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Deutsche Dcmokratisehe Partei Deutsche Volkspartei Gießen
Gehe zier Saal.
Der Vorstand.
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Freie Aussprache!
Der Dorstand.
Teilzahlung.
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Unser Wahlbureau befindet sich am Wahltage
Gießen, Ostanlage 291
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Dorthin bitten wir die Namen der Wähler und Wählerinnen mitzuteilen, die infolge Alter, Krankheit oder sonstiger Gebrechen zum Wahllokal gefahren werden müssen.
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M womit füllt die Demokratische Partei ihre KH UH E * Wahlversammlungen, da ihr ja doch die eig- • nen Anhänger immer zahlreicher weglausen?
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An die Mitglieder und Freunde des Hessischen Landjugendbundes!
Die Deutschnationale Volkspartei hat Eueren Vorsitzenden, den Bürgermeister Georg Vissel-Griedel, an Zweiter Stelle auf die Kandidatenliste für den Hessischen Landtag gesetzt. Darum ist es Pflicht eines jeden Landjugendbündlers, nur für den deutschnationalen Wahlvor- schlag Nr. 2 bei der Land- und Neichstagswah! einzutreten. Wählt einmütig diesen Wahlvorschlag, der beginnt mit dem Namen• 9678h
vrLerdinandwerner, Butzbach.
Erklärung!
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Ich erkläre, daß mein Name zu Unrecht unter das Flugblatt des Landesverbandes Hessen des Hypothekenglaubiger- und Sparerfchutzverbandes, das in diesen Tagen verbreitet und in dem die Stimmabgabe für die deutschnationalen Wahlvorschläge empfohlen wurde, gesetzt worden ist. Mit aller Entschiedenheit erhebe ich Einspruch dagegen, daß mein Name zu politischer Agita- tation benutzt wird. Mein Amt als Schriftführer im Landesverband Hessen des Hypothekengläubiger- und Sparerschutzverbandes habe ich mit dem heutigen Tage niedergelegt.
Darmstadt, den 2. Dezember 1924.
AlRMiMÄWW!
„Warum schon wieder wählen? Ich wähle gar nicht, der ganze Parlamentarismus ist mir zuwider." Die so sprechen, haben nicht ganz unrecht. Aber, warum müssen wir schon wieder wählen? Weil der Ausgang der Wahl vom 4. Mai 1924 nicht den Wünschen der Demokraten und Sozialdemokraten entsprach. In allen anderen Ländern wird die größte Partei mit der Regierungsbildung betraut. In dem „demokratischen" Deutschland aber hintertrieb die Linke jede Beteiligung der Deutschnationalen an der Regierung. Darum mutz wieder gewählt werden. Wer die sechs Jahre Republik mit ihrer fortgesetzten Unruhe, mit ihrer Unsicherheit und mit den andauernden Regierungskrisen nicht vergessen hat, wer wieder Ruhe und Ordnung im Lande haben will und sich zurücksehnt nach einer Staatsautorität, die getragen ist von Erfurcht, Liebe und Achtung, der kann am 7. Dezember nicht zu Hause bleiben, der wählt für Reichstag und Landtag
^M",deutMnational!
Samstag, den 6. Dezember, abends 87t Uhr in der Turnhalle am Oswaldsgarten öffentliche ®OiletoerlömoiliiM.
Redner: Landtagsabgeordnete RI. Birnbaum, Stellen Relcbsmlnister a. B. Br. Bester, Reichsta$* Alle Wähler und Wählerinnen find hierzu eingeladen.
Freitag, den 5. Dezember, abends 87. Uhr, sprechen in der Turnhalle in
öffentlicher
Wählerversammlnng
die Herren
Professor vr.Zritzsche, Siehe» und Schriftleiter der „Frankfurter Zeitung" vr. Artur Zeller, Zrantsurt j Der Saal ist gut geheizt. - Freier Eintritt!
Arbeiter und Arbeiterfrauen!
Die wirffchaftllch schwächsten Teile unseres Volkes werden und wurden am schwersten von den Folgen der Revolution und der folgenden Mißwirtschaft getroffen. Wucher- und Schiebertum haben in dieser Zeit ihre größten Trmmphe gefeiert. Das ist das Ergebnis derjenigen Bewegung, die Euch Friede, Freiheit und Brot ver- sprach! / Die wirtschaftlich schwächsten Teile unseres Volkes, vor allem die Arbeitnehmerschaft mit der Familie, haben das allergrößte Interesse an dem deutschen Wiederaufbau. Ordnung der inneren Verhältnisse, ehrliche Währung, ehrliche Arbeit, sicheres Brot, das braucht Ihr! Für eine bessere Entwicklung und Gesundung unserer ganzen Zustände ist der Anfang gemacht worden durch die Deutsche Volkspartei und den Führer Dr. Stresemann. Nicht die Internationale, nicht der Klassenkampf, nicht die marxistischen Irrlehren sind die Rettung Deutschlands, nicht sie öffnen den Weg zur Freiheit, sondern nur der Gedanke der Dolksgemein- schäft, der ehrlich vertreten wird durch die 9452c
Deutsche Volkspartei! Deshalb: Auf zur Wahl für die Liste 5
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1 ^4*» M den zu 99 Prozent sozialdemokratischen Anhängern des
1 MH TTlOr I Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, um damit zu bekunden, v V daß sie nur ein Anhängsel der Sozialdemokratie ist und aus eigener Kraft nichts mehr vermag
Darum wählt alle am 7. Dezember Deutsche Volkspartei!


