Samstag, I. Novemvcr 1924
Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vverhessen)
Landwirtschaft und Gartenbau
150 ©i.
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(Nachdruck verboten.)
35. Fortsetzung.
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(Fortsetzung folgt)
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Kartoffeln: >
IV. Beginn: 1 Kg. Gerste, 175 ©r Fischmehl, 175 ©r. Here, etwa 5.5 Kg. Kartosseln. Ende: 1 Kg. Gerste, 200 ©r. Fischmehl, 200 ©r. Hefe, etwa
toffdn, oon u SntK.; i Kg. ©erste.
ausgemacht, gereinigt die Päckchen mit entsprechender Aufschrift versehen und mäuseslcher, luftig und trocken aufgehoben.
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Schafft Luft und Licht in die Baumkronen der Obstbäume
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Nr. 258 Dtertcs Blatt
Seltsame 8litterwochen
Roman von Arnold Fredericks.
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Rentable Schweinezucht.
Unter dieser fteberfchrift veröffemlicht der Diplomlandwirt 2L Bonn em a nn- Hildesheim in ^Reumanns Allg. Landw. Anz.' recht interessante Ausführungen, die auf eigener Erfahrung aufbauen. Gr schreibt u. a:
Bon jeher war bis Schwemeaufz icht und -mast ein Gebiet, das für den Landwirt sehr einträglich, aber auch verlustreich sein tonnte 2Eber das) die Mast rentabel war, beweisen uns die sogenannten MastschweinefabnkS.r,* wie wir sie vor dem Krieg vielfach hatten, d« ohne nrtt einem landwirtschaftlichen Betriebe verbunden zu sein, Schweine in grotzen Mengen auftauften und schnell mästeten, meist mit i-ussischer Gerste und deutscher Magermilch. QIenedytnfl5 tauchen diese Anstalten hier und da wieder auf. Die Inhaber dieser Mästereien machten meist, von UngllickSsällen, wie Krankheit usw. abgesehen, gute Geschäfte, während in der breiten Landwirtschaft dieser Zweig keine Hofe Rente abwarf. Senn während man in Dec Mästerei das Schwein möglichst bald auSzumästen trachtete, wurde es vielfach in Betrieben ein Jahr auf Mast gestellt, ehe es als schlachtreif angesprochen wurde. Run ist aber die schnellste Mast auch die billigste. Die lange Mast-eit mag noch eine Angewohnheit auS der Zeit der spätreifen Landrassen sein, unsere Zuchtrassen veredelter Landschwetne und LAtelschweine mästen sich in viel tüQerer Zeit aus Man kann sich leicht auSrechnen, wieviel bei diesen Tieren eine einjährige langsame Zucht kostet oder eine etwa fünfmonatige Schnellmast bei höchsten
Futtergaben Maßgebend bei der Schnellmast ist der Punkt, dah daS Schwein bet seiner Früh- reise bald ausgewachsen ist, wenn man ihm zum Wachsen, also zum Fleischansatz genügend Eiweih, daneben gleichfalls zum Wachsen und zum genügenden Fettansatz reichlich kohle- lchdratteiche Rahrung gibt. Run braucht das Schwein, ähnlich wie der Mensch, Rahrungs- stosse, deren organische Substanz mindestens zu 80 Prozent verdaulich ist. Wir besitzen sie tn den Kartoffeln imb den zerkleinerten Getreide- fernem. Zumal in der Kartoffel reicht aber der Siweitzgehalt bei weitem nicht aus, um den Bedarf des wachsenden Tieres zu decken und um das Wachstum gemäh der Frühreife der Tiere zum Abschluß zu bringen. Gs ist daher eine Zufütterung eiweihreicher Futterstoffe nötig, wir brauchen Fischmehl unb Trockenhefe. Man kann selbstverständlich auch andere Futtermittel wählen, wie: Fleischmehl, Bohnenschrot, Grbsen- schrot, Kleeheublättchen, doch schien die Fischmehl-Hefefütterung den schnellsten Erfolg zu bringen, zumal das Fischmehl mit seinem Gehalt iwn 25 biS 29 Prozent an phvsphorsaurem Katt ein ideales Zufutter für die wachsenden Tiere darstellt. Die Zugabe von Trockenhefe scheint die Ausnutzung beider gereichter Qttoei6futter zu
auf die Keimkraft, x,-- — voll auSgebildete, fleckenfreie Samen ausgetesen, von denen man auhevdem vor der Aussaat erst
Gr ging zu der Scheune, und sie sah ihn ein Pferd anschirren, das er dann vor einen Dauern- ivagen spannte. Der Wc^en fiel ihr besoi^ers aus Es war ein niedriges, zweiröderiges Drng mit schmutzigem Dach aus Segeltuch Ein M-oh^r Flecken darauf (toi) im Sonnenlicht hellgelb
^Rach einer Weile fing der Mann an, allerlei auf das Gefährt zu laben, was er aus der Scheune Herbri ch eppte. Es waren Gemüse- oder Obstkorbe und Milchkannen. Da hielt er trete und ging auf das ^»us zw
Sn einigen Minuten kehrte er zurück, diesmal nicht allein. Eine Frau half ihm einen groben Weidenkorb tragen, der ziemstch schwer schien. Es war ein Deckel darauf. Grace fragte sich, ob wohl Wäsche darin sei. , . _
Die beiden stellten den Korb auf den Wagen. indem sie von vorne Vmeinschobere so bab er nahe neben den Fuhrmann zu stehen kam.
Beim Hinüberheben über das ^^.lieh be Frau ihn auf ihrer Seite darauf topfen, woraus der Rlann sie scharf ^!^b^f^cettat rasch zurück und versteckte stch in dem Schuppen.
Sie wunderte sich, was der Äorb wohl enthalten konnte, was den Mann so besorgt machte, und ein Gedanke durchfuhr sie — war es vielleicht der gesuchte Knabe?
Bon dieser Möglichkeit war sie ganz eingenommen Als der Mann in den Weg hinaus iui)r
„Rein. 3d) wohne in Paris," wandte sich ©race an die Rosselenkerin. »Ich möchte so rasch wie möglich dorthin zurück."
„Meine Susette geht nicht anders, als im Schritt," erwiderte die Frau und beutete aus ihr Pt erd, 'das mechanisch einen Fuh vor den andern setzte 'unbekümmert darum, ob sie je in die Stadt gelangten oder nicht. Der Wagen vor ihnen war nun jenseits des Hügels aufjer Sicht.
Wollen Sie einen Louis verdienen?" Grace nahm ein Goldstück aus ihrer Börse unb hielt es in die Sonne. Es schimmerte glitzernd.
Die Frau lehnte sich zurück und sah sie argwöhnisch an. „Emen Louis? Wer wollte das nicht? Wie meinen Sie das, Mademoiselle?
„Es ist ein Gefährt dort vor uns, ein Planwagen mit einem weihen Pferd. Ich folge diesem Wagen. Wenn Sie ihn tn Sicht behalten well n, bis wir m Paris sind, gebe ich Ihnen diesem) Louis." _ _
Sie drehte das Goldstück in der Sonne unb lieh es glitzern. Die Frau sah ihr erst ins Gesicht dann liebevoll nach der Münze: hieraus griff sie hinüber, nahm sie zwischen zwei Finger und führte sie zum Mund. Grace sah ihr ver- ^""Rad^m sie daraus gebissen hatte, reichte sie sie ihrem Fahrgast zurück.
„Ich will Ihren Wunsch erfüllen, Madrmoi- felle," rief sie und griff in die Zügel. »Huh, Susette!"
Das Pferd war aus seinen Morgenträumen gerissen und zog plöblich an, so dah Gra^ beinahe vom Sitz geschleudert wurde. Die Baume längs der Strahe schienen rückwärts zu fliehen.
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Eine zu dichte Krone bringt minderwertiges, saures Obst und toirb leicht zur Brutstätte von Ungeziefer. Es ist daher notwendig, bie Bäume von Zeit zu Zeit einmal gründlich auszupuhen. Doch ist man bei dieser Arbeit oft unschlüssig, ob man des Guten nicht zuviel tue. Es ist in der Tat schwer, am unbelaubten, kahlen Baum das Richtige zu treffen, da die einzelnen Obstarten und -forten sich in der Gröhe unb Dichte der Belaubung verschieden verhalten. Es ist deshalb ratsam, bah man seine Bäume sich einmal vor bem Laubfall daraufhin ansehe, wieviel aus der Krone zu entfernen sein wird. D.
Ueber den Anbau der Quitte.
Ein Fruchtstrauch, der viel mehr angepflanzt werden sollte, ist die Quitte. In Zucker eingemachte Früchte und Quittengelee sind das Feinste, was eine Hausfrau ihrer DorratStommer einverleiben kann. Dabei halten sich die reifen Früchte lange und finden auf den Märkten der Stadt stets lohnenden Absatz.
Die Ansprüche, welche die Quitte an Lage und Boden hellt, sind leicht zu befriedigen. Sie gedeiht am besten an sonnigen, aber nicht trockenen Abhängen, an der ©artenmauer, wo die Zweige den vollen Lichtgenuh, die Wurzeln aber den feuchten Grund der Rordseite der Mauer haben, so dah nie zu scharfe Trockenheit eintritt, auch eignet sie sich vorzüglich als Deckstrauch gegen den Einblick aus dem Rachbargarten und bietet gleichzeitig im Fröhling im Schmuck der groben hcllrvfa Blüten unb im Herbst, wenn ihre fruchtbeladenen Zweige goldgelb leuchten, einen hübschen Anblick. Die nicht tiefgehenden, sich aber stark verzweigenden Wurzeln lieben lockeren, tiefgründigen Boden, und wenn auch Düngung nicht notwendig ist, so ist die Quitte dafür durch schöne Ausbildung und Gröhe ihrer Früchte besonders dankbar. Bon
Frage 60: Wie bringe ich airfgefernto Dohnen, bie am Stock nicht dürr geworben sind trocken, um sie nächstes Jahr als Saatgut ver- wenden zu können? '
Antwort: Man breite die Dohnen entweder auf Hürden, Packpapier ober dergleichen in dünner Schicht aus und lasse sie in der Rähe des Kochherdes nachtrocknen oder fülle sie kn Lein - wandbeutel, bie man in ber Küche aushangtz wo man sie, damit sie nicht stockig werden, täglich durcheinander schüttelt. In beiden Fallen ist darauf zu achten, bah sie durch zu hohe Wärme nicht Rot leiden. Eine Temperatur von mehr als 40 Grad wirkt bei Dohnen, solange sie noch viel Wasser enthalten, bereits verderblich ' die Keimkraft. Zur Aussaat werden nur
erhöhen.
Man geht etwa in folgender Weise vor: Die Muttersau bekommt nach dem Ferkeln 200 Gramm Hefe, 2 Kg. Gerstenschrot, dazu Kartoffeln in steigender Gabe nach Bedarf. Die Kraftfuttergabe steigt biS auf 600 Gr. Fischmchl, 600 Gr. Hefe. Es ist gut, daneben etwas Runteln zu reichen. Rach der Ferkelairzahl ändert sich natürlich die ©nbmenge dieses Futters, so wenn die Zahl geringer alS sechs ist. Die Ferkel, bie neben der Saubucht eine Lauf- und Satterbucht haben, erhalten mit drei Wochen ganze Gerstenkörner zum -Knabbern. Mit vier Wochen fangt man regelrecht zu füttern an, man reicht ihnen elwaS Gerstenschrot untermischt mit 10 ©r. Sstch- inehl je Tier, steigend bis auf 30 ®r. gegen ®nbe i-cr sechsten Woche. Rach der sechsten Woche beginnt die Trockenhefezugabe, mit ber achten Woche erhält das Ferkel etwa 60 Gr. Fischmehl und 40 Gr. Trockenhefe neben genügend Gersten schrot. Mit acht Wochen setzt man ab, bietet Ersatz für die
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eine Keimprobe vornimmt. t t
Frage 61: Aus meinem Felde hat sich an verschiedenen Stellen Huflattich gezeigt. Da t»? ilntraut sich erst im Anfangsstadium befindet, will ich energisch sofort an feine Vertilgung geben Ich bitte um Auskunft, wie ich am beften bie Ausrottung vornehmen unb wie ich auch am billigsten mit Erfolg bas Unhxuit auf Wiesen bekämpfen tonn.
Antwort: Huflattich ist cm sehr bart* nackiges ilnlraut unb seine Bekämpfung dah.r nicht einfach. Er bevorzugt toll- und tonreiche Böden, ist aber auch ein Zeichen von stauender Rässe, weshalb in erster Linie auch etne Kontrolle der Dränage zu empfehlen ist. Seine Verbreitung erfolgt durch Samen und Wui zelverzweiguT^ und schreitet sehr rosch voran. Deshalb empfiehlt es sich wenn bas Hntnnrt sich erst an tnemgen Stellen zeigt, die einzelnen Pflanzen ausMtechen. im zeitigen Frühjahr ober falN dieS recht Hon Ziele führt. Ausheben und Reinigung des Bodens von allen Wurzelresten, damit ein weiterer Aufwuchs verhindert toirb. Bei gröberer breitung kommt diese Mafwa^ notÜriich recht tn Frage. In diesem Falle empfehlen sich AllttÄ. die im Boden selbst oder auf ZE Oberitoche ober alS Beizmtttel anzuwenden sind. Als Haupi- ursache des massenhaften Auftretens ist m der Regel ein zu hoher ©runbtoafferftanb anzusehen. Eine sachgemäß Senkung selben durch entsprechende Entwässerung wird hier Wandel schaffen Beschleunigt wird die Vernich ung ferner durch Tiefkultur, wobei das Wui-zi lto.-rt zerschnitten. Hoch! rocht gesammelt und vernichtet wird. Eine weitere wirksame älntersttitzung haben wir im Anbau start bodenbeschattender Gewäch e, de- fonbeti Mn Siez unb ßwrne. Das oft ™tp. fohlene Auf streuen von Kamtt und Kalksttckstofs
In zehn Minuten waren sic nahe beim Zellwagen, der jetzt scharf fuhr. , . .
Als sie bei der Stadt antongten, waren Die Wagen kaum einige Meter voneinaider. Graces Gefährtin sah sie scharf an. »Von hier aus fahre ich nach Greirelle, Madroiollelle,' stigte sie.
Grace sah auf den Wagen vor ihr. »Bitte, fahren Sie ihm nach! ich gebe Ihnen noch fünf
Die Frau tat es sttllfchweigend. Der Wagen vorne wandte sich nordwestlich, in die Richtung nach Passy. Bald darauf ging er über die Brücke von Pafsy unb in die Rue Ricolo. wo er vor einem BacksLeinhäuschen hielt, das in einem ttei- nen Garten stand. , _
Grace sprang an der Strahenecke ab, nachdem Re der Frau den Louis und die anderen fünf Franken gegeben hatte. .Danke schön," sagte sie und ging rasch die Skratze hinauf.
Der Wagen mit der Zeltdecke hielt am Zaune. Der alte Mann, ber ihn führte war auf das Haus zugegangen und hotte geläutet.
Eben ging ein Fenster im oberen Stock auf. unb ein Mann steckte den Kopf heraus. Grace konnte fein Gesicht nicht genau sehen Er sah gerade nach dem Mann unten, als dieser tn die Höhe blickte. ... „ .
Sofort wurde das Fenster geschlossen, kurz darauf ging bie Haustüre auf unb ber Mann tom heraus
Er verhandelte eine Weile leise mit bem Fuhrmann. Grace war Wetter spaziert, ba sie keine Aufmerksamkeit erregen wollte. Als sie zuröcksah. bemerkte sie, wie bie Männer ihr nach-
unrentabel.
Schrebergärtners Arbeiten im November.
Alle für Oktober angeratenen Arbeiten, die aber aus irgendeinem Grunde hx diesem Monat nicht haben a uSgef ührt werden können, sind uroxr- | züglich nachzuholen. Bei offenem Boden kann noch bis Mttte Rovember die Obstpflanzung fortgesetzt toerden. Später halten wir es nichts mehr für ratsam, weil dann die notwendige Eallusbildang an den Wurzeln doch nicht mehr in genügendem Mähe geschieht. Die Baumscheiben find zu düngen, zu graben unb mit strohigem Dünger oder Laub zu belegen, um tieferes Einbringen des Frostes zu verhindern. Der Baumschnitt ist zu beenden Zartere Spalierobstsorten unb Rc> en sind einzüdecken. Für bie Fröhjahrsveredelung unb ber Wagen den Weg hinab der Landstrahe zupolterte, war sie sich Plötzlich llar, batz fte ibm oläen mutzte — doch wie konnte fte es zu Inh? Tie Frau war in das Haus zuruckgekehrl. Qhne lange Ueberlegung rannte sie in be i Weg hinaus unb bem Wagen nach.
Als sie bie. Landstratze erreichte, war bas Gefährt schon ein Stück weit weg in ter Richtung auf Paris zu Dem für das Pferd leichten £rab konnte eine Fuhgängrrin immerhin nicht folgen.
Sie schaute httslos die Strahe hinauf und hinab. Es näherten sich einige Wagen, die alle in ber gleichen Richtung, ber Stadt zu, fuhren. Sie vermutete, es seien Landleute, Gärtner, bie ihre Gemüse unb Blumen zu Markt fub~.cn.
Ten vordersten Wagen lenkte eine kräftige jungen 5rau mit tariertem wollenen Kopftuch. Grace rief sie an: .
„Madame, wollen Sie so freundlich fern, mich mtt nach Paris Hinern zu nehmen?"
Tie Frau sah sie argwöhnisch an „Ich habe schwer geloben, Mademoiselle," erwiderte sie kalt und gleichgültig. . „
„Ich zahle Ihnen fünf Franken dafür.
Kaum hatte Grace dieS gesagt, als bie Frau auch schon chr Pferd anhtelt.
„Fünf Franken, Mademoiselle — dann ist s was "anderes. Steigen Sie auf.“
Grace kletterte neben die Frau unb sah auf die Strahe vor ihr. 'Der Zeltwagen war noch sichtbar und tohr einige hundert Meter weiter einen Hügel hinauf.
Die Frau sah sie neugierig an. musterte ihre Kleider, Hände unb Schuhe. „<5:e find recht vom Lande, Mademoiselle,' bemerkte sie scherzhaft.
lohnt sich reichlich. ,
Das Mindestgewicht am Ende ber einzelnen i Abschnitte sollte betragen: Rach I: 35Kg: II: 52 Kilogramm: III: 70 Kg., IV: 90 Äg.; V: 110 Kg. Auch diese Zahlen sind gering angenommen, wir erzielten als Höchstgewichte z. D. bei einem drei Monate alten Schwein: 49 Kg. und bei einem sieben Monate alten: 144,5 Ka. Ausdrücklich muh aber hinzugefügt werben, bah diese Fütterungs- methobe eine Mastmethobe ist und nicht für die Heran-ucht von Zuchttieren angewandt werben sollte. Man erzielt wohl grafte, schöne Schweitte, die ben Beschauer bestechen, aber sie taugen burch- aus nicht zur Erzielung vollwertiger, kräftiger Rach zücht. In wenig Generationen zeigt sich bie Schwächung der Konstitution beutlich, nicht nur bie Fahl der geborenen Ferkel sinkt rasch, auch die Lebenskraft der Ferkel wird geringer. Diese Konstitutionsschwächung tritt nach andauernder Mast- fütterung auch bei anderen Tierrassen auf. Die Aufzucht unb Haftung ber Zuchtschweine muh also duichcrus verschieden sein von ber der Mastschweine, hier wäre eine derartige Mastfütterung
Ratur au« ist der au« Südeuropa stamm^ibe Strauch ein mehr breiter, al« hoher -Eter diese Form im Garten nicht liebt, kann die Quitte auch als kleinen Baum mit niederem Stamm ziehen. Veredlungen auf Weißdorn sind -war früh und reichlich fruchtbar, sie brechen aber, da sie meist nur unvollkommen verwachsen, bei Sturm leicht an der DeredlungSstelle ab, weshalb man den wurzelechten den Vorzug geben soll. Ein Vorzug, welcher den wenigsten Obstarten eigen ist, sei noch erwähnt: Quitten haben durch Krankheiter und Insekten kaum zu leiden: auch sind sie vor naschhaften Buben so gut wie sicher, da die roher Früchte nicht zu genieben sind.
Geflügel gehört im Winter in den Garten.
Sv nötig eS ist, im Frühjahr und Sommer Hühner vom Garten fernzuhalten, ebenso nützlich sind sie daselbst im Herbst unb Winter. Unzählige Larven. Puppen, Schnecken, Ecdorettten, Dixihtwürmer, Engerlinge und was sonst an schädlichem Getier m ber Erde ober unter Laub verborgen nur auf bie FröhlingSfonne wartet, um sein Wesen treiben zu können, wirb duichS Geflügel unschädlich gemacht.
Fragekasten.
sind (Melreiser zu schneiden und im Keller tn Erke einzuschlagen Die Stämme junger Bäumchen schützt man gegen Wilds rotz durch Umbinbcn von
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Freien. Mit zwölf Wochen muh das Ferkel mm- Abfälle, unmentt O^tlager ist
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L&ginn: 1 «g ©erfte. 100 ®r. Fttchmehi. gebentt. muh j«6t b«
Fischmehl, 150 Gr. Sj^te, etwa o,5 Kg fl ^lche neu angelegt. Wurzelgemüse und Setz- 1 finge für bie Frühjahrspflanzung finb mit trockenem Laub zu bedecken, um ein Einfrieren zu verhüten Mistbeete sind jetzt auszuheben. Knollen-
I unb Wurzelfröchte, bie ber milden Witterung 6 Äa2°Ü?n’ IV 1 ßWfic» wegen noch bis jetzt in ber Erde gelassen finb,
V. Beginn: Ende von IV, ©nbe^l Äg. aufgegraben und im Keller, in Sanb ei.i-
200 Gr. Fischmehl, 200 Gr. Hese. etwa 8 Kg. Kar- ^N^/^^gebracht. Die Mieten finb zu tofteln. , , .. ffftriehen unb mit enbgültiger Winterdecke zu ter-
Daben finb ^^^'d^istitt^CWaa^ sehen. Keller unb sonstige Aufbewahrungsräume der Aunnerksamteit unb> dem R.chenstift (Wag^) Gemüse finb bei mildem Wetter zu lüften, des einzelnen MalterS uberlafton, bei beson^ren ^ämt[i(r>c Daitengeräte, soweit sie nicht mehr FutterouSnützern die Gaben W * benutzt werden, sind gut zu reinigen, die ©ifeateile unb schon eher das Gcwicht von ettva 124 Kg zu unb an gerigneter Stelle zu ver-
erreichen, das ungesahr ber Ausmästung ente Die selbstgeernteten Sämereien werden
spricht. Es empftehlt sich, ben ersten beiden 2lb- I nxnyren. schnitten etwas Grünes als Ballast und diätetisches Futter hinzuzufügen, um bie Verbauungsgänge auf bie Aufnahme gröberer Fütterungen durch Erweiterung vorzubereiten. Diese Zugabe


