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Gießen (Dammstraße 22), 6. Oktober 1924.
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verbunden mit Abendnnterbaltuna und Ball. Wünsche wegen Einladungen feilens der Kameraden sind bis spätestens Mill- niocb, den 15. Okrob. in die bei Kamerad Arnold ansliegende Liste einzutragen.
Der Vorstand.
juprun^ ocv „ # i e D e r m a u s ‘ beginnt bereits um 61 2 Ahr. woraus besonders hingewiesen sei. 3n dieser Vorstellung wirken unter den Solisten vier Gäste vom Frankfurter Opernhaus mit: Fräulein Friedrich als Rosalinde, Herr Rol- ler als Alfred, Herr von Schenck als Drfäng- nisdirektor Frank und Herr Dauermann als Fatt«.
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der Erfahrung im spachteln und Lackieren Kleiner Werkzeugmaschinen hat, sofort gesucht.
Am Samstagabend 73/4 Uhr entschlief sanft nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe, gute Frau, die treusorgende Mutter jhrer Kinder, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante v
Die Beerdigung findet Dienstag, den 7. Oktober 1924, nachmittags 21/, Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. 024011
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Gießen, den 6. Oktober 1924.
rtum Der uaitt) neue Bestimmungen genossen, die vom 1. Oktober ab Geltung haben Die Bekanntmachung ist in der gestrigen „Darmstädter Zeitung" enthalten.
LKD. Erleichterung bei der Zahlung der Rentenbankzinsen. Wie die Landtvirtschaftskammer für Hesse., mitteilt, sollen nach einem telegraphischen Erlaß des Reichs- stnanzministers die in den Rotgrbie en gewähr en steuerlichen Erleichterungen für die Landwirtschaft auch auf die am 1. Oktober 1924 lälligm, mit siebentägiger Echvnfrist bis zum 3. ds Mts. >u zahlenden Rentenbankzins en ausgedehnt werden. Der Präsident des Landes finanza ml es Darmstadt wird noch bckanntgeben, was als Rvt- gebiet zu gelten hat. Die Landwirtschaftskammer wird sich beim Landesfinanznrnt dafür einsetzen, daß auch denjenigen Landwirten wegen nicht rechtzeitiger Entrichtung d.r Rentenbankzinsen keine Rachteile durch Verzugszuschläge eMstehcn, deren Betrieb nicht als zum Rotgebiet gehörig bezeichnet werben wird.
** Oeffentliche Dücherhalle 3m September wurden 1368 Bände ausgelichen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 855. Zuschriften 103, Äugendschriften.98. Literafurgcich'chts 10, Gedichte und Dramen 11. Länder- und Böller» künde 60, Kulturgeschichte 25, Geschichte und Biographien 71, Kunstgeschichte 10, Raturwissenschaft und Technologie 66. Heer- und Seewesen 3. Haus-- und Landwirtschaft 13. Gesund-hZtsl^hr.' 5, Religion und PH losaphie 23, Staalswislensch-ift 10, Sprachwissrnschaf 11, Fr m:sprt»chl ches 14 Bände. Rach auswärts tarnen 13 Bände.
** Arts dem Siebener Stan besam t s r e g i st e r. Es verslarben in der Zeit vom 16. bis 30. September: 16. Bruno Walter Ernst Schneider. 9 Monate alt, Schlostgasfe 5. 17. Wilhelmine Gern mecker, ohne Beruf, 22 Jahre alt, Schiffenberger Weg 16. 22. Friedrich Münzinger. Kliniks-Obergärtner, 59 Jahre alt, Frankfurter (Strafte 109. 23. Berta Decker, ohne Beruf, 57 Jahre alt, Ludwigstrafte 20. 25. Katharine Weftbecher. geb. Volk, 55 Jahre alt. Hillebrand- ftraftc 2. Maria Magdalena Schuldt, geb. Ströhm, 36 3ahre alt, Mühlstraße 29. 27. Katharina Kolb, geb. Detter. 43 3ahre alt, Sicher Strafte 35. Ernst Falkenheiner, Schreiner, 61
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im Alter von 37 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Arthur Appel.
Gießen (Frankfurter Str.89), 6. Oktober 1924. Beerdigung Dienstag, 7. Okt., 2Ührnachm.
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Tamstag, 18. Qktobcr 1024, abends 8 • Ubr beginnend, tu der Turnhalle des Turnvereins von 1846
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** Tie Ortsgruppe Gieften bei Bundes Haus und Schule hielt am Stm- nerslagabend im Johannessaal ihre Mvnatsver- sammlung ab Der Saal war dicht beseht Ein Streichquartett leitete den Abend stimmungsvoll ein. Als Redner war LandgerichtsdirA o Dr. Bähr aus Kassel gewonnen Als Gat konnte man Metropolitan $ rauttoein aus Marburg
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Gerichtssaal.
Franlfurt a. M., 4 Olt. (Don unserem ,S-Mitarbeiter.) Eine Tragödie, die schon in den Tagen des Rüctrnarscl>es der deutschen Truppen ihren Anfang nahm, tarn,am Freitag und Samstag vor dem Frankfurter Schwurgericht zur Verhandlung. Damals war der Reserveleut- nant Walter Richers aus Frankfurt bei einem Landwirt in llntersranken in Quartier ge- lommen und hatte mit der jungen Tochter des Hauses ein Verhältnis begonnen, das sich auch sortsehte, da der Kaufmann Richers als Geschäftsreisender häufig nach Anterfranken kam. Das Verhältnis blieb nicht ohne Folgen, aber Richers, der das touftte, schickte trotzdem seine Verlobungsanzeige, mit einer Frankfurter Lehrer i n an die Eltern des Mädchens. Es kam zu erregten Aussprachen und schließlich wurde die werdende Mutter in Richers Haus nach Frankfurt genommen, wo sie bald als Dienstbote behandelt wurde und viel zu leiden hatte, wenn sie ihr Schicksal auch mit großer äußere. Geduld trug. Das Mädchen wurde von I dem früheren Geliebten nicht bei der Polizei, wohl
Bornotizen.
Tageskajender für Montag. Oeffentliche Versammlung für KaufmannSge-- hilfen 8 Ahr im Kaufm. Vereinshaus. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Scheine des Todes". Hessische Bilderbühne: „Raskolnikow". Astoria-Lichtspiele: „Das Geheimnis des Renngrafen".
— Aus dem S1 a dt t heat erbu r ea u wird uys geschrreben: In der morgigen Eröffnungsvorstellung (Ibsens „Rordische Heerfahrt") sind in Hauptrollen beschäftigt die Herren Schubert. Rorsvlk, Juhnke and Baum und die Damen S t u r m > e l s und Dach seid. Die Spielleitung liegt in den Händen des Herrn Telektz. — Die Mittwoch-Aus-
aber bei der Kran teil la gemeldet, und die X’.e klage nimmt an, daß R. die polizeiliche Ann«ldung aus denselben Gründen unterlief', die ihn bclvogcn, die Mutter in der Klinik in Dieben unter falschem Ramen anzumelden Al: hieQHuttcr mit dem Reugedorenen nach Frankfurt kam. nahm ihr R. am Bahnhof das Kind ab, um es ..ngeo* lich in eine Pslegeanstalt zu bringen. Doch iml er das Kind wenige Stunden später im Walde erdrückt und in den Main gerne vt en. Die Derhandlung. die 'wegen Mordes geführt wurde, nahm teilweise einen sehr dramatischen Verlauf, da sich sowohl der Angeklagte, wie auch die als Zeugin vernommene Mutter des getöteten Kindes inzwischen anbiriDcilig verheiratet haben. Die Verhandlung enthüllte noch cinmal_ die Leiden der unehelichen Mutter in krasser Schärfe, während andererseits dem Angeklagten von ver- schiedenen Zeugen ein gutes Zeugnis ausgestellt wurde. Am heutigen Samstag begannen die Plädoyers. Der Staatsanwalt zog der Schluß, daß die Tat mit Vorsatz und ilcbcrlcgung ausgesührt sei und verlangte die Todesstrafe. Sollten die Geschworenen zu der Auffassung kommen, daß Totschlag vorliege, dann beantrage er zwölf Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust Der Verteidiger schilderte die schwierige Lage, in der sich der Angeklagle befunden habe, der dem Zuge seines Herzens folgte und die arme Lehrerin heiratete, während die LandwnU'i achter vermögend gewesen sei .Die Hauptschuld trügen die Elstern des Mädchens, die ihr Kind zu dem Angeklagten geschickt hätten. Das Gericht verurteilte den AngeNagten zu fünf Jahren Zuchthaus.
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Kirchlich? Nachrichten.
Jsr.ReltgionSgemeinde. Gotlesd. i.d.Synagoge (Süd-Anlä. Mitwoch, 8. Oltbr. Versöhnungü- f e st. Vorabd. 6.00, Predigt 6.30, morg. 7.45. Pred. und Seelenfeier 11.30, Schluß-Predigt 4.-15, Festes- ausgang:' 6.30. - Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet.
Isr.Rrligionsgesellschaft. Dienstag, morg.5.00, nachm. 2.30. Mittwoch, 8. Oktbr. Versöhnung s- fest. Vorabd. 6.00, Predigt, morg. 6.00, Festes- ausgang 6.30. - Wochengottesdienst morg. 6.30, abds. 5.30.
begrüßen. Der Redner sprach über „Wege ^ur Freud. . In h rnorvollem Vortrag b-z.ichneie er zunächst unser Heim und die Ratur als Freuden- quellen, indem er durch Beispiele heiterer Art seine Aufsiidrangen illustrierte. Ernstere ©timt mang crto'dten sodann seine weiteren Dnrlegun- agen, in bencii er die Freuden schilderte, die aus der Freundschaft bzw. Kameradschaft und d stellvertretenden Leiden entspringen Bei ‘ aus seinen Kriegserlebnissen boten hierbei beweiskräftige Belege Den H hepunkt seine; V r° tiags bildete der Schluft, in welchem er mit Rach- druck auf den Weg zur höchst m Freute hinwies, aus den Weg zu Jesus Ehristus, un'erm Erlöser. Ein gemeinsamer Gesang beschloß den Abend.
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Mittwoch, den 8. Oktober Feiertags halber geschloffen.
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen, besonders dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte, den Herren Vorgesetzten und Kollegen für die Beihilfe, den Schwestern für die liebevolle Pflege, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
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Mainz, 4. Oft. (TU.) Wie von amtlicher,Stelle mitgeteilt wird, beträgt die Zahl der Todesopfer 13, die der Schwerverletzten 9. Der Materialschaden ist bedeutend. Der Gepäckwagen und die vier letzten Wagen des Baseler v-Zuges sind ernstlich beschä- digt, ebenso die Lokomotive des Personenzuges.
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