht befne>gr E» mutz erstrebt trei­be«. bat} jeder let v-n rechten Platz In Wirtschaft und Staat erhält. 5^r bie MänGei ber Horftteg»- »eit haben wtr ein offene» Auge Der Lebenswille bei deutschen Dolle» mutz gestärkt, der Dille des Einzelm-n zur Seil- tbepaupiung gefordert werden. E» mutj Bekenn»^ abgrieat werden zum natio­nalen. statten Staat unb Der sich immer mehr kräftigende Wehewille ntchi mit falschen Mitteln bekämpft sondern in Dachten geleitet werden, bie dem T't I!t »inven nutze«. ? lat tonale Freiheit lätzt sich nur aut dem Boden innerer v-erechtigkeit auf­bauen Deshalb eritreden wir in der deutschen Wirtschaft eine Macht \u werden "Dir verwerten ten JtUfknüimpf. den Die Sozialdemokratie pre­digt. Mir sagen nicht .Hiebet mit bem Kapital", sondern .Her mit dem Äaptlal' Hicht bie zur Todgeburt verurteilte Sozialisierting und Ver­staatlichung aller möglichen Ihn je, wie bte Sozial- benwfratie es wünscht, sondern die Atteitnehmer sind zum Mitbesitz t-cr "Wirtschaft zu fuhren V)tr wollen bte Verantwortung in ber deuIschen Wirt­schaft mit tragen. Der .statte Im' sdil nicht .die Hüber stille stehen l .Utn". wohk aber ttwllcn wir der Vfirifchast durch ten starken Arm bt.nen zum Hutzen bei Dclksgnn^en Darum weg mit bem staatlichen Anllg^wang. ber weite Kreise unseres Dolle» zu Detttero mjuXe. Hlch: rislkorneidend srll das Cpjrfapilal angelegt werden Dieser *®cg ist falsch Es gili das Spattapltal risikosuchend in der deutschen Mirtfchafl elnzulesten Bezeichnend ist die Vlachllosigkeit ter Soqtelbemttrati« trotz lang­atmiger Beschlüsse von Massen, während wenige in ber V>,r,schäft beschliefen un> ausführen. Ohne Mitbelln ber "l uicrn und Selbstverwaltung in ben Städten vor hundert Aibrcn durch Stein und Hardenberg ist der Freiheitskampf nicht denk­bar. 'J? JitdrHgteit Ist keine Förderung des Vater- landsgedanle«». Die Teilnahme an ber Arbeit ber buigvilldten Parteien wird ben Berufskollegen bringend empl?b( n. wenn auch in ben heutigen Parteien ein 3beul nicht erblickt werden kann. Es gilt den Slnflutz der ArbeiiN'dmer In allen bür­gerlichen Parteien zu stätt^n Ter D. H. V. ist nach wie vor ein Anhang, r des Arbeittg meinschist»- getankens, jedoch gilt es ben Arl<ell»gem?in- k>aitegebanfen m*t D<4innung zu erfüllen. Der Arbcil^gemcinschastsg .-danke, drr im# nach Kriegs- enbe i>i>r lern i^haos bewahrte. leibet zur l einem Mangel an Derantwrrtlichkeitsgefüh: Der- anttooitungsbetpuf le Arbeilg- ber r.nd Arbeitneh­mer gilt es zu gemeinsamen Streben zu sammeln. Sine Aenderung unserer völkischen Anschauung tritt auch künftig nicht etn International.- Wesen lieg: uns fern. Krieg und Hachkriegsteit haben gezeigt, datz der französische ober englische Ar­beitnehmer nicht International, sondern Franz>se ober Engländer ist. Das Volkstum anderer, auch innerhalb unserer Staatsgrenzen, ist zu achten. Unfere Losung ist prodeutfch Die hinter uns lie­gen bc Zeit hat entsittlichend gewittl. Viele un­serer Volksgenossen glaubten lediglich aus Kasten anderer leben zu bürien. Oe gilt die sttiliche Er­neuerung des beutfch.n Menschen, die Pflege deut­scher (Mlnnung und Berufstüchtiakeit, knutschen Fuhlens und Handeln- unb bamit bas Bekenntnis zu nxibrer Volksgemeinschaft, mithin Ablehnung des Klassenkampies Wahrer gewettschaftlicher Erfolg nur in Verbindung mit praktischem 3bea- lismus.-

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